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Cupido_Books

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der Verlag Cupido Books freut sich, Sie bei der Leserunde unseres erotischen Liebesromans „Draw me“ begrüßen zu dürfen!

Das erste Buch von Rika Federkleyd nimmt Sie mit auf eine romantische Reise durch New York City.

Die Autorin selbst steht in dieser Leserunde allen Ihren Fragen gerne Rede und Antwort.

Der Cupido Books Verlag verlost zehn E-Books dieser zauberhaften Liebesgeschichte.


Wer bis zum 18.03.2014 die Frage beantwortet, warum er Eliza und Channing auf ihrem schicksalhaften Weg begleiten will, ist mit ein bisschen Glück dabei!


Inhalt:

Eliza dachte, sie sei wunschlos glücklich. Channing meinte, die Liebe könne ihm nichts anhaben. Jessy glaubte, sie könne Fahrradfahren. Issac war sich ganz sicher, er habe alles im Griff, und Fernando war überzeugt, er könne eine Frau lieben. Leider - oder glücklicherweise - lässt das Schicksal sich nichts vorschreiben. Und wer hätte gedacht, dass eine einzige harmlose Bitte das Leben all dieser Menschen derart durcheinanderwirbeln könnte? New York, die Stadt der unendlichen Möglichkeiten, ist der Schauplatz dieser märchenhaften Liebesgeschichte. Rika Federkleyd lässt Eliza und Channing einen weiten Weg voller erotischer Erfahrungen zurücklegen - Sinnlichkeit, die sich auch von dramatischen Ereignissen des Lebens nicht verdrängen lässt.


Leseprobe:

Ich stieg in die U-Bahn, die gerade mit kreischenden Bremsen in die Station eingefahren war, und setzte mich auf eine Bank in Fahrtrichtung.

Ich hasse es, rückwärts zu fahren. Und an diesem Tag sollte diese winzig kleine und eigentlich völlig banale Entscheidung mein Leben auf den Kopf stellen.

Meine Umhängetasche auf den Schoß nehmend, ließ ich den Blick kurz durch den Waggon schweifen, eine Angewohnheit, die ich erst seit dem 11. September 2001 hatte. Nicht, dass ich mich in der U-Bahn Manhattans nicht sicher fühlen würde, doch eine zarte Stimme ganz hinten in meinem Kopf mahnt mich seit diesem schrecklichen Ereignis, ständig auf der Hut vor Gefahren zu sein.

Das Abteil war nicht sonderlich voll. An der Tür stand ein Afroamerikaner mit Cornrows – schmale Zöpfchen, die wie Ähren aussehen – und einer Jeans, deren Schritt ihm in den Kniekehlen hing. Er war gerade dabei, sich eine Zigarette zu drehen. Neben ihm saß ein Business-Typ im maßgeschneiderten Anzug, der in die aktuelle Ausgabe der New York Times vertieft war. Ab und zu räusperte er sich, um im nächsten Moment raschelnd die nächste Seite aufzuschlagen. Auf der gegenüberliegenden Sitzreihe waren zwei Frauen angeregt in ein Gespräch über Kochrezepte vertieft. Ich folgte ihnen eine Weile und überlegte im Stillen, was ich wohl heute zum Abendbrot essen sollte, bis ich mitten in der Überlegung plötzlich einen Blick auf mir spürte. Es war nur ein Gefühl und doch so stark, dass es all meine Aufmerksamkeit forderte. Wie beiläufig wandte ich den Kopf in Richtung des Fensters und konnte aus dem Augenwinkel einen Mann ausmachen, der mich unverhohlen anstarrte. Mein Puls beschleunigte sich, ohne dass ich es hätte verhindern können.

Was soll das?, dachte ich und begann nach einigen Sekunden, in denen sein Blick weiter auf mich gerichtet blieb, deutlich aufkeimenden Ärger zu verspüren. Wieso glotzt du denn so? Guck weg! Guck endlich weg, verdammt! Doch er kam meiner imaginären Aufforderung in keiner Weise nach. Da ich ihn nur in einem Teil meines Sichtfeldes wahrnahm, bezweifelte ich allmählich, dass seine Augen die ganze Zeit nur auf mir ruhten. Vielleicht sieht er ja auch aus dem Fenster, du dumme Nuss, tadelte ich mich innerlich selbst. Womöglich bildest du dir das alles ein. Wieso sollte ausgerechnet dich jemand dermaßen lange angaffen? Doch als ich schließlich den Mut aufbrachte, den Kopf zu drehen und ihn direkt anzusehen, setzte mein Herz für ein oder zwei Schläge aus, bevor es in einem galoppierenden Rhythmus weiter klopfte.

Der Typ sah mich tatsächlich an. In dem Moment, als sich unsere Blicke trafen, wäre ich vor Schreck beinahe zusammengezuckt, so sehr traf mich diese Erkenntnis. Sobald ich gesehen hatte, dass er mich ansah, schlug ich die Augen nieder und lief rot an. Feigling!, dröhnte es mir in den Ohren. Nervös trommelte ich mit den Fingern auf meiner Tasche herum, bis es mir bewusst wurde und ich ihnen Einhalt gebot. Mann, Eliza, hör auf, den Schwanz einzuziehen und zeig es ihm! Zeig ihm, dass du keine ängstliche graue Maus bist! Doch genau das war ich. Siebenundzwanzig Jahre, dunkelblonde Haare, einsfünfundsechzig groß und vierundfünfzig Kilo schwer. Meine Kleiderauswahl beschränkte sich auf abgetragene Jeans und verblichene Shirts. Und das aus dem alleinigen Grund, weil ich nun einmal an den Sachen hing, die mir gefielen. Mein Kleiderschrank war überschaubar, und ich gehöre nicht zu der Kategorie Frau, die sich wöchentlich bei ausgiebigen Shoppingexzessen mit der neusten Mode eindeckt. Ich lege zwar Wert auf Sauberkeit, auf Äußerlichkeiten jedoch umso weniger. In meinem Job als Vorschullehrerin spielt das ohnehin keine bedeutende Rolle. Ein Grund mehr, warum ich die Arbeit mit Kindern so sehr liebte. Ja, ich gehe praktisch voll darin auf. Als mir die Stelle vor zwei Jahren direkt nach meinem Collegeabschluss angeboten wurde, zögerte ich keine Sekunde und nahm sie an. Die beste Entscheidung, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe.

Noch immer stierte mich der Kerl an, und ich wagte einen zweiten Versuch, mich ihm zu stellen. Mit finsterer Miene blickte ich zurück und erkannte, dass er mich ebenso grimmig ansah. Was hast du für ein Problem?, versuchte ich ihn mit der Kraft meiner Gedanken zu fragen. Diesmal hielt ich ihm länger Stand. Und zwar so lange, bis der Lautsprecher über mir die nächste Station ansagte. Wütend schnappte ich meine Tasche, sprang auf und lief provokativ an dem Gaffer vorbei.

Arschloch!, schimpfte ich ihn stumm an. Dann sprang ich mit einem Satz geradewegs durch die offene U-Bahntür. Dabei versuchte ich, so grazil wie eine Gazelle zu wirken und ließ mein offenes Haar schwungvoll durch die Luft flattern. Du machst dich zur kompletten Idiotin. Erst, als mir das bewusst wurde, fragte ich mich, weshalb ich das überhaupt getan hatte. Seinetwegen? Oh, bitte! Nein, wohl eher, um mein angekratztes Selbstwertgefühl wieder auf Vordermann zu bringen.

Mit jedem Schritt, den ich mich weiter aus der U-Bahnstation entfernte, fühlte ich mich besser. Wieder oben im Tageslicht angekommen, sog ich die städtische Sommerluft ein und war regeneriert. Mittlerweile konnte ich über das eben Geschehene nur noch schmunzeln. Mit einer kleinen Wasserflasche und einem belegten Bagel aus dem Coffeeshop um die Ecke begab ich mich zum Bryant Park. Es war ein herrlicher Augustnachmittag, und das Wetter lockte nicht nur mich an diesen grünen Fleck inmitten dieser Hochhaus-Landschaft. Zu meinem Glück ergatterte ich noch einen der Stühle, die auf der großen Rasenfläche verteilt standen, und setzte mich, das Gesicht den wärmenden Sonnenstrahlen zugewandt. Nachdem ich meine Zwischenmahlzeit verspeist hatte, zog ich meinen Zeichenblock und die Schachtel mit Kohlestiften aus meiner Tasche und begann die Umrisse eines Vaters zu zeichnen, der seitlich auf dem Rasen lag, während sein Kind unaufhörlich damit beschäftigt war, auf ihm herumzuklettern. Ein fantastisches, lebendiges und so unbekümmertes Bild.

»Nicht übel«, riss mich eine Stimme hinter mir aus meiner Trance, in die ich beim Zeichnen jedes Mal verfiel. Erschrocken zuckte ich zusammen und hätte um Haaresbreite meine Zeichnung versaut. Die Stimme war so nah, dass ich den Atemzug an meinem Ohr spürte.

Ohne etwas erwidern zu können, sprang ich von meinem Stuhl auf und blickte mit Entsetzen in sein Gesicht; das des Mannes aus der U-Bahn. Bei genauerer Betrachtung schien er jünger zu sein, als ich zunächst angenommen hatte. Nun, bei Tageslicht, leuchteten seine Augen in einem tiefen Dunkelblau. Dieser ebenso impertinente wie jungenhafte Kerl überragte mich um mehr als eine Kopflänge. Sein an den Seiten und im Nacken kurz geschnittenes Haar verlängerte sich am Oberkopf zu einem dunklen Schopf. Während wir uns musterten, fiel mir sein rasiertes, kantiges Kinn auf, das einen Bartschatten erahnen ließ. So kam sein Mund mit der vollen Unterlippe perfekt zur Geltung. Seine Wangen waren leicht gerötet, was ihm einen unglaublich lebendigen Ausdruck verlieh. Der Winkel, in dem seine Ohren abstanden, war ein kleines Stück zu weit, doch diese Tatsache machte ihn für mich nur noch attraktiver. Kurzum – er sah unglaublich gut aus, und nach seinem leicht arroganten Blick zu urteilen, wusste er das auch. »Was wollen Sie von mir?«, fragte ich in einem etwas zu schnippischen Tonfall.

»Sie haben vorhin in der U-Bahn gesessen, nicht wahr?« Seine dunklen Augen musterten mich eingehend.

»Ich … ja … sind Sie mir etwa … gefolgt?«

»Es wäre gelogen, wenn ich jetzt nein sagen würde.« Er verzog die Lippen zu einem kleinen schiefen Grinsen. »Ihre Zeichnungen«, er deutete mit dem Kopf auf meine Mappe, die auf dem Gras lag, »darf ich sie mir vielleicht einmal ansehen?« Ohne meine Antwort abzuwarten beugte er sich nach unten und hob sie auf.

»Nein!« Ich entriss ihm die Mappe, noch ehe er sie aufschlagen konnte. »Was wollen Sie?«, wiederholte ich. »Sind Sie ein Stalker oder so was?« Verstohlen suchte ich die Umgebung nach Polizisten ab.

»Es tut mir leid, falls ich Sie erschreckt habe. Das war nicht meine Absicht.«

»Warum sind Sie mir dann nachgelaufen?«

Er zuckte die breiten Schultern. »Das tue ich oft, wenn mich jemand fasziniert.« Seine Stimme klang dabei samtig weich …


Bei amazon steht beim „Blick ins Buch“ die komplette Leseprobe bereit.

http://www.amazon.de/Draw-me-Eine-erotische-Liebesgeschichte-ebook/dp/B00IOD9HUE/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1394377562&sr=1-1&keywords=rika+federkleyd


Autor: Rika Federkleyd
Buch: Draw me

Sunrise11

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ohh ho, die kurze Leseprobe liest sich hervorragend und ist jetzt schon prickelnd erotisch. Da möchte ich sehr gerne viel, viel mehr von lesen.
Und da es ein Debütroman ist, freue ich mich umso mehr, denn ich liebe es, neue Autoren zu entdecken.

RikaFederkleyd

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@Sunrise11

Hallo Sunrise11,
ich freue mich sehr, dass dir die Leseprobe zu meinem Roman so gut gefällt!
Dann kann ich ja erstmal nur sagen: Viel Spaß beim Weiterlesen :)
Es wird auch noch wesentlich erotischer ;)

Viele liebe Grüße,
Rika

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50

Hallo Rika

So, nun also auch endlich meine Rezension, sie ist hier zu finden:
http://www.lovelybooks.de/autor/Rika-Federkleyd/Draw-me-1084480182-w/rezension/1087112982/

Werde sie heute Nachmittag auch noch auf meinen Blog und ein paar andere Plattformen stellen.

Nochmals Danke für die Leserunde und dieses wunderschöne Buch!

Sunrise11

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50

Hallo Rika,
hier nun auch meine Rezension.

http://www.lovelybooks.de/autor/Rika-Federkleyd/Draw-me-1084480182-w/rezension/1087194492/1087194817/

Vielen Dank, dass ich dich bei dieser Leserunde begleiten durfte und dieses tolle Buch lesen durfte. Es hat mir seeeeehr viel Spaß gemacht.
Schreib bloß fleißig weiter.
Bin schon neugierig auf deinen nächsten Roman :)

Ich werde die Rezi in den nächsten Tagen noch bei einigen anderen Plattformen hochladen.

Lg Jutta

RikaFederkleyd

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50
@Ein LovelyBooks-Nutzer

Hallo du Liebe,
ich danke dir ganz doll, dass du mitgemacht hast und vor allem für dein schönes, immer wieder lesenswertes Review :)

Ich wünsche dir schöne Ostern,
LG, Rika

RikaFederkleyd

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50
@Sunrise11

Guten Abend liebe Jutta,
für mich war es auch eine große Freude, dass Du mit dabei warst :)
Vielen, vielen Dank für deine bezaubernden, abschließenden Worte!

Der nächste Roman ist in der Rohfassung fertig und bereits abgesendet, nun wird die Zeit zeigen, was draus wird ;)

Ein frohes Osterfest und viele liebe Grüße,
Rika

RikaFederkleyd

vor 3 Jahren

Da sich diese Leserunde nun allem Anschein nach dem Ende geneigt hat, möchte ich mich abschließend noch einmal bei allen ganz herzlich für ihr Engagement, den Fleiß, die Kritik und die Zeit bedanken, die ihr allesamt meinem Roman gewidmet habt!
Es hat mir sehr viel Freude bereitet, euch durch die Kapitel von "Draw me" zu begleiten und würde diese Art der Leser-Kommunikation immer wieder so erleben wollen :)
Ich danke Euch Lesern, ebenso wie dem Cupido-Verlag, der mir das hier überhaupt erst ermöglicht hat. Bei euch kann man sich als Autor wirklich nur wohl fühlen!!!!

So, und nun wünsche ich Euch ALLEN ein frohes Osterfest!
Bleibt gesund und munter,
Eure Rika

Sunrise11

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50
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Hier noch ein paar Links zu den Rezensionen:

http://www.buecher.de/shop/belletristik/draw-me-ebook-epub/federkleyd-rika/products_products/rating_done/prod_id/40505594/#rating_done

http://www.amazon.de/review/R2PA2J6SHMH7SW/ref=cm_cr_rdp_perm

Cupido_Books

vor 3 Jahren

Kapitel 45-50
@Sunrise11

Danke, liebe Sunrise, wir freuen uns sehr dass dir dieses Buch so gut gefallen hat!! Liebe Grüße von Cupido Books :-)

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