Rick Barba

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen

Neue Bücher

XCOM 2: Eskalation
Neu erschienen am 23.07.2018 als Taschenbuch bei Panini.

Alle Bücher von Rick Barba

Sortieren:
Buchformat:
Rick BarbaStar Trek - Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Star Trek - Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie
Rick BarbaStar Trek - Starfleet Academy 3: Der Gemini-Agent
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Star Trek - Starfleet Academy 3: Der Gemini-Agent
Rick BarbaXCOM 2: Eskalation
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
XCOM 2: Eskalation
XCOM 2: Eskalation
 (0)
Erschienen am 23.07.2018
Rick BarbaThe Delta Anomaly
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Delta Anomaly
The Delta Anomaly
 (1)
Erschienen am 02.11.2010
Rick BarbaThe Gemini Agent
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Gemini Agent
The Gemini Agent
 (1)
Erschienen am 28.06.2011
Rick BarbaReal Myst
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Real Myst
Real Myst
 (0)
Erschienen am 01.11.2000
Rick BarbaEmpires, die Neuzeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Empires, die Neuzeit
Rick BarbaThe Tasty Tale of Chewandswallow
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Tasty Tale of Chewandswallow
The Tasty Tale of Chewandswallow
 (0)
Erschienen am 04.08.2009

Neue Rezensionen zu Rick Barba

Neu

Rezension zu "Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie" von Rick Barba

Mittleres FanFiction-Niveau
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Aus irgendeinem Grund (= ich bin so doof und lasse mich mit ganzer Seele darauf ein) scheint es meine Bestimmung zu sein, mich in Fandoms zu verlieben, deren Charaktere im Lauf der Jahre mit Füßen getreten werden, bis sie noch ungefähr so viel mit ihrer ursprünglichen Version zu tun haben wie gedünsteter Rosenkohl mit einer Rocher-Praline.

Mir wurde in letzter Zeit oft von »Star Trek AOS«-Fans gesagt, die »Starfleet Academy«-Romane wären hilfreich, um die in meinen Augen teils extrem unpassende Charakterisierung bekannter »Star Trek«-Figuren in den AOS-Filmen besser zu verstehen. Nun habe ich den ersten Band »Die Delta-Anomalie« beendet und weiß bezüglich mancher Details gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ein Serienmörder geht um in San Francisco – ein geheimnisvolles Wesen, das »der Doktor« genannt wird und Menschen Organe raubt, ohne sie äußerlich zu verletzen. Die Starfleet-Anwärter Kirk, Uhura und McCoy werden in diesen ungewöhnlichen Fall hineingezogen, müssen nebenbei weiterhin in ihrer Ausbildung ihr Bestes geben und zum Teil das eine oder andere persönliche Abenteuer bestehen.

Das Buch hat – wie die AOS-Filme auch – einige tolle, spannende Ansätze. Hat es wirklich. Aber es mangelt an Kontinuität und Glaubwürdigkeit, an einer inneren Logik der Gesamtgeschichte. Natürlich, auch die ursprüngliche Zeitlinie ist nicht allumfassend in sich stimmig, doch besonders zu TOS-Zeiten war ja noch gar nicht klar, was für ein Riesending mal aus »Star Trek« werden würde. Den Machern der neuen Zeitlinie dürfte aber schon bewusst sein, was für ein Erbe sie da antreten. Und statt die Chance zu ergreifen, sich von alten Widersprüchen zu befreien und neu und frisch zu starten, werden direkt zu Beginn eigene Widersprüche und Unglaubwürdigkeiten geschaffen.

Das fängt mit Kleinigkeiten an, die ich problemlos verzeihen könnte: So haben die Kadetten der Starfleet Academy im ersten AOS-Film kleine Doppelzimmer, hier im ersten Academy-Roman sind es plötzlich Einzelzimmer, mit fortschreitender Ausbildung sogar geräumige Apartments.

Dann geht es weiter mit Widersprüchen auf persönlicher Ebene: Während es im ersten Film so aussieht, als wären sich die meisten Mitglieder der späteren Brücken-Crew anfangs noch fremd, müssen einige von ihnen im ersten Roman bereits eng zusammenarbeiten. Das macht es zum Beispiel komplett unglaubwürdig, dass Jim Kirk bei dem späteren Einsatz auf der Enterprise immer noch nicht weiß, wie Uhura mit Vornamen heißt. Auch Gaila, im Film offenbar ein bloßer One-Night-Stand von Kirk, müsste er laut den Geschehnissen im Roman etwas besser kennen; zumindest dürfte ihm bekannt sein, dass sie Uhuras Zimmergenossin ist. Ach nein, halt, im Roman gibt es ja Einzelzimmer. Uff.

Im weiteren Verlauf des Romans kommen schwerwiegendere Widersprüche bezüglich der Beziehung der Figuren zueinander hinzu. Die Geschehnisse in diesem Roman (die im ersten Ausbildungsjahr stattfinden) müssten es eigentlich unmöglich machen, dass Kirk/Spock und McCoy/Spock einander nicht bewusst kennen, wie es im ersten Film dargestellt wird. Und insbesondere Kirks Entwicklung im Roman macht das »Flegel-Jim manipuliert den Test und Oberlehrer-Spock verurteilt ihn allein deshalb scharf«-Szenario, das den Grundstein für ihr anfänglich so schwieriges Verhältnis legt, unglaubwürdig. Das Gegenteil müsste der Fall sein, wenn es nach dem Roman geht: Kirks ungewöhnliche, durchdachte Herangehensweise bei einer von Spock entwickelten wissenschaftlichen Prüfung findet dessen große, wenn auch nur schriftliche Anerkennung.

Spocks Charakterisierung ist ein Fall für sich, hier im Roman wie auch in AOS allgemein. Anders, als es bei Kirk der Fall ist, wurde Spocks Kindheit und Jugend durch Neros Angriff, der die neue Zeitlinie ermöglicht hat, nicht angetastet. Demnach empfinde ich es als unverständlich, dass Spock als junger Mann, dem das gesamte Ausmaß des Dilemmas »menschliche Emotion vs. vulkanische Logik« noch bevorsteht, als Ausbilder (!) eine Liebesbeziehung zu einer Studentin eingeht.

Ich bin kein Alt-Trekkie, tatsächlich habe ich AOS lange vor TOS gesehen und fand die Beziehung zwischen Spock und Uhura anfangs ganz niedlich. Jetzt, wo ich mehr aus dem ursprünglichen Universum kenne, verstehe ich diese Liebelei allerdings nicht mal mehr im Ansatz. Es passt nicht, zumal die Uhura aus der ersten Zeitlinie romantische Gefühle für Scotty hatte, welche zugunsten der Spock/Uhura-Sache ignoriert wurden. Die Macher hätten eine glaubwürdige Romanze UND einen glaubwürdigen Spock haben können. Stattdessen hat Autor Rick Barba in »Die Delta-Anomalie« eine aufkeimende Beziehung erschaffen, die an die unbeholfenen romantischen Versuche der Nerds aus »The Big Bang Theory« erinnert. Soll vermutlich süß wirken, und das wäre es auch, wenn dadurch Spocks Charakterisierung nicht so den Bach runterginge. Denn wie gesagt, im Gegensatz zu Kirks Start ins Leben scheint Spocks Kindheit und Jugend durch Neros Eingreifen nicht beeinflusst worden zu sein, sodass nicht verständlich ist, warum er sich in jungen Jahren SO gravierend vom ursprünglichen Spock unterscheiden soll. Dessen erste echte Bezugsperson neben seiner Mutter war Jim Kirk, später dann auch Leonard McCoy, und dass das alles zugunsten einer flachen Lehrer-Schüler-Romanze in AOS komplett aufgehoben wird, macht mich fassungslos.

Also: Nein, dieser erste »Starfleet Academy«-Roman konnte mir diese Beziehung NICHT erklären, eher im Gegenteil. Dass Spock mit so vielen Leuten auf der Academy gut klarzukommen scheint, sich ausgiebig mit ihnen unterhält und sich über Uhuras Gespräche mit ihrer Konsole a-m-ü-s-i-e-r-t, ist so weit weg vom ursprünglichen Charakter des Spock, dass ich manchmal kurz davor stand, loszuheulen. Uh, Emotion. Der alte Spock hätte das als junger Mann höchst unlogisch gefunden, ich weiß.

Fehlt noch was? Ach ja, Hannah. Während Jim Kirk in den AOS-Filmen anfangs als schlichter, wenig geschmackvoller Aufreißer dargestellt wird – wir erinnern uns an seine plumpe Anmache gegenüber Uhura, den wenig ambitionierten One-Night-Stand mit Gaila oder seinen Dreier mit den beiden langschwänzigen Alien-Schönheiten –, wird in »Die Delta-Anomalie« eher versucht, Jim auf den Pfaden seines älteren TOS-Ichs wandeln zu lassen, das in seinen zahlreichen Affären immer auch echte, romantische Gefühle gesucht hat. Jim verliebt sich bis über beide Ohren in die flippige, selbstbewusste Hannah, die mir eigentlich ganz sympathisch war. Blöd nur, dass im ersten AOS-Film ja bereits klar ist, dass sie später keine Rolle mehr spielen wird, was die Zeit, die der Roman dieser Romanze widmet, für mich sehr anstrengend gemacht hat. Ich möchte nicht mit Infos über eine Person oder Beziehung zugeballert werden, wenn bekannt ist, dass weder die Person noch die Beziehung von dauerhafter Wichtigkeit ist.

Schade, dass die Macher Spocks Charakter so gravierend verändert haben, Jim aber wieder in das TOS-typische »Jede Woche eine Neue«-Ding gepresst wird. Dabei hat sich SEIN Leben durch Neros Machenschaften wirklich in eine anfangs ganz andere Richtung entwickelt als das des ursprünglichen Captains, während es für Spocks Veränderung keine ansatzweise logische Erklärung gibt.

Was mich zudem arg genervt hat, war, dass ständig hervorgehoben wird, wie perfekt doch alle handelnden Figuren sind. Kirk verprügelt in Rekordzeit allein drei riesenhafte Gang-Mitglieder? Klar. Uhura entwickelt im ersten Academy-Jahr im Alleingang innerhalb von zwei Stunden ein wichtiges Programm, was älteren und erfahreneren Xenolinguisten offenbar nicht gelungen ist? Klar. Spock als frischgebackener Absolvent hat überall seine Finger im Spiel und wird von Kollegen bewundert und respektiert? Aber ja.

Der Einzige, dessen Fähigkeiten nicht ganz so übertrieben dargestellt werden, ist Dr. McCoy, denn dieser war ja bereits vor seinem Eintritt in die Academy fertiger Arzt. Trotzdem erscheint es mehr als merkwürdig, dass Starfleet sowie die Polizei es vorrangig Kirk, McCoy und Uhura überlassen, einen unberechenbaren Serienkiller zu jagen; drei Anwärtern im ersten Jahr.

Die Grundgeschichte dieses ersten »Starfleet Academy«-Romans ist durchaus spannend, und es gibt ein paar tolle, lustige Momente zwischen Kirk und McCoy – ich hätte liebend gern mehr Informationen über diese tiefe Freundschaft bekommen, die in AOS bereits während der Academy-Zeit entstanden ist. Aber nein, da zeigt der Roman dem Leser die lange Nase. Dafür darf Bones/Pille Jim gegenüber noch mal explizit erwähnen, wie besonders Hannah ist. Hannah? Ach ja: Jims Flamme, die später nie wieder auftaucht.

Ich glaube, ich brauche ein Bier, Schokolade oder ein paar gute FanFictions, um über die teils haarsträubenden Ungereimtheiten des Großen Ganzen hinwegzukommen. Und meiner Meinung nach braucht absolut niemand diesen Roman, um die Charakterisierung der AOS-Figuren besser zu verstehen. Unterm Strich bewegt sich das Buch aus meiner Sicht auf mittlerem FanFiction-Niveau, und es ist ihm anzumerken, dass der Merchandise-Gedanke wesentlich größer war als der Wunsch, den Fans eine gute Geschichte zu erzählen. Der Stil ist recht plump und enthält so viele Wortwiederholungen, dass er auf FanFiction-Plattformen vermutlich Aufforderungen zur Suche nach einem guten Betaleser zur Folge hätte.

Aber hey, ich bin Masochistin. Ich habe mir den zweiten Band schon gekauft (die E-Books sind zum Glück nicht teuer) – in der Hoffnung, dass es, wenn schon nicht besser, zumindest auch nicht mehr schlimmer werden kann.

Kommentieren0
0
Teilen
artphilias avatar

Rezension zu "Star Trek - Starfleet Academy 3: Der Gemini-Agent" von Rick Barba

Besser als die Vorgänger
artphiliavor 2 Jahren

Die Rechtschreibung hat sich im Vergleich zu den ersten beiden Academy Romanen auf jeden Fall verbessert. Das verbuche ich schon mal als Pluspunkt.
Leider kommt in dem Roman nur einmal etwas Spannung auf, als Chekov in seinem Quartier eingeschlossen ist und droht dort zu ertrinken, weil das System gehackt wurde und er die Tür nicht mehr entriegeln kann, während die Sprinkleranlage amokläuft. Ohnehin ist mir Chekov in dem Roman in positiver Erinnerung geblieben, da er mir mit seinen knapp 14 Jahren an der Academy unter all den ‚älteren‘ eigentlich leidtat.

Dass Kirk sich an die lächelnde Vulkanierin ranmacht, die sich nachher als romulanische Spionin entpuppt ist ebenso unkreativ wie überraschend. Das war für mich so ziemlich von Beginn an vorprogrammiert. Auch, dass sie keine Vulkanierin, sondern Romulanerin ist, war schnell klar. V'tosh ka'tur hin oder her. Die war mir einfach zu unvulkanisch, um irgendwie glaubhaft zu sein.

Die wachsende Beziehung zwischen Spock und Uhura geht mir etwas zu schnell. Hier wirkt mir vor allem Spock unglaubwürdig, der relativ schnell auf die persönliche Ebene mit Uhura wechselt.

Grundsätzlich ist der Roman etwas zu kurz für meinen Geschmack. Ich hätte mir Tiefgang hinsichtlich der Entwicklung der Kanon-Charaktere gewünscht. Die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy plätschert einfach so vor sich hin. Man erfährt eigentlich gar nicht, WIE die beiden zu BESTEN Freunden wurden, sondern bekommt die Tatsache einfach so vor die Füße geworfen. Es gibt zahllose Fanfictions die glaubhafter und mit mehr Herzblut geschrieben sind als die aktuellen Star Trek Romane. Das ist einfach traurig.

Nichtsdestotrotz ist das Buch unterhaltsam, auch wenn man es locker an einem Nachmittag durchgelesen hat.
 

Kommentieren0
4
Teilen
John_Sheridans avatar

Rezension zu "Star Trek - Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie" von Rick Barba

Rezension zu "Star Trek - Starfleet Academy 1" von Rick Barba
John_Sheridanvor 6 Jahren

Das Star Trek (2009) Paraelluniversum: Kirk und Anhang sind seit kurzer Zeit Kadetten. Ein grausamer Mörder, genannt "der Doktor", geht um. Kirk muss sich nebenbei verschieden Tests an der Akademie stellen sowie verschiedenen Liebeleien.
Aufmerksamkeit verdient dieses Buch insofern, das es im neuen Filmuniversum spielt.
Immer wieder werden Dinge aufgegriffen die man aus dem Film kennt, wie McCoys Exfrau usw. Soweit so nett. Der Text ist sehr groß geschrieben, man kann es also relativ schnell lesen. Die Handlung an sich ist völlig verschwendetes Potenzial. Der stilbildende Nebel, ein unheimlicher Mörder, die Polizei von San Francisco, alles lustlos aufbereitet für ein eindeutig jüngeres Publikum. Dramatik, Emotion und Spannung hat man scheinbar im Lektorat liegengelassen. Jugendromane müssen aber sicherlich nicht so unaufregend sein. Auch der Deltaquadrant sowie die Borgandeutung hätten sicherlich mehr Potenzial gehabt. Trotzdem schafft es der Roman alle Charaktere mit ihren Ecken und Kanten größernteils glaubhaft rüberzubringen. Immer wieder muss man an die Filmdarsteller denken. Das McCoy und Spock während dieser Anfangszeit zusammenarbeiten erscheint unlogisch da McCoy ihm im Kinofilm nicht kennt. Das ganze scheint wohl der Versuch zu sein den Jedi-Padawan Erfolg an Star Trek auszuprobieren. Es gilt also den Charme des Neuen ST gegen die spannungsarme Handlung aufzuwiegen und das ergibt eine ganz klare 3/5.

Kommentieren0
8
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 23 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks