Riley Banks-Snyder Das Mädchen, das Träume schenkt

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen, das Träume schenkt“ von Riley Banks-Snyder

Riley war erst 13 Jahre alt, als sie aus dem Wunsch heraus, zu helfen, das erste Mal nach Afrika
flog. Seitdem kommt sie jedes Jahr zurück, verteilt gespendete Schulmaterialien und Hygieneartikel
an Mädchen, gründete eine Schule und eine Hilfsorganisation. Als Riley 16 wurde, erfuhr sie, dass
sie selbst nie Kinder haben wird. Doch die junge Frau wurde längst zum Weltveränderer – und zur
Mutter für tausende Kinder in Kenia.

Es ist niemand zu groß, es ist niemand zu klein, es ist niemand zu arm oder reich…

— Mauela

bewegend & bewundernswert

— Mrs. Dalloway

Mut machende und berührende wahre Geschichte: Gottes Liebe verändert das Leben eines jungen Mädchens und vieler Kinder Kenias

— orfe1975

Ein junges Mädchen setzt sich für das ein, was ihr wichtig ist und schenkt damit vielen eine Zukunft

— strickleserl

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  • Das Mädchen, das Träume schenkt

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    Ninasan86

    26. July 2017 um 19:32

    Zum Inhalt: DIE WUNDERBARE GESCHICHTE DER RILEY BANKSDies ist die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens, das von Gott gerufen wurde und zu einer 19-jährigen Missionarin heranwuchs. Im Alter von 13 Jahren reiste Riley das erste Mal nach Kenia, um zu helfen. Seitdem kommt sie jedes Jahr zurück, gründete eine Schule und eine Hilfsorganisation und verteilt gespendete Schulmaterialien und Hygieneartikel an Mädchen. Das Land und seine Menschen lassen sie nicht mehr los. Riley ist nicht wie andere ihres Alters. Sie ist nicht mutiger, sie ist nicht stärker - aber als Gott sie rief, hörte sie und folgte. Mit 16 Jahren erfuhr sie, dass sie selbst nie Kinder haben würde. Doch die junge Frau entwickelte sich zur Mutter für hunderte Kinder in Kenia. Ihre bewegende Geschichte zeigt, wie Gott durch eine Einzelne unsere Welt verändern kann. Über die Autorin: Riley Banks-Snyder hat ihre Mission im Alter von 13 Jahren begonnen. Sie sah die Missstände in Kenia und wollte helfen - Gott rief sie und sie antwortete. Riley Banks-Snyder ist gottesfürchtig und gläubig in einem Elternhaus aufgewachsen, welches ihr schon früh Mut machte, ihre Träume zu verwirklichen und das tat sie. Sie gründete eine Schule in Kenia, spendete vielen Kindern dort Hoffnung und tut es auch jetzt noch mit ihrer Organisation "Generation Next" - mehr über die Organisation erfahrt ihr hier. Noch im zarten Alter von 16 erfuhr sie, dass sie selbst niemals Kinder bekommen könnte und so wurde sie zur Mutter von über 100 Kindern in Kenia, denn ihre Liebe ist grenzenlos. Mein Fazit und meine Rezension: Riley ist 13 Jahre alt, als sie das erste mal nach Kenia reist. Damals ist sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel zu Besuch und hilft in einem Krankenhaus aus. Sie sieht, dass die Neugeborenen in Plastikkisten auf Decken liegen, nackt. Zunächst ist ihr diese Kultur fremd und sie empfindet Mitleid mit den Kindern, doch dann merkt sie, dass es das ist, was die Kinder brauchen: Liebe und Zuneigung und nicht Reichtümer, Decken und Strampler in einem Land, in dem die Hitze regiert. Ziemlich früh merkt Riley, auf was es wirklich ankommt und ihr Mitleid wandelt sich in Mitgefühl und in eine Liebe für das Land Kenia. Bereits auf dem Heimweg überlegt sie, was sie tun kann, um Kenia und den Menschen dort zu helfen. Wir alle haben so viel im Überfluss, während die Menschen in Kenia noch nicht einmal grundlegende Dinge besitzen. Ihren großen Wunsch setzt sie schon zu ihrem Geburtstag um: sie möchte anstelle von Geschenken für sich selbst, Geschenke für die vielen Kinder in Kenia - Spielzeug, das sie mitnehmen wird! Und schon bald steht die nächste Reise (mit sehr viel Spielzeug im Gepäck) für sie an. Mich hat dieses Verhalten von ihr sehr imponiert - sie selbst ist noch ein Kind oder gerade dabei aus dem Kindesalter heraus zu wachsen und denkt dabei an andere Kinder, die nicht so viele Privilegien haben, wie sie selbst. Dass in Kenia jedoch nicht Spielzeug benötigt wird, merkt sie, als sie eintrifft und eine Schule besucht, in der sich 30 Kinder einen Bleistiftstummel teilen, um ein Wort zu schreiben. Nicht nur Riley, auch mich hat dieser Moment sehr berührt. Es stimmt wirklich: wir haben so viel im Überfluss (gerade jetzt schaue ich auf die vielen Stifte, die vor mir liegen, die ich noch unbenutzt in Kästen hier stehen habe und die ich wohl niemals alle gebrauchen werde) und dort ist noch nicht einmal ein Bleistift pro Kind vorhanden! Doch Riley tut das einzig richtige und lernt daraus: wieder Zuhause sammelt sie Sachspenden in Form von Schulmaterialien, denn - wie oft legen wir unsere Sachen unbenutzt in den Schrank, vergessen sie über die Ferien hinweg und kaufen dann neue? Auch in meiner Kindheit habe ich das miterleben müssen. Riley hat also den rettenden Gedanken und animiert nicht nur Erwachsene, sondern auch Schulkinder, um den Kindern in Kenia zu helfen. Kinder helfen Kindern. Ein wunderbares Motto. Natürlich hat auch Riley einige Rückschläge einstecken müssen und dabei sind nicht nur die hohen Reisekosten ein Problem geworden (die sie mit Hilfe von Spenden zusammenbekommen hat), sondern auch die Bürokratie als solche. Als sie beispielsweise in die großen Geschäfte geht, um dort nach Sachspenden für die Kinder in Kenia zu fragen, wird sie mit offenen Armen empfangen, aber ohne eine gemeinnützige Organisation (und ohne eine Möglichkeit einer Spendenquittung und einer Abschreibung durch das Geschäft) ist eine Spende nicht möglich! Was also tun? Riley und ihre Eltern finden es schnell heraus und gründen die Organisation "Generation Next" - zunächst sollte sie als Auffangorganisation für diese Spenden dienen, doch es wurde so viel mehr daraus! Immer dann, wenn Riley gemerkt hat, dass sie mit ihren Kräften und ihrem Rat am Ende war und einfach keine Menschen mehr mobilisieren konnte, hat sie weder den Glauben an Gott, noch die Hoffnung aufgegeben, dass sich alles zum Guten wenden würde - immerhin verfolgt Gott einen Plan und das hat er mehr als einmal bewiesen. Sobald eine Tür vor Rileys Nase zugeschlagen wurde, hat Gott ihr einen Fingerzeig gegeben und es öffnete sich eine andere Tür, die einen weiteren Weg offenbarte. Ich habe die Geschichte von Riley zunächst mit gemischten Gefühlen gelesen, immerhin hat Riley ein starkes Gottvertrauen und hat somit einiges schaffen können. Ich hadere noch etwas, doch bin ich überzeugt davon, dass es eine übergeordnete Kraft gibt, welche uns das, was wir dringend brauchen, zu dem Zeitpunkt geben, an dem wir es am meisten benötigen. Riley hat mir gezeigt, dass es funktioniert und dass man niemals die Hoffnung aufgeben darf - auch wenn die Zeichen auf Sturm stehen. Als sie dann selbst von einem Schicksalsschlag heimgesucht wird (sie erhält die Diagnose MRKH, mit welcher sie unfähig ist, selbst Kinder zu bekommen), scheint es zunächst so, als ob sie aufgeben würde. Sie zieht sich in sich selbst zurück und weist jeglichen Kontakt von Außen ab. Doch eines Tages merkt sie, was ihr diese Diagnose offenbart: sie selbst kann zwar keine Kinder bekommen, doch Gott hat ihr mit ihrer Aufgabe (und einer großen Chance) die Möglichkeit gegeben, die Mutter für über 100 Kinder in Kenia zu sein, die Liebe und Aufmerksamkeit dringend brauchen. Für ein Mädchen im Alter von 16 Jahren mag es eine große Aufgabe sein, doch ich bin mir sicher, dass Riley dieser Aufgabe gewachsen ist und sie mit Hingabe und Leidenschaft erfüllen wird. Riley Banks erzählt uns in diesem Buch nicht nur einen Teil ihrer Lebensgeschichte, sondern schenkt uns ebenfalls die Hoffnung und den Glauben an Gott - sie zeigt uns, dass Gottvertrauen in allen Lebenslagen helfen kann, wenn wir es zulassen. Ich wünsche Riley für ihren weiteren Lebensweg viel Glück, viel Erfolg und viel Gottvertrauen und werde mich ebenfalls an "Generation Next" wenden, um ihr eine kleine Unterstützung von Deutschland aus zukommen zu lassen. Mich hat sie nachhaltig beeindruckt und mir ebenfalls einen kleinen Anstoß gegeben, einen Blick in eine andere Richtung zu werfen. 

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  • Das Mädchen, das Träume schenkt

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    Mauela

    19. July 2017 um 15:47

    Es ist niemand zu groß, es ist niemand zu klein, es ist niemand zu arm oder reich… An dieses Kinderstundenlied musste ich denken als ich das Buch „Das Mädchen, das Träume schenkt – Die wunderbare Geschichte der Riley Banks“ gelesen habe. Als Riley mit 13 Jahren das erste Mal ihren Onkel und ihre Tante, die in Kenia in einem Krankenhaus arbeiten, besucht, stellt sie entsetzt fest, dass die für die „armen kenianischen Kinder“ mitgebrachten Spielsachen wenig Verwendung in einem Land finden, in dem manche Schulklassen zusammen nur einen einzigen Stift besitzen.  Diese Erkenntnis ist der Keim eines großen Wunsches, denn Riley will helfen, unbedingt. Sie möchte die Lebenssituation der kenianischen Schul- und Waisenkinder verbessern  und fängt an Schulmaterialien zu sammeln. Aber das ist ihr nicht genug, sie möchte nicht nur einen Tropfen auf dem heißen Stein, sie will dauerhafte Hilfe bieten und so verwirklicht sie ein Hilfsprojekt nach dem anderen. Alles scheint wunderbar und reibungslos zu laufen und dann bricht für Riley eine Welt zusammen, denn sie erfährt, dass sie sich nie um eigene Kinder kümmern können wird. Sie ist biologisch nicht in der Lage eigene Kinder zu bekommen. Aber auch dieser Schicksalsschlag, der Riley im ersten  Moment sehr hart trifft,  wird von Gott in etwas Positiven verwandelt, denn "Vielleicht passiert das alles, weil Gott dir etwas über deine Zukunft sagen will. Vielleicht hat er dich nach Kenia gerufen, weil es eine Chance ist, für mehr Kinder zu sorgen, als du selbst je bekommen könntest." (S. 152). Ist das nicht wunderbar, dass im persönlichen Leid so viel Zuversicht und Hoffnung liegen kann? Riley ist zu bewundern, denn sie hat genau das getan, was die meisten Menschen nicht tun. Sie hat die Augen NICHT verschlossen, hat genau hingeschaut und gehandelt. Schön, dass es solche Menschen gibt und noch schöner, dass sie Gott nie aus dem Fokus verloren hat, weder im persönlichen Leid, noch dann, wenn anscheinend alles wie am Schnürchen lief. Das Geschichte von Riley zeigt einmal mehr, dass es wahr ist:  JEDER kann etwas bewegen unabhängig vom Alter, vom Sozialen Stand von der Bildung oder der Größe des Geldbeutels. Der Eine schafft Großes, so wie Riley und der Andere schafft etwas Kleines oder etwas im Verborgenen, das keiner so richtig wahrnimmt. Aber Jeder kann etwas für Gott bewirken, wenn man nur die Augen öffnet und tatsächlich handelt. Von mir eine Leseempfehlung für alle die eine reale Geschichte über Gottes großartiges Handeln und dem Traum eines kleinen Mädchens lesen möchten.

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  • Eine Mutter für viele kenianische Kinder

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    Mrs. Dalloway

    17. July 2017 um 20:52

    Riley Banks-Snyder ist wirklich eine bewundernswerte Frau! Schon mit 13 reiste sie nach Kenia und das war der Beginn eines großen Traumes: den Kindern zu helfen. Mittlerweile hat sie unter anderem eine Schule und eine Hilfsorganisation gegründet, worüber in diesem Buch berichtet wird.Das Cover ist sehr ansprechend! Viele fröhliche Menschen und eine ebenso fröhliche Hintergrundfarben laden förmlich dazu ein, sich das Buch zu schnappen und es aufzuschlagen.Die Kapitel sind relativ kurz und der Schreibstil ist lebendig gehalten. Untermalt wird er von einigen Fotographien, die dem Leser die fremde Welt Kenias näher bringen. Ich war noch nie in Afrika, aber durch Rileys anschauliche Beschreibungen kann ich es mir nun gut vorstellen! Besonders gut gefallen haben mir die Stellen in denen es um die kleinen Babys ging. Ich finde es spannend zu lesen wie mit kleinen Kindern in anderen Ländern umgegangen wird. Auch Persönliches über Riley war extrem spannend für mich, so zum Beispiel das Kapitel in dem sie ihre Diagnose bekam und dennoch nicht aufgab.Freud und Leid liegen in Rileys Leben nah beieinander. Wie dieses Mädchen es schafft, immer weiter auf Gott zu vertrauen und ihren Weg nicht zu verlassen empfinde ich als extrem bewundernswert. Sie ist ein Vorbild für jeden von uns, deren Arbeit man auf jeden Fall unterstützen sollte.

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  • Leserunde zu "Das Mädchen, das Träume schenkt" von Riley Banks-Snyder

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    Arwen10

    Dieses bewegende Buch über eine junge Frau, die schon als Mädchen nach Kenia reist um dort zu helfen ist gerade im SCM Verlag erschienen. Ich danke dem SCM Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Das Mädchen, das Träume schenkt von Riley Banks -Synder/Lisa Velthouse Zum Inhalt Riley war erst 13 Jahre alt, als sie aus dem Wunsch heraus, zu helfen, das erste Mal nach Afrika flog. Seitdem kommt sie jedes Jahr zurück, verteilt gespendete Schulmaterialien und Hygieneartikel an Mädchen. Sie gründete eine Schule und eine Hilfsorganisation. Als Riley 16 wurde, erfuhr sie, dass sie selbst nie Kinder haben wird. Doch die junge Frau wurde längst zum Weltveränderer – und zur Mutter für tausende Kinder in Kenia. Hier findet ihr eine Leseprobe: https://www.scm-shop.de/media/import/mediafiles/PDF/395795000_Leseprobe.pdf Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 28. Juni 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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    • 90

    Mrs. Dalloway

    17. July 2017 um 17:48
    Ninasan86 schreibt @orfe1975 Also eine Schulkrankenschwester hatten wir auch nicht, obwohl es gewisse Räume dafür gab. Und mit Hygieneartikeln - ich bin in die Verlegenheit gekommen, habe aber tatsächlich andere ...

    Wir hatten auch nie eine Schulkrankenschwester. Wer krank ist muss nach Hause gehen. Ich kenne sowas auch nur von Harry Potter.

  • Rileys Gottvertrauen und ihre Hilfe für kenianische Kinder

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    orfe1975

    15. July 2017 um 00:07

    Cover und Gestaltung: Das Cover ist wunderbar farbenfroh gestaltet. Riley als einzige weiße Person sticht sofort hervor, alle scharen sich um sie. Alle lachen glücklich und alles wirkt sehr hoffnungsfroh. Dies in Kombination mit den Träumen, die im Titel unterstrichen sind, macht deutlich, dass Riley für Hoffnung und Zukunft steht. Ein sehr schön gestaltetes Hardcover, das hochwertig wirkt und sehr gut zur Geschichte passt. Durch die große, türkise Farbfläche sticht das Buch sofort ins Auge. Mein Eindruck: Bereits das erste Durchblättern macht Spaß, denn über das ganze Buch sind schwarz-weiß Fotos aus Riley Leben gestreut und in der Mitte befinden sich noch 8 Seiten mit Farbfotos, durch die alles sehr anschaulich gestaltet ist. Man hat das Gefühl, durch Riley privates Fotoalbum zu blättern und fühlt sich ihr so sehr nahe. Dazu tragen auch die Kapitelüberschriften bei, die in der gleichen, schreibschriftartigen Schrift wie der Titel gestaltet sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig und Rileys Gedanken sind hier sehr gut nachvollziehbar dargelegt. Besonders der Prolog am Beginn des Buches, in dem sie über die Liebe und den Plan Gottes mit ihr schreibt, fand ich toll. Sie ist eher ein schüchternes Mädchen, das es hasst, aufzufallen oder Reden vor anderen zu halten. In Kenia jedoch fällt sie durch ihre Hautfarbe immer auf und wird täglich angesprochen, eine Rede zu halten. Auch im Rahmen ihrer Missionstätigkeit sind Reden unumgänglich und ihr tägliches Arbeitspensum und ihre Hilfsangebote sind so groß, wie sie es sich niemals erträumt hatte. Sie schreibt darüber, dass sie froh ist, dass Gott ihr seinen Plan Stück für Stück gezeigt hat. Alles auf einmal wäre zu viel und abschreckend gewesen. Das ist das Schöne an dieser Geschichte: Riley präsentiert sich als hilfsbereiter Mensch, der sein Leben in den Dienst Gottes stellen will. Doch ist sie deswegen keine Heldin, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten, Schwächen und auch manchmal Glaubenszweifeln. Als sie von ihrer Diagnose erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stürzt erst mal eine Welt für sie zusammen. Sie zieht sich vor Freunden und Familie zurück und fragt sich nach dem Sinn von allem. Doch mithilfe ihrer besten Freundin fasst sie wieder neuen Mut, nachdem diese ihr sagte: "Vielleicht passiert das alles, weil Gott dir etwas über deine Zukunft sagen will. Vielleicht hat er dich nach Kenia gerufen, weil es eine Chance ist, für mehr Kinder zu sorgen, als du selbst je bekommen könntest." (S. 152)So ermutigt reist sie erneut nach Kenia, um dort weiter an ihren Projekten zu arbeiten. Dabei gibt es einige Hürden, mit denen sie zuvor nicht gerechnet hat und auch sie hat inmitten einiger Stürme ihre "See-Genezareth-Momente", wie sie es nennt. Doch letztendlich geht sie, unterstützt von Freunden und Familie und auch mit Gottes Hilfe gestärkt daraus hervor und hat Erfolg.Ich habe großen Respekt vor Riley Mut. Auch wenn sie von sich sagt, sie sei nicht mutig, so gehört für mich schon einiges an Mut dazu, immer wieder auf die Stimme Gottes zu hören und trotz großer Probleme und Krisen weiterzumachen. Ihr Gottvertrauen gefällt mir sehr gut und für ihr junges Alter klingt sie oft erstaunlich weise. Es gab einige Zitate, die ich mir notiert habe, weil sie einen zum Nachdenken bringen. So zum Beispiel der Satz: "Wenn ich weniger von dem hätte, was ich brauche, würde ich mich vielleicht mehr daran erinnern, wie sehr ich Gott brauche. Wenn ich darauf vertrauen würde, dass Gott mir gibt, was mir fehlt, müsste er mich vielleicht nicht immer wieder daran erinnern, dass ich ihm vertrauen kann." (S.122)Auch erfährt man einiges über das Land Kenia und das Leben dort und welche Bedürfnisse die Einheimischen dort wirklich haben. An einigen Stellen ging es mir alles etwas zu schnell, manchmal hätte ich mir noch mehr Hintergrundgeschichten/ Anekdoten gewünscht, als eher die Präsentation der Faktenlage. Insgesamt gefiel mir das Buch aber sehr gut und schon aufgrund der schönen Zitate und Fotos werde ich noch öfter darin blättern. Fazit: Mut machende und berührende wahre Geschichte: Gottes Liebe verändert das Leben eines jungen Mädchens und vieler Kinder Kenias

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  • Mit Mut und Gottvertrauen

    Das Mädchen, das Träume schenkt

    strickleserl

    08. July 2017 um 21:39

    Ein 13jähriges amerikanisches Mädchen, Riley, wünscht sich nichts sehnlicher als einen Besuch bei ihren Verwandten, die in Kenia in einem Krankenhaus arbeiten. Ihre Eltern erlauben es ihr, und ihr Vater begleitet sie auf eine Reise, die einiges ins Rollen bringt. Die Koffer voller Spielsachen für die armen Kinder dort, ist ein Schlüsselerlebnis für sie ein Tag in einer dortigen Schule. Mühsam versuchen die kleinen Kinder die englischen Wörter von der Tafel abzuschreiben, dabei verbringen sie die meiste Zeit damit auf den einen Bleistiftstummel zu warten, den sie sich alle teilen. Riley erkennt wie nahe ihr diese Not geht, und zurück in Amerika beginnt sie in Schulen und Firmen Schulmaterial zu sammeln. Für sie steht bald fest, dass sie zurück will nach Kenia, um sich für die Menschen dort einzusetzen.Aus diesem kleinen Anfang entstehen verschiedene Hilfsprojekte. In allem erlebt sie, dass Gott ihren Einsatz lenkt. Er öffnet Türen und gebraucht das, was sie und ihre Mitstreiter ihm zur Verfügung stellen. Dabei beeindruckt Rileys Ehrlichkeit. Sie spricht auch Kämpfe und Fragen an, und beschreibt Erlebnisse, die zunächst einmal verwirrend, schwierig und aussichtslos aussehen. Gerade diese Offenheit ermutigt den Leser. Wenn Gott mit einem 13jährigen Mädchen so vielen Menschen helfen kann, warum lasse ich mich nicht auch von ihm gebrauchen?

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