Rick Moody Wassersucher

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Inhaltsangabe zu „Wassersucher“ von Rick Moody

Die New Yorker Produktionsassistentin Annabel verliert ein Film-Treatment. Um nicht den Zorn ihrer neurotischen Chefin herauszufordern, phantasiert Annabel zusammen mit Thaddeus, einem alternden Action-Schauspieler, ein Konzept für eine Fernsehserie zusammen – und löst damit die Jagd auf ein Drehbuch aus, das zwar noch keiner wirklich gelesen hat, von dem sich alle aber Ruhm und Geld versprechen …

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  • Rezension zu "Wassersucher" von Rick Moody

    Wassersucher

    Skrutten

    05. November 2011 um 19:43

    Rasenter, "moderner" amerikanischer Lifestyle-Roman, der mit fast jedem Kapitel die Erzählperspektive wechselt. Erinnert entfernt an Tom Wolfe. Gelegentlich war mir das zu "schnodderig", sodaß ich sogar einzelne Passagen übersprungen habe. Der Plot ist allerdings recht gut gelungen. Muß ich keinesfalls nochmal lesen - und weitere Bücher des Autors auch nicht.

  • Rezension zu "Wassersucher" von Rick Moody

    Wassersucher

    Bibliophil

    12. September 2010 um 17:37

    In diesem Roman, in dem die amerikanische Mediengesellschaft auf gekonnt satirische Art durchleuchtet wird, spielt ein Drehbuch die Hauptrolle. Das Drehbuch wurde aus Verzweiflung von Annabel, einer New Yorker Produktionsassistentin, in einer Nacht zusammen mit ihrem Arbeitskollegen Thaddeus, einem in die Jahre gekommener Action-Schauspieler, geschrieben. Aus Verzweiflung deshalb, weil ihr ein Film-Treatment abhanden gekommen ist, das ihre Vorgesetzte Amanda lautstark fordert. Das Drehbuch landet aber dank einem schusseligen Kurier bei der falschen Agentur, und der bis anhin erfolglose Agent Vic Freese wittert bei diesem Drehbuch, durch Zufall in seine Hände gelandet, seine grosse Chance. Rund um dieses Drehbuch werden dem Leser nun die Leute vorgestellt die in irgendeiner Weise mit ihm in Verbindung stehen. Da begegnet man dann zum Beispiel Amanda, die Geschäftsführerin von Means of Production, die nicht nur viel Stress bei der Arbeit zu bewältigen hat, auch Privat sorgt ihre schwer alkoholkranke Mutter für viel Aufregung. Da muss sie eine Menge Donuts verschlingen, damit sie einigermassen ihre Ruhe bewahren kann. Oder man lernt Annabel kennen, eine Afroamerikanerin, die von einem weissen Ehepaar adoptiert wurde und die sich liebevoll um ihren schizophrenen Adoptivbruder Tyrone kümmert, ebenfalls ein Afroamerikaner. Oder die stille Buchhalterin von Means of Production , da alle für langweilig und bieder halten und sie dabei völlig unterschätzen. Oder Jeffrey Maiser, Programmchef des Fernsehsenders UBC, der um seinen Job bangen muss, da die Zuschauerquoten und Aktienkurse tief gesunken sind. Das Buch machte mir richtig Spass, denn Rick Moodys Geschichte ist wunderbar absurd, mit viel schwarzem Humor, und trotzdem immer haarscharf an der Realität. In seinem Roman werden aber nebst der Mediengesellschaft weit mehr Probleme der Wohlstandsgesellschaft berücksichtig, wie die Schönheitschirurgie etwa oder das Thema Selbsthilfegruppen und viele andere mehr. Das Buch ist anspruchsvoll, aber gut zu lesen, bis auf einige Stellen, die ins Abstrakte abschweifen, vor allem wenn es um Tyrone geht, der an Schizophrenie leidet. Der Schluss, der kam für mich etwas abrupt, gerne hätte ich weitergelesen, um zu wissen, wie es für die einzelnen Personen in ihrem Leben weitergeht. Aber das spricht ja für das Buch …

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