Rick Mofina Geächtet

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  • Rezension zu "Geächtet" von Rick Mofina

    Geächtet

    gurke

    02. August 2011 um 09:26

    Am Anfang des Buches weiß man nicht mehr, als auf dem Klappentext steht. Wir lesen von einer Bombenexplosion in Rio, einem Autounfall in Wyoming und von einer Karibikreuzfahrt und der Leser ist ganz schön verwirrt. Man springt von Ort zu Ort. Zum Glück steht vor jedem Kapitel, die relativ kurz gehalten sind, wo man sich gerade befindet. Mehr Informationen bekommt man durch Jack Gannon. Er ist ein Reporter und wird von Amerika nach Brasilien geschickt und arbeitet dort für eine Nachrichtenredaktion. Außerdem fiebern wir mit Emma Lane mit. Denn sie konnte bei ihrem schweren Autounfall miterleben, wie zwar ihr Ehemann starb, ihr Kind allerdings gerettet werden konnte. Doch ihr Umfeld ist da anderer Meinung. Angeblich bildet sie sich alles nur ein und steht unter Schock. Ihr Sohn ist doch ebenfalls tödlich verunglückt. Was entspricht nun der Wahrheit? Der Erzählstil drei scheinbar völlig verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, war für mich etwas ganz neues. Und wenn ich ehrlich bin hörte sich der Klappentext spannender an, als das Buch dann letztendlich für mich war. Mich haben die verschiedenen Orte und die unterschiedlichen Handlungen sehr verwirrt und es dauerte nach meinem Geschmack zu lange, bis man den Sinn und die Zusammenhänge nach und nach verstanden hat. Die unterschiedlichen Blickwinkel sind doch etwas sehr gewöhnungsbedürftiges. Der Schreibstil selber ist dafür einfach und flüssig und die Kapitel recht kurz. Auch die Spannung baut sich immer mehr auf, sodass man doch sehr schnell durch den Thriller kommt und trotz stolzer 520 Seiten recht schnell durchgelesen hat. Alles in allem hat mir der "geächtet" von Rick Mofina recht gut gefallen. Ich persönlich hatte so meine Schwierigkeiten am Anfang des Buches. Ich kannte den Schreibstil so noch nicht und konnte mich auch nicht so recht damit anfreunden. Die Geschichte selbst ist aber meiner Meinung nach sehr gut durchdacht und mit der Zeit wurde es immer spannender, sodass ich irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wer sehr ausgeklügelte und spannende Thriller mag, dem lege ich dieses Exemplar auf jeden Fall ans Herz.

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  • Rezension zu "Geächtet" von Rick Mofina

    Geächtet

    joshi_82

    18. May 2011 um 20:00

    Emma Lane, Grundschullehrerin, fühlt sich in letzter Zeit verfolgt.Als sie mit ihrem Mann Joe und ihrem kleinen Sohn Tyler mit dem Auto unterwegs ist, haben die drei einen schrecklichen Unfall, bei dem Joe stirbt und Tyler spurlos verschwindet. Emma kann einfach nicht glauben, dass Tyler tot sein soll, wie ihr alle einzureden versuchen, denn sie hat gesehen, wie jemand ihn aus dem Auto gezogen hat. Nun setzt sie alles daran, herauszufinden, wo ihr Kind ist. In Rio de Janeiroexplodiert eine Tasche in einem Cafe, gerade als eine Informantin einer Reporterin der World Press Alliance brisante Unterlagen überreicht. Der New Yorker Reporter Jack Gannon wird nach Rio de Janeiro geschickt, um die Nachrichtenagentur dort zu unterstützen und herauszufinden, wer hinter dem Attentat steckt. Doch leicht wird es ihm nicht gemacht, denn selbst seine Kollegen in New York stehen nicht zu hundert Prozent hinter ihm. Anfangs hat man noch das Gefühl, dass hier so gut wie gar nichts miteinander zu tun hat. Es wird aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt und erst so nach und nach werden die Zusammenhänge offenbart. Zu Beginn der Story hatte ich noch ein wenig Probleme damit, mich richtig in das Buch hineinlesen zu können, was wahrscheinlich an den vielen unterschiedlichen Blickwinkeln lag. Doch mit jeder Seite wurde dieses Buch spannender und spannender. Man merkt, das Rick Mofina selbst Journalist ist und lernt eine ganze Menge über diese Arbeit und in welche Gefahren sich Journalisten eigentlich so begeben für eine gute Story. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass es nicht einfach nur ein Thriller ist, der mit Spannung und Action aufwartet, nein, auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Und damit meine ich nicht irgendwelche Love-Stories, sondern die Gefühle einer Mutter, die ihren Mann und ihr Kind verloren hat. Rick Mofina beschreibt diese Gefühle wirklich wunderbar, man kann sich sehr gut in die Personen einfühlen. Es gibt noch mehr Szenen, die so schön geschrieben sind, doch darauf kann ich leider nicht eingehen, denn das würde zuviel der Handlung vorwegnehmen. Soweit ich weiß, gibt es noch mehr von diesen Jack Gannon-Thrillern, die ich nun wohl auch noch auf meine Wunschliste packen muss, denn Rick Mofina hat mich wirklich überzeugt. Ich mag seinen Schreibstil sehr und auch die vielen Wendungen, die in seinem Buch passieren. Fazit: Ein rasanter Thriller, der mit vielen Wendungen, Action und Gefühl überzeugen kann.

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