Rike Drust

 4.4 Sterne bei 65 Bewertungen
Autorin von Familiensafari, Muttergefühle. Gesamtausgabe. und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rike Drust (©)

Lebenslauf von Rike Drust

Rike Drust ist Werbetexterin (als welche sie u.a. mit dem Golden Award von Montreux ausgezeichnet wurde) und schreibt für diverse Magazine wie Missy Magazine und Sleaze zu Themen wie Popkultur, Musik, Geschlechterforschung und allem, was mit Mutterschaft zu tun hat.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rike Drust

Cover des Buches Familiensafari (ISBN:9783570585252)

Familiensafari

 (32)
Erschienen am 19.05.2014
Cover des Buches Muttergefühle. Gesamtausgabe. (ISBN:9783641063467)

Muttergefühle. Gesamtausgabe.

 (24)
Erschienen am 26.09.2011
Cover des Buches Muttergefühle. Zwei (ISBN:9783570103142)

Muttergefühle. Zwei

 (7)
Erschienen am 04.09.2017
Cover des Buches Familiensafari (ISBN:9783641123666)

Familiensafari

 (0)
Erschienen am 19.05.2014
Cover des Buches Muttergefühle. Gesamtausgabe (ISBN:9783942748803)

Muttergefühle. Gesamtausgabe

 (1)
Erschienen am 01.09.2016

Neue Rezensionen zu Rike Drust

Neu

Rezension zu "Familiensafari" von Rike Drust

Familiensafari
karin66vor einem Jahr

Sowohl das Cover als auch der Titel lassen auf einen witzig, spritzigen Roman hoffen. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gelesen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht wieder weglegen.

Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und man fühlt sich sofort mit ihnen verbunden. Jede hat so seine Eigenheit, die sie ganz besonders macht.

Zur Geschichte, die spießige Mutter Jutta, gerät zufällig in einen Banküberfall und ist davon leicht traumatisiert. Sie möchte nicht mehr alleine zu Hause bleiben und beschließt ihren Mann bei seiner Fahrt zum Klassentreffen zu begleiten. Dabei bietet sich die Gelegenheit, die anderen Familienmitglieder auch mit in den Ausflug zu integrieren, da die Tochter ein Casting und der Sohn einen Wettkampf auf der Strecke haben. Mit dieser Konstellation ergeben sich viele witzige Gegebenheiten.

Ich hab das Buch mit Begeisterung gelesen und musste immer wieder schmunzeln. Ein sehr unterhaltsames Buch, ohne großen Tiefgang, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Es hat mir eine schöne Lesezeit beschert.

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Rezension zu "Muttergefühle. Zwei" von Rike Drust

Humorvoll und ehrlich
lesuluvor 2 Jahren

Rike Drust lässt uns auch in ihren zweiten Buch "Muttergefühle Zwei" an ihrem Leben mit den Kindern, in guten wie in schlechten Zeiten, teilhaben.
Ohne erhobenen Zeigefinder, mit ganz viel Humor und ganz viel Liebe trifft Rike Drust den Kern jeder Elternschaft. 
Mit dem mitreißenden Schreibstil bleibt kein Auge trocken und auch die Lachmuskeln werden extrem auf die Probe gestellt.

Unbedingt lesen!

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Rezension zu "Muttergefühle. Zwei" von Rike Drust

Muttergefühle. Zwei – Rezension
Blogmamablogvor 2 Jahren

Schönes Scheitern

„Muttergefühle. Zwei – Neues Kind, neues Glück“ ist der volle Titel des Buches, der „Muttergefühle. Gesamtausgabe“ ad absurdum führt. Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Die Autorin, Rike Drust, hat ein zweites Kind bekommen und sie ist wahnsinnig glücklich. Zum Glück ist sie nur bis Seite 48 wahnsinnig glücklich. Nicht, dass man Rike das Glück nicht gönnt und es auch mal genießt, wie sie sich und Eltern im Allgemeinen abfeiert, aber genialer ist es, wenn sie von ihrem Scheitern berichtet. Erstens weil einem beim Lesen vor Lachen der Rotwein aus der Nase läuft und zweitens, weil sich das so kaum eine traut. Das Buch ist sozusagen die „Fuck-Up-Night“ der Eltern-Ratgeber. Und wie immer lernt man da am meisten.

Wattsefacko?

Aber wer ist die Frau auf dem Foto im Klappentext, die viel zu jung für die Geschichten in Ihrem Buch ist? Morgens soll sie wie Doc Brown aus „Zurück in die Zukunft“ aussehen? Hm. Schwer zu glauben, wenn man nicht weiß, dass das auch schon das Autorenfoto im letzten Buch war. In dem von 2011. Jetzt ahnt man, dass die Frau auf dem Foto das Gesamtpaket an Muttergefühlen noch nicht abbekommen hat. Zumindest nicht Teil 2. Allerdings verstehe ich tatsächlich nicht, wieso der Verlag dieses uralte Foto verwendet hat. Denn erstens versichert Rike Drust in Ihrem Buch und auch auf ihrem Blog glaubhaft, dass sie mittlerweile jegliche Eitelkeit abgelegt hat und zweitens sieht diese lebensfrohe Frau jetzt noch viel fröhlicher und interessanter aus.

Mein Lieblingssatz

Wie im ersten Buch begleitet man mit Rike wieder eine Mutter, die das richtige Leben für sich und ihre Familie findet. Sie wurschtelt sich durch den Dschungel aus Erziehungscredos von Färbern bis Attachment Parenting, bleibt entspannt, blockt die Dogmatiker ab und findet ihren eigenen Weg. Mein Lieblingssatz ist (selbstverständlich) aus dem Kapitel „Penis! Hahahaha. Penis! Hahahaha.“. Eigentlich geht es in dem Kapitel um die gewöhnungsbedürftigen Gesprächen mit Kindern über ihre Entstehung. Weil Rike Drust aber gerne und schön über Liebe schreibt und wie sie sein sollte, ist der letzte Satz dieses Kapitels: „Und dann spüren wir, dass es auf den ersten Blick vielleicht kompliziert ist, aber auf den zweiten großartig, weil alles geht was glücklich macht.“ Dieser Satz ist im ursprünglichen Zusammenhang wahr, aber darüber hinaus auch für alles, was Kindererziehung betrifft. Sozusagen die Essenz des Buches.

Worte für die Liebe

Grundsätzlich betont Rike Drust, dass sie keinen Wert darauf legt, Ratgeber zu schreiben. Jetzt hat sie doch aus Versehen (wieder) einen geschrieben.
Der beste Rat aus diesem Buch ist, einen Ehevertrag zu schließen. Aus irgendeinem Grund ist die gemeinsame Eigentumswohnung der Drusts nämlich im Grundbuch nur auf ihren Mann eingetragen. Um sich und die Kinder trotzdem abzusichern, haben sie und ihr Mann einen Ehevertrag geschlossen. Im Buch finden sich zwar auch gute Tipps zur Ausgestaltung eines Ehevertrages, aber das ist ja eigentlich nicht das Schwierige an Eheverträgen. Da kann man sich einfach beim Anwalt beraten lassen.

Das Schwierige an Eheverträgen ist, sich zunächst selber zu überzeugen, mit seinem Partner über das Thema zu sprechen. Im zweiten Schritt muss man dann auch noch seinen Partner überzeugen, ebenfalls einen Ehevertrag zu wollen. Das in Erwägung ziehen des Scheiterns der eigenen Beziehung ist leider derart unangenehm, dass viel zu wenige Paare Eheverträge schließen. Selbst mir als Juristin erschien das lange pessimistisch, hölzern und unsexy. Meistens sind es dann später natürlich die Frauen, die nicht nur alleinerziehend, sondern auch arm dastehen. Deshalb ist das Wichtigste an diesem Buch, dass Rike Drust, die so fabelhaft mit Worten umgehen kann, in dieses Buch die Worte reingeschrieben hat, mit denen man seinem Mann erklären kann, wieso ein Ehevertrag gut für die Liebe ist. Kann man auch einfach vorlesen. Diese Worte hätte ich nie allein so finden können und so wird es vielen gehen. Deshalb sollte sich jede Mutter, die zu Gunsten der Kindererziehung ihre Arbeitszeit verkürzt und sich und ihre Kinder noch nicht entsprechend für den Fall einer Trennung abgesichert hat, dieses Buch kaufen. Damit man am Ende nicht Opfer und nicht Arschloch ist, aber vor allem nicht Opfer.

Ein Buch wie ein Kopfstreicheln

Dieses Buch tat mir beim Lesen gut. Und ich behaupte, dass es den meisten Leserinnen so gehen wird. Da Rike so offen aus ihrem Alltag und von ihren Muttergefühlen berichtet, kann man sich immer entweder freuen, dass es bei anderen genauso verquer läuft, wie bei einem selber oder dass es bei anderen noch viel schlimmer läuft.
Und wenn einem nicht gerade das Herz überfließt, weil die Worte, die Rike für die Liebe zu ihren Kindern findet, so treffend sind, dann kann man sich aus vielen Kapiteln auch etwas für sich mitnehmen und vielleicht das Miteinander mit seinen Kindern auch etwas liebevoller und intensiver gestalten. Oder einem ist das alles zu undogmatisch und man regt sich auf, dass alle ständig Netflix gucken. Was man lieber mag.

Muttergefühle in allen Bereichen

In diesem Buch bleibt kaum ein Bereich des Familienlebens mit innerem oder äußerem Konfliktpotential ausgespart: Meckern, Liebe für zwei Kinder, Schlafen, Zuständigkeit bei krankem Kind, Aufklärung, Medienkonsum, Kaiserschnitt, Genderquatsch, Mobbing, Conni, Essen, der Tod, Arbeitsteilung, Duschen, Wüteriche  und natürlich Brettspiele.
Zur Auflockerung kommen dazwischen aber auch immer wieder Kapitel, die gesungen werden müssen. So wie das Danke an die Kitaerzieher, die Ode an die Familie und die Lobpreisung des Mannes.
Überhaupt der Mann. Er kommt nicht mehr so gut weg, wie in Teil 1. Trotz der Eingeschobenen Lobpreisung muss man nicht ständig denken, dass man auch gerne so ein tolles Modell hätte. Hat mir gleich gute Laune gemacht, dass er in diesem Buch auch ein paar Aussetzer hat.

Fazit

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass „Muttergefühle. Zwei“ genau wie der erste Teil sehr viel Laune macht beim Lesen. Das erste Buch muss man übrigens nicht gelesen haben, um sich bei „Muttergefühle. Zwei“ damenhaft kichernd, den Wein durch die Nase laufen zu lassen.
Für sich selbst kann man aus dem Buch jede Menge mitnehmen, gerade wenn die eigenen Kinder noch jünger sind und man die Kämpfe erst noch fechten muss, von denen Rike berichtet. Ich kann das Buch also allen Kleinkindeltern sehr ans Herz legen. Es hilft, die Dinge entspannter zu sehen und seinen Kindern im Alltag mit mehr Liebe zu begegnen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Familiensafari (ISBN:undefined)

Hallo zusammen,


am 19. Mai ist mein erster Roman „Familiensafari“ erschienen. Die letzten vier Wochen bin ich vor Freude darüber ausgeflippt, aber jetzt bin ich damit fertig und möchte gern mit euch eine Leserunde starten.


Dass das klar ist: Das Buch ist keine Weltliteratur. Niemand wird es jemals in Deutsch durchnehmen. Aber ein paar Menschen haben es schon in den Urlaub mitgenommen und fanden die Geschichte super. Und die geht so:


Um Familie Wischer aus Hamburg (Mutter, Vater, zwei fast erwachsene Kinder und eine Oma, die nicht so genannt werden will). Die Mutter arbeitet in einer Bank und wird bei einem Überfall fast von einer Pistolenkugel getroffen. Dass es nur eine Gotchapistole war, ist ihr egal, sie will nie mehr ohne ihre Familie sein. Doof, dass eigentlich jedes Familienmitglied eigene Pläne hat. Aber sie haben Mitleid und geben ihrem Wunsch nach: Alle machen alles zusammen. Also geht die Familiensafari erst zu einem Abitreffen, dann in einen Freizeitpark, zu einem Skateboardcontest, in eine Hippiekommune und auf ein Casting. Überall geht was schief. Überall kommt was raus. Überall passiert was. Meistens ist es lustig. Was genau, sollt ihr lieber selber lesen.

Der Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung. Wer mitmachen will, schreibt mir bei Bewerbung was rein. Aber das wisst ihr wahrscheinlich besser als ich, ich bin nämlich neu hier.


Kommt mit mir auf Familiensafari. Ich freu mich drauf.

633 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Rike Drust wurde am 10. Mai 2014 in Bremen (Deutschland) geboren.

Rike Drust im Netz:

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