Richard Ungar Die Time Catcher

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Inhaltsangabe zu „Die Time Catcher“ von Richard Ungar

Es ist Zeit für neue Helden! Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen sowie die beste Freundin auszuspannen und der eigene Boss plant, Kinder zu kidnappen, um sein florierendes Diebesunternehmen auszubauen. Mehr als ein Grund für Caleb über Flucht nachzudenken. Bloß ist kein Ort der Welt – in Vergangenheit und Zukunft – sicher vor den Schergen des Boss’. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt?

ganz nett geschrieben, aber es geht nur um Calebs erste Liebesgefühle und Eifersüchteleien mit netter Zeitreise-Diebe-Nebengeschichte.

— Schokolatina
Schokolatina

Meine Erwartungen an das tolle Konzept konnten leider nicht erfüllt werden, jüngeres Publikum wird an dem Buch aber viel Freude haben.

— BlackTeaBooks
BlackTeaBooks

Das Zeitreisefieber konnte mich leider nicht so ganz packen, trotz nettem Reiseführer und interessanten Sehenswürdigkeiten!

— LimitLess
LimitLess

Junge Zeitreise-Story, die langsam Fahrt aufnimmt, mich letztendlich aber doch gut unterhalten konnte - Ein spannender Trip durch die Zeit!

— Büchernische
Büchernische

Science-Fiction-Zeitreise-Abenteuer mit besonderem jugendlichem Charme

— his_and_her_books
his_and_her_books

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— Buchraettin
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Das Buch war meiner Meinung sehr gut. Es ist gut geschrieben, allerdings ist es nicht ganz jugendfrei.

travelsandbooks

  • Rezensionen
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  • Themen
  • Nicht genug ausgebaut, aber die Ideen lassen auf Band 2 hoffen

    Die Time Catcher
    BlackTeaBooks

    BlackTeaBooks

    28. March 2016 um 23:15

    Zum Buch:Im Bücherzirkus ist mir das Cover sofort ins Auge gefallen und ich bin unzählige Male an diesem Buch vorbeigelaufen, bis ich es dann doch mitgenommen habe. Vom Klappentext habe ich mir ziemlich viel erhofft und dachte, dass es ähnlich wie Lockwood & Co. werden würde. Leider kommen die Time Catcher aber bei weitem nicht an meine Geisterjäger ran.Meine Meinung:Zuerst das Positive: die Geschichte liest sich leicht, flüssig und kontinuierlich. Obwohl mich manches nicht überzeugen konnte wollte ich trotzdem wissen, was mit Caleb und den anderen Time Catchern passiert. Die verschiedenen Landschaften, Epochen und Ereignisse sind lebendig und bildhaft beschrieben, so dass man schön darin abtauchen kann, und auch das Prinzip der Zeitreisen und die Konstellation der Menschen um Caleb war vielversprechend.Das Buch hat unglaublich viel Potential, und anfangs war mein Gedanke noch, dass ich einfach ein paar Seiten mehr brauche um hinein zu finden. Doch die Charaktere waren für mich nicht so greifbar wie ich es mir gewünscht hätte, die Dialoge nicht so intelligent wie sie hätten sein können, und vom versprochenen Sarkasmus war auch keine Spur.Es gab einige löchrige Handlungsstränge und Ideen die unlogisch bzw. unrealistisch waren. Die gesamte Welt ist zwar gut in die Zukunft (2061) eingebettet worden, aber trotzdem gab es merkwürdige oder unzureichend beschriebene Elemente. Ein großer Teil der Handlung, der nie endende Streit zwischen Caleb und Mario, wirkte langgezogen und etwas albern. Auch die Raubzüge der Time Catcher hätten ausführlicher, spannender oder spektakulärer sein können, und das Ende war alles andere als aufbauend.Obwohl ich davon überzeugt bin, dass auch jüngeres Publikum rundum sehr gute Bücher zu schätzen weiß, würde diese Geschichte bei ihnen vielleicht besser ankommen. Cbj empfiehlt sie ab 11 Jahren, und dem stimme ich zu. Für mich war es im Allgemeinen einfach nicht genug ausgebaut, aber die guten Konzepte sind immerhin vorhanden.Fazit:Die Time Catcher konnte meine Erwartungen mit dieser recht flachen Ausarbeitung leider nicht erfüllen. Trotzdem hat es nette Lesestunden und gute Ablenkung geliefert; es lässt auf einen besseren Band zwei hoffen. Für jüngeres Publikum und Leser mit weniger Erwartungen bietet dieses Buch gute Unterhaltung.3 / 5 Black Tea Cups 

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  • Eine schöne Mischung aus Zukunft und Vergangenheit

    Die Time Catcher
    AnikaFischer

    AnikaFischer

    11. November 2013 um 18:25

    Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste, jetzt habe ich es endlich gelesen. Inhalt: Schon seit er denken kann lebt Caleb bei dem Mann, für den er auch schon seit geraumer Zeit Diebstähle in der Vergangenheit begeht, genannt wird dieser von allen nur "Onkel". Er hat die Firma Edles für die Ewigkeit gegründet, als "Angestellte" Kinder, die er nicht bezahlen muss, da sie von ihm abhängig sind, keine Abgaben an den Staat, da dieser nichts davon weiß und die Kunden sind bereit einiges für bedeutende Gegenstände aus der Vergangenheit zu zahlen, ein gutes Geschäft also. Caleb hatte nie etwas an diesem Dasein auszusetzen. Onkel war nett, die Catches konnte er mit seiner besten Freundin Abbie ausführen und es ist schon cool einfach mal ins Jahr 1886 zu reisen und sich die erste Frisbeescheibe zu schnappen. Doch dann beginnt jemand Calebs Zeitsprünge zu manipulieren und Onkel wird immer skrupelloser, das Duell unter den Catchern wird größer, misslungene Aufträge werden härter bestraft und Caleb beginnt an dem System zu zweifeln. Hatte er womöglich auch eine Familie bevor der zu den Catchern kam und wie ergeht es den Kindern, die Onkel einfach klauen lässt, um sie auszubilden? Was ist mit deren Familien? Cover: Das Cover entspricht total meinem Geschmack und es ist sehr aussagekräftig. Wenn man es sieht, ohne den Titel oder gar den Inhalt zu kennen, weiß man trotzdem, dass es sich um ein Buch mit Zeitsprüngen als Grundlage handeln muss. Das ist mir sehr wichtig, da viele Cover den Inhalt des Buches nicht wiederspiegeln. Außerdem hat dieses Cover etwas mystisches, geheimnisvolles, das neugierig macht. Meine Meinung: Das Buch ist teils lustig, teils ernst und mir gefällt das Grundthema, bedingungslos von jemandem abhängig zu sein, der nicht nur gute Absichten hat, ziemlich gut. Calebs Wandlung während des Buches macht es interessant und reicher an verschiedenen Positionen, was mir recht wichtig ist, da es keinen Perspektivenwechsel gibt. Die Geschichte hat Pepp und mir wurde während des Lesens nicht langweilig. Verschiedene Ereignisse wurden gut eingefügt und ausreichend beschrieben. Der Schreibstil spiegelt dieses Pepp der Geschichte wieder. Die Mischung aus Zukunft, da das Buch im Jahr 2061 spielt, und Vergangenheit, da die verschiedenen Zeitsprünge, die Caleb an die unterschiedlichsten Orte führen, ist sehr interessant und gefällt mir umso besser, da mir nicht sofort ein Buch mit derselben Idee eingefallen ist. Eine schöne Idee also, die auch gut umgesetzt wurde. Man hat das Gefühl regelrecht zwischen den Zeiten dieses Buches gefangen zu sein. Die Protagonisten sind tiefgründig und wurden nicht nur eingeführt, um einen Zweck zu erfüllen, der Autor hat sich näher mit ihnen beschäftigt. Außerdem sind sehr unterschiedliche Charaktere enthalten, die auch dazu beitragen, dass die Geschichte nicht langweilig wird. Ich muss allerdings sagen, dass mir das Ende nicht so gut gefallen hat und das nicht, weil die Abrundung gefehlt hat oder weil es zu abrupt war. Ich konnte einfach nicht zu 100% nachvollziehen, wie es zu diesem Ende gekommen ist. Zuerst dachte ich noch, ich hätte etwas überlesen, aber als ich es nochmal gelesen habe, habe ich gemerkt, dass das nicht der Fall war. Hier bedarf es einer genaueren Erklärung und ich habe mich wirklich ein bisschen geärgert, weil die Geschichte sich wirklich gut entwickelt hatte. Tiefgründigkeit kam hinzu, Möglichkeiten wurden sehr schön genutzt, es hätte also wirklich gut werden können. Fazit: Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, das durchaus Tiefgründigkeit besitzt. Trotz des verwirrenden Endes immer noch ein gutes Buch und zu empfehlen.

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  • Nettes Buch für zwischendurch

    Die Time Catcher
    MissDatherinePierce

    MissDatherinePierce

    17. September 2013 um 16:42

    Inhalt Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen sowie die beste Freundin auszuspannen und der eigene Boss plant, Kinder zu kidnappen, um sein florierendes Diebesunternehmen auszubauen. Mehr als ein Grund für Caleb über Flucht nachzudenken. Bloß ist kein Ort der Welt – in Vergangenheit und Zukunft – sicher vor den Schergen des Boss’. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt? Erster Satz "Ich kann nicht aufhören zu weinen." Cover & Gestaltung Im Hintergrund ist eine Spirale aus verschiedenen Uhren aus verschiedenen Zeitepochen zu sehen, welche alle in grau-grün gehalten sind. Dort heraus springt der Protagonist Caleb und scheint nach dem in goldenem Uhrzeigerstil geschriebenen Titel zu greifen. Was hier allerdings nicht ganz sinn zu ergeben scheint, warum er eine Flugbrille trägt. Ob dies aus optischen Gründen vom (amerikanischen) Verlag bestimmt wurde oder ich etwas überlesen habe, möchte ich jetzt nicht bestimmen, aber soweit ich weiß, tragen die Catcher immer normale Kleidung der jeweiligen Epoche. Die Kapitel sind jeweils mit Datum, Uhrzeit und Ort gekennzeichnet in denen es gerade spielt. Hinzukommt das die Kapitel Zahl ähnlich gestaltet ist, wie die Coverschrift. Unten seht ihr, wie dies bei Kapitel 1 aussah: Meine Meinung Zuerst einmal habe ich dieses Buch zweimal anfangen müssen. Der Schreibstil gefiel mir meist gut, abgesehen von einer Ausnahme gegen Ende, wo es zu einer dauerhaften Wiederholung der Frage "Was hat er gesagt?" kommt, was den Lesefluss erheblich beeinträchtigt. Fesseln konnte mich diese Geschichte jedoch nicht, dass lag zu einem daran, dass die Charaktere, welche 12-13 Jahre alt seien sollen, sich wie 16/17jährige verhalten. So kommt es auch zu einer Liebesgeschichte, die ich in diesem Alter für sehr unwahrscheinlich halte, aber auch Entscheidungen, die einfach zu erwachsen getroffen werden. Dieser Punkt machte es für mich schwer die Geschichte ernst zu nehmen. Dennoch gefiel mir die Idee, dass Kinder für einen kommerziellen Zweck Dinge aus der Vergangenheit klauen und durch Duplikate ersetzen. Bis zum Ende wusste ich nicht, dass es sich hier um einen Auftakt einer Reihe handelte, daher war ich über das offene Ende doch sehr verwirrt. Ob ich weiterlesen würde? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Für das gedachte frühjugendliche Lesepublikum ist das Buch garantiert sehr spannend und neu, für jemanden der sich am Rande der Volljährigkeit bewegt eher ein kurzes Lesevergnügen, das nicht lange haften bleibt. Wertung http://booksonpetrovafire.blogspot.de/2013/09/rezi-richard-ungar-die-time-catcher-die.html

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  • Leserunde zu "Die Time Catcher" von Richard Ungar

    Die Time Catcher
    RichardUngar

    RichardUngar

    Hi, I’m Richard Ungar, the author of Time Snatchers. The story is told from the point of view of Caleb, an orphan who works for a boss called Uncle. Caleb’s job is to travel through time, stealing precious items and bringing them back to Uncle in the year 2061. When he was younger, it was a fun job but as he got older, Uncle became more demanding and any ‘time snatcher’ who failed at a snatch faced terrible punishment. To add to Caleb’s misery, one of the other time snatchers, Mario, is out to get him and tries to sabotage Caleb’s snatches. At least Abbie, Caleb’s snatch partner, is on his side… or is she? Mario is trying to steal her away from him too. When Caleb starts thinking about escaping, things get really tense. Time Snatchers is my first book published in Germany and I am very excited to be able to share this story with new readers! I hope you enjoy it! Mehr zum Buch: Es ist Zeit für neue Helden! Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen sowie die beste Freundin auszuspannen und der eigene Boss plant, Kinder zu kidnappen, um sein florierendes Diebesunternehmen auszubauen. Mehr als ein Grund für Caleb über Flucht nachzudenken. Bloß ist kein Ort der Welt – in Vergangenheit und Zukunft – sicher vor den Schergen des Boss’. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt? -> Leseprobe Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Richard Ungar mitzumachen. Richard spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an den Autor bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, er wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich der Autor sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der cbj Verlag 15 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 25. Juni 2013 bewerben - dafür gibt es eine kleine Frage zu beantworten: Wenn ihr in der Zeit reisen - egal ob in die Vergangenheit oder die Zukunft - und einen Gegenstand von dort mitnehmen könntet, wofür würdet ihr euch entscheiden und wieso? (Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)

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    • 323
  • "Ein misslungener Catch ist wie ein halbes Niesen." (S.34)

    Die Time Catcher
    Buechermaus96

    Buechermaus96

    27. August 2013 um 22:32

    Richard Ungar: "Die Time Catcher" "Verweile nicht in der Vergangenheit. Plündere sie." (S. 200) Der zwölfjährige Caleb ist ein so genannter Time Catcher. Das heißt er kann in die Vergangenheit reisen, um dort wertvolle Gegenstände zu entwenden, die dann in der Gegenwart, sprich im Jahre 2061 an wohlhabende Auftraggeber verkauft werden. Allerdings wird der früher liebenswerte "Onkel" immer skrupelloser. Und auch sein ewiger Rivale Mario wird immer unverschämter. Dies sind Gründe für Caleb zu überdenken, ob dies das richtige Leben für ihn ist. Die Idee hinter diesem Roman ist wirklich toll. Es ist mal etwas neues und zugleich auch interessantes, allerdings gibt es einige Feinheiten die verbesserungswürdig wären. Zwar war der Protagonist Caleb ein sehr sympathischer Charakter, ebenso Abbie, seine Partnerin auf den Zeitreisetouren, aber man hatte die ganze Zeit das Gefühl die beiden sind schon älter. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, im Endeffekt ist es ja egal ob die Protagonisten nun 12 oder 16 sind, aber diese Kleinigkeit ist im Verlauf des Buches immer mehr aufgefallen, was dann doch irgendwie ein wenig störend ist. Außerdem fiel auf, dass die Catches zwar einfallsreich waren, wenn es darum geht was das "Objekt der Begierde" ist - mal ist es ein Regenschirm, dann das erste Frisbee, usw., aber immer waren die Catches im Grunde ganz einfach, man hatte das Gefühl Caleb und Abbie wären dabei gar nicht richtig gefordert, was schade ist da dies ein wenig Spannung rausnimmt, obwohl es im Großen und Ganzen trotzdem noch ein sehr spannendes Buch ist. Und zwar bis zum Ende, bei welchem allerdings noch einige Fragen offen sind, sodass man auf ein baldiges Erscheinen des 2. Bandes hoffen muss. Auch die Gestaltung des Buches ist ansprechend. Das Cover ist schon ein Hingucker, vor allem - wie ich finde - die Schrift, das "T" aussieht wie die Zeiger einer Uhr. Dieses Design wird auch im Innern des Buches weiterverwendet, sodass beispielsweise die Kapitelnummern, als römische Zahlen angegeben sind und dann auch aussehen als seien sie die Zeiger einer Uhr.  Alles in allem ist "Die Time Catcher" ein Buch, das vor allem mit seiner tollen Geschichte aufwarten kann und das einen wirklich in seinen Bann ziehen kann, wenn man sich nicht an den paar kleinen "Ungereimtheiten" stört.

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  • Gutes Werk eines talentierten Autors

    Die Time Catcher
    Kaira

    Kaira

    01. August 2013 um 19:08

    Inhalt In der Zukunft gibt es keine Zeitreisen - offiziel nicht. Eine kleine Firma, die das Geheimnis für sich behält, wie man durch die Zeit reist, führt jedoch ein florierendes Geschäft mit Diebstählen jeglicher Art. Die Diebe sind Teenager, unter ihnen der 13-jährige Caleb. Eigentlich geht es ihm bei Onkel gut, doch als er immer mehr in Ungnade fällt und Menschen, die ihm etwas bedeuten ins Visier geraten, muss er einen Weg finden, um zu fliehen. Zur Geschichte Die Thematik Zeitreisen wird in diesem Buch sehr simpel gestaltet und man muss sich nicht mit langen komplizierten Erklärungen herumschlagen, was wirklich sehr gut ist. Obwohl auch der Rest des Buches ziemlich einfach gehalten ist, ist es definitiv nicht langweilig oder eintönig. Der Schreibstil ist auch relativ einfach und es zieht sich ein roter Faden durch das Buch, sodass es keine langweiligen Teile gibt, die nicht notwendig sind und das Buch unnötig in die Länge ziehen. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und auch standhaft in ihren Persönlichkeiten, selbst diese, die nur kurz vorkommen, wie zum Beispiel ein Verkäufer. Neben den guten Charakteren gibt es auch viele Schauplätze der Geschichte. Durch die Zeitreisen, die Caleb und Abbie unternehmen bekommt man einen Einblick in die verschiedensten Jahrhunderte und Kulturen. Obwohl die Kapitel dazu ziemlich kurz waren, konnte man sich alles genau vorstellen und völlig eintauchen in Zeit und Verhalten der Menschen. Es gibt einige Überraschungsmomente und das meiste ist ziemlich unvorhergesehen, was vom Schreibtalent des Autors zeugt. Ein weiterer Beweis dieses Talents sind die vielen Emotionen, die der Leser durchlebt. Auch wenn es meistens negative Gefühle sind, ist es trotzdem nicht einfach, überhaupt Emotionen hervorzurufen, was in diesem Buch aber mehr als gelungen ist. Man fiebert mit, ärgert sich, feiert Erfolge etc. Eigene Meinung Obwohl es ein Buch für Teenager ist, ist es trotzallem in der Lage jeden in seinen Bann zu ziehen, ob Teenager oder Erwachsener. Es ist alles andere als eintönig, sondern abwechslungsreich, emotional und unvorhersehbar. Leider blieben am Ende wenige Fragen offen, aber im Ganzen ist es ein tolles Buch.

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  • Zeitreise-Jugendbuch mit Botschaft

    Die Time Catcher
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    31. July 2013 um 10:04

    "Die Time Catcher" von Richard Ungar ist ein toller, spannender und intelligenter Zeitreiseroman für Jugendliche und Erwachsene. Caleb ist 13 Jahre alt und wurde als Vollwaise im Alter von 3 Jahren adoptiert. Mit ihm zusammen wuchsen noch andere gleichaltrige adoptierte Kinder bei "dem Onkel" auf, wobei die frühen Jahre durchaus ausgelassen und glücklich waren. Bis "der Onkel" dann die Möglichkeit der Zeitreise erfand und damit die Gelegenheit der Firmengründung: Eine sehr spezielles Diebesunternehmen mit Jugendlichen, die in der Vergangenheit nicht nur wertvolle Dinge, sondern auch Unikate klauen, die der Onkel dann an millionenschwere Kunden verhökert. Bereits über alle Maßen reich, genügt dem Onkel mit der Zeit die Menge der Diebesgüter nicht mehr, er möchte expandieren und tut dies, in dem er auch Kinder entwendet und ebenfalls zu kriminellen Dieben ausbildet. Unter den Kindern entstehen sowohl Freundschaften als auch -konkurrenzbedingt- Feindschaften.  Caleb ist in dieser Extremsituation nicht mehr glücklich, er sehnt sich nach einem ehrlichen Leben in einer Familie, aber alle Abtrünnigen werden aufgesucht und eliminiert. Das Buch ist spannend, toll geschrieben, eine Mischung aus Kriminalfall in der Zeitreise, als auch Intrigen im erzwungenen Leben, erster, unsicherer  Liebe und der menschlichen Sehnsucht nach Wärme, Verständnis und Liebe. Manchmal melancholisch, traurig, ungerecht und dann wieder lustig und humorvoll führt uns der Plot zu einem Ende mit Botschaft: Man kann Träume und Ziele erreichen, aber oft nur mit einem bitteren Verlust, einem Loslassen, das den Menschen nicht leicht fällt. Ich bin begeistert, da ich diesen Mix so in der Art im Jugendbuch selten finde. Hätte ich Kinder, ich würde es gerne sehen, wenn sie dieses Buch lesen würden, möchte es aber auch gerne jedem Erwachsenen ans Herz legen, der fantasievollen Geschichten nicht abgeneigt ist. Wobei man nun das Genre Fantasy nicht mögen oder bisher gelesen haben muss, es ist ein Buch, das uns auch in unserem Leben an die inneren Werte führt, uns erinnert, dass  es sich lohnt zu kämpfen und man dennoch Entscheidungen fällen muss, wenn man etwas erreichen möchte. Erwähnen möchte ich unbedingt auch, dass die Gestaltung und Ausstattung des Buches, der Kapitelanfänge und des Covers mir sehr gut gefallen. Das Auge liest nun mal mit und es macht immer Spaß, wenn spielerisch für Auflockerung gesorgt wird! Vielen Dank dafür! Ein zweiter Band wird folgen, nichtsdestotrotz kann das Buch "Die Time Catcher" auch für sich alleine stehen.      

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  • Time Catcher - Zeitreisen mit Witz und Spannung

    Die Time Catcher
    Meli332

    Meli332

    23. July 2013 um 15:29

    Die Time Catcher - von Richard Ungar Inhalt "Edles für die Ewigkeit" verspricht seinen Kunden historisch wertvolle Dinge aus der Vergangenheit, jedoch nur gegen die entsprechende Entlohnung. Fünf junge Time Catcher reisen durch die Vergangenheit und stehlen diese Artefakte, darunter auch der 13-jährige Caleb und seine beste Freundin Abbie. Leider gehört auch Mario dazu, der selbstgefällige Typ, der Abbie schöne Augen macht und auch noch Calebs Raubzüge sabotiert. Caleb wünscht sich allerdings nichts mehr als ein normales Leben, doch Flucht ist keine Möglichkeit - Sein Boss würde ihn überall finden und seinen Zorn auf sich zu ziehen gleicht einem Todesurteil. Meine Meinung Ein sehr gelungenes Buch von Richard Ungar. Es wird aus der Sicht von Caleb erzählt, der einen sehr eigenen Humor hat - launisch und ironisch - was mir am besten gefiel. Bsp.: "Ihr könnt mich ruhig unsozial nennen, aber ich lege keinen Wert darauf mit Werbetafeln zu kommunizieren." Die Geschichte spielt im Jahre 2061 (und weiteren Vergangenheiten, es handelt sich schliesslich um Zeitreisende). Die neuen Innovationen sind jedoch nicht übertrieben geschildert, sondern so, dass wirklich eine kleine plausible Welt entsteht mit kleineren Wendungen, die Caleb humorvoll erzählt. Caleb selbst wirkt jedoch oftmals nicht wie ein 13-jähriger Junge, eher älter, vielleicht 16 Jahre alt. Das könnte aber auch gut an seiner nicht wirklich friedvollen Kindheit liegen, was dann wieder als logisch erscheint. Das Buch ist gut geeignet, um eigene Vermutungen anzustellen. Richard Ungar weiss immer, wie man den Leser noch überraschen kann. Auch sein Schreibstil gefiel mir sehr: Flüssig zu lesen und ohne jegliche Stellen, die irgendwie langweilig erscheinen. Gab es dann doch einmal eine eher trockene Szene, wurde das durch Calebs Humor sehr einfach überbrückt. Sehr interessant sind ebenfalls die historischen Hintergründe - wer sich für Geschichte interessiert, kann mit diesem Buch sicherlich nichts falsch machen. Und wer sich nicht dafür interessiert - kein Problem ;) Fazit Ein sehr spannendes Buch, das Lust auf mehr macht. Beeindruckt durch Charme, Witz und die historischen Hintergründe. Aber dennoch ebenfalls geeignet für Leser, die nichts mit Geschichte anfangen können, dafür aber Zeitreisen oder ähnliche Abenteuer mögen. Weitere Rezessionen auch im Facebook auf der Seite: "Die Welt ist ein Buch"

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  • Zeitreisen in der Zukunft für junge LeserInnen

    Die Time Catcher
    LimitLess

    LimitLess

    Zeitreisen, Diebe und die Zukunft kombiniert? Das musste ich einfach lesen! Der Klappentext ist vielversprechend und ich hatte mir unbewusst schon hohe Erwartungen gesetzt. Leider war die Geschichte dann doch irgendwie anders, als ich sie mir vorgestellt hatte und ich wurde in mancherlei Hinsicht enttäuscht. Aber das ist halt sehr subjektiv und individuell. Das Buch ist flüssig zu lesen und der Schreibstil sehr jugendlich und einfach gehalten. Ich konnte mir alles gut vorstellen, da alles sehr bildhaft und lebhaft beschrieben wurde. Die Geschichte wird von Caleb aus der Ich-Perspektive erzählt, so bekommt man alles aus seiner Sicht mit und kann seinen Gedanken und Einstellungen folgen. Die Charaktere sind noch sehr jung, 12 oder 13, doch sie benehmen sich, als wären sie schon viel älter. In der Leserunde auf Lovelybooks wurde von prouge der Gedanke in die Runde geschmissen, dass die Geschichte ursprünglich für eine ältere Zielgruppe geschrieben wurde und erst im Nachhinein das Alter der Protagonisten und somit auch das Zielgruppenalter heruntergesetzt wurde. Vom Gefühl her kann ich dem zustimmen. Caleb hat einen sehr angenehmen Charakter, obwohl er öfters den Mund aufmachen hätte können und es ihm an Durchsetzungsvermögen mangelt, was manchmal etwas nervt. Die Nebencharaktere bleiben ziemlich blass, ich wurde aus ihnen nicht schlau. Hätte ich mehr über sie erfahren, oder hätten sie eine positivere Rolle in Calebs Leben gespielt, hätte das einiges rausreißen können. Und da wären wir schon bei diesem unangenehmen Gefühl, dass ich die ganze Zeit während dem Lesen hatte. Ich war frustriert, immer, vom Anfang bis zum Ende. Am Anfang war es aber noch besser, da hab ich es wirklich sehr gemocht, aber ich mag es gar nicht wenn dieses frustrierende Gefühl aufkeimt und ich es nicht loswerde. Woher das kam? Alles, wirklich alles in Calebs Leben läuft langsam den Bach runter. Keine, naja viellleicht eine einzige, Szene gab es wo Caleb wirklich Erfolg hatte. Ich will einfach keine Geschichte lesen, die mich selbst so runterzieht. Deswegen war ich so frustriert. Einige Logikfehler hab ich auch gefunden und manches ist einfach, auch für einen Fantasy/Dystopie Roman, sehr unglaubwürdig und wo ich einfach nur den Kopf geschüttelt hab. Viel Handlung findet man auch nicht. Es geht hauptsächlich um den Streit zwischen Caleb und seinem Widersacher Mario, der mit der Zeit einfach nur mehr lächerlich und langweilig wurde. Die Catches, also die Diebeszüge, fand ich jetzt auch nicht so spannend. Ja, das Buch spiel 2061, und mir gefällt, was der Autor sich für die Zukunft ausgedacht hat. In dieser Zukunft spielen mal nicht Kriege die Hauptrolle sondern mehr oder weniger Freundschaft. Ganz speziell die Freundschaft zwischen China und USA. Er übertreibt natürlich alles maßlos, aber das macht das ganze sehr sympathisch und hat sehr viel Charme. Das Ende bleibt eigentlich mehr oder weniger offen mit einigen Cliffhängern... Es hat mich ebenfalls nicht so ganz überzeugt und mit einem unangenehmen Gefühl zurück gelassen. Fazit Leseempfehlung von mir für Jugendliche bis 16. Wenig Handlung, blasse Charaktere und einige Logikfehler konnten mich nicht vollständig überzeugen. Die Idee ist aber sehr innovativ mit tollen Ausbaumöglichkeiten, das lässt auf den zweiten Band hoffen.

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    • 3
  • Edles für die Ewigkeit

    Die Time Catcher
    progue

    progue

    19. July 2013 um 14:58

    Caleb ist ein Waisenjunge, der von "Onkel" aufgenommen und zum Dieb ausgebildet wurde. Aber nicht zum einfachen Taschendieb, oh, nein. Caleb ist jemand, der durch die Zeit reisen kann und das ausnutzt, um für Onkel all die Dinge zu stehlen, die dieser ihm in Auftrag gibt. Ob es eine besonders wertvolle Ming-Vase ist oder die erste Frisbeescheibe der Welt (ein Kuchenblech! ;D) oder, oder, oder ... Es gibt nichts, was Caleb nicht stehlen kann, vorausgesetzt ... Oh, ja. Vorausgesetzt, ein anderer Snatcher klaut ihm nicht im letzten Moment seine Beute - oder auch viele Momente davor, denn das ist ja die Crux mit Zeitreisen: man kann immer noch mal ein Stück nach vorn oder zurück gehen. Calebs Gegenspieler ist Mario, ein Time Snatcher seines Alters und ebenfalls von Onkel ausgebildet. Warum Mario tut, was er tut, wird erst recht zum Schluss deutlich, ich will also nicht spoilern und behalte es für mich. Allerdings macht er Caleb jede Menge Ärger, scheint ihm die Freundin auszuspannen und sorgt dafür, dass er von Onkel mehrmals - auch sehr brutal - bestraft wird. Jetzt, da Caleb ein wenig älter ist, macht er sich immer mehr Gedanken über die Richtigkeit dessen, was sie da tun. Und er sehnt sich nach einer Familie, einer richtigen, nicht einer Bande Dieben, die irgendwie zusammengewürfelt wurden. Er rettet deshalb einem kleinen Jungen das Leben, anstatt etwas zu stehlen, und dieser kleine Junge - Ben - geht ihm seither nicht mehr aus dem Kopf. Immer mehr distanziert er sich von Onkel und seinen Zielen und nachdem er zur Strafe direkt in die Wüste geschickt wurde (wortwörtlich!) kann ihn nichts mehr halten, die Flucht zu versuchen ... Mehr erzähle ich nicht, um nicht zu spoilern, doch lasst euch versichert sein: Es bleibt durchgehend spannend. Caleb ist ein sympathischer Bursche, trotz seiner Profession. Er hat Sorgen wie andere auch und er muss sich mit Problemen herumschlagen, die teilweise gefährlich oder grausam sind. Ungers Schreibstil ist flüssig, sicher und liest sich ratzfatz weg, eine Freude für jede Leseratte. Der einzige ernsthafte Kritikpunkt, den ich anmerken muss ist, dass die Protagonisten sich nicht benehmen wie 13jährige, als die sie geschildert wurden. Ihren Handlungen, auch ihren Gedanken zufolge sind sie mindestens 16, eher schon 18, so eloquent, selbstsicher, und schnell reagierend, wie sie sich geben. Ansonsten kann ich das Buch guten Gewissens absolut jedem empfehlen, der auf Zeitreiseabenteuer steht, und hoffe, es geht weiter mit Caleb und den anderen.

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  • Spannender Mix aus "Oliver Twist" und "Zurück in die Zukunft"

    Die Time Catcher
    readeralex

    readeralex

    16. July 2013 um 13:00

    Der 13jährige Caleb ist ein Meisterdieb. Egal ob er von dem Boss der Firma „Edles für die Ewigkeit“ mit dem Diebstahl einer Ming-Vase, Elvis Originalgitarre, den Kronjuwelen oder dem ersten Foto der Welt beauftragt wird – kein Coup scheint ihm zu gewagt. Doch Caleb klaut die Artefakte nicht etwa aus irgendwelchen Hochsicherheitstrakten der größten Museen seiner Gegenwart, dem Jahr 2060. Nein, er reist bei so genannten Catches gemeinsam mit seiner besten Freundin Abbie in die jeweilige Vergangenheit der wertvollen Gegenstände noch bevor sie so wertvoll geworden sind und tauscht sie gegen Duplikate aus. Diese Zeitreisen mit den Beutezügen machen Caleb Spaß, besonders weil Abbie immer dabei ist, die zunehmend mehr für ihn bedeutet als nur eine gute Freundin. Gemeinsam erleben sie große historische Momente mit, erleben viel Lustiges und großen Nervenkitzel. Was will man mehr als so ein scheinbar perfektes Leben? Caleb gerät jedoch immer mehr ins Grübeln. Er ist traurig, dass er als Teil der Firma „Edles für die Ewigkeit“ keine echte Familie, keine Eltern oder wirklichen Geschwister hat. Onkel, der Boss der Firma und gleichzeitig so etwas wie ein Ersatzvater für die jugendlichen Diebe, wird zunehmend skrupellos, größenwahnsinnig und immer brutaler gegenüber seinen Schützlingen. Und auch unter den Jugendlichen kann man nicht von geschwisterlicher Zuneigung sprechen, da jeder zusehen muss, dass er die erfolgreichsten Diebeszüge macht, um nicht von Onkel grausam bestraft zu werden. Mario ist Calebs größter Konkurrent. Er sabotiert nach Möglichkeit alles was Caleb wichtig ist, seine Catches, seine Freundschaft zu Abbie und sogar die Träume von einer richtigen Familie. Was muss Caleb alles riskieren, um ein glückliches und sicheres Leben führen zu können? Mit DIE TIME CATCHER ist dem Autor Richard Ungar ein starker Auftakt in eine neue Jugendbuchserie gelungen. Calebs Geschichte erinnert ein wenig an Oliver Twist, den Waisenjungen, der nichts von seiner Herkunft weiß und von einem skrupellosen und brutalen Hehler ausgebeutet und auf Diebeszüge geschickt wird. Caleb Zeitsprünge kreuz und quer durch die Weltgeschichte sind spannend und häufig sehr komisch. Durch die Ich-Erzählweise aus der Sicht des Hauptprotagonisten ist der Leser sehr nah dran am Geschehen und auch an seinen Gedanken und Gefühlen, egal ob es um Abbie geht, die Zweifel an dem was er tut oder auch die Sehnsucht nach einem richtigen Familienleben. Caleb ist ein sympathischer Held, der immer versucht, das richtige zu tun und sogar danach strebt, seine Diebstähle ehrenhaft durchzuführen, der aber auch von Selbstzweifeln und Eifersucht geplagt wird. Er hat einfach Pech gehabt, ins falsche Umfeld geraten zu sein. Die Gegenpole zu ihm stellen sein Altersgenosse Mario und sein „Ziehvater“, genannt Onkel, dar. Mario und Onkel scheinen sich gegenseitig an Boshaftigkeit und Skrupellosigkeit überbieten zu wollen und oftmals ist Caleb der Leidtragende. Häufig zuckt man schon beim Lesen wegen ihrer Gemeinheiten zusammen, denn insbesondere Onkel ist in seiner Brutalität fast grenzenlos. Und genau hier setzt auch mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte an. Laut Verlagsempfehlung ist das Buch für die Zielgruppe 10/11Jahre aufwärts geeignet. Zu 90 % würde ich das auch mit unterschreiben, denn das Buch ist leicht und flüssig lesbar, spannend und häufig auch sehr komisch. In einigen wenigen Momenten, wenn zum Beispiel Mario oder auch Caleb von Onkel bestraft werden, wird es dagegen meiner Meinung nach zumindest für die Zielgruppe unnötig brutal. Insgesamt gesehen kommt Onkels junge Diebesbande in ihrem ganzen Denken, Handeln und Reden ziemlich erwachsen rüber. Schwer zu sagen, ob damit die Identifikation mit den Hauptpersonen für jüngere Leser noch gelingt. Für etwas ältere jugendliche Leser, die dann hoffentlich auch nicht allzu zartbesaitet sind, sind DIE TIME CATCHER aber auf jeden Fall ein gelungener Lesespaß, der Spannung, Emotionen und auch Lustiges zu bieten hat – Lesenswert! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Diebisches Zeitreise-Vergnügen

    Die Time Catcher
    Teewurst

    Teewurst

    14. July 2013 um 18:10

    Spannend, überraschend, unterhaltsam – das ist meine Meinung über „Die Time Catcher“ von Richard Ungar. Warum mir dieses Buch gefällt? Weil ich den Protagonisten Caleb einfach unglaublich sympathisch finde. Caleb ist ein Time Catcher. Der 13-Jährige reist in die Vergangenheit, um bedeutsame Dinge zu stehlen und in das Jahr 2061 zu bringen, was sich betuchte Auftraggeber einiges kosten lassen. Das erste Foto, das je entwickelt wurde, der Ur-Frisbee, Churchills Regenschirm: Nichts ist vor den geschickten Dieben der Agentur „Edles für die Ewigkeit“ sicher. Doch was für Caleb als spielerischer Nervenkitzel begann, nimmt langsam beunruhigende Züge an. Das bekommt der Leser gleich am Anfang des Buches zu spüren, als Co-Catcher Mario einen Auftrag Calebs aggressiv sabotiert und ihm die Original-Fahne der „Großen Freundschaft“ vor der Nase wegschnappt. (Interessante Idee: Die USA und China befinden sich in Ungars Universum der Zukunft nicht etwa im Krieg, sondern haben einen gewinnbringenden Handelspakt geschlossen. Als Zeichen dafür wird unter anderem New York für ein Jahr in New Beijing umbenannt.)   Doch Mario ist nicht der einzige gefährliche Charakter: Denn „Onkel“, der Chef der Time-Catcher-Agentur, hält seine jugendlichen Diebe mit skrupellosen Bestrafungen in Schach und neigt auch noch zum Größenwahn. Zu allem Überfluss erkennt Caleb erschrocken, dass er mehr als freundschaftliche Gefühle für seine Partnerin Abbie hegt. Die wiederum scheint sich plötzlich für den Unsympathen Mario zu interessieren. Und dann wäre da noch Calebs sehnlicher Wunsch nach einer Familie, denn die jugendlichen Catcher sind alle schon als Kleinkinder von „Onkel“ adoptiert worden. Grund genug, in Selbstmitleid zu verfallen? Nicht für Caleb. Als Ich-Erzähler zeigt er sogar in scheinbar ausweglosen Situationen Nerven und besticht durch einen oft überraschenden Humor. Er ist kein Draufgänger, sondern ein feinsinniger Junge, der oft an sich zweifelt und manchmal dumme, aber manchmal auch sehr mutige Dinge tut. Die buchstäblichen Zeitsprünge geben der Handlung zuweilen ein beachtliches Tempo – Angaben über Zeit und Ort am Anfang der Kapitel sichern, dass die Leser auch hinterherkommen. Die Erklärungen der Zeitreisen- und Zukunftstechnik sind weitgehend logisch und nicht überfrachtet. Ein technischer Höhepunkt ist der zickige Computer Phoebe, dessen Programme auf menschlicher DNA basieren – was „sie“ äußerst unterhaltsam zur Schau stellt. Witzig ist oft auch das Zusammenspiel von Abbie und Caleb, wenngleich man als Leser lange nicht weiß, wie Abbie einzuordnen ist. Die Geschichte enthält viele unerwartete Wendungen, die auch manchmal recht brutal sind – mit Mario und vor allem „Onkel“ ist wirklich nicht zu spaßen. Ob das für zartbesaitete Elfjährige geeignet ist, mögen die beurteilen, die sich damit besser auskennen. Der Schreibstil des Autors ist ansprechend, flüssig und für Jugendliche geeignet. Obwohl: Einige Formulierungen in den Dialogen von Abbie und Caleb finde ich recht hochtrabend für zwei 13-Jährige, überhaupt scheinen die beiden zuweilen ihrem Alter voraus zu sein –vermutlich eine Nebenwirkung des kriminellen Umfelds und der vielen Zeitreisen. Das Ende ist hoffnungsvoll, aber offen. Charaktere und einige ungelöste Rätsel lassen Raum für weitere Entwicklungen; wie gut, dass die Fortsetzung „Time Trapped“ auf Englisch schon im September 2013 erscheint. Ich werde auch bei der nächsten Reise durch Zeit und Raum dabei sein – denn die Geschichte um den selbstironischen Caleb und „Die Time Catcher“ hat mir ein diebisches Vergnügen bereitet.

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  • Rezension zu "Die Time Catcher"

    Die Time Catcher
    Amenea

    Amenea

    10. July 2013 um 15:58

    Ich liebe dieses Buch. Es hat alles, was einen guten Zeitreiseroman ausmacht, vom Cover bis hin zum offenen Ende. Caleb ist ein Time Catcher. Seine Aufgabe: Das Stehlen von Wertvollen Artefakten aus der Vergangenheit. Ich fange am Anfang an. Das Cover ist sehr schön gestaltet, ich mag das Zusammenspiel der Farben und auch die Schrift, in der der Titel verfasst ist. Diese Schriftart mit den Zeigern passt auch zu den Überschriften der Kapitel. Der Einstieg ist sehr rasant, Caleb und seine Partnerin Abby befinden sich auf einem catch. Der Leser wird sofort in das Buch eingeführt, witzige Dialoge lockern die Stimmung immer wieder auf und unterhalten den Leser. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Der Autor versteht es, die richtigen Wörter zu verwenden, nicht nur, was das Beschreiben von Personen angeht. Auch kleine Details und Umgebungsbeschreibungen kommen nicht zu kurz, trotzdem wird der Leser nicht mit zu vielen Informationen konfrontiert. Die Idee ist sehr gut. Ein Buch aus der Sicht von Dieben zu schreiben ist nichts neues, kombiniert mit den Zeitreisen ist es aber fantastisch. Die genauen Recherchen des Autors z.B. wer das erste Foto der Welt gemacht hat, sind faszinierend und füllen das Buch somit mit etwas Realität. Die Handlung hat immer einen roten Faden, logische oder grammatikalische Fehler sind mir nicht aufgefallen. Der Autor hat immer ein Ass im Ärmel. Der Leser denkt, die Handlung sei klar, dann aber nimmt sie eine völlig andere Wendung. Gerade in Bezug auf den Boss und den arroganten Gegner von Caleb bezogen trifft das sehr oft zu. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Caleb erscheint für sein Alter sehr erwachsen, auch Abby und die anderen Catcher benehmen sich nicht so, als wären sie erst 12 oder 13. Jeder Charakter hat seine eigenen Eigenschaften und Facetten, die in die Handlung mit einfließen. Vor allem Mario ist mir rätselhaft, ebenso wie Onkel. Das Ende kommt der abrupt und ich war überrascht, dass das Buch schon so schnell vorbei war. Die Art, wie es geendet hat, hat mich sehr überrascht. Es hat allerdings sehr zum buch gepasst. Ich freue mich auf den nächsten teil und darauf, dass Caleb sein Abenteuer weiterlebt.

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  • Die Time Catcher

    Die Time Catcher
    Fae

    Fae

    10. July 2013 um 13:04

    Durch die Zeit springen – Für Caleb, seine Partnerin Abbie und auch für die übrigen Time Catcher Alltag. Eine Geschichte, die mit ein bisschen Humor und Geheimnissen erzählt wird. Erzählt wird diese Geschichte aus Calebs Sicht, unserem dreizehnjährigen Hauptprotagonisten. Es beginnt gleich mit einem Catch, bei dem wir auch einen anderen Time Catcher kennen lernen: Mario – ein für mich unsympathischer Junge und auch Caleb scheint nicht viel von ihm zu halten. Der Schreibstil dieses Buches war sehr schön zu lesen – locker & leicht. Man kommt sofort gut rein und kann auch dem Verlauf der Geschichte gut folgen. Man mag es gar nicht so recht aus der Hand legen, da man gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Es sind ein paar undurchsichtige Charaktere vorhanden, hinterer deren Geheimnis man so zu sagen erst kommen muss. Man weiß nicht genau, wie die Leute ticken und ob es nun ratsam war, als Leser diesem sein Vertrauen zu schenken. Caleb erscheint mir allerdings manchmal etwas älter, als er tatsächlich ist. Es mag daran liegen wie er aufgewachsen ist, wie er lebt. Aber es war zwischendurch eben dieses Gefühl, dass man keinen Dreizehnjährigen vor sich hat, sondern einen vielleicht Sechszehnjährigen. Nichtsdestotrotz war er mir durch und durch sympathisch und ich habe mit ihm mit gefiebert. Ich habe ihn an unbekannte Orte begleitet, seinen Schmerz und auch sein Glück geteilt. Und solche Dinge finde ich als Leser unheimlich wichtig. Das man mindestens im Geschehen und bei der Person der Geschichte dabei ist. Und dies ist dem Autor in meinen Augen gut gelungen.

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  • Komm mit mir auf die dunkle Seite...

    Die Time Catcher
    Büchernische

    Büchernische

    18. June 2013 um 18:02

    Was würdet ihr unternehmen, wenn ihr die Möglichkeit hättet, durch die Zeit zu reisen? Vielleicht eine berühmte Persönlichkeit treffen? Oder an exotische Plätze reisen, in eine vergangene Epoche wie das Alte Rom? Euer eigenes Ich besuchen? Diese Fragen stellte sich Richard Ungar wohl auch, als ihm die Idee zu seinem Zeitreiseroman »Die Time Catcher« kam, doch die Grundidee hinter diesem Jugendbuch ist eine andere: Ungars Protagonisten reisen durch die Zeit, in rasanter Geschwindigkeit von einem Ort zum anderen, um etwas zu stehlen. Das klang wirklich interessant. Eine ungewöhnliche Idee... Caleb ist Zeitreisender. Nicht irgendein Zeitreisender: Gemeinsam mit anderen jungen "Kollegen" bewegt er sich im Auftrag seines Vorgesetzten durch die Vergangenheit, um wertvolle Gegenstände zu stehlen: vom ersten geworfenen Frisbee über den ersten handgefertigten Regenschirm bis hin zu einer von Prinz sowieso benutzten Klobrille entwendet er allerlei Kuriositäten für Onkels illustre Kundschaft. Doch Calebs Chef ist nicht der liebe Onkel von nebenan, das muss der junge Mann relativ schnell feststellen. Zu allem Überfluss scheint sich seine beste Freundin auch noch für seinen arroganten Konkurrenten zu interessieren, welcher nichts Besseres zu tun hat, als ihm die wertvollen "Catches" direkt vor der Nase wegzuschnappen. Die Stimmung im Hauptquartier der Time Catcher spitzt sich immer mehr zu, als Calebs größenwahnsinniger Chef schließlich seine neueste, wahnwitzige Idee preisgibt... Ein langsamer Start.. Zeitreisen, welch ein spannendes Thema! Ich lese Zeitreiseromane wirklich gerne und so ging ich an Richard Ungars »Die Time Catcher« mit höchst neugierigen Erwartungen heran. Das Cover ist ein Eyecatcher und wurde von der englischen Originalausgabe übernommen, einzig die Schriftfarbe wurde geändert. Ich mag die Perspektive der Zeichnung, wie der junge Mann aus dem Zeitstrudel springt und seine Hand in meine Richtung ausstreckt, als ob er mir etwas stibitzen wollte. Futuristisch und auch ein wenig mystisch wirkt diese Illustration, eine gelungene Interpretation der Story. Die Kapitel sind ebenfalls mit Initialen aufgepeppt und leiten die darauffolgenden Leseabschnitte mit Zeit- und Ortsangaben ein. Das erleichterte die Orientierung ungemein, denn zeitweise wirkte das Springen zwischen den einzelnen Zeitzonen ein wenig durcheinander und ich brauchte eine Weile, um mich an diese Hektik zu gewöhnen. Auf meiner persönlichen Rangliste belegt der Große Freundschaftsvertrag den zweiten Platz hinter dem ersten Hamburgerverkauf von McDonalds auf dem Mond, doch ich will Onkel lieber nicht widersprechen. - Seite 111 Wir reisen gemeinsam mit Caleb und seiner besten Freundin Abbie durch die Zeit. Die beiden ergänzen sich im Team recht gut, Caleb kam an mich als Leser ehrlich gesagt nicht richtig heran. Er wirkte so undurchsichtig, ich wusste nicht so recht, wie ich seine Rolle einordnen sollte. Er entwickelt sich jedoch im Laufe des Buches, erst im letzten Drittel manifestiert sich aber sein innigster Wunsch, der ihn wiederum sehr sympathisch macht: er sehnt sich nach einer Familie, nach seiner Familie. Zur Erklärung: Die Kinder, welche in der Zeitreise-Organisation namens »Edles für die Ewigkeit« arbeiten, wurden entweder als Waisenkinder von der Straße weggeholt oder, in einigen Fällen, sogar entführt. Caleb hat keine bewusste Erinnerung an seine Eltern und das spiegelt sich in seinen Wünschen, seiner Sehnsucht und auch seinem Verhalten wieder. Bei Abbie, der Nebenrolle, bin ich ebenfalls ein wenig hin- und hergerissen. Sie ist eine gute Seele, doch es störte mich, dass sie nicht offener war. Das Gefühlsleben der beiden spielt sich auf sehr oberflächlicher Ebene ab und das ist schade. Das Buch hat seine romantischen Momente, aber ein wenig mehr emotionaler Tiefgang der Story wäre nicht verkehrt gewesen. Ein klarer Pluspunkt war der spitzige, ironische Humor des Ich-Erzählers Caleb, der oft für Momente des Schmunzelns sorgte. Asiatisches Flair Sehr spannend gestaltete sich die Einbindung des asiatischen Themas in den Plot. Das Buch spielt hauptsächlich im New York Mitte des 21. Jahrhunderts, genauer gesagt 2060. Es ist das Jahr der Großen Freundschaft zwischen China und den USA, ein Handelsabkommen beider Länder. Zu Ehren dieses Bündnisses nennt sich die Stadt am Ufer des Hudson River ein Jahr lang New Beijing und dies spiegelt sich auch im Stadtbild wieder. Pavillons wurden aufgebaut, Fahnen mit den Farben der beiden Länder wehen in den Straßen und Kinder tragen T-Shirts, auf denen der Schriftzug Beijing 2060 sowie ein Panda zu sehen ist. Die Reichen und Mächtigen haben einen lukrativen Pakt geschlossen und der Chef der Time-Catcher Agentur »Edles für die Ewigkeit« möchte natürlich sein Stück vom großen Kuchen abhaben. Dafür ist er bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Doch warum plätschert die Story nur so langsam vor sich hin? Ich hätte mir hier deutlich mehr Tempo gewünscht. Als ich Ben anschaue, sehe ich in ihm mehr als einen vierjährigen Jungen, der eine Spielzeugfigur in der Hand hält. Ich sehe mich selbst mit all meinen Hoffnungen und Träumen von einem normalen Leben in einer ganz normalen Familie. - Seite 155 Es machte Spaß. gemeinsam mit den Jugendlichen ferne Länder zu besuchen, einen Hauch vergangener Epoche mitzuerleben. Wir reisen zu wirklich interessanten Schauplätzen: beispielsweise sollen Caleb und seine Partnerin eine wertvolle Vase auf der Weltausstellung Expo 1967 in Montreal (Kanada) stehlen. An anderer Stelle transportiert die moderne Zeitreisevorrichtung die beiden nach Frankreich ins 19. Jahrhundert, um sich dort die erste Fotografie der Welt unter den Nagel zu reißen. Fairerweise muss ich zugeben, dass die Reisen an sich sehr kurz sind, sprich das Team hat wirklich nur Minuten Zeit, um seinen Catch durchzuführen und die Mission zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Da bleibt keine Zeit für Sightseeing oder Bewundern der Landschaft. Dies dachte sich wohl auch der Autor und hielt sich mit ausufernden Kulissenbeschreibungen zurück. Bei allem Verständnis dafür, aber auch in der Kürze sollte die Würze liegen und hier büßte die Handlung Flair ein. Komm mit mir auf die dunkle Seite... Die Story hat schon etwas Besonderes, denn wir stehen dieses Mal nicht auf der Seite der Guten: Die Protagonisten sind clevere, sehr geschickte und blitzschnelle Diebe, das sollte für ordentlich Nervenkitzel und Spannung sorgen. Doch die Spannungskurve steigt nur sehr langsam an. Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass sich die Kapitel des ersten Drittels fast ausschließlich mit den Catches an sich beschäftigen, während die Backgroundstory als Handlungsfaden im Hintergrund verläuft. Erst nach über der Hälfte der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse. Freunde sind da, wenn du sie brauchst. Nicht wenn sie dich brauchen. - Seite 282 Stellenweise musste ich hier wirklich schlucken, denn es ging ganz schön blutig zur Sache - bleibt zu überlegen, ob das nicht ein bisschen zuviel des Guten für ein Buch ab 11 Jahren war. Doch dies überlasse ich dem Empfinden des Lesers. Die letzten Seiten der mystischen Story belohnten mich schließlich mit einem zufriedenstellenden Ende. Im September 2013 erscheint übrigens der englischsprachige Folgeband bei Putnam Juvenile namens »Time trapped« und klingt spannend, mehr verrate ich nicht! Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte sich den Klappentext von Band 2 noch nicht durchlesen. Mein Fazit: Eine interessante Plotidee, aus der Perspektive der "dunklen Seite" geschildert, welche für spannende Momente sorgte und nebenbei den Wissensstand rund um China und dessen einzigartige Kultur auffrischte - ein Buch, das auch mal die Jungs unter den Lesern begeistern dürfte! 

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