Risa Wataya Hinter deiner Tür aus Papier

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Inhaltsangabe zu „Hinter deiner Tür aus Papier“ von Risa Wataya

Hatsu wundert sich selbst, dass sie sich für so einen wie Ninagawa interessiert: einen Jungen mit Stromausfallaugen und krummem Rücken, der sich hinter Modezeitschriften versteckt und immer übrig bleibt - genau wie sie. Doch er hat sie noch gar nicht bemerkt – bis sie ihm von ihrer Begegnung mit dem Model Ori-chan erzählt. Seit Jahren ist Ninagawa ihr glühendster Fan, sammelt alles über sie und hütet es wie einen Schatz. Und so lädt er Hatsu ein, ihn zu besuchen, in seinem Zimmer hinter dem Wäschebaum, das vor ihr noch niemand betreten hat …

Toller Roman! Lässt ein sehr schönes Gefühl zurück. Man sollte sich aber eventuell etwas mit der japanischen Kultur auskennen.

— FrauWunder
FrauWunder

Zu schlecht zum lesen...ich habe abgebrochen...ich habe den Sinn in der Geschichte nicht kapiert. Das war mit zu komisch, besonders Hatsu. Ist das Hass, Liebe oder Hass-Liebe? Ich frag mich warum es überhaupt einen Preis gewonnen hat...

— hana
hana

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  • eine berührende geschichte

    Hinter deiner Tür aus Papier
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    17. January 2017 um 14:01

    Hatsu und Ninagawa bleiben bei einer Gruppenarbeit als einzige übrig. Als Ninagawa eine Zeitschrift mit einem bekannten Sternchen am Modehimmel sieht, spricht ihn Hatsu das erste Mal an. Bei dem Model handelt es sich um Ori-chan, ein Model, das Hatsu durch Zufall über den Weg gelaufen ist. Sofort ist Ninagawa Feuer und Flamme und möchte alles über das Treffen wissen. Als Hatsu dann auch noch überraschenderweise von Ninagawa eingeladen wird, stellt sie fest, dass Ninagawa im wahrsten Sinne des Wortes ein Hardcorefan ist. In seinem Zimmer finden sich überall Zeitschriften mit Ori-chan. Nach und nach schließen die beiden Freundschaft miteinander, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können. Mich hat die Geschichte wirklich sehr berührt. Zwei Außenseiter, die sich miteinader anfreunden. Man merkt deutlich, dass Hatsu sehr unter der falschen Freundschaft zu ihrer angeblichen besten Freundin leidet. Diese ist nur mit Hatsu "befreundet", damit sie den anderen etwas zu erzählen hat. Ninagawa ist - so sonderlich wie er auch ist - der einzige Halt in Hatsus Leben und auch ihr einziger Lichtblick.

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  • Seltsam-Typisch japanisch?

    Hinter deiner Tür aus Papier
    PanPanReader

    PanPanReader

    13. November 2016 um 11:12

    Das die Japaner ein lustiges und zumeist auch merkwürdiges Völkchen sind, dass wissen wir ja alle spätestens nachdem wir uns mal die Werbespots aus diesem Land ansehen. Da schüttelt es einen doch manchmal etwas mehr, als man zuerst meinen mag. So ging es mir auch bei diesem Buch. Es wird als Kinder-/Jugendbuch angepriesen, aber die Sachen, die ich da raus gelesen habe, waren alles andere als kinderfreundlich. Entweder ist mein Verstand schon zu korrumpiert von meinen Erfahrungen als Erwachsene oder die Japaner nehmen diese Grenze wirklich nicht so ernst und es ist für japanische Kinder normal, wenn ein Mädchen einem Jungen weh tut und der das zu mögen scheint... Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Kernaussage, falls denn eine vorhanden ist, immer noch nicht gefunden und werde es wohl auch nie. Der Schreibstil war zwischenzeitlich sehr kunstvoll und wirklich angenehm für das Auge, aber im großen Gesamtbild... ist es einfach nur verwirrend. Wenn man nicht die ganze Zeit dran bleibt, blickt man gar nicht mehr durch und man muss nochmal von Vorne anfangen. (also einige Kapitel zurück blättern.) Die Erfahrung hat mir jetzt erst einmal gereicht.

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  • Kann man lesen, muss man aber wirklich nicht

    Hinter deiner Tür aus Papier
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    22. July 2014 um 20:22

    Hatsu gilt eher als zurückhaltend, als Aussenseiterin in ihrer Klasse. Ninagawa ist genau wie sie, eher der Aussenseiter, jemand, der von anderen kaum beachtet wird. Und doch oder gerade deshalb findet sie den jungen Mann interessant: Seine Stromausfallaugen, sein krummer Rücken, als das ist für sie unsagtbar interessant. Er jedoch bemerkt sie nur am Rande und versteckt sich lieber hinter seinem Berg aus Modemagazinen, in welchen sich sein großes Idol Ori-chan befindet. Als Hatsu ihrem Freund erzählt, dass sie Oni-chan bereits getroffen hat, beginnt dieser sich endlich für sie zu interessieren und lädt sie schließlich zu sich nach Hause ein. Ninakawa ist Oni-chans größter Fan und beschließt, Hatsu bei ihrem Besuch sein Zimmer hinter dem Wäschebaum zu zeigen, das Zimmer, dass vor ihr noch nie jemand betreten hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich.. wie soll ich mich ausdrücken, ohne dass man es in den falschen Hals bekommt, wie es schon ein paar Mal passiert ist. Der Schreibstil des Buches gefiel mir so eigentlich ganz gut, die Autorin wusste sich auszudrücken, aber mit den Charakteren an sich bin ich einfach nicht richtig warm geworden. Im Klappentext wurde zudem angekündigt, dass das Buch erotische Passagen enthalten soll, aber die haben mir in diesem Buch wirklich gänzlich gefehlt und an einem eher scheuen Kuss, ist für mich nichts sonderlich erotisches zu finden.  Hatsu war mir zudem irgendwie ein bisschen unsympatisch. Sie versteift sich fast schon total darauf, dass sie mit niemand anderem befreundet sein will und verachtet ihre einzige und beste Freundin dafür, dass diese in der Oberstufe neue Freunde findet und zeigt ihr dieses auch nicht nur einmal auf zu deutliche Art. Ninagawas Wahn, was dieses Model angeht, war fast schon ein wenig befremdlich und doch war er mir zumindest teilweise ein wenig sympatischer als Hatsu, gerade weil er sich oftmals nicht unterkriegen lässt, obwohl er scheinbar nicht der Typ Junge zu sein scheint, für den sich Mädchen wirklich interessieren.  Ob die beiden letztendlich wirklich zueinander finden oder ob es bei diesen kleinen Begegnungen bleibt, bleibt offen und lässt den Leser eher etwas verwirrt zurück. Trotz des eigentlich guten Schreibstils gehört dieses Buch für mich eher zur Kategorie, kann man lesen muss man aber nicht und ist vielleicht auch einfach nur überbewertet, als wirklich begriffen worden.  (Und ja, ich gestehe ehrlich.. ich habe nicht die geringste Ahnung, was die Autorin mit diesem Werk überhaupt sagen wollte. oô)

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  • Zauberhafter Roman

    Hinter deiner Tür aus Papier
    FrauWunder

    FrauWunder

    10. April 2014 um 02:09

    Hatsu ist eine Außenseiterin in der Schule. Sie versucht die Stunden damit zu überstehen, dass sie sich so gut es geht unsichtbar macht. Selbst ihrer alten Freundin Kinuyo und ihrere neuen Clique geht sie aus dem Weg. Aufgrund einer gemeinsem Schularbeit kommt Hatsu eines Tages in Kontakt zu Ninagawa - auch einem Außenseiter. Dieser ist großer Fan eines berühmten Models. Da Hatsu dieses Model einmal persönlich getroffen hat, entsteht ein Kontakt auch außerhalb der Schule. Und ohne, dass sie es selbst richtig bemerkt, entwickelt Hatsu Gefühle für Ninagawa. Vorweg: Das Buch erzählt keine klar abgegrenzte Geschichte! Das Ende bleibt etwas offen und einiges überbleibt der Interpretation des Lesers. Zudem wird hier keine LIebesgeschichte im herkömmlichen Sinne erzählt. Trotzdem - oder gerade deswegen(?) - ist das Buch unglaublich Lesenswert. Der Klappentext wird dem Buch absolut nicht gerecht, da hier viel mehr als eine Liebesgeschichte erzählt wird. Das Buch umreißt Themen wie Freundschaft, die Stellung in der Gesellschaft, Erwachsenwerden, Verliebtheit, Alleinsein, Auseinandersetztung mit sich selbst etc. All dies wird nicht platt thematisiert, sondern geschieht ganz natürlich durch einen Einblick in Hatsus Leben. Nach dem Lesen bleibt ein schönes Gefühl zurück, man sinniert noch lange weiter über bestimmte Passagen und entdeckt immer mehr darin. Das Buch hat hier teilweise sehr schlechte Kritiken bekommen. Natürlich lässt sich über Geschmack nicht streiten. Allerdings benötigt man für dieses Buch eventuell etwas Wissen über die japanische Kultur. In Japan ist es sehr wichtig, der Stellung in der Gesellschaft gerecht zu werden.  Zudem wird über Gefühle nicht sehr offen geredet. Wenn man diese beiden Digne im Hinterkopf behält, ist dieses Buch sicherlich zugänglicher. Für mich ein klares 5-Sterne-Buch!

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  • Schwierig zu beschreiben

    Hinter deiner Tür aus Papier
    Maus71

    Maus71

    19. May 2013 um 01:15

    Ich habe dieses Buch heute im Buchladen entdeckt, mitgenommen und direkt gelesen. Da es sehr dünn ist mit seinen 150 Seiten, war das fertig lesen auch kein Thema. Beim Stöbern in der Buchhandlung ist mir Risa Watayas Buch wegen dem Cover aufgefallen. Im ersten Moment dachte ich, es handelt sich um ein Manga, was jedoch nicht der Fall ist. Die Gestaltung des Covers gefiel mir gut und auch der Klappentext war ansprechend. Das Mädchen sieht irgendwie traurig aus. Heute Morgen hatte ich "Sperm & Egg" fertig gelesen, ein Buch über zwei amerikanische Jugendliche in den 80er Jahren, das mir gar nicht gefallen hat. Interessant war für mich der riesige Unterschied  zu den hier beschriebenen Protagonisten Hatsu und Ninagawa.  Die Handlungen bzw. das Verhalten der beiden erscheint seltsam. Das dürfte jedoch darauf zurückzuführen sein, dass die japanische Gesellschaft sich deutlich von unserer unterscheidet. Gefühle werden hier wohl eher verborgen, als bei uns. Hatsu und Ninagawa sind Außenseiter in ihrer Schulklasse und kommen sich näher - auch wenn dies nicht so offensichtlich ist.  Fazit: Wie auch die Bücher anderer japanischer Autoren lässt einen "Hinter deiner Tür aus Papier" etwas ratlos zurück. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sternen geben, wenn das möglich wäre. 

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  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    merle81

    merle81

    12. October 2010 um 13:27

    Hatsu und Ninagawa sind beide die Außenseiter ihrer Klasse. Kaum verwunderlich, dass gerade diese beiden sich näher kommen. Hatsu mehr aus einer Not heraus angetrieben und später voller merwürdiger Zuneigung heraus und Ninagawa gibt sich auch nur mit Hatsu ab weil diese sein Idol, das Topmodel Orichan schon getroffen hat.... Diesem kurzen Roman fehlt es an Spannung und meiner Meinung nach sogar an einer ordentlichen handlung. Wer einen roten Faden sucht, der sucht meiner Ansicht nach vergebens... Fazit: In der Flut vieler guter Bücher kann man auf dieses zu lesen getrost versichten

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  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2010 um 14:05

    Hatsu Hasegawa ist in der neuen Klasse Außenseiter. Wenn Gruppen gebildet werden sollen, bleibt sie übrig. Man nennt das "Lastminute-Canceln" und Hatsu hasst diesen Ausdruck. Doch einmal fällt ihr der Junge auf, der auch übrig bleibt. Ninagawa. Er hat ein viel zu langes Pony, liest Modezeitschriften und sein ganzer Lebensinhalt trägt den Namen: Supermodel Ori-chan. Er verschanzt sich im Haus seiner Eltern in seinem Zimmer, das einen Minikühlschrank und seltsame Puppen beeinhaltet und in einer riesigen Kiste sammelt er alles. Alles über Ori-chan. Und der einzige Grund, warum Ninagawa der einsamen Hatsu, die selbst ihre Freundin aus der Grundstufenzeit Kinuyo an die Anderen zu verlieren scheint, seine Aufmerksamkeit schenkt, ist der, dass Hatsu Hasegawa dem Model Ori-chan schon einmal begegnet ist. Dieses Buch gefiel mir schon allein wegen seines Titels. Es hat den typisch japanischen Stil und die Sprache ist voller Poesie. Die Protagonistin Hatsu hat einen Hass auf die Alltäglichkeit des Lebens, die sich in der Schule abspielt. Sie möchte nicht zu denen gehören, die laut und albern kichern und immer nur den Schein verzweifelt zu wahren suchen. Hatsu war auch mal eine von ihnen und hat es satt, diese Anstrengungen, den anderen zu gefallen, auf sich zu nehmen. Und dann ist da der Junge, der auch kein Interesse an dem Trott hat. An dem Anpassen. Als Hatsu mehr und mehr hinter sein Geheimnis kommt, beginnt sie immer mehr wütend zu werden, traurig, hilflos. "Es ist ekelhaft!" "Was denn?" "Die Art, wie du ständig sagst." Denn Ninagawa lässt nichts in sein Bewusstsein, außer diese Frau, mit der sich Hatsu nicht messen kann und von der sie den Jungen nicht losbekommt. Eine ziemlich einseitige Liebesgeschichte, die nicht offen als solche dargelegt wird. Hatsu merkt nicht, was sie wirklich für Ninagawa empfindet und reagiert völlig verzweifelt. Der Romman ist wunderschön in der Sprache, anders und macht nachdenklich. Ein Manko hat er allerdings: den Schluss. Deshalb gebe ich nur 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    KirschMuffin

    KirschMuffin

    10. August 2008 um 14:25

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich zuvor nur gutes darüber gehört hatte und wie ich es durchgelesen hatte, kam die Enttäuschung dieses Buch wurde eindeutig überbewertet.

  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    Leela

    Leela

    16. March 2008 um 01:50

    "Hinter deiner Tür aus Papier" gehört zu jenen Büchern, die deutlich überbewertet werden; man liest es und fragt sich hinterher: "Das sollte es wirklich gewesen sein?" Gut, so schlimm war es hier nicht, man muss sich nur darüber im Klaren sein, was man denn liest - eine Geschichte über zwei Jugendliche, beides Außenseiter, die sich langsam aneinander annähern...oder auch nicht, denn das Ende des Buches lässt den Leser ziemlich im Regen stehen. Einen roten Faden sucht man leider vergeblich, weshalb das Buch schwer zu beschreiben ist: Um was geht es der Autorin? Wirklich um die Außenseiter-Thematik? Oder will sie eine Liebesgeschichte schreiben? Die Probleme von Jugendlichen beleuchten? Einen Einblick in die japanische Kultur geben? An und für sich ist von allem etwas vorhanden, nur steht es ein wenig zusammenhanglos im Raum. Die Sprache der Autorin ist angenehm zu lesen, das Buch an und für sich zu teuer, die Aufmachung des Buches jedoch ganz okay (relativ stabil und gut in der Hand liegend). Negativ fällt natürlich die Manga-ähnliche Zeichnung auf, mit der das Buch automatisch in die Manga Ecke geschoben bzw. Mangaleser angesprochen werden sollen. Es ist ja nicht so, dass jedes Buch aus Japan automatisch gleichbedeutend mit einem Manga aus Japan wäre...aber was rede ich. Jedenfalls hätte man aus der Geschichte mehr machen können; für ein kurzweiliges Lesevergnügenist das Buch allemal geeignet, aber man sollte nicht zu viel erwarten, denn die zahlreichen absolut-positiven Kritiken darüber sind schlicht irreführend.

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  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    Captiva

    Captiva

    16. August 2007 um 20:26

    Hatsu und Ninagawa sind die absoluten Aussenseiter in der neuen Klasse an der Oberschule. Hatsu, die Ich-Erzählerin, leidet unter dieser Situation und fühlt sich von Ninagawa, der sich mit seinem sonderbaren Verhalten und Aussehen unmöglich macht, wider Willen angezogen. Seine schon fast krankhafte Obsession für das sin-gende Supermodel Ori-Chan findet sie abstossend und interessant zugleich. Wäh-rend eines gemeinsamen Ori-Chan-Konzertbesuches entdeckt Hatsu ihre Gefühle für Ninagawa – starke, beunruhigende und ganz neue Empfindungen. – Ein 1. Liebe- und Entwicklungsroman der eher fremden Art. Welche Gefühle Hatsu nun gegenüber diesem merkwürdigen Jungen empfindet, was sich auf dem schmalen Balkon auf der Tatamimatte eigentlich abspielt, bleibt in der Schwebe. Doch weshalb das Buch in Japan ein Riesenerfolg ist, ist klar: Die trotzige Selbstbehauptung zweier jugendlicher Individualisten in einer Gesellschaft von Kollektivismus, rüttelt auf. Nicht ganz un-schuldig am Hype sind sicher auch die Jugend und Schönheit der Autorin (Risa Wa-taya war 17, als sie ihren ersten Roman veröffentlichte). Bei uns machen der ge-heimnisvolle Titel, das gelungene, bewusst an Mädchen-Manga erinnernde Cover und die Neugierde, dem Geschmack von Millionen von jungen Japanern auf die Spur zu kommen, Lust zum Lesen. Leider ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Für Hardcore-Japanfans.

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  • Rezension zu "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya

    Hinter deiner Tür aus Papier
    hana

    hana

    02. July 2007 um 22:13

    Ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen den Roman "Hinter deiner Tür aus Papier" von Risa Wataya zu ende zu lesen, ich fand das die Geschichte keine Spannung aufbaut. Ich konnte dafür einfach nur 1 Sterne vergeben...gott sei Dank ist der Roman nicht so lang, trotzdem habe ich es nicht bis zum Ende geschafft...dabei lese ich oft auch nicht so gute Romane zu ende, einfach auch Prinzip. Klappentext: Hatsu wundert sich selbst, dass sie sich für so einen wie Ninagawa interessiert: einen Jungen mit Stromausfallaugen und krummem Rücken, der sich hinter Modezeitschriften versteckt und immer übrig bleibt - genau wie sie. Doch er hat sie noch gar nicht bemerkt, bis sie ihm von ihrer Begegnung mit dem Model Ori-chan erzählt. Seit Jahren ist Ninagawa ihr glühendster Fan, sammelt alles über sie und hütet es wie einen Schatz.Und so lädt er Hatsu ein, ihn zu besuchen, in seinem Zimmer hinter dem Wäschebaum, das vor ihr noch niemand betreten hat. Cover: Das Cover fällt durch die rosa/pinke Farbe auf und ich mag diesen Hintergrund mit den Kirschblüten, die an alte japanische Zeichnungen angelehnt ist. Man merkt anhang des Covers sofort, dass es sich um eine japanische Geschichte handelt, wobei ich allerdings das Mädchen hässlich gezeichnet finde. Story / Charaktere / Sprache / Gesamteindruck: Ich habe nicht gemerkt, worauf der Roman am Ende hinarbeitet. Ich habe fast bis zum Ende gelesen (keine Ahnung, wie ich das geschafft habe) und dann das Ende gelesen...und habe nur gedacht "Häh...wozu waren jetzt die 150 davor gut?" Am Ende war ich so schlau wie vorher und richtig verstanden habe ich die Beziehung zwischen Hatsu und Ninagawa auch nicht. Sprachlich ist die Geschichte nichts besonders, sie lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich konnte mich mit den Charakteren gar nicht identifizieren, irgendwie waren die alle zu abgehoben und verrückt.^_^ Die Außenseiterthematik finde ich allerdings sehr realistisch und interessant. Autorin: Die japanische Schriftstellerin Risa Wataya gehört zu eine gefeierten Autorin in Japan. 2003 erhielt sie, mit nur neunzehn Jahren, den bedeutendsten japanischen Literaturpreis für diesen Roman. Warum verstehe ich persönlich allerdings nicht. *Zielgruppe: * Jugendliche Leser, ich denke so ab 14 Jahren, wobei ich mir vorstellen kann, dass ältere Leser die Thematik besser gefällt. Ich weiß nciht mehr wie alt Hatsu ist, aber ich stelle sie mir 16/17 Jahre alt vor und ich denke, dass das auch die Hauptzielgruppe darstellt. Zusammenfassung/eigene Einschätzung: Ich habe den Roman nicht zu ende gelesen, weil ich ihn zu langweilig fand und ich irgendwie nie richtig verstanden habe, was mir die Autorin jetzt mit diesen knapp 170 Seiten sagen wollte. Die Grundidee ist ja ganz schön, aber nicht gut umgesetzt. Für die 12€ hätte ich mir ein Buch mit mehr Seiten und Inhalt kaufen können. Wer allerdings die Thematik und Japan mag könnte diesen Roman lieben...muss man aber nicht...der Roman ist meiner Meinung nach überbewertet worden.

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