Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

von Rick Riordan 
4,2 Sterne bei40 Bewertungen
Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten
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In all seiner typischen Manier, erzählt Riordan von Helden und Abenteuern, mit viel Herz und Humor.

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Wieder eine gelungene Triologie , sehr sympathische Protagonisten, ein unverkennbarer Stil

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Inhaltsangabe zu "Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten"

Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen, um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten. Klar, dass Magnus und seine Freunde das nicht zulassen können. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten durchsegeln sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Doch der gefährlichste Feind bleibt Loki selbst …
Alle Bände der Magnus-Chase-Serie:
Magnus Chase − Das Schwert des SommersMagnus Chase − Der Hammer des ThorMagnus Chase − Das Schiff der Toten

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551556707
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:31.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.05.2018 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    TeamFirereds avatar
    TeamFireredvor einem Monat
    Kurzmeinung: In all seiner typischen Manier, erzählt Riordan von Helden und Abenteuern, mit viel Herz und Humor.
    Auf zum Ende der Welt

    Ich kann kaum fassen, dass dies schon der letzte Magnus Chase Band ist und das ganze als Trilogie abgeschlossen wird. Zu sehr sind mir Magnus und die anderen schon ans Herz gewachsen und mit ihnen das Hotel Walhalla.

    Wie immer schafft es Riordan auch hier mit Humor und Leichtigkeit von dem Abenteuer um die Apokalypse zu erzählen. Obwohl der Autor oft gleiche Schemata in seinen Büchern benutzt, funktioniert es jedes Mal, weil die Welt die er erschafft immer neues und spannendes für sich bereit hält. Das Buch war durchgehend spannend und nie kam eine Leseflaute auf. Dennoch kam mir in diesem Band etwas zu wenig Traurigkeit und Ernsthaftigkeit auf, weswegen es sich auch nicht wie ein Abschlussband angefühlt hat.

    Die Charaktere sind aber wie bei Riordan üblich eine große Stärke der Geschichte. Immer wieder schafft der Autor es, sich neue unterschiedliche und einzigartige Geschichten um ebenso unterschiedliche einzigartige Persönlichkeiten auszudenken. Das schöne ist, dass man sich so gut mit ihnen identifizieren kann. Außerdem sendet das Buch durch seinen Mix aus muslimischen, genderfluid und tauben und auch ganz normalen Charakteren einen Ausdruck der Akzeptanz und Toleranz.

    An diesem Band hat mir besonders gefallen, dass ich es nahtlos ohne Pause lesen konnte; weil es so spannend und fesselnd war, und, dass Magnus auch in diesem Band nicht zum heldenhaften Krieger wird, sondern in seiner Position als Heiler fungiert - und trotzdem die Welt rettet. Trotzdem hatte ich mir ein bisschen mehr Endzeit-Stimmung und Finalität gewünscht, oder auch einfach das es nicht mit diesem Band endet, denn aus der Welt und den Charakteren hätte man sicher noch zwei Bücher schreiben können.

    FAZIT:

    Wer Riordan liebt, der muss auch Magnus Lieben. In all seiner typischen Manier, erzählt der Autor von Helden und Abenteuern, mit viel Humor und Herz.

    --> 4/5 <3

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    Lesemietzevor einem Monat
    Schifffahrt zur Götterdämmerung

    Endlich ging es nun weiter mit Magnus Chase und seinen Freunden. Loki ist frei und hat vor die Götterdämmerung auszulösen. Magnus und seine Freunde sind fest entschlossen diese aufzuhalten. Dafür müssen sie wieder ein paar Aufgaben erledigen um an ihr Ziel zu kommen. Die sind natürlich alles andere als leicht aber nicht direkt unmöglich. Doch schaffen sie es Loki aufzuhalten und damit die Götterdämmerung.


    Eine lustige und interessante Schifffahrt. Eine Reise in andere Länder. Riesen, Drachen, verschollene Götter und nicht friedliche Meerespferde. Wäre auch zu einfach Loki so entgegen zu segeln und sich aufs kämpfen vor zubereiten. Aber Magnus hat mal wieder den Mund zu voll genommen und hat Loki für eine Seanna herausgefordert. Ein verbaler Wettstreit und Magnus ist nicht der Redegewandteste.
    Auch wenn es ausweglos erscheinen mag, Magnus und seine Freunde sind fest entschlossen die Götterdämmerung aufzuhalten.
    Insgesamt hat mir die Geschichte gefallen. Man hat auch so einiges über den Rest der Freunde von Magnus erfahren.
    Umso mehr fand ich es schade dass es der finale Band der Reihe ist, denn man hätte da doch mehr raus machen können. Einiges kam mir reingezwängt vor.
    Trotzdem hat das Buch viel Humor und Spannung und wieder einiges an witzigen Szenen.

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    Lady_Marianvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte um Magnus und seine Freunde, die Walküre Samantha, den Alben Hearthstone und den Zwerg Blitzen, bleibt spannend
    Hallöchen ihr Walküren und Einherje,

    Rick Riordan widmet sich diesmal der nordischen Mythologie mit vielen alten und neuen Bekannten. 

    Es fängt ziemlich witzig damit an, dass Percy Jackson auftaucht und Magnus erklärt, wie man von einem Schiff fällt ohne sich alle Knochen zu brechen.
    Generell hat mich das Buch mit Humor an den ungewöhnlichsten Stellen oft zum Schmunzeln gebracht.
    Aber wenn man sich gegen Riesen, Meeresungeheuern und Drachen verteidigen muss, hilft vermutlich nur Humor dabei nicht gänzlich den Verstand zu verlieren.

    Die Geschichte um Magnus und seine Freunde, die Walküre Samantha, der Albe Hearthstone und der Zwerg Blitzen, bleibt spannend, da alle auch noch ihre eigenen Probleme mit sich herumschleppen.

    Mit dem/ der Einherje Alex kommt auch ein wenig Romanze ist Spiel, die jedoch in keiner Weise kitschig, oder klischeehaft wirkt.

    Durch die Auflösung vieler vorangegangenen Konflikte, wie der zwischen Hearthstone und seinem Vater, oder der Kampf gegen Loki, bildet das Buch einen gelungenen Abschluss.

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte meine sehr hohen Erwartungen noch übertreffen, spannend und voller Humor, wie von Rick Riordan gewohnt!
    Grandioser Abschlussband!

    ACHTUNG SPOILER MÖGLICH, da Band 3 der Reihe!


    Nach tausenden von Jahren Gefangenschaft konnte sich Loki von seinen Fesseln befreien. Nun macht er sich und Naglfari, das Schiff der Toten, zum Kampf bereit, um den Weltuntergang Ragnarök einzuleiten. Magnus und seine Freunde können das selbstverständlich nicht zulassen und machen sich auf die Suche nach dem Schiff. Ihre Reise lauert voller Gefahren und am Ende wartet mit Loki der gefährlichste Feind auf sie. Können sie ihn rechtzeitig finden und aufhalten?


    Meine Meinung:
    Wer mich kennt, wird vermutlich wissen, dass mich die Bücher von Rick Riordan bisher immer überzeugen konnten. Der Reihe rund um Magnus Chase war ich von Band 1 an verfallen, ich war so begeistert! Da kam ich selbstverständlich nicht drum herum, so schnell wie möglich den dritten und wohl leider auch letzten Band der Reihe zu verschlingen.

    Man kann sich nun vielleicht denken, dass meine Erwartungen an "Magnus Chase: Das Schiff der Toten" ziemlich hoch waren.

    Schon die ersten 30, 40 Seiten versprachen mir, dass mich das Buch sicher nicht enttäuschen wird. Rick Riordan erzählt die Geschichte wie gewohnt im Ich-Erzähler aus der Sicht von Hauptfigur Magnus und mit unglaublich viel Humor, der mich schon auf den ersten Seiten Grinsen ließ. Der Humor ließ niemals nach, selbst in den spannenden Szenen kam er nicht zu kurz und traf wieder einmal genau meinen Geschmack. Sein Schreibstil liest sich, wie man es kennt, flüssig und flott und ist sehr packend.

    Magnus Chase ist mir in den drei Büchern ans Herz gewachsen. Er ist eine sympathische und vollkommen überzeugende Hauptfigur, dessen Geschichte ich sehr gerne verfolgt habe. Er ist so realistisch dargestellt, dass man meinen könnte, er würde einem auf der Straße über den Weg laufen. Mit Sam, Alex, Blitzen, Hearthstone, Jack, T.J, Mallory, Halbgeboren usw. ging es mir ebenfalls so. Alle sind wirklich wunderbar, glaubwürdig und sehr lebensecht dargestellt und wussten von sich zu überzeugen.

    Über die Handlung kann ich ebenfalls nichts Schlechtes sagen. Von Anfang an gab es, wie schon gesagt, viel Humor, Spannung und ich wurde sofort gepackt, konnte gar nicht schnell genug erfahren, ob Magnus und Co. Loki und Ragnarök aufhalten können und was sie bei der Suche nach Naglfari alles erleben werden. Der Handlungsverlauf ist vollkommen überzeugend, unvorhersehbar, konnte mich überraschen und mitreißen. Wirklich toll!

    Fazit:
    "Magnus Chase: Das Schiff der Toten" ist ein würdiger und absolut grandioser dritter Band für die Reihe, der mich sehr begeistern konnte. Ich bin zwar ein wenig traurig, dass die Reihe nun vorbei ist, bin aber mit diesem Abschluss sehr glücklich und kann das Buch bzw. die Reihe nur empfehlen.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin Feuer und Flamme für diese Reihe und von ihr absolut berauscht! Pure Liebe!
    Ich bin Feuer und Flamme für diese Reihe und von ihr absolut berauscht! Pure Liebe!

    Klappentext

    „Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen, um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten. Klar, dass Magnus und seine Freunde das nicht zulassen können. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten durchsegeln sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Doch der gefährlichste Feind bleibt Loki selbst …“

     

    Gestaltung

    Auf dem Cover ist der Endgegner zu sehen: Loki mit seinen Narben im Gesicht. Davor steht Magnus mit seinem Schwert. Ich finde jedoch, dass Magnus etwas zu kindlich und jung aussieht, da er im Buch ein Teenager ist. Die warmen Farben des Covers gefallen mir gut, wobei ich den Kontrast zum bläulichen Titel und Verlagslogo nicht ganz so gerne mag, da es für mich optisch nicht so schön zusammenpasst (auch wenn ich es gut finde, dass die Augenfarbe von Loki hier aufgegriffen wurde). Mir gefällt, dass das Cover durch die Farben so aussieht, als würde die Welt um Loki und Magnus in Flammen stehen.

     

    Meine Meinung

    Für mich ist die „Magnus Chase“ Trilogie eine meiner absoluten Lieblingsbuchreihen, denn sie ist definitiv unter meinen Top 3 Favoriten. Band eins und zwei haben mich voller Begeisterung zurückgelassen, sodass meine Erwartungen an den Abschlussband hoch waren. Auch dieses Mal habe ich die Geschichte wieder sehr genossen und war begeistert davon, wobei bei mir doch auch ein wenig Wehmut beim Lesen mitschwang, da es der letzte Band der „Magnus Chase“-Reihe ist. So sah ich mich beim Lesen mit dem Dilemma konfrontiert, unbedingt weiterlesen zu wollen, während ich gleichzeitig doch am liebsten gar nicht ans Ende kommen wollte, damit die Geschichte nicht zu Ende ist.

     

    Dieses Gefühl habe ich nur ganz, ganz selten bei Büchern! Schon während der ersten Seiten von „Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ war ich wieder sofort in der Geschichte drin, obwohl es etwas zurück lag, dass ich Band zwei gelesen hatte. Magnus ist der Ich-Erzähler, der zwischendurch immer wieder wichtige Geschehnisse aus den Vorgängerbänden wiederholt. So wurde es ein leichtes, wieder in die Handlung einzusteigen und sich an alles zu erinnern. Magnus ist sowieso einfach der absolut coolste Erzähler, den es gibt, denn er ist zynisch und hat einen trockenen Humor, der mich gerade zu Beginn immer wieder zum lauten Lachen gebracht hat.

     

    Dabei hat es mir aber vor allem auch gefallen, dass der Grundton des Buches immer ernster wurde, je näher wir dem finalen Kampf kamen. Magnus war noch immer witzig und er sowie die anderen Figuren (vor allem Alex Fierro) haben spritzige Kommentare von sich gegeben, doch je näher sie dem Schiff der Toten kamen und je bedrohlicher die Situation wurde, desto ernster wurden auch sie. Diese Wechsel in der Atmosphäre habe ich beim Lesen gespürt, was für mich auch unheimlich gut zur Bedeutungsschwere der Situation passte. Die Lockerheit ging dem Buch dabei dennoch nicht verloren. Vielmehr hat mir der Finalkampf bzw. Finalwettstreit eine Gänsehaut über die Arme getrieben, da hier der Gefühlsfaktor enorm hoch war.

     

    Das, was ich an dem Buch so schätze und liebe, sind die Beziehungen der Figuren untereinander und Magnus‘ Liebe und Zuneigung zu seinen Freunden. Genau dies ist es, was im Finale von entscheidender Bedeutung ist und mich total berührt hat. Magnus’ Gefühle für sein Team – seine Familie – waren unheimlich ergreifend und berührend. So wurde das Ende dieses Bandes die reinste emotionale Achterbahnfahrt für mich – zwischen Berührtsein, Mitfiebern und Wehmut angesichts des Endes bin ich einfach vollkommen in dem Universum der nordischen Götter versunken.

     

    Ich liebe Magnus Charakter einfach, denn er ist nicht nur witzig, sondern auch liebevoll. Besonders seine Beziehung zu seinen ältesten Freunden Hearth und Blitz geht mir unter die Haut. Diese Dreierkombi mit ihrem bedingungslosen Zusammenhalt und ihrer Unterstützung füreinander ist einfach herzergreifend und -erwärmend! Was ich an diesem Band aber auch richtig gelungen fand war, dass es auch mehr Hintergrundinformationen zu den anderen Mitgliedern aus Magnus‘ Team gab, die in den vorherigen Bänden zwar mit von der Partie waren, aber über die man nicht viel erfahren hat.

     

    So gibt es einige Infos zu T.J., Alex Fierro, Mallory Keen und auch Halbgeboren. Dies hat auch diesen Figuren noch einmal eine große Portion Tiefe verliehen, wobei mir auch hier wieder besonders gefallen hat, wie spürbar die Beziehungen und die Gefühle der Figuren zueinander für mich waren. Rick Riordan hat es grandios gelöst, dass jeder der Charaktere seinen Moment hatte, um zu scheinen. Auf diese Weise kam zum Abschluss noch einmal jede Figur ins Scheinwerferlicht und konnte zeigen, was sie drauf hat.

     

    Die Handlung war aber nicht nur voller Gefühle, sondern sie spritzte und sprühte geradezu vor Action, Gefahren und schwierigen Prüfungen. Bevor Magnus und seine Freunde sich dem finalen Endgegner Loki stellen können, müssen sie viele harte Hürden überwinden. Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass der Endkampf, welcher ungefähr auf den letzten 80 Seiten geschieht, ein wenig mehr Raum einnehmen würde und dass uns eine große Schlacht auf dem Schiff der Toten erwarten würde, doch im Endeffekt hat Rick Riordan alle Handlungselemente gut ausbalanciert (gerade angesichts der Auftritte der Figuren). Durch die schwere Reise auf Magnus’ Schiff konnte ich das letzte Abenteuer mit meinen liebgewonnenen Freunden genießen und die Prüfungen gemeinsam mit ihnen bestreiten. Ich wollte die Geschichte beim Lesen inhalieren, geradezu in mich aufsaugen und dieses Gefühl habe ich so intensiv bisher nur bei ganz wenigen Büchern erlebt.

     

    Meine Liebe für diese Reihe ist unermesslich und ich wünschte mir, sie würde niemals enden und immer weiter gehen, gerade weil ich die Figuren so ins Herz geschlossen habe und ihre Beziehungen untereinander so liebe und schätze. Selten gibt es eine Reihe, die mein Herz so erwärmt und zum Schmelzen gebracht hat. Gerade die Gefühle, die das Ende bei mir ausgelöst hat, haben mich gleichzeitig aber auch sehr zufrieden gestimmt, denn dieser Band rundet die Trilogie perfekt ab. Er schafft jedem Charakter nochmals Raum, versprüht denselben Charme wie seine Vorgänger, zieht alle losen Fäden zusammen und hat einfach alles, was das Herz begehrt! Dennoch hofft mein wehmütiges Herz, dass die Kurzgeschichten zur Magnus Chase-Trilogie, welche im Oktober auf Englisch erscheinen, auch auf Deutsch erscheinen, damit diese wundervolle Reihe noch nicht zu Ende ist und ich nochmals in Magnus‘ Welt eintauchen kann.

     

    Fazit

    Für mich ist „Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ ein würdiger Abschluss, der die Trilogie perfekt abrundet. Das Finale explodiert geradezu in einem gefühlvollen Ende, das mir eine Gänsehaut über  die Arme gejagt und mich total ergriffen hat. Neben einigen gefährlichen Prüfungen und einer riesigen Portion Kampf sowie Action kommen die Gefühle nicht zu kurz. Ich liebe einfach Magnus‘ Beziehung zu all seinen Freunden (vor allem Hearth und Blitz). Jeder liebgewonnene Charakter bekommt nochmals einen Moment, um zu scheinen. Gleichzeitig gibt es viele Hintergrundinfos zu Figuren, die bisher noch nicht so beleuchtet wurden. Auch die Atmosphäre und der Humor sind grandios. Dieses Buch versprüht denselben Charme wie schon seine Vorgänger! Ich kann nur sagen, dass ich denke, dass jeder diese Reihe lesen sollte, denn Magnus Chase ist einfach toll! Für mich ist die Trilogie mit eine der besten Buchreihen, die jemals geschrieben wurden. Meine Gefühle für diese Reihe lassen sich einfach beschreiben: pure, absolute und bedingungslose Liebe!

    Vollkommen berauschte , leicht wehmütige 5 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Magnus Chase – Das Schwert des Sommers

    2. Magnus Chase – Der Hammer des Thor

    3. Magnus Chase – Das Schiff der Toten

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    steffis_bookworlds avatar
    steffis_bookworldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich zwar das schwächste Buch der Reihe. Trotzdem witzig und spannend.
    Abschluss der Reihe

    Wisst ihr, ich lese jetzt schon seit Jahren die Bücher von Rick Riordan. Ich würde sogar behaupten, dass ich mit seinen Büchern aufgewachsen bin, immerhin habe ich das erste Buch von ihm (Percy Jackson - Diebe im Olymp) mit 15 Jahren gelesen. Und das ist jetzt schon knapp 10 Jahre her. Und seitdem liebe ich die Bücher rund um griechische, römische und jetzt auch nordische Götter. Allerdings glaube ich, dass ich langsam wohl auch etwas zu alt für seine Geschichten werde. Denn für Magnus Chase 3 habe ich sage und schreibe 5 Wochen gebraucht. Ich bin einfach nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Dabei war sie alles andere als schlecht...

    Nachdem Loki seiner Gefangenschaft durch die Götter entkommen konnte, macht er sich auf Naglfari (ein Schiff aus den Finger- und Zehennägel von Verstorbenen, ugh) dafür bereit den Weltuntergang einzuläuten. Doch noch steckt sein Schiff im Eis fest, wodurch sich Magnus und seinen Freunden eine kleine Chance bietet, Loki zu stoppen...

    Mit diesen Aufgaben, hat Rick Riordan wieder den perfekten Hintergrund für eines seiner Young-Adult Heldengeschichten geschaffen. Und ganz klar, Riordan hat sich mit Magnus Chase wieder sein altbewährtes Konzept gehalten. Eine Gruppe von Helden (in diesem Fall Einherje) wird auf eine Suche von Ort A nach Ort B geschickt. Wird dort angegriffen. Fährt weiter nach Ort C. Wird wieder angegriffen. Und so weiter. Aber dieses Konzept funktioniert. Denn Rick Riordan hat einfach eine ganz tolle Weise, trotz dieser Wiederholung des Schemas, jedes Buch einzigartig zu gestalten. Die Sprache, der Witz, alles ist immer genau auf den Punkt. Und genau deswegen, sind die Bücher für mich heute noch lesbar (auch wenn ich nun schon etwas älter als die eigentliche Zielgruppe bin).

    Was ich besonders an dieser Reihe (oder auch ganz allgemein an diesem ganzen Percy Jackson Universum) liebe ist, das Riordan es immer weider schafft, Charaktere zu erschaffen, mit denen man sich irgendwie identifizieren kann. Denn auch wenn man wohl kaum etwas mit Göttern zu tun hat, findet man in allen Charakteren, irgendeine Seite, die man von sich selbst kenne.

    Besonders unser Titelheld Magnus hat es mir in dieser Trilogie angetan. Denn er ist mal kein typischer Held. Er hat keinen großen und berühmten Gott als Vater. Ist nicht der coolste oder stärkste. Ich würde sogar eher sagen, das Magnus wohl in der Schule der wäre, der als Außenseiter gelten und gehänselt werden würde. Aber das ändert sich im Laufe der Bücher. Natürlich habe ich immer noch herzhaft über ihn lachen können. Aber Magnus ist gewachsen an seinen Aufgaben. Er ist selbstbewusster geworden und hat mehr in sich selber geruht. Also für mich ist er ein wirklich toller Held gewesen.

    Aber auch die anderen muss ich an dieser Stelle erwähnen. Denn es gibt in dieser Geschichte einfach so viele. Wir hätten da Alex, Sam, Blitzen, Hearthstone, Mallory, T.J. Halbgeboren und selbst Jack das Schwert. Sie alle sind unglaublich wichtig für die Geschichte. Und ich fand es ganz toll, dass man etwas mehr über jeden dieser Charaktere erfahren hat. Ich weiß nicht was ich noch zu ihnen sagen soll ohne zu spoilern, nur so viel...es kann sein, dass ich sie alle sogar etwas mehr ins Herz geschlossen habe als Magnus. Verrückt.

    Allerdings hatte ich trotzdem so meine Probleme mit diesem Buch. Wie ich am Anfang schon gesagt habe, bin ich ewig nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Es hat einfach etwas gedauert (so ungefähr bis Seite 200) bis die Story so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Und auch das Ende hat so einen kleinen Faden Beigeschmack. Denn schon ganz zu Beginn, wird immer wieder gesagt, das Ragnarök unvermeidbar ist und es nur etwas aufgeschoben werden kann. Das stimmt alles nicht ganz so mit meinem heilen Weltbild überein. 😉

    Alles in allem war Magnus Chase - Das Schiff der Toten trotzdem ein gelungener Abschluss der Reihe, der mit viel Witz und einiges großartigen Handlungssträngen aufwarten konnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was Rick Riordan als nächstes aus dem Ärmel zaubert.

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    Buchschatzjaegerins avatar
    Buchschatzjaegerinvor 4 Monaten
    Unspektakuläres Finale

    WORUM GEHT ES?
    Der heimtückische Gott Loki ist auf dem Vormarsch. Nachdem er über die letzten Jahrtausende in Fesseln lag und gefangen war, schert er nun Truppen um sich, um mit dem großen Kriegsschiff Naglfari in See zu stechen. Loki will die Götterdämmerung auslösen und damit das Ende der Welt einläuten. Magnus Chase und seine Freunde sollen dies verhindern! Sie müssen sich gegen Loki und seine Truppen stellen und das Schiff der Toten suchen, denn nur so können sie Lokis Plan vereiteln. Dabei begeben sie sich selbst auf eine ereignisreiche und gefährliche Reise, in der jeder von ihnen über sich hinaus wachsen muss. Doch können sie Loki tatsächlich stoppen und ihm erneut seine Fesseln anlegen, um die Götterdämmerung noch etwas weiter in die Ferne zu schieben?


    REZENSION
    Nach dem Ende von Band 2 konnte ich den Abschluss der Magnus Chase-Trilogie gar nicht mehr erwarten. Zumal man bereits davon ausgehen konnte, dass man in Das Schiff der Toten ein Wiedersehen mit Percy und Annabeth erleben würde. Auf die beiden habe ich mich wahnsinnig gefreut, denn bei mir hat alles mit Percy angefangen und deshalb hat der immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Allerdings hätte ich mir noch etwas mehr Percy in diesem Roman gewünscht. Er kam mir da leider sehr zu kurz, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es in der Reihe um einen ganz anderen Titelhelden geht.

    So kurz, wie mir Percys Auftritt auch vorkam, umso länger schien alles andere zu dauern. Leider lässt sich der Roman in nur einem Wort sehr gut zusammenfassen: zäh. Für mich hat sich alles unheimlich in die Länge gezogen. Mehr noch, es hat sich gezogen wie Kaugummi. Es gab viele, viele, viele Nebenplots, die allerdings ziemlich schnell ausgespielt waren, weshalb es davon eben auch so viele gab. Dabei kam mir das große Ganze, nämlich Loki und die Götterdämmerung aufzuhalten, viel zu kurz. Ich hatte erwartet, dass Loki viel mehr seine Finger im Spiel haben würde, tatsächlich ließ der aber sehr lange auf sich warten, was ich sehr schade fand.
    Stattdessen gab es eine Menge Nebenhandlungen, auf die man sicher auch hätte verzichten können, denn so wirklich viel haben sie für den Plot auch nicht getan. Oder zumindest hätte man sie mehr zusammenfassen können. Das hat das Lesen teilweise wirklich anstrengend gemacht. Ich war eher genervt davon, wenn sich wieder ein Nebenplot aufgetan hat, als dass ich mich darüber gefreut habe.

    Das konnte leider auch Magnus' locker flockige Erzählweise nicht ändern, der Rick Riordan auch im letzten Band treu geblieben ist. Ich mag Magnus' Sarkasmus immer noch sehr gerne und stellenweise war das auch sehr erfrischend, es hat das Lesen aber nicht weniger anstrengend gemacht.
    Generell fand ich Magnus in diesem Band auch eher anstrengend. Obwohl er sozusagen der Titelheld sein sollte, haben die anderen Charaktere für mich doch mehr polarisiert und das Geschehen dominiert. Magnus rückte für mich eher in den Hintergrund, obwohl ihm natürlich die große Aufgabe zum Ende hin bevorstand. Doch bis dahin glänzten seine Freunde aus dem neunzehnten Stock mehr als er selbst, überstrahlten ihn sogar.
    Das wiederum hat mir aber sehr gut gefallen. Man erfährt in diesem Band einiges mehr über Magnus' Stockwerk-Genossen aus dem Hotel Walhalla. T.J., Halbgeboren und Mallory bekommen durch ihre Hintergrundgeschichten mehr Tiefe und sind nicht weiter nur unscheinbare Figuren, sondern entpuppen sich als wichtige Nebencharaktere. So habe ich mich dann auch in Mallory verliebt.
    Natürlich dürfen auch Alex und Samirah nicht fehlen. Gerade als Töchter von Loki hätte ich mir allerdings doch etwas mehr Präsenz beim Kampf gegen Loki gewünscht. Eine Szene, in der sie sich ganz eindeutig von ihm abgrenzen oder gar gegen ihn kämpfen. Auch wenn das nicht der Fall war, gefielen mir Sam und Alex dennoch, denn auch sie bekamen durch mehr Tiefe. Dadurch, dass Sam fastet und Alex manchmal das Geschlecht wechselt. Beides wird so selbstverständlich und problemlos dargestellt, wie es eigentlich auch für jedermann sein sollte.

    Obwohl der Roman durchaus einige Stärken aufzuweisen hat, nämlich dass einige Charaktere mehr in den Mittelpunkt gerückt wurden, die bisher eher im Hintergrund wirkten, konnte mich Das Schiff der Toten nicht ganz überzeugen. Es ist zwar ein typischer Riordan-Roman, allerdings fand ich dieses Finale noch ereignisloser und langweiliger als das der Helden des Olymp, welches ich schon ziemlich unspektakulär fand. Das ist wahnsinnig schade, denn die Geschichte hätte sicherlich noch größeres Potenzial gehabt.


    FAZIT
    Magnus Chase - Das Schiff der Toten ist für mich leider kein würdiger Abschluss der Reihe über nordische Mythologie. Teilweise fehlten Action und Spannung, obwohl doch genau das für einen finalen Kampf gebraucht wurde. Magnus Chase als Titelheld wurde für mich durch die Charakterentwicklungen von Mallory, Halbgeboren und T.J. ziemlich in den Schatten gestellt, was eigentlich ziemlich schade ist. Generell habe ich mir doch mehr von dem Roman erwartet, wurde aber leider mehr enttäuscht als begeistert. Deshalb kann ich für Magnus Chase - Das Schiff der Toten leider nur zwei von fünf Sterne geben.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: [5/5] Gelungenes Finale mit neuen Schauplätzen, tollen Charakteren, viel Humor, überraschendem Kampf und ganz viel Diversity.
    [Rezension] Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten – Rick Riordan


    Rezension
    Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!

    Direkt von der ersten Seite an war dieses Buch wieder ein typischer Riordan. Schon im ersten Kapitel habe ich viel gelacht, denn Jack ist wieder unbeschreiblich lustig und die Kapitelüberschriften sind herrlich sarkastisch und auf den Punkt gebracht. Dieser Humor hat sich durch das gesamte Buch gehalten. Auch die Charaktere sind gelungen wie immer, sodass ich mich gefreut habe, viele Figuren wiederzusehen. Insbesondere hat mich der Gastauftritt von Percy und Annabeth begeistert. Dadurch hat sich die Verbindungen zu den anderen Reihen des Autors noch vertieft. Und irgendwie hat er es tatsächlich geschafft, mit Hilfe von Percy und Annabeth in diesem finalen Band noch einen Cliffhanger unter zu bringen, sodass ich sein nächstes Buch kaum erwarten kann.

    Der Großteil des Buches ist aber natürlich den Charakteren dieser Reihe gewidmet. Während der Vorbereitung auf den finalen Kampf erfährt Magnus eine Menge über die Vergangenheit seiner Freunde. In diesem Zusammenhang ist mir noch einmal besonders aufgefallen, wie viel Diversity in diesem Buch herrscht. Es fängt schon damit an, dass die meisten Charaktere aus Walhalla stammen und in unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Ein Wikinger, eine irische Rebellin und ein schwarzer, amerikanischer Sklave erzählen von der Gesellschaft und den Problemen zu ihren Lebzeiten. Ihr Kampfeinsatz wird unterstützt von einer Muslima, die aufgrund des Ramadan fastet, einem tauben Alben und dem/der genderfluiden Alex. Gekrönt wird das durch die Einführung eines nicht hetereo-normativen Paars, auf das die meisten Leser der Reihe schon lange gewartet haben. Normalerweise erfreue ich mich bei Büchern nur an Geschichten, aber dieses Buch hat so, so, so viele wichtige Botschaften, allein dafür ist es schon absolut lesenswert.

    Neben den Figuren entwickeln sich aber die auf die Welt und die Handlung weiter. In der nordischen Mythologie existieren neun Welten, die noch nicht alle bereist wurden. In diesem finalen Band gibt es dementsprechend viele neue Schauplätze. Gleich zu Beginn verlassen die Charaktere Boston und reisen nicht nur durch Midgard, sondern beispielsweise auch nach Nidavellir und Jotunheim. Diese Orte fand ich sehr interessant. Am meisten überrascht hat mich an diesem Buch aber die finale Schlacht. Riordans Halbgötter mussten ihre Waffen schon gegen diverse Götter, Riesen, Titanen und Monster schwingen, sodass ich auch an dieser Stelle wieder mit einem Kampf gerechnet habe. In gewisser Weise gibt es diese Auseinandersetzung auch, aber im Vergleich zu den sonstigen Schlachten, war das wirklich eine gelungene Abwechslung. Ganz anders als erwartet und wirklich herzerwärmend.

    Fazit
    Der finale Band der Reihe ist wieder rundum gelungen. Der Humor ist von der ersten Seite an genial und es gibt viele Charaktere wiederzusehen. Auch Percy Jackson hat in diesem Buch seinen Gastauftritt. Der Vergangenheit von Magnus Freunden ist in diesmal viel Platz gewidmet. Durch deren Schilderungen hebt der Autor das Ausmaß der Diversity noch einmal auf ein ganz neues Level. Das Buch vermittelt wirklich sehr viele wichtige Botschaften. Doch auch die Handlung ist wieder spannend, es gibt neue Schauplätze und der finale Kampf ist wirklich eine unerwartete Überraschung. „Magnus Chase – Das Schiff der Toten“ hat mir richtig gut gefallen und bekommt dafür fünf Schreibfedern.

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    Kanyas avatar
    Kanyavor 4 Monaten
    Der perfekte Abschluss, ich werde Magnus vermissen

    Inhalt
    Magnus und seinen Freunden läuft die Zeit davon. Loki ist kurz davor Ragnarök, die Götterdämmerung auszulösen, und nur sie können ihn aufhalten. Doch dafür müssen sie zuerst einmal Naglfari, das Schiff der Toten finden und dann auch noch den listigen Gott aufhalten. Doch wie besiegt man einen Gott?

    Meine Meinung
    Als riesiger Rick Riordan-Fan konnte ich den finalen Band der „Magnus Chase“-Trilogie kaum erwarten, auch wenn ich nun traurig bin, dass es vorbei ist. Denn die nordischen Götter gehören zu meinen Liebsten und der Autor hat sie einfach großartig umgesetzt.

    Was mir besonders gut gefällt ist, dass er die verschiedenen Welten seiner Bücher nicht getrennt voneinander existieren lässt. Die Welt der grieschischen Götter und damit Percy Jackson kollidiert immer mehr mit der Welt der nordischen Götter und somit Magnus Chase. So erlebt man zu Beginn des Buches erneut ein Wiedersehen mit Percy und Annabeth, was mich sehr gefreut hat. Dabei wird aber alles logisch erklärt und man hat nicht das Gefühl, dass es so zu viel ist.

    Zudem ist der Humor des Autors unvergleichlich. Es beginnt schon mit den Überschriften der Kapitel, die oft dafür gesorgt haben, dass ich laut auflachen musste. Aber trotz des ernsten Themas Ragnarök zu verhindern und die vielen Kämpfe, die Magnus und seine Freunde bestreiten müssen, geht der Humor nicht verloren. Besonders in den Dialogen und den Gedankengängen von Magnus gab es immer wieder Stellen, die ich sehr amüsant fand.

    Dennoch kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Viele Gefahren müssen bestritten werden, große Gefühle kommen auf und ich war so gespannt darauf, wie das denn alles enden soll. Ich muss sagen, dass ich den Kampf gegen Loki sehr ungewöhnlich fand, aber gerade das hat mir gefallen. Es war etwas fürs Herz und man merkt, wie wichtig das Thema Freundschaft und Vertrauen doch in Rick Riordans Büchern ist.

    Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig und konnte mich neben dem schon erwähnten Humor vor allem mit seinen atmosphärischen Darstellungen und tollen Beschreibungen in seinen Bann ziehen. Zudem schreibt der Autor einfach fesselnd und packend, mit einem speziellen Wortwitz. Alles wird erneut aus Magnus Ich-Perspektive geschildert was ich als sehr unterhaltsam empfunden habe. Das Buch fliegt beim Lesen nur so dahin und ich konnte gar nicht aufhören es zu inhalieren. Am Ende gibt es ein Glossar, das die wichtigsten Begriffe der nordischen Mythologie erklärt, so dass man das Buch auch ohne Vorwissen sehr gut lesen kann.

    Zu den Figuren des Buches kann ich gar nichts neues sagen. Ich liebe es wie detailliert der Autor die Figuren zum Leben erweckt. Jeder hat seine Ecken und Kanten und so einige Macken, keiner ist perfekt und jeder hat seine eigene Geschichte. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass man Magnus und seine Freunde noch einmal irgendwann wiedersieht.

    Dieser finale Band war der perfekte Abschluss und ein typischer Rick Riordan Roman. Ich kann das Buch nur empfehlen und bin froh, dass es bald schon etwas neues aus seiner Feder geben wird.

    Fazit
    Ich bin zwar unglaublich traurig, dass meine Reise mit Magnus und seinen Freunden schon wieder vorbei ist, aber dennoch war dieser finale Band perfekt. Er hat alles, was ein Rick Riordan Roman braucht. Tolle Figuren, einen spannende Plot, fiese Götter und seinen ganz eigenen Humor. Ich kann jedem Götterfan seine Bücher nur ans Herz legen und freue mich schon auf viele weitere Werke von ihm.

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    Pearssonvor 5 Monaten
    das gelungene Finale einer Reihe, die ich sehr vermissen werde!

    Oh, oh, jetzt wird’s wohl wirklich ernst!
    Loki ist nach wie vor stocksauer und fest entschlossen, die Götterdämmerung einzuläuten! Und die einzigen, die das verhindern können, sind Magnus und seine Freunde. Ich denke, ihr seht das wie ich: das dürfte spannend werden.

    Eine tolle Reihe ist schon wieder bei ihrem Finale angelangt. Und obwohl ich mich sehr darauf gefreut habe, bin ich natürlich auch ein bisschen traurig, dass es theoretisch das letzte Aufeinandertreffen mit Magnus, Jack, Alex, Sam, T.J., Halbgeboren, Mallory, Blitzen und Hearthstone gewesen sein soll. Aber zum Glück weiß man bei Rick Riordan ja nie, wo und wann nicht doch der ein oder andere Charakter noch auftauchen könnte ;)

    Zum Thema Schreibstil brauche ich an der Stelle wohl nicht allzu viel zu sagen, außer, dass er fesselnd war wie eh und je.
    Dazu gehört natürlich auch der typisch zotige Humor, der zwar stellenweise gemäß der Zielgruppe etwas kindlicher ist, aber dennoch auch mir als Erwachsenem ziemlich oft ein Lachen entlocken konnte.

    Und auch beim Thema Spannung lässt der Autor sich in diesem spektakulären Finale nicht lumpen. Nicht nur, dass man bei Magnus, unserem unperfekten, schusseligen Held eh nie weiß, was als nächstes schiefgeht, nein - auch die Handlung ist sehr abwechslungsreich und fesselt uns Leser mit mannigfaltigen Gefahren wie Riesen, Wasserpferden, Drachen, Zombies und vielem mehr.
    Wie, ihr versteht nicht, was an Wasserpferden so gefährlich sein soll? Dann ist das wohl eine Bildungslücke, die definitiv geschlossen werden sollte ;)
    Lange Rede kurzer Sinn: ich bin ein weiteres Mal begeistert von Rick Riordans Kreativität und Einfallsreichtum. Uns das obwohl ich zugeben muss, dass irgendwie das Töten unserer Helden doch -völlig unabwechslungsreich-jedermanns Ziel zu sein scheint.

    Für mich ist dieses Finale ein wirklich gelungener und fesselnder Abschluss, der mich Seite um Seite verschlingen ließ. Vor allem, da ich immer wieder begeistert darüber bin, wie jedes Mal wichtige Themen angeschnitten werden. In diesem Fall ist es nicht nur Freundschaft und Mut, wie man das vielleicht vermuten möchte, sondern auch Toleranz und Akzeptanz. Der Leser wird unter anderem mit Themen wie sexueller Orientierung, Religion und körperlichen Einschränkungen konfrontiert, was ich -gerade auch auf die junge Zielgruppe bezogen- wirklich toll und wichtig finde!

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