Richard van Dülmen Die Gesellschaft der Aufklärer

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Inhaltsangabe zu „Die Gesellschaft der Aufklärer“ von Richard van Dülmen

Seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich Gelehrte, Beamte, Kaufleute u. a. – vorwiegend Angehörige des gebildeten Mittelstandes – ohne Rücksicht auf Konfession und Herkunft in sogenannten Aufklärungsgesellschaften zusammengeschlossen, um dort herrschaftsfrei miteinander zu lesen, zu lernen und zu diskutieren.

Durch die ständige Einübung neuer demokratischer Verhaltensweisen wurde – so die These Richard van Dülmens – der absolutistische Ständestaat allmählich unterhöhlt und in eine bürgerliche Gesellschaft weiterentwickelt.

(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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  • Rezension zu "Die Gesellschaft der Aufklärer" von Richard van Dülmen

    Die Gesellschaft der Aufklärer

    Sokrates

    02. September 2011 um 17:27

    Richard van Dülmen, Professor für Neuere Geschichte in Saarbrücken, stellt in seinem Buch Die Gesellschaft der Aufklärer Voraussetzungen und Erscheinungsformen aufklärerischer Bestrebungen seit dem frühen 18. Jahrhundert dar. So beschreibt er bspw. wie sich intellektuelle Zirkel zunächst nur auf adliger Ebene, völlig abgetrennt zur restlichen Gesellschaft, als Diskussionsrunden elitär-progressiver Bestrebungen gebildet haben. Deutlich wird so, wie sich aufklärerische Gedanken zunächst ausschließlich nur im begüterten, von materiellen Problemen weitgehend verschonten oberen Bereich der Gesellschaft gebildet haben. Mit dem sich emanzipierenden Bürgertum, das durch wirtschaftliches Engagement zunehmend an Geld gewann, wuchs der Teil der zum Bürgertum gehörenden Aufklärern; das Privileg des Adels war Mitte des 18. Jahrhunderts weitgehend gebrochen. Die Aufklärung als Idee blieb jedoch das Produkt einer Gelehrtengruppe, die gemeinhin mit zum realen Leben wenig Bezug hat. Eine tatsächliche – gesamtgesellschaftliche – Ausweitung aufklärerischer Gedanken kann erst für das späte 18., beginnende 19. Jahrhundert feststellt werden, also immerhin erst 100 Jahre nach ihrem Aufkommen als diskutable Idee. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen noch weitere kuriose Erscheinungen hinzu: Männerbünde und Geheimgesellschaften, die sich dem aufklärerischen Gedankengut verschrieben hatten, so bspw. die bis heute existenten Freimaurer-Logen. . Dülmen schreibt anspruchsvoll, aber nicht unverständlich-akademisch; daher sind seine Bücher auch dem nicht-akademischen Publikum recht gut zugänglich. Allerdings wird der enge Fokus seiner Erörte-rungen wohl nur denjenigen interessieren, der an wissenschaftlicher Arbeit mit den Büchern von Richard van Dülmen interessiert ist.

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