Rike Drust Familiensafari

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Inhaltsangabe zu „Familiensafari“ von Rike Drust

Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die Jutta nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist. Auslöser für ihre turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer: Eine unvergessliche Familiensafari beginnt.

Eine schöne Urlaubslektüre für zwischendurch, die sich angenehm liest und einem immer wieder zum schmunzeln und lachen animiert.

— ManfredsBuecherregal
ManfredsBuecherregal

Frech, witzig und ja auch viel Gefühl!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Kurzweiliger und unterhaltsamer Spaß über eine Familie, die sich langsam wieder etwas näher rückt ...

— fuffel
fuffel

Ein saukomischer Familienroman, eine super Urlaubslektüre für laue Sommerabende.

— Buchfan276
Buchfan276

Eine fröhliche Familienreise voller Witz und sanften Tönen … Perfekte Mischung! Ich bin eingetaucht und wollte nicht wieder auftauchen :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Familienurlaub mit Spassgarantie

— thora01
thora01

witzig, spritzige Sommerlektüre

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Ein flotter Unterhaltungsroman für gestresste FamilienkämpferInnen.

— Grandville
Grandville

Heiteres Roadmovie für die Urlaubszeit

— MrsAmy
MrsAmy

Ganz nettes Buch für zwischendurch

— divergent
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  • Familienumarmung....

    Familiensafari
    abuelita

    abuelita

    13. March 2017 um 18:31

    Leider konnte ich mit diesem Buch nur wenig anfangen. Die Familie Wischer – eine ganz normale Familie? Aha…dann kenne ich nur „unnormale“ – jedenfalls habe ich weit und breit niemanden im Familien, Freundes- oder Bekanntenkreis, der auch nur annähernd so tickt wie Alexander, Muttchen Jutta, Tochter Anna oder Sohn Lars, von Oma Rose ganz zu schweigen.Ich fand den Schreibstil sehr bemüht, sehr angepasst und ausgerichtet auf – ja, auf was? Die heutige Zeit? Wäre wohl schlimm, wenn alle Familien heutzutage so wären…Gut, das kann durchaus an mir selber liegen, aber meine Art Humor und Buch war das halt nun mal eben nicht…..

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  • gemütliche Lektüre für Zwischendurch

    Familiensafari
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    12. September 2015 um 22:39

    Nachdem Mutter Jutta einen kleinen Nervenzusammenbruch hat, beschließt sie kurzerhand, dass ihre Familie dringend einen gemeinsamen Urlaub braucht. Da gerade das Abitreffen ihres Mannes, ein Vorsprechen ihrer Tochter und ein Skateboard-Wettbewerb ihrer Tochter ansteht, will sie einfach alles verknüpfen und verpflichtet die Familie zum Mitmachen. Damit es nicht zu schnarchig wird, lädt Töchterlein Anna noch die Hippie-Oma Rose ein, dann kann die Familiensafari mit Selbstfindungscharakter starten. Klingt etwas kitschig. Etwas kitschig ist es auch. Die Hippie-Oma war mir eins zu viel. Die anderen Figuren sind schon wieder so realistisch, dass sie sich super zusammenfügen. Da Oma Rose zeitweilig eher ein Steinchen im Getriebe ist, passt also auch ihr Dasein als übertriebenes Element. Aber noch ein paar Momente, in denen Rose wichtig ist, waren mir zu aufgesetzt und haben die sonst so lustige, leichte und auch fesselnde Geschichte etwas gestört. Der Stil aber ist genial. Eine packende Mischung aus frech, lustig, ernst und klar, die mich sofort für sich gewonnen hat. Dass die Geschichte dann für jeden Topf sein Deckelchen hat und die verschiedenen Figuren in den unterschiedlichen Stationen jeweils ihre Wow-Momente haben, war klar strukturiert. Große Überraschungen blieben aber aus. Das stört den fließenden Verlauf der Geschichte aber keineswegs. Denn zwar erwartete ich zumindest die jeweiligen Erfahrungsmomente der Figuren, aber auch nicht zwangsläufig so, wie sie dann kamen. Erwartungshaltung und tatsächliche Überraschung haben sich also nicht 1:1 überschnitten, sondern durchaus für Unterhaltung und Spannung gesorgt. Toll fand ich auch, wie die Geschichte zwischen den Figuren hin und her gereicht wird. Jeder steht mal im Mittelpunkt. Der Erzähler gibt sich dabei immer wieder personell, wird aber immer wieder als auktorial enttarnt, etwa wenn er zwischen den Figuren springt oder eben auch deren Gedanken und Gefühle kennt. Mitunter eine seltene Wahl, die hier aber gut angewandt wird und der Fokus während der Geschichte von der Mutter Jutta schnell zur Tochter Anna wandert, die für den letzten großen Spannungsmoment sorgt. Familiensafari erzählt dabei nicht nur die Geschichte einer Reise und den unterschiedlichen Wegen zu sich selbst und dem persönlichen Glück, sondern auch von Erwachsenwerden. Denn diesen Punkt haben alle Figuren überein: Sie sind auf die ein oder andere Art in ihrer Kindheit gefangen und schaffen es hier endlich dies zu überwinden. Dabei profitiert der Roman von den differenten Blickwinkeln, die manche Situationen auf die unterschiedlichsten Arten beleuchten. Mir hat das Buch gut gefallen. Es war locker und leicht zu lesen, ließ mich schmunzeln und brachte etwas Entspannung. Eine gemütliche Lektüre für Zwischendurch.

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  • Rike Drust - Familiensafari

    Familiensafari
    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    22. March 2015 um 12:56

    Wenn Einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So auch Familie Wischer. Nachdem Jutta in einen Banküberfall geraten ist, will sie endlich mal etwas wagen in ihrem wohlbehüteten Leben. Kurzerhand entscheidet sie, dass die Familie gemeinsam zum Klassentreffen ihres Mannes fährt. Besonders erbaut sind die restlichen Familienmitglieder nicht. Eigentlich sind die Wischers eine ganz normale Familie. Da ist zum einen Jutta, eine Mutter wie wir sie alle kennen, immer darauf aus ein harmonisches Familienleben zu gestalten. Oder ihr Mann, der immer noch alles versucht um als hipper junger Vater wahrgenommen zu werden. Dann gibt es Anna, die Tochter, die so gerne eine Karriere im Fernsehen starten würde und ihr Bruder, dessen Schüchternheit ihm immer wieder im Wege steht. Und zu guterletzt gibt es da noch Juttas Mutter, für die es nichts schlimmeres gibt als die Bezeichnung Oma. Rike Durst hat eine Familie erschaffen, wie wir sie uns alle vorstellen können. So findet man sicher den einen oder anderen auch in seinem eigenen Umfeld wieder. So rückt auch die Familie Wischer im Laufe der Reise wieder enger zusammen.   Ich fand es sehr unterhaltsam die „Wischers von nebenan“ auf ihrer Reise zu begleiten. Eine schöne Urlaubslektüre für zwischendurch, die sich angenehm liest und einem immer wieder zum schmunzeln und lachen animiert. (manfredsbuecherregal.blogspot.de)

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  • Tolle Situationskomik und sehr schön!

    Familiensafari
    -Anett-

    -Anett-

    22. October 2014 um 19:44

    Alles beginnt mit einem Banküberfall. Familienmutter Jutta entgeht diesem mit Not, zugegeben, es war nur eine Gotchapistole, aber trotzdem ist sie fix und fertig. Da trifft es sich gut, dass ihr Mann Alexander für ein paar Tage zum Abitreffen möchte. Sie beschließt kurzer Hand mitzufahren. Und natürlich soll auch Tochter Anna und Sohn Lars mit. Keiner will Jutta widersprechen, weil sie wissen, sie braucht jetzt die Nähe der Familie, aber richtig froh ist auch niemand. Also beschwatzt Anna ihre Oma Rose mit zu fahren. Denn Rose ist ja so cool! Sie ist eine Hippie-Oma, und zieht ihr Ding komplett durch. Und so geht es los, von Alexanders Abitreffen, in einen Vergnügungspark, zu einem Skater Wettbewerb von Lars, in eine Hippiekommune von Rose und zu letzt zu einem Casting für Anna, denn sie will unbedingt Moderatorin werden. Auf dieser reise passieren so viele Dinge, es werden Sachen besprochen, die niemals ausgesprochen wurden und so findet sich hier eine Familie, mit Witz und Humor, aber auch manchmal mit ein wenig Melancholie. Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut, mit genau der richtigen Prise Humor, aber auch Ernsthaftigkeit an den Stellen, wo diese gefragt ist. Trotzdem wird hier das Leben der Familie mit so viel Schwung und Humor erzählt, dass ich einfach das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind alle so schön beschrieben, ohne zu dick aufzutragen. Ich mochte alle sehr gerne und habe mit ihnen mit gelacht und war traurig mit ihnen. Eine Familie, wie es sie wirklich geben kann. Für alle, die gerne lachen, einen guten Wortwitz und tolle Situationskomik lieben ist das Buch genau das Richtige. Ich jedenfalls kann eine klare Leseempfehlung geben, denn es hat wirklich Spaß gemacht, Familie Wischer zu begleiten. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und fand es richtig lustig.

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  • Leserunde zu "Familiensafari" von Rike Drust

    Familiensafari
    RikeDrust

    RikeDrust

    Hallo zusammen, am 19. Mai ist mein erster Roman „Familiensafari“ erschienen. Die letzten vier Wochen bin ich vor Freude darüber ausgeflippt, aber jetzt bin ich damit fertig und möchte gern mit euch eine Leserunde starten. Dass das klar ist: Das Buch ist keine Weltliteratur. Niemand wird es jemals in Deutsch durchnehmen. Aber ein paar Menschen haben es schon in den Urlaub mitgenommen und fanden die Geschichte super. Und die geht so: Um Familie Wischer aus Hamburg (Mutter, Vater, zwei fast erwachsene Kinder und eine Oma, die nicht so genannt werden will). Die Mutter arbeitet in einer Bank und wird bei einem Überfall fast von einer Pistolenkugel getroffen. Dass es nur eine Gotchapistole war, ist ihr egal, sie will nie mehr ohne ihre Familie sein. Doof, dass eigentlich jedes Familienmitglied eigene Pläne hat. Aber sie haben Mitleid und geben ihrem Wunsch nach: Alle machen alles zusammen. Also geht die Familiensafari erst zu einem Abitreffen, dann in einen Freizeitpark, zu einem Skateboardcontest, in eine Hippiekommune und auf ein Casting. Überall geht was schief. Überall kommt was raus. Überall passiert was. Meistens ist es lustig. Was genau, sollt ihr lieber selber lesen. Der Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung. Wer mitmachen will, schreibt mir bei Bewerbung was rein. Aber das wisst ihr wahrscheinlich besser als ich, ich bin nämlich neu hier. Kommt mit mir auf Familiensafari. Ich freu mich drauf.

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    • 627
  • Kurzweiliges Lesevergnügen ...

    Familiensafari
    fuffel

    fuffel

    10. August 2014 um 11:56

    Buch: Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg.  Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die der Tochter nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist.  Auslöser für die turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer. Eine unvergessliche Familiensafari beginnt. Fazit: Wer gerne einen Familienausflug der anderen Art erleben möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.  Eine Familie mit Problemen unternimmt der Mutter zuliebe einen gemeinsamen Trip und die Hippie-Oma kommt auch noch mit. Es wird an verschiedenen Punkten angehalten, weil ein Familienmitglied etwas zu erledigen hat. Alexander sein Klassentreffen - was anders verläuft als erwartet. Lars will zu einem Rad-Cup bei dem nicht der Sieg zählt, sondern einen bleibenden Eindruck bei seiner Traumfrau zu hinterlassen. Rose bugsiert alle dann in ihre frühere Kommune und verrät während der Nacktsauna ein spannendes Geheimnis. Anna muss dann noch dringend zu einem Casting und Jutta? Sie hat zwar keinen Termin, aber ist überall mittendrin und muss sich ihren Ängsten stellen und davon gibt es einige.  Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und sehr bildhaft. Rike Drust beschreibt die Situationen und die jeweiligen Orte sehr gut, sodass sich der Leser gut vorstellen kann, er wäre mittendrin.  Das Buch ist eine leichte Lektüre, die für den Sommer sehr geeignet ist. Besonders für Leser, die gerne Familiengeschichten lesen und miterleben wollen, wie die Familie wieder näher zusammenrückt. Auch wenn das manchmal kaum noch möglich erscheint. Viel Spaß beim Lesen.

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  • Familiensafari ..... jeder für sich oder doch alle zusammen?

    Familiensafari
    Nele75

    Nele75

    06. August 2014 um 19:17

    Jutta Wischer ist geschockt - ist sie doch (so jedenfalls ihre Meinung) gerade nochmal mit dem eigenen Leben davongekommen, nachdem ein etwas schusseliger Bankräuber sie an ihrem Arbeitsplatz bedroht hat. Von nun an beschließt sie, noch mehr für Familienzusammenhalt zu sorgen und schlägt eine gemeinsame Reise der Familie vor. Nicht gerade vor Begeisterung sprudelnd, machen sich die vier Wischers samt Hippie-Oma auf den Weg zu einem Abitreffen des Vaters, den Skatecontest des Sohnes, dem Casting der Tochter, der ehemaligen Hippie-Kommune der Oma und in einen Freizeitparkt. Eine abenteuerliche Reise, auf der jeder mehr als genug eigene Probleme im Gepäck hat und so das Zusammenrücken der Familie nicht immer ganz einfach ist. Doch das Auto fährt und fährt und fährt. ..... "Familiensafari" bekommt von mir eine Empfehlung als Lektüre für den Urlaubskoffer (oder auch den Urlaub zu Hause), denn der Schreibstil von Rike Drust lässt sich einfach locker-leicht lesen und es macht Spass, die Familie bei ihrem abenteuerlichen Durcheinander zu begleiten. Die Familienmitglieder könnten unterschiedlicher nicht sein, und so kommen während der Fahrt auch ältere Probleme an die Oberfläche, die lange dort gebrodelt haben. Doch keineswegs zu ernst, immer wieder lustige Szenen heitern das Ganze locker auf. Und so ist der Autorin mit ihrer "Familiensafari" eine gute Mixtur gelungen, die schöne, unterhaltsame Lesestunden bietet und ich fast am Ende etwas traurig war, die Familie wieder zu verabschieden. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung....ich denke, es gibt noch das ein oder andere Thema bei Familie Wischer....würde mich jedenfalls sehr freuen.

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  • eine Reise der anderen Art

    Familiensafari
    Zauberzeichen

    Zauberzeichen

    02. August 2014 um 17:11

    Inhalt: “Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die Jutta nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist. Auslöser für ihre turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer: Eine unvergessliche Familiensafari beginnt.” Die Mitglieder der Familie Wischer könnten nicht verschiedener sein. Mutter Jutta, die dank ihrer Mutter Rose sehr an Gewohnheiten festhält und eher langweilig erscheint, Vater Alexander, der dem Jugendwahn verfallen ist, der hübsche aber, dank eines Sprachfehlers in der Kindheit, sehr schüchterne Sohn Lars, der Skateboarden und Steamy liebt, Tochter Anna, die nicht die Idealmaße, dafür aber ein gesundes Selbstbewusstsein hat und unbedingt ins Fernsehen will und nicht zu vergessen Hippie Oma Rose, die nur auf sich bedacht ist. Wer hätte gedacht, dass diese Familie zusammen auf Reisen geht? Niemand. Bis Jutta in einen Banküberfall involviert wird. Sie ist fix und fertig und möchte nur noch Zeit mit ihrem Mann und ihren Kindern verbringen. Da Alexander auf ein Klassentreffen muss, beschließt sie, mit den Kindern mitzufahren. Alexander ist zwar wenig begeistert, kann ihr diesen Wunsch aber nicht abschlagen. Auch die Kinder merken, dass Jutta sie nun dringend braucht und so beginnt kurzerhand eine ungeplante, chaotische, lustige und auch nachdenkliche Familiensafari. Was Jutta nicht weiß. auch Rose wird Teil des ganzen sein. Meine Meinung: Obwohl der Schreibstil sehr einfach gehalten ist, habe ich die Familie Wischer sehr gerne auf ihre Familiensafari begleitet. Ein (für mich) einfaches Buch, was sich schnell und flüssig lesen lies und bei dem ich einfach abschalten konnte. Ich könnte so etwas nicht ständig lesen, aber gerade für den Moment war es optimal. Unkomplizierte Lesestunden. Lachen, staunen, im Geschehen sein und trotzdem auch einige nachdenkliche Momente. Trotz komplett anderer Lebensvorstellung hält diese Familie zusammen und jeder findet seinen persönlichen Platz auf dieser Reise. Das finde ich sehr schön. Anna konnte ich die meisten Sympathien entgegen bringen. Eine starke, bewundernswerte Frau, von der man sich echt eine Scheibe abschneiden kann. Fazit: Nichts anspruchsvolles, aber trotzdem unterhaltsam. Man muss nicht nachdenken, sondern kann einfach nur Lesen und Abschalten. Schöne Idee, aber einige sprachliche Abzüge

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  • Familiensafari

    Familiensafari
    nataliea

    nataliea

    27. July 2014 um 23:32

    "Familiensafari" ist meiner Ansicht nach ein absolutes Must-Have in Sachen Sommerlektüre. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Die Geschichte dreht sich um Familie Wischer aus Hamburg. Die Mutter arbeitet in einer Bank und wird mit einer Gotchapistole in dieser überfallen. Seither kann sie sich ein Leben ohne ihre Familie nicht mehr vorstellen. Problem ist nur, dass ihre Familie eigentlich alles andere als kooperativ ist und jeder eigene Pläne hat. Doch aus Mitleid reißen sie sich zusammen und begeben sich auf eine aufregende und turbulente Familiensafari, bei der bei weitem nicht alles glatt läuft... Der Schreibstil der Autorin ist witzig spritzig und sehr flüssig geschrieben. Die Charaktere sind vielschichtig, sympathisch und sehr liebevoll beschrieben. Jede Figur kann man sich vor dem inneren Auge vorstellen. Und die Familie an sich könnte wirklich jede in Deutschland sein. Sehr gelungen ist die Perspektivenbeschreibung. Eine Handlung wird nämlich aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet und der Leser erhält daher Einblick in sämtliche Figuren und deren Gefühlswelt. Daher kratzt die Handlung nicht nur an der Oberfläche, sondern umfasst auch Moral und Tiefgründigkeit. Und der Humor kommt in diesem Buch auf keinen Fall zu kurz. Ich habe mir etliche Lachtränen verkneifen müssen. Vorsicht, bei diesem Buch besteht Erstickungsgefahr aufgrund von Lachanfällen!

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  • Die Wischers auf Safari und auf der Suche nach sich selbst

    Familiensafari
    Buchfan276

    Buchfan276

    27. July 2014 um 22:56

    Skurriler könnte eine gemeinsame Familienreise wohl nicht starten. Um Mama Jutta, die unter den Folgen eines Banküberfall, bei dem sie beinahe vom Täter mit einer Schreckschusspistole verletzt wurde, leidet, ein bisschen abzulenken, machen sich die Wischers auf auf Familiensafari. Ihre Ziele: Das Abitreffen von Papa Alexander, ein Freizeitpark, ein Skateboard-Contest, an dem Sohn Lars teilnimmt, die Kommune, in der Hippie-Oma (bitte das Wort in ihrer Gegenwart nie erwähnen, sonst fühlt sie sich alt) mal gewohnt hat und ein Casting, an dem Tochter Anna teilnimmt. Die gemeinsame Familienreise birgt so manche Überraschung und nicht nur ein Gewitter reinigt die Luft in den Familienbeziehungen. Und so machen die Wischers nicht nur eine gemeinsame Reise, sondern finden auch sich selbst und erkennen zum Beispiel, dass man sich nicht verstellen muss um angenommen zu werden, und dass Familienzusammenhalt viel mehr Wert ist als eine große Klappe... Der Familienroman überzeugt mit seinem knallharten Humor, der zu unerwarteten Lachanfällen führen kann (zum Beispiel das Gaumenspiel in der Backentaschenbar). Der Stil ist eher umgangssprachlich uns so wird es das Buch wohl nicht in den Deutschunterricht schaffen. Trotzdem enthält es so manche Moral und birgt einige Erkenntnisse, die einen zum Nachdenken anregen können. Rike Drust zeichnet ihre Charaktere sehr detailliert und liebevoll. Schnell kann man sich unter den Protagonisten etwas vorstellen. Geschickt kombiniert sie die Meinungen der einzelnen Personen im Fließtext, sodass man das Geschehen immer aus mehreren Perspektiven gleichzeitig erleben kann. Mein Fazit: Eine tolle Urlaubslektüre, die trotz Humor auch den Ernst nicht verliert und die ich eigentlich jedem empfehlen würde, so gut hat es mir gefallen.

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  • Einer für alle...

    Familiensafari
    MelaM

    MelaM

    Familie Wischer, eine ganz normale Familie. 2 Kinder, Mama, Papa und Oma. Anna möchte ins Fernsehen, Lars ist ein Sportass, der Papa jung geblieben, Mama arbeitet in der Bank. Und dann ist da noch Oma. Irgendwann wird Jutta Wischer dann bei einem Banküberfall fast erschossen. Der Schreck sitzt ihr so in den Knochen dass sie sich eine Reise mit ihre Mann und ihren Kindern wünscht. Ihre 3 Liebsten können sich aber was besseres vorstellen. Auf geht’s zu einem rasanten Roadtrip Rike Drust ist ein spritziger, witziger und tiefsinniger Roman gelungen.  Es hat einfach Spaß gemacht die sympathische Familie Wischer näher kennen zu lernen und mit ihnen die verschiedenen Stationen der Reise zu erleben. So verschieden wie die Mitglieder der Familie, so unterschiedlich sind ach die Ziele. Es war einfach schön zu lesen dass es in Familien auch unterschiedliche Charaktere gibt und diese trotzdem zusammen halten können.  Und das alles verpackt in diese witzige Story. Ein wirklich ganz großer Roman zum Abschalten.

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    • 2
    Floh

    Floh

    25. July 2014 um 09:49
  • Witzig, mit erfrischendem Charme :)

    Familiensafari
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    Inhalt: Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die Jutta nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist. Auslöser für ihre turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer: Eine unvergessliche Familiensafari beginnt Meine Meinung: Vorab: Leseempfehlung! 5 Sterne! Lest es! :) Ein unglaublich spritziger, charmanter Roman über eine Familie, deren Mitglieder unterschiedlicher nicht sein könnten, über den Disput zwischen 3 Generationen und einen Familienausflug, der es in sich hat. Ich habe schon lange beim lesen nicht mehr derart herzhaft gelacht. :) Familie Wischer macht sich, nachdem Mutta Jutta einen Banküberfall miterleben musste und nun akkute Verlustängste hat auf zu einem Roadtrip der besonderen Art. Vater Alexander hat Klassentreffen und meint sich hier beweisen zu müssen - unheimlich amüsant aber auch ein bisschen hintergründig. Lars nimmt an einem Skaterwettbewerb teil und möchte eigentlich nur seine große Liebe Steamy beeindrucken und für sich gewinnen. Oma Rose stattet ihrer ehemaligen Hippikommune einen Besuch ab und erlebt Schockierendes. Mutter Jutta muss sich in einem Freizeitpark als Zombiehase beweisen und mit ihrer Tochter "Fotobomben". Und Anna möchte als Moderatorin arbeiten und will eigentlich zu einem Casting. Hier passieren witzige, aufregende und vor allem kurriose Dinge, die unterhaltsamer nicht sein könnten. Der Schreibstil ist super, nicht zu blumig und genau passend, das Buch ein wahrer Pageturner und für mich eines der Sommerhighlights 2014. :)

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    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. July 2014 um 16:00
  • >> Eine fröhliche Familienreise mit viel Witz und Tiefgang … Perfekte Mischung!

    Familiensafari
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. July 2014 um 15:25

    # Inhalt # Familie Wischer ist auf dem Weg eine ganz besondere Reise zu machen. Eine Familiensafari mit all ihren Mitgliedern. Dazu gehören der junggebliebene Vater Alexander, die überfürsorgliche Mutter Jutta, die schlagfertige Tochter Anna, der schüchterne Sohn Lars und zu guter Letzt die esoterisch durchgeknallte Oma Rose. Doch nicht jeder ist wirklich begeistert von der gemeinsamen Tour und so beginnt ein heiteres Auf und Ab zwischen Abitreffen, Freizeitpark, Skateboardcontest, Hippiekommune und Casting. # Meine Meinung # Ich erwartete zunächst einen spritzigen Roadtrip, der einzig und allein auf Unterhaltung setzt. Witz und Humor kommen dabei keinesfalls zu kurz und ich musste des Öfteren herzlich lachen, zum Beispiel bekomme ich, noch jetzt, nicht das Bild von Lars, dem Babywaschbären aus meinem Kopf ^^ Und auch so der ein oder andere Idiot bekommt sein Fett weg. Verdient! :D Aber man bekommt auch viel Tiefgang geboten. Als Leser kann man hinter die Fassade der einzelnen Personen blicken, besonders interessant dabei ist es, zu sehen, wie sehr das Gesagte und das Gedachte manchmal auseinanderklaffen. Es passiert außer den lustigen Sequenzen auch viel Zwischenmenschliches und ich habe mich mit dieser Mischung sehr wohl gefühlt, obwohl ich vorher etwas Anderes erwartet hatte. Eine positive Überraschung :) Man mag vielleicht nicht alle Charaktere von Anfang an, aber nach und nach versteht man deren Verhalten besser und dadurch werden sie einem auch gleich sympathischer. Ich mochte am Ende eigentlich jeden, auf seine eigene Art und Weise, gerne :) Sehr schön ist es, dass jeder einzelner Charakter zu Wort kommt und seine Gedanken, Sorgen und Ängste mitteilt. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven lassen einen das gesamte Familiengefüge überschauen und die Probleme werden dadurch noch deutlicher. Ein großes Problem der Familie Wischer ist fehlende Kommunikation und das ist wohl auch in vielen anderen Familien nicht anders. Vielleicht kann der ein oder andere unnötige Streit während des Urlaubs mit diesem Buch vermieden werden, also nehmt es mit und erfreut euch an der tollen Geschichte :) Dieser Roman ist aber nicht nur aufgrund seiner Familie und der humorvollen Seite bestens für den Urlaub geeignet sondern auch wegen der tollen optischen Aufteilung. Das Buch ist zunächst in größere thematische Kapitel gegliedert. Es beginnt mit den Reisevorbereitungen, danach folgt das Abitreffen und dann immer so weiter. Diese einzelnen Kapitel sind jeweils noch einmal in kürzere Abschnitte, die jeweils nur wenige Seiten umfassen, unterteilt und haben jeweils noch einen eigenen Titel. Aufgrund dieser Einteilung kann man hervorragend das Buch unterbrechen und auch mal abends vor dem Schlafengehen oder wenn gerade nur kurz Zeit ist, ein paar Seiten lesen. Zudem ist der Schreibstil von Rike Drust klasse! Er ist irgendwie anders und hebt sich von anderen Autoren ab, inwiefern vermag ich leider aber nicht zu sagen. Sehr flüssig und angenehm zu lesen und ich bin auch gleich zu Beginn gut damit zurechtgekommen. Ich mag ihn, Punkt. ;) # Fazit # Ein toller Roman voller Witz, bei dem man nicht nur einmal herzlichst lachen muss, aber auch mit wunderbar sanften Tönen, die einen völlig eintauchen lassen und auf eine tolle Familiensafari mitnehmen :)) Ich habe lange überlegt, ob ich 4 oder 5 Sterne geben soll und ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich zu keinem wirklichen Ergebnis gekommen bin. Ich habe mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt und der Mehrwert hat mir auch sehr gut gefallen. Es gab zwar ein, zwei kleinere Stellen, die ich kritisieren würde, aber im Gesamten gesehen, gab es keine bedeutenden Schwächen, dennoch wehrt sich irgendetwas in mir gegen die 5 Sterne. Warum weiß ich leider auch nicht … und gefehlt hat mir auch nichts … Schade, dass man keine halben Sterne vergeben kann. Tja und nun das Ergebnis: 4,5 Sterne :)) Ich habe lange mit mir gerungen, aber für 5 Sterne reicht es leider irgendwie nicht :/ Für alle Familien, die eine tolle Reise erleben und dabei vielleicht auch einiges über den eigenen Anhang lernen möchten. Für all diejenigen, die Spaß in Verbindung mit Mehrwert genießen wollen. Für alle, die Spaß daran haben, Charaktere bei ihrer Entwicklung zu beobachten und gerne lachen möchten. Ihr seid hier genau richtig :) Eine klare Leseempfehlung von mir. Ihr werdet Spaß an dem Buch haben, glaubt mir! :))

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  • Rezension zu "Familiensafari"

    Familiensafari
    MrsAmy

    MrsAmy

    Lars sieht gut aus, kann super Skateboard fahren, ist aber megaschüttern. Seine Schwester Anna hat ein großes Schauspieltalent. Doch um wirklich eine Karriere vor der Kamera starten zu können, müsste sie etwa fünf Kilo abnehmen und noch dazu öfters mal ihre Meinung für sich behalten. Lars, Vater von Anna und Lars, ist beruflich sehr erfolgreich, möchte aber eigentlich nur eines: für immer jung bleiben. Deswegen hat er immer die hippsten Klamotten an und weiß auch sonst, was alles gerade angesagt ist. Dass er sich damit eigentlich lächerlich macht, merkt er nicht. Mutter Jutta ist im Bett eine Rakete aber nach außen hin spießig und schon gerne mal übervorsichtig. Eigentlich logisch, wenn man selbst so eine Mutter wie Rose hat. Rose ist der Hippie schlechthin. In ihrer Kindheit musste Jutta mit Rose von einer Kommune zur anderen ziehen und ihrer Mutter auch schon mal einen Joint drehen. Gemeinsam sind diese fünf Personen Familie Wischer. Eines Tages wird Jutta beinahe Opfer eines Banküberfalls und sie befällt plötzlich das Bedürfnis, enorm viel Zeit mit ihrer Familie verbringen zu wollen. Da bietet es sich an, dass Alexander in den nächsten Tagen Klassentreffen, Lars einen Skateboard-Contest und Anna ein Casting hat. Gemeinsam macht sich Familie Wischer auf eine unvergessliche Reise, die sie alle verändern wird. Rike Drust präsentiert mit „Familiensafari“ einen heiteren Roadmovie, der sich perfekt für die Sommer- und Urlaubszeit eignet. Drust Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Charaktere haben ihren je eigenen Sprachstil. So findet sich etwa bei Anna flippige Jugendsprache, die jedoch nicht gekünstelt, sondern vielmehr authentisch wirkt, während Jutta sich stets gewählt ausdrückt. Die handelnden Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre jeweiligen Eigenheiten, von denen der Roman vor allem lebt, klar erkennbar. Die Handlung ist in sich logisch aufgebaut nur bei der zeitlichen Abfolge treten mitunter kleinere Ungereimtheiten auf. Da hat man etwa Szenen, von denen man denkt, sie dauern maximal eine Stunde, und dann ist bereits der ganze Abend verstrichen. Des weiteren sind manche Episoden sehr stark übertrieben, etwa der Banküberfall, der nicht dramatisch, sondern eher lustig sein soll, wodurch er aber jeden realistischen Bezug verliert. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft das Ende, das – ohne zu viel zu verraten – meiner Einsicht nach, zu glatt und einfach gestaltet wurde, wodurch der Roman leider etwas von seinem Charme verliert.

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    • 2
  • Auf großer Fahrt mit der ganzen Famile

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    hannemie

    hannemie

    Nachdem Jutta bei einem Banküberfall um ein paar Zentimeter einem Schuss entgangen ist, braucht sie nun den Beistand ihrer Familie. Da jedoch in den nächsten Tagen einige Termine der Kinder und des Mannes auf dem Plan stehen, beschließt Jutta einfach mit der ganzen Familie die einzelnen Stationen abzuklappern. Natürlich finden das die Familienmitglieder nicht so toll und als dann auch noch die Oma mitkommt ist für den einen die Freude groß und für die anderen das Chaos perfekt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es gab viele amüsante Szenen : beispielsweise der Vater Alexander, der nicht altern möchte, die ängstliche Mutter im Vergnügungspark und die schlagfertige Tochter, die die Castings dieser Welt immer wieder aufmischt. Gleichzeitig hatte diese Fahrt aber auch ihr gutes. Die Mitglieder haben sich richtig unterhalten und das auch über ernste Themen und langjähriger Ärger wurde endlich herausgelassen. Insgesamt eine tolle Mischung.

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