Rick Yancey The Fifth Wave

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Inhaltsangabe zu „The Fifth Wave“ von Rick Yancey

After the 1st wave, only darkness remains. After the 2nd, only the lucky escape. And after the 3rd, only the unlucky survive. After the 4th wave, only one rule applies: trust no one.Now, it's the dawn of the 5th wave.On a lonely stretch of highway, Cassie runs from Them. The beings who only look human, who roam the countryside killing anyone they see. Who have scattered Earth's last survivors. To stay alone is to stay alive, until Cassie meets Evan Walker. Beguiling and mysterious, Evan may be her only hope for rescuing her brother and even saving herself. Now she must choose: between trust and despair, between defiance and surrender, between life and death. To give up or to get up. Cassie Sullivan gets up.

Abgebrochen nach 162 Seiten

— littleowl

Cooles apokalyptisches Buch mit verschachtelter Realität. Leider jedoch auch einige nervige Charaktere.

— Dreamcatcher13

Ziemlich spannender Trilogieauftakt! Sehr schwer aus der Hand zu legen - ich bin gespannt, wie es weitergeht!

— Regenblumen

War mal was anderes...

— MsPleasant

Good book !

— Booknerd224

Tolle Handlung, gut geschrieben. Hat mich einfach von Beginn an gefesselt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

A thrilling novel with strong characters, evil aliens and a love beyond borders.

— flummi123

Guter start für eine Trilogie.

— dreamlandbooks

Starker Auftakt einer Trilogie

— jasbr

Ganz okay, aber kein Meisterwerk

— Laralarry

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  • Spannendes dystopisches Abenteuer

    The Fifth Wave

    worldwanderer

    01. February 2017 um 22:27

    After the 1st wave, only darkness remains. After the 2nd, only the lucky escape. And after the 3rd, only the unlucky survive. After the 4th wave, only one rule applies: Trust no one. Now, it's the dawn of the 5th wave.  Genre: Jugenddystopie Inhalt Cassie ist allein da draußen auf dem Highway. Die 1. Welle hat ihr das Gefühl von Sicherheit genommen, die 2. Welle nahm ihr ihr Zuhause. Die 3. Welle hat ihr die Familie genommen und die 4. Welle ihre Hoffnung. Was ist noch übrig?  Cassie beschließt, sich allein durchzuschlagen.  Sie kann nicht aufgeben: Der Gedanke, ihren kleinen Bruder vielleicht doch wiederzusehen, bewegt sie Tag um Tag einen Schritt vorwärts. Bis auf dem Highway Schüsse fallen und plötzlich Evan Walker vor ihr steht. Er ist mysteriös und ohne Zweifel gefährlich; aber vielleicht ist er auch ihre einzige Rettung. Kritik Das Science-Fiction-Abenteuer weiß vor allem durch seine Charaktere zu begeistern. Die Protagonistin ist sehr sympathisch, weshalb die vielen Buchseiten, in welchen sie als Einzelkämpferin durch einsame Wälder streift, ganz und gar nicht langweilig sind. Wir lernen Cassie sehr genau kennen und können mit ihr fühlen: Sie hat alles verloren und dennoch bleibt sie eine pragmatische Kämpferin. Manchmal kann man kaum glauben, wie hartgesotten sie für ihr Alter geworden ist, bis sie dann den Plüschteddy ihres Bruders ganz nah an sich drückt. Daher gefällt mir auch die Veränderung nicht, die Cassie durchmacht, nachdem sie Evan trifft. Ich denke, die Geschichte der beiden ist wohl mein einziger, größerer Kritikpunkt am ersten Buch der "Waves"-Reihe. Das Buch ist spannend aufgebaut, da es viele Geheimnisse zu lösen gilt: Was ist in den "Wellen" geschehen? Wer ist dafür verantwortlich? Wem kann Cassie trauen - und wem nicht? Durch den Perspektivwechsel zur Mitte des Buches hin wird zusätzlich Spannung aufgebaut. Man verfolgt zwei unterschiedliche Geschichten und wartet auf den Moment, an dem sie aufeinanderprallen. Das Buch ist einfach und jugendlich geschrieben und flüssig zu lesen. Die äußerst ironischen und manchmal zynischen Textpassagen lassen ab und an das mulmige und beklemmende Gefühl verschwinden, das man bei der Vorstellung einer einsamen Teenagerin inmitten einer Alieninvasion bekommt. Auch die englische Version ist nicht schwierig und eignet sich hervorragend für Leser, die noch nicht so oft in englischer Sprache gelesen haben. 

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  • Interessant

    The Fifth Wave

    MsPleasant

    24. January 2017 um 10:20

    Klappentext: Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die Zweite Zerstörung. Die Dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben die mitgekommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für die bereithält... Cover: Ich finde das Cover sehr ansprechend. Auch wenn es eher schlicht gestaltet ist, wirkt es ein wenig geheimnissvoll... Vielleicht entsteht dieser Eindruck auch gerade aus der schlichten Aufmachung. Wieder ein Buch, das man gut seines Covers wegen kaufen könnte. Schreibstil: Ich lese das Buch im englischen Orginal und finde den Schreibstil sehr angenehm. Außerdem ist "The fifth wave" auch wieder ein Buch mit kurzen Kapiteln. Ich kann nur immer wieder betonen, wie unglaublich angenehm ich das finde. Man findet sich schnell in die Sprache ein und ich würde sagen, dass das Buch im Orginal auch für fortgeschrittene Englischlerner geeignet ist. Meine Meinung: Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich englische Taschenbücher liebe! Denn auch wenn ich ab und an mal ein Büchersnob sein kann, bei dem die Bücher auch nach dem lesen noch perfekt aussehen müssen, um so mehr habe ich eine leicht zerstörerische Ader, wenn es ans Lesen von englischen TBs geht. Diese sehen (zumindest bei mir) nach dem Lesen zwangsläufig ein wenig lädiert aus. Aber das ist vollkommen in Ordnung. So muss das bei diesen Büchern auch sein! Zur Geschichte: Ich habe Cassie sehr gern begleitet. Obwohl ich bei weiblichen Hauptfiguren immer skeptisch bin, konnte sie mich durch ihre lockere Art überzeugen. Es ist auch mal spannend nicht nur Dystopien zu lesen, sondern sich eher in einem apokalyptischen Setting wiederzufinden. Zwischendurch wird es allerdings ein wenig schleppend, da die Perspektiven ab ca. der Hälfte wechseln. Nicht in jedem Kapitel, aber zwischen den Abschnitten im Buch. Das hat mich beim ersten Wechsel ziemlich verwirrt. Mir fiel es schwer mich in die anderen Personen einzudenken, auch wenn es spannend war zu sehen, was mit ihnen passiert. Das Ende jedoch hat mich sehr irritiert. Hier finde ich es schade, dass es relativ abrupt endet. Ich hätte mir nach solch einer sich lang aufbauenden Geschichte ein besseres Ende erwartet, selbst wenn es "nur" Band 1 einer Trilogie ist. Neugierig auf die Folgeteile hat es mich dennoch gemacht. Somit wurde das Ziel wohl erreicht. 😄

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  • Leider ziemlich enttäuschend...

    The Fifth Wave

    Nadja_13

    07. September 2016 um 11:16

    Es hat lange gedauert bevor ich mich an "The 5th Wave" herangetraut habe, was daran lag, dass ich zwar sehr positive, aber auch sehr negative Stimmen zu dem Buch gehört hatte. Sobald ich aber angefangen habe zu lesen waren meine Zweifel verschwunden und ich bin nur so durch die ersten gut 150 Seiten durchgeflogen. Der Schreibstil konnte mich sofort fesseln und die ehrliche, direkte und etwas bissige Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Cassie war mir mit ihrer Denkweise sofort sympathisch und ihre Art kam einfach toll rüber. Vor kurzem war sie noch ein ganz normaler Teenager, doch jetzt ist sie eine Kämpferin, die alles daran setzt ihren kleinen Bruder wieder zu finden und zu überleben. Ich konnte auch ihre Zweifel und Ängste sehr gut nachvollziehen. Leider gefiel mir das Buch nach dem vielversprechenden Anfang immer schlechter. Dies lag vor allem daran, dass danach eine zweite Sichtweise dazu kam, diejenige von Zombie. Leider konnten mich diese Teile gar nicht fesseln und ich hätte sie jeweils am liebsten übersprungen. Besonders da sie auch nicht wirklich viel Neues zu der Geschichte beitragen. Ausserdem entwickelt sich die Geschichte immer vorhersehbarer und man kann sich ziemlich schnell zusammenreimen worauf alles am Schluss rausläuft. Keine der Figuren ausser Cassie war wirklich interessant und selbst Cassies Sichtweise hat mir gegen Ende immer schlechter gefallen. Dazu hat besonders die Liebesgeschichte, die sich wenig überraschend entwickelt und teilweise echt kitschig war, beigetragen. Nach einem tollen Anfang muss ich mich schlussendlich leider auch den negativen Stimmen anschliessen und werde wohl auf die nächsten Teile verzichten.

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  • TRUST NO ONE

    The Fifth Wave

    flummi123

    17. May 2016 um 18:44

    Plot:Now it's the dawn of the 5th Wave, and on a lonely stretch of highway, Cassie runs from them. The beings who only look human, who roam the countryside killing anyone they see. Who have scattered Earth's last survivors. To stay alone, is to stay alive, Cassie believes, until she meets Evan Walker. Beguiling and mysterious, Evan Walker may be Cassie's only hope for rescuing her brother  - or even saving herself. But Cassie must choose: between trust and despair, between defiance and surrender, between life and death. To give up or to get up.Review:After hearing about the film, I first wanted to read the book. However I was so thrilled, that I needed to finish the book in about 4 hours. I couldn't even put it away for one second. Despite that I was a littlebit disappointed about the relationship between Cassie and Evan, because it just started to develop in a love affair and then they separate and in the end you didn't even knew if Evan will ever come back or not. In summary the end was a bit to open and after reading the book, the whole alien invasion thing was a littlebit to unrealistic and illogical. Nontheless I liked the book very much and also the character Cassies grew on me, so I probably will read the sequel.

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  • Starker Auftakt einer Alien-Trilogie - fast ohne Aliens :)

    The Fifth Wave

    jasbr

    17. March 2016 um 21:12

    Ich liebe Dystopien und als ich erfahren habe, dass der Film, der ja erst in die Kinos kam, eigentlich eine Buchverfilmung ist, musste ich das Buch natürlich sofort lesen - den Film habe ich bisher immer noch nicht gesehen.Im Endeffekt handelt es sich hier um eine klassische Dystopie - diesmal sind die Aliens die Bösen. Diese tauchen aber - zumindest in ihrer wahren Gestalt - gar nicht auf. Und das macht das ganze so spannend. Das Buch beginnt mitten in der Invasion. Erzählt wird die Vorgeschichte durch Cassie, einer Jugendlichen, die in den ersten sogenannten Wellen ihre Familie verloren hat. Die Wellen waren Maßnahmen der Aliens, um die Menschheit auszulöschen, beispielsweise mit Krankheiten etc. Cassie ist nun auf sich allein gestellt und sucht ihren Bruder, der in ein Camp gebracht wurde. Aber nicht nur ihre Perspektive wird erzählt, denn sie ist nicht, wie sie vermutet, der letzte lebende Mensch. Auch "Zombie" ist am Leben und wird in einem Camp auf die Vernichtung der Aliens vorbereitet - aber ist alles so, wie es scheint?Ich kann nur sagen: Vertraue niemanden - dieses Buch ist einfach nur spannend, denn man weiß nicht, wer wer ist und wem man vertrauen kann. Mehr als einmal wollte ich den Protagonisten zurufen, einfach umzudrehen, die Beine in die Hand zu nehmen und auf gar keinen Fall mit dieser Person mitzugehen. Leider haben sie nicht immer auf mich gehört - aber es sind ja auch nicht solche Weicheier wie ich :)Das Buch ist kurze Kapitel gegliedert, die Erzählperspektiven wechseln mehr oder weniger regelmäßig, sodass man immer auf den neusten Stand ist, was gerade bei beiden Personen passiert. Die Sprache ist flüssig, leicht zu verstehen (auch für Leser, die nicht so oft zu englischen Büchern greifen).Toll ist, dass die Invasion schon voll im Gange ist, der Leser also richtig hineingeworfen wird. Das wirft am Anfang Fragen auf, die aber dann im Laufe des Buches beantwortet werden - zumindest teilweise.Zu aller Action gibt es natürlich auch eine Prise Liebe. Diese wirkt aber nicht aufgesetzt und entwickelt sich langsam. Dies wirkt für mich glaubwürdiger als wenn es "Knall auf Fall" passieren würde.An der ein oder anderen Stelle hat sich das Buch etwas gezogen. Hier hätte ich mir eine schnellere Entwicklung gewünscht. Dies war aber nur ein paar Mal der Fall und schmälert den sehr guten Eindruck des Buches nicht.Da es sich hier um den ersten Teil einer Trilogie handelt, ist das Ende relativ unbefriedigend. Denn ein richtiges Ende ist es ja nicht, nur ein Etappenziel. Deswegen sollte man auch die anderen Teile lesen.Und denen werde ich mich so schnell wie möglich widmen, denn die Geschichte ist ein richtiger Pageturner.Für mich war das Buch genau richtig. Jeder, der Dystopien mag, sollte hier auf alle Fälle zugreifen!4 Sterne und eine Leseempfehlung

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  • Kampf um die Erde

    The Fifth Wave

    Violet Baudelaire

    17. February 2016 um 13:18

    Cassie war ein ganz gewöhnliches Mädchen in einem ganz gewöhnlichen Vorort mit einer ganz gewöhnlichen Familie. Doch seit der Ankunft der Anderen und ihren Zerstörungswellen sind sowohl ihre Mutter als auch ihr Vater getötet worden. Jetzt begibt sich Cassie auf die Suche nach ihrem kleinen Bruder. Den die Anderen holen zum letzten Schlag gegen die Menschheit aus: die 5. Welle. Ein sehr emotionales und fesselndes Buch. Sowohl Cassie als auch alle anderen Figuren waren gut dargestellt und besonders die Szenen im Bootcamp haben mich mitgenommen. Hat mir sehr gut gefallen.

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  • Eine nette Sci-fi-story für zwischendurch

    The Fifth Wave

    Laralarry

    26. January 2016 um 15:14

    Inhalt: After the 1st wave, only darkness remains. After the 2nd, only the lucky escape. And after the 3rd, only the unlucky survive. After the 4th wave, only one rule applies: trust no one. Now, it's the dawn of the 5th wave, and on a lonely stretch of highway, Cassie runs from Them. The beings who only look human, who roam the countryside killing anyone they see. Who have scattered Earth's last survivors. To stay alone is to stay alive, Cassie believes, until she meets Evan Walker. Beguiling and mysterious, Evan Walker may be Cassie's only hope for rescuing her brother--or even saving herself. But Cassie must choose: between trust and despair, between defiance and surrender, between life and death. To give up or to get up. Rezension: Dieses Buch war schon länger auf meiner TBR Liste, da mir der Trailer zum Film gut gefallen hat und ich Bücher gerne vor Anschauen des Films lese. Ich hatte demnach einige Erwartungen an The fifth Wave und erhoffte mir eine tolle Sci-fi-story mit einer schönen Lovestory. Es ist wirklich schwierig in Worte zu fassen, warum mir dieses Buch nicht gefallen hat, hauptsächlich liegt es aber an den Charakteren. Mit Cassie bin ich nicht wirklich warm geworden, sie ist mir zu unnahbar und auch mit Ben kann ich nichts anfangen. Lediglich Ethan hat mir wirklich gut gefallen, denn allein die Tatsache, dass er sich aus Liebe gegen seine eigene Spezies wendet, ist wirklich interessanter Stoff für die Story. Ich finde die Grundidee sehr interessant, aber Yancey hat das ganze zu wenig ausgebaut. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht, mehr Interaktion zwischen Ethan und Cassie und mehr Alienaction. Fazit: Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, aber ich werde die Reihe nicht weiterlesen. Dem Film gebe ich jedoch eine Chance.

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  • Das Ende der Welt naht in großen Wellen...

    The Fifth Wave

    klaudia96

    12. January 2016 um 20:37

    Inhalt Niemand hatte gedacht, dass es so weit kommen könnte. Als das Raumschiff am Himmel erschien, gab es die wildesten Theorien und Spekulationen. Trotzdem hat niemand das Chaos stoppen können, das über die Erde hereinbrach, als die fremden Aliens Wellen der Zerstörung über den Planeten schickten. Die 16-jährige Cassie ist auf der Flucht, jeden Tag darauf bedacht, sich nicht töten zu lassen. Eine der letzten Überlebenden der Menschheit. Doch sie hat ein Ziel: Ihren Bruder Sam wiederfinden. Dabei begegnet sie Evan Walker, einem weiteren Überlebenden, der ihr nach einem Angriff hilft. Doch kann sie dem seltsamen Jungen mit den lieben Augen wirklich trauen, in einer Welt, in der jeder der Feind sein könnte? Und noch viel wichtiger – hat sie überhaupt eine andere Wahl? Meine Bewertung Es ist schon ein lustiger Zufall, dass ich genau dieses Buch zu Weihnachten bekommen habe, nachdem es ewig auf meiner Wunschliste stand. Da der Kinofilm zu Rick Yanceys Roman schon bald startet, habe ich es schließlich auf dem SuB ganz nach oben gelegt, und heute voller Spannung beendet. Dieses Buch hat wirklich alles, was man für eine gelungene Apokalypse braucht – starke Protagonisten, eine berührende Story, eine gute Portion Galgenhumor und interessante Gegner. Die Protagonistin Cassie hat es mir sehr leicht gemacht, ins Thema reinzufinden, obwohl man mitten in die Story reingeschubst wird. Die Sichtweise wechselt zwischen ihr, Sam, Evan und ihrem High School-Schwarm Ben Parrish, jedoch bekommt man anfangs am Meisten von Cassie mit, und sie ist der Verbindungspunkt, an dem alle anderen Charaktere zusammenhängen. Ihre ironischen Kommentare machen selbst traurige Momente sehr lesenswert, und bringen gleichzeitig gut die hoffnungslose Stimmung rüber, in der doch noch ein Funken von Menschlichkeit überlebt. Ihre Sicht hat mir damit auch am Besten gefallen, wobei ich sagen muss, dass ich auch Bens Geschichte sehr interessant fand. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass er sich noch nicht ganz entfalten konnte – sein Charakter hat noch deutliches Ausbau-Potenzial, das hoffentlich im zweiten Teil der Reihe ausgeschöpft wird. Gerade seine Gefühlswelt fand ich etwas zu einseitig, und auch eine klare Linie für seine weitere Entwicklung war noch nicht abzusehen. Die Idee mit der Alieninvasion ist ja nun wirklich nichts neues, allerdings fand ich den Ansatz des Autors sehr interessant. Die Zerstörung der Welt findet in Wellen statt, die immer mehr Menschen den Tod kosten, bis sich Cassie schließlich, als wir ihr zum ersten Mal begegnen, in der vierten Welle befindet. Ihre Rückblicke ermöglichen es dem Leser, genau über alles Bescheid zu wissen, das bisher passiert ist, und geben so auch einen guten Einblick in die Taktik der Besatzer. Die Ereignisse entwickeln sich ab der Hälfte des Buches in einem äußerst rasanten Tempo, und man wird förmlich in die Story hineingezogen, während immer wieder falsche Fährten für den Leser ausgelegt werden und man dauernd befürchten muss, dass dies der letzte Tag ist, den einige Charaktere erleben. Generell sollte man eher wenig Angst vor Blut haben, denn einige Szenen sind schon detailliert beschrieben, und es gibt auch einige Verletzungen, die zartbesaiteten Lesern schnell auf die Nieren schlagen könnten – hier macht der Autor auch vor Kindern nicht Halt, und zeigt damit auch wirklich die Unmenschlichkeit der gesamten Situation auf. Dafür kann man sich wirklich schnell in die Stimmung hineinversetzen und kommt schon bald aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn man den großen Plan, den die Aliens ausgeheckt haben, endlich komplett überblickt und die Verbindungen zieht, die der Autor raffiniert versteckt hat. Das Cover des Buches ist recht düster gehalten und somit passend zur Story, allerdings fehlen mir da ein paar kleine Highlights. Was mir jedoch gefällt ist die Tatsache, dass bis auf die Aufschrift das deutsche und englische Cover des Hardcovers übereinstimmen – sowas mag ich recht gerne. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, und ich freue mich schon darauf, meine Lieblingscharaktere in Teil 2 wiederzusehen. Allerdings würde ich mir da an einigen Stellen noch etwas mehr Charakterentwicklung wünschen.

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  • Die Mitte war sehr langatmig

    The Fifth Wave

    April

    10. January 2016 um 16:27

    Inhalt Aliens haben die Welt eingenommen. Mit der ersten Welle haben sie den Menschen allen Strom genommen, die Städte in Dunkelheit gelegt. Die zweite Welle sorgte für Zerstörung, so weit das Auge reicht. Die dritte Welle verbreitete einen tödlichen Virus und brachte haufenweise Menschen um. Während der vierten Welle haben die Aliens direkt angegriffen und tausende Menschen umgebracht. Nun steht die fünfte Welle bevor, dabei hat Cassie noch ganz andere Sorgen. Nachdem ihre Mutter und ihr Vater starben, wurde ihr kleiner Bruder Sammy weggebracht in ein Lager, wo Kinder zu Soladaten ausgebildet werden. Während ihrer Suche nach Sam trifft sie jedoch auf Evan und gerät schnell in Zweifel, ob er wirklich der ist, für wen er sich ausgibt... Das Cover Das Cover ist ein richter Blickfang und hat mich total überzeugt, Ich wollte das Buch sofort haben, da die Aufmachung so schön ist und das Thema auch noch Alieninvasion und Überlebenskampf ist. Der Schreibstil Am Anfang war ich total begeistert von Rick Yanceys Schreibstil, da in den ersten Kapiteln Cassies Leben so deutlich dargestellt wird und man mit all ihren Ängsten und Gedanken konfrontiert wird. Die Worte, die augewählt wurden, um ihr Inneres auzudrücken, waren einfach unglaublich. Dann jedoch, kurz vor der Mitte, war ich nur noch verwirrt. Das Buch ist in mehrere große Abschnitte gegliedert, die dann unverfroren die Erzählperspektive wechseln. Das an sich ist ja nicht schlimm, aber da keine Namen über den Kapiteln standen, war es für mich dann eher kompliziert. Generell fand ich die Kapitel aus der Sicht einer bestimmten Person im Allgemeinen ziemlich langweilig und habe Zeilen übersprungen, weil es sich sehr gezogen hat. Ich bin mir dementsprechend nicht ganz klar, was ich zum Schreibstil sagen soll. Die Personen Cassie hat mich sehr beeindruckt. Sie hat mir mit Abstand am besten gefallen, denn sie ist eine starke junge Frau, die alles dafür tut, um ihren kleinen Bruder zu retten. Sie ist unglaublich tapfer, stark und mutig. Obwohl sie ihre Mutter und ihren Vater hat sterben sehen, gibt sie nicht auf, sondern hält an dem Versprechen fest, ihren Bruder zu retten. Sie ist definitiv eine Kämpferin! Das einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass sie Evan nicht schnell genug hinterfragt hat. Zwar sind immer wieder Befürchtungen aufgeblitzt, aber wirklich abgewandt hat sie sich nie von ihm. Sie hat jedes mal versucht, sich selbst davon zu überzeugen, dass er ein Mensch ist und, dass ihre Befürchtungen nicht wahr sind. Evan ist nämlich eine sehr mysteriöse Figur in diesem Buch. Vorgestellt wird er zunächst als der, der Cassie rettet und sie gesund pflegt. Doch schon bald wird der Leser verwirrt und mit unheimlichen Tatsachen konfrontiert, die einen an seinem Charakter zweifeln lassen. Irgendwann weiß man einfach nicht mehr, wer er wirklich ist. Die Story Vom Klappentext war ich ja sowas von begeistert! Aliens, Überlebenskampf und Apokalypse. Aber im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, dass mich die Umsetzung nicht umgehauen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass das ganze Buch aus Cassies Sicht geschrieben ist, denn die anderen Kapitel fand ich ziemlich langatmig und langweilig. Deshalb muss ich leider sagen, dass ich kein Interesse habe, den zweiten Teil zu lesen, da für mich diese "Liebesbeziehung" auch einfach nicht überzeugend war und ich mir generell etwas ganz anderes von dem Buch versprochen habe. Ich bin aber sehr gespannt auf den Kinofilm und glaube, dass er besser sein wird, als das Buch selbst. Vielleicht überzeugt mich die Geschichte durch den Film und ich lese doch weiter. Mal sehen... Lieblingszitate "I may be the last one, but I am the one still standing. " -Seite 101 "I am the one not running, not staying, but facing. Because if I am the last one , then I am humanity. And if this humanity's last war, then I am the battlefield." -Seite 101 "Fear crystallized her reason, hardened her will, clarified her options." -Seite136 "Cruelty isn't a personality trait. Cruelty is a habit." -Seite 138 "I had it all wrong", he says. "Before I founf you , I thought the only way to hold on was to find something to live for.It isn't.To hold on, you have to find something you're willing to die for." -Evan, Seite 281 Bewertung Generell eine tolle Idee, aber das mit dem Perspektivwechsel hat mir gar nicht gefallen, weshalb sich das Buch sehr gezogen hat. Also kanpp an den vier Herzen vorbei. ♥♥♥

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  • Klasse

    The Fifth Wave

    Leny

    29. December 2014 um 13:16

    Ein Raumschiff erscheint über der Erde. Die Außerirdischen bleiben trotz dem Versuch Kontakt mit ihnen aufzunehmen, stumm. Nach einer gewissen Zeit findet die Menschheit dieses Phänomen nicht mehr so cool und alle fangen an sich sorgen zu machen. Zu Recht, denn in nur wenigen Monaten töten die Aliens mehr als 7 Milliarden Menschen. Cassie ist eine der wenigen Überlebenden und sie versucht ihren entführten Bruder zurückzugewinnen. Das Buch ist echt schön. Cassie ist mir total sympathisch. Sie lässt sich nicht unterkriegen, tut alles um ihren Bruder Sam zu beschützen und ist einfach nur toll. Sie hat einen klasse Humor, benutzt sehr oft Sarkasmus, macht Fehler manchmal und ist sehr intelligent. Es war wirklich lustig zu lesen, wie sie von ihrem Schwarm denkt. Ich habe oft gedacht, dass ich das Buch durchschaut hätte, aber es gabt so viele wunderbar gemachte Wendungen, sodass ich mir dann sogar bei den offensichtlichen Handlungen nicht mehr sicher war, dass ich irgendetwas darüber herausgefunden habe. Insgesamt ist das Buch total geil. Die Idee überhaupt finde ich sehr interessant und das Buch verliert durch Rückblenden und Wendungen nie an Spannung. Die einzelnen Wellen sind total schön beschrieben, alles ist gut durchdacht und perfekt durch den Autor beschrieben.

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  • Post-Apokalypse meets Science Fiction

    The Fifth Wave

    Taschi1020

    08. September 2014 um 20:16

    Nach der ersten Welle blieb nur Dunkelheit. In der zweiten Welle konnten die glücklicheren fliehen. Die dritte Welle haben nur die Unglücklichen überlebt und nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel: Vertraue niemandem. Und jetzt steht die fünfte Welle kurz bevor. Mit so einer ähnlichen Beschreibung hat mich das Buch von Rick Yancey schon relativ schnell gefesselt. Die Geschichte ist sehr spannend und mitreißend. Cassie ist eine coole Protagonistin die ihre Familie, vor allem ihren kleinen Bruder beschützen will und die lernt sich selbst zu verteidigen und zu versorgen, da sie eine der letzten Überlebenden ist. Auf ihrer Suche nach Sammy, ihrem Bruder, lernt sie Evan kennen. Meiner Meinung nach Vertraut sie ihm viel zu schnell, zu mal sie vorher immer wieder erwähnt das man niemandem trauen kann. Dier Perspektivenwechsel waren sehr interessant haben mich aber am Ende etwas genervt. Mich hat weniger interessiert was mit Ben und den Soldaten passiert und wäre viel lieber bei Cassie geblieben. Die Wechsel waren außerdem sehr verwirrend, weil nicht der Name des entsprechenden Charakters angegeben war und man erst einige Seiten lesen musste um heraus zu finden wo in der Geschichte man sich gerade bewegt. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf einen zweiten Teil, es gibt aber kleinere Verbesserungsmöglichkeiten.

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  • (post)alien invasion

    The Fifth Wave

    fashioonandbooks

    10. June 2014 um 21:35

    Das Buch hat eine spannende Geschichte mit wunderbar en Wendungen. Die Handlungen sind meistens unvorhersehbar und die Charaktere sind alle angenehm.Die wechselnde Perspektive fand ich ganz in Ordnung, aber ich habe natürlich die Erzählungen von Cassie bevorzugt:) Die Beziehungen der Charaktere waren gut ausgearbeitet und auch das Ende hat auch die meisten Fragen aufgeklärt aber auch neue Fragen hergerufen. Alles in einem war die 5te Welle ein gutes Buch und ich kann kaum abwarten die Fortsetzung zu lesen.

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  • Englische Jugendbücher zusammen lesen - Fantasy / Dystopie / Spannung 2014

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, seit 2012 lesen wir hier schon regelmäßig zusammen englische Jugendbücher des Genres Contemporary YA, also realistische Fiktion für Jugendliche. Jetzt hatten wir die Idee, dass wir auch englische Jugendbücher anderer Genres zusammen lesen können, denn hier gibt es ebenfalls tolle Neuerscheinungen oder ältere Bücher, die noch entdeckt werden wollen. In diesem Thema soll es speziell um Jugendbücher aus den Bereichen Fantasy, Dystopie und Spannung (keine typischen Krimis oder Thriller) gehen. Der Ablauf ist sehr einfach: wir sammeln von Zeit zu Zeit Buchvorschläge bis zu einem bestimmten Termin (ca. 4 mal im Jahr) jeder darf maximal 3 Bücher pro Runde vorschlagen jeder der Teilnehmer vergibt unter den vorgeschlagenen Büchern Punkte - 5 Punkte für das Buch, das er am liebsten lesen möchte, 4 Punkte für das zweitliebste usw. das Buch, das zusammengerechnet die meisten Punkte erhält, besorgen sich dann alle, wenn sie es nicht schon haben, und wir lesen es hier gemeinsam in einer Leserunde natürlich muss man nicht mitmachen, wenn das gewählte Buch nicht gefällt Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach hier - dann gibt es schnellstmöglich eine Antwort. Für jede Leserunde gibt es dann später immer ein extra Leserundenthema.

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    • 107
  • The 5th Wave

    The Fifth Wave

    2manybooks

    15. February 2014 um 20:50

    Bevor ich dieses Buch angefangen habe zu lesen, wusste ich noch nicht so ganz, um was es geht. Und ich wurde dann positiv überrascht. Die Geschichte spielt in einer postapokalyptischen Welt, die von Aliens tyrannisiert wird. Sie schicken vier Wellen auf die Menschheit los, um diese zerstören. Das Konzept klingt spannend und so ist auch die Geschichte. In dieser Welt kann man niemanden trauen. Und das weiß auch die Protagonistin Cassie. Sie muss sich alleine durch diese Welt kämpfen und ist daher ein starkes und unabhängiges Mädchen. Und dank ihres sarkastischen Untertons wurde die Geschichte etwas aufgelockert. Insgesamt fand ich The 5th Wave sehr unterhaltsam und spannend mit nur wenigen schwachen Momenten und einer definitiv guten Idee. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. :) 

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  • Leider nur durchschnittlich...

    The Fifth Wave

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2013 um 10:56

    Ich muss gleich zu Anfang dieser Rezension direkt mal loswerden, dass mir nicht bewusst war, dass sich dieses Buch um Aliens dreht. Ich dachte eigentlich, dass es von Zombies handelt. Keine Ahnung warum – manchmal lasse ich mich wahrscheinlich zu sehr von schicken Covers ablenken. Ich bin nicht gerade dass, was man einen Fan von der ganzen Alien-Thematik nennen würde. Demnach hätte ich mich wohl, wenn ich die Inhaltsangabe etwas genauer gelesen hätte, nicht dafür entschieden dieses Buch zu lesen. Nun bin ich allerdings ganz froh, dass ich es doch getan habe, denn wie sich herausstellte war es eigentlich ein ganz gutes Buch! Nicht *großartig*, aber auch nicht absolut grottig. Vom Konzept her ähnelt es sehr Meyers "Seelen": Aliens haben die Erde und das menschliche Gehirn invadiert und versuchen mittels mehrerer Attacken, den so genannten waves [Wellen], die Menschheit restlos auszulöschen. Angekommen sind sie einem riesigen Raumschiff und nur zehn Tage nach ihrem Auftauchen beginnen die ersten Angriffe. The First Wave [Die erste Welle] hat sämtliche Elektrizität lahmgelegt. Die Welt verdunkelte sich und Menschen starben. The Second Wave [Die zweite Welle] hat die Küsten überflutet, indem die Aliens gigantische Metallrohre in den Ozean geschmissen haben, um Tsunamis zu erzeugen (…realistisch? Ich denke nicht) und Menschen starben. The Third Wave [Die dritte Welle] hat die Menschen mit einem Virus, dem “Roten Tsunami“, infiziert, der tödliche Blutungen verursachte und die Menschen starben. The Fourth Wave [Die vierte Welle] hat die Aliens in menschlicher ‘Verkleidung’ zur Erde heruntergebracht, mit dem Bestreben zu töten. Infolgedessen starben Menschen. The Fifth Wave [Die fünfte Welle] steht noch aus und ist offensichtlich der Zeitpunkt, zu dem sich die Geschichte im Buch abspielt. Keiner weiß, was als nächstes passieren wird aber die Menschen sterben trotzdem weiterhin Offensichtlich habe ich selbst noch nie eine Alien-Invasion miterlebt. Ich würde aber mal vermuten, dass der gemeine Alien, der ja vermutlich ein hochentwickeltes und überlegenes Wesen ist, *nicht* zahlreiche Wellen braucht, um die Menschheit effektiv auszurotten und die Erde zwecks Kolonisation an sich zu reißen. Anscheinen sind sie ja in der Lage gigantische Raumschiffe zu bauen und sich in die Gehirne der Menschen „runterzuladen“ – warum haben sie dann keine Waffe, die alle Menschen mit einem Schlag von der Erde wischt? Warum halten sie sich an dieser Aufgabe Jahre auf? Und warum spielen sie diese Psychospielchen mit den Menschen, um diese dazu zu bringen, sich gegeneinander zu wenden? Sind unsere Aliens etwa auf wissenschaftliche Weise vom menschlichen Sozialverhalten fasziniert? Ich fand die Idee, dass ein paar Kinder/Teenager in der Lage sein sollen, die GANZE WELT ZU RETTEN ein wenig lächerlich und/oder unrealistisch. Ich bezweifle mal ganz stark, dass die im richtigen Leben keine Minute lang überleben würde, aber hier handelt es sich ja offensichtlich um Fiktion, also geht das wahrscheinlich in Ordnung. Cassie ist die typisch durchschnittliche Teenagerin, total unsicher was ihr Aussehen angeht, da sie von ihrem Angebeteten, Ben Parish, kaum je beachtet wurde. Gott sei Dank gibt es da ja jetzt diese Alien-Apokalypse, so dass aus ihre die scharfsinnige, witzige Wahnsinnsheldin werden kann, die für diese Story benötigt wird, und die gerne mit einer M16 in den Händen durch die Gegend wandert. Versteht mich nicht falsch, im Großen und Ganzen habe ich Cassie ganz gern gemocht. Ihre Schlagfertigkeit und ihr Sarkasmus haben mich des Öfteren zum Lachen gebracht und der Autor hat ihren Charakter in meinen Augen ihrem Alter entsprechend ausgearbeitet. Manchmal ist sie mir aber ganz einfach tierisch auf die Nerven gegangen. Erstens, für jemanden, der sich geschworen hat, dass sie niemals wieder irgendwem vertrauen wird, hat sie diesem Evan in meinen Augen viel zu schnell vertraut. Hauptsächlich, weil er ja so heiß und mysteriös war. Ich vermute mal, der Typ, den sie vorher gnadenlos umgelegt hatte, war einfach nicht "heiß" genug gewesen. Der Arme. Zweitens, für jemanden, der erklärt, dass ihr höchstes aller Ziele ist, ihren kleinen Bruder zu retten, vertrödelt sie ein wenig zu viel Zeit damit den mysteriösen Gruseltypen Evan und seinen heißen Körper anzuschmachten, darüber spekulierend, wann sie nun endlich rummachen würden. Als *er* sich schlussendlich mal fragt, ob der kleine Sammy wohl immer noch am Leben ist, war ihre Reaktion ein Paradebeispiel für die tiefe Liebe, die eine ältere Schwester ihrem kleinen Bruder entgegenbringt. “Is he alive?” he whispers. That sad, desperate look is back. What happened out there? Why is he thinking about Sams? I shrug. How can I know the answer to that?” (~60%) JA, WARUM SOLLTE ER AUCH ÜBER SOLCHE DINGE NACHDENKEN. *Schulterzucken* Gott sei’s gedankt, dass sich zumindest EINE Person Sorgen um den fünfjährigen, von Aliens entführten Knirps macht, während die andere Person damit beschäftigt ist, auf einen praktisch Fremden mit stalkerischen Tendenzen scharf zu sein. Aber ich verliere mich hier in romantischen Einzelheiten, das unvermeidbare Liebesdreieck, das heutzutage in einem jedem YA Buch vorkommen muss, hat bei der ganzen Sache leider auch nicht groß weitergeholfen. Daher werde ich mich jetzt mal anderen Dingen zuwenden, zum Beispiel… …dem Schreibstil! Der war im Grunde okay. Die Dialoge sind in einem sehr jugendlichen Stil geschrieben, was zum Alter der Protagonisten passt. Wundert euch nicht, wenn ihr ab und an über diverse Akronyme wie „FUBAR“ stolpert, das allseits bekannte Urban Dictionary wird euch hier immer weiterhelfen und Auskunft darüber geben, *was* eigentlich gemeint ist. Womit ich ein großes Problem hatte, war, dass Hunderte von Charakteren … – naja, ich übertreibe ein wenig, aber es gab EINE MENGE Charaktere – alle komplett gleich klangen, was es schwierig machte, sie voneinander zu unterscheiden. Das war zu Anfang sehr verwirrend. Ein Kapitel begann und stellte einen neuen Charakter vor, aber ich habe es zuerst gar nicht bemerkt und brauchte einige Zeit bis ich realisierte, dass hier nicht mehr von Cassie gesprochen wird, obwohl er/sie absolut gleich klang. Nun habe ich mich über so einige Dinge beschwert, man könnte meinen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat. Dem ist aber nicht so. Es war ein unterhaltsames Buch, tempogeladen und gefüllt mit Action und Protagonisten, die im Großen und Ganzen sympathisch waren. Yancey weiß definitiv, wie man Spannung aufbaut und diese mit einer guten Portion Sarkasmus an den passenden Stellen vermischt. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich auch nur einen Moment von Langeweile erlebt habe. Vergessen wir auch nicht die recht philosophischen Fragen, die dieses Buch an seine Leserschaft richtet: Wäret ihr in der Lage, zu töten, um zu überleben? Auch wenn das bedeuten würde, dass ihr vielleicht einen Unschuldigen umbringt? Könntet ihr mit diesem Wissen leben? Woran macht ihr fest, ob ihr jemandem vertrauen könnt oder nicht? Ist es überhaupt möglich, zu überleben, ohne Vertrauen zu haben? Und sind diese Eindringlinge wirklich Aliens oder steckt nicht doch eine riesige Verschwörung diverser Menschen dahinter? Ich freue mich schon darauf, diesen Fragen im nächsten Teil auf den Grund zu gehen. ;) Der nächste Teil erscheint voraussichtlich im August 2014. Ach ja, und außerdem soll das Buch verfilmt werden. ___________________ Diese Rezi ist auch auf meinem Blog zu finden: http://paperflutterby.de

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