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SteffiR30

vor 2 Jahren

(4)

Inhalt:
Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.


Meine Meinung:
Mit „Mörderische Unschuld“ präsentiert Rikje Bettig einen äußerst spannenden Thriller, der über viele interessante und facettenreiche Charaktere verfügt. Die Protagonisten werden sehr detailliert dargestellt und man entwickelt sofort Sympathien oder Antipathien. Als Leser kann man sich gut in die einzelnen Personen einfühlen, man erhält ein umfassendes Bild über ihr Leben und kann ihre Handlungen gut einschätzen. Alle haben Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sich im Lauf der Geschichte langsam offenbaren. Auch die Story ist nie langweilig und nimmt ständig an Spannung zu. Bis zum Ende bleibt der wahre Täter im Dunkeln und der Leser wird oft auf die falsche Fährte gelockt. Die erstaunliche Lösung erfährt man erst ganz am Schluss.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich intensiv mit dem Prozess und der Verteidigung von Max Rosing, der zweite Teil ist mehr ein klassischer Thriller mit der Suche nach dem Mörder.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte ist in viele, teils kurze, Kapitel unterteilt und durch den Perspektivenwechsel bei jedem Kapitel wird immer wieder eine andere Person in den Fokus des Lesers gerückt. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in die Gedanken der verschiedenen Charaktere sowie in die unterschiedlichen Situationen.

Der Thriller hat mich gut unterhalten und lies mich die Seiten atemlos umblättern. Lediglich am Ende bleiben ein paar offene Punkte. Eigentlich hätte ich die gerne geklärt gehabt, aber im Hinblick auf eine eventuelle Fortsetzung braucht es natürlich ein paar lose Fäden :-) Auch das Motiv des Täters konnte ich nicht ganz aus dem Buch heraus lesen.  Hier war die Leserunde super, denn durch die Erläuterungen der Autorin, war das Ganze für mich nachvollziehbarer. Da man aber normalerweise diesen Luxus nicht hat, ziehe ich 1 Stern ab und vergebe insgesamt gute 4 Sterne. 

Autor: Rikje Bettig
Buch: Mörderische Unschuld
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