Sturmtochter

von Richelle Mead 
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Sturmtochter
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Riley14s avatar

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Kritisch (13):
Elwes avatar

Mich begeistert es leider nicht so richtig ... eine Zeitlang fand ich es zwar ein wenig oberflächlich, aber doch recht unterhaltsam. Jetzt a...

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Inhaltsangabe zu "Sturmtochter"

Eugenie Markham ist eine mächtige Schamanin, die sich ihren Lebensunterhalt damit verdient, Geister und andere übernatürliche Geschöpfe zu bannen, die in die irdische Welt einbrechen. Sie erhält den Auftrag, ein junges Mädchen zu suchen, das vermutlich von Feen entführt wurde. Dazu muss sie selbst in die magische Welt der Feen reisen ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen. Unterstützung erhält sie von dem geheimnisvollen Gestaltwandler Kiyo, der ihr nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht einfach nicht mehr aus dem Sinn will. In der Welt der Feen macht Eugenie außerdem eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie bislang zu wissen glaubte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802582110
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:370 Seiten
Verlag:LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum:03.05.2010

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Rezensionen und Bewertungen

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    Sardonyxs avatar
    Sardonyxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartig, witzig, spannend - ich liebe Dark Swan!
    Halb Mörderin, halb Liebende ... Ergebnis: fantastische Urban Fantasy

    Eugenie Markham ist eine Schamanin, die unter dem Namen Odile Dark Swan Geschöpfe der Anderswelt jagt. Das ist ein harter Job, den sie aber über alles liebt: manchmal muss sie böse Geister aus verhexten Turnschuhen jagen, Wasserelementare aus Toiletten jagen - oder plötzlich um ihr Leben fürchten, als ihr wahrer Name unter allen Geschöpfen der Anderswelt bekannt wird! Wie kann es kommen, dass Eugenies Opfer unerwartet wissen, wer ihre geheimnisvolle Jägerin ist? Eugenie stößt auf ein seltsames Rätsel und erfährt, dass ihre gesamte Herkunft eine gewaltige Wahrheit und gefährliche Prophezeiung birgt. Vor langer Zeit versuche der so genannte Sturmkönig, alle Macht an sich zu reißen und nun wird es Zeit, dass sein Erbe wieder erwacht.
    Zusammen mit dem heißen Gestaltwandler Kiyo und der Hilfe des charismatischen Feenkönig Dorian macht sich Eugenie auf die Suche nach ihrer wahren Bestimmung. Der schwarze Schwan breitet seine Flügel aus - um bis in die Unterwelt tief zu fallen ...

    ,,Sturmtochter"
    (im Original Storm Born, aber dies ist nicht mit einer gewissen Khaleesi zu verwechseln) ist der erste Band von Richelle Mead's Reihe um eine ebenso gefährliche wie attraktive Schamanin aus den Südstaaten. Ach ja, das mit dem verhexten Turnschuh aus meiner Inhaltszusammenfassung ist gar kein Scherz - mit ihm begann in der ersten Zeile meine Entführung in eine fesselnde, vielseitige Welt (und deren Parallelwelt).

    Gleich von Anfang an grinste ich wegen Eugenie: sie ist so eine starke Persönlichkeit, mit gelegentichen Anfällen großer Schwäche, was sie aber menschlicher macht. Ich persönlich mag ja weniger Helden und Heldinnen, die in allem perfekt sind und immer wissen, was zu tun ist. Wenn sie einen Knacks haben, sind sie mir sofort sympathisch, wie auch die Nebenfiguren in diesem Buch. Da ist zum Beispiel der Tierarzt-Fuchs-Hottie Kiyo und Dorian, der manchmal fast schon niedlich war auf eine Welpen-Weise. Die klischeehafte Sekretärin, die zum Glück nur in Telefonaten auftaucht, und der polnische ,,Indianer" schmücken Eugenies bizarre Welt aus wie exotische Vögel :)

    Wie zu erwarten, spart die Autorin nicht mit Romantik und prickelnder Spannung, was man sofort merkt, als Eugenie Kiyo zum ersten Mal sieht (und ich fand es wirklich krass, dass sie sofort mit einem völligen Fremden ins Bett geht! Ich meine, er ist am Anfang nur eine flüchtige Begegnung und sie geht gleich voll ab?!) Die beginnende Dreiecksbeziehung roch ich gleich von Anfang an, allerdings bin ich Richelle Mead so dankbar, dass sie die Spannung der rasanten Handlung über Schnulzen gestellt hat.

    Die Preisfrage: Was haben wir Leser nämlich (meistens; es gibt ja auch Ausnahmen) lieber?
    a) Herzschmerz, welcher Mann der bessere ist, oder
    b) eine spannende Protagonistin, die mit Silberpatronen und -dolchen fremdartige Elementargeister niedermetztelt und in die Unterwelt verbannt. Ich würde an dieser Stelle jetzt einen dicken, tiefschwarzen Filzstift herausholen und ganz groß b) ankreuzen, weil ich von Kick-Ass-Hauptfiguren nie genug bekommen kann. Ein frecher Spruch, grandiose Kampf-Moves, ein lautes Boom, Explosionen, Monster - und zum Schluss wieder ein einzigartiger Spruch. Das ist meine Eugenie.

    Alles an ,,Sturmtochter" ist perfekt, obwohl bisher nicht viel Hintergrundwissen zu Eugenies Werdegand preisgegeben wurde. Ich hätte gerne erfahren, wie Eugenie zur Schamanin geworden ist. Das heißt, es ist bekannt, dass sie von ihrem Stiefvater Roland unterrichtet wurde, wie lief so eine Ausbildung bei Eugenie ab?
    Mein Rezensentenschwert steckt in meinem Gürtel, dunkle Runen auf silbernem Metall. Langsam ziehe ich es. Weil mir gerade keine intelligent-freche Aussage einfällt, rufe ich einfach nur die Macht der Göttinnen und lasse 5 Sterne in dieser Welt und der Anderswelt erstrahlen.

    Kommentare: 1
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    Elwens avatar
    Elwenvor 5 Jahren
    Fantasy für Erwachsene

    Ich liebe ja die Vampire Academy Reihe von Richelle Mead! Und auch hier bleibt sie ihrem Schreibstil treu, verlangert ihn aber in deutlich erwachsenere Gefilde und erschafft wieder eine interessante Welt, mit einem starken aber doch verletzlichen Hauptcharakter. Eugenie ist witzig, manchmal überfordert aber niemals dumm, sondern weiss sich stets zu helfen. Sogar das Liebesdreieck ist interessant, obwohl ich von sowas normalerweise kein Fan bin.
    Der Sex-Anteil ist recht hoch und zieht sich durch die gesamte Geschichte, wirkt aber selten aufgesetzt sondern meist passend in die Geschehnisse... dies nur so als Warnung, oder Anreiz ;-)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Wahnsinns Start, jedoch schlechtes Finale

    Als ich gesehen habe, das Richelle Mead eine neue Buchreihe herausgebracht hatte, habe ich mich sehr gefreut und nicht lange gezögert und dieses Buch gekauft.
    Der Start des Buches war einfach der Wahnsinn, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu Lesen und war hin und weg von der Story und den Charakteren. 
    Jedoch nahm diese Euphorie schnell ab, als ich die zweite Hälfte zu Lesen begann.
    Aus der starken Heldin, die zuvor beschrieben wurde, wird eine Person die ohne Männer an ihrer Seite nichts mehr zustande bringt und muss auf einmal andauernd gerettet werden.
    Was mich auch enttäuscht hat war das Buchfinale, welches ein paar mehr Kapitel verdient hätte. Es ist auf einmal alles sehr schnell gegangen und man konnte weder die Gefühle noch die Handlungen der Charaktere gut nachvollziehen.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich bereits auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es weiter geht, vor allem, ob sich der zweite Teil steigern kann. :-)

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    Wunyos avatar
    Wunyovor 5 Jahren
    Dark Swan 01

    Meine Meinung: Einer der besten Bücher, die ich im Jahr 2013  gelesen habe, so viel schon mal vorweg. Lange bin ich um diese Reihe von Richelle Mead herumgeschlichen. Urban Fantasy gefällt mir zwar meistens, doch trotzdem war ich etwas skeptisch. Laut den Beschreibungen und Rezensionen, die ich bei amazon gelesen hatte, wirkte Eugenie auf mich etwas "mary sue" ( sagt der Begriff überhaupt jemanden was?). Doch irgendeine Rezension  von irgendeinem Buchblog brachte mich schließlich dazu, meine Meinung zu ändern und ich bestellte das Buch bei reBuy.  Und enttäuscht wurde ich definitiv nicht. Eugenie hat ihre Schwächen und ihre Stärken und das wirkt beides so unglaublich sympathisch, ebenso wie Kiyo. Dazu die herrlich verwobenen Elemente der verschiedenen Mythologien, die eine herrlich spannende und neue Welt aufbauen. Auch die Nebencharakter gefielen mir ohne Ausnahme. Die Story-Line war in sich stimmig und ruchweg spannend. Ich habe das Buch allerdings nicht verschlungen, sondern mal mit "Genuss" gelesen. Es fiel wirklich schwer, weil das Buch einen dazu verleitet immer weiter zu lesen, aber hat sich auch irgendwie gelohnt. So konnte man alles, was so passiert, sacken lassen. Und zu richelle Meads Schreibstil muss ich nichts sagen, der ist wundervoll


    Fazit: Ich sollte nicht an Richelle Mead zweifeln: 10 von 10 ♥-chen!

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren
    Anregende Unterhaltung mit kleineren Kritikpunkten

    Inhalt:
    Die 26-jährige Eugenie Markham, die auch unter dem Pseudonym Odile Dark Swan bekannt ist,  ist eine Schamanin, die sich ihren Lebensunterhalt damit verdient, gegen die verschiedensten Wesen aus der Anderswelt zu kämpfen und diese zurück in ihre Welt, oder in das Totenreich zu schicken. Eines Tages bekommt sie einen Auftrag, der eine große Gefahr bedeutet und den sie eigentlich ablehnen sollte. Doch da das Schicksal des entführten Mädchens sie persönlich anspricht, macht sie sich trotz aller Zweifel und Gefahren auf den Weg, um nach ihr zu suchen. Aber irgendwas ist komisch, denn es tauchen vermehrt Wesen auf, die sie mit ihrem wohlgehüteten wahren Namen ansprechen, und was noch bedenklicher ist, sie alle mit oder ohne Gewalt dazu bringen wollen, das Bett mit ihnen zu teilen. Bei ihren Nachforschungen lernt sie den sympathischen Feinen-König Dorian kennen, der ihre bisherigen Einstellungen ziemlich ins Schwanken bringt und ihr eine Erklärung für das komische Verhalten der Andersweltwesen liefert.   Außerdem gibt es auch noch den  attraktiven Tierarzt Kiyo, der Eugenies Interesse geweckt hat, doch auch hinter ihm steckt mehr, als es zunächst den Anschein hat…

    Meinung:
    Von der Autorin Richelle Mead habe ich bisher schon viel gehört, aber vorher noch nichts gelesen. Da die Dark Swan Reihe ziemlich interessant klingt, habe ich das nun geändert und kann sagen, dass dies wohl nicht mein letztes Buch der Autorin war. 

    Eugenie Markham ist zwar eine Schamanin, aber doch anders, wie man sie sich jetzt vielleicht vorstellt. Sie kämpft sowohl mit einem Zauberstab, als auch mit Pistolen mit verschiedenen Munitionen und Hilfen bestimmter Götter gegen unterschiedliche Wesen aus der Anderswelt, die in der Menschenwelt gerne Unruhe stiften. Dabei ist ihr Charakter alles andere als perfekt. Sie ist eigentlich ziemlich stur, oft eher wankelmütig und man kann ihre Gefühlswallungen und die darauffolgenden Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Doch auf der anderen Seite ist sie auch unglaublich stark, selbstbewusst und besitzt einen köstlichen trockenen Humor. Die Autorin schafft es, dass ihre vielen negativen Eigenschaften gar nicht so wirklich stören, sondern sie eher erst greifbar und authentisch machen. 

    Doch die wahren Helden in dem Roman sind eigentlich einige der Nebencharaktere, die oft für Lacher sorgen, oder die man einfach nur ins Herz schließen muss. So z. B. Eugenies Hilfsgeister, von denen einer nicht müde wird, ihr zu versichern, wie sehr er sich doch darauf freut, sie irgendwann qualvoll umzubringen, oder auch der teilweise undurchsichtige Feinen-König Dorian.

    Der Roman selbst beginnt gleich mitten in der Handlung, wodurch mir erstmal etwas Orientierung gefehlt hat. Doch mit der Zeit bekommt man als Leser alle nötigen Hintergrundinformationen, weshalb ich dann auch immer besser in die Geschichte gefunden habe. 

    Bei der Handlung erkennt man die Absicht dahinter, nur in der Umsetzung weist sie, vor allem gegen Ende, einige kleinere Logikfehler auf.  Dennoch ist die Geschichte immer angenehm zu lesen und besitzt einen kleinen, fast konstanten Spannungsbogen, der teilweise durch kleine actiongeladene Highlights, sowie manch unvorhergesehen Wendung  noch positiv verstärkt wird. 

    Man sollte auch erwähnen, dass in dem Roman auch die Erotik eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Zumeist handelt es sich eher um mehr oder minder deutliche Andeutungen, aber es ist auch die ein oder andere etwas ausführlichere Szene vorhanden. Dabei ist der Stil nun nicht unbedingt hervorstechend toll, aber auch nicht plump und vor allem sorgen diese Szenen eher für eine Abwechslung als für einen Dauerzustand.  

    Fazit:
    Sturmtochter ist ein Roman, der eine noch nicht ganz so verbrauchte Fantasyidee mit einer Prise Humor und einer gewissen Portion Erotik verbindet. Und dabei kann man auch wirklich sagen, dass es sich hierbei um einen ansprechenden Auftaktband handelt, der zwar einige kleinere Kritikpunkte aufweist, aber im Großen und Ganzen überzeugt, schnell zu lesen ist und gut zu unterhalten weiß. 4 von 5 Sternen.

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 5 Jahren
    Dark Swan - Sturmtochter

    Zum Inhalt:
    Eugenie Markham, auch bekannt als Odile Dark Swan, treibt als mächtige Schamanin Geister aus.
    Es wundert sie sehr, dass eines Tages plötzlich alle Geister ihren Namen zu kennen scheinen. Das dürfte eigentlich gar nicht möglich sein.
    Nach einer heißen Liebesnacht mit dem attraktiven Tierarzt Kiyo stellt sie fest, dass dieser kein Mensch ist. Doch kaum hat sie das erkannt, verschwindet er.
    Währenddessen taucht ein Klient bei Eugenie auf und behauptet, seine kleine Schwester sei in die Anderswelt entführt worden. Eugenie hat Mitleid mit dem jungen Mädchen und willigt ein, zu helfen.
    Ihr Hilfsgeist empfiehlt ihr, sich mit dem Feind des Feindes zu verbünden, mit König Dorian. Eugenie sieht diesem Vorschlag mit Argwohn entgegen, versucht dann aber dennoch ihr Glück.
    Bei Dorian wird ihr dann endgültig klar, dass mit den Geschöpfen der Anderswelt etwas nicht stimmt. Sie möchten Eugenie entweder umbringen oder Kinder mit ihr zeugen. Und es dauert nicht lange, bis sie erfährt, warum. Dabei erfährt sie auch viel über sich selbst und über ihre Vergangenheit ...

    Meinung:
    Ich hätte dieses Buch eher in die Kategorie Romantic Fantasy geschoben, aber bei dem Thema Genre versteh ich die feinen Unterschiede nur selten. Idee, Inhalt und Umsetzung fand ich jedenfals sehr gut.
    Eugenie fand ich ganz interessant. Sie ist sehr misstrauisch, zweifelt manchmal an sich selbst und ist eine sehr starke, mutige und auch wirklich selbstbewusste Person.
    Zu Kiyo habe ich nicht viel zu sagen: männlich, gefährlich, gutaussehend - Stereotyp.
    Dorian hingegen fand ich ziemlich cool. Seine Absichten macht er von Anfang an klar - das fand ich sehr amüsant - und trotzdem ist er irgendwie mysteriös. Ich mochte ihn, weil er sich nicht so wirklich aufdrängt und auch seine Prinzipien hat.
    Mir gefiel die Welt, die Richelle Mead in Dark Swan erschaffen hat. Bei ihren Büchern wird mir eigentlich nie langweilig; sie sind nicht durchgehend spannend haben meiner Meinung nach aber auch keine Tiefpunkte, wo seitenlang nichts los ist. Aber was Anderes habe ich auch gar nicht erwartet :)
    Ich habe an diesem Buch nichts zu kritisieren, fand es aber trotzdem nicht umwerfend. Nur super gut :D

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    Lielans avatar
    Lielanvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sturmtochter" von Richelle Mead

    Von Richelle Meads "Dark Swan" - Reihe habe ich lange Zeit die Finger gelassen. Der erste Band "Sturmtochter" steht bereits seit über einem Jahr ungelesen in meinem Regal. Allerdings kann ich nicht genau sagen, wieso. Ich wollte mir wahrscheinlich den guten Eindruck von Richelle Meads "Vampire Academy" Reihe, welche ich abgöttisch liebe, nicht versauen. Der Klappentext von "Sturmtochter" klingt nämlich schon so, als wäre das Buch von einer anderen Autorin. Und dieser Eindruck hat sich nun nach dem Lesen verstärkt. Allerdings in die positive Richtung. Ich liebe "Vampire Academy" aber nun liebe ich auch "Dark Swan". Ich finde es immer wieder grandios wie vielseitig einige Autorinnen doch sind, denn wüsste ich nicht, dass das Buch von Richelle Mead geschrieben ist, hätte ich dies keinesfalls erkannt.

    Richelle Meads Schreibstil ist einfach unglaublich vielseitig. Nachdem ich ihre Reihe "Vampire Academy" verschlungen habe, hätte ich sie in "Dark Swan" keinesfalls als mir bekannte Autorin erkannt. Da sieht man mal wieder den Unterschied von Erwachsenenliteratur zu Jugendbuch. Allerdings hat Richelle Mead ihr Spannungvolles Schreiben beibehalten, sie lässt den Leser mehrfach dumm aus der Wäsche schauen. Die Überraschungsmomente und aufgeworfenen Fragen liebe ich so an ihr. Die Seiten verfliegen dadurch nur so. Ihre erotischen Szenen sind für mich neu. Aber sie haben das gewisse Etwas, die Romantik sprüht aus den Seiten und überträgt sich auf den Leser. Das Buch ist obwohl es Erwachsenenliteratur ist, keinesfalls Sexlastisch. Im gesamten ersten Band gibt es insgesamt 3-4 erotische Szenen, die auch keinesfalls pervers, sondern wunderschön ausgeschmückt sind, sodass der Leser die Hitze, die zwischen den Charakteren besteht, mitempfinden kann. Richelle Mead hat ihren wundervollen Humor, Sarkasmus und ihre Ironie wieder in die Protagonistin mit einfließen lassen. Damit lockert sie dramatische, kritische und sehr gefährliche Kämpfe mit Feen auf und bringt den Leser mehrfach zum schmunzeln. Ich musste gleich beim ersten Satz des Buches lachen.

    Teilweise habe ich mich ein bisschen an Julie Kagawas "Plötzlich Fee" Reihe erinnert. Allerdings ist dies nun nicht negativ und Mead hat keinesfalls abgeschrieben. Aber die Anderswelt ist für mich so ein bisschen wie das Nimmernie, ich bin gerne dort und lasse mich immer wieder gerne dorthin zaubern. "Dark Swan" ist allerdings für Erwachsene und kein Jugendbuch, denn die Feen und anderen Wesen aus der Anderswelt sind böser, gefährlicher und ziemlich sexistisch.

    Eugenie Markham ist von ihrem Stiefvater schon als Kind zu einer Schamanin ausgebildet worden. Sie bekämpft Feen und Wesen aus der Anderswelt, welche in unsere Welt eingedrungen sind und Menschen belästigen, unter dem Namen Odile Dark Swan. Doch plötzlich kennen eben diese Wesen ihren richtigen Namen. Noch dazu erliegt sie dem Charme des gutaussehnden Kiyo. Allerdings scheint dieser Geheimnisse zu haben und kein Mensch zu sein. Richelle Meads Ideen sind grenzenlos und begeistern mich wirklich alle, genauso ihre Charakterauswahl. Eugenie ist eine wundervolle Protagonistin. Als Schamanin ist sie gnadenlos, stark, sehr hart und versucht durch ihre selbstironische Art ihre Schwächen zu überspielen. Ihre Ängste und Sorgen machen sie sehr liebenswürdig und menschlich. Ihren Mitbewohner Tim finde ich total cool, er ist extrem witzig und nimmt alles ungewöhnliche was um ihn herum geschieht mit Humor. Irgendwie verhält er sich ein bisschen wie Eugenies großer Bruder, beschützt sie und hält ihr notfalls auch mal das Händchen. Bisher weiß ich nicht so wirklich was ich von Kiyo halten soll. Er verheimlicht Eugenie einfach zu viel, ich bin gespannt welche Geheimnisse dort im zweiten Band noch alle auf den Leser warten.

    Heimlich habe ich mich in Dorian verliebt. Ahhh, wieso finde ich eigentlich immer die Feenkönige so anziehend? Hoffentlich merkt Eugenie auch noch, dass Dorian der Richtige ist und hoffentlich täuschen mich meine Gefühle nicht und Dorian hat böse Pläne mit Eugenie.

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    Johaennas avatar
    Johaennavor 6 Jahren
    Rezension zu "Sturmtochter" von Richelle Mead

    Es war leider nicht das, was ich mir erwartet hatte. Ich habe die Vampire Academy Bücher geliebt und hatte auf ähnlich tolle Charaktere und Handlungsstränge gehofft. Irgendwie kommt mir hier aber leider nur ein, wie Felicia Day es zu nennen pflegt, "Vaginal Fantasy" Buch entgegen. Ich war nicht sehr begeistert... Aber dank einem bestimmten Nebencharakter im Buch hatte ich doch noch etwas Spass an der Story. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Story weiterverfolgen möchte. Eigentlich schade um die gaze kostbare Lesezeit...

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    Sarah_Os avatar
    Sarah_Ovor 7 Jahren
    Rezension zu "Sturmtochter" von Richelle Mead

    Bei "Sturmtochter", dem ersten Teil von Richelle Meads "Dark Swan"-Reihe, bleibe ich irgendwie unschlüssig zurück. Was ist es? Ein Fantasy-Roman, mit etwas wirrer Handlung, in die mühsam versucht wurde eine ganze Wagenladung Erotik reinzustopfen, oder doch eher ein Erotik-Roman mit teilweise sehr plumpen Porno-Dialogen, der durch eine nicht uninteressante Fantasy-Handlung aufgemotzt werden sollte? Was es auch sein will: Beides kam zu kurz und litt unter dem jeweils anderen...

    Zum Inhalt: Odile Dark Swan. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die 26-jährige Schamanin Eugenie Markham, die ihren Lebensunterhalt damit verdient, diverse Wesen, die in der Menschenwelt für Unruhe sorgen, in die Anderswelt zurück oder in schlimmeren Fällen gleich ins Totenreich zu schicken. Sie erfährt, dass ein Mädchen von den "Feinen" in die Anderswelt entführt wurden und spielt mit dem Gedanken körperlich in diese Welt überzuwechseln, um nach ihr zu suchen. Gleichzeitig beobachtet sie aber eine beunruhigende Entwicklung: Die Wesen, die sie bekämpft, kennen plötzlich ihren echten Namen und sind besessen davon sie entweder zu schwängern oder zu töten. Ursache dafür ist eine Prophezeiung, die dem Vater ihres ersten Kindes Macht verspricht und so ist auch das Hilfsangebot des Feinen-Königs Dorian, sie bei der Befreiung des Mädchens zu unterstützen, nicht uneigennützig...
    Doch Eugenies Interesse erweckt der attraktive Tierarzt Kiyo, der allerdings auch einige Überraschungen auf Lager hat...

    Es gibt also gleich mehrere Handlungsstränge, wie die Befreiung des entführten Mädchens, die Auflösung der Prophezeiung oder die Beziehung zu Kiyo, von denen einige im Laufe der Handlung meiner Meinung nach recht unbefriedigend und wirr miteinander verknüpft werden. Was aber der unangefochtene Mittelpunkt jedes Handlungsstrangs ist, ist leicht erklärt: Jeder will mit Eugenie in die Kiste, ob mit Gewalt oder in gemeinsamen Einvernehmen, und so gut wie jeder will ihr dabei einen Braten in die Röhre schieben.

    Nicht das ein wenig Sex und Erotik mich stören würden, aber in diesem Roman ist es einfach unfassbar plump, die Dialoge sind teilweise wirklich auf dem Niveau schlechter Pornos und das Sex-Thema wird einfach auch in den unpassensten Situationen, zum Beispiel in Form von Fesselspielchen beim Training, überstrapaziert. Bei dem ganzen pornographischen Drumherum kam mir persönlich die doch eigentlich recht ansprechende Fantasy-Handlung einfach zu kurz.

    Es fängt schon auf den ersten Seiten an, wenn man als Leser direkt ins Geschehen geworfen wird. An sich nicht schlimm, aber die gelieferten Erklärungen waren oft unbefriedigend und lieblos ohne Zusammenhang erzählt, sodass es mir schwerfiel einen angenehmen Lesefluss aufzubauen. Erst später, wenn die Handlung ein wenig fortgeschritten ist, und vor allem in den Passagen mit Kiyo hat mir "Sturmtochter" dann immer besser gefallen und die Charaktere wurden ein wenig ansprechender. Mit der Ich-Erzählerin konnte ich mich zwar bis zum Ende kaum anfreunden, aber Kiyo und auch Volusian, Eugenies Begleiter wider Willen, sind interessant und letzterer bringt durch seine bissigen Kommentare und detailierten Träumereien von Eugenies Ableben etwas, wenn auch sehr schwarzen, Humor in die Handlung.

    Der Schreibstil hat mir insgesamt eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn es manchmal ein wenig holprig wirkte und nicht immer ein wirklich flüssiges Lesen möglich war. Besonders irritiert war ich von einigen Anmerkungen des Übersetzers, der scheinbar wahllos einige Andeutungen des Romans erklärte. So wurde es anscheinend für nötig gehalten zu erklären, dass ein Spruch mit "gelben Pflastersteinen" bei einer Straße auf den Zauberer von Oz hinweisen soll, während andere Andeutungen unkommentiert blieben. Warum, weiß ich nicht. Ich habe diese Anmerkungen eher als Unterbrechung meines Leseflusses denn als hilfreiche Zusatzinformation empfunden.

    Sehr überzeugend finde ich das Cover dieses und auch der folgenden Teile der Reihe, die trotz laut Beschreibung etwas zu rothaarig dargestellter Titelfigur gut zur Handlung passen und mich dazu brachten, mich für die Reihe zu interessieren. Im Vergleich zum englischen Cover gefällt es mir deutlich besser.

    Fazit: Mittelmäßig. Eine interessante Fantasy-Handlung geht zwischen zu plumper Erotik manchmal einfach unter. 3 Sterne. Hoffentlich werden die Nachfolger besser.

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    buchverliebts avatar
    buchverliebtvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sturmtochter" von Richelle Mead

    Ich habe mich entschieden diese Rezension recht kurz zu halten, wenn ich es schaffe.

    Die Geschichte von "Dark Swan" ist an sich nicht schlecht. Für mich allerdings total daneben und ich nenne euch ein paar Punkte, wie ich darauf komme:

    Erst mal wird der Leser direkt in die Handlung geworfen, was an sich nicht schlecht ist, nur hatte ich das Gefühl ich hatte irgend einen Wichtigen Teil verpasst. Ich hatte das Gefühl, dass Hintergrundwissen verlangt wird. Glaubt mir, ich habe sogar noch einmal nachgesehen, ob ich mit "Sturmtochter" wirklich Band 1 erwischt habe. Habe ich wohl.

    Das nächste, was mich ein wenig irritiert hat ist eine Anmerktung des Übersetzers direkt im ersten Kapitel, da es nicht möglich sei einige witzige Wortspiele zu übersetzen, so dass sie im deutschen einen Sinn ergeben oder gar witzig sind.
    Die Geschehnisse laufen alle alle hintereinander ab (PAM, PAM, PAM), dass ich manches Mal das Gefühl hatte es würde eine Liste abgearbeitet. So etwas kenne ich von Richelle Mead gar nicht und es hat mich doch sehr enttäuscht. Manche Sätze klingen einfach nach einer Aufzählung. Ich habe das Buch sogar teilweise nur queer gelesen, weil ich es einfach nicht spannend fand, denn leider sind die meisten Handlungen doch sehr, sehr, sehr vorhersehbar. So etwas habe ich noch nie erlebt.

    Die Protagonistin Eugenie wirkt auf mich oft wankelmütig, kindisch (stur wie ein Kleinkind) und unentschlossen. So wird auf der einen Seite ihre moralische Vorstellung groß und breit dagelegt und auf der nächsten ändert sie diese grundlegend. Also mal ehrlich: Häää?!

    Einzig gefallen hat mir sowohl die Protagonistin als auch der Schreibstil der Dialoge in den Situationen, in denen Kiyo in irgendeiner Weise im Spiel ist. Ob direkt oder indirekt.
    Wer Kiyo ist? Nun ja ... ich will nicht zu viel verraten. Sagen wir: Ein Retter in der Not, der typische männliche Charakter in solchen Romanen. Durchaus bekannt, aber nicht schlecht präsentiert.

    Ich gebe diesem Buch, wegen all meiner Kritikpunkte und entäuschenden Moment beim Lesen, nur 2/5 Punkten.

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