Richard Wright

 3.2 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Black Boy, Native Son und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Richard Wright

Richard Wright wurde 1908 auf einer Plantage bei Natchez, Mississippi, geboren. Mit neunzehn Jahren verließ er den Süden und ging nach Chicago, wo er sich seinen Lebensunterhalt als Straßenfeger, Tellerwäscher und Postangestellter verdiente. Er schrieb zunächst vor allem Essays, Kurzgeschichten und Gedichte, bekannt wurde er mit seinem Roman Native Son, der mehrfach verfilmt und 1941 als Bühnenversion am Broadway unter der Regie von Orson Welles aufgeführt wurde. Bis heute gilt Richard Wright als einer der bedeutendsten afro-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er starb 1960 in Paris.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Richard Wright

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Cover des Buches Sohn dieses Landes (ISBN: 9783036957951)

Sohn dieses Landes

 (2)
Erschienen am 15.04.2019
Cover des Buches Der schwarze Traum (ISBN: B0000BU9NT)

Der schwarze Traum

 (1)
Erschienen am 01.01.1971
Cover des Buches Native Son (ISBN: 0061148504)

Native Son

 (4)
Erschienen am 01.05.2008
Cover des Buches Schwarzer Hunger (ISBN: 9783426016251)

Schwarzer Hunger

 (2)
Erschienen am 01.03.1991
Cover des Buches Richard Wright Reader (ISBN: 0306807742)

Richard Wright Reader

 (0)
Erschienen am 01.04.1997

Neue Rezensionen zu Richard Wright

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Rezension zu "Sohn dieses Landes" von Richard Wright

schockierend
Buchwurmchaosvor 10 Monaten

Als ich den sehr ausführlichen Klappentext des Buches "Sohn dieses Landes" von Richard Wright las, dachte ich oberflächlich und schnell urteilend, es sei eine Art Krimi. 


Ich gestehe, ich habe niemals eine der wohl zahlreichen Verfilmungen gesehen, noch, das muss ich zu meiner Schande gestehen, kannte ich den Autor Richard Wright. Der 1960 verstorbene Autor galt seinerzeit und heute als einer der wichtigsten Autoren der afro-amerikanischen Literatur, und wenn man sich nur annähernd die biedere und steife Gesellschaft um 1940 vorstellt, dann kann man erahnen, was dieses Buch ausgelöst haben muss. Und warum es nur gekürzt erscheinen durfte.


Schreibstil und Ausdruckskraft mögen an vielen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig sein, ich staune über den Mut dieses farbigen Autors zu seiner Zeit einen solchen Text zu schreiben. Es steckt so viel Kraft, verzweifelte Energie in diesen Sätzen, man glaubt an manchen Stellen, der Autor schreibe um sein eigenes Leben.


Ich kann nur vermuten, wie wichtig es dem Autor war, gewisse Empfindungen des Protagonisten, zu vermitteln, damit der Leser versteht, warum es  nach diesem Unfalltod zu einem derart abgebrühten Verhalten kam.


Meine Versuche, Bigger in einem psychologischen Konsens zu sehen, scheiterten, allerdings bin ich auch kein Psychiater. Mir wurde allerdings bewusst, wie sehr ich bemüht bin, das Verhalten anderer Menschen in meinem mir bekannten Rahmen zu sehen und zu beurteilen. 


Ist Bigger traumatisiert? Ist der schizoid? Ist er überhaupt krank?


Richard Wright lässt zu keiner Gelegenheit zu, dass man sich über den Geisteszustand Gedanken macht, er möchte vermitteln, unter welchem Druck Bigger aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe und Familie leben MUSS, ohne eine annehmbare Alternative zu haben. Oder ist es für eine Alternative für diesen jungen Mann seit seiner Geburt schon zu spät?


Die Tat, die an sich für die heutige Auffassung nachvollziehbar als Unfall zu vertreten wäre, war zur damaligen Zeit niemals ein Unfall und führte dann unweigerlich zu den Folgetaten.


Diese Buch hat mich extrem mitgenommen. Meine Großeltern hatten in den 60iger Jahren eine umfangreiche Bibliothek, alle namhaften Autoren ihrer Zeit waren vertreten, alle Bestseller, auch die vor und nach Richard Wright fand ich in ihrem Bücherschrank. Nur dieses Buch hatte keinen Weg in ihre Bibliothek gefunden.


Und wenn man die heutigen "Hilfen" für die hinsichtlich Wirtschaft und sozialem Netz schwach aufgestellten Ländern betrachtet, wird dem Leser bewusst, dass wir die entscheidende Lektion noch immer nicht gelernt haben.

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Rezension zu "Black Boy" von Richard Wright

Black Boy
KymLucavor 4 Jahren

Richard wächst in Amerika nach der Sklaverei auf und wird in seiner Familie von Staat zu Staat weiter gereicht und muss täglich mit dem allgegenwärtigen Rassismus klar kommen.

Ein recht kurzes Buch mit viel Handlung, die nach meinem Geschmack sehr viel detaillierter hätte beschrieben werden können.

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Rezension zu "Black Boy" von Richard Wright

Rezension zu "Black Boy" von Richard Wright
Satarielvor 12 Jahren

Ich dachte, das Buch hört nie auf...

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