Der Monstrumologe hat mich neugierig gemacht, weil die Idee außergewöhnlich ist. Will Henry, der junge Assistent des schrulligen Dr. Warthrop, erlebt grausame Abenteuer mit Monstern, die anders sind als alles, was man sonst kennt. Die Anthropophagi sind kreativ erdacht, aber die Beschreibungen der Handlungen sind so detailliert, dass sie mich eher abgestoßen haben.
Will Henry ist eine gute Figur, die man versteht, weil er zwischen Angst und Pflichtgefühl schwankt. Warthrop ist faszinierend, aber auch unsympathisch, was die Dynamik spannend macht. Die Sprache ist dicht und atmosphärisch, aber manchmal auch schwerfällig.
Das Buch hat sicher literarische Qualitäten, die Atmosphäre ist einzigartig, doch für mich war es stellenweise zu blutig und zu sehr auf Ekel gesetzt. Deshalb kann ich es nicht voll empfehlen, auch wenn ich die Idee mochte. Die nachfolgenden Bände möchte ich eher nicht lesen. Für mich reicht es nur für drei Sterne.





























