Kataria / Im Schatten des Jaotar

von Rike Moor 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Kataria / Im Schatten des Jaotar
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Mareike_Oikils avatar

Spannende High-Fantasy mit interessanter Welt

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Inhaltsangabe zu "Kataria / Im Schatten des Jaotar"

Tief im Regenwald von Onar liegt die Heimat der Manori. Eines Tages finden Späher zweier befreundeter Stämme die Spuren einer gefährlichen Kreatur, dem Jaotar, in ihren Territorien. Kurz nach dem beunruhigenden Fund breitet sich eine merkwürdige und unbekannte Krankheit aus. Dennoch beginnt eine schicksalsbehaftete Jagd auf die Bestien des Regenwaldhochlandes. Unter den ausgesandten Kriegern, Jägern und Spähern beider Stämme befinden sich auch Nairi und Yriiel, zwei junge von Grund auf verschiedene Manori.

Während Nairi bereit ist verbotenerweise Magie einzusetzen, lehnt Yriiel diese strikt ab. Als ihre unterschiedlichen Ansichten aufeinanderprallen, entsteht ein Strudel aus Pflichtgefühl, Heimlichkeiten und unerwarteter Zuneigung. Zu allem Überfluss müssen nicht nur die beiden herausfinden, dass die Jaotare ihr kleinstes Problem sind und sie einer Gefahr gegenüberstehen, der sie ohne Magie nicht gewachsen sind.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746760872
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:584 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:09.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Mareike_Oikils avatar
    Mareike_Oikilvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende High-Fantasy mit interessanter Welt
    Story und Weltenbau überzeugen

    Yriiel und Nairi heißen die Protagonisten dieses ersten Bandes der Kataria-Reihe. Sie gehören zwei Stämmen der Manori an, ein Volk, das in riesigen Baumstädten im Regenwald lebt und eine strenge Gesellschaftsordnung hat, aber ebenso von gegenseitigem Verständnis lebt. Als Späher Spuren von Jaotaren, gefährlichen Raubtieren, finden, begeben sich zwei Gruppen aus beiden Stämmen auf die Jagd nach ihnen. Dazu gehören natürlich auch Yriiel und Nairi. Gleichzeitig werden die Manori aber auch von Albträumen und seltsamen Wesensveränderungen heimgesucht, die auch der Jagdgruppe sehr zu schaffen machen. Nairis geheime Fähigkeiten scheinen mehr damit zu tun zu haben und auch Yriiel ist bald tiefer in die Angelegenheit verstrickt. Gemeinsam mit einigen Verbündeten stellen sie sich einem Feind, der ihnen bis dahin vollkommen fremd gewesen ist.


    Charaktere:
    Yriiel gehört innerhalb der Manori den Kriegern an. Da sein Vater eine hohe Stellung im Stamm bezieht, ist es für ihn nicht verwunderlich, als er einer derjenigen ist, der für die Jagdgruppe ausgewählt wird. Er wirkt als Charakter recht besonnen im Gegensatz zu manch anderen Kriegern, aber auch teilweise etwas arglos und unerfahren, was wohl in erster Linie auf sein fehlendes Wissen im Umgang mit Magie zurückzuführen ist. Er beschützt diejenigen, die ihm wichtig sind, ist gewissenhaft und mutig.
    Nairi ist eine Späherin und besitzt damit weniger kämpferische Fähigkeiten. Dafür findet sie sich aber hervorragend im Regenwald zurecht und lässt sich darüber hinaus im Geheimen und gegen die Stammesregeln in Magie ausbilden. Für sie kommt es überraschender, für die Jagd ausgewählt zu werden. Ihren Charakter kennzeichnet, dass es nicht mag, von ihrer überfürsorglichen Mutter eingeschränkt zu werden, außerhalb ihres festen Freundeskreises anderen Manori gegenüber distanziert ist und sich viele Gedanken über Magie, die Vorgänge innerhalb des Stammes und vielen anderen Dingen macht. Sie ist in sich gekehrter als Yriiel, aber ebenso entschlossen, die Ihren zu beschützen.
    Die beiden Protagonisten kommen sehr sympathisch rüber, man kann sich schnell in ihre Denkweise einfühlen. Mir persönlich haben noch etwas stärkere Charakterzeichnungen gefehlt, die sie besser auszeichnen, aber auch so wirkten sie nicht zu blass und ihre Entscheidungen waren größtenteils nachzuvollziehen.
    Andere wichtige Charaktere sind zum Beispiel Landir, der Nairi ausbildet, dem Yriiel aber misstrauisch gegenübersteht, Nairis Mentor Kantaro und Yriiels Vater Aedres. Neben Yriiel und Nairi mochte ich Kantaro sehr, obwohl er aufgrund gewisser Umstände nur vereinzelt auftritt, sowie Nairis Freunde. Im Großen und Ganzen haben die Charaktere die Kultur der Manori gut rübergebracht und konnten überzeugen.

    Story:
    Besonders gut haben mir die überall mal mehr und mal weniger verstreuten Erklärungen zur Kultur der Manori gefallen, ihren Besonderheiten und den Eigenheiten des Regenwaldes. So entstand eine interessante, fantastische Welt, die viel Potential bietet. Es tauchten eigene Kreaturen und Pflanzen auf und das Bild des Urwaldes wurde sehr lebendig vermittelt. Die Umgebungsbeschreibungen sind nicht ausgeartet; ich konnte mir alles gut vor Augen führen.
    Ein weiterer interessanter Aspekt waren die psychologischen Ereignisse und Konflikte, vor denen die Gruppe durch die Albträume und deren Auswirkungen gestellt wurden. Man hat von Anfang an gemerkt, dass die Jagdgesellschaft nicht unter den besten Bedingungen aufbricht und von Anfang an mit unterschiedlichen Problemen fertig werden musste. Stellenweise traten diese nach meinem Geschmack etwas zu rasch hintereinander auf, sodass das eine schon beinahe vergessen wirkte und so manche Reaktionen der Anwesenden nicht ganz nachzuvollziehen waren. Die Kämpfe haben aber trotzdem Spannung reingebracht, ebenso wie die Gespräche, auf der die persönliche Ebene ablief.
    Der Feind, der sich erst recht spät und damit überraschend als konkrete Wesen zu erkennen gibt, erscheint in diesem Buch noch recht blass und ungreifbar. Die Gegner tauchen scheinbar aus dem Nichts und ohne erkennbaren Grund auf, wobei die Manori die Auswirkungen schon lange vorher spüren. Ihre Motivation ist noch nicht ganz klar, allerdings denke ich, dass sich das noch klären wird. Das Magiesystem konnte überzeugen und auch die Bedrohung und Gefahren kamen als solche rüber und waren ernst zu nehmen.

    Sprache/ Stil:
    Am Schreibstil ist kaum etwas auszusetzen, man kann allem gut folgen und die Beschreibungen sind gut gewählt. Manchmal wirken die Dialoge etwas gestelzt, was aber auch an der Art und Weise der Manori liegen kann, miteinander respektvoll zu kommunizieren. An den passenden Stellen wurde das dann auch wieder aufgehoben, sodass trotzdem alles authentisch wirkte.

    Fazit:
    "Im Schatten des Jaotar" hat mich dank der spannenden Story gefesselt und die konstruierte Welt konnte mich überzeugen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und werde bald auch den zweiten Teil lesen, gespannt, wie es mit Yriiel und Nairi weitergehen wird und welch neuen Bedrohungen sie sich stellen müssen. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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    anra1993s avatar
    anra1993vor einem Jahr
    Interessante Geschichte


    Das Cover finde ich in Ordnung. Es zeigt den Wald, in dem das Buch spielt. Auch die Farbe gefällt mir wirklich gut. Das Einzige, was ich etwas Schade finde ist die Schrift. Ich finde, dass sie sich zu wenig vom Cover abhebt. Gerade ganz oben das Wort Kataria ist kaum lesbar.
    Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der sich schön lesen lässt. Teils hatte ich ein wenig Probleme die ganzen Namen und "Völker" auseinander zu halten, da es doch einige Charaktere gab. Aber nach und nach hat es geklappt. An sich haben mir die Charaktere gut gefallen, auch wenn sie mir teils zu unnahbar waren, da es, wie bereits genannt, ziemlich viele waren. Überwiegend habe ich Yriiel und Nairi begleitet, die beide sehr interessante Charaktere darstellen. Jedoch mochte ich Yriiel wesentlich lieber als Nairi. Diese war mir teileweise zu kalt.
    Ich muss gestehen, dass ich anfangs ziemliche Probleme dabeihatte, in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin hat mich mitten in das Geschehen geworfen und ich musste mich erst einmal zurechtfinden. Allerdings muss ich sagen, dass das zwar etwas gedauert hat, ich es aber nicht bereue, dass ich das Buch weitergelesen habe. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten wurde es wirklich sehr spannend und konnte mich fesseln. Interessant wurde es ebenfalls durch das neugestaltete Setting und den neugeschaffenen Kreaturen. Dadurch wurde es nicht mehr langweilig und ich habe das Buch gerne gelesen.

    Mein Fazit
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich doch noch gut in das Buch hineingekommen. Es konnte mich bis zum Ende fesseln und ich kann es euch empfehlen.

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