Rieke Patwardhan

 4,5 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf

Rieke Patwardhan verbrachte ihre Kindheit damit, auf Bäume zu klettern und dort alle Bücher zu lesen, die sie ihren großen Schwestern entwenden konnte. Heute lebt die Diplompsychologin mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt Geschichten, die nun andere Kinder auf Bäumen lesen können.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Schule der mittelguten Zauberer – Wettkampf der Überflieger (ISBN: 9783423764858)

Die Schule der mittelguten Zauberer – Wettkampf der Überflieger

Neu erschienen am 17.04.2024 als Gebundenes Buch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Rieke Patwardhan

Neue Rezensionen zu Rieke Patwardhan

Nils, Evi und Lina haben einen neuen Fall. Na ja, Lina nicht, denn sie ist der Fall. Sie benimmt sich in letzter Zeit merkwürdig und die beiden Banden-Freunde machen sich Sorgen. Also bespitzeln die beiden sie. Aber ehrlich gesagt können sie sich keinen Reim darauf machen, was Lina so treibt. Und Opa hat die Idee, dass es vielleicht besser ist, miteinander zu reden, als hinter jemandem her zu schnüffeln. Und wenn man miteinander redet (statt übereinander), dann versteht man auch, was läuft und man kann helfen.

Alle Protagonisten dieses Kinderbuches sind äußerst sympathisch, auch Evi, die krampfhaft sympathisch unsympathisch dargestellt wird. Nils weiß mit seinen Gefühlen nicht so richtig umgehen zu können und wird von Evi immer in die falsche Richtung geschubst. Aber wie soll man auch die Welt verstehen, wenn man erst zehn ist? Opa wirkt manchmal ganz jung und manchmal ganz alt. Oma kommt glücklicherweise auch wieder von der Kur, denn man merkt, dass den Kindern erwachsener Beistand fehlt und die jeweiligen Eltern arbeiten zu viel.

Die Auflösung aller Probleme und Missverständnisse ist geschickt gelöst und lehrreich, ohne den erhobenen Zeigefinger.

Fazit: Da bin ich gespannt, ob es auch noch einen dritten Fall der Forschergruppe Erbsensuppe geben wird.

Cover des Buches Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen (ISBN: 9783423764445)
_Vanessa_s avatar

Rezension zu "Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen" von Rieke Patwardhan

Tolle Idee, schöne Umsetzung.. zu plötzliches Ende
_Vanessa_vor 10 Monaten


"Jahrelang hatte ich den Verdacht, dass die Mitte mein Schicksal ist." - 1%



Warum ich das Buch lesen wollte: 

"Die Schule der mittelguten Zauberer: Wirbel um den Neuen" habe ich beim Stöbern entdeckt. Eine Schule über Zauberer mit eher eigensinnigen Kräften? Das klang, als ob es sehr unterhaltsam werden könnte!


Inhalt mit eigenen Worten: 

Der elfjährige Niko ist durch und durch mittelmäßig - er ist mittelgroß, hat mittelbraune Haare, ist ein mittelguter Schüler, spielt Fußball im Mittelfeld. Doch dann sieht er auf einmal rosanen Nebel und sein Leben wird von einem auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt. Er ist ein Seher und soll von nun an auf die MGZ gehen, eine etwas heruntergekommene Zauberschule für Omegas, die dort lernen sollen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen.


Der Schreibstil: 

Rieke Patwardhans Schreibstil las sich angenehm und total flüssig. Es ist ein Kinderbuch ab ungefähr 9 Jahren und entsprechend liest es sich einfach, ich kam schnell durch die Seiten und denke, dass es genau passend für die Zielgruppe ist.

Im Buch gibt es Illustrationen von Daniel Steudtner, die mir auch richtig gut gefallen haben und die wunderbar zur Story passen.


Das Setting: 

"Die Schule der mittelguten Zauberer: Wirbel um den Neuen" spielt fast ausschließlich am MGZ, der Zauberschule für die sogenannten Omegas. Es ist ein Internat, etwas heruntergekommen, hat aber auf mich einen echt gemütlichen Eindruck gemacht. Ich mochte das Setting sehr.


Die Charaktere: 

Ich muss sagen, dass ich zu den Charakteren keine richtige Verbindung aufbauen konnte - vielleicht bin ich hier einfach schon ein bisschen zu alt. Protagonist Niko, aus dessen Sicht im Ich-Erzähler das Buch geschrieben wurde, handelte die meiste Zeit glaubwürdig, manchmal konnte ich seine Handlungen aber absolut nicht nachvollziehen.. so ging es mir eigentlich mit allen Figuren.


Die Story: 

Hier kommen wir zu dem Punkt, an dem ich am unsichersten bin. An sich fand ich die Idee hinter "Die Schule der mittelguten Zauberer: Wirbel um den Neuen" richtig gut. Eine Schule für die Zauberer, die eben keine großen und eindrucksvollen Kräfte haben, sondern Kräfte aus einem Spezialgebiet, die teilweise etwas eigenwillig reagieren.. das mochte ich richtig gern und auch den Aspekt der Freundschaften im Buch fand ich schön dargestellt. Also an sich mochte ich auch die Umsetzung ziemlich gern und ich habe das Buch gerne gelesen. Doch als dann die Story endlich so richtig anfing, war es auch schon vorbei. Nicht im Sinne von einem Cliffhanger, sondern so, als hätte man ein Buch einfach in der Mitte durchgeschnitten. So kam es zumindest mir vor. In der Hinsicht fand ich den Handlungsverlauf zu Beginn ein bisschen lang gezogen und zum Ende etwas zu abrupt. Ergibt das Sinn? Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll und was ich davon halten soll..


Mein Fazit: 

"Die Schule der mittelguten Zauberer: Wirbel um den Neuen" gefiel mir an sich ziemlich gut, die Idee fand ich toll und die Umsetzung mochte ich auch echt gern.. doch das Ende kam mir persönlich zu abrupt und es wirkt auf mich, als hätte ich nur ein halbes Buch zu lesen bekommen.

Cover des Buches Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen (ISBN: 9783423764445)
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Rezension zu "Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen" von Rieke Patwardhan

Die Schule der mittelguten Zauberer
kathrineverdeenvor einem Jahr

Mit Kinderbüchern ist das immer so eine Sache. Besonders, wenn man sie als Erwachsene liest. Denn es gibt nur wenige Kinderbücher, die mich – längst der Zielgruppe entwachsen – wirklich begeistern können. Doch dann gibt es hin und wieder die besonderen Geschichten, die nicht nur meinen 8-jährigen Sohn, sondern auch mich begeistern. Wie die Geschichte „Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen“ von Rieke Patwardhan. Aber was macht dieses Buch so besonders? Das liegt vor allem an dem einnehmenden Schreibstil der Autorin und der literarischen Hauptfigur Niko.

Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen

Der 11-jährige Niko ist Mittelpunkt der Handlung. Wobei Mittel es treffend bezeichnet. Denn Niko ist in allen Belangen mittelgut. Sowohl in der Schule, als auch im Privaten. Doch eine Sache unterscheidet ihn deutlich von anderen und macht ihn zu einem ganz besonderen Menschen. Er ahnt es zu Beginn der Handlung noch nicht. Nur, dass sich in seiner Wahrnehmung etwas geändert hat. Und was es mit dieser mittelguten Veränderung auf sich hat und mit welchen zauberhaften Folgen es einhergeht, erfahren wir Leser in den insgesamt 14 spannenden Kapiteln.

Zauberei zwischen Lakritzregen und kariertem Spiegelei 

Der Titel der Geschichte lässt bereits erahnen, dass diese Geschichte etwas mit Zauberei zu tun hat. Und wer jetzt denkt, dass es sich um eine Geschichte handelt, die man schon 399 Mal gelesen hat, der irrt sich. Denn die Schule, die Niko im Verlauf der Handlung besucht, ist in jeder Hinsicht schon sehr besonders. Die Autorin hat ihre literarischen Figuren so auffallend und facettenreich gezeichnet, und die Ideen für den Aufbau ihrer humorvollen Geschichte sind ausgefallen und vielfältig. Implementiert hat Rieke Patwardhan gewichtige Themen wie die Bedeutung von Freundschaft, den Schwierigkeiten des Heranwachsens und, dass es völlig okay ist, unperfekt zu sein. 

Ein zusätzliches Schmankerl in diesem Kinderbuch sind die fabelhaften und humorvollen Illustrationen von Daniel Steudtner. Diese befinden sich auf zahlreichen Seiten und fügen sich perfekt in die Handlung ein.

„Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen“ von Rieke Patwardhan ist ein großartiges Kinderbuch, das ich nicht nur den Lesern ab 9 Jahren empfehlen kann, sondern auch darüber hinaus. Der etwas gemeine Cliffhanger am Ende der Geschichte, lässt darauf schließen, dass es weitere Bände geben wird.

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