Rick Yancey Das unendliche Meer

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Inhaltsangabe zu „Das unendliche Meer“ von Rick Yancey

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

Nach dem ersten Band eher enttäuschend...

— Fraenn

Nachdem ich nun so begeistert war vom ersten Band, habe ich mich so auf das zweite gefreut. Allerdings konnte es mich nicht überzeugen

— beas_wunderland

Ein typischer zweiter Band, der mit dem ersten Band bei Weitem nicht mithalten kann. Dennoch dafür recht gut und interessant.

— Kitty_Catina

Nicht ganz so gut wie Band 1, aber dennoch super spannend mit interessanten Figuren und Wendungen!

— SentaRichter

Zwar ist die Spannung immer noch da und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist mir aber inzwischen zu philosophisch.

— Miia

Es war von Anfang bis Ende spannend. Dieses Buch lohnt sich.

— LisaliebtBuecherde

Stetige Spannung, gekoppelt mit trockenem Humor - sehr unterhaltsam!

— TheReaders

Einfach super!

— LarasBookworld

Wunderbar verwirrend, totales Gefühlschaos. Ich liebe es!

— Fulden

Spannender zweiter Teil! Genauso düster wie der erste und auch genauso plot-twist-reich

— Melodycookie

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  • Leider nicht so gut wie Band 1

    Das unendliche Meer

    Kitty_Catina

    31. August 2017 um 01:39

    Nachdem die fünfte Welle über die Menschen hereingebrochen ist, gibt es nicht mehr viele Überlebende. Cassie und ihre Freunde konnten zwar aus Camp Haven entkommen, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Außerdem fehlt es ihnen an einem sicheren Unterschlupf und die Kälte macht ihnen zu schaffen.Irgendwie konnte ich mich bei diesem Buch nicht so richtig auf den Schreibstil einlassen. Dieser war mir für eine Geschichte dieser Art zu poetisch und davon ganz abgesehen, oft auch ziemlich verwirrend. Dazu kommt auch noch, dass sie aus der Perspektive zahlreicher Charaktere erzählt wird, man aber nicht darauf hingewiesen wird, aus wessen Sicht die Geschichte gerade geschildert wird. Dennoch lies sich die Geschichte ziemlich schnell, wenn auch nicht besonders flüssig, lesen.Diese fängt zwar stark und spannend an, hält das Tempo dann auch ziemlich lange, zieht sich aber gegen Ende hin sehr, bevor sie noch einmal in sehr interessanten, gut gemachten Twists mündet, welche so einige Szenen, die beim Lesen recht öde wirken, erklärt. Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe hatte dieser hier auch einen kleinen Cliffhanger und vor allem wurden nicht alle Fragen geklärt, so dass man auf den dritten Band gespannt sein kann. Schade fand ich an Band zwei nur, dass trotz der Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde, letztendlich nicht wirklich viel passiert ist. Dennoch freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, wie es mit Cassie, Evan, Ben und den anderen weiter geht.Was die Charaktere angeht, so fand ich sie alle recht gut und abwechslungsreich gezeichnet. Es gibt zwar keinen, der besonders heraus sticht, aber auch niemanden, der nicht nachvollziehbar wäre. Cassie ist zwar noch immer diejenige, die im Fokus steht, doch auch andere Personen bekommen ihren größeren Auftritt, so zum Beispiel Ringer, welche wir einen großen Teil der Handlung über begleiten. Während allerdings Cassie doch eher etwas blass wirkte, so wurde Ringer im verlauf der Geschichte immer interessanter und sympathischer. Abschließend kann ich nur sagen, dass Das unendliche Meer ein typischer Mittelband ist, der sich trotz teilweise anstrengendem Schreibstil gut weg lesen lässt und der auf jeden Fall Lust auf das Finale macht. Von daher gibt es, obwohl er durchaus schlechter als Die fünfte Welle ist, eine Leseempfehlung.

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  • ~Rezi~Das unendliche Meer/ Rick Yancey

    Das unendliche Meer

    Fulden

    22. July 2017 um 23:36

    Titel: Das unendliche MeerAutor: Rick YanceyOriginal Titel: The Infinite SeaSeiten: 352Preis: 9,99€ (TB)Das CoverDas Cover dieses Buches finde ich ganz besonders schön. Auf den ersten Blick dachte ich, dass das Licht sich im Wasser spiegeln würde. Beim genaueren hinsehen habe ich aber gemerkt, dass der Boden gefliest ist. Man erkennt auch im unteren Bereich einen Vogel, der für mich direkt einen Raben darstellt und diese eine besondere Rolle im Buch spielen. In der Mitte des Buches und sozusagen vor dem Licht steht eine Person, dessen Schatten sich auch auf dem Boden spiegelt. Ganz klar ist das für mich Evan WalkerDer Titel "Das unendliche Meer" diese Beschreibung kommt ca. sechs oder sieben mal, in verschiedenen zusammen hängen, vor. Ich selbst konnte mir unter dem unendlichen Meer kaum etwas vorstellen, weil ich nicht wusste, was ein unendliches Meer sein soll. Kein Meer ist unendlich!Meine Meinung Verwirrend! Sehr verwirrend fand ich diesen Teil. Ich habe es schnell gelesen und vielleicht lag das Problem auch genau dort. Cassie, Zombie und seine Truppe sind nun geflohen aus den Trümmern des Lagers, welches Evan Walker zerstört hat. Sie leben nun in einem verlassenen Hotel und es ist bitterkalt. Ein Feuer würde zu viel Aufmerksamkeit erregen. Ringer macht sich auf die Suche nach Höhlen in denen es angenehmer wäre, was sie nicht bemerkt ist, dass ihr Teacup folgt. Ringer denkt, dass sie verfolgt wird und erschießt dabei versehentlich Teacup. Verzweifelt und in ihrer Not zeigt sie sich erkennbar und lässt sich von den "Anderen" gefangen nehmen, damit Teacup die nötige Hilfe zu kommt. Als Ringer in ihrer Zelle aufwacht, ist sie gefesselt auf einem Bett. Sie verweigert das Essen und Trinken. Ihr Ziel: nichts über die andern Preis geben, jedoch haben sie ihre Daten in das Wonderland Projekt gedownloaded, sodass diese schon wissen wo ihre Freunde sich aufhalten.An Ringer werden verschiedene Experimente durchgeführt und ihr ein Serum gespritzt, welches sie in ein stärkeres Wesen verwandeln soll. Gleichzeitig freundet sie sich mit Razor an, welcher ihr mithilfe von einem Brettspiel geheime Informationen weitergibt und ihre Flucht plant. Und dann ist es soweit Ringer schafft es mit Teacup zu einen Hubschrauber und nimmt Razor mit. Auch schaffen es alle drei zu überleben, jedoch wird Ringer schnell klar, dass sie getäuscht wurde, denn die Flucht war viel zu einfach. Ringer ahnt, dass Teacup bereits wieder in den Händen von Vosch ist und beschließt sich ihrem Schicksal zu stellen, da sie Teacup nicht alleine lassen möchte. Vosh wollte nur ihre neuen Fähigkeiten testen, die Ringer, dank des Serums nun hat. Vosh hat mithilfe von Razor alles geplant. Dieser erfährt in einem Gesrpäch, dass Ringer Cup nie verlassen würde.Razor sieht keinen anderen Ausweg und erschießt Teacup, damit Ringer nun ein freier "Mensch" ist.Ringer sieht ein, dass sie Cup nicht mehr helfen kann und flieht nun mit ihren neuen Kräften. Und damit endet das Buch.Fazit Meine Güte, was war ich verwirrt und wie durcheinander dieses Buch war. Auch haben dazu die verschiedenen Sichtweisen beigetragen und mich komplett durcheinander gebracht. Als sich dann alles anfing zu klären, hat einiges Sinn ergeben, vieles war dann schön und ich habe auch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist auch hier sehr flüssig und wirklich sehr einfach, bis auf den anfänglichen Teil. Im Ganzen kann ich sagen, dass dieser Teil für mich etwas schwer war zu lesen, es lag nicht am Schreibstil, aber ich denke es lag an den verschiedenen Sichtweisen.Besonders gut hat mir gefallen, dass Razor sich am Ende doch für das Gute entschieden hat und Ringer eine Möglichkeit geboten hat, zu fliehen. Dass dabei Teacup keine Überlebenschance hatte, ist wirklich schlimm, aber im Krieg leider nicht zu verhindern.BuchpreisDas Buch hat mich 9,99€ gekostet und hat 352 Seiten. Ganz ehrlich ich finde nicht, dass es sich so super gelohnt hat. 

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  • Reicht nicht an Teil 1 heran

    Das unendliche Meer

    NaddlDaddl

    30. June 2017 um 19:57

    Teil 2 setzt nicht direkt nach den Handlungen von "Die 5. Welle" an, vielleicht ein, zwei Wochen später. Die Gruppe um Cassie, Ben und Ringer ist aus Camp Haven geflüchtet und hat Unterschlupf in einem verlassenen Hotel gesucht, wo sie sich erstmal ausruhen - Ben hat noch immer mit der Schusswunde zu kämpfen - und planen, was als nächstes geschehen soll. Außerdem wartet Cassie darauf, dass Evan sie findet, wie er es ihr versprochen hat, bevor er den Alienstützpunkt samt sich selbst in die Luft gejagt hat. Sie stecken in einem Dilemma, denn wenn sie nicht von den Anderen gefunden beziehungsweise im Hotel eingeschneit werden wollen, sollten sie schleunigst von dort verschwinden. Dazu kommt noch, dass vor allem Ringer ganz und gar nicht überzeugt von Cassies Geschichte über Evan als netten Alien ist.Die Geschichte beginnt, als Ringer das Hotel verlässt, um einen neuen, sicheren Unterschlupf für die Gruppe zu suchen. Ja, genau, Ringer. Sie hat in "Das unendliche Meer" auch eine Sichtweise, eine ziemlich wichtige sogar, wenn ich mich nicht täusche, nimmt ihre Handlung den meisten Platz im Buch ein. Es macht Sinn, dass man die Geschehnisse jetzt auch aus ihrer Sicht sieht, schließlich trennt sich die Gruppe, also sie geht von der Gruppe fort, sonst hätte man keine Ahnung, was passiert, aber ihre Sicht ist gewöhnungsbedürftig. Ganz anders als Zombie alias Ben und vor allem Cassie zeigt sie ihre Gefühle nicht so offen, dauernd wägt sie Risiken miteinander ab und analysiert, was zwar mal was anderes ist, aber nicht ganz so schön zu lesen wie Cassies emotionsgeladene Gedankenfluten. Cassie hat natürlich auch wieder eine Sichtweise, was mir ganz gut gefällt, bis auf ihre schmachtenden Evan-Walker-Gedanken vielleicht, aber zum Glück fragt sie sich selbst manchmal, was sie da eigentlich denkt. Sonst wäre das echt nicht mehr feierlich^^ Zombie/ Ben hingegen hat keine mehr, schade eigentlich, denn er wurde mir in Band 2 irgendwie so richtig sympathisch. Evan hingegen wird mir im Gegensatz zu Ben mit seiner Geheimnistuerei und dem Geschmalze immer unsympathischer... Na ja, das ist vielleicht ein bisschen hart, aber zumindest geht er mir von Zeit zu Zeit auf den Keks. Cassie lässt sich meiner Meinung nach viiieeel zu schnell von ihm weichkochen! Immer wieder geht es "schokoladige Augen hier", "große, weiche Hände da". Wie schon gesagt, sie weist sich da auch oft selbst zurecht, aber das ist trotzdem nervig...Aber bis auf ihre gelegentlichen Ausfälle Evan Walker betreffend finde ich Cassie eigentlich ganz cool. Sie macht immer mal wieder Fehler und man merkt ihr einfach an, dass sie eben doch bloß ein 16-jähriges Mädchen ist, das manchmal keinen Plan hat, was zu tun ist und das ist auch okay so. Genauso bei Ben. Er war der Sergeant seiner ehemaligen Einheit, von Dumbo, Poundcake und Sammy, und sie vertrauen auf ihn, dabei ist er noch nicht erwachsen und man merkt ihm an, dass er manche Entscheidungen nicht treffen kann, sich nicht immer sicher ist. Bei Ringer ist es schon ein bisschen schwieriger, sie wirkt viel erwachsener, aber dadurch, dass man mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt, kommt das auch ziemlich logisch rüber. Ich bin mir echt nicht sicher, ob ich sie leiden kann oder nicht. Auf jeden Fall ist ihr Erzählstrang vor allem zum Ende hin richtig interessant, man erfährt noch mehr Hintergründe der Alieninvasion, noch mehr klärt sich langsam, aber auch noch mehr Fragen kommen auf. Genauso bei Cassie oder auch den etwas unwichtigeren Extra-Sichtweisen, die der Autor einbaut: Man erfährt etwas, denkt sich "Oh, ja, so könnte es sein" und dann erfährt man etwas Neues und alles, was in deinem Kopf noch ist, ist ein großes, fettes Fragezeichen. Was mich allerdings wieder gestört hat, sind die Ähnlichkeiten der Sichtweisen. Dieses Mal war es nicht ganz so schlimm wie bei "Die 5. Welle", Cassie und Ringer unterscheiden sich doch ein bisschen mehr als Cassie und Ben, aber trotzdem ähneln sich manche Gedankengänge viel zu sehr dafür, dass die beiden so grundverschieden sind. Der zweite bleibt meiner Meinung nach allerdings hinter dem ersten Teil zurück, weswegen er bei mir „nur“ 3 Sterne abholen konnte, auch wenn es 3 gute Sterne sind.

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  • Zu wenig Antworten

    Das unendliche Meer

    Miia

    21. May 2017 um 15:07

    Achtung! 2. Teil einer Reihe! Inhalt:  Die Menschheit scheint verloren. Eine feindliche Invasion hat die Erde überrannt und in vier Wellen von unglaublicher Zerstörungskraft eine unvorstellbar hohe Zahl an Todesopfern gefordert. Cassie Sullivan ist eine von jenen, die alles überlebt haben, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Verrat, Verzweiflung und Misstrauen bestimmt wird – denn die mysteriösen Angreifer, die „Anderen“, treten mittlerweile selbst in Menschengestalt auf. Während nun die fünfte und letzte Welle ihren zerstörerischen Verlauf nimmt, halten Cassie und ihre Mitstreiter Ben und Ringer eine kleine Widerstandsgruppe zusammen. Doch der Kampf wird immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen ... Meine Meinung:  Ich weiß gar nicht genau, was ich sagen soll. Irgendwie war es nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Band 1 hatte mich positiv überrascht, ich mochte den Überlebenskampf von Cassie, mochte die Richtung, die die Geschichte genommen hat und fand auch die beginnende Liebesgeschichte interessant. In Band 2 spielt Cassie gar keine so große Rolle mehr. Der Fokus liegt diesmal mehr auf Ringer, was meiner Meinung nach aber auch völlig okay ist. Ich glaube, es würde langweilig werden, wenn man immer nur aus der Sicht einer Person lesen würde. So bekommt die Geschichte unterschiedliche Facetten. Ich glaube, deshalb ist und bleibt die Geschichte spannend. Doch auch, wenn die Entwicklung und insbesondere der Tiefgang der Charaktere einfach unglaublich gut beschrieben ist und der Autor hier wirklich nicht mit Details spart, um seine Figuren zum Leben zu erwecken, konnte er mich mit dem Inhalt der Geschichte nicht ganz überzeugen. Das liegt insbesondere an der Frage nach dem Warum. Ja - Warum machen es sich die Anderen/Aliens/Außerirdischen, wie man immer sie auch nennen will, so schwer? Warum nicht einfach schnell und leise alle Menschen ausrotten? Warum diese Umwege und dieser Aufwand? Ringer geht dieser Frage nach und schweift dabei ins absolut Philosophische und manchmal auch ins Esoterische ab. Antworten? Von wegen - es werden Theorien aufgestellt, erst denkt man, man hat es verstanden, dann wird alles wieder umgeschmissen. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich zwischendurch den Faden verloren habe und gerade wirklich gar nichts mehr verstehe. Ich habe jetzt in Rezis von Band 3 gelesen, dass die große Frage nach dem Warum nie wirklich aufgeklärt wird. Ehrlich gesagt, nimmt mir das etwas die Vorfreude und ich weiß nicht, ob ich mich wirklich an Band 3 rantrauen soll. Bei Band 2 bin ich definitiv hin und her gerissen, denn die Figuren sind wieder mal grandios, Spannung halten kann Rick Yancey, aber Fragen werden einfach zu wenig beantwortet. Er lässt für mich den Leser einfach zu sehr im Dunkeln.  Fazit:  Band 2 lässt mich zwiegespalten zurück, denn die Figuren sind wieder mal grandios dargestellt und unfassbar facettenreich, Spannung halten kann Rick Yancey, aber die offenen Fragen und insbesondere die Frage nach dem Warum wird einfach zu wenig beantwortet. Der Autor lässt den Leser verwirrt zurück. Solide 3 Sterne!

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  • Tolle Science Fiction Reihe mit Charakteren die Tiefgang haben

    Das unendliche Meer

    LisaliebtBuecherde

    19. May 2017 um 09:26

    Meine Meinung:   Ich muss gestehen ich habe Buchtechnisch mit dem 2. Band "Das unendliche Meer", also diesem angefangen. Band 1 "Die fünfte Welle" habe ich nur als Film geschaut und war hin und weg. Das Cover ist wirklich super gelungen und passt perfekt zur Geschichte, besonders der Titel wird mehr als einmal innerhalb der Geschichte mit einbezogen. Die Geschichte selbst wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die genaue Auflistung findet ihr unten. Was ich etwas Anderes fand, dass auch kleine Nebenrolle als Ich-Erzähler genommen wurde und so hat man mehr über ihre Beweggründe erfahren. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Perspektivenwechsel ist gut gelöst, obwohl ich mir den Namen gewunschen hätte, aus welcher Sicht dieses Kapitel erzählt wird. Da dieser nicht genannt wird, habe ich oft das Auswahlverfahren anwenden müssen, so wer wurde nicht genannt, dann ist es Cassie. Es war von Anfang bis Ende spannend, obwohl ich nicht wusste ob ich nach dem ersten Kapitel, dass ziemlich heftig war, weiterlesen sollte. Ich bin froh das ich es gemacht habe, denn dieses Buch lohnt sich. Die Wendungen selbst sind sehr überraschend und man will unbedingt wissen ob dies wirklich alles so stimmen kann. Ich bin auf Band 3 gespannt, was nun aus Cassie und ihren Gefährten wird.   Infos:     I. Kapitel: Ringer   II. Kapitel: Cassie          III. Kapitel: Evan   IV. Kapitel: Poundcake   V. Kapitel: Cassie   VI. Kapitel: Poundcake   VII. Kapitel: Ringer   VIII. Kapitel: Cassie       Charaktere:   Cassie: Sie muss sich erst an die Situation anpassen, dass Sam nun neue Gefährten hat und nicht nur sie hat. Aber ich finde sie schafft es super und ist ein super "Große Schwester", "Weggefährtin", "Freundin" und noch vieles mehr.   Ringer:  Macht auf hart, doch schon zu Anfang merkt man das Sie genau das nicht ist. Obwohl sie oft mit den anderen aneinandergerät, zeigt sie an den wichtigen Situationen, dass sie ein toller Mensch ist.   Zombie: Mein Highlight, er ist schwer verletzt, aber trotzdem hält er alle zusammen und versucht seine neue Familie zu retten.     Fazit:     Zwischendurch fand ich die ein oder andere Stelle zu schlimm, doch die Charaktere und die Geschichte haben mich mitgerissen und ich freue mich auf Band 3.

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  • Buchverlosung zu "Das unendliche Meer" von Rick Yancey

    Das unendliche Meer

    Fulden

    Hallo ihr Lieben, heute möchte ich dieses Buch verlosen, da ich es doppelt in meinem Bücherregal habe.  "Das unendliche Meer" geschrieben von Rick Yancey (Taschenbuch)*Wenn ihr Gewinnen möchtet, dann sagt mir doch einfach wer im ersten Teil euer Lieblingscharakter war und warum!**Die Bedingungen:* Das Gewinnspiel läuft bis zum 05. Mai 2017 um 23:59 Uhr. Wer bis dahin sich beworben hat, landet im Lostopf. Der Gewinner wird dann benachrichtigt. Mitmachen kann jeder aus Deutschland und Österreich! Teilnehmer*innen müssen 18 Jahre alt sein oder die Einverständiserklärung der Eltern haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Das Paket wird versichert abgeschickt!Viel Spaß <3 Lg Fuldi von dasschongelesen.blogspot.de

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  • Das Unendliche Meer von Rick Yancey

    Das unendliche Meer

    Melodycookie

    18. March 2017 um 11:36

    Leider habe ich erst ca. ein Jahr später zum 2. Teil dieser Trilogie gegriffen. Und das obwohl mir der erste Band so gut gefallen hat, dass es eins meiner Lieblingsbücher wurde. Characktere: Dieses Mal wird weniger aus Cassies Sicht berichtet, dafür um so mehr aus Ringers bzw. Marikas Sicht. An die typischen Perspektiven-Wechsel musste ich mich erstmal gewöhnen. Man lernt endlich mehr von allen Personen der Gruppe, der sich Cassie angeschlossen hat. Vor allem deren Vorgeschichte wird beleuchtet und wie sie zu dem geworden sind, wer sie jetzt sind. Handlung: Die Handlung fand ich sehr spannend, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Sie nimmt immer wieder unvorhergesehende Wendungen. Gut fand ich außerdem, dass es weniger, wie in den meisten Jugendbüchern, um die Liebesgeschichte geht, sondern viel mehr um die Handlung und auch um die Verzweiflung, die die Characktere verspüren. Sie befinden sich einem fast unbesiegbaren Gegner gegenüber. Zitate: "Die Welt ist eine Uhr die abläuft."„Inzwischen spielt nur noch eines eine Rolle. Das Risiko.“"Etwas geht zu Ende. Etwas Neues beginnt. Das war die Dazwischen-Zeit. Die Pause." Schreibstil/Atmosphäre: Auffällig waren die typischen kurzen prägnanten Sätze. Ansonsten mochte ich die kurzen Kapitel, denn kurze finde ich immer besser als lange, da lange sich manchmal so in die Länge ziehen.Generell war die Atmosphäre sehr düster angehaucht. Rick Yancey hat Kämpfe nicht verharmlost, und so kommt es auch vor, dass man ein paar Charackteren Lebwohl sagen musste. Unrealistisch fand ich jedoch manchmal, welche Wunden die Characktere aushalten ohne zu sterben. Das ist mir z.B. bei Ringer, Teacup und Ben aufgefallen. Fazit: Auch dieses Mal konnte mich Rick Yancey mit einer spannenden Fortsetzung überzeugen, die für mich, wie auch der erste Teil zu einem Page-Turner wurde. 4,5 Sterne

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  • Das unendliche Meer

    Das unendliche Meer

    Leylascrap

    11. February 2017 um 22:39

    Der erste Teil schaffte es bereits mich in seinen Bann zu nehmen, obwohl ich ja sonst eher selten Science-Fictioin Genre lese.Doch auch der 2. Teil hat mich gefesselt. Rich Yancey schafft es, dass die Geschichte niemals langweilig wird. Ständig passiert was, egal welche Person gerade im Fokus steht. Den Personenwechsel löst er klug mit den Kapiteln, dass einem schnell bewusst wird, dass die Geschichte wieder weiter geht aus einem anderen Blickwinkel.  In der Geschichte kämpfen die Jungen "Rekruten" sich weiterhin durch das Leben, was einige Herausforderungen mit sich bringen. Denn Teils bestimmen sie ihr Handeln, andererseits sind sie eine Art Marionette. Es geht auf jeden Fall ums nackte Überleben, so zu sagen. Diesmal ist doch eher das Mädel Ringer im Vordergrund in der Geschichte, während sie im ersten Teil eher eine Art Nebenrolle spielt. Sie erfahren wir mehr über sie, aber auch über andere Personen.  Ringer ist auf jeden Fall eine Schlüsselperson und kommt dem ganzen großen Geheimnis auf der Spur. Man ist auf jeden Fall immer mitten drin, was mir sehr gefallen hat.  Auch wenn man sehr wahrscheinlich nicht in solche eine Situation kommen wird, kann man einiges Nachempfinden. Ich nenne es mal menschliche Intuition.  Das Ende gefiel mir nicht so. War mir etwas zu abgehackt. Was sicherlich den Hintergrund haben soll, dass man unbedingt den 3. Teil lesen muss um die Handlung abzuschließen.  Ich kann es auf jeden Fall nicht erwarten, den dritten Teil zu lesen. 

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  • Leider schwächer als "Die fünfte Welle"!

    Das unendliche Meer

    geschichtsmagie

    21. January 2017 um 17:16

    Heute gibt es endlich die Rezension zu „Das unendliche Meer“ von Rick Yancey! Dieses Buch, das übrigens beim Goldmann-Verlag erschienen ist, habe ich vor einiger Zeit beendet. Da mich die Science-Fiction-Trilogie sehr bewegt hat, wollte ich das noch einmal schriftlich festhalten. Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen… Zu Anfang muss ich kurz erwähnen, wie gut mir der erste Band „Die fünfte Welle“ gefallen hat. Aus diesem Grund hatte ich auch sehr hochgesteckte Erwartungen an diesen Folgeband, was mir leider etwas zum Verhängnis wurde. Insgesamt ist „Das unendliche Meer“ meiner Meinung nach der schwächste Band aus der Trilogie. Ein negativer Punkt, der mir gleich zu Beginn das Lesen erschwert hat, waren die verschiedenen Sichten. Aus Band eins war ich es gewohnt, die meiste Zeit aus Cassies Sicht zu lesen – die anderen Sichten tauchten nur sporadisch auf. Hier hat Rick Yancey dies aber geändert, wodurch das Buch sogleich sehr verwirrend startet. Einerseits fiel es mir schwer, mich in jede Person neu hineinzuversetzen, da man als Leser schlussendlich immer noch an Cassie gewöhnt war. Andererseits hatte dieses Problem ihren Ursprung daher, dass die neuen Sichten nicht angekündigt wurden. Dementsprechend konnte man bei jedem neuen Abschnitt nicht wissen, aus wessen Sicht berichtet wird. Dies hat mir den Einstieg in das Buch leider sehr erschwert. Lässt man diesen Punkt außen vor, so steht Band zwei dem ersten im Hinblick auf die Spannung in keiner Weise nach. Auch jetzt ging es weiter voller Geheimnisse, Fragen, Verluste und Emotionen. Es geht genauso tiefgründig, brutal und erschreckend weiter wie bisher. Das ganze Buch steht erneut unter der großen Frage nach dem Warum. Warum gibt es die verschiedenen Wellen, wenn die Anderen uns auch einfach so töten könnten? Mir persönlich hat das Suchen nach der großen, allumfassenden Lösung sehr gefallen! Die Spannung wird durch die Lügen innerhalb der Lügen innerhalb der Lügen natürlich befeuert. Allerdings wurde mir das irgendwann zu viel, da ich als Leserin bald nicht mehr wusste, wo vorne und hinten war. Die etlichen Theorien, die Cassie und ihre Freunde aufbauten, welche dann wiederum von einer neuen Lüge überschattet wurden, hatten etwas durch und durch Verworrenes. Bald wusste ich beim Lesen nicht mehr, welcher Wahrheit ich nun trauen sollte, was bei mir Verwirrung gestiftet hat. Trotzdem liegt das Buch beim „Spannungslevel“ ganz oben auf der Leiter. Rick Yancey weiß, was er tut! Wie schon erwähnt, lernt man in „Das unendliche Meer“ nach und nach die weiteren Charaktere besser kennen, unter anderem Ringer. In Band eins war diese mir stetig unheimlich und ich hatte ihren Charakter noch nicht richtig erfasst. Das hat sich nun allerdings mit dem Folgeband geändert, was ich als sehr positiv empfunden habe. Im Verlauf des Buchs hat sich Ringer sogar als eine meiner Lieblingsfiguren aufgrund ihrer Andersartigkeit entpuppt. Außerdem ist sie eine Person, die sich innerhalb des Buchs sehr verändert, z.B. durch das Zwölfte System und ihre Zeit bei Vosch. Denen, die den Roman noch nicht gelesen haben, wird dies nichts sagen, aber ich kann euch versichern, dass dies Ringer für mich wesentlich interessanter gemacht hat. Ihre ganze Art, zu denken und die Welt mit den Anderen zu betrachten, hat mich irgendwie angezogen. Ich habe Ringer in Band zwei sehr gemocht! Umso enttäuschter bin ich, dass ich mich zwar mit Ringer sehr viel besser identifizieren konnte als zuvor, aber mich gleichzeitig von Cassie entfernt habe. Im ersten Buch mochte ich sie so gerne und diese Sympathie wurde in „Das unendliche Meer“ immer schwächer. Ihre Gedanken und Handlungen haben mich nicht mehr gefesselt. Es ging sogar so weit, dass ich lieber aus Ringers Sicht als aus Cassies gelesen habe. Diese Tatsache hat mich währenddessen sehr traurig gemacht, weil ich Cassie teilweise als wichtige „Bezugsperson“ verloren habe – so blöd das auch klingt. Zusammenfassend fällt der Folgeband von „Die fünfte Welle“ also in einigen Punkten leider ab. Die Spannung bleibt weitesgehend so stark erhalten, doch einige Punkte schwächen meiner Meinung nach das Gesamtbild. Nichtsdestotrotz hat es mir gut gefallen!

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  • anschießend an Band 1 sehr gut zu lesen

    Das unendliche Meer

    saskia_heile

    31. December 2016 um 13:44

    *INHALT*Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...*FAZIT*Dieses Band der Trilogie begann schon sehr spannend und ein wenig schockierend bei den Ereignissen mit den Kindern.Dieses Band ist aus mehreren Sichten geschrieben, man liest von Cassie und von Pountcake (den man dann ein wenig kennenlernen darf), einere weitere Sicht ist Ringer auf ihren eigenen Weg durch die Welt.Cassie war dieses mal mehr im Hintergrund, wo man sagen kann der Autor hatte sich auch auf die anderen Protagonisten konzentriert, was ich sehr gut fand.An sich war die Handlung zwecks Außerirdischer ein wenig verwirrend, gabs nun welche oder sind es einfach nur Experimente an den Menschen.Diese Dinge werden sich sicher noch im 3. und letzten Band der Reihe richtig klären worauf ich schon gespannt bin.

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  • Vincit qui patitur. - Es siegt wer erduldet

    Das unendliche Meer

    cleeblatt

    14. December 2016 um 20:52

    ! Hierbei handelt es sich um die Rezension zum zweiten Band einer Reihe ! Nachdem Cassie ihren Bruder mit Hilfe von Zombie und seinem Team aus der Militärbasis retten konnte, sind sich die Verbündeten wider Willen uneinig, wie es jetzt weitergehen soll. Cassie wartet auf Evans Rückkehr und möchte die Möglichkeit nicht in Betracht ziehen, dass er tot sein könnte. Ringer möchte nach einem sicheren Unterschlupf suchen. Zombie sitzt zwischen den Stühlen. Als Ringer dann schließlich aufbricht, kommt sie einer Wahrheit auf die Spur, die schockierender nicht sein könnte ... Ich wiederhole mich, aber: Was. Für. Ein. Buch. Vincit qui patitur. - Es siegt, wer erduldet. Das ist das Motte des zweiten Bandes, der grausamer, hässlicher und tiefgehender ist als sein Vorgänger. Dabei erzählt Rick Yancey weiterhin aus der Sicht von Cassie und Zombie, wobei die beiden eher in den Hintergrund treten und Ringer, die unterkühlte steife bissige Ringer, den Part der Protagonistin in diesem Band übernimmt. Die Seiten flogen nur so vorbei - doch wirkt das Buch vermeintlich leichter als es in Wahrheit ist. Der Schreibstil von Rick Yancey ist, hat man ihn erst einmal kennen gelernt, etwas Besonderes. Es ist voller intelligenter Parabeln und wundervoller Metaphern. Die Charaktere werden mit solch einer Liebe zum Detail dargestellt - jeder hat eine Geschichte, Ziele, Träume und Prinzipien. Und in diesem Band lernt man Ringer (endlich) besser kennen. Sie entwickelt sich von dem coolen Nebencharakter aus Band eins zu einer wahren Heldin. Man merkt schnell wie klug sie ist und - anders als Cassie, die eher nach dem Sinn des Überlebens fragt und nicht nach dem warum - alles hinterfragt und genau unter die Lupe nimmt. Es war spannend und überraschend die Welt durch ihre Augen zu sehen, was sie bewegt und ihr wirklich bedeutet, wie sich durch die Apokalypse kämpft. Und das war großartig! Ich liebe Ringer! :) So gut ich es fand, dass ich Ringer besser kennen lernen konnte und sie auf ihrem Weg begleiten durfte, so schade fand ich es, dass Zombie, Sammy, Cassie, Evan und die anderen mehr oder weniger unter den Tisch gefallen sind. Besonders Cassies Verhalten hat mir hier so gar nicht gefallen. Sie wurde fast auf Evans Existenz reduziert, indem sie eigentlich nur darauf wartet, dass er zurück kommt, wie er es ihr versprochen hat. Wenn die anderen anmerken, dass er vielleicht tot sein könnte, reagiert sie stur und zickig. Sie war in diesem Band sehr ich-bezogen und wenig kooperativ, misstraut allem und jedem und kümmert sich nicht um die Interessen der Gruppe, möchte aber trotzdem den Tod angeben. Sie streitet regelmäßig mit Ringer darüber und Zombie sitzt zwischen den beiden und versucht zu schlichten. Neben Zombie und Sammy ist auch Evan seinem Charakter treu geblieben und hat wenige, dafür aber starke Auftritte. Trotzdem dachte ich mir bei dem kleinen Showdown im Hotel: "Nicht schon wieder!" Die zarte, tiefe und schöne Liebe zwischen Cassie und Evan stand von Anfang an auf wackeligen Beinen und scheint hier langsam zu zerbröckeln, denn die beiden verkommen hier zu "Prinzessin-in-Not" und "Zu-Hilfe-eilender-Ritter". Da hat sich Rick Yancey stark an seinen Kolleginnen orientiert und das hätte er mal lieber bleiben lassen sollen. Ringer ließ mich die verkorkste Beziehung von Cassie und Evan schnell vergessen. Sie erlebt ihre ganz eigenen Hochs und Tiefs. Gespannt und bewegt verfolgt man ihren Weg, der sie auf die Spur zu neuen Erkenntnissen über die Anderen, Schockmomenten und Herzklopfen bringt. Und ich frage mich: Was hält das Finale für die Figuren und den Leser bereit? Fazit: "Das unendliche Meer" verspricht (und hält) genauso viel Spannung und Grübeleien wie schon der erste Band. Die Vorfreude auf das Finale wächst und man fiebert mit den Charakteren, mit denen man zusammen im Dunkeln tappt und das Gewirr an Geheimnissen und Lügen langsam zu lösen beginnt. Auch wenn einige der Figuren an den Rand gestellt wurden, steht Eines fest: Wer Ringer mag wird in "Das unendliche Meer" voll auf seine Kosten kommen! 4,5 von 5 Sternen.

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  • Der 2. Teil der "Die 5. Welle"-Trilogie

    Das unendliche Meer

    Buechertaenzerin

    07. December 2016 um 07:10

    Meine Meinung: Bei mir ist es nun schon über 1 Jahr her, dass ich den ersten Band „Die 5. Welle“ von Rick Yancey gelesen, sowie den Film im Kino geschaut habe. Jedoch muss ich gestehen, dass mir der 1. Band so gut gefallen hat, dass ich mich noch komplett an alles erinnern konnte. Somit fiel mir der Einstieg nun in den 2. Band „Das unendliche Meer“ nicht schwer. Doch konnte mich nun dieser Jugendroman überzeugen, dass ich auch auf jeden Fall den 3. Band „Der letzte Stern“ von der „Die 5. Welle“-Trilogie lesen werde? Als erstes, wenn ich das Buch in meine Hände nehme, fällt mir wieder dieses tolle Cover auf. Was ich besonders schön dabei finde, dass man die Gestaltung sehr ähnlich und genau dem 1. Band „Die 5. Welle“ gestaltet hat. Dieser Efekt, wenn die Bücher nebeneinander im Bücherregal stehen und sie einem gleich zeigen „wie gehören zusammen“ ist für mich persönlich wunderschön. Man hat sich allg. an diesem düsteren Cover gehalten. Das heißt nun, das dunkle, schwarze Cover, mit einem einzigen Motiv darauf, welches zusammen mit dem Titel beim Wenden des Buches im Licht schimmert. Und wer nun den 1. Band gelesen hat, kann sich auch gleich mit diesem Motiv anfreunden. Was es nun genau darstellen soll, kann wahrscheinlich jeder selbst hininterpretieren. Es könnte ein Lagerraum sein, ein großer Saal oder ein Tunnel, wo Cassie durchläuft. Für mich persönlich ist es eher der große Lagerraum, sowie Cassie auf der Flucht aus Camp Heaven. Dieses Mal war es nicht gleich so einfach, den Titel zu verstehen. Während man ja beim 1. Band „Die 5. Welle“ schon gleich erfahren hat, worum es sich genau dreht. Aber das sollte einem nicht abschrecken, denn ich hab gemerkt, dass man, je weiter man der Geschichter seinen Lauf nimmt, man immer mehr versteht, warum es nun „Das unendliche Meer“ heißt. Ich kann euch dazu leider nicht mehr sagen, denn sonst würde ich spoilern und euch wohl die Lust am Lesen verderben. Zum Aufbau der Gesichte kann ich euch soweit einiges erzählen. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, sollten die Erwachsenen nicht gleich davon abschrecken. Rick Yancey hat wieder seinen leichten Schreibstil benutzt, so dass man sehr schnell der Geschichte folgen kann. Mit ein paar kleinen und großen Spannungsmomente verstetzt er den Leser richtig in das Verlagen, nicht nur noch „dieses eine Kapitel“ zu Ende zu lesen, sondern einfach weiterhin dieser Geschichte zu folgen. Dabei erzählt er weiterhin aus der Sicht von Ben und Cassie, wobei ich nun sagen muss, dass diese beiden Charaktere diesesmal etwas nebensächlich sind. Denn in erster Linie geht es um Ringer. Ringer ist ja ebenfalls ein befreiter Soldat, der nun zu der kleinen Widerstandsgruppe gehört. Wobei sie im 1. Band nur als ein sehr wichtige Nebencharakter auftaucht, vorallem am Ende des Buches, hat Rick Yancey sie diesesmal als Hauptprotagonistin in den Mittelpunkt gesetzt. Für mich selbst war es am Anfang etwas schwer, zu verstehen, warum es nun mit Ringer weiter geht. Dabei wollte ich doch nur wissen, was mit Cassie, Sam und Ben ist. Jedoch, da es nun einen extra großen Abschnitt von Ringer gibt, was sie nach der Flucht von Camp Heaven passiert, baut uns Rick Yancey eine große Spannung für das Finale auf. Denn nun versteht man beide Seiten der Geschenisse und man möchte nur noch wissen, wie es zu Ende geht. Doch dafür bräuchte man den 3. Band „Der letzte Stern“, womit wir zum Punkt Cliffhänger kommen. Ich persönlich mag nicht besondern Trilogien und Reihen, wo sich am Ende jedes Buches ein großer Cliffhänger befindet. Mir vergeht dabei dann wirklich die Lust dann weiterzulesen. Doch hierbei dreht es sich nicht um den Cliffhänger von dem 2. Band, dieser Teil ist für sich ganz abgeschlossen. Sondern es steigert eher die Spannung, was nun noch alles im 3. Band passieren könnte. Und dadurch kann man gut einige Wochen oder Monate dazwischen liegen, um eben mit dem Finale zu beginnen. Mein Fazit: Wer von euch nun „Die 5. Welle“ gelesen hat, wird die Fortsetzung lieben. Sie verspricht genauso viel Spannung und Grübelein, wie der 1. Band. Man freut sich um so mehr, dass man den Finale immer näher kommt, und fiebert richtig mit den Charakteren mit. Auch wenn der Autor einem leicht im Dunkeln lässt: Wieso, Weshalb, Warum. Eins kann ich nur sagen, dadurch kommt ihr der Antwort immer näher.  

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  • Sie hatten 6000 Jahre Zeit, um sich auszudenken wie man die Menschheit fertigmacht...

    Das unendliche Meer

    Loki_Laufeyson

    24. November 2016 um 19:21

    Salvete! "Vincit qui patitur" - Es siegt wer erduldet. Das ist das Motto dieses Buches: Grausamer, hässlicher und tiefgehender, als Band 1 - man vergleicht ja immer unwillkuerlich zum Vorband. Ich brauchte lange um mich zur Fortsetzung zu ueberzeugen, denn der erste Teil ließ mich doch äußerst skeptisch zurueck - Nein ich kann Evan mit seinen gepflegten Händen immer noch nicht ertragen. Gut, denn hier spielt er eine kleinere Rolle, doch ich möchte nichts vorweggreifen. Das Cover ist wundervoll anzuschauen - schmuck und elegant - Schwarz kombiniert mit Gold und Silber geht immer. Goldenes Licht flutet eine Menschenverlassene Halle, so wie die Welt nun leer ist. Beinahe verblendet erkennt man eine einsame Silhouette - einen Ueberlebenden in der Leere. "Das Unendliche Meer" - wovon? Der Verzweiflung? Wut oder doch der Hoffnung? Die undurchschaubare Ringer wird sich in diesem Band auf die Suche nach genau dieser Antwort machen. "In der Minute, in der wir beschließen... Ich wuenschte, ich hätte noch eine Minute. Ich wuenschte, ich hätte noch dreißig Sekunden. Dreißig Sekunden wären eine Lebenszeit. Eine Minute wäre eine Ewigkeit." Nach der Flucht aus dem Vernichtungslager sind Cassie und ihre Verbuendeten uneinig, wo sie hinsollen denn es ist nirgendwo sicher und Vertrauen Schnee von Gestern. Ringer glaubt nicht an Evans Rat und gerät damit andauernd mit Cassie in Streit. Niemand zweifelt daran, dass er nicht mehr am Leben ist, aber Cassie kann die Wahrheit nicht wahrhaben und bringt damit alle in Gefahr. Die Geflohenen verstecken sich derweil in einem verlassenen Hotel, doch es ist ein Spiel mit dem Feuer - und Evan taucht nicht auf. Als Ringer sich schließlich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft macht, geschieht was geschehen musste: Sie wird gefangengenommen - doch warum tötet man sie nicht? Die Anderen haben sich einen neuen, widerwärtigen Plan ausgedacht, um den Rest der Menschheit zu quälen und unterziehen Ringer einem mörderischen Experiment. Dabei kommt das Mädchen einer Wahrheit auf die Spur, wie sie schockierender nicht sein könnte... Das Buch ist in 8 ungleich lange Teile eingeteilt, die, wie schon der Vorgänger, jeder aus der Sicht eines Charakters erzählen - allerdings auch hier nicht alle in ich-Perspektive, was es auch schwer macht die gerade beschriebene Person sofort zu erkennen - aber hat das Rätsel dabei nicht einen gewissen Reiz? Die einzelnen Kapitel sind wie immer meist kurz gehalten, ihre Einteilung teils schon recht willkuerlich, wo ich schon gestuzt habe - bei diversen Absätzen hätte ein Kapitelanfang oft besser gepasst als mitten im Text. Nicht dass es spannungsfördernd wäre - es war einfach zwecklos. Es gibt kein Problem mit dem Einstieg ins Buch, selbst wenn man den Vorband vor längerer Zeit gelesen haben sollte, denn es wird ausreichend aber subtil hingewiesen, was ungefähr geschehen ist. An sich gelesen haben sollte man "Die 5 Welle" dennoch, denn so ganz ohne Vorwissen ist es nicht lesbar/verständlich.Die Seiten fliegen nur so vorbei - doch wirkt das Buch vermeintlich leichter als die Wahrheit. Denn der Schreibstil von Rick Yancey ist etwas Besonderes, speziell möchte ich damit auf dieses springende Niveau aufmerksam machen. Er ist voller intelligenter Parabeln und wundervoller Metaphern - ein wahres psychologisches Meisterwerk - der Autor hat sich im Vergleich zu "Die 5 Welle" ungeheuerlich weiterentwickelt. Die Charaktere werden mit solch einer Liebe zum Detail dargestellt - in Jugendbuechern ist das rar, jeder hat eine Geschichte, Ziele, Träume und Prinzipien. Auf der anderen Seite liest man immerzu das Wort "Hinterteil" und das Banalste wird zum Weltbewegendesten dramatisiert und in Szene gesetzt. Außerdem trieft der Text teilweise so vor Umschreibungen dass man die eigentliche Handlung erst nach dem dritten Lesen versteht, was einfach eine Uebertreibung des Guten ist. Dennoch - der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und mit jeder beantworteten Frage 1000 Neue im Kopf des verzweifelten Lesers entstehen zu lassen. Einfach grausam... Leider passiert im Buch selbst nicht viel, stattdessen ie wird größer Bezig auf zwischenmenschliches genommen und die Stilexperimente sind zu groß angelegt: darunter leidet die Handlung selbst sehr.An sich macht das Ende jedoch gespannt auf die Fortsetzung und ich werde gewiss "Der letzte Stern" lesen! In diesem Band lernt man die steife Ringer kennen aus deren Sicht der Großteil des Buches erzählt wird. Man merkt schnell wie klug sie ist und - ganz anders als Cassie - alles hinterfragt und beschreibt. Es war durchaus ueberraschend, die Welt durch ihre Augen zu betrachten: Was ihr wirklich was bedeutet und wie sie auf Lösungen kommt. Es hat alles einen Grund und das wird der werte Leser auch erfahren. Cassie - die ich hier sogar etwas vermisst habe - nervt nicht mehr so stark, ihr sind nur wenige Dutzend Seiten in "Das Unendliche Meer" gegönnt, der unterschiedliche Charakter der beiden Erzählerinnen ist schnell klar: Ringer liebt das Rätsel und Lyrik, Cassie spricht alles direkt an. Es gibt keine Romanze hier und das ist gut so - es wäre einfach unpassend und schon die Beziehung mit dem leider toten Evan war schlicht und eegreifend extrem ätzend. An sich ist es ja recht interessant, wenn Mensch und Alien ein Buendnis eingehen aber so... einfach nein. Die Anderen haben in 6000 Jahren ueber allerlei Scheußlichkeiten nachgesonnen und enttäuschen auch nicht. Ja, nur wieso machen sie die Vernichtung der Menschheit so persönlich? Wieso nicht ein Virus erschaffen, das statt 9/10 einfach 10/10 Menschen tötet?Vosch Spiele mit dem menschlichem Verstand kennen keinerlei Grenzen. ... 3,5/5 Sternen, es gibt Abzug fuer Verwirrungen und zu wenig Handlung. Fazit: Eine tolle Fortsetzung mit einer enormen Verbesserung des Schreibstils und einer guten Portion an Spannung und Grausamkeit, wenn auch die Handlung etwas kurz kommt.

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  • Rezension zu "Das unendliche Meer"

    Das unendliche Meer

    ElkeK

    20. November 2016 um 06:40

    Inhaltsangabe: Cassie, Ben und Sam sind mit ihrem Trupp in einem Hotel untergekommen. Die Zeit drängt, denn je länger sie sich dort aufhalten, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von den Anderen gefunden und getötet werden. Evan Walker, der in heroischer Manier und nahezu allein das Camp Haven in Schutt und Asche gelegt hat, wird noch vermisst. Sie wollten sich in diesem Hotel treffen, aber die anderen glauben nicht, dass er überlebt hat. Nur Cassie hält standhaft an seinem Versprechen fest, was sie alle in eine ernste Lage bringt. Während sie auf Evan Walker warten, zieht Ringer los, um sich nach neuen Unterschlupf-Möglichkeiten umzusehen. Dabei wird sie von Teacup verfolgt und sie werden zusammen von den Anderen gefasst. Ringer, eigentlich heißt sie Marika, kann schon bald Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden und doch versucht sie alles, um aus dem neuen Camp heraus zu kommen. Und sie kann niemanden mehr vertrauen, oder etwa doch? Mein Fazit: Den ersten spannenden Teil dieser Trilogie haben wir damals in einer Leserunde gelesen, dennoch hat es uns etwas verwirrt zurück gelassen. Den Film zum ersten Teil habe ich auch gesehen und dass half mir, beim Lesen des zweiten Teils das Ganze im Kopf etwas besser einzuordnen. Denn es geht nahtlos weiter – verwirrend und zuweilen auch recht brutal. Cassie hat nun ihren Bruder Sam wieder. Aber sie haben sich beide durch die Ereignisse verändert und das ist für ihre geschwisterliche Beziehung nicht gerade hilfreich. Cassies Verantwortungsbewußt für Sam ist dennoch groß und sie versucht ihn zu schützen, wo es nur geht. Ben, ihr früherer Schwarm, ist noch immer schwer verletzt. Für mich hatte das leicht unglaubwürdige Züge. Eine solch‘ schwere Verletzung, sogar in Begleitung mit Fieber und er kann noch kämpfen und sich aufrappeln? Gut, der Überlebenswille kann schon enorm sein, aber hält ein Körper das wirklich durch? Ich habe da so meine Zweifel. Wo es im ersten Teil hauptsächlich um Cassie ging, war in diesem Teil eher Ringer bzw. Marika im Visier des Autors, die ihr Innerstes nach außen krempeln musste. Sie wurde mir sympathisch und doch benahm sie sich kaltherzig und brutal. Ihre Handlungen waren nicht immer nachzuvollziehen, aber in Anbetracht der Gesamt-Umstände wohl logisch. Neue Figuren kommen hinzu, die genauso undurchsichtig sind. Was sind die Anderen denn nun? Eine außerirdische Lebensform? Eine irdische Gruppierung, die sich der Vernichtung der Menschheit verschrieben hat? Und warum? Die Sichtweise der Dinge wechselt, wohl nicht mehr so häufig wie im ersten Teil, aber dafür pointierter. Ich bekam als Leserin einen Überblick über die Situation, wie sehr die Gruppe ums Überleben kämpft. Nicht nur für sich, sondern für die gesamte Menschheit. Was ich ganz perfide finde: Es werden kleinen Kindern Sprengsätze eingeführt und dann zu ahnungslosen Überlebenden gebracht. Sobald genug Kohlendioxid in der näheren Umgebung ist (durch den Atem der Menschen), wird eine verheerende Explosion ausgelöst! Wie kann man sich so etwas ausdenken? Die Sprache und die Bilder, die der Autor damit „malt“, sind wirklich bemerkenswert. Metaphern und Sinnbilder, die man durchaus versteht und nachvollziehen kann. Und einiges aus dem ersten Teil kam wieder durch. Ich konnte mir die Szene und die Landschaft vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen und begleitete daher alle Protagonisten recht intensiv. Das Buch macht neugierig auf den letzten Teil, dieser bekommt wegen den vielen Fragen in meinem Kopf nur vier Sterne. Meist ist ja der mittlere Teil etwas schwächer, um dann stark ins Finale zu gehen. Ich hoffe, dass es bei diesem auch so ist! Klare Lese-Empfehlung!

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  • Eine neuer Fokus - ein tolles Buch!

    Das unendliche Meer

    JuliaSchu

    18. November 2016 um 10:25

    Rick Yancey ist ein Meister im Entwerfen von grausamen und brutalen Szenarios. Das war mir schon bewusst, nachdem ich „Die 5. Welle“ gelesen habe. Doch durch den zweiten Teil der Trilogie „Das unendliche Meer“ wird dies noch viel deutlicher! Eine Fortsetzung, die es in sich hat und doch so ganz anders ist, als ihr Vorgänger. Emotional, brutal und mitreißend – aber auch verwirrend und beängstigend. Wer sich auf diese Reihe einlässt, muss mutig sein. Mutig im Umgang mit Charakteren und mit  seinen eigenen Emotionen. Denn nichts ist schlimmer als ein unendliches Meer, gefüllt mit Nichts, zu fühlen…KlappentextDie erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...MeinungIn „Die 5. Welle“ ist die Handlung im Vergleich zum zweiten Teil schon geradezu simpel. Die große Schwester will ihren kleinen Bruder retten, verliebt sich dabei in einen Außerirdischen und schafft das Unmögliche. Doch der Zweifel ist gesät und niemand weiß so recht, wem er noch trauen kann. Hier beginnt der zweite Teil. Es hat sich eine kleine Gruppe um Cassie herum gebildet. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Sammy, Zombie, Ringer, Teacup, Poundcake und Dumbo verschanzt sie sich und wartet auf Evans Rückkehr. Doch wer ist schon noch sicher? Die Gruppe teilt sich auf, um eben genau das zu finden: Einen sicheren Ort.Das Buch ist sehr komplex geschrieben und nicht alles soll der Leser sofort verstehen. Wie auch Teil eins, wird „Das unendliche Meer“ aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Doch während Cassie und Zombie eindeutig die Protagonisten des ersten Buches waren, sind sie dies jetzt nicht mehr. Cassie hat zwar weiterhin Erzählteile und diese sind in der ersten Hälfte des Buches auch nicht gering. Das starke Mädchen, das ihre Persönlichkeit nahezu vollkommen ändern musste, muss in dieser neuen Welt immer noch zurecht kommen. Und auch Zombie spielt weiterhin den harten Sergeant, der sein Team beschützen will. Selbst Evan übernimmt eine Erzählrolle. Doch das alles gerät in den Hintergrund, wenn sich die wahre Protagonistin dieses Buches zeigt: Ringer. Über die Hälfte der Geschichte, wird von ihr erzählt. Und das ist überaus spannend – denn sie ist von den anderen getrennt. Sie wird gefangen genommen und befindet sich in den Fängen von Vosch. Doch wer ist er und warum löschte er die Menschheit nicht einfach auf einen Schlag aus? Diesen Fragen stellt sich die Kämpferin und währenddessen erfährt der Leser völlig andere Seiten von ihr. Ich mochte Ringer nie besonders. Doch wie ich bereits in meiner Rezension zum ersten Teil schrieb, muss ich betonen, dass Rick Yancey ein Händchen für die Entwicklung seiner Figuren hat. Und die Figurenentwicklung steht hier ganz klar im Vordergrund. Ringer entpuppt sich als noch so viel mehr, als nur eine emotionslose Kämpferin. Doch gleichzeitig werden durch ihren Teil Fragen aufgeworfen, die mich sehr verwirrt haben. Die in eine Richtung gehen, die ich nicht erwartet hatte und die mich noch mehr auf den dritten Band fiebern lassen. Die Entwicklung des Buches ist gewöhnungsbedürftig und dennoch so unglaublich gut gelungen. Rick Yancey setzt seinen Fokus einfach völlig anders, was viele vielleicht enttäuscht. Doch lässt man sich auf den Handlungssprung ein, der wirklich drastisch ist, ist das Buch eine überaus spannende Lektüre!  Man weiß einfach nie, was gleich passiert. Man weiß nie, mit was man überhaupt noch rechnen kann. Yancey baut solch emotional brutale Szenen ein, dass mir das Herz schon auf den ersten 30 Seiten stehen blieb. Da fragte ich mich dann „Ist das wirklich passiert?“ Aber auch wenn sich nicht jede Szene als so dramatisch herausstellt, wie sie anfangs erscheint, geht der Autor immer noch sehr konsequent vor. Sein Stil gefällt mir gut, auch weil er sich von den typischen Jugendbüchern stark abhebt. Das Buch zeichnet eine düstere und ernste Atmosphäre aus, die von Misstrauen geprägt wird. Und dennoch blitzen Werte wie Freundschaft, Hoffnung und Liebe immer wieder auf. Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte von Poundcake. Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Jungen bewundere. Yancey baut einfach noch viele weitere kleine Geschichten ein, die so unbedeutend scheinen und die doch den Charakter des Buches ausmachen. Er spielt sozusagen mit den Werten der Menschlichkeit, lockt dadurch den Leser und lässt ihn in völliger Fassungslosigkeit zurück. Am Ende möchte man einfach nur noch wissen, was denn nun mit der Welt passiert und ob wir alle wirklich im unendlichen Meer gefangen sind. Denn das gefiel mir auch sehr gut. Die Formel „des unendlichen Meers“ greift Rick Yancey immer wieder auf. Zwischenzeitlich wird das etwas viel, doch so bleibt dieses Bild präsent und es ist überaus passend gewählt.FazitDieses Buch ist mehr als nur eine Fortsetzung. Es ist eine mutige Weiterentwicklung mit einem stark verlagerten Fokus. Doch so erfährt man noch viel mehr von dem Szenario, das Rick Yancey vor Augen schwebt. Es ist fesselnd, emotional und weiterhin brutal. „Das unendliche Meer“ ist nichts für schwache Nerven. Doch nicht nur Action steht im Vordergrund, sondern eben auch die Menschlichkeit.  Für mich ist der zweite Teil sehr gelungen und absolut lesenswert. Dennoch bin ich nicht mit jeder Entwicklung einverstanden und ein bisschen verwirrt. Ich vergebe vier Spitzenschuhe, um mir das letzte Paar für das große Finale aufzusparen.

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