Rike Drust Muttergefühle. Zwei

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Inhaltsangabe zu „Muttergefühle. Zwei“ von Rike Drust

Das zweite Kind hat unsere Familie besser, fröhlicher und durchgeknallter gemacht. Und müder.
Ihr erstes Buch Muttergefühle. Gesamtausgabe spricht Müttern aus der Seele: unverblümt, selbstironisch, provokant. Nun hat Rike Drust das zweite Kind gewagt. Die Scheißangst, es zu vermasseln, ist wieder da, aber kleiner; die Romantik rund ums Kinderkriegen verblasst zugunsten eines heiteren Pragmatismus, der ruinierte Brüste und Besserwisser meistens ignoriert. Dennoch diagnostiziert sie bitter die Mutter, die sie nie sein wollte, sieht die Rente in die Teilzeitfalle plumpsen und scheitert regelmäßig am Vereinbarkeitsspagat sowie an den Erwartungen ihrer Familie, an theoretischen Erziehungskonzepten und immer wieder ihren eigenen. Aber bei allen Konflikten, die Rike Drust sucht, findet sie in ihrer Familie das Glück. Weil über allem dieser herrliche Wahnsinn, der unbändige Spaß und die bedingungslose Liebe steht. Muttergefühle. Zwei ist eine schonungslos ehrliche, lustige, wütende und dankbare Momentaufnahme einer Mutter, die mit und an ihrer Familie wächst.

Tolles, offenes und ehrliches Buch, dass einem hilft, die Dinge entspannter zu sehen und seinen Kindern mit mehr Liebe zu begegnen!

— Blogmamablog

Ehrliches, lustiges, liebevolles Buch. Ganz schnell gelesen, gelacht und sich verstanden gefühlt.

— Corinne_Luca

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    Muttergefühle. Zwei

    Blogmamablog

    30. December 2017 um 15:02

    Schönes Scheitern „Muttergefühle. Zwei – Neues Kind, neues Glück“ ist der volle Titel des Buches, der „Muttergefühle. Gesamtausgabe“ ad absurdum führt. Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Die Autorin, Rike Drust, hat ein zweites Kind bekommen und sie ist wahnsinnig glücklich. Zum Glück ist sie nur bis Seite 48 wahnsinnig glücklich. Nicht, dass man Rike das Glück nicht gönnt und es auch mal genießt, wie sie sich und Eltern im Allgemeinen abfeiert, aber genialer ist es, wenn sie von ihrem Scheitern berichtet. Erstens weil einem beim Lesen vor Lachen der Rotwein aus der Nase läuft und zweitens, weil sich das so kaum eine traut. Das Buch ist sozusagen die „Fuck-Up-Night“ der Eltern-Ratgeber. Und wie immer lernt man da am meisten. Wattsefacko? Aber wer ist die Frau auf dem Foto im Klappentext, die viel zu jung für die Geschichten in Ihrem Buch ist? Morgens soll sie wie Doc Brown aus „Zurück in die Zukunft“ aussehen? Hm. Schwer zu glauben, wenn man nicht weiß, dass das auch schon das Autorenfoto im letzten Buch war. In dem von 2011. Jetzt ahnt man, dass die Frau auf dem Foto das Gesamtpaket an Muttergefühlen noch nicht abbekommen hat. Zumindest nicht Teil 2. Allerdings verstehe ich tatsächlich nicht, wieso der Verlag dieses uralte Foto verwendet hat. Denn erstens versichert Rike Drust in Ihrem Buch und auch auf ihrem Blog glaubhaft, dass sie mittlerweile jegliche Eitelkeit abgelegt hat und zweitens sieht diese lebensfrohe Frau jetzt noch viel fröhlicher und interessanter aus. Mein Lieblingssatz Wie im ersten Buch begleitet man mit Rike wieder eine Mutter, die das richtige Leben für sich und ihre Familie findet. Sie wurschtelt sich durch den Dschungel aus Erziehungscredos von Färbern bis Attachment Parenting, bleibt entspannt, blockt die Dogmatiker ab und findet ihren eigenen Weg. Mein Lieblingssatz ist (selbstverständlich) aus dem Kapitel „Penis! Hahahaha. Penis! Hahahaha.“. Eigentlich geht es in dem Kapitel um die gewöhnungsbedürftigen Gesprächen mit Kindern über ihre Entstehung. Weil Rike Drust aber gerne und schön über Liebe schreibt und wie sie sein sollte, ist der letzte Satz dieses Kapitels: „Und dann spüren wir, dass es auf den ersten Blick vielleicht kompliziert ist, aber auf den zweiten großartig, weil alles geht was glücklich macht.“ Dieser Satz ist im ursprünglichen Zusammenhang wahr, aber darüber hinaus auch für alles, was Kindererziehung betrifft. Sozusagen die Essenz des Buches. Worte für die Liebe Grundsätzlich betont Rike Drust, dass sie keinen Wert darauf legt, Ratgeber zu schreiben. Jetzt hat sie doch aus Versehen (wieder) einen geschrieben.Der beste Rat aus diesem Buch ist, einen Ehevertrag zu schließen. Aus irgendeinem Grund ist die gemeinsame Eigentumswohnung der Drusts nämlich im Grundbuch nur auf ihren Mann eingetragen. Um sich und die Kinder trotzdem abzusichern, haben sie und ihr Mann einen Ehevertrag geschlossen. Im Buch finden sich zwar auch gute Tipps zur Ausgestaltung eines Ehevertrages, aber das ist ja eigentlich nicht das Schwierige an Eheverträgen. Da kann man sich einfach beim Anwalt beraten lassen. Das Schwierige an Eheverträgen ist, sich zunächst selber zu überzeugen, mit seinem Partner über das Thema zu sprechen. Im zweiten Schritt muss man dann auch noch seinen Partner überzeugen, ebenfalls einen Ehevertrag zu wollen. Das in Erwägung ziehen des Scheiterns der eigenen Beziehung ist leider derart unangenehm, dass viel zu wenige Paare Eheverträge schließen. Selbst mir als Juristin erschien das lange pessimistisch, hölzern und unsexy. Meistens sind es dann später natürlich die Frauen, die nicht nur alleinerziehend, sondern auch arm dastehen. Deshalb ist das Wichtigste an diesem Buch, dass Rike Drust, die so fabelhaft mit Worten umgehen kann, in dieses Buch die Worte reingeschrieben hat, mit denen man seinem Mann erklären kann, wieso ein Ehevertrag gut für die Liebe ist. Kann man auch einfach vorlesen. Diese Worte hätte ich nie allein so finden können und so wird es vielen gehen. Deshalb sollte sich jede Mutter, die zu Gunsten der Kindererziehung ihre Arbeitszeit verkürzt und sich und ihre Kinder noch nicht entsprechend für den Fall einer Trennung abgesichert hat, dieses Buch kaufen. Damit man am Ende nicht Opfer und nicht Arschloch ist, aber vor allem nicht Opfer. Ein Buch wie ein Kopfstreicheln Dieses Buch tat mir beim Lesen gut. Und ich behaupte, dass es den meisten Leserinnen so gehen wird. Da Rike so offen aus ihrem Alltag und von ihren Muttergefühlen berichtet, kann man sich immer entweder freuen, dass es bei anderen genauso verquer läuft, wie bei einem selber oder dass es bei anderen noch viel schlimmer läuft.Und wenn einem nicht gerade das Herz überfließt, weil die Worte, die Rike für die Liebe zu ihren Kindern findet, so treffend sind, dann kann man sich aus vielen Kapiteln auch etwas für sich mitnehmen und vielleicht das Miteinander mit seinen Kindern auch etwas liebevoller und intensiver gestalten. Oder einem ist das alles zu undogmatisch und man regt sich auf, dass alle ständig Netflix gucken. Was man lieber mag. Muttergefühle in allen Bereichen In diesem Buch bleibt kaum ein Bereich des Familienlebens mit innerem oder äußerem Konfliktpotential ausgespart: Meckern, Liebe für zwei Kinder, Schlafen, Zuständigkeit bei krankem Kind, Aufklärung, Medienkonsum, Kaiserschnitt, Genderquatsch, Mobbing, Conni, Essen, der Tod, Arbeitsteilung, Duschen, Wüteriche  und natürlich Brettspiele.Zur Auflockerung kommen dazwischen aber auch immer wieder Kapitel, die gesungen werden müssen. So wie das Danke an die Kitaerzieher, die Ode an die Familie und die Lobpreisung des Mannes.Überhaupt der Mann. Er kommt nicht mehr so gut weg, wie in Teil 1. Trotz der Eingeschobenen Lobpreisung muss man nicht ständig denken, dass man auch gerne so ein tolles Modell hätte. Hat mir gleich gute Laune gemacht, dass er in diesem Buch auch ein paar Aussetzer hat. Fazit Zusammenfassend kann ich also sagen, dass „Muttergefühle. Zwei“ genau wie der erste Teil sehr viel Laune macht beim Lesen. Das erste Buch muss man übrigens nicht gelesen haben, um sich bei „Muttergefühle. Zwei“ damenhaft kichernd, den Wein durch die Nase laufen zu lassen.Für sich selbst kann man aus dem Buch jede Menge mitnehmen, gerade wenn die eigenen Kinder noch jünger sind und man die Kämpfe erst noch fechten muss, von denen Rike berichtet. Ich kann das Buch also allen Kleinkindeltern sehr ans Herz legen. Es hilft, die Dinge entspannter zu sehen und seinen Kindern im Alltag mit mehr Liebe zu begegnen.

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  • Nicht nur für Mütter

    Muttergefühle. Zwei

    Regina_Kollo

    29. September 2017 um 19:01

    Muttergefühle Zwei Autor:Rike Drust Erschienen:04. September 2017 Version:eBook, Taschenbuch Seiten:304 Verlag:C. Bertelsmann Verlag Inhalt (übernommen): Das zweite Kind hat unsere Familie besser, fröhlicher und durchgeknallter gemacht. Und müder.Ihr erstes Buch Muttergefühle. Gesamtausgabe spricht Müttern aus der Seele: unverblümt, selbstironisch, provokant. Nun hat Rike Drust das zweite Kind gewagt. Die Scheißangst, es zu vermasseln, ist wieder da, aber kleiner; die Romantik rund ums Kinderkriegen verblasst zugunsten eines heiteren Pragmatismus, der ruinierte Brüste und Besserwisser meistens ignoriert. Dennoch diagnostiziert sie bitter die Mutter, die sie nie sein wollte, sieht die Rente in die Teilzeitfalle plumpsen und scheitert regelmäßig am Vereinbarkeitsspagat sowie an den Erwartungen ihrer Familie, an theoretischen Erziehungskonzepten und immer wieder ihren eigenen. Aber bei allen Konflikten, die Rike Drust sucht, findet sie in ihrer Familie das Glück. Weil über allem dieser herrliche Wahnsinn, der unbändige Spaß und die bedingungslose Liebe steht. Muttergefühle. Zwei ist eine schonungslos ehrliche, lustige, wütende und dankbare Momentaufnahme einer Mutter, die mit und an ihrer Familie wächst. Meine Meinung: Das Cover zeigt zwei Totenköpfe und Stress. Zudem ähnelt das Cover, dem Cover des ersten Buches. Was ich sehr gelungen finde. Ich habe das erste Buch von Rike Drust Muttergefühle Gesamtausgabe nicht gelesen und bis dato auch leider nichts davon gehört. Nun steht auch das erste Buch auf meiner Wunschlist ganz oben. Rike Drust beschreibt in dem Buch ihr Leben mit zwei Kindern, von Guten sowie von schlechten Zeiten. Mich hat es sehr begeistert, da sie nichts durch die Blume erzählt, sondern so wie es wirklich ist. Das Buch ist mit einer Inhaltsangabe versehen, welche bei den vielen Kapiteln und Unterkapiteln Sinn macht. Auch wenn hierdurch viele Kapitel entstehen, empfand ich dies als sehr angenehm. Die Geschichten sind nicht zeitlich aufeinander abgestimmt, aber das ist nicht weiter schlimm und stört nicht beim Lesen. Ich selber habe keine Kinder, fand es aber spannend zu lesen, wie es sein könnte. Hierbei ist das Buch aber keineswegs abschreckend, sondern enthält soviel spürbare Liebe der Autorin zu den Kindern. Auf jeden Fall werde ich das erste Buch, Muttergefühle Gesamtausgabe, auch noch lesen. Fazit: Das Buch Muttergefühle Zwei hat mich absolut begeistert. Ich musste immer wieder Lachen und kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Auch für Leser ohne Kinder ist es ein lustiges und spannendes Buch. Daher vergebe ich 5 von 5 Büchersternen.

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