Richard Wagner

 3,8 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Habseligkeiten, Parsifal und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Wagner

Wilhelm Richard Wagner † 13. Februar 1883 in Venedig

Alle Bücher von Richard Wagner

Cover des Buches Habseligkeiten (ISBN: 9783746622453)

Habseligkeiten

 (7)
Erschienen am 18.05.2006
Cover des Buches Herr Parkinson (ISBN: 9783813506532)

Herr Parkinson

 (2)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches Belüge mich (ISBN: 9783351033361)

Belüge mich

 (3)
Erschienen am 21.01.2011
Cover des Buches Der Ring des Nibelungen. Götterdämmerung (ISBN: 9783150056448)

Der Ring des Nibelungen. Götterdämmerung

 (2)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Der Ring des Nibelungen (ISBN: 9783150186282)

Der Ring des Nibelungen

 (2)
Erschienen am 15.11.2009
Cover des Buches Lohengrin (ISBN: 9783406750663)

Lohengrin

 (1)
Erschienen am 17.09.2020

Neue Rezensionen zu Richard Wagner

Cover des Buches Lohengrin (ISBN: 9783406750663)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Lohengrin" von Richard Wagner

‚Diese Musik schlägt Saiten in mir an, die alle Sinne in Aufruhr versetzen.‘
sabatayn76vor 8 Monaten

‚Diese Musik schlägt Saiten in mir an, die alle Sinne in Aufruhr versetzen.‘ (Seite 133)

‚Lohengrin‘ spielt in Antwerpen in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts und erzählt die schicksalhafte Geschichte von Elsa von Brabant und dem Schwanenritter Lohengrin.

Ich liebe die Musik Richard Wagners, habe die Oper ‚Lohengrin‘, Wagners dritte und letzte romantische Oper, die 1850 uraufgeführt wurde, aber noch nie auf der Bühne gesehen. Eigentlich hatte ich vor, ‚Lohengrin‘ dieses Jahr im Bayreuther Festspielhaus zu erleben, aber Corona hat dies von vornherein verhindert.

Als kleine Entschädigung habe ich nun das wunderbare Buch aus dem Verlag C.H. Beck gelesen, das zum einen den Text der Oper wiedergibt, zum anderen wundervolle Bilder von Rosa Loy und Neo Rauch zeigt sowie ein stimmungsvolles Kapitel von Christian Thielemann beinhaltet.

Loy und Rauch haben für die diesjährige (geplante, aber abgesagte) Inszenierung in Bayreuth das Bühnenbild und die Kostüme entworfen, Thielemann war als Dirigent für den ‚Lohengrin‘ im Festspielhaus geplant.

Der Opern-Text ist (natürlich) in recht altertümlicher Sprache verfasst, so dass er sich nicht schnell lesen lässt, sondern ein wenig Geduld und Einlesen erfordert.

Vor allem die in Blau gehaltenen Zeichnungen Rauchs sind traumhaft schön - genau wie die Prelude zum ersten Akt des ‚Lohengrin‘. Diese Zeichnungen sind eher düster und wie aus einer anderen Welt, haben mir besonders gut gefallen. Weitere Zeichnungen zeigen Kostüme, Requisiten etc. und bieten schöne Einblicke in Loys und Rauchs Arbeit und Vorgehen.

Das gesamte Buch ist wunderschön und hochwertig aufgemacht: Leineneinband mit Prägung, Lesebändchen, dickes Papier, hervorragende Druckqualität. Das Buch in den Händen zu halten, ist einfach schön.

Nach der Lektüre des Buches hoffe ich noch mehr, dass ich mir 2021 den ‚Lohengrin‘ in Bayreuth anschauen und diese anscheinend märchenhafte und ästhetische Inszenierung live miterleben kann.

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Meine Meinung zum Hörspiel:

Das Rheingold


Inhalt in meinen Worten:

Im Rhein – dem Fluss – liegt ein Schatz. Derjenige der ihn findet, bzw das Gold, und einen Ring daraus schmiedet und der Liebe entsagt, erlangt unendliche Macht. Da gibt es dann natürlich auch einen Zwerg, der davon spitz bekommt und ziemlichen Murks anstellen möchte.

Währenddessen sind die Götter am Werk und die Göttin Freia wird als Lohn versprochen.

Na ob das noch gut ausgehen kann? Das erfahrt ihr, wenn ihr in das Hörspiel hinein hört.


Wie ich das Gehörte empfand:

Das Hörspiel ist an sich kein reines Hörspiel, denn es ist eigentlich eine Oper, so können die Kleinen ab 6 Jahren erfahren, was eine Oper ist, aber so das es nicht überfordert sondern in der Tat eine spielerische Geschichte ist.


Geschichte:

Die Geschichte ist sehr komplex und dennoch leicht für Kinder verständlich gemacht. So das auch Erwachsene diese Geschichte hören und merken, wie viel eigentlich in der Geschichte steckt, da wird ein Schatz gesucht, der mehr verspricht als er vielleicht halten kann, wobei, vielleicht kann er das sogar halten, doch auf welche Kosten? Dann gibt es Götter die ihre eigene Schwester opfern um an ihre Macht zu kommen und zu guter Letzt gibt es noch einen Zwerg der auch noch sein Unwesen treibt. Wer hier also an Herr der Ringe, oder Schneeweißchen und Rosenrot erinnert wird, kein Wunder, denn irgendwie steckt wirklich vieles in dieser Geschichte, womit man vielleicht sogar so im ersten Moment gar nicht rechnet.


Die Musik:

Die Musik ist nicht übermäßig dominant, sondern das sind die Handlungen und Erzählungen, was auch gut ist, denn die Musik verschluckte manches und ich musste mich gut konzentrieren um dieser zu folgen. Sie zeigt aber gut auf, wie so eine Oper funktioniert und das der Gesang eigentlich noch viel mehr erzählt, als es die Sprecher auf dem normalen Weg vermitteln können. Somit ist alles geboten. Die Geschichte wird einerseits kinderleicht erzählt und die Musik zeigt gut auf, was einen erwartet, wenn man in eine Oper geht.


Sprecher: 

Diese finde ich gut gelungen auf dieser CD. Jeder spielt seine Rolle gut und ich hatte fast das Gefühl das ich mit geschlossenen Augen die Figuren vor Augen hatte. Die Musik dagegen fand ich schwer.


Spannung:

Ich finde diese Geschichte irre spannend, denn einerseits ist irre viel geboten, andererseits für was entscheidet sich jeder in dieser Geschichte? Für die Liebe oder den Reichtum? Nun was wiegt höher? Gut finde ich, das aufzeigt das Ungerechtigkeit meist noch zu schlimmeren führt, das Eifersucht und Neid vieles zerstören kann und zum Schluss bleibt immer die Frage, für was entscheidet man sich, selbst wen man am liebsten alles gewinnen möchte, manchmal kann man nur verlieren.


Empfehlung:

Für Kinder ab 6 Jahren eine tolle Sache, für Kinder die Jünger sind, empfehle ich ein gemeinsames Hören und entdecken, denn so ganz leicht ist diese Kost nicht, aber sie wird sehr gut dargestellt und man bekommt automatisch Lust auf die zweite Geschichte, denn es folgt noch ein Teil, eigentlich gibt es sogar vier Teile und dies ist der erste Teil!


Bewertung:

Ich gebe der Geschichte vier Sterne, die ganz nah an den fünf ist, aber die Musik fand ich etwas schwer. Nicht schlimm, denn jemand anderes findet vielleicht die Musik das besondere Gimmick an dieser Sache. Letztlich wird mir aber ein alter Schatz neu gehoben und an das Herz getragen, was ich einfach genial finde.


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Cover des Buches Herr Parkinson (ISBN: 9783813506532)justitias avatar

Rezension zu "Herr Parkinson" von Richard Wagner

Schonungslos, offen und tief bewegend
justitiavor 5 Jahren

Ein berührender Blick auf eine Krankheit, die „den Körper verwirrt und den Kopf zuschauen lässt“!

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:

„Im Grunde war es mein rechtes Bein, das mich ins Unglück gestürzt hat. Ohne dieses Bein wäre mein Leben anders verlaufen. Ich hätte einen Hut getragen, wenn mein rechtes Bein mir nicht ständig an die Krempe getippt hätte. Ich hätte den Frauen tief in die Augen sehen können, wenn das Bein sich nicht sofort auf ihre tausend Füße gestellt hätte.“ Richard Wagner erzählt souverän, ohne jede Bitterkeit, aber auch ohne Beschönigung und folgt dabei mit allen Hoffnungen und Rückschlägen dem Verlauf der eigenwilligen Erkrankung. Zu Beginn ist es nur ein leichter Taumel in einer Bar in der Grunewaldstraße, der noch alles mögliche hätte sein können. Dann, nach der Diagnose, geht bald nichts mehr ohne starke Medikamente, die wie in einem wunderbaren Honeymoon zunächst alles bewältigbar erscheinen lassen. Bis nach und nach Herr Parkinson übernimmt, und die Welt des Patienten zum „schwarzen Quadrat“ wird.

(© Text- & Bildmaterial: Knaus Verlag) 


Meine Gedanken zu dem Buch:

Die Krankheit Parkinson war mir schon länger ein Begriff, doch genauer damit beschäftigt habe ich erst als die Krankheit in meinem unmittelbarem Umfeld auftrat. Hierdurch wurde es für mich auch immer wichtiger die einzelnen Facetten von Parkinson zu verstehen und besser mit ihnen umgehen zu können. Schon der Klappentext des Buches „Herr Parkinson“ von Richard Wagner hat mich sehr ergriffen, da es das Hauptcharakteristikum auf den Punkt bringt:

„Herr Parkinson verwirrt den Körper und lässt den Kopf zuschauen.“

Herr Wagner beschreibt die Krankheit Parkinson auf eine schonungslose, aber gleichzeitig auch sehr ehrliche und offene Art und Weise, die mich sehr nachdenklich stimmt. Dabei geht er besonders auf die gesellschaftlichen Umstände ein, denen ein Erkrankter täglich ausgesetzt ist. So ist „Herr Parkinson“ ein ungebetener Gast und ein ständiger Begleiter zugleich, der einmal höflich distanziert, aber ein anderes Mail auch im direkten Dialog mit dem Erkrankten steht. Doch was davon ist real und was Einbildung? Durch seinen Schreibstil sowie den Aufbau seiner Schilderungen schafft der Autor auch beim Leser einen ganz diffusen Zustand, ähnlich dem eines Parkinson-Patienten. Hierdurch bekommt der Leser eine Ahnung davon, wie sich der Patient mit dieser Krankheit tagtäglich fühlt. Besonders bewegt hat mich die Tatsache, dass bei dieser Krankheit die Bewegungen langsamer und beschwerlicher werden, während aber der Geist vollkommen klar und wach ist. Der Patient weiß also durchaus, wie er etwas tun muss, doch schafft er es nicht dies auch umzusetzen. So werden ganz alltägliche Dinge, wie etwa das Anheben eines Wasserglases zum Trinke, zu einer wahren Herausforderung.

So schlimm und erschreckend dies auch alles klingt, bewahrt der Autor in seinen Schilderungen dennoch einen positiven Grundton, der ihn stets begleitet. Er gibt nicht auf, er kämpft, ist willensstark und trotz seiner Einschränkungen auch lebensfroh. Doch beschönigt er nicht etwa, nein, er schildert sein Leben mit der Krankheit mit einer Klarheit und Offenheit, die den Leser beeindruckt und mitreißt. Für seine Schilderungen verwendet der Autor zumeist philosophisch und literarische Stilmittel und zeigt dadurch einen ganz neuen Blickwinkel auf die Krankheit selbst, den Umgang mit ihr sowie auch ihre Folgen für den Patienten und aber auch das gesellschaftliche Umfeld. Diese besondere Art und Weise sich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen stimmte mich sehr nachdenklich, macht e mir aber gleichzeitig auch Mut und gibt Zuversicht. Denn Parkinson ist eine Krankheit, die zwar nicht heilbar ist, aber mit der er sich dennoch ganz gut leben lässt.

Kurz & Gut – Mein ganz persönliches Fazit

Richard Wagner wirft mit seinem Buch „Herr Parkinson“ einen ganz eigenen Blick auf das Leben mit dieser Krankheit. Es ist ein schonungsloser, offener und auch sehr klarer Bericht aus dem Leben eines Parkinson-Patienten, der einerseits von einer guten Portion Sprachwitz begleitet wird, aber der andererseits auch nachdenklich stimmt. Das Buch ist für Liebhaber von anspruchsvoller, wortgewandter Literatur sehr zu empfehlen.

© Rezension: 2015, Sandra „Sunny liest“



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Zusätzliche Informationen

Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig (Deutschland) geboren.

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