Rick Hanson

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Denken wie ein Buddha, Denken wie ein Buddha und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rick Hanson

Der Amerikaner Dr. Rick Hanson (geb. 1952) ist Neuropsychologe und international bekannt für seine wirksamen Techniken, die er aus dem Zusammenspiel von Achtsamkeit, Hirnforschung und Psychologie entwickelt hat. Als gefragter Dozent hält er Vorträge an den Universitäten Oxford, Stanford und Harvard und lehrt weltweit an verschiedenen Meditationszentren.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rick Hanson

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Cover des Buches Denken wie ein Buddha (ISBN:9783424152036)

Denken wie ein Buddha

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Erschienen am 30.09.2013
Cover des Buches Denken wie ein Buddha (ISBN:9783453703506)

Denken wie ein Buddha

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Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Selbstgesteuerte Neuroplastizität (ISBN:9783867811187)

Selbstgesteuerte Neuroplastizität

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Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches Just One Thing (ISBN:9783867811408)

Just One Thing

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Erschienen am 15.07.2015
Cover des Buches Meditationen für ein glückliches Gehirn (ISBN:9783867811088)

Meditationen für ein glückliches Gehirn

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Erschienen am 07.12.2015
Cover des Buches Achtsamkeit und die Neurobiologie der Liebe (ISBN:9783867811392)

Achtsamkeit und die Neurobiologie der Liebe

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Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Das resiliente Gehirn (ISBN:9783867812245)

Das resiliente Gehirn

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Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches Meditationen, um das Gehirn zu verändern (ISBN:9783893856336)

Meditationen, um das Gehirn zu verändern

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Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Rick Hanson

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Rezension zu "Denken wie ein Buddha" von Rick Hanson

Was leicht klingt, muss nicht unbedingt tatsächlich leicht sein.
martina_turbanischvor 8 Monaten

Rick Hanson, seines Zeichens Neuropsychologe, führt uns Laien durch die manchmal sehr komplizierten Strukturen unseres Denkapparates. Auf anschauliche und verständliche Weise erläutert er eine von ihm entwickelte Technik der Achtsamkeit. Mit ihr können wir positive Alltagserfahrungen besser und bewusster aufnehmen. Das wiederum wirkt sich dann stärkend auf unser Denken und unseren Geist aus und ebnet damit im Idealfall den Weg zu Glück, innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.

In der Medizin und Psychologie herrscht die verbreitete Annahme, dass unser Fühlen und Handeln – sowohl was den gesamten Lebensverlauf als auch bestimmte Beziehungen und Situationen betrifft – durch drei Faktoren bedingt werden: durch die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert werden,durch unsere Verwundbarkeit gegenüber diesen Herausforderungen und durch unsere Stärke, den Herausforderungen zu begegnen und unsere Verwundbarkeit zu schützen. Denken wie ein Buddha, S. 23

Mein Eindruck:

Was leicht klingt, muss nicht unbedingt tatsächlich leicht sein.

Neurologische Abläufe

Im ersten Teil des Buches erklärt Rick Hanson, grob gesagt, wie unser Gehirn so funktioniert. Komplizierte neurologische Abläufe erklärt er auf eine leicht verständliche Art, immer wieder durch lebensnahe Beispiele veranschaulicht. So versteht man etwas besser, wie man selber so tickt und funktioniert und warum man oft tut, was man so tut :-)

Unklar

Da ich kein studierter Irgendwas bin, ist mir manches nicht so wirklich klar. Wenn das Gehirn tatsächlich dazu neigt, sich die negativen Erfahrungen besser und länger zu merken, wieso hat man dann dieses ständige “früher war alles besser”-Syndrom, auch wenn man definitiv weiß, dass das gar nicht stimmt?  Meine Schulzeit war nicht unbedingt das Highlight meines Lebens - aber wenn ich daran zurückdenke, denke ich als erstes an lange, träge Sommertage mit Hitzefrei, Freibad, Spaß und nicht an die schlechten Mathenoten oder den ätzenden Banknachbarn?

Positive Erfahrung

Im zweiten Teil des Buches geht es dann darum, wie man sein Gehirn dazu bringen kann, sich viel mehr mit den positiven Erfahrungen zu identifizieren und damit eine allgemeine Veränderung zum Positiven zu bewirken. Wenn man den Fokus mehr auf die positiven Aspekte und Erfahrungen des Alltags lenkt, fühlt man sich auf Dauer zufriedener und glücklicher. Dadurch bremst man die negativen Erfahrungen dann aus.

Training

Anhand vieler, vieler Beispiel kann man so manches gut einüben und trainieren. Allerdings war mir manches so überhaupt nicht schlüssig, anders war so durcheinande, dass ich oft den Faden verloren habe. Aber die grundsätzlichen Schritte für ein positives Lebensgefühl sind gut erklärt:

  1. Mache eine positive Erfahrung.
  2. Reichere sie an.
  3. Nimm sie in dich auf.
  4. Verbinde sie dergestalt mit positivem und negativem Material, dass das Positive gestärkt wird und das Negative sogar ersetzen kann. (Der vierte Schritt ist optional.)

Ausprobieren

Ob diese vier Schritte nun helfen oder nicht, muss sicherlich erst mal die Zeit zeigen. Ohne Fleiß keinen Preis gilt sicher hier wie überall :-) Vor allem aber muss jeder für sich erst mal testen, ob das denn nun seine Methode ist oder nicht. Was bei dem einen Menschen wunderbar klappt, kann für den nächsten gar nicht gehen. Aber man kann ja auch nicht wirklich etwas verlieren, also kann man völlig risikolos nachprüfen ob denn nun dieser Weg der richtige ist, man nur ein paar Anregungen daraus aufnimmt oder man was völlig anderes probiert

Mein Fazit:

Denken wie ein Buddha bietet eine recht wissenschaftliche Betrachtungsweise, wie man eine positivere Einstellung zum Leben erreichen kann. Grundsätzlich bin ich eher ein Freund von wissenschaftlichen Erklärungen, aber einige Fragen bleiben für mich noch offen.

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Rezension zu "Denken wie ein Buddha" von Rick Hanson

Der Tsunami des Positiven
janett_marposnelvor 5 Jahren

Der Mensch verfügt über drei Grundbedürfnisse: Sicherheit, Zufriedenheit und Zugehörigkeit. Der Autor Rick Hanson hat jedem dieser drei Grundbedürfnisse ein Betriebssystem im Gehirn zugeteilt: Das Vermeidungssystem, das Belohnungssystem und das Bindungssystem. Wird eines der Grundbedürfnisse befriedigt, befinden wir uns im anpassungsfähigen Modus - dem Stoßdämpfer des Gehirns. In diesem Modus können wir unser inneres Gleichgewicht herstellen, zur Ruhe finden und Kraft tanken. Wir sind Zuhause, wie es der Autor so passend beschreibt.

Erhält unser Salienz-Netzwerk aber ein Signal darüber, dass eines der Grundbedürfnisse in Gefahr ist, fallen wir in den reaktiven Modus und befinden uns in einem aufgeschreckten Zustand. Verweilen wir nur kurz in diesem aufgeschreckten Zustand und erholen uns danach, wie es unsere Vorfahren getan haben, hat das keinerlei negative Auswirkungen auf unsere innere Verfassung. Allerdings sind diese Erholungsphasen in unserer hochmodernen, schnelllebigen Welt nicht mehr möglich, denn wir erhalten innerhalb kürzester Zeit derart viele Signale von draußen, dass unser Gehirn keine Gelegenheit zum Ausruhen bekommt. Somit befinden wir uns in einem Kreislauf, der bei den meisten Menschen in Stress ausartet und sind wir erst einmal gestresst, reagiert unser Hypothalamus vorrangig auf Negatives. Wir sind nicht mehr Zuhause.

Was können wir tun, um wieder ins Gleichgewicht, sprich wieder nach Hause zu kommen? Dieser Frage geht der Autor im zweiten Teil nach und erklärt, dass es wichtig ist, das Positive in sich aufzunehmen. In diesem Teil wird es dann auch spirituell, nachdem der erste Teil eher wissenschaftlich geschrieben ist. Rick Hanson zeigt an vielen Beispielen wie und wo wir im Alltag, in der Vergangenheit oder in der Zukunft das Positive entdecken können und wie wir es für unser Leben gewinnbringend einsetzen können. Und der Gewinn ist hoch – wir erhalten mehr Lebensfreude, mehr Selbstvertrauen, mehr Mut und mehr Liebe. In diesem Buch gibt es viele Übungen und Beispiele dafür, das Positive zu entdecken und es so einzusetzen, dass es uns wieder zurück nach Hause, in den anpassungsfähigen Modus bringt, wenn wir uns von einer negativen Situation überwältigt fühlen. Je mehr wir üben, umso stärker vertiefen wir unsere neuronalen Spuren für positive Befindlichkeiten. Unser Gehirn schaltet auf positiv, wenn wir es wollen.

Der deutsche Titel „Denken wie ein Buddha“ irritiert meiner Meinung nach ein wenig, denn der Buddhismus spielt, wenn überhaupt, nur eine kleine Rolle. Das Buch ist im Grunde genommen einfach geschrieben. Hat man den Inhalt beim ersten Lesen nicht gleich verstanden, kann man getrost im Text fortfahren, weil der Autor seine Erkenntnisse grundsätzlich mehrmals zusammenfasst und manchmal sogar wortwörtlich an späterer Stelle wiederholt. Als E-Book ist dieses Buch nur bedingt zu empfehlen, da die Tabellen oft nicht dem Format angepasst und dadurch beschwerlich zu lesen sind.

Fazit: Wer sich in unserer großen, bunten Gedankenwelt verlaufen hat und wieder zurück nach Hause finden will, der sollte dieses Buch lesen und sich inspirieren lassen. Es lohnt sich!

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Rezension zu "Denken wie ein Buddha" von Rick Hanson

Das Gehirn auf das Gute hin trainieren!
Sophia!vor 6 Jahren

„Positive Erfahrungen sind die wichtigste Quelle für innere Stärke, wie sie durch empfundenes Glück oder Widerstandskraft zum Ausdruck kommt. Doch solange wir sie nicht aufmerksam und nachhaltig in uns aufnehmen, fließen sie durch unser Gehirn wie Wasser durch ein Sieb – eine flüchtige Annehmlichkeit, die keinen bleibenden Wert für uns hat, weil sie unsere neuronalen Strukturen nicht verändert. [...]“

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Manchmal ist das Leben voll negativer Erfahrungen und alles Schlechte kommt scheinbar auf einmal. Manchmal fühlen wir uns aber auch nur schlecht, obwohl objektiv betrachtet alles gut sein müsste. Die Gemeinsamkeit von beiden: Das Schlechte bleibt!

Negative Gedanken verfestigen sich in unserem Gehirn wesentlich schneller als positive, so Dr. Rick Hanson, Neuropsychologe und erfolgreicher Leiter von Seminaren und Weiterbildungskursen. In seinem Ratgeberband verbindet er auf eindrucksvolle Weise die Bereiche Achtsamkeit, Psychologie und Hirnforschung. Dabei geht es weniger um einen Einsteigerkurs für buddhistische Lehren, sondern vielmehr um das Erlernen, positive Gedanken dauerhaft in seinem Gehirn zu verfestigen. In diesem Sinne handelt es sich um ein intensives Trainings- und Wohlfühlprogramm.

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Wie können wir unser Gehirn nach dem Guten ausrichten – und zwar nicht nur auf spiritueller Ebene, sondern im Bereich des Neuronalen?

Dieser Frage geht der Autor ausführlich nach. In einem ersten Teil spricht Hanson über die allgemeine Funktionsweise des Gehirns, über die Bedeutung des Vermeidungs-, Belohnungs-, und Bindungssystems, über das menschliche Bewusstsein und den Wert individueller Bedürfnisse. Danach zeigt er ganz konkret Wege auf, wie es gelingen kann, neuronale Strukturen zu verändern, sprich aufnahmefähiger für das Gute zu werden. Auch persönliche Qualitäten, Sehnsüchte und Handlungsgewohnheiten werden dabei in den Blick genommen.

Dr. Rick Hanson präsentiert wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, ansprechend und leicht verständlich aufgearbeitet, zusammen mit sinnvollen Strategien, eigene Denkansätze zu verändern, von schlechten Gewohnheiten abzulassen und so die eigene Lebensqualität zu verbessern.

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Fazit: Zurück bleibt die wichtigste Erkenntnis der Neuroplastizität: „Ob wir gereizt oder unbeschwert sind, frustriert oder fröhlich, uns einsam oder geliebt fühlen, hängt von unserem neuronalen Netzwerk ab.“ Höchste Zeit also, es zu optimieren!

 

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