Richard van Dülmen Verbrechen, Strafen und soziale Kontrolle

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Inhaltsangabe zu „Verbrechen, Strafen und soziale Kontrolle“ von Richard van Dülmen

Es gibt kaum einen Bereich der kulturhistorischen Forschung, der über den jeweiligen Zustand einer Gesellschaft vielfältigere Rückschlüsse erlaubt als das umfängliche Thema der Abweichungen von geltenden Norm- und Wertvorstellungen. In diesem Sammelband befassen sich sieben Historikerinnen und Historiker mit der Geschichte der Ausgrenzung, Unterdrückung und Disziplinierung von Menschen und Menschengruppen, indem sie in empirisch angelegten Fallstudien eine plastische Vorstellung dieser Zusammenhänge vermitteln. Es geht dabei weniger um eine Ergänzung des Forschungsfeldes der Historischen Kriminologie, als vielmehr um das Zusammenwirken von Staat und Gesellschaft, von Rechtsprechung und Selbstdisziplinierung. Zwischen Verbrechen und Strafen eröffnet das Aufspüren gesetzlicher Lücken dabei neue Dimensionen der gesellschaftlich-sozialen Kontrolle.

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  • Rezension zu "Verbrechen, Strafen und soziale Kontrolle" von Richard van Dülmen

    Verbrechen, Strafen und soziale Kontrolle

    Sokrates

    23. November 2011 um 10:50

    Gegenstand des Sammelbandes verschiedener Aufsätze ist das Verständnis von Strafe und deren Umsetzung in der Frühen Neuzeit. So beschäftigt sich ein Aufsatz mit Wahrsagerei und Zauberei und ihrer kirchenpolitischen Ausgrenzung seit dem 16. Jahrhundert, also den Versuchen der Kirche, die im Volk weit verbreitete Volksmagie auszumerzen. Interessant ist auch ein Artikel über die Häufigkeit und Strafform von Mördern, Ehebrechern und Dieben, exemplarisch anhand von Statistiken aus den kurbayerischen des 16. bis 18. Jh. Aus kulturgeschichtlicher und geschlechtergeschichtlicher Perspektive sehr interessant sind zwei Aufsätze über den Umgang von Geisteskranken im frühen 19. Jh. Sowie von dem Spagat der seit dem 19. Jh. Einsetzenden Frauenarbeit, die einerseits ernsthafte Produktion wurde, andererseits zu einer (Schein-)Berufstätigkeit der Frauen führte, die nach dem allgemeinen Verständnis der Gesellschaft ungern gesehen war. – Insgesamt richten sich die Aufsätze (herausgegeben von Richard van Dülmen) an kulturgeschichtlich Interessierte Leser; Vorwissen halte ich für wichtig, da die sehr knapp erörterten Forschungsbefunde nur so besser vom Leser im gesamtgesellschaftlichen Kontext eingeordnet werden können.

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