Final Girls

von Riley Sager 
4,0 Sterne bei35 Bewertungen
Final Girls
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Positiv (26):
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Der Hammer! Spannung ohne Ende, Verwirrspiel mit Protagonistin und Leser! Psychothriller mit gut ausgearbeiteten Details! TOP EMPFEHLUNG!

Kritisch (3):
tanteruebennases avatar

Schnell gelesener Pageturner - und doch enttäuschend. Die Charaktere werden zunehmend unglaubwürdiger und der Twist am Ende ist zu gewollt..

Alle 35 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Final Girls"

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang ...

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217309
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:31.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.06.2018 bei Audible Studios erschienen.

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    Yvo3vor 14 Tagen
    Final Girls

    Vor zehn Jahren hat Quincy als einzige ein Massaker überlebt und mühsam in ein normales Alltagsleben zurück gefunden. Eines Tages steht Sam vor ihrer Tür, die ähnliches erlebt hat und eine andere Überlebende wird tot aufgefunden. Nun muss Quincy sich der Vergangenheit stellen, denn sie kann sich an fast nichts erinnern

    Der Schreibstil war toll und flüssig und der Spannungsbogen war gut aufgebaut . Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Zum Anfang fand ich Quincy ein bisschen naiv, dass hat sich dann aber gelegt. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Es war überhaupt nicht vorhersehbar und spannend bis zum Schluss. Es ging aber schon sehr blutig in dem Buch zu. Im großen und ganzen ein sehr toller Thriller, der mir unter die Haut ging.

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ganz guter Thriller, der mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
    Nicht komplett überzeugend

    Auf dieses Buch bin ich durch das Cover und den Klappentext aufmerksam geworden. Es klang nach einem guten Thriller. Auch das Cover und der schwarze Buchschnitt haben mich angesprochen.

    Am Schreibstil habe ich nicht auszusetzen. 

    Ich kam mit der Geschichte im groben gut klar. Doch leider nicht mit den Protagonisten und Charakteren. Immer wieder tauchen Rückblenden auf die das Massaker von damals erklären. Man bekommt die Vergangenheit nur häppchenweise geliefert, so das man eigentlich bis zum Ende dran bleiben möchte da man doch neugierig ist.Doch Quincy ging mir persönlich einfach nur auf die Nerven. Sie handelte teilweise naiv und unlogisch. Wo ich mir als Leser dachte "Warum?". Man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt, was mir positiv aufgefallen ist. 

    Das Buch startet spannend und nimmt dann leider kurz drauf bis zum letzten Drittel an Spannung ab. Dies erschwerte das lesen, da die Geschichte einfach nur noch ohne Spannung erzählt wurde. Zum Ende hin kam wieder Spannung auf. Fand ich für einen Thriller zu wenig. Da hatte ich höhere Erwartungen.


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    Becky_loves_bookss avatar
    Becky_loves_booksvor einem Monat
    Erwartungen nicht erfüllt

    Weiße Typo für Autor und Titel auf schwarzem Hintergrund. Diese Schlichtheit und der Farbkontrast gefallen mir gut. Vor allem der schwarze Buchschnitt macht eine runde Sache daraus.

    Die Grundidee zu diesem Thriller hat mir gefallen und mich neugierig gemacht. 10 Jahre ist es her, dass Quincy ein Massaker überlebt hat. Sie ist nicht allein, denn Lisa und Samantha sind ebenfalls sogenannte Final Girls. Persönlich kennen sich die drei nicht. Das ändert sich, als Lisa tot aufgefunden wird. Samantha steht daraufhin bei Quincy vor der Tür. Und bald wird klar, dass Lisa keinen Selbstmord begangen hat.

    Durch die Begegnung mit Samantha und den darauf folgenden Ereignissen geht mit Quincy eine Veränderung vonstatten. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und ist gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

    Was das Lesen für mich spannend gemacht hat, waren die Rückblicke ins Quincys Vergangenheit. Ich konnte selbst miträtseln, was damals geschah.

    Zwar fand ich es an einigen Stellen zu langatmig, aber im Ganzen las sich das Buch ganz gut. Dem Leser werden immer wieder Wendungen präsentiert, mit denen er nicht rechnet.

    Fazit:

    Ich würde „Final Girls“ nicht unbedingt als nervenzerreißend-spannend bezeichnen, aber schon als solide Spannungsliteratur. Interessante Story und überraschendes Ende inklusive.

    3,5 Sterne

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    Manu2106s avatar
    Manu2106vor 2 Monaten
    Final Girls

    "Final Girls" musste ich lesen, denn der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht.

    Hierrum geht's :

    Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang ...

    Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ..

    Eine wahnsinns Geschichte, mir hat sie sehr gut gefallen, denn man weiß bis zum Schluß nicht genau was genau in Pine Cottage passierte, wie es dazu kam, und wer für das Massaker verantwortlich ist. So blieb es nicht aus, das Quincy auch bei mir nicht aus dem Schneider war, denn wer weiß, vielleicht hat sie das Massaker ja angerichtet? Den Gedanken hatte ich während des lesens öfter gehabt, ob es auch so war, das muss jeder selber lesen ;)

    Die Geschichte braucht zwar ein wenig um in Fahrt zu kommen, aber dies dauert nicht lange, und es lohnt sich wirklich dran zu bleiben, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, da ich wissen wollte wie es weiter geht. Gut Miträtseln kann man als Leser auch. Den Showdown und die Auflösung fand ich gelungen, sehr spannende Seiten zum Schluß.

    DIe Charaktere, vorallem Quincy sind sehr gut ausgearbeitet, eine sympathische Frau, der ich im Laufe der Geschichte aber gerne mal mit Pfanne eine übergezogen hätte ;)

    Auch die Schauplätze und Handlungen werden gut beschrieben, das Kopfkino läft einfach mit.

    Erzählt wird die Geschichte in Zwei Erzählsträngen, zum begleiten wir Quincy in der Gegenwart; dieser Part wird von ihr selbst erzählt, und dann den anderen Strang, indem wir nach und nach das Geschehen in Pine Cottage erleben.

    Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, der Mix aus Gegenwart und Vergangenheit tut dem Lesefluß nichts, es steigert ehr die Spannung.

    Die 413 Seiten wurden in 43 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt, plus Prolog und Epilog, sowie einige Kapitel die uns mit in die Vergangenheit nehmen.

    Das selber lesen kannn ich nur empfehlen, mir hat Riley Sager hier ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden beschert.

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Final Girls ist ein spannender und durchdachter Thriller mit vielen falschen Fährten und etlichen Wendungen.
    Manches wünscht man selbst seinem ärgsten Feind nicht

    Quincy hat sich recht mühsam ein normales Leben aufgebaut. Ihr Freund ist Anwalt, sie betreibt recht erfolgreich einen Backblog, der Kontakt zu ihrer Mutter beschränkt sich aufs Notwendigste - mit dem Cop, der sie als erstes nach ihrer Flucht gerettet hat, hält sie immer noch freundschaftlichen Kontakt. Aber alles gerät gehörig aus den Fugen, als Lisa, das andere Final Girl angeblich Selbstmord begeht.

    Hier und jetzt

    Die Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Zuerst wäre da das hier und jetzt. Quincy funktioniert so leidlich, indem sie Psychopharmaka schluckt. Aber ihre Fassade bekommt schnell Risse, als Samantha auftaucht. Man weiß zuerst gar nicht so recht, wer da wen aufstachelt Unsinn zu machen und warum die beiden tun, was sie eben tun. Allerdings beschleicht mich so nach und nach ein Verdacht :-)

    Vergangenheit

    Die Szenen, die sich in der Vergangenheit abspielen, geben einen Eindruck davon, was Quincy damals bei der Party passierte.Ich fand es ziemlich erschreckend, mitzulesen, wie die Jugendlichen damals ihre Party vorbereiteten und gleichzeitig zu wissen, wie diese Nacht enden wird. Ich hatte ständig das Gefühl, die Teenager warnen zu müssen - was natürlich gar nicht mehr gehen würde.

    Schwierige Sachlage

    Insgesamt fand ich es sehr schwierig durchzublicken, wer hier Freund und wer Feind ist. Je weiter ich in dem Buch kam, desto schwieriger wurde es. Riley Sager legt hier so einige Fährten, zündet diverse Nebelkerzen und ich falle erst mal auf alle rein :-) Am Ende klärt sich natürlich alles, aber bis dahin ist es ein sehr spannendes Katz-und-Maus-Spiel, dass mich auch wirklich bis zum Ende gefesselt hat.

    Mein Fazit:

    Final Girls ist ein spannender und durchdachter Thriller mit vielen falschen Fährten und etlichen Wendungen. Ein echts Highlight am Thriller-Himmel und hoffentlich nicht das letzte pannende Buch des Autors :-)

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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor 2 Monaten
    Gute Stimmung - schwacher Showdown

    „Final Girls“ wurde mir vom dtv-Verlag zugeschickt – einfach so. Brechstangen-Marketing? Keine Ahnung. Jedenfalls war es mit keinem Gewinnspiel verbunden, was die Sache doch ziemlich sympathisch machte. Den Autor kannte ich nicht, natürlich, Riley Sager ist ein Pseudonym und „Final Girls“ ist sein Debüt. Bei einer kurzen Recherche stieß ich auf einen Artikel, in dem er mit JP Delaney verglichen wurde – beide schrieben über starke Frauen. Offensichtlich ist es der neue Shit wenn Männer solche Bücher schreiben – Riley Sager wollte es gegen Ende aber etwas zu sehr.

    Quincy Carpenter ist Backbloggerin – das ist wie ein Buchblog, nur leckerer. Sie bäckt seit ihrer Kindheit, heute verdient sie ihr Geld damit, obwohl sie eigentlich genug davon hat. Für ein Interview bekam sie hunderttausend Dollar und kaufte sich eine Wohnung in einem reicheren Viertel in Manhattan. Quincy ist ein Final Girl, Final Girls werden Frauen in Horrorstreifen genannt, die ein Massaker überlebt haben – und das hat sie, nur war ihr Horrorstreifen die Realität. Vor zehn Jahren war sie mit Freunden in einer Hütte, die Pine Cottage genannt wurde – immer noch wird –, wo die Jugendlichen den Geburtstag von Quincys Freundin feierten. Dort wurden alle erstochen. Doch sie hat das Massaker überlebt und überwunden. Glaubt sie. Bis Samantha auftaucht, ebenfalls ein Final Girl. Sie will die Erinnerungen, die Quincy verdrängt hat, wiederbeleben. Das macht sie mit diversen Tests wie einem Spaziergang im Central Park um ein Uhr morgens. Oder sie füllt Quincy mit Alkohol ab und zwingt sie, Seinen Namen zu sagen – doch Quincy nennt ihn nur Er, wie eine gott-artige Figur, die über allem schwebt.

    Man ist eigentlich direkt in der Geschichte, die Stimmung ist gut und passt zum Setting. Schon recht früh lenkt Sager den Leser in eine bestimmte Richtung um dann wieder davon abzukehren – doch die Stelle bleibt im Kopf und wird später relevant. Danach plätschert die Handlung lange dahin, ohne jedoch langweilig zu werden – das macht Sager geschickt. Noch nie war ein Kennenlernen – eben jenes zwischen Quincy und Samantha – interessanter. Sager baut immer wieder Elemente ein, die den Leser am Buch halten. Dennoch weiß man nie, wo er mit der Geschichte hinwill, es gibt anfangs kein direktes Ziel. Man wird zwar dazu gebracht, Samantha mit ihrer geheimnisvollen und schmallippigen Art zu misstrauen, aber das kann es nicht gewesen sein?!

    Gerade bei Samantha tobt sich Sager aus, sie ist vermutlich der maskulinste Charakter in diesem Buch. Sie ist hart und tough, schlichtet Streits und riskiert selbst eine Anklage. Solche Sachen eben. Quincy hingegen ist sehr feminin mit ihrem Backblog; die, die sich nicht traut, ihrem Freund Jeff – der übrigens mehr Statist als Charakter ist – zu sagen, dass er beim Sex mal härter rangehen soll, und somit nie ein Happy End hat.

    Immer wieder gibt es Rückblenden zu eben jenem Massaker in Pine Cottage vor zehn Jahren, wo sie ihre beste Freundin Janelle dazu nötigt, endlich mal Sex zu haben und ihr ein Zimmer mit Craig zuteilt – oh ja, da bekommt man direkt Bock auf Sex. Das Setting im Pine Cottage erinnert schwer an den Film bzw. (mich eher, weil ich den Film nie gesehen habe) an das PC-Spiel „Friday the 13th", das vor ein paar Jahren erschien, was die Sache sehr atmosphärisch macht.

    Nun zum nicht so Guten: zu Beginn dachte ich, dass Quincy, Samantha und Lisa (ebenfalls ein Final Girl) das selbe Massaker überlebt haben, denn es ist nicht ganz ersichtlich, dass es nicht so ist (oder ich hab nicht aufgepasst, das kommt vor). Bei der Auflösung – die nebenbei bemerkt auch einem Toten Hosen Song aus den 90ern entsprungen sein könnte – macht es sich Sager aber viel zu einfach was die Charaktere betrifft. Das wirkt an den Haaren herbeigezogen und – wie oben geschrieben – etwas zu gewollt. Das hat die Stimmung dann doch etwas getrübt.

    Tl;dr: In „Final Girls“ von Riley Sager herrscht eine gute Stimmung, sowohl in der Hauptstory als auch in den Rückblenden, die Sager einflechtet. Die Charaktere sind stimmig und konträr. Alles in allem macht das Buch Bock – bis auf das Ende, das ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt und bei dem es sich Sager hinsichtlich der Charaktere zu einfach macht.

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    Inibinis avatar
    Inibinivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: spannend mit ein paar Schwächen
    spannend mit ein paar Schwächen

    Inhalt:

    Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang ...
     
    Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ...

    Meine Meinung:
    In Quinzy konnte ich mich gut hineinversetzen und ich hab sie gerne begleitet. Zu dem Rest der Charaktere kann ich nicht viel verraten ohne zu spoilern, aber ich hätte mir teilweise gewünscht, dass die Charaktere noch ein wenig mehr ausgearbeitet worden wären.

    Den Schreibstil und den Aufbau mit Gegenwart/Vergangenheit fand ich super und total fesselnd, weil ich so immer weiterlesen wollte, um wieder Neues zu erfahren 😊

    Die Story habe ich mir vom Klappentext etwas anders vorgestellt, aber die Geschichte hat mir trotzdem gut gefallen, v.a. das Miträtseln! Allerdings fand ich ein/zwei Entwicklungen etwas seltsam, wo ich Quinzy auch nicht ganz verstanden habe, warum sie das macht.

    Die ganze Zeit herrscht eine gewisse Grundspannung, die überwiegend aus dem Ungewissen/der Vorahnungen (ich kann da leider nicht genauer drauf eingehen, weil ich sonst wahrscheinlich etwas spoilern würde) besteht. Aber dass der Spannungsbogen konstant hoch war, kann ich nicht sagen. Da hätte ich mir etwas mehr versprochen.

    Das Ende war sehr spannend und schlüssig und mit einigen Überraschungen. Ich hatte zwar eine leise Vermutung, aber die hatte ich da auch schon länger aus den Augen verloren, sodass mich das Ende überzeugen konnte!

    Für mich blieb an Ende nur eine Frage offen, die zwar nicht so wichtig ist, mich aber doch interessiert hätte.
    Insgesamt kann ich den Thriller weiterempfehlen. Ich habe zwar ein paar Kritikpunktebei den Personen, der Spannung und einen wagen Verdacht gehabt, der sich dann ja bestätigt hat, aber dennoch war das Buch total fesselnd, überraschend und gut für zwischendurch!
    4/5 Sternchen. 

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    twentytwovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine komplexe Story mit einem unerwartetem Ende.
    Final Girls

    Quincy Carpenter, die als einzige das Massaker an ihrer Freundesclique überlebt hat, wird durch das unverhoffte Auftauchen eines der anderen sogenannten drei Final Girls erneut mit der Tat konfrontiert. Wenig später gerät ihre mühsam aufgebaute Scheinwelt schwer ins Wanken und sie muss sich der Tatsache stellen, dass sie mit dem damaligen Geschehen noch lange nicht abgeschlossen hat. Zum Äußersten getrieben, beginnt sie eigene Nachforschungen anzustellen. Doch die Ergebnisse sind alles andere als ermutigend und lassen sie das Schlimmste vermuten. Aber erst, als ihr die wahren Zusammenhänge klar werden, beginnt sie zu begreifen wer ihr wahrer Gegner ist.

    Fazit
    Ein äußerst komplexe Story, die sich subtil an die mentalen Grenzen der Opfer herantastet, bevor die überraschende Auflösung dem Grauen ein Ende setzt.

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    LeseBlickvor 3 Monaten
    Wärst du auch ein Final Girl?

    Inhaltsangabe
    Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang...
    Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah...

    Meine Meinung
    Mit diesem Thriller trifft der Dtv Verlag und natürlich auch der Autor Riley Sager genau meinen Geschmack. Als ich das Cover sah und den zugehörigen Klappentext las, war mir das sofort klar.
    Auch wenn einige bei folgender Aussage schmunzeln oder den Kopf schütteln werden, kann ich von mir sagen, dass ich die Ambitionen zu einem Final Girl hätte.

    Im Buch selbst ist die Rede von drei Final Girls.
    Jede der jungen Frauen hat ein Massaker überlebt.
    Lisa überlebte ein Massaker in ihrem Studentenwohnheim.
    Samantha überlebte vier Jahre später den Angriff des Sackmanns.
    Und weitere acht Jahre später entkam die 19- jährige Quincy als Einzige dem Pine Cottage- Massaker.

    Viele Jahre liegen dazwischen, aber alle drei Frauen haben ihre ganz persönliche, schreckliche Geschichte zu erzählen, werden von bösen Erinnerungen verfolgt und von den Medien als Final Girls bezeichnet, die Einzigen, die überlebten.

    Beim Lesen fielen mir des Öfteren Ähnlichkeiten zu typischen Horrorfilmen auf.
    Für mich allerdings kein Punkt, der hier negativ auffällt. Auch in den Filmen überlebt meist nur eine Figur. Und ab den ersten Szenen rätsele ich bereits immer, wer dies sein könnte. Pine Cottage erinnert mich zu dem an ein typisches Setting in einem Horrorfilm. Euch sei an dieser Stelle nochmal gesagt:
    Fahrt niemals mit einer Clique in einen tiefen Wald, in eine verlassene Hütte, um euch dort mit Alkohol und Drogen die perfekte Party zu geben.

    Quincy als Hauptfigur in dieser Geschichte gefiel mir super.
    Man merkt sehr gut, dass der Autor sich vor allem bei ihrer Charakterdarstellung besonders viel Mühe gegeben hat. Es sind die Feinheiten, die ihre Person zu etwas Interessantem machen.
    Seit dem Massaker von Pine Cottage kann Quincy sich an nichts erinnern. Erst als sie blutüberströmt in den Armen eines Polizisten lag, setzen ihre Erinnerungen wieder ein. Dann hat sie diese Macke Dinge zu sammeln und zu stehlen, in denen sie sich spielgelt, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Und ein fast tägliches Ritual ist die Pille Xanax mit einem Schluck Traubenschorle.

    Der Autor wechselt in seinem Roman zwischen zwei Handlungsperspektiven.
    Zum einen erlebt man als Leser mit Quincy die Zeit nach Pine Cottage, zum anderen versetzt uns der Autor 10 Jahre zurück, als die Clique um Quincy sich aufmacht zur Waldhütte namens Pine Cottage. Auch dieser Wechsel gefiel mir unglaublich gut. Den Strang in der Vergangenheit nutzt der Autor, um nach und nach Licht in Quincys Amnesie zu bringen. Gefühlt weiß man als Leser eher was gestehen ist, als Quincy selbst.

    Aber in diesem Thriller geht es nicht nur um Quincy. Wie es der Titel verrät, geht es um alle drei Final Girls. Nach einem schrecklichen Vorfall sind sämtliche Ohren und Augen gespitzt, Gefahr liegt in der Luft.
    Riley Sager spielt in dem Buch mit der Täter- und Opferrolle der einzelnen Figuren.
    Sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit konnte er ordentlich für Verwirrung sorgen und trotz vieler kleiner Details einen guten Bogen schlagen.

    „Ich will dir beibringen, ein Final Girl zu sein.“
    (S. 413)

    Hinsichtlich der Spannung konnte man einen Unterschied zwischen den beiden Zeitebenen spüren. In Pine Cottage konnte man förmlich das nahende Ende anfassen, die Luft brannte und ich wollte da einfach nicht weg. Durch die Amnesie der Hauptfigur, ist man als Leser einfach über jedes Fuzelchen von Information dankbar.
    In der Gegenwart war lediglich eine Gefahr spürbar, die Seiten an sich haben sich allerdings deutlich entspannter lesen lassen. Aber dafür überzeugt der Autor in der Gegenwart mit etlichen Wendungen und Überraschungsmomenten.

    Mein Fazit
    Riley Sager stellt uns mit „Final Girls“ sein Debüt vor.
    Nach diesem Thriller, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, werde ich die Augen nach der deutschen Veröffentlichung seines zweiten Thrillers „The Last Time I Lied“ offen halten.
    Dieses Buch ist für mich optisch ein absolutes Highlight.
    Schlicht, mit großer Schrift und prägnanten Farben sticht einem das Cover förmlich in die Augen.
    Für alle Thriller-Fans eine ganz klare Leseempfehlung.

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    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mal ein Thema, was ich bisher in Thrillern noch nicht gelesen habe. Bis auf ein paar Schwächen empfehlenswert!
    Mal ein neues Thema

    INHALT:

    Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah …

    MEINUNG:

    Final Girls ist ein Buch, dass ich vor Monaten in der Vorschau entdeckt hatte und mich riesig darauf gefreut. Auch optisch kann man sich diesem Buch kaum entziehen, denn durch den schwarzen Buchschnitt und der großen weißen Schrift auf schwarzem Grund ist es sehr auffällig.

    Als Final Girl wird die Überlebende eines Massakers/ eines Serienmörders bezeichnet. Quincy ist so Final Girl, möchte aber davon aber nichts wissen und schon gar nicht als ein solches Mädchen gesehen werden. Quincy kann (und will) sich nicht mehr daran erinnern, was damals geschah als all ihre Freunde auf brutalste Art und Weise starben. Sie hat das alles hinter sich gelassen, lebt jetzt in New York, ist verlobt mit einem Anwalt und betreibt einen Back-Blog. Diese Idylle gerät mit dem Tod von Lisa und dem Auftauchen von Samantha bei ihr gehörig ins Wanken.

    Das ist auch ungefähr die Stelle, an der ich mich gefragt habe, was der Thriller für eine Richtung einschlagen möchte. Der Autor lässt sich hier viel Zeit, um Quincys so mühevoll aufgebaute glückliche Fassade bröckeln zu lassen. Das wird vor allem durch Samantha provoziert, die für mich die ganze Zeit fragwürdig blieb und der ich als Leser nicht über den Weg getraut habe. Quincy gerät während ihr gemeinsamen, nächtlichen Streifzügen immer mehr in eine Richtung, die nicht vereinbar mit dem Bild von Quincy ist, was ich am Anfang von ihr hatte. Auf der anderen Seite ist das nach so einem einschneidenden Erlebnis vielleicht aber auch verständlich und sie hat das jahrelang unterdrückt, dass sie eben doch keine normale junge Frau ist, sondern ein Final Girl.

    Im Verlauf der Geschichte kommen Quincys Erinnerungen langsam zurück und man merkt, dass vielleicht doch nicht alles so war, wie es zunächst den Anschein hatte. Am Anfang fehlte mir so ein bisschen der rote Faden, aber als ich am Ende angekommen war, hat plötzlich alles Sinn gemacht.

    FAZIT:

    Final Girls ist ein Thriller der sich thematisch von anderen in seinem Genre absetzt, da hier dem (Thriller-)Leser mal etwas gänzlich Neues geboten wird. Die Spannung und die Entwicklung der Geschichte lassen für meinen Geschmack in den ersten zwei Dritteln etwas Zeit. Im letzten Drittel konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen.

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