Rick Yancey Der Monstrumologe

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Inhaltsangabe zu „Der Monstrumologe“ von Rick Yancey

1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will.

Viel brutaler als ich erwartet hatte, aber eine interessante Idee mit einer wirklich coolen Innengestaltung

— Bibliomania

Konnte mich nicht überzeugen. Ich kam einfach nicht in die Story rein und langweilte mich.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Alles, was ich zu diesem Buch schreiben könnte, haben Vorleser schon geschrieben. Kann mich dem nur anschließen! Einfach toll!

— AllerleiRausch

Ein tolles Buch, begeistert einen sofort. Detailgetreue Beschreibungen und eine echt schräge Story machen es zu einem "must read" !

— Buchbinder

Erschreckend brutal und eckeleregend für meinen Geschmack. Armer Will Henry..

— meinmausenest

Packende Geschichte mit schönen Illustrationen hie und da - empfehlenswert!

— Waldkauz

habs leider nicht ganz durch geschafft. die Idee ist eigentlich toll, aber die Charaktere sind soooo nervig

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein super Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

— Catniss

Interessante Charaktere, für ein Jugendbuch etwas zu grausig.

— Karin_Kehrer

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  • Kam nicht an meine Erwartungen heran....schade : /

    Der Monstrumologe

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    03. October 2017 um 18:10

    Titel: Der MontrumologeAutor: Rick YanceyReihe: Der Monstrumologe #1Verlag: Bastei LübbeGenre: FantasySeitenanzahl: 411"Wir sind Sklaven, wir alle, Will Henry", sagte er, indes er mir das Buch aus der Hand nahm und es auf den nächsten Stapel legte. "Manche sind Sklaven der Angst. Andere sind Sklaven der Venunft - oder niederer Begierden. Es ist unser Schicksal, Sklaven zu sein, Will Henry, und die Frage muss lauten, welchem Herren wollen wir unser Joch verdanken? Soll es die Wahrheit oder die Flaschheit sein, die Hoffnung oder die Verzweiflung, das Licht oder die Dunkelheit? Ich ziehe es vor, dem Licht zu dienen, auch wenn diese Knechtschaft oft im Dunkel liegt. Nicht Verzweiflung hat mich dazu gebracht abzudrücken, Will Henry; Erbarmen leitet meine Hand."//S.84//Klappentext:1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will.Cover:Ein Traum ♥Alleine wegen dem Cover wollte ich das Buch haben. Mir gefällt die Zeichnungsart und dass es in schwarz weiß ist. Nur ein roter Blutfleck bildet das einzigst Bunte.Passt wirklich gut zur Geschichte, auch wenn diese mir nicht gefallen hat.Meine Meinung:Eigentlich lese ich solche Geschichten ganz selten, weil ganz selten so eine auch mein Fall ist.Leider gefiel mir "Der Monstrumologe" so gar nicht. Ich ging mit hohen Erwartungen, die durch das Cover und dem Klappentext zusammenkamen, an die Geschichte und wurde bitter enttäuscht.Schon zu Anfang empfand ich die Geschichte als sehr schwerfällig, aber dennoch war sie interessant.Der Leser efährt sie durch die Sichtweise von Will Henry, der als Waisenkind bei Dr. Warthrop arbeitet.Will ist fleißig und auch ein wenig trotzig und wenn ich nocheinmal den Namen Will Henry lese, kriege ich den Koller.Eine Sache, die mir schrecklich auf den Keks ging, war der Stil. Ich fand ihn einfach nur furchtbar. Immer wenn der Doktor mit dem Jungen sprach, sagte er Will Henry...wie schon alleine im Zitat auf einer halben Seite 3 Mal :OSo ging das die komplette Geschichte durch, je nachdem, wie viel der Doktor mit ihm redete....und ich hasse sowas echt wie die Pest !!Es nervt mich einfach tierisch und ich finde einfach, dass soetwas den Lesefluss unheimlich stark bremst -.-Eigentlich beschreibe ich den Stil ja immer zum Schluss, aber da ich ihn so furchtbar fand, kam er als erstes dran....nun zur Story...Wie gesagt, anfangs noch recht interessant. Ich fand es spannend, den Doktor bei seiner Arbeit zu begleiten und mit Will die Geheimnisse zu lüften. Vor allem die Geschichte rund um das Mädchen und diesem Monster (Name vergessen...)Aber das war es schon...Okay...es ist eine Reihe, aber irgendwie hatte ich die Erwartung, dass zumindestens mehr als dieses eine Monster thematisiert wird....Da irrte ich mich wohl : /Das ganze Buch drehte sich nur um dieses eine Monster und es war ansich ja interessant, wie die beiden es jagen, aber ich hatte eben mehr Vielfalt erwartet....Aber ich möchte auch etwas Positives sagen.Die Zeichnungen, die das ganze Buch durchziehen, fand ich spannender als die Geschichte.Sie sind wunderbar düster und ich kam mir wie ein kleines Kind vor, das ein Pop-Up Buch erkundigt. Einfach schön gemacht und so viel Detailtreue ♥Fortsetzung ?: Nein, danke. War nicht mein Fall.Bewertung:Allein die tollen Zeichnungen bewahren das Buch vor einer ganz miesen Bewertung. Klingt hart, aber meine Erwartungen wurden null erfüllt und ich langweilte mich von Anfang bis Ende :(Von mir gibt es: 2 von 5 Sterne

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  • Die Monster sind los

    Der Monstrumologe

    Bibliomania

    30. June 2017 um 22:29

    Will Henry ist zwölf und hat seine Elter verloren. Nun wohnt er bei dem Monstrumologen Dr. Pellinore Warthrop, der sich mit unheimlichen Wesen beschäftigt, sie studiert und jagd, wenn es nötig wird. So wie in diesem Fall. Eines Nachts bringt ein Grabräuber die Leiche eines Mädchens ins Haus, das von einem Monster umarmt wird, es ist ein Andropophage. Sehr gefährliche Monster, die eigentlich in Afrika heimisch sind, doch plötzlich sehen sich die beiden einer großen Horde gegenüber und müssen handeln.Will Henry habe ich sofort lieb gewonnen. Ein 12-Jähriger, der sich eigentlich um einen älteren Mann kümmert statt umgekehrt. Er ist lieb und brav, eigentlich sehr hörig, aber er ist als Waise natürlich auch einsam.Der Professor ist schon ein wenig gemein zu ihm, so kommt es mir vor. Andererseits stelle ich mir die Arbeit eines Doktors genau so vor: keine Zeit für Essen, Schlaf und zwischenmenschliche Beziehungen, stattdessen: Forschung. Er ist ziemlich gut getroffen.Dass der Text mit Messern, Sägen, Dolchen und dergleichen durchsetzt ist, gefällt mir sehr gut, eine tolle Idee diese Illustrationen, die den Grusel so schön hervorheben.Das Buch ist auch viel brutaler, als ich es erwartet hätte. Wie kann man einen 12-jährigen Jungen solchen Strapazen aussetzen? Andererseits ist es ein Horrorbuch und eine andere Zeit.Schade fand ich, dass es so wenige Zeichnungen von den Andropophagen selbst gab, da hätte ich gerne mehr gesehen.Alles in Allem ein spannendes, gruseliges und brutales Buch, dessen Geschichte mich dennoch irgendwie fasziniert und ich gerne auch den zweiten Teil noch lesen werde. Ich weiß nur nicht, ob ich dann wirklich noch mehr davon lesen möchte, 3,5 Sterne für Teil 1.

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  • "must read"

    Der Monstrumologe

    Buchbinder

    21. August 2016 um 10:06

    Total tolles Buch ! Es ist eine schräge Story eines kleinen Jungen der seine Eltern bei einem tragischen Feuer verliert und dann halt bei einem scheinbar kalten Menschen findet. Doch die Geschichte dreht und wendet sich und zeigt das nicht alles ist wie es im ersten Moment scheint! 
    Ein super Buch für zwischen durch, keine Weltliteratur aber eine spannende und unterhaltsame Geschichte.

  • Ich habe mir leider vom Titel her mehr erwartet...

    Der Monstrumologe

    PeWa

    05. August 2016 um 07:58

    Wir haben es mit einem altbekannten Motiv der Literatur zu tun. In einer (frei erfundenen) Stadt in Neuengland lebt im Jahr 1888 der Waisenjunge Will Henry beim kauzigen Wissenschaftler Dr. Warthrop. Schon Wills Eltern, die auf tragische Weise bei einem Brand – dessen Umstände im späteren Verlauf der Geschichte noch eine große Rolle spielen werden – ums Leben kamen, arbeiteten für Dr. Warthrop. Der Doktor widmet sich mit vollem Einsatz der Monstumologie, jener oben definierten, geheimen Wissenschaft. Will muss ihn bei seinem zumeist nächtlichen Sitzungen assistieren. Der arme Junge schläft dabei fast immer ein und wird dafür von seinem uneinsichtigen Doktor immer wieder zu Unrecht gemaßregelt. Das Mitleid des Lesers ist Will in jedem Fall gewiss – so wie vor ihm auch Harry Potter oder David Copperfield. Der schrullige Doktor bekommt eines Abends ein besonders monströses Exemplar auf seinen Seziertisch: einen Anthropophagen. Dieses unbekannte Wesen zeichnet sich besonders durch eine Merkwürdigkeit aus, es ist kopflos. Seine Augen befinden sich auf der Brust und sein scharfzahniges Maul in seinem Bauch. Dr. Warthrope konsultiert seine einschlägige Monsterliteratur und ist sich bald sicher, dass er es mit einer großen Bedrohung zu tun hat – wie könnte es auch anders sein (diesen Schluss hätten wir vermutlich auch ohne Fachliteratur geschlossen, oder?)? Über die weiteren Entwicklungen der Geschichte möchte ich gar nichts mehr verraten. Nur so viel: die erhoffte Spannung blieb leider aus. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen – wäre sie doch nur 200 Seiten kürzer gewesen. Ein paar gute Dialoge hätten dem Roman gut getan, die vorhandenen erscheinen mir alle sehr konstruiert und sprachlich nicht zu den Protagonisten passend. Das mag daher rühren, dass die Geschichte rückblickend erzählt wird. Will schreibt sie als betagter Mann auf und die an sich spannenden Stellen werden durch diese Form des Erzählens ziemlich steif und langweilig; ein Junge spricht mit den Worten eines Greises – das ist einfach nicht stimmig. Scheinbar war sich Yancey auch nicht sicher, ob er ein Buch für Erwachsene oder doch lieber ein Jungendbuch schreiben soll. Erschienen ist es zwar als Buch für Erwachsene, aber immer wieder findet man sich beim Lesen in der Jugendbuchwelt wieder...

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  • Nichts für einen schwachen Magen!

    Der Monstrumologe

    Karin_Kehrer

    06. December 2015 um 16:29

    Neuengland 1888: Der 12-jährige Waisenjunge Will Henry arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Pellinore Warthrop, eines Wissenschaftlers mit einem besonderen Spezialgebiet: Er ist Monstrumologe, studiert also Monster und macht nötigenfalls auch Jagd auf sie. Als ein Grabräuber eine Leiche abliefert, in die sich ein zahnbewehrtes Ungeheuer verbissen hat, beginnt eine wahnwitzige Jagd. Unterstützung bekommt Warthrop dabei auch von dem geheimnisvollen Dr. Kearns, der sein eigenes gefährliches Geheimnis hütet. Vorweg finde ich, dass dieses Buch bestimmt kein Jugendbuch ist, auch wenn die durchaus sehr ansprechende Aufmachung und der 12-jährige Held das suggerieren möchten. Es ist blutrünstig, auch unappetitlich und die Charaktere zum Teil sehr zwiespältig. Nichtsdestotrotz fand ich die Lektüre spannend, vor allem eben wegen der Charaktere. Dr. Pellinore Warthrop ist wohl der Letzte, der fähig wäre, sich um ein traumatisiertes Kind zu kümmern, das gerade seine Eltern auf grässliche Weise verloren hat. Und doch beginnt man diese chaotische Figur ins Herz zu schließen, denn gefühlsmäßig ist er trotzdem an seinen jugendlichen Assistenten gebunden. Will Henry wirkt aufgrund seines Schicksals sehr abgeklärt. Was durchaus glaubwürdig ist, da im Übrigen in der damaligen Zeit Kinder oft genug frühzeitig erwachsen werden mussten. Sehr kontrovers die Figur des Dr. Kearns. Zum einen sympathisch und fröhlich, zum anderen kaltblütig und grausam. Über sein Geheimnis sei hier nichts verraten … Der altmodisch wirkende, ziemlich ausschweifende Schreibstil wird konsequent durchgehalten, was den Eindruck entstehen lässt, man habe es hier mit einem Klassiker der Gruselliteratur zu tun. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus authentisch. Fazit: Als Jugendbuch meiner Meinung nach nicht geeignet, da zu grausam und unappetitlich. Kontroverse und interessante Charaktere.

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  • Gruseliger Einstieg mit jeder Menge Gänsehaut.

    Der Monstrumologe

    stebec

    26. November 2015 um 13:23

    „Dies sind die Geheimnisse, die ich gehütet habe.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Ich persönlich finde das Cover total hässlich. Vor allem war ich eine ganze Zeit lang der Meinung, die Person auf dem Cover ein Mädchen ist, weil die Ohren des Jungen aussehen wie Zöpfe. Der Plot: Direkt zu Beginn der Geschichte jagd ein Schauer den nächsten. Eine dunkle Nacht und ein Grabräuber, der einen unfassbaren Fund gemacht hat. Schon steckt man mitten in der Handlung und kann vor grauen kaum noch das Buch aus der Hand legen. Dann nehmen die Ereignisse noch mehr Fahrt auf und wir begleiten die beiden Hauptprotagonisten auf ihrer Irrwitzigen Jagd nach den Monstern, die durchaus blutig und grausam sind. Ich hab mir stellenweise so ins Hemd gemacht, weil mich einfach alles an diesem Buch gepackt hat. Während die Geschichte dem Ende zusteuerte, taten sich immer mehr menschliche Abgründe auf, die in ihrer Grausamkeit fast noch schlimmer waren, als die Monster, die im Endeffekt nur ihren Instinkten gefolgt sind. Die Charaktere: Skurril. Das ist das erste Wort, welches mir zu den Protagonisten einfällt. Obwohl man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass Menschen, die Monster jagen zwangsläufig nicht mehr alle Nadeln am Baum haben müssen, war ich stellenweise über die Charaktere regelrecht entsetzt. Jedoch wirkte hierbei keine der Personen zu irgendeinem Zeitpunkt unglaubwürdig. Mit am interessantesten war der Professor, der sich öfter in Schweigen gehüllt hat und somit eine sehr geheimnisvolle Aura um sich gelegt hat. Die Umsetzung/Schreibstil: Mit dem Autor bin ich in dieser Hinsicht sehr zufrieden. Ich bin ohnehin ein Fan dieser langen Schachtelsätze, die wirklich ALLES bis ins kleinste Detail beschreiben. Ich habe mich an die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle erinnert gefühlt. Gerade dieser Schreibstil hat sehr gut zu den Geschehnissen gepasst. Vor allem die gruseligen Szenen waren sehr detailgenau ausgearbeitet. Fazit: Ich kann dieses Buch an alle Fans von gepflegten Horrorbüchern und vielleicht auch von Sherlock Holmes empfehlen. Generell konnte mich das Buch begeistern. Vor allem da ich momentan in Monsterstimmung bin. 

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  • Monströs gruselig

    Der Monstrumologe

    Palomapixel

    22. May 2015 um 14:44

    Der Monstrumologe ist um es kurz und bündig zu sagen, dass perfekte Buch um an Halloween oder einem düsteren nebligen Tag gelesen zu werden. Schon das schwarz graue Cover in dem nur ein paar rote Blutstropfen glitzern gibt uns einen Hinweis in welche Richtung das Buch geht. Nach langer Zeit werden Will Henrys Tagebücher gefunden. Aus Mangel an Informationen über ihn beginnt man diese zu lesen und was man da zu lesen bekommt, ist in gleicher Weise schaurig, wie unglaublich faszinierend. Will Henry ist ein Waisenkind und lebt bei seinem Vormund Dr. Pellinore Warthrop. Dem einzig anerkannten Monstrumologen weit und breit. Denn Monster die Nachts unter deinem Bett lauern, die gibt es eben wirklich. Der Doktor, wie Will Henry ihn nennt, ist gleichermaßen schwierig wie intelligent. Doch er ist alles was Will Henry noch hat und Will Henry ist dem Doktor "unentbehrlich". Sein Leben ist nicht leicht und doch erträgt er es mit einer sanften Demut, die nicht dem Naturel eines Zwölfjährigen entspricht. Schließlich ist er nicht irgend ein Junge, sonder Dr. Warthrops Assistent. Eines Abends kommt ein alter Grabräuber mit einem schaurigen Fund zur Tür des Doktors, einer Leiche in die sich ein zahnbesetzes Monster ohne Kopf dafür mit Augen so tief wie Totenseen verbissen hat. Der Doktor ist sofort Feuer und Flamme aufgrund seiner neuen Herausforderung. Will Henry ringt eher mit der Übelkeit die der Gestank des Monsters auslöst. Dr. Warthrop weiß genau das diese Monsterart hoch gefährlich ist. Sie ernährt sich von Menschenfleisch. Es gilt schnell zu Handel, wenn nicht noch schlimmeres passieren soll. Doch es kommt ja immer anders als man denkt und die Sache wird sich als gefährlicher und komplizierter erweisen als zunächst angenommen.  Das Buch soll 1888 Spielen und das wird auch perfekt in Setting des Buches verkörpert. Besonders merkt man das auch, in der sehr blumigen und altertümlichen Sprache die Rick Yancy beim schreiben gewählt hat. Ich hatte mit dieser sehr ausschweifend, umschreibenden Sprache keine Probleme. Mir hat das eher sehr gut gefallen. Ich könnte mir aber denken das das nicht jedermanns Fall ist. Die Geschichte ist stellenweise sehr düster und gruselig. Man könnte perfekt einen Horrorfilm daraus drehen. Es ist aber nicht zu übertrieben ich habe schon viel blutigere Thriller gelesen. Die Stimmung im Buch stimmte einfach. Zum Ende spitzt sich dann alles noch mal zu. Etwas schade finde ich das Rick Yancy den Aufbau so gewählt hat, dass er zu anfangs ein Stückchen Geschichte von Will Henry vorweg nimmt. Das hätte meiner Meinung nach gar nicht sein müssen und hat dem Ende einen ticken Spannung genommen. Trotzdem war das Buch gut. Ich könnte es gar nicht so ganz genau in ein Genre stecken. Es war einfach anders, aber gut. Ein paar Passagen zogen sich etwas endlos in die Länge, so das es mir schwer viel am Ball zu bleiben. Ich wollte das Buch aber unbedingt zu Ende lesen und bin dran geblieben. Das wurde dann auch belohnt. Wer also das etwas verrückte, kauzige und altertümliche gemischt mit Monstern und Horror mag, der ist bei diesem Buch richtig. Es erinnerte mich auch ein bisschen an Sleepy Hollow falls euch das weiterhilft.  wer noch mehr lesen möchte  http://palomapixel.blogspot.de

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  • Der Monstrumologe, rezensiert von Götz Piesbergen

    Der Monstrumologe

    Splashbooks

    20. January 2015 um 09:30

    Als die ersten Karten entstanden, wussten die jeweiligen Ersteller nicht, was für Wesen in den fernen Ländern leben würden. Und so verließen sie sich auf Hörensagen, was zu so bizarren Vorstellungen führte, wie Menschen, die nur einen großen Fuß haben und ihn unter anderem als Sonnenschirm benutzen. Heutzutage weiß man natürlich, dass dies alles Humbug ist. Doch was wäre, wenn diese Fantasien Wahrheit wären? "Der Monstrumologe" geht dieser Idee nach. Geschrieben wird das Buch von Rick Yancey. Der Amerikaner hat einen Bachelor in Englisch und arbeitete zunächst als Lehrer und Schauspieler. Seit 2004 ist er Schriftsteller und hat viele Romanreihen für Kinder und Erwachsene herausgebracht. Sein Deutschlanddebüt feierte er mit "Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp". "Der Monstrumologe" ist der Auftakt zu einer bislang dreiteiligen Serie, deren zweiter Band unter dem Titel "Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo" bereits erschienen ist. Will Henry ist zwölf Jahre alt und hat seine Eltern bei einem Brand verloren. Seitdem lebt er Dr. Warthrop, einem verrückten Mann, für den bereits sein Vater arbeitete. Der Doktor ist Monstrumologe, ein Wissenschaftler, der sich auf die Erforschung von Monstern spezialisiert hat. Und jene existieren auch im Jahre 1888. Eines Tages bringt ihm ein Grabräuber eine zahnbewehrte Leiche. Es handelt sich um ein Wesen, dass zwar einen menschenähnlichen Körper hat. Doch verfügt es über keinen Kopf, sondern hat sein Gesicht im Brustkorb. Und sein Maul ist mit scharfen Zähnen bewehrt. Der Doktor weiß, dass diese Kreaturen Menschen töten können und beschließt deshalb zu verhindern, dass sich die Artgenossen des toten Wesens verbreiten können. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dieses Vorhaben zu viel für ihn sein könnte und er Hilfe benötigt. "Der Monstrumologe" ist ein Roman, der zwar gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Doch verzichtet Rick Yancey darauf, ihn in einem nebelverhangenen England stattfinden zu lassen oder gar die Industrialisierung mit in seine Handlung einzubauen. Stattdessen konzentriert sich der Autor voll und ganz auf den Fall sowie auf seine Protagonisten und die Gefahr, mit der sie sich beschäftigen. Rest lesen unter: http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/16335

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  • Verrückt aber interessant

    Der Monstrumologe

    Traumfeder

    12. January 2015 um 16:02

    Inhalt Als im Jahr 2007 ein Autor ein Seniorenheim besucht, bekommt er vom Leiter die Tagebücher des Verstorbenen William James Henry, da er aus dem Inhalt nicht schlau wird. Auch der Autor kann kaum glauben, was auf den Tagebuchseiten festgehalten wurde. Darin behauptet William Henry, dass er 1876 geboren wurde. Als Will Henry wurde er im jungen Alter zum Waisen, bis sich Doktor Pellinore Warthrop seiner annahm. Mit 12 ist er dessen Schüler und Mitarbeiter, von da an hat er viel verrücktes und außergewöhnliches erlebt, denn der Doktor ist Monstrumologe. Er ist der Doktor des Grotesken und beschäftigt sich mit Wesen, von denen die Menschen nicht einmal in ihren Alpträumen wissen wollen. Meine Meinung Alles beginnt in einem Seniorenheim. Ein Autor besucht den Leiter um ihn für seine Hilfe an einem Projekt zu danken und erhält seltsame Tagebücher des Verstorbenen William James Henry. Der Leiter glaubt, dass es sich dabei um den Entwurf eines äußerst seltsamen Buches handelt. Der Autor verspricht sich die Bücher anzusehen. So taucht er ein in eine seltsame Geschichte und beginnt das erste Buch zu lesen. Es ist 1888 und der Waisenjunge Will Henry arbeitet nun für Doktor Pellinore Warthrop. Nachdem seine Eltern ums Leben gekommen sind, hat der Doktor ihn bei sich aufgenommen, war sein Vater doch zuvor der Assistent des Doktors. Will Henry muss nicht nur mit den Launen des Doktors klar kommen, die sich andauernd ändern, sondern auch mit dessen Arbeit als Monstrumologe, bei der er ihn unterstützen muss. Für einen 12 jährigen, der den Verlust seiner Eltern noch nicht verkraftet hat, ist dies doch ziemlich hart. Seine einzige Erinnerung an seine Familie ist ein Hut, der ihm allerdings zu klein geworden ist und an den er sich doch verzweifelt klammert. Doktor Pellinore Warthrop könnte man leicht in die Kategorie "verrückter Wissenschaftler" zuordnen. Genau wie sein Vater, ist er Monstrumologe geworden. Ständig wuselt er herum und sucht nach Ungewöhnlichem. Warthrop ist sehr belesen und kann sich unheimlich viel merken. Alles Unbekannte fasziniert ihn, weshalb er auch mal die Menschen um sich herum vergisst. Dies erkennt man vor allem an seinem Verhalten Will gegenüber. Er lässt den Jungen schuften und vergisst, dass dieser auch Bedürfnisse hat. Er hetzt den Jungen herum und erwartet, dass er alles in Hand umdrehen schafft, wie es sein Vater tat. Selbst in den gefährlichsten Situationen setzt er den Jungen ein, ohne sich zu fragen, ob sich dieser möglicherweise fürchtet. Dieses erste Abenteuer um Will Henry und den Doktor, beschäftigt sich mit den geheimnisvollen Wesen der "Anthropophagen". Diese Wesen leben unter der Erde und bewegen auch durch Gänge, die sie sich selbst angelegt haben. Doch auch über der Erde sind sie durchaus gefährlich und tödlich. Eine Horde von ihnen taucht in New Jerusalem auf und bedroht die Bevölkerung. Da der Doktor allein mit ihnen nicht fertig wird, holt er sich Hilfe von John Kearns, einem begnadetem aber auch skrupellosen Jäger. Rick Yancey hat hier eine wirklich ungewöhnliche Geschichte geschrieben, die den Auftakt zu einer ganzen Reihe bildet. Monstrumologe ist sicherlich kein alltäglicher Beruf, vor allem aber einer, den sicherlich die Wenigsten ausüben wollen. Die Idee dahinter ist wirklich gut durchdacht und schafft Platz für viele Fortsetzungen, denn Monster gibt es schließlich viele, wenn auch nicht alle bekannt sind. Die Monsterjagd gestaltet der Autor mit reichlich Spannung, auch wenn dabei nicht unbedingt alles glatt läuft. Rick Yancey beschreibt dabei wirklich detailreich, jedoch nicht übertrieben. An manchen Stellen ist die Fantasie des Autors ziemlich erschreckend, vor allem da dies ja mehr oder weniger einem kleinen Jungen zugetraut wird bzw. durch seine Augen gesehen wird. Wobei hier der Leser ja auch im Blick behalten sollte, dass alles zum Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wo viele Kinder arbeiteten um der Familie zu helfen. Deshalb erscheint Will Henry ja auch an manchen Stellen erwachsener als er ist, nur selten kommt sein wahres Alter durch. Das Buch ist mitreisend geschrieben, dass man einfach nicht aufhören will zu lesen. Man will wissen, was hinter diesen Wesen steckt und natürlich wie die Protagonisten diese töten wollen. Das Geheimnis dahinter ist irgendwie gruselig und ekelhaft, so wie dem Menschenleben gegenüber ziemlich abschätzig gegenüber stehend. Das einzig negative an diesem Buch ist sicherlich der Charakter des Doktors. Sein Genörgel ist übertrieben dargestellt und seine Kritik an Will Henry auch. Man will ihm eine klatschen dafür, dass er das Kind so mies behandelt. Fazit Ein Doktor und ein Junge begeben sich auf die Jagd nach einem menschenfressendem Monsterrudel. Eine seltsame Geschichte, die noch viele weitere und verrückte Abenteuer verspricht.

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  • Du bist, was du ißt...

    Der Monstrumologe

    Virginy

    04. November 2014 um 08:30

    Seit seine Eltern bei einem Brand umkamen, lebt der 12-jährige Will Henry bei Dr. Warthrop und arbeitet, wie schon sein Vater, als dessen Assistent. Warthorp ist jedoch kein gewöhnlicher Doktor, er ist ein Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und jagt sie notfalls auch. Eines nachts taucht ein Grabräuber mit seiner Beute auf, einem toten jungen Mädchen, in das sich ein seltsames Wesen verbissen hat, ebenfalls tot. Der Doktor weiß natürlich sofort, womit er es zu tun hat, nämlich mit Menschenfressern und so langsam keimt in ihm der Verdacht, das diese absichtlich vom Ende der Welt mit dem Schiff hergebracht wurden und seine Familie etwas damit zu tun hat. Nachdem eine Pfarrersfamilie grausam abgeschlachtet wurde, macht Warthrop Jagd auf die Monster und der kleine Will Henry ist als sein Gehilfe natürlich immer mitten drin im Geschehen und erlebt den Alptraum seines Lebens... Das Buch erinnert von derAufmachung her an ein Kinderbuch, ist aber keins, auch wenn es eine Menge große und kleinere Bilder enthält, was doch recht ungewöhnlich ist. Mir jedenfalls hat dieser Stil sehr gut gefallen. Auch Will Henry war mir sehr sympatisch, er hat es beim Doktor nicht leicht, da dieser nur für seine Arbeit lebt, Essen und Schlaf sind ihm relativ gleichgültig und so ist es an Will zu kochen, einzukaufen und zuzusehen, wie er an den benötigten Schlaf kommt. Warthorp selbst hat keine Ahnung von Kindern, einerseits behandelt er Will wie einen Bediensteten, schleift ihn von einer nicht kindgerechten Situation in die nächste, aber er sorgt sich auch um ihn, kann das nur nicht so recht zeigen. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn die bösen Menschenfresser teilweise recht altbacken daherkamen, aber darüber kann man gut hinwegsehen. Ich jedenfalls freue mich auf die Fortsetzung, wenn es wieder heißt: "Mach fix, Will Henry, aber langsam..." ;)

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  • Redundant, langatmig und wenig gruselig - dafür zwischenmenschliches Drama

    Der Monstrumologe

    Ullarulla

    13. August 2014 um 00:36

    Die Einleitung bzw. um was es in dem Buch geht spare ich mir mal. Ich hätte mir vor dem Lesen gewünscht zu wissen um welche Art Monster es sich handelt. Dann hätte ich das Buch nämlich nicht gelesen, weil mir das Monster einfach nur affig erscheint. Ich weiß nicht ob mich das jemals gegruselt hätte, egal in welchem Alter. Wenn, dann höchstens unter 10 Jahren. Es handelt sich um Wesen, die wohl schon von Herodot und Shakespeare erwähnt wurden - Anthropophagen. Das sind Monster, die keinen Kopf haben. Eine menschliche Statur, jedoch wohl etwas größer sind als die meisten (je nachdem wie alt). Augen sitzen in der Schulter und der Mund im Bauch. Natürlich mit 'ner Millionen Reißzähnen drin (oder so). So ein Buch wäre vielleicht im 19. Jahrhundert noch gruselig gewesen, aber nicht mehr in Zeiten in denen es Fernseher gibt. Für mich persönlich, wenn überhaupt, ist der Kopf doch mit das Gruseligste am Monster. Wie ein Monster den Kopf seltsam hin und her dreht z.B oder horcht. Das hätte man toll gestalten können, aber nein, Anthropophagen sollen es sein. Yancey ist halt kein Lovecraft der es mit dem Unbekannten und Übersinnlichen aufnimmt und einem selbst Spielraum lässt für Vorstellungen von Monstern, die nie genau beschrieben werden. Das macht Lovecraft heute noch spannend für mich. Nicht so Yancey. Blutig und bildsprachlich an einigen Stellen gewaltig, wenn es um irgendwelche ekligen Sachen geht ist er. Aber was soll das bei mir bewirken? Er versucht teilweise auch den Menschen als "eigentliches Monster" darzustellen, schafft er aber eher weniger. Das haben andere Autoren besser hinbekommen. (Sapowski zum Beispiel) Ich weiß nicht ob das Original anders beim Lesen wirkt, doch die deutsche Ausgabe ist reichlich redundant geschrieben. Ein Beispielsatz: "Wie wundersam sonderbar es einem Beobachter unten, hätte er in dem Raum, in den ich jetzt fiel, gestanden, vorgekommen sein müsste, die jungfräuliche Dunkelheit, die nie vom wohltätigen Kuss des Lichts gesegnet worden war, von der blendenden Glut des von meiner Hand umklammerten Leuchtstabs zerrissen zu sehen, die einer Sternschnuppe gleich vom Himmel fiel." Ich lasse den Satz mal auf euch wirken. So geht es das ganze Buch. Die Charaktere sind allesamt, fast immer nervig. Ich hatte keinen Bock auf ein Drama und konnte mich deswegen vielleicht auch einfach nicht drauf einlassen. Dennoch sind ein paar zwischenmenschliche Szenen recht gut gelungen. Dass ich sie allesamt an gewissen Stellen klatschen wollte heißt ja auch dass der Autor zumindest etwas bei mir bewirkt hat. Wenn auch keine Spannung. Wirklich gejagt wird auch nur ein Kapitel lang. Die Bilder! Ja, die Bilder. Anfangs ganz nett doch später passen sie einfach nicht mehr zur Szenerie. Während da eigentlich eine Leiche liegen sollte, deren Finger fehlen und Will Henry ohne Hut dastehen sollte ist es im Bild völlig anders. Irgendwie unnötig. Ich weiß nicht ob ich den Nachfolgeband lesen werde, wahrscheinlich nicht. Ich weiß ja jetzt, dass DramaDramaDrama auf mich zukommen würde und da gibt es weitaus bessere Werke, auch ohne schlechte Monster.

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  • Der Monstrumologe #1 - Rick Yancey

    Der Monstrumologe

    Lesen_ist

    05. August 2014 um 18:08

    Klappentext 1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht notfalls Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein zahnbewehrtes Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet und sich rasend schnell vermehrt. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will. Meine Meinung Nachdem der liebe Sebastian (buechermonster) für diese Monstrumologe-Reihe so viel »Werbung« gemacht hat, habe ich mir die ersten 3 Bücher besorgt. Ich war schon sehr gespannt! Aber was ist ein Monstrumologe? Gleich als Erstes im Buch wird das erläutert: Monstrumologie, die: Das Studium von Menschen generell übelwollenden Lebensformen, die von der Wissenschaft nicht als tatsächliche Organismen anerkannt werden, insbesondere solcher, die als Produkte von Mythen und Sagen betrachtet werden., Die Beschäftigung mit der Jagd auf solche Wesen Das Buch fängt im Jahr 2007 an, wo der Autor 13 dicke Notizbücher vom Direktor eines Seniorenheims ausgehändigt bekommt. Die Notizbücher sind von einem kürzlich verstorbenen William James Henry, der behauptet hat, im Jahr 1876 geboren worden zu sein. Da er damit 131 Jahre alt geworden wäre, hielt ihn jeder für dement und mehr hat man nicht über ihn gewusst. Der Direktor möchte, dass der Autor die Notizbücher liest und ihm sagt, was er davon hält und ob irgendwo Hinweise auf Will Henrys Vergangenheit zu finden sind. Der Rest des Buches ist das, was in den ersten 3 Notizbüchern steht. William Henry war der Assistent von Dr. Pellinore Warthrop und sie lebten in New Jerusalem in New England. Dr. Warthrop ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Monster. Die Eltern von William Henry sind tot und Dr. Warthrop hat ihn aufgenommen. Doktor Pellinore Warthrop ist schon ein ganz eigener Fall. Der arme, 12-jährige, Will Henry wird oft mitten in der Nacht, gerade als er am Einschlafen ist, aus dem Bett gerissen mit einem »Will Henry! Mach fix! Steh auf und beeil dich!« Das arme Kind kommt kaum zum Schlafen und um das Essen muss er sich auch selbst kümmern. Will Henry wird auch nicht geschont, wenn es blutig oder gar richtig grauslich zugeht! Ja, der liebe Doktor ist schon eigensinnig und auch egoistisch, ein unausstehliches Genie. Mein Mitleid und auch etwas Verständnis für ihn wurden durch seine Vergangenheit geweckt, die später etwas gelichtet wird. Er ist alles, was Will Henry hat, und Will Henry ist alles, was der Doktor hat. William Henry hat beide Eltern verloren. Sein Vater war Assistent von Dr. Warthrop. Wie seine Eltern ums Leben kamen erfahren wir recht spät im Buch. Ich dachte schon, ich erfahre es nie. Es werden auch einige andere Rätsel gelöst. Der Schreibstil ist gehoben, mir fällt kein anderer Ausdruck dafür ein. Die Ausdrucksweise ist auf geniale Art an die Zeit angepasst, in dem sich der Geschichte spielt. Hier und da wird’s etwas langatmig und die Spannung lässt nach. Statt einfacher Antworten gibt es weitschweifige Erklärungen. Doch die Schilderungen und Beschreibungen sind derart, dass man keine Bilder braucht. Sie werden mit Worten gemalt. Man visualisiert die Szene und riecht fast den bestialischen Geruch, schmeckt es auf der Zunge! Trotzdem gibt es einige Zeichnungen im Buch, die wirklich gut gelungen sind. Ein Monster wird auch nicht einfach beschrieben. Es wird auch seine Herkunft, sein Verhalten bis hin zur Vermehrungsweise besprochen, einfach alles bis ins kleinste Detail. Die Charaktere sind jeder für sich unverwechselbar und einzigartig, tiefsinnig und skurril. Die Erzählung entbehrt nicht einer gewissen Komik an manchen Stellen. Doch die grauslichen Details, bisweilen richtig blutrünstig, hätte ich meinem Kind mit 14 Jahren nicht zugemutet. Gegen Ende des Buches ist mir sogar die Lust aufs Essen abhandengekommen, obwohl ich nicht so überempfindlich bin. Rick Yancey lässt eine Welt mit Monster Realität werden. Eine komplexe, tiefschürfende, spannende und absolut außergewöhnliche Geschichte, in einer düsteren Atmosphäre, die ich aber niemanden unter 16 empfehlen würde. Obwohl es keinen Cliffhanger gibt, werde ich das zweite Buch in der Reihe gleich lesen. Von den 13 vorhandenen Notizbüchern haben wir erst erfahren, was in den ersten Dreien vorkommt. Ich bin gespannt welche Monster auf mich warten!

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  • Schöner Sprach-/Schreibstil

    Der Monstrumologe

    fantagiroh

    Ich muss zugeben, mich hat das Buch als allererstes wegen des schönen Covers angesprochen, dann der Titel und dann die Kurzzusammenfassung: Ein Waisenjunge. Ein verrückter Doktor. Und eine Welt voller Monster.... Das Buch ist eines von drei Tagebüchern, das bei einem in einem Heim verstorbenen Unbekannten gefunden wurde. Es handelt von einem Waisenjungen Will, der seine Eltern auf tragische Weise verlor und seit dem bei Dr. Warthrop lebt. Dr. Warthrop ist Monstromuloge und Wills Assistenzdienste sind im unentbehrlich. Der Ort in dem sie leben wird von menschenfressenden Monstern heimgesucht. Dr. Warthrop versucht das ganze auf seine kühle überlegene Art anzugehen, während Will mit seinen 12 Jahren die wirkliche Monsterwelt kennen lernt. Ich war von dem Buch etwas hin und hergerissen, Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Will war mir sehr sympathisch wohin gegen mich Dr. Warthrop immer wieder sehr wütend machte in seinem Umgang mit Will. An manchen Stellen fand ich etwas langatmig und zu detailreich. Aber vielleicht ist es dem wunderschönen Schreibstil geschuldet. Viele der Sätze sind wunderschön formuliert und wenn man nicht unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, würde man sich von der Sprache gerne entführen lassen. Mein Fazit: Obwohl ich mir manchmal wünschen würde, dass es etwas zügiger vorangeht, kann ich mich den schönen Sätzen nicht entziehen und werde mir wohl auch Teil 2 und 3 besorgen. 

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    • 5
  • Der Monstrumologe

    Der Monstrumologe

    LilaLeseecke

    10. July 2013 um 17:15

    Story und Charaktere: Wie der Klappentext schon deutlich zeigt, hat man es in diesem Buch mit Monstern der besonderen Art zu tun - sie nennen sich Anthropophagen und sind Menschenfresser. Eingeleitet wird das Ganze durch einen Prolog der auf Juli 2007 datiert ist. Der Direktor eines Heimes kümmert sich um den Nachlass eines Patienten namens Will James Henry, der vor kurzer Zeit dort entschlafen ist und Zeit seines Lebens behauptet hat, bereits im Jahre 1876 geboren worden zu sein. Hinterlassen hat er mehrere Tagebücher, die der Direktor einem jungen Mann aushändigt, damit sie gelesen werden. Da die Tagebücher sehr fiktiv klingen, tut er diese als "Roman" ab. Mit dem ersten Folianten fängt dann das eigentliche Buch an, das in insgesamt drei Folianten unterteilt ist. Alle sind aus Sicht von Will Henry erzählt. Im Jahre 1888, in dem die Bücher spielen, ist der 12jährige Will Henry der Assistent von Dr. Warthrop, dem ehemaligen Chef seines verstorbenen Vaters - der, während er noch am Leben war, nie wirkliche Details über die Arbeit, die er zu tun hatte, zu Hause erwähnte. Dies ist auch nicht verwunderlich. Dr. Warthrop ist nämlich Monstrumologe. Das Buch kommt sehr schnell in Fahrt. Ein Grabräuber steht vor der Tür und liefert die Leiche einer jungen Frau an der Haustür der beiden Hauptprotagonisten ab. In diese hat sich ein Monster verkeilt und verbissen. Dr. Warthrop weiß sehr schnell, um was für eine Art Monster es sich hier handelt. Das „Ding“ wird obduziert, auseinandergenommen, dokumentiert und anschließend an die Kellerdecke gehängt. Wer schwache Nerven hat, sollte dieses Buch also besser im Bücherregal stehen lassen und sich einem unmonstrigeren Buch widmen, denn diese Szene ist bei weitem nicht die einzige, in der sehr viel Blut und Gedärme fließen. Schon bald ist klar, worauf das Ganze hinausläuft. Der Monstrumologe und Will Henry müssen Jagd auf die restlichen Monster dieser Art machen und sie vernichten. Um diese Jagd wird ein weites Netz gesponnen, dass die Geschichte dieser Monster, ihrer Herkunft und wie sie in diese Stadt gekommen sind, langsam zu einem kompletten Bild zusammensetzt. Wie dringend es ist, dass diese Jagd so schnell wie möglich stattfinden und über die Bühne gebracht werden muss, wird klar, als ein schrecklicher Mord an einer Familie passiert, in der es nur einen Überlebenden gibt. Während es vordergründig um die Monsterjagd geht, werden im Hintergrund die verschiedenen Charaktere beleuchtet. Wir erfahren von Dr. Warthrops schwierigem Verhältnis zu seinem Vater und warum Will überhaupt die Stelle des Assistenten innehat. Beide Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Dr. Warthrops Lieblingsworte sind „Will Henry, mach fix!“, die auf praktisch jeder Seite auftauchen. Manche mögen dies als Störung im Lesefluss und als nervig empfinden, doch hat man sich erst einmal mit dem verschrobenen Charakter des kauzigen Doktors und der besonderen Beziehung, die er zu Will Henry hat, angefreundet, treten diese Worte schnell in den Hintergrund. Will Henry scheint zunächst einfach blind die Befehle seines Meisters zu befolgen, der seinen Beruf so sehr liebt, dass er unregelmäßig isst und wenig schläft. Auch Will bekommt deshalb wenig Schlaf, da der Doktor ihn regelmäßig nachts zu sich in den Keller ruft. Dass Will aber keine Marionette des Doktors, sondern eher Opfer seiner eigenen Neugierde ist, wird dem Leser mit jeder Seite klarer. Da er die Arbeit des Doktors begleitet, braucht er einen stabilen Magen, den er leider nicht immer hat. Deshalb hat der Doktor für ihn einen Eimer neben dem Tisch bereitgestellt, um eventuelle Missgeschicke aufzufangen. Das ist aber auch schon der einzige Punkt, indem er Will gegenüber fürsorglich wirkt. Ansonsten ist Dr. Warthrop eher ein verantwortungsloser Mann, dem man kein Kind in Obhut geben sollte. Was mir besonders gefallen hat: Der Text ist angepasst an die Zeit, in der er spielt. Einige werden ihn vielleicht als antiquiert empfinden, was das Buch nicht immer einfach macht. Da die Folianten aber in der Ich-Form geschrieben sind, muss der Text genauso sein, wie er ist, um ihn glaubhaft zu machen. Außerdem trägt dieser Schreibstil dazu bei, die drückende, gar düstere Stimmung noch mehr auszubauen, die sich durch den kompletten Text zieht. Wir haben es hier mit einem rasanten Abenteuer der etwas anderen Art zu tun und wer genau das sucht, ist mit diesem Buch bestens beraten. Man hat es hier nicht, wie man vielleicht vermutet, mit einer einfachen Monstergeschichte zu tun. Dieses Buch ist viel mehr als das. Neben dem Abenteuer finden wir hier auch eine äußerst interessante Charakterstudie der beiden Hauptprotagonisten, die trotz ihrer merkwürdigen Art beide doch sehr sympathisch sind. Ich kann nicht behaupten, dass mich dieses Buch auch nur auf einer einzigen Seite gelangweilt hat oder langatmig wurde. Alles passiert Knall auf Fall und man kommt beim Lesen selbst kaum zum Durchatmen. Es ist absolut nichts für schwache Nerven oder einen unruhigen Magen. In diesem Buch fließen viel Blut und jede Menge Gedärme. Es ist unglaublich spannend, aber trotzdem weit ab von dem, was ich sonst so lese. Zusatz Altersempfehlung: Obwohl das Buch eine Altersempfehlung von 14 Jahren hat und im Jugendbuchbereich zu erhalten ist, rate ich davon ab, mich auf dieses Alter zu verlassen. Das Buch ist wahnsinnig blutrünstig und sehr brutal. Ich war selbst mehr als erstaunt darüber und hätte es mir mit Sicherheit nicht gekauft, wenn ich das vorher gewusst hätte. In den USA ist es sogar in einem reinen Jugendbuchverlag erschienen, sodass ich mich tatsächlich fragen muss, ob diejenigen, die sich für das Buch verantwortlich zeigen, es vorher überhaupt gelesen haben. Keinesfalls sollte dieses Buch in die Hände von Kindern geraten. Meine eigene Empfehlung läge bei 16 Jahren. Gestaltung: Bei alldem stellt man sich vielleicht die Frage, warum ich dann trotzdem dieses Buch gewählt habe. Mich hat das Cover unglaublich angesprochen. Als ich dann noch ein Blick in das Buch warf, kam ich gedanklich nicht mehr davon los. Es gibt mehrere ganzseitige Illustrationen, die dem Kopfkino sehr zuträglich sind und viele kleinere von Werkzeugen, die ein Doktor der Monstrumologie so verwendet - vor allem Zangen und messerartige Gegenstände. Alle Zeichnungen sind in schwarz-weiß gehalten. Die Gesamtaufmachung ist rundum durchdacht und hebt damit noch das Lesevergnügen an. Zwei weitere Punkte finde ich noch besonders erwähnenswert: 1. Beim Lesen gibt es im Rücken keine unschönen Knicke, obwohl es sich NICHT um ein Hardcover handelt. 2. In der hinteren Klappe des Buches befindet sich ein Lesezeichen im Stil der Illustrationen, das einfach rauszutrennen und direkt für das Buch verwendbar ist. Wertung: Obwohl dieses Buch fern dessen ist, was ich sonst gerne lese, hat mich Rick Yancey mit dem Monstrumologen mehr als überzeugt. Die Geschichte ist so spannend und der Schreibstil so gut an die damalige Zeit angepasst, dass ich wirklich das Gefühl hatte, das Vermächtnis von Will Henry zu lesen. Es hat mich hier und da zwar das Gesicht verziehen lassen, aber im Grunde sind es genauso diese Dinge, die das Buch ausmachen und aus dem Titel einen wirklichen Monstrumologen werden lassen. Auch die Gestaltung ist einfach super gelungen und das nette Lesezeichen-Mitbringsel  ist doch eine tolle Sache. Deshalb bekommt dieses etwas andere Buch von mir 5 Lila-Lesesterne.

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  • Spannende Geschichte und beeindruckender Schreibstil

    Der Monstrumologe

    TiffanyWeh

    03. July 2013 um 21:47

    Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Nach kurzen Startschwierigkeiten habe mich schnell in das Buch eingelesen und bin Will Henry und dem Monstrumologen durch unheilvolle Nächte und gruselige Schauplätze gefolgt. Rick Yancey hat einen beeindruckenden Schreibstil der mich begeistert hat. Aber auch der Geschichte mangelt es an nichts. 

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