Rick Yancey Der letzte Stern

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Stern“ von Rick Yancey

Das grandiose Finale der Bestseller-Trilogie Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Grandioser Abschluss einer fantastischen Geschichte!

— aria_dz
aria_dz

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  • Der letzte Stern - Rick Yancey

    Der letzte Stern
    Katykate

    Katykate

    20. July 2017 um 21:38

    Lange haben wir auf die Fortsetzung zu Die 5. Welle und Das unendliche Meer gewartet und genauso hoch waren die Erwartungen. Und so viel kann ich schon mal sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.Handlung & UmsetzungDer Einstieg in den dritten Band ist mir etwas schwer gefallen, weil ich mich kaum noch an die Handlung des Vorgängers erinnern konnte. Die des ersten Bandes ist durch den Film noch gut in meinem Gedächtnis, doch beim zweiten setzt es aus.Dennoch habe ich einfach weitergelesen und so nach und nach (langsam, aber stetig) kamen die Erinnerungen wieder und die Handlung fesselte mich wieder. Es beginnt so spannend, wie es aufgehört hat und man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man als Leser wissen möchte, wie diese apokalyptische Welt zu einem guten Ende finden kann.Was die Charaktere und das Ende betrifft, hatte ich schon so eine klitzekleine Vermutung, die sich leider bestätigt hat (meine Augen sind dabei nicht trocken geblieben), aber die Geschichte hält auch viele Überraschungen bei.CharaktereWie schon beim letzten Teil steht in Band 3 die charakterliche Entwicklung im Vordergrund (neben der großen Lösung, um das Ende der Welt aufzuhalten), und die des kleinen Sammy ist definitiv die dramatischste. Er ist als kleiner Junge in die Fänge der „Anderen“ gekommen und wurde zu einem Kindersoldat ausgebildet. Er hat das Alphabet vergessen, aber ist extrem schnell im Bombenbauen. Nicht das, was man von einem kleinen Jungen erwarten würde.Aber auch Cassie, die Protagonistin, macht noch einmal einen extremen Sprung nach vorne. Sie wächst vollkommen aus dem Teenageralter heraus und stellt das Wohl anderer vor sich. Ihre Entwicklung ist spannend, tragisch und unglaublich.Schreibstil & GestaltungZugegeben im ersten Band fand ich den Schreibstil extrem gewöhnungsbedürftig. Jetzt liebe ich Rick Yanceys Art zu schreiben. Er hat an gewissen Stellen etwas poetisches, etwas magisches, das einen in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen von ihm.FazitViele Fans waren von Band 2 eher enttäuscht. Ich habe nicht dazu gehört und doch konnte das große Finale noch einmal eine Schippe drauf legen. Die Reihe um Cassie und die „Anderen“ hat einen würdigen Abschluss bekommen, der realistisch ist und sich wunderbar in die Geschichte fügt.

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  • Der letzte Stern

    Der letzte Stern
    NiWa

    NiWa

    16. July 2017 um 14:31

    Die erste Welle brachte die Dunkelheit, danach kamen die Zerstörung und der Tod. Die vierte Welle hat das Vertrauen der Menschen weggespült und nun steht zu guter Letzt die fünfte Welle am Programm.„Der letzte Stern“ ist der Abschlussband von Rick Yanceys Trilogie um das Ende der Menschheit und wie sie von Aliens vernichtet wird. Menschen sind tot, Häuser sind zerstört, ganze Städte liegen als ausgebrannte Gerippe brach, und die Menschen bringen sich gegenseitig um, weil dein bester Freund, eigentlich dein Feind sein kann.Mitten in diesem Inferno gibt es nur mehr wenige Überlebende. Cassie, Ben und Evan stellen sich dem Kampf gegen das Ende, auch wenn ihr eigenes Leben der Preis dafür ist.Die Handlung ist grandios! Rick Yancey hat ein wahnsinnig komplexes, düsteres und exzellent durchdachtes Szenario erschaffen, dass an Perfidität kaum zu überbieten ist. Die Menschheit wird systematisch von der Erde getilgt und die Aliens scheinen tatsächlich an alles gedacht zu haben. Wie soll sie sich gegen die Vernichtung wehren, wenn sie sich niemals zusammenschließt? Die fünfte Welle naht und damit wird die Erde letztendlich den Anderen gehören …Trotz der großartigen Handlung hat mich der Autor mit seinen vielen Perspektivenwechseln verwirrt. Einmal ist man Cassie, dann wieder Evan, ist mit Ringer unterwegs oder bekommt von einem fremden Priester die Welt erklärt - ich glaube damit hätte die Spannung angeheizt werden sollen, jedoch hat es bei mir stark den Lesefluss gehemmt.Denn von den Figuren sind meinem Empfinden nach nur die Sichtweisen von Cassie und Evan wirklich gut ausgearbeitet. Sobald ein Abschnitt aus ihrer Perspektive erzählt wurde, wusste ich, mit wem ich es zutun hatte. Bei den anderen Charakteren war es mühsam, sich zu orientieren und sich zu erinnern, wie diese Person ins Gesamtbild passt. Es ist wirklich schwierig, den Überblick zu behalten, weil die Vielzahl an Figuren auch noch zwei unterschiedliche Namen hat. Damit hat sich der Autor meiner Meinung nach selbst ausgebremst und das Lesevergnügen deutlich beeinträchtigt.Schon im Mittelband ist mir dieses Punching-Ball-Verfahren negativ aufgefallen. Ständig wird man von einer Perspektive zur anderen und von einer Figur zur nächsten geworfen, dabei auch noch im Kreis gedreht, bis man ganz wirr im Kopf vor der Gesamthandlung steht. Ich hätte mir gewünscht, dass Yancey zu seinem ausgezeichneten Stil aus dem 1. Band zurückfindet, was leider nicht der Fall gewesen ist.Das Ende hat mich doch im positiven Sinn überrascht und ich habe mich gefreut, dass der Autor Nägel mit Köpfen macht. Es wird dramatisch, es wird brenzlig und spannend zugleich, wobei aber die meisten Geheimnisse schon im Mittelband gelüftet sind.Ob man sich den Abschlussband wirklich gönnen soll, kann ich nicht beurteilen. Ich denke, wer den Mittelband mochte, sollte auch noch das Ende miterleben, weil es von der Handlung her schon lohnenswert ist. Alles in allem finde ich es schade, dass Rick Yancey durch den wirren Stil meistens die Spannung aus seinem großartigen Endzeit-Szenario nimmt. Ich hätte es gern mehr genossen und mich an die Seiten fesseln lassen, was leider durch die zu abwechslungsreiche Erzählweise nicht möglich war. Die Trilogie:1) Die fünfte Welle2) Das unendliche Meer3) Der letzte Stern

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    • 7
  • Ein würdiger Abschluss der Reihe

    Der letzte Stern
    NaddlDaddl

    NaddlDaddl

    30. June 2017 um 20:01

    Nach den ersten beiden Büchern hätte ich ja nicht erwartet, dass die Geschichte ein so gelungenes Ende finden könnte, aber das hat sie.Man wird in "Der letzte Stern" ja mit einem Haufen Erzählstränge konfrontiert - Cassie, Ringer, Zombie, Sam und Evan und das sind nur die wichtigeren. Dementsprechend gibt es viel Handlung, die in vier Tagen passiert, denn so lange dauert es, bis die Anderen zum finalen Schlag, der Bombardierung der Städte, ausholen. Cassie versteckt sich mit Zombie, Sam, Evan, Dumbo und Megan in einem sicheren Haus und plant die nächsten Schritte wie die Anderen vielleicht, ganz vielleicht noch aufgehalten werden können. Zombie will Ringer wiederfinden, sie vor so langer Zeit aufgebrochen und noch nicht zurückgekehrt ist. Ringer konnte endlich von Vosh fliehen - dank der außerirdischen Technologie, die ihr eingepflanzt wurde und ihren Körper aufgerüstet hat -, weiß aber nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Ich mag es, wie Rick Yancey den Band aufgeteilt hat, nicht nach Sichtweisen, sondern nach Tagen, an denen jeder mal ein paar Kapitel bekommt und man so nicht wie bei den Vorgängern teilweise hunderte Seiten warten musste, bis man erfährt, wie es bei einer Person weitergeht. Der Schreibstil ist auch gewohnt flüssig und gut zu lesen, mal was anderes zum Einheitsbrei der anderen Autoren, man hat das Gefühl, in die Gedankenwelt der Charaktere zu blicken. Zwar haben mich ein paar Phrasen irgendwann genervt, weil sie dauernd und in allen Sichtweisen vorkommen, aber ansonsten wirklich gut und spannend geschrieben!Die Charaktere finde ich auch unglaublich gelungen. Manche von ihnen mag ich total - Zombie, Cassie und Sammy - andere sind mir einfach unsympathisch - Ringer, Evan -, aber das ist in Ordnung, im echten Leben ist das ja genauso :DDas Ende war dann richtig, richtig gut. Und das sage ich nicht oft, meistens habe ich am Abschluss eines Buches irgendwas auszusetzen. Hier nicht. Es war spannend und emotional, ich hab sogar das ein oder andere Tränchen verdrückt! Zwar werden längst nicht alle offenen Fragen geklärt, aber damit kann ich leben. Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Sternen :)

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  • Grandioser Abschluss einer fantastischen Geschichte!

    Der letzte Stern
    aria_dz

    aria_dz

    24. May 2017 um 14:48

    Da es schon einige Zeit her war, dass ich die anderen beiden Teile gelesen hatte, fiel mir der Einstieg ein wenig schwer. Besonders Ringer und ihre Geschichte waren wir in der Zwischenzeit entfallen und ich hatte mit ihr zu kämpfen, da der Autor es sich spart, das Geschehene erneut herauszuarbeiten und setzt gleich in die Handlung ein.Nichtsdestotrotz war ich von der ersten Seite an wieder in der Geschichte gefangen und konnte einfach nicht aufhören jeden weiteren Satz zu verschlingen.Die vielen verschiedenen Sichtweisen der Charaktere haben mich wirklich fasziniert, weil jede Person ein neues Bild über Situationen oder Erlebnisse wieder gegeben hat.Das Ende ist einfach wow. Damit hatte ich nicht gerechnet, zumal von Anfang an unklar war wohin Rick Yancey den Leser und seine Protagonisten führen möchte.Am Ende wurde ich einfach sprachlos zurückgelassen.Ich finde, dass die Geschichte so viel Tiefe und Weite besitzt, wie man es selten findet.Jede Situation, jede Begegnung war absolut nachvollziehbar und trotzdem manchmal überraschend, weil alle Charaktere unterschiedliche Beweggründe, Gedanken und Gefühle hatten.Ich werde mal aufhören weiter zu schreiben, sonst fällte es mir am Ende noch schwer nicht zu spoilern.Eure Aria

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  • Cassiopeia

    Der letzte Stern
    katha_dbno

    katha_dbno

    25. April 2017 um 17:11

    Rezension auf Buntes TintenfässchenWenngleich ich dem Finale der Trilogie schon seit geraumer Zeit entgegengefiebert habem, konnte ich doch nicht nahtlos an "Das unendliche Meer" anknüpfen, da die Lektüre des letzten Bandes schon einige Zeit bei mir zurückliegt. Die Namen waren mir zwar weitgehend vertraut, aber ich musste ersteinmal rekapitulieren, was zuvor geschehen ist, und einige emotionale Verbindungen zu einzelnen Charakteren (z.B. zu Ringer) waren bereits gekappt. Das hat für allerhand Startschwierigkeiten gesorgt, die ich auch im gesamten Verlauf des Romans noch zu spüren bekam. Manchmal war ich verwirrt, weil ich das Verhalten einiger Charaktere nicht ganz einordnen konnte. Yancey ist in der Beziehung auch keine Hilfe, da er - anders als bei den meisten Fortsetzungsromanen - zum Großteil auf ausführliche Zusammenfassungen vergangener Ereignisse verzichtet. Normalerweise gehöre ich auch zu denjenigen, die diese Passagen überflüssig finden, aber hier hätten sie sich definitiv angeboten. Allerdings hat das bei mir den Überraschungseffekt verstärkt, wenn das Geschehen plötzlich eine Kehrtwendung gemacht hat. Denn eines hat sich auch in diesem finalen Band nicht geändert: Man muss auf alles gefasst sein! Angefangen von aufkeimenden Gefühlen über (scheinbare) Seitenwechsel bis hin zu unerwarteten Toden. Natürlich war ich über einzelne Entwicklungen nicht immer glücklich, aber zumindest kam dadurch nicht allzu viel Langeweile beim Lesen auf. Dynamisch war der Roman auch in Bezug auf den Erzählstil. Yancey schreibt sehr speziell, d.h. wechselnd zwischen kurzen, prägnanten Sätzen und längeren Satzkonstruktionen. Deshalb wirken Gedankengänge manchmal wirr und unzusammenhängend und der Lesefluss gerät gelegentlich ins Stocken. Ich persönlich finde das nicht sonderlich schlimm. Im Gegenteil scheint es mir angesichts des Storyverlaufs und der Thematik passend. Ein blumiger, ausschweifender Stil würde wohl nicht gerade Weltuntergangsstimmung heraufbeschwören. Mord und Totschlag sind vorherrschend und haben Cassie, Evan, Zombie, Ringer & Co. auf den Boden der Tatsachen geholt. Es geht ums Überleben. Für Tagträumerein und Luftschlösser ist da einfach kein (oder zumindest kaum) Platz. Das spiegelt sich in jeder einzelnen geschilderten Perspektive wieder: Alle gehen schonungslos ehrlich mit der nahezu aussichtslosen Situation um, in der sie sich befinden, werden dabei nie weinerlich bzw. versinken in Selbstmitleid, sondern leben von einem Moment zum nächsten - immer in dem Bewusstsein, das dies ihr letzter sein könnte. Vielleicht ist es dieses Damoklesschwert, das über dem Geschehen geschwebt ist, der Grund, warum ich die Handlung zwar nicht mit angehaltenem Atem, aber doch mit viel Interesse weiterverfolgt habe. Es geht zwar insgesamt weniger blutig zu als in den vorigen Teilen, aber es war nicht weniger bestürzend. Ich habe regelrecht eine Achterbahn der Gefühle durchlebt. Besonders das Ende hat mich mitgenommen, hat mich fassungslos und überwältig zurückgelassen. Ich habe sogar einige Tränen verdrückt. Es war dramatisch, unerwartet, und sogar - für Yanceys Verhältnisse - gewissermaßen sentimental. Ich kann nicht behaupten, dass ich zufrieden mit dem Abschluss bin, aber er hat mich emotional doch überrollt. Hätte ich am Anfang eine Prognose abgeben müssen, wie die Trilogie enden würde, dann wäre sicherlich nicht das dabei herausgekommen. Das spricht definitiv für Yancey als Autor.FazitMeine lückenhafte Erinnerungen an die vorigen zwei Teile haben dafür gesorgt, dass mir einige Ereignisse nicht ganz einleuchteten und meine persönliche Bindung an die Figuren nicht ganz so intensiv war, wie sie hätte sein können. Dennoch ist der Abschluss der Trilogie überraschend, bestürzend und letztendlich doch berührend gewesen.

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  • Rezension zu "Der letzte Stern"

    Der letzte Stern
    ElkeK

    ElkeK

    18. April 2017 um 09:18

    Inhaltsangabe: Sie haben sich über den restlichen Winter in einem sicheren Haus verschanzt mit genug Essens- und Waffenvorräten, Cassie und ihre kleine Gruppe von Überlebenden, die die Anderen bislang nicht wirklich erwischen konnten. Evan Walker, der sowohl Mensch als auch Anderer ist, weiß, dass die Zeit abläuft. Im Frühling bei der Tag-Nacht-Gleiche werden Bomben fallen, auf alle Städte der Welt, um auch ja dem Rest der Menschheit den Garaus zu machen. Ringer wurde von den Anderen in die Freiheit gelassen, gefolgt von einem treuen Soldaten, um Evan zu töten, denn sein System ist aus irgendeinem Grund kaputt gegangen. Und tatsächlich findet Ringer ihre übrig gebliebene Einheit 53 in dem sicheren Haus. Doch dann müssen Entscheidungen getroffen werden und es beginnt ein ungleicher Kampf – David gegen Goliath. Mein Fazit: Nun habe ich auch den dritten Band dieser Serie gelesen. Die beiden ersten Bände waren geprägt von den häufigen Perspektiv-Wechsel. Dieser bildet da keine Ausnahme. Und wieder beginnt die Geschichte mit einem Silencer, der auf perfide Art und Weise sein Werk vollführt. Perfide deshalb, weil er sich als Priester getarnt. Ein Amt, dem man in der Regel vertraut, der einem Hoffnung geben soll. Doch genau dies macht ihn gefährlich. Die Jugendlichen sind ein bisschen zur Ruhe gekommen, haben ihre Verletzungen ausheilen und dem Körper neue Energie zuführen können. Doch die Spannung steigt mit jeder Minute. Misstrauen greift um sich, niemand glaubt dem anderen und doch sind sie aufeinander angewiesen. Die Fragen nach den vermissten Kameraden lassen sich nicht abschließend klären und die drohende Gefahr der Bomben macht sie auch nicht glücklicher. Und so werden Diskussionen geführt, Entscheidungen getroffen und diese in die Tat umgesetzt – mit ungeahnten Folgen! Ringer ist inzwischen mit dem zwölften System hochgerüstet, doch sie birgt noch ein anderes Geheimnis. Sie bekommt eine Aufpasserin an ihre Seite, damit sie auch wirklich ihren Befehl ausführt. Trotz des zwölften Systems traut Colonel Vosch ihr nicht. Ist sein Misstrauen berechtigt? Und Evan Walker weiß inzwischen selbst nicht mehr so wirklich, wer er ist. Auch Cassies Liebe kann ihn nicht wirklich leiten. Am Anfang halten sich die Perspektiv-Wechsel noch einigermaßen in Grenzen, aber die vielen Protagonisten haben mich zuweilen schon verwirrt. Und die Wechsel häufen sich, je mehr die Geschichte dem Ende entgegen kommt. Das Ende ansich ist grandios, hat mich aber auch etwas ratlos zurück gelassen. Einige Fragen konnten nicht abschließend geklärt werden, aber die Jugendlichen haben ja selbst auch keine Antworten bekommen, wurden nur noch mit mehr Verwirrung bombadiert. Somit hat der Autor konsequent eine Linie verfolgt. Die Sprache, die Gedankengänge der Protagonisten und die logische Konsequenz daraus ist allerdings schon wirklich sehr bemerkenswert. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nichts wird dem Zufall überlassen, alles ist schlüssig. Nur eben: Wer sind die Anderen? Und warum taten sie das? Die angebotene Antwort konnte mich nicht wirklich zufrieden stellen. Der finale Band war etwas schwächer als die Vorgänger-Bände, dennoch ist es ein runder Abschluss. Wegen der vielen Perspektiv-Wechsel bekommt das Buch aber nur vier Sterne. Das hat mein Lesevergnügen wirklich etwas eingetrübt. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

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  • Der letzte Stern - Die 5. Welle, Band 3

    Der letzte Stern
    AReaderLivesAThousandLives

    AReaderLivesAThousandLives

    15. April 2017 um 15:28

    Achtung, letzter Teil einer Reihe!!! Worum es geht: Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ... Meine Meinung: Da ich davon ausgehe, dass man die beiden vorherigen Bände auch gelesen hat, was zum Verständnis sehr wichtig ist, werde ich auf Schreibstil und Erzählweise nicht weiter eingehen. Es ist ähnlich gehalten und auch hier haben wir wieder verschiedene Perspektiven einzelner Charaktere. Ich bin unschlüssig ob es nicht auch zu viele waren. Ständig wurde gewechselt und man musste sich auch in den neuen Schauplätzen wieder einfinden. Die Charaktere blieben in diesem Band irgendwie blass und besonders schade fand ich, dass die Hauptperson, Cassie, meiner Meinung nach total in den Hintergrund gerückt ist. Die anderen Charaktere haben gefühlt mehr "Screentime" bekommen und sie trat nur als nervige und dauernd nörgelnde Randfigur in Erscheinung (vielleicht um das Ende leichter zu gestalten, wer weiß...). Zwar sind schon in Band 2 Zombie und Ringer mehr in den Vordergrund getreten aber dennoch hätte ich gehofft dass es zum Abschluss der Reihe wieder mehr um Cassie geht. Auch um sie und Evan, doch während in Band 1 noch sehr interessant war was sich zwischen ihnen entwickelt war hier kaum noch die Rede davon.Die Handlung war leider überhaupt nichts Neues. Irgendwie hatte ich das Gefühl das alles in den vorherigen Bänden schon einmal gelesen zu haben. Ich hatte auch kurz einmal das Bedürfnis das Buch wegzulegen und nicht zu Ende zu lesen, da es mich einfach nicht mehr wirklich interessiert hat was mit den Charakteren und dem Verlauf der Geschichte passiert. Ich habe durchgehalten und gegen Ende wurde es auch wieder ein wenig besser, als endlich die Spannung wieder besser aufgebaut wurde, was das Buch gerettet hat. So konnte ich die Reihe doch noch abschließen, auch wenn das Ende nicht sehr befriedigend ist und noch viel Raum für Spekulationen lässt ;) Fazit: Kommt leider nicht an die ersten beiden Bände heran. Der erste Band ist in meinen Augen der beste und die Idee der Geschichte nach wie vor sehr gelungen und spannend. Man hätte es jedoch auch in zwei Bänden erzählen können.

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  • Der letzte Stern

    Der letzte Stern
    Leylascrap

    Leylascrap

    03. March 2017 um 19:01

    Es geht weiter mit der Geschichte und den Überlebenden Evan, Ringer, Cassie, Sam, Ben und Megan. Der Tag X steht an und die richtigen Entscheidungen müssen getroffen werden.Wieder geht es, wem kann man in wie weit trauen und vor allem geht es darum dem Bösen, den Gar aus zu machen. Die Geschichte findet sein Ende.Meine Meinung:Von allen drei Büchern finde ich dieses am "schlechtesten". Das Buch ist nicht schlecht in dem Sinne, aber vieles wiederholt sich. Man hat das Gefühl immer wieder alles neu zu erleben nur in anderen Situationen. Das schöne ist, das noch ein paar Puzzleteile zusammen gefügt werden, Die Protagonisten Cassie ist halt ein großer Kopfmensch und da kann es schon mal viel werden mit all ihren Gedankengängen. Ansonsten kann ich sagen eine gute Trilogie im ganzen.Das Ende lässt jedoch noch die ein oder andere Frage offen!!! 

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  • Brillanter Abschluss, der Sarkasmus, Action und düstere Atmosphäre miteinander verbindet

    Der letzte Stern
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    10. February 2017 um 16:31

    ! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN ! Inhalt: Während Evan plant, das Mutterschiff selbst zu sprengen, bricht Ben auf, um Ringer zu töten. Diese ist mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass sie Evan töten muss. Doch die Anderen setzen bereits zum finalen Schlag an: In vier Tagen sollen alle Städte dem Erdboden gleich gemacht werden ... Meine Meinung: Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und meine ich damit nicht nur, dass die konstant sehr hohe Spannung, erzeugt durch die drohende Katastrophe, die ständige Lebensgefahr und die Frage nach der nicht vorhersehbaren Lösung des Ganzen sowie der ständigen Action, mich an die Seiten fesselte - was durchaus der Fall war. Aber ich meine auch, dass allein die Gedankengänge der Charaktere ungemein unterhaltsam waren, und das besonders zu Beginn - na ja, nach den ersten paar Seiten aus der Sicht eines neuen Nebencharakters. Es ist eine Meisterleistung, dass ein Buch mit einer äußerst düsteren Atmosphäre und einem postapokalyptischen Setting es schafft, mich wiederholt zum Kichern zu bringen. Das lag an dem trockenen Sarkasmus der Charaktere, der oft enttarnend wirkt und manchmal auch selbstironisch ist, wenn sie ihre eigenen Gedankengänge reflektieren. An der Spitze steht da immer noch deutlich Cassie, deren Sarkasmus ich bereits im ersten Band geliebt habe. Auch hier stellt ihr Erzählstrang vor allem zu Beginn einen Tagebucheintrag dar - später verläuft sich das, was mich nicht weiter störte, da die anderen ja auch unabhängig davon erzählen. Aber gerade wenn es einen Tagebucheintrag darstellt, trieft dieser quasi vor Sarkasmus. Und auch Ben und Ringer gelang es, mich wiederholt zum Grinsen und auch zum Lachen zu bringen. Nichtsdestotrotz geht die düstere Atmosphäre aber nicht verloren, im Gegenteil. Und das macht das Buch so gut: Es kann beides. Was diese Trilogie in meinen Augen noch von anderen postapokalyptischen Büchern abhebt, ist die ständige Thematisierung der Frage, wie die Menschen mit der Situation umgehen, was ihre Schwachstelle ist, was sie zerstört und wie es den Anderen gelingt, sie zu besiegen. Die Bücher entlarven teilweise das menschliche Wesen und geben ein sehr realistisches Bild von der Reaktion der Menschen. Generell kam die Atmosphäre absolut bei mir an. Die Tatsache, dass nur noch wenige Menschen am Leben waren, das Ende der Zivilisation, der Welt, wie wir sie kannten - all das macht der Autor greifbar, in gewisser Weise real. Durch die Manipulation wird das Bild der Guten und Bösen auf den Kopf gestellt. Denn letztendlich kämpfen so Menschen gegen Menschen, und bringen sich so selbst um. Umgekehrt stellt dies die Charaktere vor moralische Konflikte, gerade auch in Bezug auf Voschs Soldaten, die zwar Kinder sind, aber einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Was im Übrigen die Liebesgeschichten angeht, so spielen die zwar für die Charaktere durchaus eine Rolle, bleiben aber im Hintergrund, der Fokus liegt klar auf der Handlung. Es wird deutlich, dass sich auch die Charaktere verändert haben, und besonders die Veränderung von Sam brach mir das Herz. Dem Autor gelingt es, allein an ihm die Brutalität zu verdeutlichen, da Sam zum Soldaten erzogen wurde und zunehmend das vergisst, was sein Leben vorher ausgemacht hat, weil er seine Kindheit verloren hat. Das wird gerade dadurch klar, dass er selbst kurze Sequenzen erzählt. Hauptsächlich wechseln die Erzählperspektiven zwischen Cassie, Ben und Ringer, was mich im Gegensatz zu den Vorgängern überhaupt nicht mehr gestört hat, da ich es sehr ausgeglichen fand, und mittlerweile alle drei liebgewonnen habe. Alle drei, mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Eigenarten und ihrem trockenen, ironischen Erzählstil. Fazit: Brillante Unterhaltung, der das Meisterwerk gelingt, trotz sehr spürbarer düsterer, postapokalyptischer Atmosphäre und hoher, fesselnder Spannung mich auch durch trockenen Sarkasmus und Selbstironie der starken Charaktere zum Lachen zu bringen - ein mehr als gelungener Abschluss einer tollen Trilogie!

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  • Schöner Abschluss trotz Kritikpunkten!

    Der letzte Stern
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    24. January 2017 um 21:21

    Auch im Januar gelesen habe ich den Science-Fiction-Roman „Der letzte Stern“ von Rick Yancey. Das Buch ist der letzte Teil der berühmten „Alientrilogie“ und ist beim Goldmann-Verlag erschienen. Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen … In meiner Rezension zu Band 2 hatte ich bereits erwähnt, dass ich teilweise durch die vielen, unangekündigten Sichtwechsel beim Lesen sehr verwirrt war. Hier sehe ich eine deutliche Verbesserung zu Band 3, da sich der Autor das Feedback zu Herzen zu nehmen scheint, und die verschiedenen Sichten namentlich pro Kapitel ankündigt. Folglich war ich sehr erleichtert, da ein wesentlicher Faktor aus der Welt geschaffen wurde, der zu meiner starken Verwirrung beigetragen hatte. Auch in diesem letzten Buch der Trilogie nimmt die Spannung an manchen Stellen Überhand. Rick Yanceys Schreibstil ist im ersten Moment sehr speziell und schwer zu verstehen. Doch er trägt im Wesentlichen zu der Spannung bei, da manchmal mit einer Klarheit so geniale logische Schlüsse gezogen werden, auf die man selbst trotzdem nie kommt. Für mich ist jede Seite ein Abenteuer geblieben, weil ich nichts von der Handlung vorhersehen konnte. Der Autor bedient sich erneut – wie schon zuvor – an einem sehr komplexen Themenspektrum. Im Laufe des Romans stellt vor allem Ringer schon fast wahnwitzige Theorien auf, warum die Anderen den Menschen all das mit den fünf Wellen antun. Alles steht wieder unter der Frage nach dem Warum. Aus diesem Grund habe ich erwartet, endlich zu erfahren, was es damit auf sich hat. Allerdings war dies nicht der Fall. Es bleibt sehr theoretisch und der Leser erfährt Theorien über Theorien; entdeckt Lügen in den Wahrheiten. Aber wirklich konkret wird es nicht. Dadurch wird es schlichtweg sehr verwirrend. Bei vielen Szenen musste ich das Gelesene erst einmal verdauen und darüber nachdenken, da Rick Yanceys logische Schlüsse nicht immer so einfach sind. Auch gegen Ende bleibt es in gewisser Hinsicht noch ein Mysterium und endet daher sehr offen. Mich persönlich hat das sehr enttäuscht! Da liest man drei lange Bücher, kämpft sich durch die Schicksale der Charaktere, und schlussendlich begreift man den Sinn hinter den Handlungen der Anderen trotzdem nicht. Eventuell mag meine Unzufriedenheit auch daher kommen, dass ich einige wichtige Passagen überlesen habe, aber im Großen und Ganzen wird die Frage nicht aufgeschlüsselt. Das Ende ist aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend. Im Bezug auf die Charaktere kann ich sagen, dass meine Meinung von Band 2 sich noch verstärkt hat. Ringer ist eindeutig meine Lieblingsperson geworden, was ich anfangs nie erwartet hätte. Doch ihre bissige, schlaue Art hat mich sehr fasziniert. Durch das Zwölfte System wird das Ganze noch interessanter. Es ist schön, dass man sie auch in diesem Buch noch besser kennenlernt! Cassie als eine der Hauptpersonen ist mir leider extrem unsympathisch geworden. Sie hat sich irgendwie immer weiter von mir entfernt und ihre Handlungen waren für mich nicht überzeugend; nicht nachvollziehbar. Insgesamt finde ich es sehr schade, dass außer Ringer alle Personen eher in den Hintergrund rücken. Ben, Evan und Cassie nehmen eindeutig eher Nebenrollen ein. Trotzdem kreiert der Autor hier natürlich sehr verschiedene, spannende Charaktere, sodass es extrem Spaß macht, ihrem Schicksal zu folgen. Ohne spoilern zu wollen (ich sage ja nicht, wer stirbt), finde ich es sehr schade, dass mehrere tolle Charaktere im Verlauf der Bücher sterben. Besonders das Ende hat mich in dieser Hinsicht gerührt. Man kann also sagen, dass all das nicht spurlos an mir vorbeigegangen ist. Diese Trilogie hat mich auch gedanklich begleitet, während ich nicht gelesen habe. Von daher bin ich sehr traurig, dass sie für mich zu Ende ist. „Der letzte Stern“ ist trotz meiner Kritikpunkte ein sehr schöner, wenn auch offener Abschluss.

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  • Ich bin enttäuscht

    Der letzte Stern
    JaninesLeselounge

    JaninesLeselounge

    16. January 2017 um 20:18

    MeinungNach dem zweiten Band war ich eigentlich richtig heiß auf dem dritten und finalen Band dieser bis dahin doch sehr tollen Trilogie. Leider muss ich sagen, hat mich das Buch ein klitzekleines bisschen unbefriedigt zurückgelassen.Es wurde wie eigentlich schon in jedem der drei Bände, aus verschiedenen Perspektiven berichtet. Normalerweise mag ich sowas nur bedingt, aber bei Yancey mochte ich das eigentlich ziemlich gerne, denn ich finde er hat ein Talent dafür dem Leser mehrere Charaktere gleichzeitig näher zu bringen. Dazu trägt mit Sicherheit auch sein, von mir bereits vorher erwähnter, toller Schreibstil bei. Ich bleibe dabei, es ist toll, aber wirklich anspruchsvoll. Auch der letzte Stern ist kein Buch, dass man mal eben so runterlesen kann, man sollte sich wirklich Zeit dafür nehmen, denn sonst versteht man zwischendurch einfach nur noch Bahnhof. Vielleicht war das der Fehler den ich gemacht habe und ich habe mir nicht genug Zeit genommen, aber ich war regelmäßig verwirrt. Ich habe oft nicht verstanden wie man vom einem zum anderen kam, was nun eigentlich die endgültige Auflösung des Ganzen ist und was das für die Menschheit auch rückwirkend bedeutet. Ich glaube, dass ich eine grobe Ahnung habe, wie die Auflösung aussieht, aber damit ich sie ganz erfassen kann, muss ich es möglicherweise auch nochmal lesen. Ich würde auch eigentlich jedem raten die Bücher direkt hintereinander weg zu lesen. Normalerweise habe ich nicht das Problem auch nach über einem Jahr Wartezeit wieder in eine Geschichte reinzukommen, aber ich habe mich wirklich teilweise gefragt, ob ich das tatsächlich in den Vorgängern gelesen habe oder ob ich zu unaufmerksam war. Also Tipp: Alle Bücher hintereinander weglesen, jetzt geht es ja. Leider hat sich meine Hoffnung, dass der Fokus ein bisschen auf Cassie zurückgelegt wird nicht so ganz erfüllt. Ich fand sie war wieder wesentlich wichtiger, aber trotzdem war Ringer einfach noch wichtiger und weil ich mit Ringer einfach nicht so richtig warm wurde, geht mir das irgendwie gegen den Strich. Auch das Finale konnte mich nicht überzeugen. Als es da war dachte ich "Wie, das wars jetzt schon?". Ich weiß nicht, ich war einfach überrumpelt, das war so, jetzt ist Ende, nimm das, hier haste. Ich habe das Ende wie es ist akzeptiert, ein bisschen enttäuscht bin ich trotzdem, auch weil das Ende total offen bleibt und man nicht so richtig erfährt, was nun Sache ist.FazitIch habe mir mehr erhofft und auch mehr versprochen. Meine Erwartungen sind leider nicht ganz erfüllt worden. Ungebrochen bleibt meine Begeisterung für Yanceys Schreibstil. Für mich der schwächste Band der Reihe.

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  • Habe mehr erwartet

    Der letzte Stern
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    12. January 2017 um 09:34

    Mit Der letzte Stern ist nun endlich das heiß ersehnte Finale der Die fünfte Welle - Trilogie erschienen. Es hat lange gedauert, bis die Erinnerungen an die vergangen beiden Bücher wieder da waren. Vor allem, da Cassie nicht mehr (wie in Band 1) alleinige Ich-Erzählerin ist. Hier kommen viele Figuren zu Wort: Cassie, Ringer, Zombie, Sam, Evan Walker, und diverse andere, die ich aus Spoilergründen nicht nennen möchte. Als Jugendbuchautor gefällt mir Rick Yancey weiterhin ausgesprochen gut. Ich liebe vor allem seinen leicht verworrenen Schreibstil, der zwar sehr eigen, aber trotzdem wunderbar zu lesen ist. Den ersten Band fand ich auch von der Handlung her einfach nur großartig. An Band 2 hatte ich dann diverse Dinge zu kritisieren. Dass manche Dinge zu überzogen dargestellt werden und die sich anbahnende Wendung in Bezug auf die Wellen, etwa. Auch Band 3 lässt diesen schalen Beigeshcmack zurück, den ich schon nach  Das unendliche Meer verspürt habe. Yancey schafft es nach wie vor, mich zu fesseln, und Der letzte Stern fehlt es keinesfalls an Spannung. Durch die bereits angesprochenen vielen Perspektivenwechsel bekommen wir auch mehr Antworten und Informationen. Allerdings hatte ich in Das unendliche Meer schon kritisiert, dass Yances es nicht schafft, die verschiedenen Ich-Perspektiven so unterschiedlich erzählen zu lassen, dass man sie problemlos auseinander halten kann. Im finalen Band der Trilogie haben wir nun noch mehr Perspektiven, noch mehr Ich-Erzähler und dadurch eine noch größere Verwirrung, wer gerade erzählt. Ja, dieses Mal stehen die Namen über dem Beginn eines neuen Wechsels, aber wirklich helfen tut das nicht. Die vielen Sprünge machen das Lesen auf Dauer anstrengend. Der ständige Wechsel zu anderen Figuren, anderen Orten und anderen Kämpfen fordert viel Konzentration und riss mich immer wieder aus der Handlung heraus. Auch hatte ich schon in Das unendliche Meer angemerkt, wie extrem abgehärtet die Kinder (ja, teilweise sind es wirklich noch Kinder und keine Teenager) daherkommen. Wie gut sie nicht nur mit der Katastrophe zurecht kommen, sondern auch mit Verletzungen, an denen so manch erwachsener Mann verzweifeln würde. Eine Schussverletzung? Pff, kein Problem, das stecken die Kids locker weg. Hier wird dem ganzen aber noch eins draufgesetzt. Ausnahmslos jedes dieser Kinder hat auch scheinbar kein Problem damit, zu töten. Ja, sie kämpfen um ihr Leben und der Kampf gegen die Silencer ist blutig und hart, und natürlich verändert so eine Katastrophe die Menschen, aber du meine Güte, es sind immer noch Kinder, die da agieren. Und das merkt man irgendwie nicht. Der letzte Stern ist an sich nicht schlecht. Es ist blutige Sci-Fi voller Action. Für sich alleine eine Nische, die bestimmt ihre Fans findet. Aber ein würdiger Abschluss für eine Trilogie, die mit Die fünfte Welle so großartig angefangen hat, ist es irgendwie nicht. Ja, Der letzte Stern hat mich unterhalten und ich habe ihn schnell gelesen und ich wusste, wie er ausgeht, und das Ende hat mich nicht unberührt gelassen. Aber ich habe mir etwas anderes, besseres als Abschluss für diese Trilogie gewünscht. Etwas, das cleverer ist, und origineller. Etwas, das an dem ersten Band gerecht wird. Und vor allem ein Ende, das in sich etwas logischer ist und nicht so uninspiriert daher kommt. (c) Books and Biscuit

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  • Rezension: Der Letzte Stern

    Der letzte Stern
    verosbooks

    verosbooks

    06. January 2017 um 15:37

    Allgemeines: Titel: Der Letzte Stern (The Last Star) Autor: Rick Yancey Herausgeber: Goldmann Verlag Format: Hardcover Sprache: deutsch Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2016 Seitenzahl: 384 Seiten ISBN-10: 3442313368 ISBN-13: 978-3442313365 Preis: 16,99 [D] Triologie: Band 1: Die fünfte Welle (The 5th Wave) Band 2: Das unendliche Meer (The Infinite Sea) Band 3: Der letzte Stern (The Last Star) Klappentext: Sie kamen, um uns zu vernichten: die ‚Anderen‘, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen … Quelle Amazon Meine Meinung: Ich muss sagen ich habe mich so darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Es ist ganz anders ausgegangen als ich dachte, aber es war gut. Erst mal zum Cover. Ich finde es ist wunderschön und ich liebe dieses Glänzen. Auf dem Cover ist ein Mädchen zu sehen, dass alleine ist, ich denke es soll Cassie darstellen. Wie sie sagte: Ich bin die Menschheit. Der Hintergrund und die Schrift passen ebenso perfekt zum Buchinhalt. Der Prolog war mal wieder großartig, so wie man ihn auch von Rick Yancey zu erwarten hat. In dem Buch kommen die Perspektiven von verschiedenen Personen. Wobei ich finde, dass es am meisten um Ringer (und auch oft um Zombie) ging. Das finde ich allerdings etwas schade, weil somit Cassie und Evan etwas untergegangen sind, und somit auch deren Liebesgeschichte. Zum Ende kam dann auch häufiger Cassie ins Spiel, aber Evan blieb leider so wenig. Ich glaube es gab im gesamten Buch vielleicht drei Stellen, die um Cassie und Evan zusammen gingen, wo sie zusammen in einem  Raum waren. Das war mir einfach zu wenig. Die Handlungen in diesem Buch waren trotzdem mal wieder gut, so wie eigentlich das ganze Buch, bis auf das Ende und die Sache mit Casssie und Evan. Ich hätte mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Manche können vielleicht damit leben, ich aber auf jeden Fall nicht. (Naja muss ich ja eigentlich.) Alles in einem ein gelungendes Buch, aber für mich kein gelungener Abschluss, den das offene Ende gefiel mir auch nicht so wirklich. Ich glaube ich habe noch nie so dolle bei einem Buch geweint. Schreibstil: Den Schreibstil von Rick Yancey kann man einfach nur loben. Vom Anfang bis zum Ende ließ sich das Buch einfach nur toll lesen. Bei so einem Schreibstil, entgeht einem kein Gefühl, kein Gedanke, einfach gar nichts von den Protagonisten. Man konnte sich somit sehr gut in die Geschichte hineinversetzten. Vor allem am Ende hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil immer emotionaler wurde, das mich echt zum heulen brachte. Ich habe noch kein Buch gelesen, in dem der Schreibstil auch nur ähnlich war. Der Schreibstil von Rick Yaney ist einfach nur wunderschön und einzigartig. Protagonisten: (ACHTUNG SPOILER GEFAHR) Cassie: Sie ist die Hauptprotagonistin im Buch. In meinen Augen ist sie ein mutiges, starkes, Mädchen mit ein paar Selbstzweifel, das alles riskiert um ihren Bruder, ihre Verbündeten und ihre große Liebe zu beschützen. Mir ist aufgefallen, dass Ben findet, Cassie hat ein großes Herz und Ringer sich auch langsam, zum Ende hin mit Cassie anfreundet. Ringer ist erstaunt darüber was Cassie alles aushält und wie mutig sie doch ist. Am Ende des Buches ist mir aufgefallen, dass Cassies Seele eigentlich schon total verloren sein müsste. Ob das so war kann ich nicht sagen, aber der Kampf gegen Evan, sie dachte sie hätte ihn umgebracht. Dazu noch die 10 Tausend Erinnerungen der Menschen, die durch Wonderland in sie gedownloadet wurden. „Ich bin die Menschheit!“. Sie ist nicht nur das. Vor allem ist sie auch eine Heldin. Hier kommt jetzt der wahrscheinlich größte Spoiler des Buches: Cassie bringt Vosch um und fliegt mit der Kapsel ist Weltall zum Mutterschiff. Dort nimmt sie eine Pille, die in ihr explodiert und somit auch ihr Umfeld. Dadurch hat sie vorerst die ganze Welt gerettet, und stirbt dadurch selber. Wegen dieser Sache mit Cassie hätte ich mir gerne ein anderes Ende gewünscht, da sie mir so ans Herz gewachsen ist, und sie den Tod einfach nicht verdient hatte. Marika: Alias Ringer. Sie spielt seit dem zweiten Band eine größere Rolle. Mit dem zwölften System ist sie auch leider noch mehr zur Mörderin geworden. Ich mochte sie eigentlich nie sonderlich, aber mittlerweile kann ich sie sogar ganz gut leiden. Sie hilft Cassie dabei den Stützpunkt zu retten und geht dabei auch fast selber drauf. Sie ist immer noch etwas emotionslos, das sich aber ebenso zum Ende des Buches ändert. Sie ist genauso wie Cassie eine Kämpferin. Evan: Er war eins ein Silencer. Bis sein System abgestürtzt ist. Das wichtigste für ihn war Cassie zu beschützen. Das Mädchen, das ihm seine Menschlichkeit zurückbrachte. Als er sich freiwillig ergeben hat, werden ihn seine ganzen Erinnerungen genommen. Es wird ihm das ganze Menschliche genommen. So wird er zum Massenmörder, er kann sich nicht mehr an Cassie erinnern und er bringt sie im Kampf fast um, so wie sie ihn auch. Am Ende des Buches hat er wieder seine Erinnerungen zurück, aber wie es mit ihm weitergeht erfahren wir leider nicht. Schade! Ben: Alias Zombie. Er spielt auch in diesem Buch eine gute Rolle. Er versucht alles um das mit seiner kleinen Schwester wieder gut zumachen, und würde deshalb sein Leben für Meghan und Sam opfern. Es ist seine Aufgabe sie zu beschützen. Im Laufe des Buches fällt es auf, dass Ben sich zu Ringer hingezogenfühlt. Um sie zu finden, hat er sein leben riskiert, so wie er es auch für Cassie und die anderen getan hätte. Auch die Nebenprotagonisten wie Sam, Meghan und Dumbo… haben eine gute Rolle im Buch gespielt, wobei Sam (Nugget) auch endlich mal mehr mitgespielt hat. Sein Gespräch mit Ben am Ende mir fast das Herz zerrissen hat. Über den Autor: Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Fazit: Wie schon bereits erwähnt: Eine gelungene Fortsetzung, aber für mich kein gelungenes Ende. Es fehlten mir einfach Cassie und Evan, und das Ende gefiel mir auch nicht. Trotzdem gab es sonst so gut wie nichts zu bemängeln, und es war ansonsten auch ein tolles Buch. Es bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Danke für’s Lesen!

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  • Schwaches Finale

    Der letzte Stern
    Yenny

    Yenny

    02. January 2017 um 17:35

    Es sind einige Monate vergangen, seit ich Band 2 gelesen habe und es fiel mir richtig schwer, mich wieder in die Geschichte einzufinden.Auch im 3. Band ist nicht immer ganz klar, wer die Geschichte erzählt. Wer ist ein Anderer, wer Mensch. Und wer wurde da noch grad aufgerüstet? Gibt es überhaupt Außerirdische? Oder ist es nur ein abgekapptes Spiel der mächtigen Menschen? Ich bin leider oft nicht durchgestiegen und gehe mehr als verwirrt aus der Trilogie heraus.Die Kinderarmee wurde ja bereits in Band 1 einer kompletten Gehirnwäsche unterzogen. Cassie und ihre Truppe kann also noch immer niemandem trauen. Als plötzlich Ringer wieder auftaucht, ist mir erst nicht klar, wen oder was sie töten will. Und warum. Denn auch wenn Evan Walker ein Anderer ist, hat er doch immer für Cassie und ihre Freunde gekämpft. Doch Vosch gibt nicht auf, bis er Evan hat. Kann er ihn brechen? Und vor allem warum?Beim großen Showdown auf einer Militär-Basis erkennt Cassie dann, welches Opfer sie bringen muß, um den Angriff des Mutterschiffs zu stoppen. Denn soviel steht inzwischen fest: es gibt sie wirklich, die Anderen.Ich bin leider sehr enttäuscht vom Finale und auch die Spannung aus dem 2. Teil konnte hier nicht mithalten.

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  • Absolut enttäuschend!

    Der letzte Stern
    lovelyliciousme

    lovelyliciousme

    14. December 2016 um 10:07

    Worum geht es in dem Buch?Sie kamen, um uns zu vernichtenEine fremde Macht, Feinde die gekommen sind um die Welt zu übernehmen und sich diese komplett zu Eigen zu machen. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren.Doch die 5 und entscheidende Welle, komplementiert ihren Plan. Sie wollen die Menschheit ausrotten und die Erde für sich beanspruchen, sie einnehmen und besetzen. Sich auf dieser neu entfalten. Doch noch sind nicht alle Menschen tot. Es gibt Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Auch wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ... Werden sie diesen Schritt wagen und ihr eigenes Leben für das anderer geben?Wer ist Rick Yancey?Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.Wie hat mir das Buch gefallen?Ich will ehrlich sein, hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht im Krankenhaus gelegen, hätte ich das Buch wahrscheinlich nach dem 1/3 Drittel abgebrochen und von meinem Reader gelöscht.Wieso?Teil 1 und Teil 2 haben mir gut bzw. relativ gut gefallen. Wobei ich auch schon an Teil 2 diverse Kritikpunkte hatte. Dennoch waren beide Bücher so, dass sie Lust gemacht haben, gelesen zu werden und in die Welt, die Rick Yancey erschaffen hat einzutauchen.Bedeutet, für mich stand es außer Frage, Band 3 ebenfalls zu lesen. Doch was mich bei diesem erwartet hat, hat mich zutiefst enttäuscht und ehrlich gesagt gelangweilt. Wir befinden uns immer noch im Kampf. Die restlichen Überlebenden der 5. Welle gegen die Silencer und die „Anderen“. Die Drahtzieher, die den Plan erarbeitet haben, die Erde zu übernehmen und sich ihrer Machtposition bewusst sind, wollen diesen Plan auch umsetzen. Sie gehen über Leichen und zerstören das gesamte Leben, um einen Planeten zu erhalten der von Menschen gesäubert ist. An diesem Plan wird seit Jahrzehnten gearbeitet und die Silencer, die ihn unmittelbar ausführen sollen, wurden von Geburt an geimpft um irgendwann zum Leben erweckt zu werden. Aus ihnen werden Killermaschinen, die nichts anderes im Sinn haben, als zu töten.So weit so gut… Alles klingt ein wenig nach Science Fiction und Action. Nach einer Story, auf die zwei Bände lang hingearbeitet wurde, soll nun zu einem Abschluss kommen und in einem finalen Buch enden. Wäre wirklich schön gewesen, wenn sich nicht das Blatt gewendet hätte.Die Erzählweise, die mir eigentlich sehr gut gefallen hat und die ich auch recht ansprechend fand, hat sich leider im 3. Band komplett verflüchtigt. Die Story wird nun aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und aus der Sichtweise von stetig wechselnden Personen. Denn jede Person befindet sich an einem anderen Schauplatz, an dem sie kämpft und dort gegen die Silencer antritt. Dadurch wird die Story sehr unruhig und vor allem sehr unbequem zu lesen. Denn die Person, die gerade „dran“ ist, erzählt natürlich alles aus der ICH Perspektive. Was wiederum bedeutet, der Leser hat ein ständiges umdenken und ein ständiges neuorientieren vor sich. Das finde ich ehrlich gesagt sehr umständlich und es beeinträchtigt den Lesefluss ungemein. Die einzelnen Protagonisten, erhalten jeweils einzelne Kapitel, in welchen die jeweilige Situation in der sie sich befinden dargestellt wird und dadurch laufen viele Handlungen parallel nebeneinander ab. Für mich selber stellt es sich so dar, als wäre jeder einzelne Protagonist zu einem Killer geworden. Unabhängig von dessen Alter. Es geht zwar um das Überleben, um den Kampf gegen die Silencer aber auch um das reine töten und killen von Menschen. Jugendliche werden zu Tötungsmaschinen und jedes einzelne Kapitel driftet ab in ein unnötiges Gemetzel und Blutbad. Es ist so, als wäre aus der ursprünglichen Geschichte, die die Potenzial hatte und mehr als vielversprechend klang ein abdriften Richtung Splatterfilm erfolgt. Irgendwie hat mich das Ganze mehr als geschockt und irritiert. Denn der Verlauf der Geschichte und die Art und Weise wie diese sich weiterentwickelt, hat mir leider gar nicht gefallen und mich auch dazu bewogen, zu zweifeln ob ich dieses Buch zu Ende lesen möchte. Doch in mir war noch ein Fünkchen Hoffnung, dass es sich noch zu einem positiven entwickeln könnte, was leider nicht passiert ist. Dadurch hat dieses Buch einen sehr negativen Touch bekommen und die Trilogie in meinen Augen negativ abgeschlossen. Ich als Leser hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht bzw. eher eine andere Art und Weise diese darzustellen und niederzuschreiben. Nicht nur in Bezug auf das Blutbad, sondern eher auf den Kampf den die Jugendlichen ausfechten müssen um die Welt und sich zu retten. Wäre dies auch ohne das Töten möglich gewesen?Das was Cassie am Ende des Buches macht, ist mehr als selbstlos. Doch die Frage ist, kann ein Jugendlicher so sein und sich opfern um andere zu retten?! Ist er schon in der Lage so selbstlos zu handeln? Ich kann es mir kaum vorstellen und hätte mir daher gerade in Bezug auf Cassie etwas anderes erhofft. Vor allem, weil mich das Ende sehr stark an den Film „Independence Day“ erinnert, wo auch ein Einzelner sich opfert um alle zu retten. Wo dieser ins Auge des Raumschiffes fliegt um es zu zerstören. Denn nichts anderes tut Cassie. Auch sie zerstört das Raumschiff der Anderen indem sie in das Auge des Feindes fliegt. Viele Fragen haben sich daraus ergeben und spätestens ab diesem Moment hatte ich mit dem Buch komplett abgeschlossen. Es hat ab diesem Zeitpunkt, nach all dem Blutbad, dem töten, den Opfern völlig seinen Reiz verloren und mich mehr als enttäuscht.Daher vergebe ich nur 1 Herz. Leider ein Abschluss einer Trilogie der mich enttäuscht und der dem 1 Band nicht würdig ist. Eine Geschichte die vielversprechend begonnen hat, endet in meinen Augen in einem wahren Schreibdesaster und in einem hohen Maß an Enttäuschtheit.Ich glaube dieses Buch verdient eine ganz spezielle Art von Leser. Die die es mag von einem Science-Fiction Roman in einen Horror Science Fiction Roman abzudriften. Von daher kann ich keine wirkliche Leseempfehlung geben, da ich selber von diesem Buch nicht überzeugt und daher auch kein Leser bin, der hinter dieser Trilogie steht.Das ist das wirklich erste Mal, dass mir etwas gar nicht gefallen hat und meine Enttäuschung riesengroß ist.

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