"locker, fesselnd und emotional"
Inhalt & Story
Wenn Braxton Walker auf Tyson Langley trifft, sprühen die Funken – und nicht nur die guten. Tyson, der Star-Lacrossespieler und selbst ernannte König des Campus, ist das genaue Gegenteil von Brax: privilegiert, beliebt und ständig im Mittelpunkt. Brax, der düstere Einzelgänger mit einer kriminellen Vergangenheit, sieht in Tyson alles, was er verachtet – und dennoch auf merkwürdige Weise anziehend findet.
Der Klappentext sorgte dafür, dass ich im Dezember zu meiner ersten Gay-Romance gegriffen habe. Ohne die Netgalley-Adventskalender-Aktion hätte ich das Buch aus dem Second Chances Verlag wohl nie gelesen – aber jetzt habe ich ein neues Genre für mich entdeckt.
Die Spannung zwischen Tyson und Brax ist von Anfang an spürbar. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch typisch für Slow-Burn-Romance dauert es eine Weile, bis die Gefühle so richtig zünden – beinahe unerträglich, aber genial inszeniert.
Charaktere & Schreibstil
Die Figuren sind lebendig, authentisch und gut ausgearbeitet. Besonders Brax und Tyson wachsen einem schnell ans Herz. Der Schreibstil von Riley Hart ist locker, fesselnd und emotional, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Der Campus und die Sportwelt der Lacrosse-Spieler sind detailreich beschrieben, wodurch die Atmosphäre direkt spürbar wird. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe jede Seite regelrecht verschlungen.
Fazit & Empfehlung
Playing Games war für mich ein gelungener Einstieg in das Genre Gay-Romance, auch wenn mir etwas an emotionaler Tiefe fehlte. Zwischen all dem Spice kam die Charakterentwicklung teilweise zu kurz, aber der zweite Teil der Reihe könnte hier noch punkten.
Für Fans von Slow-Burn Gay-Romance, emotionaler Spannung und Campus-Liebe ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert. Ich freue mich darauf, das Genre weiterzuerkunden und weitere versteckte Rohdiamanten zu entdecken.