Dampfnudelblues

von Rita Falk 
4,3 Sterne bei580 Bewertungen
Dampfnudelblues
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (493):
Zirbis avatar

Immer was los in Niederkaltenkirchen. Netter Heimatkrimi!

Kritisch (14):
svenskaflickas avatar

Gefiel mir besser als das erste Buch. Habe mich an den eigenartigen Stil wohl gewöhnt. Krimi ist es dennoch keiner.

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Inhaltsangabe zu "Dampfnudelblues"

Gerade läuft s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: "Stirb, du Sau!" hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423219112
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:360 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.05.2011 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    RoRezeptes avatar
    RoRezeptevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Fall blieb bis zum Ende offen und brachte einige spannende Geschehnisse mit.
    der Fall blieb bis zum Ende offen

    Endlich zurück in Niederkaltenkirchen beim sympathischen Franz Eberhofer, der nach dem Vierfachmord endlich wieder zur Ruhe kam. Doch nun droht der zweite Fall für den bekannten Dorfpolizisten und die Ruhe mit den gemütlichen Mittagspausen bei der Oma sind vorbei. Der Realschulinspektor Höpfl, dem alle Schüler und Lehrer nur den Tod wünschen, ist nun wirklich tot. Die meisten geben sogar zu, dass sie glücklich sind, dass der Höpfl nun weg ist.. Zermatscht von dem Zug kann man leider nicht mehr sagen, ob es überhaupt ein Mord war oder nicht nur ein Selbstmord. Die PI Landshut ruft Eberhofer zur Ordnung - er solle lieber den Verkehr regeln und bei den hiesigen Fußballspielen für Ordnung sorgen.

    Doch der Franz hat's in der Nase und glaubt nicht an einen Selbstmord - er fängt wieder an auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt viele neue Details über den Höpfl, die keiner geahnt hatte.

    "»Du, warte, ich hab ein paar Schamhaare. Kannst du dir die einmal anschauen?« »Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, warum ich mir deine Schamhaare anschauen soll.« »Es sind nicht meine.« Der Günther lacht. »Ja, kein Problem. Wie soll ich sie kriegen?« »Ich würd dann, sagen wir, morgen Vormittag nach München fahren. Würde das passen?« »Passt einwandfrei, Fanz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen bei Landshut. Bis morgen!«"

    Natürlich gibt es wieder viel Humor und Komik im Dampfnudelblues, auch wenn Franzl's Susi ziemlich lange nach Italien reist.. viel zu lange... Aber das würde er natürlich nicht zugeben. Stattdessen darf er jetzt für die kleine Uschi, die Tochter seines heißgeliebten Bruders, Babysitten. Aber die Sushi liebt ihn mehr als seinen Bruder - das gleicht die Arbeit wieder aus.

    Rita Falk ist mit Dampfnudelblues eine absolut gelungene Fortsetzung von Winterkartoffelknödel gelungen. Der Fall blieb bis zum Ende offen und brachte einige spannende Geschehnisse mit. Ich bin nun leider infiziert und werde definitiv Band 3 lesen :)

    Die Rezepte aus Dampfnudelblues findet ihr unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/dampfnudelblues-rita-falk

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    sheena01s avatar
    sheena01vor 2 Monaten
    Fall Zwei für Kommissar Eberhofer

    Inhalt:
    Kommissar Eberhofer sieht sich mit zwei Todesfällen konfrontiert, die auf den ersten Blick nach tragischen Unfällen aussehen: so wird zuerst ein junger Drogentoter mit einer Überdosis, und danach auch noch Realschulretor Höpfl tot auf den Gleisen gefunden. Zwei Todesfälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, oder doch?

    Handlung:
    Recht rasch ist eine Verbindung zwischen einem jungen Drgentoten und dem Realschulrektor Höpfl hergestellt. Dazu kommt, dass der Höpfl knapp vor seinem Tod bedroht worden ist, da er als Schulrektor nicht allzu beliebt war, kommen mehrere Personen als Verdächtige infrage. Wird es Eberhofer gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen? Zusätzlich läuft es bei Eberhofer im Privatleben nicht ganz rund: sein Augenstern Susi verliebt sich bei einem Italien-Urlaub in einen Italiener und Franz Eberhofer muss sich zudem von seiner Oma schwere Vorwürfe machen lassen, weil er Susi gehen ließ.

    Schreibstil:
    Wie jeder Eberhofer-Krimi ist auch dieser sehr bayrisch „angehaucht“. Das zeigt sich nicht nur im sprachlichen Lokalkolorit sondern auch in der Vorliebe Eberhofers für die bayrische Hausmannskost. Daher darf man bei diesem Buch auch keine literarischen Feinheiten erwarten – das bringt die Verwendung der Dialektsprache so mit sich und zum Teil begegnet man wahrhaft sprachlichen Grausamkeiten, aber ohne Dialekt geht es hier einfach nicht – das Buch würde einfach seinen Charme verlieren!

    Charaktere:
    Der Protagonist Eberhofer , dessen Fälle sich oft nur durch glückliche Fügungen des Schicksals bzw der tatkräftigen Unterstützung durch seinen Ex-Kollegen Rudi Birkenberger, gelöst werden. Der bauernschlaue Franz Eberhofer versteht es dabei immer, die Lorbeeren für den jeweiligen Ermittlungserfolg selbst einzustreifen.
    Oma Eberhofer, die eigentlich nur eine Randfigur in der Geschichte darstellt, ist mitunter der eigentliche Star, sie hat das Herz am rechten Fleck. Mit ihrer oft dickköpfigen Art und ihrem Hang die besten Schnäppchen ausfindig zu machen, sorgt sie oftmals für Heiterkeit. So kann es schon mal passieren, dass man beim Lesen durch die so entstandene Situationskomik plötzlich laut auflachen muss!

    Cover:
    Das Cover ist passend zu den anderen Bänden dieser Serie wieder sehr rustikal gestaltet. Als witziges Detail der Babyschnuller neben dem blutbefleckten Beil. Wenn man die Eberhofer-Reihe kennt, und weiss, was einem in diesen Büchern erwartet, wirklich sehr gelungen!

    Autorin:
    Rita Falk wurde in Oberammergau geboren, und war als Bürokauffrau tätig bevor sie sich dem Schreiben widmete. Heute lebt die Mutter dreier erwachsener Kinder zusammen mit ihrem Mann, einem Polizisten in München.

    Meinung:
    Wenn man hier knisternde Spannung erwartet, ist man an der falschen Adresse, dieses Buch - oder vielmehr diese Serie - lebt primär von seinen schrulligen Figuren, die allesamt irgendeine Macke vorweisen können. Alle Bände sind über das Leben der Protagonisten miteinander verknüpft, jedes Buch endet mit einem Cliffhanger, der meist im Privatleben Eberhofers zu finden ist. Man wächst sozusagen mit der Familie des Franz Eberhofer mit, hie und da taucht eine neue Figur auf, aber im Grunde begegnet man immer wieder den gleichen Figuren, ein Wiedersehen mit alten Bekannten sozusagen! Das macht den Charme der Eberhofer-Serie aus – nicht zu vergessen, dem etwas unorthodox arbeitenden Dorfgendarmen Eberhofer.

    Persönliche Kritikpunkte:
    Klar, die Dialektsprache muss man mögen, viele werden vielleicht gerade deswegen von der Eberhofer-Serie die Finger lassen, ich finde sie sogar unumgänglich für einen Provinzkrimi. Was ich mir trotzdem wünschen würde, ist, dass das Augenmerk mehr auf den eigentlichen Kriminalfall gelenkt wird. Manchmal hat man nämlich das Gefühl, dass dieser nur ein unwesentliches Detail am Rande ist und der Meisterung des bayrischen Alltags wesentlich mehr Beachtung geschenkt wird!

    Fazit:
    Ein gewohnt lustiger Provinzkrimi aus der Eberhofer-Serie, als besonders empfehlenswert sei hier die Hörbuchfassung mit Christian Tramitz als Sprecher hervorgehoben!

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 2 Monaten
    Der zweite Fall für den Eberhofer Franz

    Kurz zum Inhalt:
    In Niederkaltenkirchen verschwindet plötzlich der - allseits unbeliebte - Realschuldirektor Höpfl. Inklusive Droh-Geschmiere "Stirb, du Sau!" auf seinem Haus.
    Der Höpfl taucht zwar wieder auf, aber nur, um kurz darauf tot auf den Gleisen zu liegen.
    Mit seinem Ex-Kollegen, dem Birkenberger Rudi, muss der Franz nun ermitteln, ob es Mord oder Selbstmord war...


    Meine Meinung:
    "Dampfnudelblues" ist der 2. Fall für den Eberhofer Franz.
    Der Schreibstil mit dem großen Wiedererkennungswert ist leicht und  extrem witzig, und das macht den Charme dieses bayrischen Provinzkrimis aus. Auch wenn wie im Vorgänger viele Klischees bedient werden, muss man einfach viel lachen!
    Dadurch, dass man viele alte Bekannte trifft, fühlt man sich gleich wieder wie zuhause.
    Die Eberhofer-Krimis sind für mich keine reinen Krimis; sondern es geht auch sehr viel um das Privatleben vom Franz. Aber genau diese Mischung macht's aus. Und der Fall wird natürlich auch gelöst.

    Am Ende des Buches gibt es wieder ein Glossar mit den Bayrischen Ausdrücken.
    Das Cover passt optisch perfekt zu den anderen Eberhofer-Krimis und hat Wiedererkennungswert.


    Fazit:
    Witzig wie der erste Teil; den Eberhofer muss man einfach lieben!

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    Soerens avatar
    Soerenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Witziges aus der Provinz, aber wenig Krimi-Handlung
    Viel Witziges aus der Provinz, aber wenig Krimi-Handlung

    Ein knappes Jahr nach dem „Winterkartoffelknödel“-Fall ist längst wieder Ruhe in Niederkaltenkirchen eingekehrt. Entsprechend neugierig stürzt sich Franz Eberhofer auch auf die Vermisstenmeldung des nicht sonderlich beliebten Realschuldirektor Höpfl. Zwar taucht dieser auf einmal wieder auf, nur aber um kurz darauf auf den Bahnschienen zu sterben. Obwohl das ein merkwürdiger Zufall ist, findet der Dorfpolizist zunächst keine Indizien für einen Mord. Da passt es recht gut, dass er auch privat jede Menge um die Ohren hat. Seine Dauerfreundin Susi will ohne ihn nach Italien und sein Bruder lädt ständig sein frisch geborenes Baby bei ihm ab.
    Wie schon beim Vorgängerband ist die Handlung nicht unbedingt spannend, aber dank der schrulligen Charaktere und kuriosen Erlebnisse dennoch sehr interessant. Leider bleibt die Krimihandlung dabei stellenweise fast auf der Strecke. Eine gute Unterhaltung ist es trotzdem, sodass ich mich schon auf den dritten Band „Schweinskopf al dente“ freue.

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    Bibi1999vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder sehr unterhaltsam.
    Teil 2 der Eberhofer Reihe

    Realschulrektor Höpfl ruft Franz Eberhofer, da auf seinem Haus "Stirb, du Sau!" geschrieben steht. Kurz darauf erscheint er nicht zum Unterricht und ist verschwunden. Franz Eberhofer ahnt nichts Gutes.

    Wie auch schon beim ersten Teil steigt man hier sehr leicht in die Geschichte ein und findet sich sofort zurecht.  Die altbekannten Person, wie die Oma, der Papa und auch der Leopold, tauchen hier wieder auf. Der Humor ist auch in diesem Band vorhanden. Zwischen den einzelnen Ermittlungsszenen und der allgemeinen Polizeiarbeit erfährt man auch hier wieder sehr viel aus dem Privatleben vom Franz.

    Der Leopold treibt ihn auch in diesem Buch wieder zum Wahnsinn. Da seine Frau einen Deutschkurs machen soll, soll die Oma, der Papa und der Franz auf die kleine Uschi, die vom Franz auch Sushi genannt wird, aufpassen. Die Uschi ist jedoch nur zufrieden, wenn sie beim Franz ist, ihm geht das jedoch ziemlich auf den Keks.
    Dann geht die Susi zudem noch alleine, ohne Franz, in den Urlaub nach Italien, lernt dort einen Itlainer kennen, verliebt sich in ihn und nimmt unbezahlten Urlaub, um bei ihm zu sein. Die Oma ist daraufhin sauer, da er die Susi gehen lassen hat.
    All diese Hürden muss Franz meistern, während er im Höpfl-Fall ermittelt.

    Im Gesamten betrachtet wieder eine sehr unterhaltsame Geschichte vom Eberhofer, die einen regelmäßig zum Lächeln bringt.

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    kidcat283vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: wieder sehr gut und nicht durchschaubar
    Stirb du Sau ;D

    "Stirb du Sau" steht auf der Haustür des Schulrektors. Franz Eberhofer wird angerufen, weil der Höpfl nicht zum Unterricht erschienen ist. Hat das vielleicht etwas mit der Aufschrift auf der Haustür zu tun? Auch privat hat Franz so seine Problemchen. Sein Bruder hat schonwieder eine neue Frau und vor kurzem ist er auch noch Vater geworden. Jetzt soll die Familie auf das Baby aufpassen, weil die Mutti einen Deutsch-Kurs besuchen möchte. Und dazu kommt noch, dass der Höpfl vom Zug überrollt wurde und nun herausgefunden werden muss, ob es Selbstmord oder nicht war.

    Meine Meinung:

    Da mir Band 2 gut gefallen hat, bekam ich Lust auf den nächsten Fall mit Franz Eberhofer.
    Auch diese Geschichte war ganz leichte Lektüre mit einem interessanten Fall. Noch besser war es aber, weil ich mir das Buch als Hörbuch zu Gemüte geführt habe. Der Sprecher hat die fränkischen Monologe, die größtenteils sehr lustig waren wunderbar wiedergegeben. Auch die Story an sich war spannend, dann man hatte soviele Ideen, aber man konnte bis zum Schluss nicht erahnen was wirklich passiert war.

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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Auch der zweite Teil der Eberhofer-Reihe ist wirklich eine runde Sache.
    Eine weitere Eberhofer-Story!

    „Dampfnudelblues“ geschrieben von der Autorin Rita Falk ist der zweite Band ihrer Erfolgsreihe um Franz Eberhofer.

    Wie schon bei der der Rezension von „Winterkartoffelknödel“ erwähnt, habe ich dieses Buch für eine Lese-Challange im Jahre 2016 gekauft. Die genaue Aufgabenstellung kann ich euch jetzt leider nicht mehr benennen, doch es war eine lange Suche, bis ich endlich „Dampfnudelblues“ von Rita Falk gefunden hatte. Und so kam ich dann zur gesamten Reihe.

    Die Sprache und Wortwahl. Wie auch beim ersten Teil dieser Provinzkrimireihe hatte ich sehr viel Freude beim Lesen. Franz Eberhofer hat bei mir schon eine Art Kultstatus. *grins* Sein ruhiges, sarkastisches, lustiges Wesen ist einfach mitreißend. Auch im zweiten Band hat die Autorin auf den letzten Seiten ein Glossar, zum besseren Verständnis der bayrischen Sprache, und leckere Rezepte aus dem Kochbuch von der Oma, anno 1937, eingefügt.

    Das Thema. Dieses Buch ist wirklich kein gewöhnlicher Krimi. Neben den Mordfällen, die Herr Eberhofer, lösen soll, bekommt man auch viel aus seinem Umfeld, auf schreiend komische Weise, mit. Ich kann dieses Buch jedem Empfehlen der mal eine etwas andere Art von Krimi lesen möchte. Es lohnt sich sehr und ich denke, auch ihr werdet eure Freude damit haben. Taschentücher für die Lachtränen bereitlegen! Ja, dass lasse ich genauso stehen, wie auch schon beim ersten Band geschrieben. Denn genauso ist es!!!

    Der Schreibstil von Rita Falk hat in ihrer Provinzkrimireihe absoluten Wiedererkennungswert. Man nimmt eines der Franz Eberhofer Krimis in die Hand, und selbst wenn man das Cover und alles nicht sehen würde, wüsste man sofort, in welchem Buch man steckt. Rita Falk hat eine ganz tolle Art Ihre Leser mit Witz und Mordfällen zu verwöhnen.

    Die Protagonisten:
    Franz Eberhofer ist ein sehr gemütlicher und launischer Dorfpolizist in Niederkaltenkirchen. Er lebt in dem alten Schweinestall, welcher umgebaut wurde, auf dem Hofe seiner Familie. Zu seiner Familie gehören seine Oma und sein Vater. Ab und an bekommt der Hof auch besuch von seinem gehassten Bruder, Leopold. Ja, die beiden sind wie Feuer und Wasser. *grins* Und auch die große Liebe von Franz spielt eine Rolle. Doch lest selbst …

    Fazit:
    Auch der zweite Teil der Eberhofer-Reihe ist wirklich eine runde Sache. *freu* Ich bin in diese ersten beiden Bücher total verliebt. Sie sind kurz und knackig und bringen jedem Leser ein paar lustige und angenehme Lesestunden.

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    -Bitterblue-s avatar
    -Bitterblue-vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung
    Hörbuchrezension

    Nachdem ich den ersten Teil nur gut fand, bin ich trotzdem kurz darauf in einer Franz-Eberhofer-Sucht verfallen. Den zweiten Teil hatte ich innerhalb weniger Tage durch, sogar zu Hause musste ich die Geschichte einfach weiter hören.

    Den zweiten Fall von Franz Eberhofer fand ich etwas spannender, wenn auch ohne Nervenkitzel. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass diese Bücher eher etwas für zwischendurch sind. Etwas leichtes und seichtes, mit etwas Humor und ein wenig Spannung.

     

    Als Person wurde mir der Provinzpolizist etwas sympathischer, man lernte auch eine nette Seite kennen, auch wenn er sich sehr dagegen gesträubt hatte. Eine gute Mischung aus privater Geschichte und Kriminalfall.

    Ich bin sehr gespannt auf den dritten Teil.

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    Lese-Krissivor einem Jahr
    "Stirb, du Sau!"- Der zweite Fall für Eberhofer

    Aufmachung des Buches
    Die Aufmachung von „Dampfnudelblues“ ist ähnlich zu dem ersten Teil der Eberhofer-Reihe. Dieses Mal gibt es einen grünen Hintergrund mit einem hängenden Geweih. Auf der rot-weiß karierten Tischdecke liegt ein Schnuller (sicher von der „Sushi“) und ein Bierkrug steht auf dem Tisch. Eine blutige Hacke ist in den Tisch gerammt. Dieses Indiz auf dem Cover verweist darauf, dass es sich um einen Krimi handelt. Die anderen Gegenständige zeigen auf, dass es aber keine düstere Geschichte sein wird.

    Inhalt
    Dorfpolizist Franz Eberhofer aus Niederkaltkirchen ermittelt wieder – auf eigene Faust!
    Bei dem unbeliebten Schulrektor Höpfl wurde „Stirb, du Sau!“ an die Hauswand gemalt und kurze Zeit später wird er als vermisst gemeldet. Eberhofer übernimmt den Vermisstenfall, doch bald wird Höpfl von einem Zug erfasst und Eberhofer muss sich den Leichenüberresten des Rektors annehmen. War es Selbstmord oder Mord? Eberhofer geht dem Fall, mehr heimlich, nach. Hilfe erhält er wieder mal von seinem Ex-Kollegen Birkenberger. Schon bald wird Franz klar, dass mehr hinter Höpfls Tod stecken muss als ein einfacher Suizid.

    Meine Meinung

    Vor kurzem erst hab ich das erste Buch der Eberhofer-Reihe gelesen. Nun folgte auch schon Teil 2 mit „Dampfnudelblues“. Schon schnell musste ich wieder über den Erzählstil aus Franz‘ Sicht lachen. Rita Falk schreibt einfach in einer Art bei der man als Leser Lachfalten bekommen kann. Die Sichtweise von Eberhofer ist aber auch einfach köstlich.

    Es ist toll erneut an Eberhofers chaotischen Leben teilzuhaben. Wieder mit von der Partie ist natürlich die taube Oma mit ihren köstlichen Gerichten. Wobei – in diesem Buch lässt die Oma ihren Enkel Franz auch hin und wieder „verhungern“. Sie ist nämlich sauer, wie Franz die Susi behandelt! Franz, mit seiner Bindungsunfähigkeit, vergrault die Susi nämlich zunächst nach Italien und schließlich in die Arme eines Anderen. Ob Franz‘ Liebesleben noch in Bezug auf Susi zu retten ist, steht wohl in den Sternen. Die Oma ist jedenfalls zutiefst enttäuscht, aber natürlich kocht sie schon bald wieder leckersten Mahlzeiten für ihren Bub.

    Des Weiteren trifft man auch wieder auf den Eberhofers Rest der Familie: der Beatles liebende Vater und Franz‘ Bruder Leopold. Der Leopold hat inzwischen eine thailändische Freundin und ein Baby namens Uschi. Sie wird allerdings schon bald nur noch von Franz „Sushi“ genannt. 

    Eberhofers Freunde/Bekannte dürfen klarerweise auch in diesem Teil nicht fehlen. Mit dabei ist natürlich der Simmerl mit seiner Metzgerei. Sein Sohn Max wird auch schon bald vom Eberhofer verhört, was sehr witzig dargestellt ist. Außerdem geht Eberhofer immer noch beim Wolfi gemeinsam mit Flötzinger und Simmerl auf ein Bier. Wobei Bier bei Flötzinger und Simmerl hierbei nicht mehr ganz korrekt ist – sie machen eine Art Diät und trinken eher Apfelschorle… Eberhofer bekommt bei den beiden bald einen „Lachflash“ und ich konnte auch nur über ihre Gesundheitsmethode grinsen. 

    Da es sich bei dem Buch um einen Krimi handelt, passiert natürlich auch noch etwas neben den dörflichen Alltäglichkeiten. In diesem Buch stirbt ein unbeliebter Schulrektor. Zunächst ist nicht klar, ob es sich hierbei um einen Selbstmord oder Mord handelt. Bei einem Mord gäbe es aber genug Verdächtige. Eberhofer beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn nachdem er vor einiger Zeit fälschlicherweise ein Großaufgebot mit allem Pipapo berufen hat und sich der Fall als harmlos herausgestellt hat, wird ihm mal wieder nicht wirklich viel von Moratschek und Co. zugetraut.
    In Landshut schließt Franz Freundschaft mit seinem Kollegen Karl und in München findet er einen Verbündeten in der Gerichtsmedizin. So kann Eberhofer dann gemeinsam mit Birkenberger in dem Fall ermitteln. Sein Ex-Kollege schickt er allerdings zwischenzeitlich nach Italien um der Susi hinterher zu spionieren. 

    Franz‘ Charakter ist eine Klasse für sich. Ich muss immer wieder über seine Auffassungen und Gedanken schmunzeln. Er erkennt schnell, dass hinter Höpfls Todesfall mehr steckt. Aber im Privatleben schnallt er einfach kaum etwas. In Susi sieht er eine lockere Beziehung, als sie allerdings nach Italien reist und dann auch noch sich verliebt, ist Eberhofers Laune im Keller. Er würde aber nie zugeben, dass er vielleicht doch eifersüchtig ist, weil er die Susi gern hat. Lieber konzentriert er sich auf sein schmutziges Auto.

    Auch in diesem Roman dürfen ein lustiges Glossar und ein paar Rezepte der Oma nicht fehlen. 

    Mir gefällt die Eberhofer-Reihe bisher sehr gut. Ich finde es toll, dass diese Krimi-Reihe nicht zu ernst und düster sondern mit viel Humor geschrieben ist. Da macht dann auch eine Leiche die Geschichte nicht weniger amüsant.

    „Dampfnudelblues“ hat mir sogar von der Geschichte noch besser gefallen als Teil 1 und ich habe das Gefühl noch mehr gelacht zu haben.

    Mein Fazit
    Es war toll erneut Eberhofer und Co. zu treffen und das Leben mit Todesfall in Niederkaltkirchen mitzuerleben. Dieses Mal habe ich gefühlsmäßig noch mehr gelacht als beim ersten Buch. Deshalb gebe ich „Dampfnudelblues“ fünf Sterne. Lachfalten beim Lesen sind garantiert.

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Jahr
    [Rezension #49] Dampfnudelblues

    Name: Dampfnudelblues
    Autor: Rita Falk
    Genre: Heimatkrimi, Slice of Life
    Preis: € 14,90 [D] | € 15,40 [A]
    Seiten: 256 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-423-24850-1
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG

    Rückentext:
    Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ich muss zugeben, zwischen dem ersten und den zweiten Band ist doch eine kleinere Zeit vergangen und doch war ich relativ schnell in der Geschichte wieder drin. Sowohl der Charakter, als auch die Nebencharaktere haben starken Wiedererkennungswert, selbst, wenn sie selbst nur im Hintergrund mit dem Franz agieren. Die Geschichte beginnt auch mit der typischen flotten Art und Weise, wie man sie auch aus den anderen Bänden kennt. Ebenso ist mir der Dialekt, mit dem die Geschichte aus Franz' Sicht erzählt wird, wieder mehr als vertraut und ich kann verstehen, wenn jemand sagt: Nein, mich spricht das absolut nicht an.

    Der Fall selbst ist wieder interessant bzw noch interessanter als der Fall aus dem ersten Band, auch wenn es gegen Mitte des Bandes schnell klar wird, wer der Täter sein könnte und auch, was das Motiv des Täters sein könnte. Dennoch ist es interessant herauszufinden, wie das Opfer nun auf den Gleisen gelandet ist und warum genau. Das Zwischenmenschliche spielt in den Eberhofer-Geschichten auch eine sehr große Rolle, so ist es kein Wunder, dass wir auch hier wieder viel von seinen Fehlgriffen bezüglich seiner "Freundin" Susi lesen. Oder aber von seiner Oma, die aufgrund ihres schlechten Gehörs alle zusammenschreit oder auf der Schnäppchenjagd ist. Von seinem Vater, der am liebsten nur Gras raucht und die Beatles hört und von seinem Bruder. Welcher bei seinen Besuchen auch seine neueste Frau inkl. Kind anschleppt. Zuerst mag Franz das Mädchen nilcht, aber ironischerweise mag die kleine "Sushi" ihn lieber als ihren Vater. Man kann das Buch auch für sich lesen, man benötigt kaum Vorkenntnisse aus dem ersten Band, allerdings macht es das in wenigen Punkten leichter. Manche Dinge, wie die Rivalität zwischen Franz und seinem Bruder, werden noch einmal kurz geschildert, sodass man nicht vollkommen im Dunklen tappt.

    Am Ende gibt es wieder ein Glossar, mit der Übersetzung gewisser Wörter und ein paar Kochrezepten der Oma.


    Leseprobe:
    STIRB, DU SAU!, steht auf dem Höpfl seiner Hauswand. Ärgerlich. Und nicht nur für den Höpfl.
    Weil, wenn am Montag in aller Herrgottsfrüh das verdammte Telefon läutet, noch dazu das dienstliche, dann ist das halt scheiße. Erst recht vor dem Frühstück.
    Dran ist eben der Höpfl. Der Höpfl wohnt hier am Dorfrand, ist Rektor in der Realschule und er will jetzt, dass ich komm.
    Sofort.
    Weil es natürlich meine Aufgabe ist, bin ich quasi schon unterwegs.
    Zwei Marmeladensemmeln und die Eier mit Speck, die mir die Oma brät, müssen dann leider reichen. Für den Früchtequark bleibt keine Zeit.
    "Was ist jetzt mit dem Quark?", schreit mir die Oma hinterher, grad wie ich zur Tür raus will. Weil sie schon seit Jahrens nichts mehr hört, deut ich bloß auf die Uhr und meine Waffe und sie kapiert's.



    Fazit:
    Wie auch bei den anderen Bänden muss man die Erzählart, wie auch den Dialekt mögen. Oder zumindest lesen wollen, denn sonst hat man wahrlich keine Freude an dem Buch. Da ich zwar mal für zwei Jahre in einem Dorf gewohnt habe, allerdings nicht in einem bayerischen, kann ich nicht sagen, wie das Leben hier in den Dörfern so ist. Wie authentisch die Bewohner rübergebracht werden oder wie groß die Unterschiede sind. Auch kenne ich mich zu wenig mit der bayerischen Polizei aus, zumindest hatte ich zum Glück kaum Kontakt mit ihnen. Allerdings kann ich sie bisher, wie ich so mitbekommen habe, ob nun direkt oder indirekt als recht kompetent in Erinnerung, was der Eberhofer Franz nun nicht wirklich ist^^°
    Dennoch, obwohl er sich gerne mal wie ein Depp oder ein Riesenrindvieh aufführt, ist es unterhaltsam, seine Geschichten zu lesen und diese hier gehört eindeutig mit dazu. Es ist einfach erfrischend, mal eine andere Sichtweise zu sehen, auch wenn ich sie nicht immer verstehe. Wie auch im Vorgängerband und auch den späteren Bänden spielt der Krimiteil zu 50% eine Rolle, auch das muss man mögen. Wer jetzt CSI: Miami oder derartiges erwartet, der ist hier falsch. Wer aber gerne mal einen Lokalkrimi mit leichtem Fremdschäm- und Unterhaltungsfaktor mag, der ist hier richtig. Ich hatte jedenfalls wieder richtig viel Spaß, auch wenn der Hauptcharakter wie gesagt öfters mal ein Depp ist und vergebe dem Buch 4 Rubine.




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