Rick Yancey Der Monstrumologe

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Der Monstrumologe“ von Rick Yancey

1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will.

Viel brutaler als ich erwartet hatte, aber eine interessante Idee mit einer wirklich coolen Innengestaltung

— Bibliomania

Konnte mich nicht überzeugen. Ich kam einfach nicht in die Story rein und langweilte mich.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Alles, was ich zu diesem Buch schreiben könnte, haben Vorleser schon geschrieben. Kann mich dem nur anschließen! Einfach toll!

— AllerleiRausch

Ein tolles Buch, begeistert einen sofort. Detailgetreue Beschreibungen und eine echt schräge Story machen es zu einem "must read" !

— Buchbinder

Erschreckend brutal und eckeleregend für meinen Geschmack. Armer Will Henry..

— meinmausenest

Packende Geschichte mit schönen Illustrationen hie und da - empfehlenswert!

— Waldkauz

habs leider nicht ganz durch geschafft. die Idee ist eigentlich toll, aber die Charaktere sind soooo nervig

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein super Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

— Catniss

Interessante Charaktere, für ein Jugendbuch etwas zu grausig.

— Karin_Kehrer

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  • Kam nicht an meine Erwartungen heran....schade : /

    Der Monstrumologe

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    03. October 2017 um 18:10

    Titel: Der MontrumologeAutor: Rick YanceyReihe: Der Monstrumologe #1Verlag: Bastei LübbeGenre: FantasySeitenanzahl: 411"Wir sind Sklaven, wir alle, Will Henry", sagte er, indes er mir das Buch aus der Hand nahm und es auf den nächsten Stapel legte. "Manche sind Sklaven der Angst. Andere sind Sklaven der Venunft - oder niederer Begierden. Es ist unser Schicksal, Sklaven zu sein, Will Henry, und die Frage muss lauten, welchem Herren wollen wir unser Joch verdanken? Soll es die Wahrheit oder die Flaschheit sein, die Hoffnung oder die Verzweiflung, das Licht oder die Dunkelheit? Ich ziehe es vor, dem Licht zu dienen, auch wenn diese Knechtschaft oft im Dunkel liegt. Nicht Verzweiflung hat mich dazu gebracht abzudrücken, Will Henry; Erbarmen leitet meine Hand."//S.84//Klappentext:1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will.Cover:Ein Traum ♥Alleine wegen dem Cover wollte ich das Buch haben. Mir gefällt die Zeichnungsart und dass es in schwarz weiß ist. Nur ein roter Blutfleck bildet das einzigst Bunte.Passt wirklich gut zur Geschichte, auch wenn diese mir nicht gefallen hat.Meine Meinung:Eigentlich lese ich solche Geschichten ganz selten, weil ganz selten so eine auch mein Fall ist.Leider gefiel mir "Der Monstrumologe" so gar nicht. Ich ging mit hohen Erwartungen, die durch das Cover und dem Klappentext zusammenkamen, an die Geschichte und wurde bitter enttäuscht.Schon zu Anfang empfand ich die Geschichte als sehr schwerfällig, aber dennoch war sie interessant.Der Leser efährt sie durch die Sichtweise von Will Henry, der als Waisenkind bei Dr. Warthrop arbeitet.Will ist fleißig und auch ein wenig trotzig und wenn ich nocheinmal den Namen Will Henry lese, kriege ich den Koller.Eine Sache, die mir schrecklich auf den Keks ging, war der Stil. Ich fand ihn einfach nur furchtbar. Immer wenn der Doktor mit dem Jungen sprach, sagte er Will Henry...wie schon alleine im Zitat auf einer halben Seite 3 Mal :OSo ging das die komplette Geschichte durch, je nachdem, wie viel der Doktor mit ihm redete....und ich hasse sowas echt wie die Pest !!Es nervt mich einfach tierisch und ich finde einfach, dass soetwas den Lesefluss unheimlich stark bremst -.-Eigentlich beschreibe ich den Stil ja immer zum Schluss, aber da ich ihn so furchtbar fand, kam er als erstes dran....nun zur Story...Wie gesagt, anfangs noch recht interessant. Ich fand es spannend, den Doktor bei seiner Arbeit zu begleiten und mit Will die Geheimnisse zu lüften. Vor allem die Geschichte rund um das Mädchen und diesem Monster (Name vergessen...)Aber das war es schon...Okay...es ist eine Reihe, aber irgendwie hatte ich die Erwartung, dass zumindestens mehr als dieses eine Monster thematisiert wird....Da irrte ich mich wohl : /Das ganze Buch drehte sich nur um dieses eine Monster und es war ansich ja interessant, wie die beiden es jagen, aber ich hatte eben mehr Vielfalt erwartet....Aber ich möchte auch etwas Positives sagen.Die Zeichnungen, die das ganze Buch durchziehen, fand ich spannender als die Geschichte.Sie sind wunderbar düster und ich kam mir wie ein kleines Kind vor, das ein Pop-Up Buch erkundigt. Einfach schön gemacht und so viel Detailtreue ♥Fortsetzung ?: Nein, danke. War nicht mein Fall.Bewertung:Allein die tollen Zeichnungen bewahren das Buch vor einer ganz miesen Bewertung. Klingt hart, aber meine Erwartungen wurden null erfüllt und ich langweilte mich von Anfang bis Ende :(Von mir gibt es: 2 von 5 Sterne

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  • Die Monster sind los

    Der Monstrumologe

    Bibliomania

    30. June 2017 um 22:29

    Will Henry ist zwölf und hat seine Elter verloren. Nun wohnt er bei dem Monstrumologen Dr. Pellinore Warthrop, der sich mit unheimlichen Wesen beschäftigt, sie studiert und jagd, wenn es nötig wird. So wie in diesem Fall. Eines Nachts bringt ein Grabräuber die Leiche eines Mädchens ins Haus, das von einem Monster umarmt wird, es ist ein Andropophage. Sehr gefährliche Monster, die eigentlich in Afrika heimisch sind, doch plötzlich sehen sich die beiden einer großen Horde gegenüber und müssen handeln.Will Henry habe ich sofort lieb gewonnen. Ein 12-Jähriger, der sich eigentlich um einen älteren Mann kümmert statt umgekehrt. Er ist lieb und brav, eigentlich sehr hörig, aber er ist als Waise natürlich auch einsam.Der Professor ist schon ein wenig gemein zu ihm, so kommt es mir vor. Andererseits stelle ich mir die Arbeit eines Doktors genau so vor: keine Zeit für Essen, Schlaf und zwischenmenschliche Beziehungen, stattdessen: Forschung. Er ist ziemlich gut getroffen.Dass der Text mit Messern, Sägen, Dolchen und dergleichen durchsetzt ist, gefällt mir sehr gut, eine tolle Idee diese Illustrationen, die den Grusel so schön hervorheben.Das Buch ist auch viel brutaler, als ich es erwartet hätte. Wie kann man einen 12-jährigen Jungen solchen Strapazen aussetzen? Andererseits ist es ein Horrorbuch und eine andere Zeit.Schade fand ich, dass es so wenige Zeichnungen von den Andropophagen selbst gab, da hätte ich gerne mehr gesehen.Alles in Allem ein spannendes, gruseliges und brutales Buch, dessen Geschichte mich dennoch irgendwie fasziniert und ich gerne auch den zweiten Teil noch lesen werde. Ich weiß nur nicht, ob ich dann wirklich noch mehr davon lesen möchte, 3,5 Sterne für Teil 1.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2382
  • "must read"

    Der Monstrumologe

    Buchbinder

    21. August 2016 um 10:06

    Total tolles Buch ! Es ist eine schräge Story eines kleinen Jungen der seine Eltern bei einem tragischen Feuer verliert und dann halt bei einem scheinbar kalten Menschen findet. Doch die Geschichte dreht und wendet sich und zeigt das nicht alles ist wie es im ersten Moment scheint! 
    Ein super Buch für zwischen durch, keine Weltliteratur aber eine spannende und unterhaltsame Geschichte.

  • Ich habe mir leider vom Titel her mehr erwartet...

    Der Monstrumologe

    PeWa

    05. August 2016 um 07:58

    Wir haben es mit einem altbekannten Motiv der Literatur zu tun. In einer (frei erfundenen) Stadt in Neuengland lebt im Jahr 1888 der Waisenjunge Will Henry beim kauzigen Wissenschaftler Dr. Warthrop. Schon Wills Eltern, die auf tragische Weise bei einem Brand – dessen Umstände im späteren Verlauf der Geschichte noch eine große Rolle spielen werden – ums Leben kamen, arbeiteten für Dr. Warthrop. Der Doktor widmet sich mit vollem Einsatz der Monstumologie, jener oben definierten, geheimen Wissenschaft. Will muss ihn bei seinem zumeist nächtlichen Sitzungen assistieren. Der arme Junge schläft dabei fast immer ein und wird dafür von seinem uneinsichtigen Doktor immer wieder zu Unrecht gemaßregelt. Das Mitleid des Lesers ist Will in jedem Fall gewiss – so wie vor ihm auch Harry Potter oder David Copperfield. Der schrullige Doktor bekommt eines Abends ein besonders monströses Exemplar auf seinen Seziertisch: einen Anthropophagen. Dieses unbekannte Wesen zeichnet sich besonders durch eine Merkwürdigkeit aus, es ist kopflos. Seine Augen befinden sich auf der Brust und sein scharfzahniges Maul in seinem Bauch. Dr. Warthrope konsultiert seine einschlägige Monsterliteratur und ist sich bald sicher, dass er es mit einer großen Bedrohung zu tun hat – wie könnte es auch anders sein (diesen Schluss hätten wir vermutlich auch ohne Fachliteratur geschlossen, oder?)? Über die weiteren Entwicklungen der Geschichte möchte ich gar nichts mehr verraten. Nur so viel: die erhoffte Spannung blieb leider aus. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen – wäre sie doch nur 200 Seiten kürzer gewesen. Ein paar gute Dialoge hätten dem Roman gut getan, die vorhandenen erscheinen mir alle sehr konstruiert und sprachlich nicht zu den Protagonisten passend. Das mag daher rühren, dass die Geschichte rückblickend erzählt wird. Will schreibt sie als betagter Mann auf und die an sich spannenden Stellen werden durch diese Form des Erzählens ziemlich steif und langweilig; ein Junge spricht mit den Worten eines Greises – das ist einfach nicht stimmig. Scheinbar war sich Yancey auch nicht sicher, ob er ein Buch für Erwachsene oder doch lieber ein Jungendbuch schreiben soll. Erschienen ist es zwar als Buch für Erwachsene, aber immer wieder findet man sich beim Lesen in der Jugendbuchwelt wieder...

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Nichts für einen schwachen Magen!

    Der Monstrumologe

    Karin_Kehrer

    06. December 2015 um 16:29

    Neuengland 1888: Der 12-jährige Waisenjunge Will Henry arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Pellinore Warthrop, eines Wissenschaftlers mit einem besonderen Spezialgebiet: Er ist Monstrumologe, studiert also Monster und macht nötigenfalls auch Jagd auf sie. Als ein Grabräuber eine Leiche abliefert, in die sich ein zahnbewehrtes Ungeheuer verbissen hat, beginnt eine wahnwitzige Jagd. Unterstützung bekommt Warthrop dabei auch von dem geheimnisvollen Dr. Kearns, der sein eigenes gefährliches Geheimnis hütet. Vorweg finde ich, dass dieses Buch bestimmt kein Jugendbuch ist, auch wenn die durchaus sehr ansprechende Aufmachung und der 12-jährige Held das suggerieren möchten. Es ist blutrünstig, auch unappetitlich und die Charaktere zum Teil sehr zwiespältig. Nichtsdestotrotz fand ich die Lektüre spannend, vor allem eben wegen der Charaktere. Dr. Pellinore Warthrop ist wohl der Letzte, der fähig wäre, sich um ein traumatisiertes Kind zu kümmern, das gerade seine Eltern auf grässliche Weise verloren hat. Und doch beginnt man diese chaotische Figur ins Herz zu schließen, denn gefühlsmäßig ist er trotzdem an seinen jugendlichen Assistenten gebunden. Will Henry wirkt aufgrund seines Schicksals sehr abgeklärt. Was durchaus glaubwürdig ist, da im Übrigen in der damaligen Zeit Kinder oft genug frühzeitig erwachsen werden mussten. Sehr kontrovers die Figur des Dr. Kearns. Zum einen sympathisch und fröhlich, zum anderen kaltblütig und grausam. Über sein Geheimnis sei hier nichts verraten … Der altmodisch wirkende, ziemlich ausschweifende Schreibstil wird konsequent durchgehalten, was den Eindruck entstehen lässt, man habe es hier mit einem Klassiker der Gruselliteratur zu tun. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus authentisch. Fazit: Als Jugendbuch meiner Meinung nach nicht geeignet, da zu grausam und unappetitlich. Kontroverse und interessante Charaktere.

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  • Gruseliger Einstieg mit jeder Menge Gänsehaut.

    Der Monstrumologe

    stebec

    26. November 2015 um 13:23

    „Dies sind die Geheimnisse, die ich gehütet habe.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Ich persönlich finde das Cover total hässlich. Vor allem war ich eine ganze Zeit lang der Meinung, die Person auf dem Cover ein Mädchen ist, weil die Ohren des Jungen aussehen wie Zöpfe. Der Plot: Direkt zu Beginn der Geschichte jagd ein Schauer den nächsten. Eine dunkle Nacht und ein Grabräuber, der einen unfassbaren Fund gemacht hat. Schon steckt man mitten in der Handlung und kann vor grauen kaum noch das Buch aus der Hand legen. Dann nehmen die Ereignisse noch mehr Fahrt auf und wir begleiten die beiden Hauptprotagonisten auf ihrer Irrwitzigen Jagd nach den Monstern, die durchaus blutig und grausam sind. Ich hab mir stellenweise so ins Hemd gemacht, weil mich einfach alles an diesem Buch gepackt hat. Während die Geschichte dem Ende zusteuerte, taten sich immer mehr menschliche Abgründe auf, die in ihrer Grausamkeit fast noch schlimmer waren, als die Monster, die im Endeffekt nur ihren Instinkten gefolgt sind. Die Charaktere: Skurril. Das ist das erste Wort, welches mir zu den Protagonisten einfällt. Obwohl man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass Menschen, die Monster jagen zwangsläufig nicht mehr alle Nadeln am Baum haben müssen, war ich stellenweise über die Charaktere regelrecht entsetzt. Jedoch wirkte hierbei keine der Personen zu irgendeinem Zeitpunkt unglaubwürdig. Mit am interessantesten war der Professor, der sich öfter in Schweigen gehüllt hat und somit eine sehr geheimnisvolle Aura um sich gelegt hat. Die Umsetzung/Schreibstil: Mit dem Autor bin ich in dieser Hinsicht sehr zufrieden. Ich bin ohnehin ein Fan dieser langen Schachtelsätze, die wirklich ALLES bis ins kleinste Detail beschreiben. Ich habe mich an die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle erinnert gefühlt. Gerade dieser Schreibstil hat sehr gut zu den Geschehnissen gepasst. Vor allem die gruseligen Szenen waren sehr detailgenau ausgearbeitet. Fazit: Ich kann dieses Buch an alle Fans von gepflegten Horrorbüchern und vielleicht auch von Sherlock Holmes empfehlen. Generell konnte mich das Buch begeistern. Vor allem da ich momentan in Monsterstimmung bin. 

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  • Monströs gruselig

    Der Monstrumologe

    Palomapixel

    22. May 2015 um 14:44

    Der Monstrumologe ist um es kurz und bündig zu sagen, dass perfekte Buch um an Halloween oder einem düsteren nebligen Tag gelesen zu werden. Schon das schwarz graue Cover in dem nur ein paar rote Blutstropfen glitzern gibt uns einen Hinweis in welche Richtung das Buch geht. Nach langer Zeit werden Will Henrys Tagebücher gefunden. Aus Mangel an Informationen über ihn beginnt man diese zu lesen und was man da zu lesen bekommt, ist in gleicher Weise schaurig, wie unglaublich faszinierend. Will Henry ist ein Waisenkind und lebt bei seinem Vormund Dr. Pellinore Warthrop. Dem einzig anerkannten Monstrumologen weit und breit. Denn Monster die Nachts unter deinem Bett lauern, die gibt es eben wirklich. Der Doktor, wie Will Henry ihn nennt, ist gleichermaßen schwierig wie intelligent. Doch er ist alles was Will Henry noch hat und Will Henry ist dem Doktor "unentbehrlich". Sein Leben ist nicht leicht und doch erträgt er es mit einer sanften Demut, die nicht dem Naturel eines Zwölfjährigen entspricht. Schließlich ist er nicht irgend ein Junge, sonder Dr. Warthrops Assistent. Eines Abends kommt ein alter Grabräuber mit einem schaurigen Fund zur Tür des Doktors, einer Leiche in die sich ein zahnbesetzes Monster ohne Kopf dafür mit Augen so tief wie Totenseen verbissen hat. Der Doktor ist sofort Feuer und Flamme aufgrund seiner neuen Herausforderung. Will Henry ringt eher mit der Übelkeit die der Gestank des Monsters auslöst. Dr. Warthrop weiß genau das diese Monsterart hoch gefährlich ist. Sie ernährt sich von Menschenfleisch. Es gilt schnell zu Handel, wenn nicht noch schlimmeres passieren soll. Doch es kommt ja immer anders als man denkt und die Sache wird sich als gefährlicher und komplizierter erweisen als zunächst angenommen.  Das Buch soll 1888 Spielen und das wird auch perfekt in Setting des Buches verkörpert. Besonders merkt man das auch, in der sehr blumigen und altertümlichen Sprache die Rick Yancy beim schreiben gewählt hat. Ich hatte mit dieser sehr ausschweifend, umschreibenden Sprache keine Probleme. Mir hat das eher sehr gut gefallen. Ich könnte mir aber denken das das nicht jedermanns Fall ist. Die Geschichte ist stellenweise sehr düster und gruselig. Man könnte perfekt einen Horrorfilm daraus drehen. Es ist aber nicht zu übertrieben ich habe schon viel blutigere Thriller gelesen. Die Stimmung im Buch stimmte einfach. Zum Ende spitzt sich dann alles noch mal zu. Etwas schade finde ich das Rick Yancy den Aufbau so gewählt hat, dass er zu anfangs ein Stückchen Geschichte von Will Henry vorweg nimmt. Das hätte meiner Meinung nach gar nicht sein müssen und hat dem Ende einen ticken Spannung genommen. Trotzdem war das Buch gut. Ich könnte es gar nicht so ganz genau in ein Genre stecken. Es war einfach anders, aber gut. Ein paar Passagen zogen sich etwas endlos in die Länge, so das es mir schwer viel am Ball zu bleiben. Ich wollte das Buch aber unbedingt zu Ende lesen und bin dran geblieben. Das wurde dann auch belohnt. Wer also das etwas verrückte, kauzige und altertümliche gemischt mit Monstern und Horror mag, der ist bei diesem Buch richtig. Es erinnerte mich auch ein bisschen an Sleepy Hollow falls euch das weiterhilft.  wer noch mehr lesen möchte  http://palomapixel.blogspot.de

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  • Der Monstrumologe, rezensiert von Götz Piesbergen

    Der Monstrumologe

    Splashbooks

    20. January 2015 um 09:30

    Als die ersten Karten entstanden, wussten die jeweiligen Ersteller nicht, was für Wesen in den fernen Ländern leben würden. Und so verließen sie sich auf Hörensagen, was zu so bizarren Vorstellungen führte, wie Menschen, die nur einen großen Fuß haben und ihn unter anderem als Sonnenschirm benutzen. Heutzutage weiß man natürlich, dass dies alles Humbug ist. Doch was wäre, wenn diese Fantasien Wahrheit wären? "Der Monstrumologe" geht dieser Idee nach. Geschrieben wird das Buch von Rick Yancey. Der Amerikaner hat einen Bachelor in Englisch und arbeitete zunächst als Lehrer und Schauspieler. Seit 2004 ist er Schriftsteller und hat viele Romanreihen für Kinder und Erwachsene herausgebracht. Sein Deutschlanddebüt feierte er mit "Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp". "Der Monstrumologe" ist der Auftakt zu einer bislang dreiteiligen Serie, deren zweiter Band unter dem Titel "Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo" bereits erschienen ist. Will Henry ist zwölf Jahre alt und hat seine Eltern bei einem Brand verloren. Seitdem lebt er Dr. Warthrop, einem verrückten Mann, für den bereits sein Vater arbeitete. Der Doktor ist Monstrumologe, ein Wissenschaftler, der sich auf die Erforschung von Monstern spezialisiert hat. Und jene existieren auch im Jahre 1888. Eines Tages bringt ihm ein Grabräuber eine zahnbewehrte Leiche. Es handelt sich um ein Wesen, dass zwar einen menschenähnlichen Körper hat. Doch verfügt es über keinen Kopf, sondern hat sein Gesicht im Brustkorb. Und sein Maul ist mit scharfen Zähnen bewehrt. Der Doktor weiß, dass diese Kreaturen Menschen töten können und beschließt deshalb zu verhindern, dass sich die Artgenossen des toten Wesens verbreiten können. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dieses Vorhaben zu viel für ihn sein könnte und er Hilfe benötigt. "Der Monstrumologe" ist ein Roman, der zwar gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Doch verzichtet Rick Yancey darauf, ihn in einem nebelverhangenen England stattfinden zu lassen oder gar die Industrialisierung mit in seine Handlung einzubauen. Stattdessen konzentriert sich der Autor voll und ganz auf den Fall sowie auf seine Protagonisten und die Gefahr, mit der sie sich beschäftigen. Rest lesen unter: http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/16335

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  • Verrückt aber interessant

    Der Monstrumologe

    Traumfeder

    12. January 2015 um 16:02

    Inhalt Als im Jahr 2007 ein Autor ein Seniorenheim besucht, bekommt er vom Leiter die Tagebücher des Verstorbenen William James Henry, da er aus dem Inhalt nicht schlau wird. Auch der Autor kann kaum glauben, was auf den Tagebuchseiten festgehalten wurde. Darin behauptet William Henry, dass er 1876 geboren wurde. Als Will Henry wurde er im jungen Alter zum Waisen, bis sich Doktor Pellinore Warthrop seiner annahm. Mit 12 ist er dessen Schüler und Mitarbeiter, von da an hat er viel verrücktes und außergewöhnliches erlebt, denn der Doktor ist Monstrumologe. Er ist der Doktor des Grotesken und beschäftigt sich mit Wesen, von denen die Menschen nicht einmal in ihren Alpträumen wissen wollen. Meine Meinung Alles beginnt in einem Seniorenheim. Ein Autor besucht den Leiter um ihn für seine Hilfe an einem Projekt zu danken und erhält seltsame Tagebücher des Verstorbenen William James Henry. Der Leiter glaubt, dass es sich dabei um den Entwurf eines äußerst seltsamen Buches handelt. Der Autor verspricht sich die Bücher anzusehen. So taucht er ein in eine seltsame Geschichte und beginnt das erste Buch zu lesen. Es ist 1888 und der Waisenjunge Will Henry arbeitet nun für Doktor Pellinore Warthrop. Nachdem seine Eltern ums Leben gekommen sind, hat der Doktor ihn bei sich aufgenommen, war sein Vater doch zuvor der Assistent des Doktors. Will Henry muss nicht nur mit den Launen des Doktors klar kommen, die sich andauernd ändern, sondern auch mit dessen Arbeit als Monstrumologe, bei der er ihn unterstützen muss. Für einen 12 jährigen, der den Verlust seiner Eltern noch nicht verkraftet hat, ist dies doch ziemlich hart. Seine einzige Erinnerung an seine Familie ist ein Hut, der ihm allerdings zu klein geworden ist und an den er sich doch verzweifelt klammert. Doktor Pellinore Warthrop könnte man leicht in die Kategorie "verrückter Wissenschaftler" zuordnen. Genau wie sein Vater, ist er Monstrumologe geworden. Ständig wuselt er herum und sucht nach Ungewöhnlichem. Warthrop ist sehr belesen und kann sich unheimlich viel merken. Alles Unbekannte fasziniert ihn, weshalb er auch mal die Menschen um sich herum vergisst. Dies erkennt man vor allem an seinem Verhalten Will gegenüber. Er lässt den Jungen schuften und vergisst, dass dieser auch Bedürfnisse hat. Er hetzt den Jungen herum und erwartet, dass er alles in Hand umdrehen schafft, wie es sein Vater tat. Selbst in den gefährlichsten Situationen setzt er den Jungen ein, ohne sich zu fragen, ob sich dieser möglicherweise fürchtet. Dieses erste Abenteuer um Will Henry und den Doktor, beschäftigt sich mit den geheimnisvollen Wesen der "Anthropophagen". Diese Wesen leben unter der Erde und bewegen auch durch Gänge, die sie sich selbst angelegt haben. Doch auch über der Erde sind sie durchaus gefährlich und tödlich. Eine Horde von ihnen taucht in New Jerusalem auf und bedroht die Bevölkerung. Da der Doktor allein mit ihnen nicht fertig wird, holt er sich Hilfe von John Kearns, einem begnadetem aber auch skrupellosen Jäger. Rick Yancey hat hier eine wirklich ungewöhnliche Geschichte geschrieben, die den Auftakt zu einer ganzen Reihe bildet. Monstrumologe ist sicherlich kein alltäglicher Beruf, vor allem aber einer, den sicherlich die Wenigsten ausüben wollen. Die Idee dahinter ist wirklich gut durchdacht und schafft Platz für viele Fortsetzungen, denn Monster gibt es schließlich viele, wenn auch nicht alle bekannt sind. Die Monsterjagd gestaltet der Autor mit reichlich Spannung, auch wenn dabei nicht unbedingt alles glatt läuft. Rick Yancey beschreibt dabei wirklich detailreich, jedoch nicht übertrieben. An manchen Stellen ist die Fantasie des Autors ziemlich erschreckend, vor allem da dies ja mehr oder weniger einem kleinen Jungen zugetraut wird bzw. durch seine Augen gesehen wird. Wobei hier der Leser ja auch im Blick behalten sollte, dass alles zum Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wo viele Kinder arbeiteten um der Familie zu helfen. Deshalb erscheint Will Henry ja auch an manchen Stellen erwachsener als er ist, nur selten kommt sein wahres Alter durch. Das Buch ist mitreisend geschrieben, dass man einfach nicht aufhören will zu lesen. Man will wissen, was hinter diesen Wesen steckt und natürlich wie die Protagonisten diese töten wollen. Das Geheimnis dahinter ist irgendwie gruselig und ekelhaft, so wie dem Menschenleben gegenüber ziemlich abschätzig gegenüber stehend. Das einzig negative an diesem Buch ist sicherlich der Charakter des Doktors. Sein Genörgel ist übertrieben dargestellt und seine Kritik an Will Henry auch. Man will ihm eine klatschen dafür, dass er das Kind so mies behandelt. Fazit Ein Doktor und ein Junge begeben sich auf die Jagd nach einem menschenfressendem Monsterrudel. Eine seltsame Geschichte, die noch viele weitere und verrückte Abenteuer verspricht.

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  • Du bist, was du ißt...

    Der Monstrumologe

    Virginy

    04. November 2014 um 08:30

    Seit seine Eltern bei einem Brand umkamen, lebt der 12-jährige Will Henry bei Dr. Warthrop und arbeitet, wie schon sein Vater, als dessen Assistent. Warthorp ist jedoch kein gewöhnlicher Doktor, er ist ein Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und jagt sie notfalls auch. Eines nachts taucht ein Grabräuber mit seiner Beute auf, einem toten jungen Mädchen, in das sich ein seltsames Wesen verbissen hat, ebenfalls tot. Der Doktor weiß natürlich sofort, womit er es zu tun hat, nämlich mit Menschenfressern und so langsam keimt in ihm der Verdacht, das diese absichtlich vom Ende der Welt mit dem Schiff hergebracht wurden und seine Familie etwas damit zu tun hat. Nachdem eine Pfarrersfamilie grausam abgeschlachtet wurde, macht Warthrop Jagd auf die Monster und der kleine Will Henry ist als sein Gehilfe natürlich immer mitten drin im Geschehen und erlebt den Alptraum seines Lebens... Das Buch erinnert von derAufmachung her an ein Kinderbuch, ist aber keins, auch wenn es eine Menge große und kleinere Bilder enthält, was doch recht ungewöhnlich ist. Mir jedenfalls hat dieser Stil sehr gut gefallen. Auch Will Henry war mir sehr sympatisch, er hat es beim Doktor nicht leicht, da dieser nur für seine Arbeit lebt, Essen und Schlaf sind ihm relativ gleichgültig und so ist es an Will zu kochen, einzukaufen und zuzusehen, wie er an den benötigten Schlaf kommt. Warthorp selbst hat keine Ahnung von Kindern, einerseits behandelt er Will wie einen Bediensteten, schleift ihn von einer nicht kindgerechten Situation in die nächste, aber er sorgt sich auch um ihn, kann das nur nicht so recht zeigen. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn die bösen Menschenfresser teilweise recht altbacken daherkamen, aber darüber kann man gut hinwegsehen. Ich jedenfalls freue mich auf die Fortsetzung, wenn es wieder heißt: "Mach fix, Will Henry, aber langsam..." ;)

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  • Redundant, langatmig und wenig gruselig - dafür zwischenmenschliches Drama

    Der Monstrumologe

    Ullarulla

    13. August 2014 um 00:36

    Die Einleitung bzw. um was es in dem Buch geht spare ich mir mal. Ich hätte mir vor dem Lesen gewünscht zu wissen um welche Art Monster es sich handelt. Dann hätte ich das Buch nämlich nicht gelesen, weil mir das Monster einfach nur affig erscheint. Ich weiß nicht ob mich das jemals gegruselt hätte, egal in welchem Alter. Wenn, dann höchstens unter 10 Jahren. Es handelt sich um Wesen, die wohl schon von Herodot und Shakespeare erwähnt wurden - Anthropophagen. Das sind Monster, die keinen Kopf haben. Eine menschliche Statur, jedoch wohl etwas größer sind als die meisten (je nachdem wie alt). Augen sitzen in der Schulter und der Mund im Bauch. Natürlich mit 'ner Millionen Reißzähnen drin (oder so). So ein Buch wäre vielleicht im 19. Jahrhundert noch gruselig gewesen, aber nicht mehr in Zeiten in denen es Fernseher gibt. Für mich persönlich, wenn überhaupt, ist der Kopf doch mit das Gruseligste am Monster. Wie ein Monster den Kopf seltsam hin und her dreht z.B oder horcht. Das hätte man toll gestalten können, aber nein, Anthropophagen sollen es sein. Yancey ist halt kein Lovecraft der es mit dem Unbekannten und Übersinnlichen aufnimmt und einem selbst Spielraum lässt für Vorstellungen von Monstern, die nie genau beschrieben werden. Das macht Lovecraft heute noch spannend für mich. Nicht so Yancey. Blutig und bildsprachlich an einigen Stellen gewaltig, wenn es um irgendwelche ekligen Sachen geht ist er. Aber was soll das bei mir bewirken? Er versucht teilweise auch den Menschen als "eigentliches Monster" darzustellen, schafft er aber eher weniger. Das haben andere Autoren besser hinbekommen. (Sapowski zum Beispiel) Ich weiß nicht ob das Original anders beim Lesen wirkt, doch die deutsche Ausgabe ist reichlich redundant geschrieben. Ein Beispielsatz: "Wie wundersam sonderbar es einem Beobachter unten, hätte er in dem Raum, in den ich jetzt fiel, gestanden, vorgekommen sein müsste, die jungfräuliche Dunkelheit, die nie vom wohltätigen Kuss des Lichts gesegnet worden war, von der blendenden Glut des von meiner Hand umklammerten Leuchtstabs zerrissen zu sehen, die einer Sternschnuppe gleich vom Himmel fiel." Ich lasse den Satz mal auf euch wirken. So geht es das ganze Buch. Die Charaktere sind allesamt, fast immer nervig. Ich hatte keinen Bock auf ein Drama und konnte mich deswegen vielleicht auch einfach nicht drauf einlassen. Dennoch sind ein paar zwischenmenschliche Szenen recht gut gelungen. Dass ich sie allesamt an gewissen Stellen klatschen wollte heißt ja auch dass der Autor zumindest etwas bei mir bewirkt hat. Wenn auch keine Spannung. Wirklich gejagt wird auch nur ein Kapitel lang. Die Bilder! Ja, die Bilder. Anfangs ganz nett doch später passen sie einfach nicht mehr zur Szenerie. Während da eigentlich eine Leiche liegen sollte, deren Finger fehlen und Will Henry ohne Hut dastehen sollte ist es im Bild völlig anders. Irgendwie unnötig. Ich weiß nicht ob ich den Nachfolgeband lesen werde, wahrscheinlich nicht. Ich weiß ja jetzt, dass DramaDramaDrama auf mich zukommen würde und da gibt es weitaus bessere Werke, auch ohne schlechte Monster.

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  • Der Monstrumologe #1 - Rick Yancey

    Der Monstrumologe

    Lesen_ist

    05. August 2014 um 18:08

    Klappentext 1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will. Meine Meinung Nachdem der liebe Sebastian (buechermonster) für diese Monstrumologe-Reihe so viel »Werbung« gemacht hat, habe ich mir die ersten 3 Bücher besorgt. Ich war schon sehr gespannt! Aber was ist ein Monstrumologe? Gleich als Erstes im Buch wird das erläutert: Monstrumologie, die: Das Studium von Menschen generell übelwollenden Lebensformen, die von der Wissenschaft nicht als tatsächliche Organismen anerkannt werden, insbesondere solcher, die als Produkte von Mythen und Sagen betrachtet werden., Die Beschäftigung mit der Jagd auf solche Wesen Das Buch fängt im Jahr 2007 an, wo der Autor 13 dicke Notizbücher vom Direktor eines Seniorenheims ausgehändigt bekommt. Die Notizbücher sind von einem kürzlich verstorbenen William James Henry, der behauptet hat, im Jahr 1876 geboren worden zu sein. Da er damit 131 Jahre alt geworden wäre, hielt ihn jeder für dement und mehr hat man nicht über ihn gewusst. Der Direktor möchte, dass der Autor die Notizbücher liest und ihm sagt, was er davon hält und ob irgendwo Hinweise auf Will Henrys Vergangenheit zu finden sind. Der Rest des Buches ist das, was in den ersten 3 Notizbüchern steht. William Henry war der Assistent von Dr. Pellinore Warthrop und sie lebten in New Jerusalem in New England. Dr. Warthrop ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Monster. Die Eltern von William Henry sind tot und Dr. Warthrop hat ihn aufgenommen. Doktor Pellinore Warthrop ist schon ein ganz eigener Fall. Der arme, 12-jährige, Will Henry wird oft mitten in der Nacht, gerade als er am Einschlafen ist, aus dem Bett gerissen mit einem »Will Henry! Mach fix! Steh auf und beeil dich!« Das arme Kind kommt kaum zum Schlafen und um das Essen muss er sich auch selbst kümmern. Will Henry wird auch nicht geschont, wenn es blutig oder gar richtig grauslich zugeht! Ja, der liebe Doktor ist schon eigensinnig und auch egoistisch, ein unausstehliches Genie. Mein Mitleid und auch etwas Verständnis für ihn wurden durch seine Vergangenheit geweckt, die später etwas gelichtet wird. Er ist alles, was Will Henry hat, und Will Henry ist alles, was der Doktor hat. William Henry hat beide Eltern verloren. Sein Vater war Assistent von Dr. Warthrop. Wie seine Eltern ums Leben kamen erfahren wir recht spät im Buch. Ich dachte schon, ich erfahre es nie. Es werden auch einige andere Rätsel gelöst. Der Schreibstil ist gehoben, mir fällt kein anderer Ausdruck dafür ein. Die Ausdrucksweise ist auf geniale Art an die Zeit angepasst, in dem sich der Geschichte spielt. Hier und da wird’s etwas langatmig und die Spannung lässt nach. Statt einfacher Antworten gibt es weitschweifige Erklärungen. Doch die Schilderungen und Beschreibungen sind derart, dass man keine Bilder braucht. Sie werden mit Worten gemalt. Man visualisiert die Szene und riecht fast den bestialischen Geruch, schmeckt es auf der Zunge! Trotzdem gibt es einige Zeichnungen im Buch, die wirklich gut gelungen sind. Ein Monster wird auch nicht einfach beschrieben. Es wird auch seine Herkunft, sein Verhalten bis hin zur Vermehrungsweise besprochen, einfach alles bis ins kleinste Detail. Die Charaktere sind jeder für sich unverwechselbar und einzigartig, tiefsinnig und skurril. Die Erzählung entbehrt nicht einer gewissen Komik an manchen Stellen. Doch die grauslichen Details, bisweilen richtig blutrünstig, hätte ich meinem Kind mit 14 Jahren nicht zugemutet. Gegen Ende des Buches ist mir sogar die Lust aufs Essen abhandengekommen, obwohl ich nicht so überempfindlich bin. Rick Yancey lässt eine Welt mit Monster Realität werden. Eine komplexe, tiefschürfende, spannende und absolut außergewöhnliche Geschichte, in einer düsteren Atmosphäre, die ich aber niemanden unter 16 empfehlen würde. Obwohl es keinen Cliffhanger gibt, werde ich das zweite Buch in der Reihe gleich lesen. Von den 13 vorhandenen Notizbüchern haben wir erst erfahren, was in den ersten Dreien vorkommt. Ich bin gespannt welche Monster auf mich warten!

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