Rick Warren , Daniel Amen Der Daniel-Plan

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Inhaltsangabe zu „Der Daniel-Plan“ von Rick Warren

Ganzheitliches Leben ist in aller Munde. Wie kann man gleichzeitig fitter, fokussierter, gesünder und erfolgreicher leben, ohne dass Beziehungen und die eigene Seele zu kurz kommen? Das bemerkenswerte Autoren-Trio Rick Warren, Daniel Amen und Mark Hyman hat sich zusammengetan, um ein außergewöhnliches Buch zu schreiben, das alle Bereiche eines leidenschaftlichen Lebens einschließt: Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit und Gemeinschaft. Ausgangspunkt von "Der Daniel-Plan" ist das biblische Buch Daniel.Doch Rick Warrens Bestseller geht noch weit darüber hinaus: Hier finden Sie einen erprobten 40-Tage-Plan zu einem ganzheitlichem Leben. Dabei werden biblische Weisheiten mit den neuesten Erkenntnissen aus Ernährung, Fitness und Psychologie verknüpft. Es geht um kleine Veränderungen, die Ihr Leben nachhaltig beeinflussen werden. Probieren Sie es aus.

Ein überzeugendes Konzept!

— heaven4u

Interessanter Ansatz zu ganzheitlicher Gesundheit.

— Yomiko

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  • Gesund abnehmen mit Gottes Hilfe!

    Der Daniel-Plan

    heaven4u

    Nichts wird sich auf Dauer verändern, solange Sie sich nicht mit der Wahrheit über sich selbst und Gottes guten Gedanken über Ihr Leben auseinandersetzen. Dieses Buch ist eine Einführung, die Sie auf den richtigen Pfad bringen kann, aber die Reise selbst wird den Rest Ihres Lebens in Anspruch nehmen. (S. 24) Abnehmen mit Gottes Hilfe? Ja, das ist möglich, wenn wir ihm vertrauen. Abnehmen auf eigene Faust geht vielleicht einige Wochen oder Monate gut, bis sich wieder alten Verhaltensweisen und auch das Gewicht einschleicht. Doch wenn wir darauf vertrauen, dass Gott mit im Boot ist und uns helfen will, gesünder zu leben, dann ist es gar nicht mehr so schwer. Aber wir müssen uns klar sein, dass es nicht reicht, kurzfristig viel abzunehmen sondern, dass wir unseren Lebensstil gänzlich ändern und umstellen müssen und zur Gewohnheit werden lassen. Erst dann kann sich nachhaltig etwas ändern. Zwar steht auf dem Buch etwas von 40 Tagen, diese sind aber eher da, um einzusteigen und nicht um in 40 Tagen 20 Kilo zu verlieren. Es werden weder Kalorien gezählt, noch muss man komplizierte Rezepte nachkochen. Es geht einfach um einen ganzheitlich gesunden Lebensstil. Als Rick Warren merkte, dass er mit den Jahren immer dicker geworden ist und auch seine Gemeinde "mitgewachsen" ist, beschloss er zusammen mit den Medizinern Dr. Daniel Amen und Dr. Mark Hyman für seine Gemeinde ein Konzept zu entwickeln, was sich nicht nur ums Abnehmen dreht, sondern viel mehr beeinhaltet. Es gibt 5 Komponente, die in diesem Buch ausführlich behandelt werden: Intensive Gottesbeziehung (Glaube) , Gesundes Essverhalten (Genuss) , Körperliche Fitness (Gesundheit) , zielgerichtetes Leben (Gelassenheit) , tragfähige Gemeinschaft (Gemeinschaft) Das besondere am Daniel Plan ist, dass der Glaube eine wichtige Rolle spielt und dass er am besten in einer Kleingruppe gemacht wird, wo man seine Sorgen und Rückfälle und auch seine Erfolge teilen kann. Und man darf Gott vertrauen, dass er durch schwierige Zeiten trägt und sich erfreut am gesunden Lebensstil. Als erstes gibt es eine Einführung in alle 5 Themen, dann wird der Ernährungs- und Sportplan vorsgestellt. Es wird vorgeschlagen, dass man mit einer 10tägigen Detox-Phase begonnen werden sollte, in der man seinen Körper entgiftet und dann mit dem eigentlichen Plan starten. Der Ernährungsplan ist nicht neu, natürlich kann man hier das Rad nicht neu erfinden. Er orientiert sich in etwa am Paleo Konzept – viel Gemüse, hochwertiges Fleisch, wenig Kohlenhydrate (am besten glutenfrei). Am Ende gibt es Listen, was man immer als Vorrat haben sollte und Einkaufslisten, was man für die 40 Tage alles braucht und was man immer frisch kaufen sollte. Das finde ich immer sehr hilfreich, allerdings muss man dann sehen ob einem die Rezepte zusagen, die auch im Anhang enthalten sind. Es gibt einen Plan, was man in den 40 Tagen essen kann, ABER er ist nicht festgeschrieben, es soll nur eine Anregung sein, man kann hier auch selbst variieren oder andere Rezepte ausprobieren, die gesunde Lebensmittel enthalten. Der Sportplan ist recht einfach, man muss dafür in kein Fitnessstudio, alles ist ohne Hilfsmittel machbar. Das finde ich wirklich sehr gut, so kann man dran bleiben und hat keine Ausreden. Nur 6 Tage in der Woche Sport, ob das wirklich machbar ist, das muss man ausprobieren. Für die Kraftübungen (nur mit dem eigenen Körper) gibt es einfache, gut verständliche Anleitungen. Natürlich kann man auch hier selbst ausprobieren, was einem liegt und was man gern macht, nur regelmäßig sollte es sein. Gerade für den Sportteil ist es sinnvoll, wenn man andere Menschen dabei hat, die mitmachen. Dann fällt es leichter. Was mit leider nicht so gut gefallen hat, sind die Bibelverse, die oftmals aus dem Zusammenhang gerissen sind, damit sie in den Kontext passen. Die Rezepte sind sicher geschmackssache, die meisten Zutaten sind aber auch hier in Deutschland erhältlich. Das Rezeptbuch wurde bisher noch nicht übersetzt, das ist aber auch gar nicht nötig – meine ich. Man kann im Internet genügend Rezepte finden und ich persönlich experimentiere lieber, denn ich mag einfach viele der genannten Zutaten nicht. Leider sind sie auch nicht unbedingt Familientauglich. In der Detox-Phase muss ich dann für meine Kinder und meinen Mann extra kochen, weil sie sicher mindestens die hälfte der Gerichte nicht mögen. Was ich auch noch negativ fand, ist die sorglose Empfehlung von Soja. Ich weiß nicht, ob Soja in Amerika anders hergestellt wird, aber regelmäßiger Verzehr von Soja ist wegen der hormonellen Beeinflussung nicht sinnvoll. Alles in allem finde ich das Konzept sehr schlüssig und gut umsetzbar, auch geeignet für Menschen, die nicht abnehmen, aber gesünder leben wollen. Besonders geeignet ist das Buch für Gemeinden, die sich (auch in einzelnen Gruppen) gemeinsam auf den Weg zu einem gesünderem Leben machen wollen.

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    • 4

    eskimo81

    19. November 2015 um 12:54
  • Du bist nicht nur was du isst

    Der Daniel-Plan

    Yomiko

    Der Daniel Plan von Rick Warren bietet dem interessierten Leser einen 40-Tage-Plan zu gesundheitlicher Erneuerung und gesundem Leben an. Auf gut 400 Seiten bekommt der Leser Einblicke in biblische Wahrheiten die alltagsrelevant in Bezug gesetzt werden zum Thema des Buches: ganzheitliche Leben. Es gibt also viel zu lesen und wenn man sich darauf einlassen kann, erfährt man viel Wichtiges und Interessantes, um sich auf einen Plan zum ganzheitlichen Abnehmen und Umstellen der Lebens- und Essgewohnheiten vorzubereiten. In fünf großen Abschnitten: Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit und Gemeinschaft erfahren wir wichtige Dinge zum Glauben, gesunden Lebensmitteln, Umgang mit Essgewohnheiten, körperlichen Aktivitäten, dem Einfluss unseres Denkens auf unsere Gesundheit und das wichtige Element der Gemeinschaft. Daran schließt sich dann ein kleiner Teil mit Illustrationen zu Sportübungen, der 40-Tage-Plan und viele Rezepte an. Ich würde das Ganze als eine Art Studienbuch sehen, dass viel Hintergrundwissen vermittelt, bevor es zum eigentlichen Umsetzen des Plans kommt. Dieses Hintergrundwissen ist allerdings sehr wichtig für die Umsetzung und es ist mit vielen persönlichen Erfahrungen versehen, die man immer wieder in zusätzlichen Hinweiskästen findet. Man muss sie also nicht lesen. Der Teil zu den Sportübungen hat mir weniger gefallen, weil weder die Art der Übung noch wie sie dargestellt sind mich angesprochen haben. Da hätte ich mir mehr motivierendes Material gewünscht. Die Rezepte habe ich noch nicht ausprobiert. sie hören sich aber vielversprechend an und die Zutaten sind inzwischen bis auf wenige Ausnahmen in jedem größeren Supermarkt zu bekommen. Was mich am 40-Tage-ernährungsplan und auch am Detoxplan verwundert hat, es gibt jeden Tag mindestens ein Fleischgericht und es wird keine vegetarische Alternative angeboten. Da heißt es für mich als Vegetarier selbst nach Alternativen zu schauen. Insgesamt ist es ein bisschen schade, dass es keine Bilder gibt, die ja oft auch schon Lust machen ein bestimmtes Gericht zu kochen Trotzdem hat mir der Daniel Plan sehr gut gefallen und ich habe viele wertvolle Informationen darin gefunden. Jetzt muss ich sie nur noch umsetzen. Auch wenn ich noch nicht mit dem Programm gezielt gestartet habe, habe ich doch schon während des Lesens angefangen mehr Gemüse zu essen und mehr auf Bewegung, zum Beispiel der tägliche Spaziergang, zu achten.  Das ist doch schon mal ein erster Erfolg.

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    • 5
  • Leserunde zu "Der Daniel-Plan" von Rick Warren

    Der Daniel-Plan

    Arwen10

    Diese Leserunde findet mit bereits feststehenden Lesern statt. Leser mit eigenem Buch, dürfen sich gerne anschließen. Der Daniel Plan von Rick Warren, Daniel Amen, Mark Hyman Zum Inhalt: Ganzheitliches Leben ist in aller Munde. Wie kann man gleichzeitig fitter, fokussierter, gesünder und erfolgreicher leben, ohne dass Beziehungen und die eigene Seele zu kurz kommen? Rick Warren, Daniel Amen und Mark Hyman – allesamt Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet – haben sich zusammengetan, um ein außergewöhnliches Buch zu schreiben, das alle Bereiche eines leidenschaftlichen Lebens einschließt: Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit und Gemeinschaft. Hier finden Sie einen erprobten 40-Tage-Plan zu einem ganzheitlichen Leben. Dabei werden biblische Weisheiten mit den neuesten Erkenntnissen aus Ernährung, Fitness und Psychologie verknüpft. Es geht um kleine Veränderungen, die Ihr Leben nachhaltig beeinflussen werden. Probieren Sie es aus. "Der Daniel-Plan" wurd von der "Evangelical Christian Publishers Association" (Internationale Vereinigung Christlicher Verlage) zum Buch des Jahres 2015 gewählt. Hier gibt es eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817028 Zu den Autoren: Rick Warren ist Gründer der Saddleback Church, einer 30.000 Mitglieder starken Gemeinde in Kalifornien mit Ablegern in vielen großen Städten der Welt. Als Theologe hat er in Oxford, Cambridge, Harvard, an der University of Judaism in Los Angeles und vielen anderen Universitäten gelehrt, als globaler Stratege vor den Vereinten Nationen, dem Weltwirtschaft sforum in Davos, dem Aspen-Institut, dem US-Kongress und Parlamenten weltweit gesprochen. Dr. Mark Hyman ist Vorsitzender des "Instituts für Funktionelle Medizin" sowie medizinischer Leiter des "UltraWellness Centers". Er ist Autor verschiedener "New York Times"-Bestseller. (c) Foto: Zondervan Dr. Daniel Amen ist Mediziner, Psychiater, Lehrer und 8-facher "New York Times" Bestseller-Autor. (c) Foto: Zondervan Nach dem Lesen  wird ausreichend Zeit zum Probieren gelassen. Über eure Erfahrungen könnt ihr euch in den Unterthemen austauschen.

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    • 134
  • Da gibt es wirklich Besseres

    Der Daniel-Plan

    Sturmtochter

    05. September 2015 um 08:59

    Der Daniel Plan dieser Titel hat mich neugierig gemacht und ich habe dieses Buch durch eine Leserunde bekommen. Leider hat dieses Buch mich nicht wirklich überzeugen können. Nachdem ich den Detoxplan 14 Tage lang durchgemacht hatte bekam ich gesundheitliche Probleme. Diese kohlehydratarme Kost mit viel Hülsenfrüchten und Körnern, ist nicht wirklich für jeden geeignet. Ich empfehle daher Menschen mit gesundheitlichen Problemen diese Ernährung vorher mit ihrem Artzt abzusprechen. Des weiteren waren die Lebensmittel auch sehr teuer und schwer erhältlich. Auch alle anderen Stellen über Bewegung ,Gemeinschaft, Glaube, Gelassenheit etc. schienen mir doch recht übertrieben. Ich würde mal sagen dieses Buch ist bestenfalls eine Anregung gesünder und bewußter zu Leben. Mann kann dieses Buch lesen muss es aber nicht , da gibt es bestimmt bessere Bücher zu diesem Thema.

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  • Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit, Gemeinschaft

    Der Daniel-Plan

    eskimo81

    Der Daniel Plan - ein ganzheitliches Leben in "nur" 40 Tagen Ein Buch, dass alle Bereiche des Lebens beeinflusst und auch berücksichtigt. ... Dabei werden biblische Weisheiten mit den neuesten Erkenntnissen aus Ernährung, Fitness und Psychologie verknüpft. Es geht um kleine Veränderungen, die Ihr Leben nachhaltig beeinflussen werden. Probieren Sie es aus. (Kopie vom Rückentext) Ich hoffe, dass es dir gut geht und du an Leib und Seele so gesund bist wie in deinem Glauben 3. Johannes 2 (Willkommen daheim) Unsere Philosophie: Stammt es von einer Pflanze, geniesse es. Stammt es aus einer Fabrik, lass die Finger weg (S. 41) Ein interessanter Schreibstil, nicht trocken, sondern wirklich mitreissend. Oft gibt es Wiederholungen, die aber für ein solches Fachbuch sicherlich hilfreich sind - mich störten sie nicht. Was mich eher störte, die Zusätze, zu diesem Buch, wie das Kochbuch, die Homepage, der Blog etc. ist alles "nur" auf Englisch erhältlich. Es stört mich, dass das Grundbuch auf Deutsch zu haben ist aber der Rest nicht - vielleicht noch nicht, aber aktuell ist es einfach keine Hilfe. Das Ziel der drei Autoren war ja, die gesamte Welt mit dem Daniel Plan zu überraschen und "ganzheitlich" zu berühren. Wie soll das möglich sein? Dann müsste man auch auf die verschiedenen Menschen eingehen... Es muss ja nicht alles übersetzt werden - aber das Kochbuch und die Hinweise im Buch auf die Homepage - das wäre hilfreich. Das Thema "gesunde Lebensmittel" - ein sehr wichtiges Thema und ich bin auch der Meinung, dass frisch am gesündesten ist, aber hankerum muss ich einfach auch sagen, dass in der heutigen Zeit, wo man arbeitet, eingespannt ist etc. nicht immer frischen Salat kaufen kann, sei es, weil kein Laden mehr offen hat wenn man Feierabend hat oder die Salate, die es kurz vor Ladenschluss noch gibt, unansehnlich aussehen - weshalb soll man in einem solchen Moment nicht einmal auf gefrorenes Gemüse zurückgreifen? Auch finde ich, ganzheitlich und gesund müsste auch die Sorge um die Erde beinhalten. Welcher Sinn macht es, für einen Frischmarkt x-Kilometer zu fahren, nur damit man an einem Markt regionales Gemüse kaufen kann? Solche Sachen haben mich extremst in dem Buch gestört. Ich bin für regional, aber dann eben mit dem Rad oder zu Fuss zu erreichen. Alles andere widerspricht sich - finde ich. Das Thema Sport - gebe ich zu, ein wichtiges Thema Nur leider ist es bei uns in der Schweiz unmöglich, während der Arbeitszeit Sport zu betreiben. Es ist ja möglich, dass das in den Staaten / England möglich ist, aber auch hier drehen wir uns wieder um den Spruch der Autoren. Das Buch sollte für alle Menschen sein - wer kann während der Arbeit Sport machen? Ebenfalls find ich es widersprüchlich, wenn im einten Moment geschrieben wird, der Körper braucht Erholung nach dem Sport und gleichzeitig trimmt der Daniel Plan darauf 6 Tage Sport zu machen. Ganz abgesehen davon, dass das viel ist - meiner Meinung nach viel zu viel - wie soll eine Person, die aktuell unsportlich ist, ein solches Programm absolvieren ohne unmotiviert zu werden? Mit Muskelkater weitertrainieren wird nicht gerade förderlich sein. Es gibt super viele Inputs aus diesem Buch - es relativiert sich einfach alles, weil vieles unmöglich ist, undurchsetztbar. Das macht der Daniel Plan für mich so unsympathisch - und vor allem unehrlich. Wenn dieses Buch für alle Menschen bestimmt ist, müsste es auch umsetzbar sein für Personen die Arbeiten. Interessant wäre gewesen, wenn von Rick Warren ein klarer Tagesplan beschrieben worden wäre. Das fehlte mir, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie er nebst Familie und Arbeit das Programm durchziehen kann. Ich habe mich entschieden, nach dem lesen des Buches, einfach der Grundsatz - gesundes essen aus der Natur - und etwas mehr Sport zu machen in den 40 Tagen durch zuziehen. Gespannt, wie es mir danach geht. Mein persönliches Fazit nach ca. 6 Wochen: JA - ich fühle mich besser NEIN - mein Gewicht hat mich nicht verlassen, im Gegenteil, die Waage zeigt mehr an, als vor dem Plan Ich habe streng darauf geachtet, mehr gesundes zu essen, sprich Salat, Gemüse, Obst etc. Dazu habe ich die Süssigkeiten etwas verbannt und auch sonst die Fertigprodukte gemieden. Im Grundsatz gefällt mir das Kochen sehr, sehr gut. Aber auch hier gibt es einfach wiederum das Problem, wenn ich arbeite, leidet die Zeit um frisch zu kochen. Auch wenn mir jeder sagt, frisch gekocht braucht nicht mehr Zeit als etwas "fertiges" kann ich dem nicht zustimmen! Ein Salat, frisch gekauft muss gerüstet und gut gewaschen werden. Je nach Kopfsalat-Grösse dauert das nun mal gute 30 Min. - ein gekaufter im Beutel ist in 5 Min. angerichtet - nur als Beispiel. Aber es ist so, ich habe auch lieber das frische Gemüse / Salat, aber das zeitliche ist und bleibt ein Problem. Bezüglich des Sports habe ich mich daran gehalten, ca. 3 x in der Woche Rad zu fahren (mind. 30 Min). Dazu habe ich Dehn- und Kraftübungen eingebaut. Es zeigt sich oben in der Kurzfassung, ausser, dass ich mich etwas wohler fühle, hat sich nichts verändert. Meine Müdigkeit ist geblieben, mein Gewicht gar gestiegen - alles in allem - für mich persönlich ein Reinfall - Leider Ich hatte mir wesentlich mehr versprochen. Im übrigen bin ich der Meinung, dass 40 Tage grundsätzlich nicht reichen - das mag ein guter Start sein - aber man muss sich das angewöhnen auf Lebzeiten. Ich glaube, wenn man gesund leben möchte, muss man so leben. Also mit viel frischem und gutem Gemüse / Obst etc. Fazit: Ein interessantes Buch das jedoch kaum umsetzbar ist und bei mir persönlich kein positives Befinden ausgelöst hat. Wichtige Infos gibt es auf einer speziellen Website, nur diese ist auf Englisch, ebenso das passende Kochbuch. Sicherlich kann man ein paar Infos mitnehmen - aber ansonsten - für mich leider, leider ein Rheinfall. Die Sternenvergabe fällt mir absolut nicht leicht, einer wäre viel zu wenig, drei seh ich irgendwie auch nicht... Jeder muss und soll der Plan selber ausprobieren, der Lust und Muse hat - vielleicht funktioniert es ja bei euch? Für mich gab es ein Positiver Punkt aus dem Buch :-) den ich auch zukünftig durchziehen möchte - ich achte in Zukunft wirklich auf gesundes essen - darauf, was ich esse, woher es kommt - diesbezüglich wurden mir teilweise sicherlich die Augen nochmals geöffnet. Gesundes Essen aus der Natur ist wichtig und gut für unseren Körper!

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    • 5
  • Dauerhaft schlank und fit?

    Die Steinzeit-Diät

    R_Manthey

    Schon wieder eine neue Diät? Schon wieder erst mit letzter Anstrengung abnehmen, um dann anschließend noch dicker zu werden als vorher? Glaubt man dem Autor - und dafür gibt es genug gute Gründe - dann wird sich in diesem Fall ein anderes Resultat dauerhaft einstellen. Denn bei der vom Autor entwickelten sogenannten Steinzeit-Diät handelt es sich nicht um eine Diät im klassischen Sinne, sondern um eine komplette, aber offenbar sehr sinnvolle Ernährungsumstellung, die mit einem allen gängigen Regeln widersprechenden Fitnesstraining verbunden wird. Arthur de Vany ist Mitte 70, besitzt einen beneidenswerten Körper und verfügt über eine bemerkenswerte Gesundheit. Das alleine wären schon Gründe genug, um ihm zu glauben. Sehr überzeugend erscheint aber auch die Entwicklungsgeschichte der "Steinzeit-Diät". Sie zeigt nämlich ganz nebenbei, warum es Menschen schaffen, sich von tief im Unterbewusstsein verankerten Ernährungsgewohnheiten radikal zu trennen, während es anderen nicht gelingt. De Vany hatte ein sehr starkes inneres Motiv. Sohn und Frau des Autors erkrankten nacheinander an Diabetes Typ1. Zu dieser Zeit musste man die die Dosierung der notwendigen Insulinzuführungen noch mehr oder weniger erraten. Das führte regelmäßig von einer Überzuckerung zu einer massiven Unterzuckerung. Stark unterzuckerten Menschen fehlt Glukose im Gehirn, was gewöhnlich zu extrem irrationalem Verhalten führt, das alles noch mehr verschlimmert. Darüber hinaus muss man kein Experte sein, um zu verstehen, dass solche extremen Blutzuckerschwankungen die gesamte Biochemie des Körpers durcheinander bringen und Folgeschäden auslösen können. Als de Vany begann, die Zusammenhänge wissenschaftlich zu untersuchen, stellte er bald fest, dass es eine klare kausale Beziehung zwischen der Einnahme von Kohlenhydraten in Form von Getreideprodukten, Kartoffeln, Nudeln, Reis und stärkehaltigen Gemüsesorten und den Extremreaktionen der Betroffenen gab. Seine Angst um das Leben seines Sohnes und seiner Frau führte nach dieser Erkenntnis sofort zu einer völlig anderen Ernährung in der Familie. Bei allen stellten sich dann bereits nach kurzer Zeit erhebliche Verbesserungen im Gesundheitszustand ein. Dass sie sich nun im Grunde wie Steinzeitmenschen, also wie Jäger und Sammler, ernährten, wurde ihm erst klar, als ihn eine seiner Doktorandinnen darauf brachte. Daraufhin begann de Vany sein Fitnessprogramm umzustellen und trainierte nun so wie die Belastung von urzeitlichen Jägern nach seiner Vorstellung aussah. Auch hier berichtet er über erstaunliche Ergebnisse, die er dem Leser am Ende des Buches ausführlich erläutert. Auch wenn man vielleicht nicht allen seinen Aussagen uneingeschränkt zustimmt, so bleiben doch neben den bei ihm mess- und sichtbaren Auswirkungen dieser Lebensweise, auch ihre innere Logik als überzeugende Argumente, um wenigstens einmal darüber nachzudenken und sie auszuprobieren. Und diese Logik besteht vor allem darin, dass unsere Genetik nicht auf den Verzehr von Unmengen kohlenhydratreicher Nahrungsmittel vorbereitet ist. Deshalb spielt es auch keine Rolle, dass die urzeitlichen Jäger und Sammler die heutigen Gemüsesorten weder kannten, noch im Winter finden konnten. Das Buch liest sich sehr gut und ist sehr einfach aufgebaut. Bereits in der Einleitung erläutert de Vany seine Prinzipien folgendermaßen: "Genießen Sie die Freude des Essens. Zählen Sie weder Kalorien noch reduzieren Sie diese. Hungern Sie nicht, doch lassen Sie Hunger gelegentlich eine kurze Zeit zu. Treiben eher weniger als mehr Sport, doch auf verspielte Weise und mit größerer Intensität." Im ersten Kapitel erzählt er seine Geschichte, im zweiten empfiehlt er seinen Lesern, bestimmte Werte bei sich messen zu lassen, um den Ist-Stand festzustellen. Das ist bereits sehr interessant, weil diese Werte normalerweise nicht gemessen werden. De Vany erklärt jedoch, warum sie wichtige Auskünfte geben. Dann beschreibt er im dritten Kapitel seine Ernährung, die vor allem darin besteht, nur zu essen, was man "pflücken, fangen oder töten" kann. Als Anhaltspunkt gibt er an, dass unser Speiseplan zu einem Drittel aus rohem Gemüse oder Obst, zu einem Drittel aus gekochtem Gemüse und zu einem Drittel aus Fisch und Fleisch bestehen sollte. Nachdem er diese Grundsätze erklärt hat, diskutiert er anschließend, warum unsere Vorfahren keine Vegetarier waren und was wir besser nicht zu uns nehmen sollten. Dann folgen Vorschläge für einen vierwöchigen Ernährungsplan nach seinen Vorstellungen. Im nächsten Kapitel erklärt de Vany, wie er sich fit hält. Er bevorzugt es, seine Muskeln in kurzfristigen Stress der Kampf-oder-Flucht-Art zu versetzen und dabei spielerisch und eher zufällig als planvoll vorzugehen. Auch hier versucht er, die Bewegungsmuster unserer Vorfahren nachzuahmen. Offenbar mit großem Erfolg. Dass de Vany Yoga ablehnend gegenübersteht, weil das die Steinzeitmenschen nicht kannten, mag man belächeln. Da er mit Gewichten arbeitet, sind gelegentliche Dehnungsübungen bestimmt keine schlechte Idee. Im Rest des Buches erklärt de Vany dann noch einmal einige Zusammenhänge der menschlichen Biochemie, die seine Ernährungsweise stützen und beschreibt, wie er altert. Am Ende des Textes findet man ein Nachwort von Nassim Nicholas Taleb, der sich besonders mit extremen Zufällen auskennt und der Meinung ist, dass unser Körper dies braucht. Am Ende des Buches werden die Fußnoten im Text ausführlich kommentiert. Dort stehen auch zahlreiche Literaturhinweise mit Erläuterungen.

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    • 4
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