Rick Yancey Das unendliche Meer

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Inhaltsangabe zu „Das unendliche Meer“ von Rick Yancey

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

Nicht ganz so gut wie Band 1, aber dennoch super spannend mit interessanten Figuren und Wendungen!

— SentaRichter
SentaRichter

Zwar ist die Spannung immer noch da und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist mir aber inzwischen zu philosophisch.

— Miia
Miia

Es war von Anfang bis Ende spannend. Dieses Buch lohnt sich.

— LisaliebtBuecherde
LisaliebtBuecherde

Stetige Spannung, gekoppelt mit trockenem Humor - sehr unterhaltsam!

— TheReaders
TheReaders

Einfach super!

— LarasBookworld
LarasBookworld

Wunderbar verwirrend, totales Gefühlschaos. Ich liebe es!

— Fulden
Fulden

Spannender zweiter Teil! Genauso düster wie der erste und auch genauso plot-twist-reich

— Melodycookie
Melodycookie

So ein gutes Buch! Richtig spannend <3

— cookielover91
cookielover91

Gut, aber kommt nicht an Teil eines ran

— Tubbylein
Tubbylein

Gelungener 2. Teil

— Leylascrap
Leylascrap

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    Das unendliche Meer
    Miia

    Miia

    21. May 2017 um 15:07

    Achtung! 2. Teil einer Reihe! Inhalt:  Die Menschheit scheint verloren. Eine feindliche Invasion hat die Erde überrannt und in vier Wellen von unglaublicher Zerstörungskraft eine unvorstellbar hohe Zahl an Todesopfern gefordert. Cassie Sullivan ist eine von jenen, die alles überlebt haben, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Verrat, Verzweiflung und Misstrauen bestimmt wird – denn die mysteriösen Angreifer, die „Anderen“, treten mittlerweile selbst in Menschengestalt auf. Während nun die fünfte und letzte Welle ihren zerstörerischen Verlauf nimmt, halten Cassie und ihre Mitstreiter Ben und Ringer eine kleine Widerstandsgruppe zusammen. Doch der Kampf wird immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen ... Meine Meinung:  Ich weiß gar nicht genau, was ich sagen soll. Irgendwie war es nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Band 1 hatte mich positiv überrascht, ich mochte den Überlebenskampf von Cassie, mochte die Richtung, die die Geschichte genommen hat und fand auch die beginnende Liebesgeschichte interessant. In Band 2 spielt Cassie gar keine so große Rolle mehr. Der Fokus liegt diesmal mehr auf Ringer, was meiner Meinung nach aber auch völlig okay ist. Ich glaube, es würde langweilig werden, wenn man immer nur aus der Sicht einer Person lesen würde. So bekommt die Geschichte unterschiedliche Facetten. Ich glaube, deshalb ist und bleibt die Geschichte spannend. Doch auch, wenn die Entwicklung und insbesondere der Tiefgang der Charaktere einfach unglaublich gut beschrieben ist und der Autor hier wirklich nicht mit Details spart, um seine Figuren zum Leben zu erwecken, konnte er mich mit dem Inhalt der Geschichte nicht ganz überzeugen. Das liegt insbesondere an der Frage nach dem Warum. Ja - Warum machen es sich die Anderen/Aliens/Außerirdischen, wie man immer sie auch nennen will, so schwer? Warum nicht einfach schnell und leise alle Menschen ausrotten? Warum diese Umwege und dieser Aufwand? Ringer geht dieser Frage nach und schweift dabei ins absolut Philosophische und manchmal auch ins Esoterische ab. Antworten? Von wegen - es werden Theorien aufgestellt, erst denkt man, man hat es verstanden, dann wird alles wieder umgeschmissen. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich zwischendurch den Faden verloren habe und gerade wirklich gar nichts mehr verstehe. Ich habe jetzt in Rezis von Band 3 gelesen, dass die große Frage nach dem Warum nie wirklich aufgeklärt wird. Ehrlich gesagt, nimmt mir das etwas die Vorfreude und ich weiß nicht, ob ich mich wirklich an Band 3 rantrauen soll. Bei Band 2 bin ich definitiv hin und her gerissen, denn die Figuren sind wieder mal grandios, Spannung halten kann Rick Yancey, aber Fragen werden einfach zu wenig beantwortet. Er lässt für mich den Leser einfach zu sehr im Dunkeln.  Fazit:  Band 2 lässt mich zwiegespalten zurück, denn die Figuren sind wieder mal grandios dargestellt und unfassbar facettenreich, Spannung halten kann Rick Yancey, aber die offenen Fragen und insbesondere die Frage nach dem Warum wird einfach zu wenig beantwortet. Der Autor lässt den Leser verwirrt zurück. Solide 3 Sterne!

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  • Tolle Science Fiction Reihe mit Charakteren die Tiefgang haben

    Das unendliche Meer
    LisaliebtBuecherde

    LisaliebtBuecherde

    19. May 2017 um 09:26

    Meine Meinung:   Ich muss gestehen ich habe Buchtechnisch mit dem 2. Band "Das unendliche Meer", also diesem angefangen. Band 1 "Die fünfte Welle" habe ich nur als Film geschaut und war hin und weg. Das Cover ist wirklich super gelungen und passt perfekt zur Geschichte, besonders der Titel wird mehr als einmal innerhalb der Geschichte mit einbezogen. Die Geschichte selbst wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die genaue Auflistung findet ihr unten. Was ich etwas Anderes fand, dass auch kleine Nebenrolle als Ich-Erzähler genommen wurde und so hat man mehr über ihre Beweggründe erfahren. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Perspektivenwechsel ist gut gelöst, obwohl ich mir den Namen gewunschen hätte, aus welcher Sicht dieses Kapitel erzählt wird. Da dieser nicht genannt wird, habe ich oft das Auswahlverfahren anwenden müssen, so wer wurde nicht genannt, dann ist es Cassie. Es war von Anfang bis Ende spannend, obwohl ich nicht wusste ob ich nach dem ersten Kapitel, dass ziemlich heftig war, weiterlesen sollte. Ich bin froh das ich es gemacht habe, denn dieses Buch lohnt sich. Die Wendungen selbst sind sehr überraschend und man will unbedingt wissen ob dies wirklich alles so stimmen kann. Ich bin auf Band 3 gespannt, was nun aus Cassie und ihren Gefährten wird.   Infos:     I. Kapitel: Ringer   II. Kapitel: Cassie          III. Kapitel: Evan   IV. Kapitel: Poundcake   V. Kapitel: Cassie   VI. Kapitel: Poundcake   VII. Kapitel: Ringer   VIII. Kapitel: Cassie       Charaktere:   Cassie: Sie muss sich erst an die Situation anpassen, dass Sam nun neue Gefährten hat und nicht nur sie hat. Aber ich finde sie schafft es super und ist ein super "Große Schwester", "Weggefährtin", "Freundin" und noch vieles mehr.   Ringer:  Macht auf hart, doch schon zu Anfang merkt man das Sie genau das nicht ist. Obwohl sie oft mit den anderen aneinandergerät, zeigt sie an den wichtigen Situationen, dass sie ein toller Mensch ist.   Zombie: Mein Highlight, er ist schwer verletzt, aber trotzdem hält er alle zusammen und versucht seine neue Familie zu retten.     Fazit:     Zwischendurch fand ich die ein oder andere Stelle zu schlimm, doch die Charaktere und die Geschichte haben mich mitgerissen und ich freue mich auf Band 3.

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  • Buchverlosung zu "Das unendliche Meer" von Rick Yancey

    Das unendliche Meer
    Fulden

    Fulden

    Hallo ihr Lieben, heute möchte ich dieses Buch verlosen, da ich es doppelt in meinem Bücherregal habe.  "Das unendliche Meer" geschrieben von Rick Yancey (Taschenbuch)*Wenn ihr Gewinnen möchtet, dann sagt mir doch einfach wer im ersten Teil euer Lieblingscharakter war und warum!**Die Bedingungen:* Das Gewinnspiel läuft bis zum 05. Mai 2017 um 23:59 Uhr. Wer bis dahin sich beworben hat, landet im Lostopf. Der Gewinner wird dann benachrichtigt. Mitmachen kann jeder aus Deutschland und Österreich! Teilnehmer*innen müssen 18 Jahre alt sein oder die Einverständiserklärung der Eltern haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Das Paket wird versichert abgeschickt!Viel Spaß <3 Lg Fuldi von dasschongelesen.blogspot.de

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  • Das Unendliche Meer von Rick Yancey

    Das unendliche Meer
    Melodycookie

    Melodycookie

    18. March 2017 um 11:36

    Leider habe ich erst ca. ein Jahr später zum 2. Teil dieser Trilogie gegriffen. Und das obwohl mir der erste Band so gut gefallen hat, dass es eins meiner Lieblingsbücher wurde. Characktere: Dieses Mal wird weniger aus Cassies Sicht berichtet, dafür um so mehr aus Ringers bzw. Marikas Sicht. An die typischen Perspektiven-Wechsel musste ich mich erstmal gewöhnen. Man lernt endlich mehr von allen Personen der Gruppe, der sich Cassie angeschlossen hat. Vor allem deren Vorgeschichte wird beleuchtet und wie sie zu dem geworden sind, wer sie jetzt sind. Handlung: Die Handlung fand ich sehr spannend, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Sie nimmt immer wieder unvorhergesehende Wendungen. Gut fand ich außerdem, dass es weniger, wie in den meisten Jugendbüchern, um die Liebesgeschichte geht, sondern viel mehr um die Handlung und auch um die Verzweiflung, die die Characktere verspüren. Sie befinden sich einem fast unbesiegbaren Gegner gegenüber. Zitate: "Die Welt ist eine Uhr die abläuft."„Inzwischen spielt nur noch eines eine Rolle. Das Risiko.“"Etwas geht zu Ende. Etwas Neues beginnt. Das war die Dazwischen-Zeit. Die Pause." Schreibstil/Atmosphäre: Auffällig waren die typischen kurzen prägnanten Sätze. Ansonsten mochte ich die kurzen Kapitel, denn kurze finde ich immer besser als lange, da lange sich manchmal so in die Länge ziehen.Generell war die Atmosphäre sehr düster angehaucht. Rick Yancey hat Kämpfe nicht verharmlost, und so kommt es auch vor, dass man ein paar Charackteren Lebwohl sagen musste. Unrealistisch fand ich jedoch manchmal, welche Wunden die Characktere aushalten ohne zu sterben. Das ist mir z.B. bei Ringer, Teacup und Ben aufgefallen. Fazit: Auch dieses Mal konnte mich Rick Yancey mit einer spannenden Fortsetzung überzeugen, die für mich, wie auch der erste Teil zu einem Page-Turner wurde. 4,5 Sterne

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  • Das unendliche Meer

    Das unendliche Meer
    Leylascrap

    Leylascrap

    11. February 2017 um 22:39

    Der erste Teil schaffte es bereits mich in seinen Bann zu nehmen, obwohl ich ja sonst eher selten Science-Fictioin Genre lese.Doch auch der 2. Teil hat mich gefesselt. Rich Yancey schafft es, dass die Geschichte niemals langweilig wird. Ständig passiert was, egal welche Person gerade im Fokus steht. Den Personenwechsel löst er klug mit den Kapiteln, dass einem schnell bewusst wird, dass die Geschichte wieder weiter geht aus einem anderen Blickwinkel.  In der Geschichte kämpfen die Jungen "Rekruten" sich weiterhin durch das Leben, was einige Herausforderungen mit sich bringen. Denn Teils bestimmen sie ihr Handeln, andererseits sind sie eine Art Marionette. Es geht auf jeden Fall ums nackte Überleben, so zu sagen. Diesmal ist doch eher das Mädel Ringer im Vordergrund in der Geschichte, während sie im ersten Teil eher eine Art Nebenrolle spielt. Sie erfahren wir mehr über sie, aber auch über andere Personen.  Ringer ist auf jeden Fall eine Schlüsselperson und kommt dem ganzen großen Geheimnis auf der Spur. Man ist auf jeden Fall immer mitten drin, was mir sehr gefallen hat.  Auch wenn man sehr wahrscheinlich nicht in solche eine Situation kommen wird, kann man einiges Nachempfinden. Ich nenne es mal menschliche Intuition.  Das Ende gefiel mir nicht so. War mir etwas zu abgehackt. Was sicherlich den Hintergrund haben soll, dass man unbedingt den 3. Teil lesen muss um die Handlung abzuschließen.  Ich kann es auf jeden Fall nicht erwarten, den dritten Teil zu lesen. 

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  • Leider schwächer als "Die fünfte Welle"!

    Das unendliche Meer
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    21. January 2017 um 17:16

    Heute gibt es endlich die Rezension zu „Das unendliche Meer“ von Rick Yancey! Dieses Buch, das übrigens beim Goldmann-Verlag erschienen ist, habe ich vor einiger Zeit beendet. Da mich die Science-Fiction-Trilogie sehr bewegt hat, wollte ich das noch einmal schriftlich festhalten. Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen… Zu Anfang muss ich kurz erwähnen, wie gut mir der erste Band „Die fünfte Welle“ gefallen hat. Aus diesem Grund hatte ich auch sehr hochgesteckte Erwartungen an diesen Folgeband, was mir leider etwas zum Verhängnis wurde. Insgesamt ist „Das unendliche Meer“ meiner Meinung nach der schwächste Band aus der Trilogie. Ein negativer Punkt, der mir gleich zu Beginn das Lesen erschwert hat, waren die verschiedenen Sichten. Aus Band eins war ich es gewohnt, die meiste Zeit aus Cassies Sicht zu lesen – die anderen Sichten tauchten nur sporadisch auf. Hier hat Rick Yancey dies aber geändert, wodurch das Buch sogleich sehr verwirrend startet. Einerseits fiel es mir schwer, mich in jede Person neu hineinzuversetzen, da man als Leser schlussendlich immer noch an Cassie gewöhnt war. Andererseits hatte dieses Problem ihren Ursprung daher, dass die neuen Sichten nicht angekündigt wurden. Dementsprechend konnte man bei jedem neuen Abschnitt nicht wissen, aus wessen Sicht berichtet wird. Dies hat mir den Einstieg in das Buch leider sehr erschwert. Lässt man diesen Punkt außen vor, so steht Band zwei dem ersten im Hinblick auf die Spannung in keiner Weise nach. Auch jetzt ging es weiter voller Geheimnisse, Fragen, Verluste und Emotionen. Es geht genauso tiefgründig, brutal und erschreckend weiter wie bisher. Das ganze Buch steht erneut unter der großen Frage nach dem Warum. Warum gibt es die verschiedenen Wellen, wenn die Anderen uns auch einfach so töten könnten? Mir persönlich hat das Suchen nach der großen, allumfassenden Lösung sehr gefallen! Die Spannung wird durch die Lügen innerhalb der Lügen innerhalb der Lügen natürlich befeuert. Allerdings wurde mir das irgendwann zu viel, da ich als Leserin bald nicht mehr wusste, wo vorne und hinten war. Die etlichen Theorien, die Cassie und ihre Freunde aufbauten, welche dann wiederum von einer neuen Lüge überschattet wurden, hatten etwas durch und durch Verworrenes. Bald wusste ich beim Lesen nicht mehr, welcher Wahrheit ich nun trauen sollte, was bei mir Verwirrung gestiftet hat. Trotzdem liegt das Buch beim „Spannungslevel“ ganz oben auf der Leiter. Rick Yancey weiß, was er tut! Wie schon erwähnt, lernt man in „Das unendliche Meer“ nach und nach die weiteren Charaktere besser kennen, unter anderem Ringer. In Band eins war diese mir stetig unheimlich und ich hatte ihren Charakter noch nicht richtig erfasst. Das hat sich nun allerdings mit dem Folgeband geändert, was ich als sehr positiv empfunden habe. Im Verlauf des Buchs hat sich Ringer sogar als eine meiner Lieblingsfiguren aufgrund ihrer Andersartigkeit entpuppt. Außerdem ist sie eine Person, die sich innerhalb des Buchs sehr verändert, z.B. durch das Zwölfte System und ihre Zeit bei Vosch. Denen, die den Roman noch nicht gelesen haben, wird dies nichts sagen, aber ich kann euch versichern, dass dies Ringer für mich wesentlich interessanter gemacht hat. Ihre ganze Art, zu denken und die Welt mit den Anderen zu betrachten, hat mich irgendwie angezogen. Ich habe Ringer in Band zwei sehr gemocht! Umso enttäuschter bin ich, dass ich mich zwar mit Ringer sehr viel besser identifizieren konnte als zuvor, aber mich gleichzeitig von Cassie entfernt habe. Im ersten Buch mochte ich sie so gerne und diese Sympathie wurde in „Das unendliche Meer“ immer schwächer. Ihre Gedanken und Handlungen haben mich nicht mehr gefesselt. Es ging sogar so weit, dass ich lieber aus Ringers Sicht als aus Cassies gelesen habe. Diese Tatsache hat mich währenddessen sehr traurig gemacht, weil ich Cassie teilweise als wichtige „Bezugsperson“ verloren habe – so blöd das auch klingt. Zusammenfassend fällt der Folgeband von „Die fünfte Welle“ also in einigen Punkten leider ab. Die Spannung bleibt weitesgehend so stark erhalten, doch einige Punkte schwächen meiner Meinung nach das Gesamtbild. Nichtsdestotrotz hat es mir gut gefallen!

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  • anschießend an Band 1 sehr gut zu lesen

    Das unendliche Meer
    saskia_heile

    saskia_heile

    31. December 2016 um 13:44

    *INHALT*Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...*FAZIT*Dieses Band der Trilogie begann schon sehr spannend und ein wenig schockierend bei den Ereignissen mit den Kindern.Dieses Band ist aus mehreren Sichten geschrieben, man liest von Cassie und von Pountcake (den man dann ein wenig kennenlernen darf), einere weitere Sicht ist Ringer auf ihren eigenen Weg durch die Welt.Cassie war dieses mal mehr im Hintergrund, wo man sagen kann der Autor hatte sich auch auf die anderen Protagonisten konzentriert, was ich sehr gut fand.An sich war die Handlung zwecks Außerirdischer ein wenig verwirrend, gabs nun welche oder sind es einfach nur Experimente an den Menschen.Diese Dinge werden sich sicher noch im 3. und letzten Band der Reihe richtig klären worauf ich schon gespannt bin.

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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    • 2165
  • Vincit qui patitur. - Es siegt wer erduldet

    Das unendliche Meer
    cleeblatt

    cleeblatt

    14. December 2016 um 20:52

    ! Hierbei handelt es sich um die Rezension zum zweiten Band einer Reihe ! Nachdem Cassie ihren Bruder mit Hilfe von Zombie und seinem Team aus der Militärbasis retten konnte, sind sich die Verbündeten wider Willen uneinig, wie es jetzt weitergehen soll. Cassie wartet auf Evans Rückkehr und möchte die Möglichkeit nicht in Betracht ziehen, dass er tot sein könnte. Ringer möchte nach einem sicheren Unterschlupf suchen. Zombie sitzt zwischen den Stühlen. Als Ringer dann schließlich aufbricht, kommt sie einer Wahrheit auf die Spur, die schockierender nicht sein könnte ... Ich wiederhole mich, aber: Was. Für. Ein. Buch. Vincit qui patitur. - Es siegt, wer erduldet. Das ist das Motte des zweiten Bandes, der grausamer, hässlicher und tiefgehender ist als sein Vorgänger. Dabei erzählt Rick Yancey weiterhin aus der Sicht von Cassie und Zombie, wobei die beiden eher in den Hintergrund treten und Ringer, die unterkühlte steife bissige Ringer, den Part der Protagonistin in diesem Band übernimmt. Die Seiten flogen nur so vorbei - doch wirkt das Buch vermeintlich leichter als es in Wahrheit ist. Der Schreibstil von Rick Yancey ist, hat man ihn erst einmal kennen gelernt, etwas Besonderes. Es ist voller intelligenter Parabeln und wundervoller Metaphern. Die Charaktere werden mit solch einer Liebe zum Detail dargestellt - jeder hat eine Geschichte, Ziele, Träume und Prinzipien. Und in diesem Band lernt man Ringer (endlich) besser kennen. Sie entwickelt sich von dem coolen Nebencharakter aus Band eins zu einer wahren Heldin. Man merkt schnell wie klug sie ist und - anders als Cassie, die eher nach dem Sinn des Überlebens fragt und nicht nach dem warum - alles hinterfragt und genau unter die Lupe nimmt. Es war spannend und überraschend die Welt durch ihre Augen zu sehen, was sie bewegt und ihr wirklich bedeutet, wie sich durch die Apokalypse kämpft. Und das war großartig! Ich liebe Ringer! :) So gut ich es fand, dass ich Ringer besser kennen lernen konnte und sie auf ihrem Weg begleiten durfte, so schade fand ich es, dass Zombie, Sammy, Cassie, Evan und die anderen mehr oder weniger unter den Tisch gefallen sind. Besonders Cassies Verhalten hat mir hier so gar nicht gefallen. Sie wurde fast auf Evans Existenz reduziert, indem sie eigentlich nur darauf wartet, dass er zurück kommt, wie er es ihr versprochen hat. Wenn die anderen anmerken, dass er vielleicht tot sein könnte, reagiert sie stur und zickig. Sie war in diesem Band sehr ich-bezogen und wenig kooperativ, misstraut allem und jedem und kümmert sich nicht um die Interessen der Gruppe, möchte aber trotzdem den Tod angeben. Sie streitet regelmäßig mit Ringer darüber und Zombie sitzt zwischen den beiden und versucht zu schlichten. Neben Zombie und Sammy ist auch Evan seinem Charakter treu geblieben und hat wenige, dafür aber starke Auftritte. Trotzdem dachte ich mir bei dem kleinen Showdown im Hotel: "Nicht schon wieder!" Die zarte, tiefe und schöne Liebe zwischen Cassie und Evan stand von Anfang an auf wackeligen Beinen und scheint hier langsam zu zerbröckeln, denn die beiden verkommen hier zu "Prinzessin-in-Not" und "Zu-Hilfe-eilender-Ritter". Da hat sich Rick Yancey stark an seinen Kolleginnen orientiert und das hätte er mal lieber bleiben lassen sollen. Ringer ließ mich die verkorkste Beziehung von Cassie und Evan schnell vergessen. Sie erlebt ihre ganz eigenen Hochs und Tiefs. Gespannt und bewegt verfolgt man ihren Weg, der sie auf die Spur zu neuen Erkenntnissen über die Anderen, Schockmomenten und Herzklopfen bringt. Und ich frage mich: Was hält das Finale für die Figuren und den Leser bereit? Fazit: "Das unendliche Meer" verspricht (und hält) genauso viel Spannung und Grübeleien wie schon der erste Band. Die Vorfreude auf das Finale wächst und man fiebert mit den Charakteren, mit denen man zusammen im Dunkeln tappt und das Gewirr an Geheimnissen und Lügen langsam zu lösen beginnt. Auch wenn einige der Figuren an den Rand gestellt wurden, steht Eines fest: Wer Ringer mag wird in "Das unendliche Meer" voll auf seine Kosten kommen! 4,5 von 5 Sternen.

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  • Der 2. Teil der "Die 5. Welle"-Trilogie

    Das unendliche Meer
    Buechertaenzerin

    Buechertaenzerin

    07. December 2016 um 07:10

    Meine Meinung: Bei mir ist es nun schon über 1 Jahr her, dass ich den ersten Band „Die 5. Welle“ von Rick Yancey gelesen, sowie den Film im Kino geschaut habe. Jedoch muss ich gestehen, dass mir der 1. Band so gut gefallen hat, dass ich mich noch komplett an alles erinnern konnte. Somit fiel mir der Einstieg nun in den 2. Band „Das unendliche Meer“ nicht schwer. Doch konnte mich nun dieser Jugendroman überzeugen, dass ich auch auf jeden Fall den 3. Band „Der letzte Stern“ von der „Die 5. Welle“-Trilogie lesen werde? Als erstes, wenn ich das Buch in meine Hände nehme, fällt mir wieder dieses tolle Cover auf. Was ich besonders schön dabei finde, dass man die Gestaltung sehr ähnlich und genau dem 1. Band „Die 5. Welle“ gestaltet hat. Dieser Efekt, wenn die Bücher nebeneinander im Bücherregal stehen und sie einem gleich zeigen „wie gehören zusammen“ ist für mich persönlich wunderschön. Man hat sich allg. an diesem düsteren Cover gehalten. Das heißt nun, das dunkle, schwarze Cover, mit einem einzigen Motiv darauf, welches zusammen mit dem Titel beim Wenden des Buches im Licht schimmert. Und wer nun den 1. Band gelesen hat, kann sich auch gleich mit diesem Motiv anfreunden. Was es nun genau darstellen soll, kann wahrscheinlich jeder selbst hininterpretieren. Es könnte ein Lagerraum sein, ein großer Saal oder ein Tunnel, wo Cassie durchläuft. Für mich persönlich ist es eher der große Lagerraum, sowie Cassie auf der Flucht aus Camp Heaven. Dieses Mal war es nicht gleich so einfach, den Titel zu verstehen. Während man ja beim 1. Band „Die 5. Welle“ schon gleich erfahren hat, worum es sich genau dreht. Aber das sollte einem nicht abschrecken, denn ich hab gemerkt, dass man, je weiter man der Geschichter seinen Lauf nimmt, man immer mehr versteht, warum es nun „Das unendliche Meer“ heißt. Ich kann euch dazu leider nicht mehr sagen, denn sonst würde ich spoilern und euch wohl die Lust am Lesen verderben. Zum Aufbau der Gesichte kann ich euch soweit einiges erzählen. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, sollten die Erwachsenen nicht gleich davon abschrecken. Rick Yancey hat wieder seinen leichten Schreibstil benutzt, so dass man sehr schnell der Geschichte folgen kann. Mit ein paar kleinen und großen Spannungsmomente verstetzt er den Leser richtig in das Verlagen, nicht nur noch „dieses eine Kapitel“ zu Ende zu lesen, sondern einfach weiterhin dieser Geschichte zu folgen. Dabei erzählt er weiterhin aus der Sicht von Ben und Cassie, wobei ich nun sagen muss, dass diese beiden Charaktere diesesmal etwas nebensächlich sind. Denn in erster Linie geht es um Ringer. Ringer ist ja ebenfalls ein befreiter Soldat, der nun zu der kleinen Widerstandsgruppe gehört. Wobei sie im 1. Band nur als ein sehr wichtige Nebencharakter auftaucht, vorallem am Ende des Buches, hat Rick Yancey sie diesesmal als Hauptprotagonistin in den Mittelpunkt gesetzt. Für mich selbst war es am Anfang etwas schwer, zu verstehen, warum es nun mit Ringer weiter geht. Dabei wollte ich doch nur wissen, was mit Cassie, Sam und Ben ist. Jedoch, da es nun einen extra großen Abschnitt von Ringer gibt, was sie nach der Flucht von Camp Heaven passiert, baut uns Rick Yancey eine große Spannung für das Finale auf. Denn nun versteht man beide Seiten der Geschenisse und man möchte nur noch wissen, wie es zu Ende geht. Doch dafür bräuchte man den 3. Band „Der letzte Stern“, womit wir zum Punkt Cliffhänger kommen. Ich persönlich mag nicht besondern Trilogien und Reihen, wo sich am Ende jedes Buches ein großer Cliffhänger befindet. Mir vergeht dabei dann wirklich die Lust dann weiterzulesen. Doch hierbei dreht es sich nicht um den Cliffhänger von dem 2. Band, dieser Teil ist für sich ganz abgeschlossen. Sondern es steigert eher die Spannung, was nun noch alles im 3. Band passieren könnte. Und dadurch kann man gut einige Wochen oder Monate dazwischen liegen, um eben mit dem Finale zu beginnen. Mein Fazit: Wer von euch nun „Die 5. Welle“ gelesen hat, wird die Fortsetzung lieben. Sie verspricht genauso viel Spannung und Grübelein, wie der 1. Band. Man freut sich um so mehr, dass man den Finale immer näher kommt, und fiebert richtig mit den Charakteren mit. Auch wenn der Autor einem leicht im Dunkeln lässt: Wieso, Weshalb, Warum. Eins kann ich nur sagen, dadurch kommt ihr der Antwort immer näher.  

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  • Sie hatten 6000 Jahre Zeit, um sich auszudenken wie man die Menschheit fertigmacht...

    Das unendliche Meer
    Loki_Laufeyson

    Loki_Laufeyson

    24. November 2016 um 19:21

    Salvete! "Vincit qui patitur" - Es siegt wer erduldet. Das ist das Motto dieses Buches: Grausamer, hässlicher und tiefgehender, als Band 1 - man vergleicht ja immer unwillkuerlich zum Vorband. Ich brauchte lange um mich zur Fortsetzung zu ueberzeugen, denn der erste Teil ließ mich doch äußerst skeptisch zurueck - Nein ich kann Evan mit seinen gepflegten Händen immer noch nicht ertragen. Gut, denn hier spielt er eine kleinere Rolle, doch ich möchte nichts vorweggreifen. Das Cover ist wundervoll anzuschauen - schmuck und elegant - Schwarz kombiniert mit Gold und Silber geht immer. Goldenes Licht flutet eine Menschenverlassene Halle, so wie die Welt nun leer ist. Beinahe verblendet erkennt man eine einsame Silhouette - einen Ueberlebenden in der Leere. "Das Unendliche Meer" - wovon? Der Verzweiflung? Wut oder doch der Hoffnung? Die undurchschaubare Ringer wird sich in diesem Band auf die Suche nach genau dieser Antwort machen. "In der Minute, in der wir beschließen... Ich wuenschte, ich hätte noch eine Minute. Ich wuenschte, ich hätte noch dreißig Sekunden. Dreißig Sekunden wären eine Lebenszeit. Eine Minute wäre eine Ewigkeit." Nach der Flucht aus dem Vernichtungslager sind Cassie und ihre Verbuendeten uneinig, wo sie hinsollen denn es ist nirgendwo sicher und Vertrauen Schnee von Gestern. Ringer glaubt nicht an Evans Rat und gerät damit andauernd mit Cassie in Streit. Niemand zweifelt daran, dass er nicht mehr am Leben ist, aber Cassie kann die Wahrheit nicht wahrhaben und bringt damit alle in Gefahr. Die Geflohenen verstecken sich derweil in einem verlassenen Hotel, doch es ist ein Spiel mit dem Feuer - und Evan taucht nicht auf. Als Ringer sich schließlich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft macht, geschieht was geschehen musste: Sie wird gefangengenommen - doch warum tötet man sie nicht? Die Anderen haben sich einen neuen, widerwärtigen Plan ausgedacht, um den Rest der Menschheit zu quälen und unterziehen Ringer einem mörderischen Experiment. Dabei kommt das Mädchen einer Wahrheit auf die Spur, wie sie schockierender nicht sein könnte... Das Buch ist in 8 ungleich lange Teile eingeteilt, die, wie schon der Vorgänger, jeder aus der Sicht eines Charakters erzählen - allerdings auch hier nicht alle in ich-Perspektive, was es auch schwer macht die gerade beschriebene Person sofort zu erkennen - aber hat das Rätsel dabei nicht einen gewissen Reiz? Die einzelnen Kapitel sind wie immer meist kurz gehalten, ihre Einteilung teils schon recht willkuerlich, wo ich schon gestuzt habe - bei diversen Absätzen hätte ein Kapitelanfang oft besser gepasst als mitten im Text. Nicht dass es spannungsfördernd wäre - es war einfach zwecklos. Es gibt kein Problem mit dem Einstieg ins Buch, selbst wenn man den Vorband vor längerer Zeit gelesen haben sollte, denn es wird ausreichend aber subtil hingewiesen, was ungefähr geschehen ist. An sich gelesen haben sollte man "Die 5 Welle" dennoch, denn so ganz ohne Vorwissen ist es nicht lesbar/verständlich.Die Seiten fliegen nur so vorbei - doch wirkt das Buch vermeintlich leichter als die Wahrheit. Denn der Schreibstil von Rick Yancey ist etwas Besonderes, speziell möchte ich damit auf dieses springende Niveau aufmerksam machen. Er ist voller intelligenter Parabeln und wundervoller Metaphern - ein wahres psychologisches Meisterwerk - der Autor hat sich im Vergleich zu "Die 5 Welle" ungeheuerlich weiterentwickelt. Die Charaktere werden mit solch einer Liebe zum Detail dargestellt - in Jugendbuechern ist das rar, jeder hat eine Geschichte, Ziele, Träume und Prinzipien. Auf der anderen Seite liest man immerzu das Wort "Hinterteil" und das Banalste wird zum Weltbewegendesten dramatisiert und in Szene gesetzt. Außerdem trieft der Text teilweise so vor Umschreibungen dass man die eigentliche Handlung erst nach dem dritten Lesen versteht, was einfach eine Uebertreibung des Guten ist. Dennoch - der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und mit jeder beantworteten Frage 1000 Neue im Kopf des verzweifelten Lesers entstehen zu lassen. Einfach grausam... Leider passiert im Buch selbst nicht viel, stattdessen ie wird größer Bezig auf zwischenmenschliches genommen und die Stilexperimente sind zu groß angelegt: darunter leidet die Handlung selbst sehr.An sich macht das Ende jedoch gespannt auf die Fortsetzung und ich werde gewiss "Der letzte Stern" lesen! In diesem Band lernt man die steife Ringer kennen aus deren Sicht der Großteil des Buches erzählt wird. Man merkt schnell wie klug sie ist und - ganz anders als Cassie - alles hinterfragt und beschreibt. Es war durchaus ueberraschend, die Welt durch ihre Augen zu betrachten: Was ihr wirklich was bedeutet und wie sie auf Lösungen kommt. Es hat alles einen Grund und das wird der werte Leser auch erfahren. Cassie - die ich hier sogar etwas vermisst habe - nervt nicht mehr so stark, ihr sind nur wenige Dutzend Seiten in "Das Unendliche Meer" gegönnt, der unterschiedliche Charakter der beiden Erzählerinnen ist schnell klar: Ringer liebt das Rätsel und Lyrik, Cassie spricht alles direkt an. Es gibt keine Romanze hier und das ist gut so - es wäre einfach unpassend und schon die Beziehung mit dem leider toten Evan war schlicht und eegreifend extrem ätzend. An sich ist es ja recht interessant, wenn Mensch und Alien ein Buendnis eingehen aber so... einfach nein. Die Anderen haben in 6000 Jahren ueber allerlei Scheußlichkeiten nachgesonnen und enttäuschen auch nicht. Ja, nur wieso machen sie die Vernichtung der Menschheit so persönlich? Wieso nicht ein Virus erschaffen, das statt 9/10 einfach 10/10 Menschen tötet?Vosch Spiele mit dem menschlichem Verstand kennen keinerlei Grenzen. ... 3,5/5 Sternen, es gibt Abzug fuer Verwirrungen und zu wenig Handlung. Fazit: Eine tolle Fortsetzung mit einer enormen Verbesserung des Schreibstils und einer guten Portion an Spannung und Grausamkeit, wenn auch die Handlung etwas kurz kommt.

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  • Rezension zu "Das unendliche Meer"

    Das unendliche Meer
    ElkeK

    ElkeK

    20. November 2016 um 06:40

    Inhaltsangabe: Cassie, Ben und Sam sind mit ihrem Trupp in einem Hotel untergekommen. Die Zeit drängt, denn je länger sie sich dort aufhalten, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von den Anderen gefunden und getötet werden. Evan Walker, der in heroischer Manier und nahezu allein das Camp Haven in Schutt und Asche gelegt hat, wird noch vermisst. Sie wollten sich in diesem Hotel treffen, aber die anderen glauben nicht, dass er überlebt hat. Nur Cassie hält standhaft an seinem Versprechen fest, was sie alle in eine ernste Lage bringt. Während sie auf Evan Walker warten, zieht Ringer los, um sich nach neuen Unterschlupf-Möglichkeiten umzusehen. Dabei wird sie von Teacup verfolgt und sie werden zusammen von den Anderen gefasst. Ringer, eigentlich heißt sie Marika, kann schon bald Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden und doch versucht sie alles, um aus dem neuen Camp heraus zu kommen. Und sie kann niemanden mehr vertrauen, oder etwa doch? Mein Fazit: Den ersten spannenden Teil dieser Trilogie haben wir damals in einer Leserunde gelesen, dennoch hat es uns etwas verwirrt zurück gelassen. Den Film zum ersten Teil habe ich auch gesehen und dass half mir, beim Lesen des zweiten Teils das Ganze im Kopf etwas besser einzuordnen. Denn es geht nahtlos weiter – verwirrend und zuweilen auch recht brutal. Cassie hat nun ihren Bruder Sam wieder. Aber sie haben sich beide durch die Ereignisse verändert und das ist für ihre geschwisterliche Beziehung nicht gerade hilfreich. Cassies Verantwortungsbewußt für Sam ist dennoch groß und sie versucht ihn zu schützen, wo es nur geht. Ben, ihr früherer Schwarm, ist noch immer schwer verletzt. Für mich hatte das leicht unglaubwürdige Züge. Eine solch‘ schwere Verletzung, sogar in Begleitung mit Fieber und er kann noch kämpfen und sich aufrappeln? Gut, der Überlebenswille kann schon enorm sein, aber hält ein Körper das wirklich durch? Ich habe da so meine Zweifel. Wo es im ersten Teil hauptsächlich um Cassie ging, war in diesem Teil eher Ringer bzw. Marika im Visier des Autors, die ihr Innerstes nach außen krempeln musste. Sie wurde mir sympathisch und doch benahm sie sich kaltherzig und brutal. Ihre Handlungen waren nicht immer nachzuvollziehen, aber in Anbetracht der Gesamt-Umstände wohl logisch. Neue Figuren kommen hinzu, die genauso undurchsichtig sind. Was sind die Anderen denn nun? Eine außerirdische Lebensform? Eine irdische Gruppierung, die sich der Vernichtung der Menschheit verschrieben hat? Und warum? Die Sichtweise der Dinge wechselt, wohl nicht mehr so häufig wie im ersten Teil, aber dafür pointierter. Ich bekam als Leserin einen Überblick über die Situation, wie sehr die Gruppe ums Überleben kämpft. Nicht nur für sich, sondern für die gesamte Menschheit. Was ich ganz perfide finde: Es werden kleinen Kindern Sprengsätze eingeführt und dann zu ahnungslosen Überlebenden gebracht. Sobald genug Kohlendioxid in der näheren Umgebung ist (durch den Atem der Menschen), wird eine verheerende Explosion ausgelöst! Wie kann man sich so etwas ausdenken? Die Sprache und die Bilder, die der Autor damit „malt“, sind wirklich bemerkenswert. Metaphern und Sinnbilder, die man durchaus versteht und nachvollziehen kann. Und einiges aus dem ersten Teil kam wieder durch. Ich konnte mir die Szene und die Landschaft vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen und begleitete daher alle Protagonisten recht intensiv. Das Buch macht neugierig auf den letzten Teil, dieser bekommt wegen den vielen Fragen in meinem Kopf nur vier Sterne. Meist ist ja der mittlere Teil etwas schwächer, um dann stark ins Finale zu gehen. Ich hoffe, dass es bei diesem auch so ist! Klare Lese-Empfehlung!

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  • Eine neuer Fokus - ein tolles Buch!

    Das unendliche Meer
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    18. November 2016 um 10:25

    Rick Yancey ist ein Meister im Entwerfen von grausamen und brutalen Szenarios. Das war mir schon bewusst, nachdem ich „Die 5. Welle“ gelesen habe. Doch durch den zweiten Teil der Trilogie „Das unendliche Meer“ wird dies noch viel deutlicher! Eine Fortsetzung, die es in sich hat und doch so ganz anders ist, als ihr Vorgänger. Emotional, brutal und mitreißend – aber auch verwirrend und beängstigend. Wer sich auf diese Reihe einlässt, muss mutig sein. Mutig im Umgang mit Charakteren und mit  seinen eigenen Emotionen. Denn nichts ist schlimmer als ein unendliches Meer, gefüllt mit Nichts, zu fühlen…KlappentextDie erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...MeinungIn „Die 5. Welle“ ist die Handlung im Vergleich zum zweiten Teil schon geradezu simpel. Die große Schwester will ihren kleinen Bruder retten, verliebt sich dabei in einen Außerirdischen und schafft das Unmögliche. Doch der Zweifel ist gesät und niemand weiß so recht, wem er noch trauen kann. Hier beginnt der zweite Teil. Es hat sich eine kleine Gruppe um Cassie herum gebildet. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Sammy, Zombie, Ringer, Teacup, Poundcake und Dumbo verschanzt sie sich und wartet auf Evans Rückkehr. Doch wer ist schon noch sicher? Die Gruppe teilt sich auf, um eben genau das zu finden: Einen sicheren Ort.Das Buch ist sehr komplex geschrieben und nicht alles soll der Leser sofort verstehen. Wie auch Teil eins, wird „Das unendliche Meer“ aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Doch während Cassie und Zombie eindeutig die Protagonisten des ersten Buches waren, sind sie dies jetzt nicht mehr. Cassie hat zwar weiterhin Erzählteile und diese sind in der ersten Hälfte des Buches auch nicht gering. Das starke Mädchen, das ihre Persönlichkeit nahezu vollkommen ändern musste, muss in dieser neuen Welt immer noch zurecht kommen. Und auch Zombie spielt weiterhin den harten Sergeant, der sein Team beschützen will. Selbst Evan übernimmt eine Erzählrolle. Doch das alles gerät in den Hintergrund, wenn sich die wahre Protagonistin dieses Buches zeigt: Ringer. Über die Hälfte der Geschichte, wird von ihr erzählt. Und das ist überaus spannend – denn sie ist von den anderen getrennt. Sie wird gefangen genommen und befindet sich in den Fängen von Vosch. Doch wer ist er und warum löschte er die Menschheit nicht einfach auf einen Schlag aus? Diesen Fragen stellt sich die Kämpferin und währenddessen erfährt der Leser völlig andere Seiten von ihr. Ich mochte Ringer nie besonders. Doch wie ich bereits in meiner Rezension zum ersten Teil schrieb, muss ich betonen, dass Rick Yancey ein Händchen für die Entwicklung seiner Figuren hat. Und die Figurenentwicklung steht hier ganz klar im Vordergrund. Ringer entpuppt sich als noch so viel mehr, als nur eine emotionslose Kämpferin. Doch gleichzeitig werden durch ihren Teil Fragen aufgeworfen, die mich sehr verwirrt haben. Die in eine Richtung gehen, die ich nicht erwartet hatte und die mich noch mehr auf den dritten Band fiebern lassen. Die Entwicklung des Buches ist gewöhnungsbedürftig und dennoch so unglaublich gut gelungen. Rick Yancey setzt seinen Fokus einfach völlig anders, was viele vielleicht enttäuscht. Doch lässt man sich auf den Handlungssprung ein, der wirklich drastisch ist, ist das Buch eine überaus spannende Lektüre!  Man weiß einfach nie, was gleich passiert. Man weiß nie, mit was man überhaupt noch rechnen kann. Yancey baut solch emotional brutale Szenen ein, dass mir das Herz schon auf den ersten 30 Seiten stehen blieb. Da fragte ich mich dann „Ist das wirklich passiert?“ Aber auch wenn sich nicht jede Szene als so dramatisch herausstellt, wie sie anfangs erscheint, geht der Autor immer noch sehr konsequent vor. Sein Stil gefällt mir gut, auch weil er sich von den typischen Jugendbüchern stark abhebt. Das Buch zeichnet eine düstere und ernste Atmosphäre aus, die von Misstrauen geprägt wird. Und dennoch blitzen Werte wie Freundschaft, Hoffnung und Liebe immer wieder auf. Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte von Poundcake. Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Jungen bewundere. Yancey baut einfach noch viele weitere kleine Geschichten ein, die so unbedeutend scheinen und die doch den Charakter des Buches ausmachen. Er spielt sozusagen mit den Werten der Menschlichkeit, lockt dadurch den Leser und lässt ihn in völliger Fassungslosigkeit zurück. Am Ende möchte man einfach nur noch wissen, was denn nun mit der Welt passiert und ob wir alle wirklich im unendlichen Meer gefangen sind. Denn das gefiel mir auch sehr gut. Die Formel „des unendlichen Meers“ greift Rick Yancey immer wieder auf. Zwischenzeitlich wird das etwas viel, doch so bleibt dieses Bild präsent und es ist überaus passend gewählt.FazitDieses Buch ist mehr als nur eine Fortsetzung. Es ist eine mutige Weiterentwicklung mit einem stark verlagerten Fokus. Doch so erfährt man noch viel mehr von dem Szenario, das Rick Yancey vor Augen schwebt. Es ist fesselnd, emotional und weiterhin brutal. „Das unendliche Meer“ ist nichts für schwache Nerven. Doch nicht nur Action steht im Vordergrund, sondern eben auch die Menschlichkeit.  Für mich ist der zweite Teil sehr gelungen und absolut lesenswert. Dennoch bin ich nicht mit jeder Entwicklung einverstanden und ein bisschen verwirrt. Ich vergebe vier Spitzenschuhe, um mir das letzte Paar für das große Finale aufzusparen.

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  • Rezension: Das unendliche Meer

    Das unendliche Meer
    verosbooks

    verosbooks

    15. November 2016 um 20:12

    Allgemeines: Titel: Das unendliche Meer - Die fünfte Welle 2 Autor: Rich Yancey Herausgeber: Goldmann Erscheinungsdatum: 30.März 2015 Seitenanzahl: 352 Seiten Format: Hardcover  ISBN-10: 344231335X ISBN-13: 978-3442313358 Preis: 16,99 Euro  Originaltitel: The Infinite Sea Band 1: Die fünfte Welle Band 3: Der letzte Stern Klappentext: Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen... Meine Meinung: Nachdem mir der erste Teil ,,Die fünfte Welle" super gut gefallen hat, musste ich natürlich auch ,,Das unendliche Meer" lesen. Ich muss sagen mir gefiel zwar der erste Band besser, aber dieser war auch wieder sehr toll. Besonders gut finde ich den Prolog, wenn man das so sagen kann. Das Cover ist einfach toll. Der Umschlag glänzt einfach so schön. Ein Kritikpunkt zum Inhalt ist für mich, dass die Spannung im Buch am Anfang gefehlt hat. Ich finde der Anfang des Buches wurde einfach zu sehr in die Länge gezogen. Sonst habe ich aber nichts zu bemängeln. Es ist eine super Fortsetzung und ich werde auf jeden Fall den nächsten Band ,,Der letzte Stern" lesen und ich freue mich auf das Ende der Geschichte. Schreibstil: Auch diesmal konnte Rick Yancey mich mit seinem Schreibstil überzeugen. Das Buch war sehr, sehr leicht&flüssig zu lesen, so kam man schnell voran. Nur am Anfang hatte ich ein bisschen meine Schwierigkeiten das Buch zu lesen, doch diese Schwierigkeit war schnell wie weggepustet. Auch in diesem Buch, ging es in jedem Kapitel um eine andere Person. Dieser Stil gefällt mir sehr gut und man errät auch schnell um wem es gerade geht. Diesmal wurden aber mehr Personen miteinbezogen. Auch hier finde ich, dass Rick Yancey mal wieder gute Arbeit geleistet hat. Protagonisten: Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind Cassie, Ben und Ringer. Wobei ich finde, dass Ben und Cassie leider im Gegensatz zum ersten Band recht wenig erwähnt wurden. Dafür ging es aber richtig viel um Ringer, und sie spielt auch eine wichtige Rolle im Buch. Erst mochte ich sie nicht so gerne, doch man gewöhnt sich an sie, und mittlerweile kann ich sie ganz gut leiden. Schade finde ich, dass sich die Charaktere sehr ins Negative verändert haben. Aber es ist auch gut so. Zu dieser Story wäre es nämlich echt komisch, wenn alle super gut gelaunt wären und immer die Kontrolle hätten. Wobei ich finde, dass Sam übertrieben ins Negative gezogen wurde. Poundcake wird in diesem Buch auch häufiger erwähnt. Das finde ich echt gut, da es noch mehr Spannung erzeugt, da man eine Vergangenheit mehr herausfinden kann. Insgesamt liebe ich trotzdem immer noch alle Charaktere, trotz deren Veränderungen. Über den Autor: Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Fazit: Eine überzeugende Fortsetzung! Erstmal zum Band davor: Jeder sollte einfach mal "Die fünfte Welle" gelesen haben, und das am besten vor diesem Band. Obwohl ich den ersten Band besser fand, liebe ich diesen Band trotzdem. Ich werde auf jeden Fall auch "Der letzte Stern" lesen und ich hoffe, dass dieses Buch einen super Abschluss haben wird. Wegen den einen Kritikpunkt bekommt das Buch von mir 4/5 Sterne. Link zur Rezension:  https://bookworld349.wordpress.com/2016/11/15/rezension-das-unendliche-meer/

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  • Keine eigene Handlung

    Das unendliche Meer
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    03. November 2016 um 23:10

    Es lief nicht gut – überhaupt nicht gut. Es war eigentlich von Anfang an der Wurm drin. Denn nach dem (nennen wir es mal) Prolog sind die ersten Kapitel aus der Sicht von „Ringer“ geschrieben – einer Figur, die ich gänzlich aus meinem Gedächtnis gestrichen hatte und eben keine erzählende Rolle in Band 1 hatte. Auch später ist die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt – allerdings immer ohne Kennzeichnung. Man weiß am Anfang von jedem Kapitel erst mal nie so genau, wem man gerade über die Schultern schaut. Das hilft nicht gerade der Übersicht. Allerdings erfährt man so auch etwas über die anderen Charaktere, die man bereits aus dem ersten Band namentlich kennt. Dummerweise habe ich aber zu keinem einzigen Charakter einen Zugang gefunden – sie uns ihr Schicksal war mir annähernd egal, was die Spannung sehr gedrückt hat. Dieses Gefühl hatte ich leider sogar bei Figuren, die ich im ersten Band noch mochte. Das Buch hat eine sehr lange Einleitungsphase, die gefühlt hauptsächlich genutzt wurde, um noch mal zu zeigen wie hart und brutal die Welt nun ist. Ich fand es aber ziemlich  überzeichnet – es war zu viel. Der Rest der Handlung war auch kaum besser: Sie besteht aus sehr vielen Wiederholungen, Rückblicken und Spiegelungen – hat aber keine wirklich fortschreitende Handlung. Die Wiederholungen entstehen dadurch, dass es viele Szenen gibt, die aus verschiedenen Sichten erzählt wird – das wirkte auf mich aber nicht informativ, sondern gestreckt. Gleiche gilt auch für die Rückblicke. Dort erfährt man theoretisch etwas aus der Vergangenheit der Charaktere, aber das ist überhaupt nicht relevant für die Handlung, sondern dadurch soll z.T. nur noch mal zusätzlich auf die Tränendrüse gedrückt werden und das Buch gefüllt werden. Es ist wirklich fast überhaupt keine richtige Handlung vorhanden – noch schlimmer: es fehlt fast gänzlich der rote Faden. Manche Sachen sind geradezu wirr. Dann passiert hier irgendwas, dann spiel da noch irgendwas mit rein, was aber zu nichts beiträgt, dann haben wir plötzlich fast sowas wie ein Themenwechsel – aber wo ist die Linie? Wo ist der rote Faden? Es ist nicht so, dass gar nichts passieren würde oder alles langweilig wäre. Es gibt durchaus Aktion und dramatische Szenen, aber die Füllen nur den Moment und soll vermutlich darüber hinweg täuschen, dass es keine richtige Geschichte gibt. Ich brauche nicht etwas was mir den Moment füllt, sondern ich möchte Handlung! Wenn das Ereignis nicht dazu dient, dass es ich mich Geschichte voran bringt – wozu ist das Ereignis dann gut? Dann verpufft es einfach und genau das ist hier passiert. Zum Stil: Ich finde schon, dass er der Autor schafft, eine gewisse Ernsthaftigkeit und Atmosphäre zu erzeugen. Ich fand manche Formulierungen aber irgendwie unpassend und manchmal auch sonderbar bis unverständlich. Was für mich gar nicht zusammen gepasst hat war, dass sich lang und breit damit befasst wurde eine gerade aufgesetzte Härte zu erschaffen und daneben dann sehr viele (z.T. auch verkorksten) kitschige Passagen gestellt wurden. Auch viele Dialoge sind so schrecklich theatralisch.   Zum Schluss muss ich noch mal spoilern, also weiterlesen auf eigene Gefahr: Nämlich was ich mit Spiegelungen meine – zum einen die Spiegellung zwischen Cassie und Evan mit dem ersten Band empfand ich als uneinfallsreich (das jetzt die Rollen vertauscht sind –sie ihn angeschossen hat und er im Sterben liegt usw.). Die Anspielung auf die Schuld und Schuld zurück zahlen fand ich fade. Ich weiß Übrigends auch nicht was das sollte, dass ihre Beziehung für den zweiten Band wieder so halb aufgehoben wurde – das ergab für mich keinen Sinn. Und zum anderen, dass dieses Prinzip/Beziehung zwischen Cassie und Evan, noch einmal gespiegelt wurde auf das Verhältnis von Ringer und Razor. Kaum zu ertragen und extrem unkreativ. (Spoiler ende)   Fazit Es war total der Wurm drin. Das Buch hatte keine eigene Handlung und diente rein der Vorbereitung für den dritten Band.

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