Der letzte Stern

von Rick Yancey 
3,7 Sterne bei152 Bewertungen
Der letzte Stern
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Positiv (86):
Saphirasiastasss avatar

Guter Abschluss 😊 aber ich bin froh die Buchserie beendet zu haben es war doch recht anstrengend da der schreibstil nicht der einfachste is...

Kritisch (20):
K

Sehr schwer und mit der Zeit langatmig zu lesen, nach dem 1sten Teil war ich so begeistert und dann wirde ist immer öder

Alle 152 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der letzte Stern"

Das grandiose Finale der Bestseller-Trilogie
Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442487059
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.10.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ariadnes avatar
    ariadnevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas langatmig bis zum Schluss, aber trotzdem spannende Reihe!
    Mittelmäßiger Abschluss einer tollen Dystopie-Reihe

    Endlich der Abschluss der Reihe! Und irgendwie war das auch der schwächste Band der Trilogie. Ich muss sagen, dass mir der Einstieg bei jedem Buch von Rick Yancey schwer fiel und hier war es nochmal doppelt so hart. Das letzte Drittel war dann jedesmal das temporeichste. Und als die letzten Seiten gelesen waren, war ich emotional auch fix und fertig.


    Ich bin froh, dass ich die Reihe endlich durch habe, aber so richtig weg gehauen hat es mich leider nicht. Schade.

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    38119195vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Meine absolute Lieblings Trilogie !!!!!
    Der letzte Stern

    Ist ein absolutes MUSS ! Meine Lieblings Trologie!!!

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    luna_LBBs avatar
    luna_LBBvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr guter Abschluss, einer grandiosen Reihe. Rick Yancey verbindet seinen einzigartigen Schreibstil mit einer spannenden Story.
    "Bombastischer" Abschluss - Der letzte Stern

    "Der Feind ist in uns. Der Feind ist nicht in uns. Sie sind hier unten, sie sind dort oben, sie sind nirgendwo. Sie wollen die Erde haben, sie wollen, dass wir sie behalten. Sie sind gekommen, um uns auszulöschen, sie sind gekommen, um uns zu retten."(Der letzte Stern, S.279)

    Wenn man von dieser Trilogie hört, mag sie einem wie ein klischeehafter Science-fiction Roman vorkommen. Die Highschool Schülerin Cassie lebt ein komplett normales Leben, bis die Aliens kommen und die Erde einnehmen. Dieses Muster hat so ziemlich jeder schon mal gehört, oder sogar gelesen. Jedoch merkt man bei dieser Trilogie sehr schnell, dass es sich nicht um einen 0815 Roman handelt, sondern um etwas sehr besonderes.

    Im letzten Teil der Reihe haben bereits vier Wellen der Zerstörung, ausgelöst von den „Anderen“, die Menschheit erheblich ausgedünnt. Jedoch haben Cassie und ihre Verbündeten überlebt und versuchen mit aller Macht zu überleben. Es gibt viele Verluste, Entführungen und gefährliche Situationen mit denen sie zu kämpfen haben. Als sie dann das Spiel der „Anderen“ durchschauen, schmieden sie einen Plan, um die Menschheit zu retten.

    Bereits die ersten beiden Bände haben mich sehr gepackt und wollten mich nicht mehr loslassen. Yancey hat solch eine realistisch wirkende Version der „Alienapokalypse“ erschaffen, dass man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch der dritte Band macht der Reihe alle Ehre und rundet sie gekonnt ab. Die Story hat bis zum Ende nichts von ihrer Spannung eingebüßt, denn immer wieder wurden Storyelemente hinzugefügt, die sie spannend gehalten haben. Auch wenn sic h anzweifeln lässt, ob dieses Ende angesichts der Situation, wirklich möglich gewesen wäre, finde ich diese Auflösung sehr passend und trotz der Ernsthaftigkeit der Geschichte sehr positiv. Während ich die Bücher gelesen habe, konnte ich mir nämlich gar kein Ende vorstellen, was in so einer Situation passend und nicht zu negativ, aber auch nicht zu kitschig gewesen wäre. Der Autor hat diese Situation wirklich sehr gut gelöst. Auch der Schreibstil, der für diese Art von Büchern eigentlich ungewöhnlich ist, fügt sich sehr gut in die Geschichte ein. Yancey hat einen oft sehr poetischen und ausschweifenden Schreibstil, der in Science-Fiction Romanen nicht sehr oft verwendet wird. Allerdings ist genau das auch der Grund, warum einem die Charaktere so ans Herz wachsen und man, auch bei solch einem Buch, sehr emotional werden kann.

    Letztlich war der Band ein wirklich sehr guter Abschluss für die Reihe. Man wurde immer mal wieder überrascht und von dem Buch komplett eingenommen. Diese Reihe kann ich wirklich nur empfehlen!

     

    *Ich finde übrigens sehr schade, dass die anderen Teile, wegen des niedrigen Profits des ersten Teils, nicht verfilmt werden. Ich mochte die Übertragung der Charaktere in den Film, den Cast und die generelle Umsetzung sehr.


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    jessi_heres avatar
    jessi_herevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der letzte Band war nicht so toll, wie die anderen
    Eher mittelmäßig

    Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

    Inhalt:

    Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...
    Quelle: randomhouse.de

    Meinung:

        Vor vielen Jahren, als ihr Vater zehn war, fuhr er mit einem großen, gelben Bus zum Planetarium.

    Das Cover des letzten Teils finde ich wieder sehr gelungen. Es hat wieder dieses Glanz-Effekt, wodurch es noch beeindruckender aussieht. Darauf zu sehen ist ein Mensch, der von einer Klippe aus auf eine eingestürzte Stadt hinab sieht, dies passt sehr gut zum Inhalt und verrät auch noch nicht viel über den Inhalt.

    Der Schreibstil des Autors war einfach super zu lesen, er schreibt anders als alle anderen, man muss es mögen, aber insgesamt war es sehr einfach und flüssig zu lesen. WIe auch schon die anderen Teile, ist dieses Buch in vielen verschiedenen Sichten erzählt, wobei manche aus der Ich- und manche in der allwissenden Erzählperspektive geschrieben sind.

    Dieses Buch fängt da an, wo der zweite Teil aufgehört hat. Wir begleiten Cassie, Ben, Ringer, Evan, Sam und Meghan auf ihrer Reise und den letzten Kampf gegen die Aliens. Zu Beginn sind sie nicht alle zusammen, doch das ändert sich bald, da Ringer einen genialen Plan entwickelt hat.

    Vielleicht liegt es daran, dass es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten und zweiten Band gelesen habe, oder dieser war einfach viel schlechter als die anderen. Ich habe mich so auf das Ende gefreut, da mich der erste Teil so sehr begeistern konnte und als die Eltern von meinem Freund es mir zu Weihnachten geschenkt haben, wollte ich es bald lesen, aber dieses Leseerlebnis war eher ernüchternd. Es fing schon damit an, dass ich recht schwer in die Geschichte gekommen bin, ich kannte nicht mehr alle Figuren und wusste nicht mehr so recht, was ihnen passiert war, dies legte sich aber mit der Zeit. Hier hätte man kurz Revue passieren lassen, was alles schon in den anderen Bänden geschehen ist, da es doch eine sehr komplexe Geschichte ist.

    Auf den Inhalt werde ich nicht genauer eingehen, ebenso werde ich meine Rezension kurz halten, da ich nicht weiß, was ich alles sagen soll. Es passiert gefühlt nichts in dem Buch, ausgenommen das Ende. Es wird viel geredet, viel philosophiert und viele Andeutungen gemacht, aber so richtig passieren tut nichts. Es gab Stellen in dem Buch, die ich schon als langweilig empfand, was schade ist, da die Reihe so einen starken Auftakt hatte. Natürlich müssen alle Handlungsstränge zusammengeführt werden, was Zeit in Anspruch nimmt und es muss alles aufgelöst werden, doch dies wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzte. Zu wenig Spannung und zu viele versteckte Botschaften machten das Leseerlebnis für mich eher zu Nichte.

    Neben der eher langsamen Handlung gab es auch noch die Liebesgeschichte von Cassie und Evan, die mich in diesem Band nur gestört hat. Ständig drücken sie alles durch die Blume aus und reden sich ein, dass es nicht so ist. Cassie glaubt immer noch, dass sie ihn nicht liebt, und das wurde mit der Zeit auch wirklich anstrengend zu lesen. Allgemein wirkt sie in diesem Band völlig verändert, wir haben sie als toughe und starke Frau im ersten Band kennen gelernt, doch hier wirkt sie wie ein verängstigtes Mädchen, was sich erst am Ende wieder ändert. Das gleiche Gefühl hatte ich bei Ben.

    Von den vielen Handlungssträngen fand ich den von Ringer am spannendsten, sie tut wenigstens was, anstatt immer nur Pläne zu schmieden, die sowieso schief gehen. Sie spielt hier ein gefinkeltes Spiel, man weiß nie, auf welcher Seite sie nun steht und was ihre wahren Beweggründe sind. Auch spielt sie eine zentrale Rolle beim letzten Kampf, welcher für mich der beste Moment im Buch war. Hier war dann wieder alles spannend beschrieben, die Handlung war sehr actionreich. Das Ende selber hat mir irgendwie nicht sonderlich überrascht, man hätte es schon kommen sehen müssen, daher gab es für mich keinen Wow-Effekt. Wir hatten dann aber noch den Epilog, der mich etwas sprachlos zurück ließ. Hier wurden Figuren zusammen gebracht und Dinge eingefügt, die gar nicht zum restlichen Buch passen und die man auch vorher nicht hat kommen sehen. Und das meine ich nicht positiv. Mir hat das gar nicht gefallen, es passte einfach nicht zusammen, was aus den Figuren wurde und ich hätte mir ein anderes Schicksal für sie gewünscht.

    Was ich aber auch hier wieder sehr gut fand, waren die Gespräche mit Vosch. Er erzählt so viel über die Anderen und man wird eigentlich nicht schlauer. Gibt es sie nun wirklich? Bilden sie es sich nur ein? Ist das Mutterschiff überhaupt bewohnt? Durch Vosch beginnt man nachzudenken und alles zu hinterfragen, ich habe die Dialoge mit ihm wirklich genossen.

    Fazit:

    Trotz meiner vielen negativen Punkte, hat mir das Buch irgendwie gefallen. Es hat mir nicht vom Hocker gerissen und ich hätte mir gewünscht, dass einiges besser oder anders gelaufen wäre, aber da kann ich nichts machen. Ich würde nicht behaupten, dass dieser Abschluss super war, es war ganz ok. Für mich unterscheidet er sich zu sehr von den anderen Bänden und es hat einfach die Spannung gefehlt. Ich gebe dem Buch mittelmäßige 3 Sterne.


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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 5 Monaten
    Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

    Verlag: Goldmann Verlag (3. Oktober 2016)

    ISBN-13: 978-3442313365

    Originaltitel: Thomas Bauer

    Preis: 16,99€

    auch Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Konnte mich leider nicht ganz überzeugen


    Inhalt:

    Cassie, Sam, Evan, Zombie, Dumbo und Megan haben Unterschlupf in einem sicheren Haus gefunden. Ringer ist auf dem Weg zurück zu Vosch, was die anderen jedoch nicht wissen. Als Silencer hat Evan die Information, dass nur noch 5 Tage bleiben bis zur endgültigen Zerstörung der Menschheit. Die Zeit drängt also. Die jungen Leute müssen etwas unternehmen …


    Meine Meinung:

    Bis auf die viele Gewalt haben mir die ersten beiden Bände sehr gut gefallen. Leider hatte ich beim dritten Teil nun erhebliche Schwierigkeiten, wieder in die Handlung hineinzufinden. Es wird praktisch nichts wiederholt, was bisher geschah. So hatte ich dann doch Probleme, die einzelnen Figuren und ihre Vergangenheit zu sortieren. 


    Wie schon im zweiten Band wechselt die Erzählperspektive zwischen mehreren Personen. Dies ist auch notwendig, weil nicht immer alle an einem Ort sind und doch alles wichtig ist. Teilweise wird dabei in der Ich-Form erzählt, teilweise in der 3. Person. Da aber über den einzelnen Kapiteln der entsprechende Name steht, weiß man natürlich immer, um wen es gerade geht.


    Ich finde Rick Yanceys Schreibstil recht gelungen. Er kann damit die beunruhigende Atmosphäre sehr gut darstellen. Die erste Hälfte des Romans fand ich nicht besonders spannend. Hier geht es eher ruhig zu, obwohl es auch nicht ganz ohne Tote ausgeht. Richtig Spannung kommt dann aber wieder in der zweiten Hälfte auf. Hier gibt es einige brenzlige Situationen und man sollte sich auf den Tod lieb gewonnener Figuren gefasst machen. 


    Fazit:

    Wer die ersten beiden Bände mochte, wird nicht umhin kommen, auch den dritten Teil zu lesen. Auch wenn er mit den Vorgängern nicht ganz mithalten kann, bietet er doch einen Abschluss der Geschichte. 


    Die Trilogie:

    1. Die 5. Welle

    2. Das unendliche Meer

    3. Der letzte Stern


    ★★★☆☆


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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider konnte mich auch der dritte Band der Trilogie nicht überzeugen. Schade!
    Hätte mir mehr erhofft

    Nachdem die erste Welle die Dunkelheit über die Menschen brachte, die zweite den Tod durch Tsunamis und die dritte durch Krankheit, konnte nach der vierten Welle keiner mehr seinem Nächsten trauen. Nun droht die fünfte und letzte Welle auch den Rest der Menschheit auszulöschen. Doch Cassie, Ben, Evan und ihre Freunde sind fest entschlossen, nicht klein bei zu geben.

    Wie schon beim zweiten Band der Trilogie konnte mich auch hier der Schreibstil des Autoren wieder nicht überzeugen. Erneut verwendet er meiner Meinung nach zu viele und zu blumige Worte für eine Geschichte, welcher ein einfacherer, knackigerer Schreibstil mehr gestanden hätte. Gefallen hat mir dieses Mal aber, dass angegeben wurde, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben ist, was beim Mittelband gänzlich gefehlt hatte.

    Die Geschichte dagegen hat mir ein bisschen besser gefallen. Zwar startet dieses Buch etwas zäh, steigert sich dann aber und die Spannung zieht nach etwa einem Drittel sehr an. So konnte mich die Handlung irgendwann richtig packen und ich war mitten im Geschehen. Umso schlimmer fand ich allerdings das Ende, welches mich absolut nicht zufrieden stellen konnte. Weder wurde alles aufgeklärt, noch gab es einen schlüssigen, absoluten Schlussstrich. Eher wirkte es, als wolle sich der Autor einen weiteren Band offen halten. Dazu kamen so einige Dinge, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren und nicht nur das Ende ziemlich verwirrend machten.

    Cassie und ihre Freunde hingegen fand ich auch hier wieder recht gut gezeichnet. Am besten fand ich allerdings, dass man sich nie so ganz sicher sein konnte, wer was bezweckt. Auch wenn man es sich manchmal schon denken konnte, so wusste man doch oft nicht, wer welches Ziel verfolgt und auf welcher Seite steht. Dennoch fand ich, dass manche Charaktere nicht hätten sterben müssen, auch wenn ich den Sinn hinter diesen Toden verstehen konnte.

    Leider konnte auch Der letzte Stern mich nicht wirklich überzeugen, was vor allem daran lag, dass ich mit dem Schreibstil nicht klar kam und mir die Geschichte dadurch teilweise zu verwirrend war. Außerdem war das Ende absolut nicht nach meinem Geschmack. Dennoch bin ich mir sicher, dass es anderen Lesern durchaus gefallen könnte.

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    Katykates avatar
    Katykatevor einem Jahr
    Der letzte Stern - Rick Yancey

    Lange haben wir auf die Fortsetzung zu Die 5. Welle und Das unendliche Meer gewartet und genauso hoch waren die Erwartungen. Und so viel kann ich schon mal sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.

    Handlung & Umsetzung
    Der Einstieg in den dritten Band ist mir etwas schwer gefallen, weil ich mich kaum noch an die Handlung des Vorgängers erinnern konnte. Die des ersten Bandes ist durch den Film noch gut in meinem Gedächtnis, doch beim zweiten setzt es aus.
    Dennoch habe ich einfach weitergelesen und so nach und nach (langsam, aber stetig) kamen die Erinnerungen wieder und die Handlung fesselte mich wieder. Es beginnt so spannend, wie es aufgehört hat und man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man als Leser wissen möchte, wie diese apokalyptische Welt zu einem guten Ende finden kann.
    Was die Charaktere und das Ende betrifft, hatte ich schon so eine klitzekleine Vermutung, die sich leider bestätigt hat (meine Augen sind dabei nicht trocken geblieben), aber die Geschichte hält auch viele Überraschungen bei.

    Charaktere
    Wie schon beim letzten Teil steht in Band 3 die charakterliche Entwicklung im Vordergrund (neben der großen Lösung, um das Ende der Welt aufzuhalten), und die des kleinen Sammy ist definitiv die dramatischste. Er ist als kleiner Junge in die Fänge der „Anderen“ gekommen und wurde zu einem Kindersoldat ausgebildet. Er hat das Alphabet vergessen, aber ist extrem schnell im Bombenbauen. Nicht das, was man von einem kleinen Jungen erwarten würde.
    Aber auch Cassie, die Protagonistin, macht noch einmal einen extremen Sprung nach vorne. Sie wächst vollkommen aus dem Teenageralter heraus und stellt das Wohl anderer vor sich. Ihre Entwicklung ist spannend, tragisch und unglaublich.

    Schreibstil & Gestaltung
    Zugegeben im ersten Band fand ich den Schreibstil extrem gewöhnungsbedürftig. Jetzt liebe ich Rick Yanceys Art zu schreiben. Er hat an gewissen Stellen etwas poetisches, etwas magisches, das einen in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen von ihm.


    Fazit
    Viele Fans waren von Band 2 eher enttäuscht. Ich habe nicht dazu gehört und doch konnte das große Finale noch einmal eine Schippe drauf legen. Die Reihe um Cassie und die „Anderen“ hat einen würdigen Abschluss bekommen, der realistisch ist und sich wunderbar in die Geschichte fügt.

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    NiWas avatar
    NiWavor einem Jahr
    Der letzte Stern

    Die erste Welle brachte die Dunkelheit, danach kamen die Zerstörung und der Tod. Die vierte Welle hat das Vertrauen der Menschen weggespült und nun steht zu guter Letzt die fünfte Welle am Programm.

    „Der letzte Stern“ ist der Abschlussband von Rick Yanceys Trilogie um das Ende der Menschheit und wie sie von Aliens vernichtet wird.

    Menschen sind tot, Häuser sind zerstört, ganze Städte liegen als ausgebrannte Gerippe brach, und die Menschen bringen sich gegenseitig um, weil dein bester Freund, eigentlich dein Feind sein kann.

    Mitten in diesem Inferno gibt es nur mehr wenige Überlebende. Cassie, Ben und Evan stellen sich dem Kampf gegen das Ende, auch wenn ihr eigenes Leben der Preis dafür ist.

    Die Handlung ist grandios! Rick Yancey hat ein wahnsinnig komplexes, düsteres und exzellent durchdachtes Szenario erschaffen, dass an Perfidität kaum zu überbieten ist. Die Menschheit wird systematisch von der Erde getilgt und die Aliens scheinen tatsächlich an alles gedacht zu haben. Wie soll sie sich gegen die Vernichtung wehren, wenn sie sich niemals zusammenschließt? Die fünfte Welle naht und damit wird die Erde letztendlich den Anderen gehören …

    Trotz der großartigen Handlung hat mich der Autor mit seinen vielen Perspektivenwechseln verwirrt. Einmal ist man Cassie, dann wieder Evan, ist mit Ringer unterwegs oder bekommt von einem fremden Priester die Welt erklärt - ich glaube damit hätte die Spannung angeheizt werden sollen, jedoch hat es bei mir stark den Lesefluss gehemmt.

    Denn von den Figuren sind meinem Empfinden nach nur die Sichtweisen von Cassie und Evan wirklich gut ausgearbeitet. Sobald ein Abschnitt aus ihrer Perspektive erzählt wurde, wusste ich, mit wem ich es zutun hatte. Bei den anderen Charakteren war es mühsam, sich zu orientieren und sich zu erinnern, wie diese Person ins Gesamtbild passt. Es ist wirklich schwierig, den Überblick zu behalten, weil die Vielzahl an Figuren auch noch zwei unterschiedliche Namen hat. Damit hat sich der Autor meiner Meinung nach selbst ausgebremst und das Lesevergnügen deutlich beeinträchtigt.

    Schon im Mittelband ist mir dieses Punching-Ball-Verfahren negativ aufgefallen. Ständig wird man von einer Perspektive zur anderen und von einer Figur zur nächsten geworfen, dabei auch noch im Kreis gedreht, bis man ganz wirr im Kopf vor der Gesamthandlung steht. Ich hätte mir gewünscht, dass Yancey zu seinem ausgezeichneten Stil aus dem 1. Band zurückfindet, was leider nicht der Fall gewesen ist.

    Das Ende hat mich doch im positiven Sinn überrascht und ich habe mich gefreut, dass der Autor Nägel mit Köpfen macht. Es wird dramatisch, es wird brenzlig und spannend zugleich, wobei aber die meisten Geheimnisse schon im Mittelband gelüftet sind.

    Ob man sich den Abschlussband wirklich gönnen soll, kann ich nicht beurteilen. Ich denke, wer den Mittelband mochte, sollte auch noch das Ende miterleben, weil es von der Handlung her schon lohnenswert ist.

    Alles in allem finde ich es schade, dass Rick Yancey durch den wirren Stil meistens die Spannung aus seinem großartigen Endzeit-Szenario nimmt. Ich hätte es gern mehr genossen und mich an die Seiten fesseln lassen, was leider durch die zu abwechslungsreiche Erzählweise nicht möglich war.

    Die Trilogie:
    1) Die fünfte Welle
    2) Das unendliche Meer
    3) Der letzte Stern

    Kommentare: 6
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    NaddlDaddls avatar
    NaddlDaddlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow! Das Ende hatte es in sich, so etwas hätte ich wirklich nicht erwartet...
    Ein würdiger Abschluss der Reihe

    Nach den ersten beiden Büchern hätte ich ja nicht erwartet, dass die Geschichte ein so gelungenes Ende finden könnte, aber das hat sie.
    Man wird in "Der letzte Stern" ja mit einem Haufen Erzählstränge konfrontiert - Cassie, Ringer, Zombie, Sam und Evan und das sind nur die wichtigeren. Dementsprechend gibt es viel Handlung, die in vier Tagen passiert, denn so lange dauert es, bis die Anderen zum finalen Schlag, der Bombardierung der Städte, ausholen. Cassie versteckt sich mit Zombie, Sam, Evan, Dumbo und Megan in einem sicheren Haus und plant die nächsten Schritte wie die Anderen vielleicht, ganz vielleicht noch aufgehalten werden können. Zombie will Ringer wiederfinden, sie vor so langer Zeit aufgebrochen und noch nicht zurückgekehrt ist. Ringer konnte endlich von Vosh fliehen - dank der außerirdischen Technologie, die ihr eingepflanzt wurde und ihren Körper aufgerüstet hat -, weiß aber nicht, wie es jetzt weitergehen soll.
    Ich mag es, wie Rick Yancey den Band aufgeteilt hat, nicht nach Sichtweisen, sondern nach Tagen, an denen jeder mal ein paar Kapitel bekommt und man so nicht wie bei den Vorgängern teilweise hunderte Seiten warten musste, bis man erfährt, wie es bei einer Person weitergeht. Der Schreibstil ist auch gewohnt flüssig und gut zu lesen, mal was anderes zum Einheitsbrei der anderen Autoren, man hat das Gefühl, in die Gedankenwelt der Charaktere zu blicken. Zwar haben mich ein paar Phrasen irgendwann genervt, weil sie dauernd und in allen Sichtweisen vorkommen, aber ansonsten wirklich gut und spannend geschrieben!
    Die Charaktere finde ich auch unglaublich gelungen. Manche von ihnen mag ich total - Zombie, Cassie und Sammy - andere sind mir einfach unsympathisch - Ringer, Evan -, aber das ist in Ordnung, im echten Leben ist das ja genauso :D
    Das Ende war dann richtig, richtig gut. Und das sage ich nicht oft, meistens habe ich am Abschluss eines Buches irgendwas auszusetzen. Hier nicht. Es war spannend und emotional, ich hab sogar das ein oder andere Tränchen verdrückt! Zwar werden längst nicht alle offenen Fragen geklärt, aber damit kann ich leben. Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Sternen :)

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    aria_dzs avatar
    aria_dzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Grandioser Abschluss einer fantastischen Geschichte!
    Grandioser Abschluss einer fantastischen Geschichte!

    Da es schon einige Zeit her war, dass ich die anderen beiden Teile gelesen hatte, fiel mir der Einstieg ein wenig schwer. Besonders Ringer und ihre Geschichte waren wir in der Zwischenzeit entfallen und ich hatte mit ihr zu kämpfen, da der Autor es sich spart, das Geschehene erneut herauszuarbeiten und setzt gleich in die Handlung ein.
    Nichtsdestotrotz war ich von der ersten Seite an wieder in der Geschichte gefangen und konnte einfach nicht aufhören jeden weiteren Satz zu verschlingen.
    Die vielen verschiedenen Sichtweisen der Charaktere haben mich wirklich fasziniert, weil jede Person ein neues Bild über Situationen oder Erlebnisse wieder gegeben hat.
    Das Ende ist einfach wow. Damit hatte ich nicht gerechnet, zumal von Anfang an unklar war wohin Rick Yancey den Leser und seine Protagonisten führen möchte.
    Am Ende wurde ich einfach sprachlos zurückgelassen.
    Ich finde, dass die Geschichte so viel Tiefe und Weite besitzt, wie man es selten findet.
    Jede Situation, jede Begegnung war absolut nachvollziehbar und trotzdem manchmal überraschend, weil alle Charaktere unterschiedliche Beweggründe, Gedanken und Gefühle hatten.
    Ich werde mal aufhören weiter zu schreiben, sonst fällte es mir am Ende noch schwer nicht zu spoilern.
    Eure Aria

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    Michi84s avatar
    Michi84vor 4 Monaten
    Ich freue mich darauf, weil ich auf einen tollen Abschluss der Reihe hoffe
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