Rike Drust Muttergefühle. Gesamtausgabe.

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Inhaltsangabe zu „Muttergefühle. Gesamtausgabe.“ von Rike Drust

Zwischen Glück und Frust: das ehrlichste Buch über alles, was Mütter fühlen
Es ist riskant, eine perfekte Mutter sein zu wollen; noch riskanter ist allerdings der Versuch, keine perfekte Mutter zu sein – und dies auch noch zuzugeben. Rike Drust liebt ihren kleinen Sohn und ist doch manchmal erleichtert, wenn er weg ist. Sie kennt überwältigende Glücksgefühle, wenn er sie anlächelt, und sie kennt Langeweile, Einsamkeit und Verbitterung, wenn alle anderen zur Arbeit gehen, toll aussehen, frei über ihre Zeit verfügen. Muttergefühle sind so. Widersprüchlich, zu groß und zu vielfältig für jede Schublade, zu persönlich und elementar, um be- oder verurteilt zu werden. Doch zum Muttersein hat fast jeder etwas zu sagen, über die Köpfe der Mütter hinweg, die sich oft nicht trauen, offen über ihre Gefühle zu sprechen, weil sie den Hochglanzbildern nicht entsprechen. Rike Drust will mit ihrer »Gefühls-Gesamtausgabe« Frauen Mut machen, zu allen Aspekten des Mutterseins zu stehen und sich gegen Belehrungen oder Anfeindungen zu verwahren.

Das Buch ist beste Unterhaltung und kann im Wahnsinn der ersten Monate mit Baby Leben und/oder Verstand retten! Absolute Geschenkempfehlung!

— Blogmamablog

Ein geniales, ehrliches, emotionales Buch, das es stellenweise geschafft hat, dass ich Tränen gelacht habe

— Anni_im_Leseland

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  • Muttergefühle. Gesamtausgabe – Rezension

    Muttergefühle. Gesamtausgabe.

    Blogmamablog

    30. December 2017 um 14:51

    Muttergefühle. Und dann auch noch in einer Gesamtausgabe.Wer beim Kauf ein mehrbändiges Buch im Format Brockhaus erwartet, wird sofort sehr enttäuscht oder sehr erleichtert feststellen, dass diese fundamentalen Emotionen in einem Paperback zusammengefasst werden konnten. Die Autorin, Rike Drust, nähert sich dem Thema ohnehin angenehm leichtfüßig, da sie weder Anspruch auf abschließende Vollständigkeit erhebt, noch darauf, die einzig Erleuchtete zu sein. Wer also einen Ratgeber sucht, der einem präzise Anleitungen zur Handhabung eines Kindes und den damit verbundenen mütterlichen Gefühlen an die Hand gibt, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Nicht so richtig zu empfehlen ist das Buch auch für Mütter, die schon zwei oder mehr Kinder haben. Ich hatte das Buch ursprünglich als Geschenk für eine Freundin gekauft, die einen 3jährigen Sohn hat und dann Zwillinge bekam und musste nochmal umdisponieren, nachdem ich aus Versehen reingeschmökert hatte. Wenn man mit mehreren Kindern überhaupt noch Zeit zum selbstbestimmten Lesen findet, wird man sich zwar gut unterhalten fühlen, aber man wird nicht mehr den gleichen Aha-Effekt haben wie als Erstmutter. Eher wird man sich lächelnd und mit leichter Wehmut daran erinnern, wie verrückt alles mal war. Und mit Zwillingen braucht man sowieso etwas Stärkeres. Auch Schwangeren kann ich nicht empfehlen, das Buch zu lesen, da sie ohnehin nicht glauben würden, dass sie selbst auch einmal ähnlich nah am Rande des Wahnsinns entlang schrammen werden. Klassischer Fall von vergebener Liebesmüh. Sicherheitshalber könnte man es aber schon kaufen und zusammen mit einer Notfallration Schoko-Cookies in der Nachttischschublade verstauen. Menschen mit bloßem Kinderwunsch ist gänzlich von der Lektüre abzuraten, da sich der Kinderwunsch sonst verflüchtigen könnte. Absolute Zielgruppe dieses Buches hingegen sind Erstmütter, die sich folgende Fragen stellen:„Ist mein Leben vorbei?“, „Wie bin ich nur Hausfrau und Mutter geworden?“, „Mach ich alles falsch?“, „Wie bin ich nur in diese Lage gekommen?“, „Bin ich verrückt?“, „Sind das die Hormone?“, „Werde ich jemals wieder eine Nacht durchschlafen?“ oder auch „Wieso nur?“. All diese Fragen beantwortet das Buch selbstverständlich nicht, aber man erfährt in wohltuender und äußerst aufmunternder Weise, dass man nicht alleine damit ist. Beim Lesen begleitet man die Autorin sehr amüsant durch die Babyzeit. Dabei ist sie so erschreckend ehrlich, wie man es sich selbst im Gespräch mit Freundinnen nicht immer traut. Manchmal habe ich mich beim Lesen gefragt, wie einer Person (zumal mit nicht unerheblich vielen Tattoos, die von älteren Leuten ja gemeinhin mit Knasterfahrung gleichgesetzt werden) so viele Leute dumm kommen können. Ganz so schlimm war es bei mir tatsächlich nie, aber viele der beschriebenen Situationen hat man dann doch am eigenen Leib erfahren. Auch der Aufbau des Buches ist hervorragend auf frische Mütter angepasst. Die Kapitel sind um die drei Seiten lang, so dass man abends eins schaffen kann, bevor man ins Koma fällt oder wieder angeschrien wird. Dazu kommt, dass am Ende jeden Kapitels Tipps oder gute Vorsätze von Rike Drust zusammengefasst wurden, die aufzeigen, wie man die jeweilige Situation angehen kann, ohne geistige Gesundheit einzubüßen. Letztlich ist das Buch allein schon deshalb lesenswert, weil die Art, in der Schwangerschaft und Babyzeit beschrieben werden, zum Schreien komisch ist. Die Sprache des Buches ist derart bildreich, dass man die Autorin eigentlich ständig mit einem Blaulicht auf dem Kopf Nacktradeln sieht und dazu verzückt rufen hört: „ER MACHT DIE BIMMELBAHN! ER MACHT DIE BIMMELBAHN!“. Dazu ist auch das Bild im Klappentext sehr nützlich.Jedes Mal, wenn übergriffige Fremde beschrieben werden, treten in meinem Kopf übrigens Loriot und Evelyn Hamann auf, was die Szenen noch weiter bereichert. Und es gibt seeeehr viele übergriffige Fremde. Fazit: Das Buch ist beste Unterhaltung und kann im Wahnsinn der ersten Monate mit Baby Leben und/oder Verstand retten. Daher ist es auch eine echte Geschenkempfehlung, wenn man zur Geburt nicht den 48. Babybody in Größe 56 schenken will (obwohl die schon sehr süß sind), sondern etwas, das der Mutter hilft. Für mich selber war die Schilderung, was passiert, wenn Väter echte Elternzeit machen und das Kind voll betreuen, eine Erleuchtung. Ich kann jeden verstehen, der in den zwei Monaten Elternzeit, die die meisten Väter machen, verreist und die Zeit gemeinsam als Familie verbringt. Aber ich finde es wirklich toll, wenn der Mann sich ganz der Herausforderung stellt, sich voll um das Kind zu kümmern (und dann auch rumzickt). Außerdem hat das Buch mich angefixt, nicht doch auszuloten, ob mein Mann nicht auch einen Tag in der Woche die Kinder von der Kita abholen kann. Ich finde es eine schöne Vorstellung, dass sie auch mal einen ganz normalen Tag teilen und nicht nur die Wochenenden an denen oft etwas Besonderes los ist. Es ist also nicht nur verrückt und aberwitzig, wenn eine normale, Hamburger Frau ihre täglichen Herausforderungen mit Kind beschreibt. Rike Drust reflektiert die eigenen verdrehten und überraschenden Muttergefühle klug und trifft entsprechende Folgerungen, so dass man aus dem Buch viele Anregungen ziehen kann, um gelassener durch den Alltag als Mutter zu gehen. Außerdem ist es einfach schön zu wissen, dass andere Mütter genauso durch den Wind sind, wie man selber.  

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  • Einfach ehrlich und ehrlich gut

    Muttergefühle. Gesamtausgabe.

    Eva-Maria_Obermann

    23. August 2015 um 22:55

    Bei meinem momentanen Mama-Literatur-Durchforsten durfte natürlich auch Rike Drusts Muttergefühle nicht fehlen, erschienen 2011 bei Bertelsmann mit 223 Seiten. In Muttergefühle berichtet Rike Drust als Autorin und Erzählerin von der Geburt ihres Sohnes und der neuen Zuschreibung als Mutter, der sie sich gegenüber sah. Zwischen Himmelhochjauchzend und Zutodebetrübt ist da alles dabei. Und immer wieder kämpft sie mit ihrer Rolle als Mutter in der Gesellschaft und in ihrem Leben, denn so sehr sie ihren Sohn liebt, kann und will sie sich nicht damit abfinden, nun zum Muttertier abgestempelt zu werden. „Denn als Mutter verspürte ich einen extremen Druck, perfekt sein zu müssen“ (S. 11). Ohne sich als notorisch sarkastische Mutter oder betüdelnde Obermamie einzuordnen bleibt sie dabei vor allem ehrlich, legt sich selten fest und spricht mit ihren Zerrissenheiten  Klartext,  von rosa Schmetterlingen und der akuten Langeweile mit Kind. Ich liebe dieses Mut. „Das muss ich nicht lesen, das hab ich schon selbst“, murrte mein Mann beim Über-die-Schultergucken und fand es dann doch gut. Mir zumindest spricht Rike Drust aus der Seele. Die Verwunderung in all der Gruppen von Müttern und Mütterliteratur einfach nicht den Platz zu finden, an den man gehört, weil jede Mutter nur ein Mensch und damit einzigartig ist, wir aber immer wieder gesagt bekommen, Mütter seien alle so oder so, kenne ich nur zu gut. Der tiefe Wunsch, dem Kind immer und überall nahe zu sein, ihm beschützend und eben mütterlich beiseite zu stehen. Daneben der tiefe Wunsch, Abstand zu haben, ein Selbst zu haben, und dieses Selbst nicht zu verlieren zwischen Kind, Mann und Mutteransprüchen. Der tiefe Wunsch, zu arbeiten, sich zu behaupten, den Kopf nicht zu vernachlässigen. Ich fühle mit Rike Drust, denn mir geht es genauso. Das schöne ist, wie einfühlsam diese „ich bin halt nicht wie die anderen“-Masche funktioniert, wie viel Identifikationsmomente es durch die unterschiedlichen Gesichtspunkte gibt, denn selbst wenn ich aus dem einen Blickwinkel völlig anderer Meinung bin, stimme ich im nächsten wieder zu. Wie bei einer Freundin, mit der man streitet, lacht, sich versteht, auch wenn man sich nicht versteht, ist mir dieses Buch ans Herz gewachsen. Dabei gibt es genug Augenrollmomente. Etwa wenn die Erzählerin über andere Mütter spricht. Der Stil ist dabei gekonnt, kolumnistisch und voller Varianten. Mal witzig, mal romantisch, mal resignierend, wie das Leben selbst und nie zu viel von einer Richtung, immer wieder schafft sie die Kurve, den runden Bogen. Etwas zwiegespalten bin ich hinsichtlich der Stichpunkte, die die Autorin nach jedem Kapitel gibt. Mehrmals wiederholt sie, dass ihr Buch eben kein Ratgeber sein soll und zeigt dann mit den Methoden, die bei ihr geholfen haben, eben doch Ratschläge, wie es auch bei anderen gehen könnte, mit dem Hinweis, dass es eben aber auch damit nicht gehen muss. Ein Ratschlag, der keinen Rat gibt, also. Und für mich tatsächlich ein kleines Manko, lassen sich die meisten Punkte doch ohnehin auf den erste Blick aus den Kapitel herauslesen. Für mich war Muttergefühle ein absoluter Hit, lesenswert für jede Mutter und die meisten Väter, für jeden, der gerne etwas über die Stellung der Mutter in unserer Gesellschaft und den Druck von außen für uns Frauen mit Kindern, lesen möchte.

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  • Rezension zu "Muttergefühle. Gesamtausgabe." von Rike Drust

    Muttergefühle. Gesamtausgabe.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2012 um 13:43

    Rike Drust Ist Mutter eines Zweijährigen Sohnes und hat in diesem Buch die Höhen und Tiefen von der Zeit von der Schwangerschaft bis hin zum zweiten Geburtstag festgehalten. Das Buch ist in Kapitel Aufgeteilt und ist mehr ein Ratgeber als ein Buch. Am Ende stehen immer nützliche Tipps, wie Sie mit der beschriebenen Situation umgegangen ist. Sie beschreibt die alltägliche Hindernisse wie " Das Kind will nicht schlafen" bis hin zum " Arbeit mit Kind". Ein erstklassiges Ratgeberbuch das ich allen, Eltern, werdende Eltern oder Frauen und Männern, die übers Kinderkriegen nachdenken empfehlen kann. Es werden auch die Schattenseiten des Kinder habens beschrieben und Tipps zum Umgang mit heiklen Situation gegeben, was mir dieses Buch total sympathisch gemacht hat. Die humorvolle und lockere Schreibart hat mit dann vollends begeistert. Hier ein Link zum Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=lRXLjvJbW84

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  • Rezension zu "Muttergefühle. Gesamtausgabe." von Rike Drust

    Muttergefühle. Gesamtausgabe.

    knusperflocke99

    16. March 2012 um 19:51

    Super, betrachten mal die schönen und nicht so schönen Seiten des Mutterseins.
    Aus Sicht einer Mutter eines 2 jährigen geschrieben. Kein Roman eher Kapitel zu unterschiedlichen Phasen und Situationen.

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