Mörderische Unschuld

von Rikje Bettig 
4,3 Sterne bei19 Bewertungen
Mörderische Unschuld
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Kathleen1974s avatar

Zum Ende hin extrem fesselnd!

SaintGermains avatar

Top-Thriller, nur am Ende gehört noch gefeilt.

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Inhaltsangabe zu "Mörderische Unschuld"

Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958190603
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:485 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:15.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Kathleen1974s avatar
    Kathleen1974vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zum Ende hin extrem fesselnd!
    Rezension zu "Mörderische Unschuld" von Rikje Bettig

    Titel: „Mörderische Unschuld“
    Autorin: Rikje Bettig
    Verlag: Copyright by Rikje Bettig 2. Auflage (ohne Jahreszahlangabe)
    Seitenzahl: 417

    Klappentext:
    „Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.“

    Zum Cover:
    Das Cover wirkt auf mich schlicht und dennoch interessant. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass es hervorragend zum Buchinhalt passt!

    Zum Inhalt:
    siehe weiter oben „Klappentext“

    Schreibstil:
    Ich empfand den Schreibstil als verständlich und flüssig. Die Autorin beschreibt die Geschehnisse sehr bildlich. Im 2. Teil bekam der Schreibstil/die Handlung vor allem Spannung und eine fesselnde Dynamik. Die Autorin verleiht ihren Buchcharakteren genügend Tiefe und gibt ihnen ausreichend Platz, zur Geltung zu kommen.

    Lieblingszitat:
    „Wie ein Buch, das er aufschlug, um es zu lesen.“ (Seite 398)

    Meine Meinung zum Buch:
    Nachdem ich das Buch gelesen habe, betrachte ich es rückwirkend als sehr gut durchdacht. Zu keinem Zeitpunkt war es für mich durchschaubar bzw. vorhersehbar. Das Ende traf mich völlig überraschend.

    Zunächst wird im 1. Teil, der 275 Seiten umfasst, intensiv auf strafrechtliche Dinge/Aspekte eingegangen. Dabei wird genauestens und mit fachlichem Wissen das Strafrecht dargelegt. Der Höhepunkt des 1. Teils ist eine Gerichtsverhandlung mit all den sich ergebenden strafrechtlichen Abhandlungen, die sehr authentisch wirkten.

    Für mich, die jahrelang in einer Rechtsanwaltskanzlei gearbeitet hat, war dies sehr interessant. Nur zog es sich für mich allerdings teilweise etwas bzw. wurde dieser Gerichtstermin nach meinem Geschmack etwas zu intensiv abgehandelt bzw. fehlte mir dabei etwas an Spannung.

    Zwar lernt man zu Beginn des Buches einige Charaktere kennen und eben auch die Beziehungen zueinander. Es entsteht dabei eine interessante Plattform für Verstrickungen sowie Potential und Freiraum für eigene Verdächtigungen/Gedankengänge, wer hinter diesem Mord stecken könnte! Dennoch fehlte mir dabei irgendwie die Spannung. Der Nervenkitzel, den ein Thriller haben sollte, entstand erst im 2. Teil des Buches. Dieser kam dann mit so einer Wucht, so dass ich den 2. Teil in einem Stück lesen musste, so sehr hatte mich das Buch von da an in seinen Bann gezogen.

    Ich kann nur vermuten bzw. mir vorstellen, dass Leser/Leserinnen, die nichts mit dem Thema Recht (hier insbesondere das Strafrecht) am Hut haben, den 1. Teil als etwas undurchsichtig bzw. nicht leicht verständlich empfinden könnten. Für mich fühlte sich der Anfang des Buches eher als ein „Anwaltsroman“ an, dennoch sehr interessant, aber eben nicht typisch für einen fesselnden Thriller.

    Aber wie gesagt, begeisterte mich dann der 2. Teil umso mehr (allein diesem würde ich 5 Sterne geben)! Die Handlung bzw. die Geschehnisse am Ende des Buches brachten mir Gänsehaut! Unsagbar aufwühlend, was dort geschah und aufgedeckt wurde. Von der Autorin hervorragend in Szene gesetzt.

    Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und vor allem ab Seite 276 extrem fesseln. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch mit interessanten Charakteren und schockierenden Momenten (wenn auch ziemlich zum Ende des Buches)!

    Bewertung: Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Top-Thriller, nur am Ende gehört noch gefeilt.
    Top-Thriller mit unbefriedigendem Ende

    Das Cover fiel mir sofort ins Auge und gefällt mir sehr gut.
    Das Buch ist in 2 Teile aufgegliedert. Teil 1 zeigt den Prozess, Teil 2 ist ein klassischer Thriller.
    Die relativ kurzen Kapitel gefielen mir, da sie Lust machten sofort weiterzulesen. Ebenso ging es mir mit dem Schreibstil aus verschiedenen Perspektiven.
    Der Spannungsbogen spannte sich von der ersten bis zur letzten Seite, der Schreibstil der Autorin war sehr gut, die Orte und Protagonisten sehr gut gezeichnet.
    Dies alles hätte sich 5 Sterne verdient, wenn dieses Ende nicht wäre. Leider bleiben viele Fragen unbeantwortet, deshalb blieb ich als Leser etwas ratlos und unbefriedigt zurück.
    Fazit: Top-Thriller, nur am Ende gehört noch gefeilt.

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    M
    maria61vor 2 Jahren
    Auf der Jagt einer vermeintlichen Wahrheit

    Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. 
    Rikje Bettig schreibt sehr flüssig und ist angenehm zu lesen. Der Spannungsbogen ist von der 1ten Seite bis zur letzten Seite vorhanden, der Spannungsbogen wird immer größer bis zum Ende des Buches. Der Humor bleibt aber auch nicht auf der Strecke, was sehr angenehm ist sodass man immer weiter lesen möchte.
    Die facettenreiche Beschreibung der Charakteren fällt sehr gut aus, man könnte meinen man kennt die Personen und steht daneben.Man kennt alle Geheimnisse der Personen, die sich im laufe der Geschichte langsam offenbart. Bei der Tätersuche wird man immer wieder in die irre geführt, auch dieses Geheimnis wird erst zum Schluss gelöst. 
    Das Buch besteht in zwei Teile, der 1te Teil beschäftigt sich mit mit dem Prozess und der Verteidigung. Der 2te ist der eigentliche klassische Thriller, die Verfolgung und die Mördersuche.


    Das Buch ist leider schon zu Ende, ich hoffe auf eine Fortsetzung. 
    Es hat mit ein paar sehr spannende abwechslungsreiche Lesestunden beschert..Von mir eine klare Leseempfehlung.

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    nick-finklers avatar
    nick-finklervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine an sich interessante Thematik, nur leider für meinen Geschmack eine zu komplizierte Handlung, daher leider vorzeitig abgebrochen.
    Spannender Plot mit zu vielen Verzweigungen

    Ich hatte mich ehrlich gesagt auf dieses Buch gefreut, denn die Thematik (Rechtsanwältin verteidigt mutmaßlichen Mörder) sprach mich sofort an. Doch womit ich mich nach den ersten Seiten, die durchaus interessant begannen, viel zu schwer tat, waren die fehlende Übersicht die handelnden Figuren betreffend und das für meinen Geschmack zu langsam voranschreitende Tempo der Ereignisse.

    Wann immer ich in das Buch einzusteigen versuchte, wusste ich schon nach wenigen Zeilen gar nicht mehr, um wen es eigentlich gerade geht. Viele Namen werden durcheinander geworfen und viele Personen handeln miteinander, ohne dass ein erkennbarer Handlungsbogen sich aufbaut. Dass es so viele Perspektivenwechsel gibt, würde mir nichts ausmachen, wenn die Geschichte schneller zur Sache kommen würde. Erst einmal seitenweise Beschreibungen alltäglicher Tätigkeiten der einzelnen Personen in Bezug auf ihren jeweiligen Beruf oder auf ihre derzeitige Beziehung animieren nicht gerade zum Weiterlesen.

    Zumal fiel es mir schwer, wenn ich dann mitten in die Geschichte wieder reinfinden wollte, dass ich eigentlich erst einige Seiten zurückblättern musste, um ungefähr zu wissen, was los ist. Solche Probleme habe ich sehr selten; meistens können Tage vergehen, bis ich weiterlese, und trotzdem weiß ich fast unmittelbar wieder, in welcher Situation der Handelnde sich gerade befindet. Bei diesem Buch hatte ich das Glück leider nicht, was mir den Lesespaß enorm verleidet hat.

    Die drei Sterne vergebe ich, obwohl ich über Kapitel 6 von 88 nicht hinaus kam und abbrechen musste, denn was Frau Bettig tatsächlich wunderbar beherrscht, ist die Sprache. Die Handlung selbst ist sehr gestelzt und mit zu vielen Verbindungen verknüpft, sodass man schnell den Überblick verliert, aber das ist keineswegs die Schuld der Sprache, denn technisch waren die sechs Kapitel, die ich gelesen habe, einwandfrei. Das ist dann auch der einzige Grund, weshalb ich gerne einen anderen Roman von ihr lesen würde, um festzustellen, ob ich trotzdem Fan von ihr werden könnte.

    Fazit:
    Für alle Thrillerfans, die einen langsamen Einstieg in den Plot gut finden, ist "Mörderische Unschuld" bestimmt einen Blick oder sogar Kauf wert. Wer es wie ich bevorzugt, dass ein Thriller schnell zur Sache kommt, könnte hier eher enttäuscht werden.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein packender Roman mit jeder Menge Überraschungen, wenn auch leider nicht nur mit abgeschlossenen Handlungsfänden.
    Macho vor Gericht

    Die junge Anwältin Josi, von allen nur „Jo“ genannt, hat sich auf Wirtschaftsrecht spezialisiert. Doch eines Tages kommt ihr Chef und Kollege mit einem Strafsrechtsprozess um die Ecke den sie übernehmen soll. Anfangs weigert sich die die junge Frau, doch schon bald ist sie mitten in dem Fall. Offensichtlich hat Eilert einen persönlichen Bezug zum Angeklagten. Wieso genau er den Fall übernommen hat, verschweigt er jedoch beharrlich. Und der Angeklagte selbst? Ein Frauchen verachtender Macho, der in der attraktiven Josi eine neue Beute sieht … Aber hat er deswegen eine Frau getötet? Die Suche nach der Wahrheit beginnt …

    Das Buch ist einen ersten und einen zweiten Teil gegliedert. Im ersten Teil begleitet der Leser den Prozess um Max Rosing. Im zweiten geht es Vorrangig um die Suche nach dem Mörder.

    Die Protagonisten der Geschichte sind wunderbar facettenreich. Mit all ihren kleinen Macken werden sie direkt sympathisch und es fällt leicht sie sich als „echte“ Menschen vorzustellen. Schnell entwickelte ich Sympathien für die Einen und Abneigungen gegen die Anderen.

    Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist so konzipiert, dass Spannung immer wieder aufgebaut wird, der Leser aber dennoch genügend Zeit zum Durchatmen hat. Immer wenn man denkt: „Jetzt hab ich’s!“ passiert etwas mit dem man nicht gerechnet hat. Das macht diesen Thriller abwechslungsreich und spannend zugleich. Immer wieder gewährt Betting auch Einblick in die Gedanken ihrer Schöpfungen, was oft sehr aufschlussreich ist und die Charaktere ein wenig lebendiger erscheinen lässt.

    Kleines Manko sind die Handlungsfäden, denn nicht alle sind am Ende aufgelöst. So kann ich über das Motiv des Mörders nur mutmaßen. Da es ggf. eine Fortsetzung gibt, wird es sich vielleicht ja noch aufklären. Irgendwann …

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    F
    Frenx51vor 3 Jahren
    auf der Suche nach der Wahrheit

    Josi Berger, von allen nur Jo genannt, ist eine junge Frau, die in der Kanzlei von Eilert Wend arbeitet, die sich auf Wirtschaftsrecht spezialisiert hat. Doch eines Tages soll Jo zusammen mit Eilert den Fall von Max Rosing verteidigen, der für den Mord an einer jungen Studentin angeklagt werden soll. Schnell stellt sich heraus, dass Eilert den Fall aufgrund einer persönlichen Beziehung zu der Familie Rosing angenommen hat. Jo verstrickt sich schnell in den Fall, ist sehr abgeneigt von dem Charakter Max Rosings, der widerrum schnell starke Gefühle für Jo hegt, trotzdem ist Jo von der Unschuld ihres Mandanten überzeugt und versucht alles ihr Mögliche zu tun. Doch plötzlich wird eine zweite Studentin auf die gleiche grausame Art und Weise getötet, ist ihr Mandant nun doch der Täter? Und welche Rolle spielt der Journalist Martin in der Geschichte?

    Es ist ein sehr spannender Thriller, der beherrscht wird durch Eifersucht, Machtspiele, Morde und großen Gefühlen. Der Thriller lässt sich von Beginn an sehr spannend lesen und ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil erfahren wir viel zu den unterschiedlichen Personen, die im Thriller eine eigene Perspektive haben. Das ist zum einen die junge und sehr taffe Jo, die von der Unschuld ihres Mandanten überzeugt ist, aber sich schnell persönlich in unterschiedliche Schwierigkeiten verstrickt, da sie gerne einmal auf eigene Faust ermittelt. Dann geht es um Eilert Wend, dem die Kanzlei gehört, in der Jo arbeitet und der ein scheinbar sehr harmonisches Leben mit seiner Frau genießt. Trotzdem übernimmt er den Fall von Max Rosing aufgrund persönlicher Beziehungen zu der Familie und Vorkommnissen in der Vergangenheit. Max Rosing hingegen ist ein junger, sehr von sich überzeugter Mann, der Frauen häufig als Sexobjekte sieht, Jo für sich besitzen möchte und einen sehr krankhaften Charakter hat. Der Journalist Martin scheint zu Beginn auch ein eher unsympathischer Frauenliebhaber zu sein, der aber auch eine ganz andere und sympathische Seite hat. Aber auch die Studenten Tessa und Alex, Max Mutter Hanna oder die guten Käthe, die ebenfalls in Eilerts Kanzlei arbeiten, erhalten immer wieder ein Kapitel in dem ihre Sicht auf die aktuellen Geschehnisse dargestellt wird. Und irgendwie gibt es da ja immer noch eine Person, die mit ihren skurillen und zum Teil sehr eigenartigen Gedanken zur Wahrheit zu Wort kommt. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven erhält der Thriller  einen sehr interessanten, vielschichtigen und spannenden Charakter und es ist keinesfalls so, dass alle Personen ihre eigene undurchsichtige Geschichte haben, denn alle haben irgendwie etwas miteinander zu tun und mit der Zeit wird dies auch sehr deutlich. Der zweite Teil geht dann noch einmal intensiver auf den zweiten Mord und die weiteren Vorkommnisse ein und ist noch einmal durch eine zusätzlich erhöhte Spannung geprägt, die einen neuen Blick auf die Geschichte und noch größere Schwierigkeiten für Jo bedeuten.

    Für mich war dieses Buch von Beginn an sehr interessant und spannend zu lesen, man konnte nicht von Beginn an sagen wer nun der Täter ist und meine Vermutungen haben sich immer wieder geändert, da immer wieder neue interessante Begebenheiten passiert sind, die man vorher nicht erwartet hat. Die Seiten ließen sich sehr schnell und interessant lesen und es wurde nie langweilig.

    Ich finde der Autorin ist ihr Debüt super gelungen und ich freue mich mehr von ihr zu lesen und vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung der Geschichte um Jo und Eilert, denn es sind noch viele Fragen offen geblieben. Und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Interesse an einem super spannenden Thriller hat, in dem unterschiedliche Charaktere irgendwie doch miteinander verstrickt sind.

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    SteffiR30s avatar
    SteffiR30vor 3 Jahren
    spannender Thriller mit ausgefeilten Charakteren

    Inhalt:
    Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.


    Meine Meinung:
    Mit „Mörderische Unschuld“ präsentiert Rikje Bettig einen äußerst spannenden Thriller, der über viele interessante und facettenreiche Charaktere verfügt. Die Protagonisten werden sehr detailliert dargestellt und man entwickelt sofort Sympathien oder Antipathien. Als Leser kann man sich gut in die einzelnen Personen einfühlen, man erhält ein umfassendes Bild über ihr Leben und kann ihre Handlungen gut einschätzen. Alle haben Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sich im Lauf der Geschichte langsam offenbaren. Auch die Story ist nie langweilig und nimmt ständig an Spannung zu. Bis zum Ende bleibt der wahre Täter im Dunkeln und der Leser wird oft auf die falsche Fährte gelockt. Die erstaunliche Lösung erfährt man erst ganz am Schluss.

    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich intensiv mit dem Prozess und der Verteidigung von Max Rosing, der zweite Teil ist mehr ein klassischer Thriller mit der Suche nach dem Mörder.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte ist in viele, teils kurze, Kapitel unterteilt und durch den Perspektivenwechsel bei jedem Kapitel wird immer wieder eine andere Person in den Fokus des Lesers gerückt. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in die Gedanken der verschiedenen Charaktere sowie in die unterschiedlichen Situationen.

    Der Thriller hat mich gut unterhalten und lies mich die Seiten atemlos umblättern. Lediglich am Ende bleiben ein paar offene Punkte. Eigentlich hätte ich die gerne geklärt gehabt, aber im Hinblick auf eine eventuelle Fortsetzung braucht es natürlich ein paar lose Fäden :-) Auch das Motiv des Täters konnte ich nicht ganz aus dem Buch heraus lesen.  Hier war die Leserunde super, denn durch die Erläuterungen der Autorin, war das Ganze für mich nachvollziehbarer. Da man aber normalerweise diesen Luxus nicht hat, ziehe ich 1 Stern ab und vergebe insgesamt gute 4 Sterne. 

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    Artemis_25s avatar
    Artemis_25vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Leser wird hier sehr geschickt in ein Verwirrspiel verwickelt, das sich in einer überraschenden Wendung entlädt.
    Ein mörderisch spannender und überraschender Thriller

    Die junge Rechtsanwältin Josi Berger für Wirtschaftsrecht soll Max Rosing verteidigen, der des Mordes an einer Studentin verdächtigt wird. Gleich zwei Probleme tun sich da auf: Jo ist gerade in den wirtschaftsrechtlichen Bereich gewechselt, um den Schwerverbrechen zu entgehen, weil sie da in der Vergangenheit nicht ganz so geglänzt hat und außerdem ist ihr neuer Mandant ein überheblicher Macho, der ihr nicht so ganz geheuer ist. Es soll aber nicht bei diesen beiden Komplikationen bleiben. Max entwickelt mehr als nur ein wenig Interesse an ihr und kann es anscheinend nicht leiden, wenn sie sich mit ihrer neuen Flamme, dem Journalisten Martin Petersen trifft. Auch scheint hinter dem ganzen Fall viel mehr zu stecken als anfangs gedacht. Irgendjemand hält die Fäden in der Hand und lässt die Puppen tanzen. Warum? Und steckt tatsächlich Max dahinter?

    Mich hat der Thriller im positiven Sinne überraschen können. Ich hätte nie vermutet, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handeln würde. Hut ab.
    Die Geschichte wird von so ziemlich fast allen Charakteren erzählt und fügt sich zu einem Ganzen zusammen. So bekommt man als Leser ein sehr umfassendes Bild von den einzelnen Situationen, aber vor allem auch von den Charakteren. Das Geschehen wirkt so auch gleich viel dynamischer, wenn die Sichtweisen oft wechseln. Ich bin ja meist eher für eine Hauptperson aus deren Sicht erzählt wird. In die kann man sich dann richtig gut hineinversetzen und mit ihr mitfiebern. Hier habe ich aber die meisten Charaktere lieb gewinnen können.
    Mit der Zeit hat sich mein erster Eindruck von dem einen oder anderen Charakter gewandelt. Wirkte der eine eher schwach, sagte zu allem ja und Amen, lief dieser dann zu Hochtouren auf, wurde ein bisschen sogar zum Held. Andere waren mir zu Anfang eher unsympathisch, als deren Hintergründe und ihre Persönlichkeit deutlicher wurden, konnte ich den einen au eine gewisse Weise verstehen, den anderen sogar richtig ins Herz schließen. Josi war mir eigentlich sofort sympathisch, so als noch eher unerfahrenere Anwältin, die sich aber trotz Rückschlägen dennoch ganz gut schlägt.
    Der Schreibstil lässt sich locker leicht lesen, war bisweilen durch einen Humor durchsetzt, der mir sehr gefallen hat. Zudem spiegelt er hervorragend die kleinen Eigenarten der Figuren wider.
    Zwischendrin kommen ein paar Episoden mit Gedanken, die sich jemand macht. Am Anfang kann man damit noch nicht so viel anfangen. Nach und nach gewinnen sie dann an Bedeutung und halten dann eine ziemlich überraschende Wende bereit. Darauf wäre ich nie gekommen. Danach wurde mir auch klar was das Coverbild darstellen soll. Zuerst habe ich es ja für ein Messer gehalten. Tatsächlich versteckt sich dahinter ein kleiner Hinweis, der auch direkt mit den mysteriösen Gedankengängen zu tun hat, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen.
    Das Highlight der Geschichte ist für mich die Quasi-Gerichtsverhandlung. Die wurde so richtig spannend dargestellt, dass ich das Buch an dieser Stelle nicht unterbrechen konnte. Mehr davon, bitte.
    Das Ende bleibt sehr offen, es bleibt massig Platz für Spekulationen wie es mit den Figuren wohl weitergehen wird. Ich persönlich war ein bisschen traurig über die ausbleibende Versöhnung zwischen zwei der Charaktere. Da aber das Ende eben so offen ist, kann es natürlich doch noch zu einer kommen. Ein zweiter Band würde sich hier auch sehr gut anbieten. Das fände ich natürlich super und ich müsste mich nicht so um Jo sorgen. Das Unheil schwebt über ihrem Kopf und es bleibt ungewiss, ob es über ihr hereinbrechen wird. Ojeoje.

    Schade, dass das Buch nun schon vorbei ist. Noch ein Grund mehr auf eine Fortsetzung zu hoffen. Ich kann es an alle weiterempfehlen, die es bei Thrillern nicht stört, dass der Fokus vor allem auf den Figuren und deren Beziehungen zueinander liegt. Der Plot kommt natürlich auch nicht zu kurz.

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    Pucki60s avatar
    Pucki60vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nur das Ende war für mich nicht befriedigend.
    Mörderische Unschuld

    Jo Berger arbeitet in Eilert Wends Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht. Hanna Rosing ist eine alte Freundin von Eilert und als deren Sohn Max angeklagt wird, seine Freundin Anne umgebracht zu haben, bittet sie Eilert, Max zu verteidigen. Eilert betraut Jo mit der Verteidigung, da Max nichts mit Eilert zu tun haben möchte. Jo schafft es, trotz ihrer Antipathie zu Max, Fakten für seine Unschuld zusammen zu tragen und es kommt zum Haftprüfungstermin. Dabei spielen auch alte Probleme mit der Staatsanwältin eine Rolle. Privat lernt Jo den Reporter Martin kennen, der über den Prozess schreiben will. Es entwickelt sich eine Beziehung, die über das Berufliche hinaus geht.

    Dieses Buch besteht aus 2 Teilen. Im ersten geht es um die Verteidigung von Max. Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben und man sieht das Ganze aus vielen Blickwinkeln. Erst nach und nach fügen sich diese Teile zu einer Einheit zusammen. Nicht immer erkennt man  sofort die Verbindung. Der zweite Teil spielt nach dem Prozess und die Handlung läuft wesentlich spannender und gradliniger ab.

    Die Personen in dem Buch sind sehr gut beschrieben, manche fand ich sympathisch, andere wie Max waren mir von Anfang an unsympathisch. Mehrmals habe ich mich im Verlauf der Geschichte gefragt unschuldig oder schuldig. Andere Personen, wie Hanna, konnte ich zu Beginn nicht einschätzen und erst langsam wurde ihr Verhalten klaren. Die Spannung wächst im Laufe der Geschichte und nimmt im 2. Teil richtig Fahrt auf. Das Ende der Geschichte hätte ich dann nicht so erwartet und es sind für mich auch nicht alle Fragen zu dem Mord an Anne geklärt.

    Ich vergebe für das Buch vier Punkte. Aufgrund des für mich nicht befriedigenden Endes ziehe ich einen Punkt ab. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und mir ein paar spannende Lesestunden beschert.

     

     

     

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    zusteffis avatar
    zusteffivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Thriller mit offenem Ende
    Thriller in 2 unterschiedlichen Teilen

    Josi Berger versucht gerade als Wirtschaftsanwältin in einer Kanzlei Fuß zu fassen, als ihr Kollege Eilert sie eindringlich bittet die Verteidigung von Max Rosing zu übernehmen. Doch warum ist Eilert dieser Fall so wichtig? Ist Max Mutter Hanna wirklich nur eine alte Freundin? Noch dazu entpuppt sich Max als sehr unsympathischer Zeitgenosse, dem man auch gerne den Mord, für den er angeklagt werden soll, zutrauen möchte. Fanatisch steigert er sich in seine Gefühle für Jo und ignoriert die Realität. Doch der Journalist Martin Petersen führt ihm vor, dass Jo keinerlei Interesse an Max an und dadurch sieht Max nur noch rot.

    Mörderische Unschuld ist für mich - auf den Schreibstil bezogen - ein besonderes Buch. Insgesamt ist das Buch gegliedert in 2 Teile.
    Teil 1 beschäftigt sich mit dem Sammeln von Beweisen und der Verhandlung bezüglich der Freilassung von Max  Rosing. In diesem Teil lernt der Leser erst nach und nach die Personen kennen, ihre Verbindungen und Beziehungen und die Story baut sich langsam auf. Das Gesamtbild wächst von Seite zu Seite, war für mich aber erst zum Ende des Teils abgeschlossen. Eine interessante Darstellungsform, jedoch hätte es mir zwischendurch schneller gehen können.
    Teil 2 ist ganz anders. Die Geschehnisse nach der Verhandlung kommen Schlag auf Schlag und die Informationen fließen stetig.
    Mir persönlich hat die Art des 2. Teils besser gefallen, die Kombination hatte aber auch durchweg ihren Reiz.

    Besonders spannend war für mich als Leser die Eindrücke und die Wandlung meiner Meinung zu Max zwischen  Teil 1 und Teil 2. Unschuldig, schuldig? Hier hat es die Autorin perfekt geschafft mich zu verunsichern und an meiner eigenen Meinung zu zweifeln.

    Ich persönlich bin ja übehaupt kein Fan von offenen Enden. Mit dem hier kann ich noch ganz gut leben. Besonders da ich Hoffnung auf eine Fortsetzung habe. Was mich mehr gestört hat, war das Ende von Josis Beziehung. Das ging mir zu abrupt und kam mir vor wie abgeschnitten. Mir sind die Beziehungen der Protagonisten immer wichtig und dieses Detail hat mich unzufrieden zurück gelassen.

    Insgesamt ist Mörderische Unschuld ein stimmiger Thriller, den es sich lohnt zu lesen. Es gibt ein bißchen Blut, aber insgesamt stehen die Ermittlungen und die Beziehungen der Protagonisten untereinander im Vordergrund.

    Mein Fazit:
    Spannend, mit einem interessanten Stilmix. Von mir gibt es dafür definitv eine Leseempfehlung und ich bin auf neue Werke von Rijke Bettig gespannt.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    RikjeBettigs avatar

    Ein Mandant, der sie durch die Hölle gehen lässt ...

    Ihr lest gerne Thriller, die ohne viel Blut auskommen und dennoch spannend sind? Ihr mögt es, wenn Perspektivwechsel das Geschehen vorantreiben?

    Dann könnte euch mein Thriller-Debüt »Mörderische Unschuld«, welches gerade als eBook bei Midnight (Ullstein) erschienen ist, gefallen.

    Zum Inhalt:

    Nichts ist, wie es scheint ...

    Nach dem Mord an einer Bremer Studentin wird die junge Rechtsanwältin Josi Berger gegen ihre Überzeugung mit der Verteidigung des mutmaßlichen Täters Max Rosing betraut und gerät in ein Spannungsfeld aus persönlicher Abneigung ihrem Mandanten gegenüber und dem unbedingten Glauben an seine Unschuld. Zu spät erkennt sie, wie bedrohlich die Situation für sie selbst wird, und jagt einer vermeintlichen Wahrheit hinterher, die sich letztlich als Trugbild entpuppt.

    Eine Leseprobe der ersten Kapitel findet ihr auf meiner Website: http://rikjebettig.de/

    Ich verlose 15 eBooks (EPUB/MOBI), um die ihr euch bis zum 17. Februar 2016 bei mir bewerben könnt.

    Beantwortet mir dafür nur folgende Frage:

    Eine Hauptfigur oder gleich mehrere Personen, aus deren Perspektive die Geschichte erlebt wird – was gefällt euch besser?

    Die Leserunde startet am Freitag, den 19. Februar 2016. Sie wird intensiv von der Autorin begleitet. Jeder, der gerne mitlesen möchte, aber nicht zu den Gewinnern zählt, ist selbstverständlich ebenfalls herzlich eingeladen.

    Noch ein Hinweis:
    Mit dem Gewinn erklärt ihr euch bereit, zeitnah an den Diskussionen in allen Leseabschnitten teilzunehmen und eine abschließende Rezension zu verfassen.

    Und nun freue ich mich sehr auf eure Bewerbungen! 

    Liebe Grüße und viel Glück wünscht

    Rikje Bettig
    Zur Leserunde

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