Richard W. B. McCormack Tief in Bayern

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tief in Bayern“ von Richard W. B. McCormack

Der Verfasser dieser " Weißblauen Stammeskunde " ist Professor für Ethnolinguistik und gebürtiger Texaner. Der häufig gemachten Aussage, ein Bayer sei ein Mensch, der innere Befriedigung dabei empfinde, wenn er einem Fremden den falschen Weg zum Hofbräuhaus zeige, will er nicht ohne weiteres zustimmen. Vielmehr versucht er, mit den Methoden der modernen Kulturanthropologie, eine differenziertere Annäherung an den Gegenstand seiner Forschung. Er beschreibt den bayrischen Freistaat in seiner ganzen Vielfalt: das politische System, das Paarungsverhalten, die Eßgewohnheiten und die Alltagsrituale der Einheimischen. Satirische Absichten, die man ihm unterstellen könnte, möchte sich der Autor verbitten.

Stöbern in Humor

Ziemlich beste Mütter

eine leichte, unterhaltsame Geschichte um alleinerziehende Mütter mitten aus dem Leben

snowbell

Ich schenk dir die Hölle auf Erden

Ein lustig geschriebener Roman mit viel Humor über die Rache einer betrogenen Ehefrau.

Birkel78

Traumprinz

Leider konnte das Buch mich überhaupt nicht überzeugen. Ich habe oft überlegt es abzubrechen!

Kuhni77

Depression abzugeben

Das Buch handelt leider mehr von Uwe Haucks Aufenthalten in der Psychatrie und weniger um die Krankheit Depression

TrustInTheLord

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Witzig und charmant wird mit Frauenzeitschriften, Mode und Diäten abgerechnet - ohne zu verurteilen. Tolles Buch einer tollen Autorin!

JokersLaugh

Holyge Bimbel

Bibel-Variante zum Schmunzeln

Lovely90

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Tief in Bayern" von Richard W. B. McCormack

    Tief in Bayern
    Anita27a

    Anita27a

    24. June 2009 um 09:06

    Ein recht witziges Buch auch für Bayern. R.W.B. McCormack, alias Gert Raeithel, Ethnologe und Prof. für Nordamerikanische Kulturgeschichte, schreibt eine Satire über das noch wenig erforschte, rätselhafte Volk der Bayern. Themen, wie Politik ("In kritischen Wahlbezirken werden die Bleistifte in den Wahlkabinen so kurz angebunden, dass nur der zuoberst stehende Wahlvorschlag angekreuzt werden kann"), Sprache ("Traditionsbewußte Bauern legen Wert auf sprachliche Genauigkeit. Der Bauer liegt bei der Bäuerin, aber er flaggt bei der Magd"), Religion, Ehe und Liebe, Eßverhalten u.s.w. werden halb wissenschaftlich und recht vergnüglich behandelt, gespickt mit Zitaten, etwa von Gerhard Polt oder Sepp Maier. Das Lesen hat Spaß gemacht. Das Buch wurde Anfang der 90er geschrieben, so dass die eine oder andere Anspielung nicht mehr ganz aktuell ist. Als Nicht- Ethnologin hatte ich außerdem Schwierigkeiten mit dem umfangreichen Fachvokabular, welches den Lesefluss doch sehr beeinträchtigte. Ein satirisches ethnologisches "Fachbuch". Für einschlägig Interessierte durchaus empfehlenswert, für mich als "Durchschnittsbürger" 3-4 Sterne wert.

    Mehr