Rita Falk Leberkäsjunkie

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Inhaltsangabe zu „Leberkäsjunkie“ von Rita Falk

Schwere Zeiten für den Eberhofer Franz: Seine Cholesterinwerte sind so hoch wie seine Laune im Keller ist. Statt Schlemmerorgien bei der Oma gibt’s nur noch Kaninchenfutter auf dem Teller. Obendrein stresst die Susi mit knallhart durchorganisierten Besuchszeiten für Franz Junior. Und als wäre das alles noch nicht genug, steht der Franz ausgerechnet jetzt vor dem schwierigsten Fall seiner Ermittlerkarriere: ein Toter im Fremdenzimmer bei der Mooshammer Liesl, mit Brandpaste beschmiert und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder aus Niederkaltenkirchen stammt. Ungekürzte Lesung mit Christian Tramitz 7 CDs | ca. 9 h 13 min

Für einen bayerischen Krimi echt lustig.

— literat
literat

Wieder richtig gute Unterhaltung, mittlerweile fühlt man sich schon richtig Teil der Familie. Der Mordfall läuft schon fast eher am Rande.

— Moonie
Moonie

Der Kriminalfall war mir etwas zu lasch, aber Christian Tramitz als Sprecher konnte mich wieder voll begeistern.

— Lilli33
Lilli33

Diesmal war es echt zu viel Nebenhandlung und dadurch überhaupt nicht spannend, sondern eher manchmal etwas langatmig und wenig lustig.

— angi_stumpf
angi_stumpf

Christian Tramitz liest in Perfektion!

— Antiqua-Online
Antiqua-Online

Bayrisch derbes Hörbuchschmankerl für Freunde der zünftigen Ermittlungsarbeit. Ein Hörspaß dank begnadetem Erzähler.

— thursdaynext
thursdaynext

Für mich wieder deutlich besser als "Zwetschdendatschikomplott", von der ersten Hörminute an ein "typischer Eberhofer" ;-)

— Nele75
Nele75

Ein gelungener Mix aus humorig-rührend erzählten Familiengeschichten und einem Krimifall. Klasse Figuren! Gelungene Folge, grandios erzählt!

— Wedma
Wedma

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  • Wieder gute Unterhaltung

    Leberkäsjunkie
    Moonie

    Moonie

    12. August 2016 um 12:00

    Franz Eberhofer begleite ich jetzt schon seit Band 1 und mag die Figuren richtig gerne, es ist fast immer wie ein Familienwiedertreffen, wenn ich in ein neues Hörbuch der Reihe eintauche. Auch dieses Hörbuch wird wieder genial gelesen von Christian Tramitz, besonders cool die Stimme von der Oma. Dieses Mal gibt es eine Brandleiche, die im Haus der Mooshammerin gefunden wird und so zieht die Mooshammerin auch direkt auf den Hof der Eberhofers, was Franz nicht immer so gut passt. Franz und Susi haben immer noch so ihre Schwierigkeiten und so gibt es hier auch noch kein "richtiges" Familienleben mit dem kleinen Paul, aber Franz versucht sich Mühe zu geben ... Da Franz in seinem Privatleben mit einem zu tun hat (unter anderem auch mit erhöhten Cholesterinwerten und danach angeordneter Schonkost), gerät der Mordfall ziemlich ins abseits und wenn Franz den Rudi nicht hätte ... oje, oje. Ich mochte auch diesen Teil der Reihe sehr, wobei hier ein paar Längen drin waren und ich auch meine, dass das Hörbuch mehr CDs hatte als die anderen. Gute Unterhaltung jedenfalls, das Hörbuch ist toll gelesen und die Figuren sind alle wirklich einmalig.  

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  • Eher ein vitaminreicher Blattsalat

    Leberkäsjunkie
    NiWa

    NiWa

    Es ist vorbei. Nein, mit dem Eberhofer noch nicht, aber zumindest mit den Fleischpflanzerln und den Warmen, wenn er sich weiterhin seines Lebens freuen will. Aber wie soll man bei dem Stress seine Cholesterinwerte in den Griff bekommen? Denn das Haus von der Mooshammer Liesl ist abgebrannt und natürlich befindet sich eine fremde Leiche drin!Franz Eberhofer kommt in seinem 7. Fall ordentlich ins Schwitzen. Leider nicht vor schweißtreibender Ermittlungstätigkeit sondern sein Privatleben nimmt ihn richtig dran. Er hat es mit vielen persönlichen Problemen zutun, aber nebenher schafft er es dank Birkenberger Rudi doch noch, sich des Mordes anzunehmen.Diesmal steht das Privatleben vom Eberhofer sehr stark im Vordergrund. Sein Spross ist da, die Mooshammer Liesl hat sich bei der Oma einquartiert und neben den ganzen Ermittlungen und der eigenen Nachwuchsförderung muss sich der Eberhofer natürlich auch noch um den Ludwig und - seit neuestem - seine Cholesterinwerte kümmern.Ich mag dieses private Geplänkel im Hause Eberhofer sehr, aber diesmal hat es meinem Geschmack nach Überhand genommen. Ich habe nach wie vor das Gefühl, wenn der Birkenberger Rudi nicht wäre, hätte der Franz noch nicht einmal die Spurensicherung gerufen und die Leiche in die Gerichtsmedizin nach München transportiert. Ein Gejammer und Gebärden ist das! Ja, der Eberhofer ist krank und mit ihm gemeinsam beißen alle - im wahrsten Sinne des Wortes - in den sauren Apfel rein, haben es nebenher noch mit seinem Spross zutun und in Niederkaltenkirchen kommt es erneut zu einem altbekannten Eklat. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass der Fall zur Randnotiz verkam und kaum ermittelt wurde, denn er wäre eigentlich nicht schlecht gewesen.Natürlich haben die Figuren in schönster Bayern Art das Hörbuch noch herausgerissen. Allen voran die Oma, die mit ihrer Taubheit für skurrile Situationen sorgt oder der Papa, der sich in Anwesenheit vom Richter Moratschek einen Joint ansteckt.Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Luft eventuell raus und der deftige Humor mit bayrischen Wirtshaus-Charme abgenutzt ist, weil es nicht mehr so oft zum Lachen und Schmunzeln ermuntert, wie es die Vorgänger getan haben.Genau wie die neue Eberhoferdiät, ist „Leberkäsjunkie“ kein deftiger Sonntagsschmaus, sondern eher ein vitaminreicher Blattsalat. Kaum gewürzt, nur mit ein paar Tropfen Dressing serviert, hat es mir diesmal nicht so gut geschmeckt, aber ich hoffe trotzdem auf einen weiteren Fall, der die Reihe vielleicht in einem kalorienreichen Abschlussbankett feierlich zu Ende bringt.Die Franz-Eberhofer-Reihe:1) Winterkartoffelknödel2) Dampfnudelblues 3) Schweinskopf al dente4) Grießnockerlaffäre5) Sauerkrautkoma6) Zwetschgendatschikomplott7) Leberkäsjunkie

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    • 9
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    11. August 2016 um 08:50
  • Nur für echte Eberhofer-Fans

    Leberkäsjunkie
    Lilli33

    Lilli33

    23. June 2016 um 20:54

    Audio CD (7 CDs, Laufzeit ca. 9 h 13 min, ungekürzte Lesung)Verlag: Der Audio Verlag (22. Januar 2016)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3862315413Sprecher: Christian Tramitzauch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich Nur für echte Eberhofer-Fans Inhalt:Im Haus der Mooshammerin brennt es, während diese im Allgäu weilt. Dummerweise findet man in  dem Haus die Leiche einer jungen Frau. Schon bald ist klar, dass sie ermordet wurde. Natürlich muss der Eberhofer Franz ran, und sein Spezi, der Birkenberger Rudi unterstützt ihn tatkräftig. Daneben hat der Franz gesundheitliche Probleme, die Oma verweigert ihm ein anständiges Essen und die Susi macht sich rar, samt dem kleinen Paul. Meine Meinung:Ich bin wirklich froh, dass ich diesen 7. Fall aus Niederkaltenkirchen gehört und nicht selbst gelesen habe. Denn 2 von den von mir vergebenen 4 Sternen gehen allein auf das Konto des genialen Sprechers Christian Tramitz. Mit welcher Vielfalt er seine Stimme variiert, um den Charakteren eine Persönlichkeit einzuhauchen, ist einfach fantastisch. Ich könnte diesem Mann stundenlang zuhören, selbst wenn er mir nur das Telefonbuch vorlesen würde. Dabei habe ich es sonst gar nicht so mit Hörbüchern. Was die Handlung angeht, war ich dieses Mal alles andere als begeistert. Die Ermittlungen im Fall der ermordeten Saskia Grimm gehen sehr schleppend voran. Über weite Strecken hat der Franz anscheinend ganz vergessen, dass er diesen Mordfall an der Backe hat. Da gibt es alle möglichen Dinge, die ihm wichtiger sind und mit denen er seine Zeit vertrödelt. Z.B. ärgert er sich regelmäßig über die Mooshammer Liesel, die kurzerhand bei Eberhofers einzieht, bis ihr Haus wieder bewohnbar ist. Oder er beschäftigt sich mit dem Problem Susi und Paul. Natürlich spielt auch das Essen wieder eine große Rolle, vielleicht eine noch größere als gewohnt. Denn auf Anraten des Doktors verweigert die Oma dem Franz sowohl Schweinsbraten als auch Bratkartoffeln und kocht ihm stattdessen Brokkoli. Der geplante Hotelbau, um den es im letzten Band schon ging, wird auch noch mal neu aufgewärmt. Das fand ich bis zu einem gewissen Maß alles ganz witzig, aber Frau Falk hat das Maß leider überschritten und stark übertrieben. Den Mordfall fand ich aber auch nicht wirklich spannend, sondern eher lasch und ohne große Überraschungen. Unangenehm aufgefallen ist mir auch die Sprache, vor allem die vielen Fäkalausdrücke und endlose Wort- und Satzwiederholungen. So erbärmlich hatte ich den Franz aus den vorherigen Bänden nicht in Erinnerung. So ist es allein dem Sprecher zu verdanken, dass ich mich trotz allem schon auf den nächsten Band freue. Die Reihe:1. Winterkartoffelknödel2. Dampfnudelblues3. Schweinskopf al dente4. Grießnockerlaffäre5. Sauerkrautkoma6. Zwetschgendatschikomplott7. Leberkäsjunkie ★★★★☆

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  • Leberkäsjunkie

    Leberkäsjunkie
    cLooch

    cLooch

    03. June 2016 um 16:21

    LeberkäsjunkieAutorin: Rita Falkerschienen im Januar 2016 bei dtv PremiumDer sechste Fall für Franz Eberhofer und seinen „Kollegen“ Rudi. Ein Mord erschüttert Niederkaltenkirchen und nicht nur das macht dem Eberhofer Sorgen. Als frischgebackener Vater muss er seinen Pflichten hinterherkommen und dann sind da noch die hohen Cholesterinwerte, die ihn dazu zwingen, die Ernährung umzustellen.Wer die Eberhofer-Krimis kennt weiß: die Oma ist schwerhörig, der Papa raucht gerne einen Joint und der nervige Bruder Leopold ist der Liebling. Rudi isst gerne und Franz‘ Freunde machen gerne einen drauf. Die Charaktere haben sich kaum merkbar weiterentwickelt und beim Lesen hat man den Eindruck, dass sich die einzelnen Witzchen wiederholen. Die neuen Umstände der Vaterschaft sind für Franz ebenso Neuland, wie die gesundheitlichen Probleme, die er seiner unausgewogenen Ernährung zu verdanken hat.Der einfache und flüssige Stil lässt das Buch verfliegen und dennoch zieht es sich an einigen Stellen wie Kaugummi. Der Leser erwartete deutlich mehr, als nur ein in den Hintergrund gerückten Kriminalfall. Glücklicherweise ermittelt Rudi Birkenberger mit Nachdruck und lässt somit nicht vergessen, dass es eigentlich einen Fall zu klären gibt.Die ersten Bände der Erberhofer-Reihe waren um einiges spannender und auch spritziger. Es kommt immer wieder der Gedanke auf, dass unbedingt ein neuer Roman veröffentlicht werden sollte und daran leidet das Ergebnis. Vielleicht wird ja der nachfolgende Fall für Franz Eberhofer wieder etwas verzwickter und kann mit neuen Ideen punkten.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Leider nicht so gut wie gewohnt ...

    Leberkäsjunkie
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    29. May 2016 um 22:38

    Auf den nächsten "Eberhofer" hab ich mich schon sehr lange gefreut. Traditionell begleitet uns das Hörbuch auf dem Weg in den Urlaub und so war es heute mal wieder so weit: ab nach Niederkaltenkirchen! :) Doch irgendwie war diesmal der Wurm drin und es wollten einfach nicht so die Lacher aufkommen wie normalerweise üblich. Es war viel Gewohntes dabei: die Oma auf Schnäppchentour, der nervende Leopold, der kiffende Papa, der beleidigte Birkenberger und natürlich der Franz, der sich beim Simmerl seine Leberkäsweckle kauft. Genau diese Leberkässemmeln und ähnliche Genüsse sind es aber leider, die in diesem Buch viel zu viel Raum einnehmen. Gefühlt dreht sich die halbe Geschichte um die ungesunde Ernährung vom Franz und deren Folgen. Am Ende steht die Message "Gemüse ist gesund, einmal in der Woche Fleisch ist genug!" ... ist eigentlich absolut meine Meinung, aber irgendwie hat es in einem Krimi in diesem Ausmaß leider nichts zu suchen. Auch ein bisschen sonstige Kritik zu Umweltfragen hat die Autorin noch untergebracht, was echt löblich ist, aber irgendwie nicht so zum Eberhofer passen mag. Der Fall an sich ist undurchsichtig und man hat eigentlich beim Miträtseln nicht wirklich eine Chance, auf die Lösung zu kommen. Die wird erst sehr spät präsentiert und wirkt ganz glaubhaft. Aber viele Dinge blieben mir trotzdem zu offen und verloren sich im Nichts. Jetzt hoffe ich mal sehr, dass der nächste "Eberhofer" wieder etwas lustiger wird und weniger tragisch und verworren wie es bei diesem Teil leider der Fall war.

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  • Christian Tramitz liest in Perfektion!

    Leberkäsjunkie
    Antiqua-Online

    Antiqua-Online

    25. May 2016 um 15:25

    Wer die Bücher um Komissar Eberhofer gelesen hat, wird sich schon köstlich amüsiert haben. Aber es gibt eine Steigerung: hört euch die Hörbücher an! Selten habe ich mich so mit den Personen identifizieren können - Christian Tramitz macht das Hörbuch zu einem Genuß erster Güte! Er schlüpft in jede Rolle und liest diese perfekt - manchmal habe ich mich gefragt, ob er nicht mal durcheinander kommt mit den ganzen unterschiedlichen Dialekten und Betonungen. Einfach himmlisch!!

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  • Unsere kleine Farm auf bajuwarisch

    Leberkäsjunkie
    thursdaynext

    thursdaynext

    18. February 2016 um 11:31

    Auf den ersten Blick ist es ein armseliges, provinzielles Leben, das der nicht mehr ganz so taufrisch knackige junge Franz Eberhofer aus dem schönen Niederkaltenkirchen führt. Wer ihn bis zu diesem siebten Band, dem Leberkäsjunkie begleitet hat, kennt es bereits. Um die vierzig, ledig, die Hochzeit mit der Jugendliebe wegen Eigenverschulden geplatzt, er lebt für seinen Hund, seinen Job und Omas Küche, haust in einem Saustall (allerdings kommod umgebaut), ist trotz guter Mordaufklärungsquoten nicht der Hellste, säuft und tröstet sich dabei gern in der Stammkneipe mit lauter ACDC Mucke. Nein ein Intellektueller ist der Eberhofer Franz gewiss nicht. Sein Weltbild ist auf den ersten Blick auch recht eindimensional. Auf der einen Seite das Weibsvolk mitsamt klar definiertem Aufgabengebiet, auf der anderen Seite, ja da ist er doch recht offen. Pragmatisch lösungsorientiert wie er ist nimmt er die Menschen an so wie sie sind. Das macht unter anderem seinen Sympathiewert aus. Das und seine kreativen Problemlösestrategien. Dazu noch seine furztrockene Art, die besonders schön durch die Schilderung seiner recht anschaulich derben Gedankengänge transportiert wird, erzählt er doch seine Fälle alle selbst. Hardcorefeministinnen alter Schule werden mit dem Franz wohl nicht warm werden. Der Dorfburschentypus – rauhe Schale weicher Kern – und seine zugleich politisch unkorrekten intuitiven Ermittlungsmethoden, zu denen auch der Hang schnell mal zur Waffe zu greifen um sich Respekt und Luft zu verschaffen gehört, ist eigen. Zwar ist die Autorin Polizistengattin und daher, wie anzunehmen, wohl informiert, dennoch dürfte diese Vorgehensweise wohl nicht Usus sein, nicht mal bei der Bayrischen Polizei. Bei Rita Falks Bestsellern – an die ich allerdings erst qua Umweg über die Verfilmungen kam, weil die Buchcover so niedlich folkloristisch spießig mit den, (damals von mir für deppert gehaltenen) Titeln um die Wette abschreckten, à la : „Musikantenstadl trifft Rosis Herzschmerz im Bauerntheater“ – geht es nicht vorrangig um den Kriminalfall. Der ist interessant aber völlig nebensächlich. Das Leben des Franz Eberhofer und die Geschichte seiner Familie, der schwerhörigen, begnadet kochenden, liebevollen Oma, dem kiffenden, Beatles hörenden Vater, welcher den frühen Tod seiner Frau nie verwunden hat, dem depperten älteren Bruder Leopold (meist benamst als “die alte Schleimsau”) und Franzens’ Zwistigkeiten mit ihm. Freund Rudi, Langzeitbeziehung Susi, Franz’ Versuche seine Jugend zu erhalten, alles beim alten zu belassen und ja keine Verantwortung zu übernehmen. Sieht er doch bei den Saufkumpanen, die bereits verheiratet sind, wie Vaterschaft und Ehe an einem Manne zu zerren vermögen. Es sind die Alltäglichkeiten mit hohem Wiedererkennungswert, die einen süchtig werden lassen nach dieser Serie. Der unerwartet abgründige, trockene Humor, der handmade in Bayern so urig bodenständig rüberkommt und sich gleichzeitig selbst auf die Schippe nimmt. Dabei ist es eine Idylle mit vielen kleinen menschlichen Schwächen, die auch von den aufzuklärenden Mordfällen nicht zerstört oder erschüttert werden kann. Besonders weil der Franz sich der Lösung seiner Fälle sehr gemächlich annähert (mei, der Mann hat die Ruhe weg!) und immer Zeit und Platz für eine, gerne auch mehrere Leberkässemmeln vom Metzger Simmerl (seine sind die einzig wahren) hat. Sicherlich sind die Figuren alle ein wenig stereotyp und klischeehaft, doch die Autorin schafft es, sie alle weiterzuentwickeln und aus sich heraustreten zu lassen, das Klischee zu konterkarieren indem sie ihnen – dies zieht sich durch alle Bände der Reihe – neue, tiefergehende Persönlichkeitsfacetten mitgibt. Im aktuellen Band ist es die Moshammer Lisl, die deutlich an Farbigkeit und Detailreichtum hinzugewinnt. Insofern kommt keine Langeweile auf, da die Fülle an Originalen, die das Franz Eberhofsche Universum besiedeln immer wieder neuen altbekannten Charakteren eine Bühne bietet um – natürlich hinter Ich Erzähler Franz – das Rampenlicht zu erobern. Im Mittelpunkt bleibt der direkte Dorfbulle dennoch stets. Schleicht sich bei mir doch langsam der Verdacht ein, es handele sich hier gar nicht um einen Krimi, sondern einen coming of age Roman, der um die Hauptperson kreist, einen Wandlungs und Entwicklungsroman im charmant regionalen Gewand. Eine Reallife Groteske, Dramödie und Erlebnisbericht zugleich. Sturm und Drang zumindest ist zuhauf vorhanden. Egal welche Etikettierung man wählt, Spaß macht’s, lachen kann man viel und spannend ist es auch, wenn auch nicht immer der Kriminalfall, sondern, grad im Leberkäsjunkie, eher die Franz’sche Weiterentwicklung. Er hadert wirklich furchtbar mit dem Leben, also eher mit dem Essen, welchem er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so huldigen kann wie bisher. Hier geht es nicht um die Wurscht, sondern an die Leberkässemmel! Im besten unterhaltungsliterarischen Sinne gewährt die Autorin eine heitere Erholungspause für geplagte Weltbürger, die sich angesichts der politischen und sonstigen Verwerfungen auf der Welt und in diesem Land ein wenig überschaubare Idylle wünschen. Für Dorfbewohner dürfte der Wiedererkennungswert höher sein als für eingefleischte Städter, die das Landleben maximal aus dem Urlaub kennen, wobei gerade diese von der Entschleunigung sicher angetan sein dürften. Was bleibt, ist auch im siebten Band wieder einmal amüsantest kurzweilige Unterhaltung. Zugegebenermassen relativ sinnfrei, dabei dennoch intelligent. Halt bauernschlau, wie der Eberhofer. Damit bringt in unserer rasant sich wandelnden Welt das Hören der Begebenheiten aus Niederkaltenkirchen eine wunderbar entspannende Entschleunigung, zu der Hörbuch Sprecher Christian Tramitz einen großen Anteil beiträgt mit seiner schauspielerisch erstklassigen Lesung und seinem unnachahmlichen mundartlichem Zungenschlag. Er schafft es wirklich, jeder Figur ein ureigenes Bild mit hohem Wiedererkennungswert im Kopf des Hörers zu geben. Indem er sie näselnd, fränkisch, weibisch, in verschiedenen Tonhöhen, unterschiedlichem Duktus und Habitus mitsamt ihren Manierismen intoniert und dies so unnachahmlich wunderbar, dass man als Nebenwirkung selbst in einen gewissen bayrischen Dialekt Singsang verfällt. So geschehen bei uns, wo mittlerweile die ganze Kernfamilie zu Eberhofer Junkies mutiert ist. Tramitz, man kann es nicht anders sagen liest GÖTTLICH. War mein persönlicher Lesegott Thron bisher von Christoph Maria Herbst besetzt, knapp verfolgt von Jochen Malmsheimer, seit den Eberhofer Krimis bin ich vom inkonsequenten Monotheismus zum Polytheismus konvertiert. Rein hörenstechnisch versteht sich. Das Pantheon ist erweitert worden. Schön das. So ist der Leberkäsjunkie also wiedereinmal purer Hörgenuß, auch wenn der Held des überschaubaren Kosmos angezählt ist und womöglich deshalb diesmal verbal nicht mehr so ganz hintergründig bissig, sondern eher larmoyant auftritt. Ist der Leberkäsjunkie auch nicht der beste Band der Serie, die gewohnte sprachliche Würze und Schlagfertigkeit fehlt ein wenig, ist er trotzdem immer noch bestens geeignet, um das Hirn ein wenig auszulüften und die Seele baumeln zu lassen. Bei diesen Regionalkrimis dürfte – wie bei vielem anderen – gelten: love it or leave it. Wer mal schnuppern mag, ich empfehle unbedingt die Hörbuchversion (so gut wie Tramitz kann man gar nicht selber lesen) , oder gleich den DVD Einstieg; danach durchschaut man das Stammpersonal passabel und wer lakonisch, schwarzhumorige Tristesse liebt, ist bestens bedient damit. Also ruhig zugreifen und amüsieren.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne
    Ginevra

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • Leberkäsjunkie (Hörbuch) von Rita Falk, Lesung mit Christian Tramitz

    Leberkäsjunkie
    Nele75

    Nele75

    03. February 2016 um 10:43

    Es gibt Geschichten, da ahnt man schon von der ersten Hörminute an - egal, wie lange sie auch dauern - es wird einfach immer zu kurz sein. So ging es mir hier bei "Leberkäsjunkie", dem inzwischen siebten Fall für den Ermittler Franz Eberhofer. Trotz dass mir der sechste Fall (Zwetschgendatschikomplott) nicht ganz so gut gefallen hat wie die vorher erschienen, war ich doch sehr gespannt auf dieses Hörbuch und die neuesten Ereignisse aus Niederkaltenkirchen. Der Franz hat es nicht leicht. Denn irgend etwas stimmt nicht mit ihm. Oder warum ist seit neuestem immer diese Übelkeit und der Schwindel sein ständiger Begleiter, kaum dass er mal eine Leberkässemmel zu viel gegessen hat? Auch die darauffolgende Diagnose - Cholesterin - hebt nicht gerade seine Stimmung. Dazu kommt ein recht kniffliger Fall, denn ausgerechnet in der Pension der Mooshammer Liesl wird eine verbrannte Frauenleiche entdeckt. Doch kommt der Mörder tatsächlich aus Niederkaltenkirchen? Und hat dieser Mord etwas mit dem geplanten neuen Hotel zu tun? Auch gibt es noch den kleinen Paul, Eberhofer's Sohn, den er allerdings nur zu bestimmten Besuchszeiten sehen darf, da ist die Susi streng. Ich hatte bis jetzt jeden der "Eberhofer-Regionalkrimis" als Hörbuchversion gehört und kann mir auch nach dem siebten Fall keinen besseren Sprecher als Christian Tramitz dafür vorstellen. Es ist einfach zu herrlich, wie er die Oma, den Birkenberger, den Simmerl, die Mooshammer Liesl oder auch alle anderen spricht, fast so, als würde man einem Hörspiel und keinem Hörbuch lauschen. Auch wenn bei "Leberkäsjunkie" natürlich wieder Niederkaltenkirchen mit all seinen sympathischen und unsympathischen Bewohnern eine große Rolle spielt, hat die Autorin Rita Falk hier wieder den eigentlichen Mordfall so mit in die Geschichte eingebracht, dass es spannend bleibt und man das Gefühl hat - das Verhältniss im Regionalkrimi zwischen Region und Krimi ist genau richtig, so jedenfalls meine Meinung. Ganz am Ende war ich doch etwas überrascht, hätte ich so nicht mit gerechnet, hat mir aber gut gefallen. Mehr möchte ich dazu hier jetzt natürlich nicht verraten, allerdings freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Fall, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Es handelt sich bei diesem Hörbuch um eine ungekürzte Lesung mit einer Laufzeit von ca. 9 Stunden 14 Minuten, gelesen von Christian Tramitz, erhältlich im DAV (Der Audio Verlag).

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  • Es dreht sich alles um die Liebe

    Leberkäsjunkie
    Wedma

    Wedma

    27. January 2016 um 19:24

    Hörbuch. Spieldauer: 9 Stunden und 14 Minuten, ungekürzte Ausgabe, gelesen von Christian Tramitz. Ein gelungener Mix aus humorvoll und rührend erzählten Familiengeschichten und einem Krimifall. Eberhofer Franz muss auf seine Ernährung achten, denn die Unmengen an Leberkäs & Co. lassen sein Herz verrücktspielen. Er muss aber wieder mal einen Mord in seinem Heimatort untersuchen. München ist erst mal passé. Diesmal geht es um die verbrannte Leiche einer jungen Frau. Ob dieser Mord nicht mit dem geplanten Hotelbau zusammenhängt, der in der  vorigen Folge für die aufgewühlten Gemüter gesorgt hat? Der Fall an sich ist spannend und gut gelungen, sowohl von der gesamten Thematik her als auch von der Art der Darbietung, i.e. wie die Geschichte erzählt wurde. Schon gleich zu Anfang musste ich auflachen und ein Dauergrinsen setzte sich über weiteren  Verlauf der Geschichte fest. Dieser Humor war mir in den früheren Folgen ein Vergnügen, so war es auch in „Leberkäsjunkie“. Aber auch recht emotionale, rührende Momente bereicherten die Geschichte, in etwa die Stelle, als Eberhofer seine Freundin Susi im Krankenhaus besucht und seinen Sohn zum ersten Mal zu sehen bekommt. Auch weiter blieb die Geschichte toll, spannend und hörenswert. Einige aktuelle Themen waren prima eingeflochten worden, z.B. Ausländerhass und deren Bedrängung durch Rechtsextreme. Prima dargestellt. Wie just aus dem Leben gegriffen. Das „Wiedersehen“ mit den Figuren aus früheren Folgen hat mir besondere Freude bereitet: Die Oma, der Papa, der Rudi, Ermittlungskollege von Franz, der Bürgermeister, der Metzger, der Heizungspfuscher, der Richter, und erst recht die Mooshammer Liesl – alle hatten ihre eigene Geschichte. Diese wurden in den gesamten Erzählteppich gekonnt eingeflochten. Auch Eberhofers unfreiwillige Diät und seine „Qualen“, wenn er gesündere Kost verzehren musste, ist sehr gut rübergekommen: Seinen seelischen Zustand konnte ich problemlos nachvollziehen. Wer bald fasten möchte, kann sich Eberhofer als Fastenkumpel nehmen. Sein Ermittlerpartner Rudi bildet einen krassen Kontrast zu Franz, was recht erfrischend wirkt und viel Freude der Oma bereitet. Die Oma ist schlicht goldig! Das war sie in den anderen Fällen auch, aber hier ist sie schlicht zum Niederknien und voll in ihrem Element. Die Mooshammerin hat eine größere Rolle bekommen und diese mit Bravour gemeistert, hat auch viel Spaß gemacht. Der Papa Eberhofer hat eine neue Facette gezeigt. Auch gut geworden. Der Flötzinger hat mit seinen Weibergeschichten wieder für reichlich Heiterkeit gesorgt. Susi hält sich im Hintergrund, Bruder Leopold mit Familie tritt auch nur am Rande auf, was eigentlich auch i.O. ist. Und der kleine Paul! Der ist so süß, ganz toll dargestellt worden. Zusammenfassend lässt sich über die Figuren sagen: jede hat eine bestimmte Entwicklung durchgemacht und nicht nur für etliche Lacher gesorgt, sondern hat sich im Laufe der Geschichte auch verändert, wie in der großen Literatur. Der Krimifall an sich läuft eine Weile nebenher, aber es ist auch gut so. In den humorigen Krimis, in denen es eher auf die Figuren und ihre Geschichten, den Sprachwitz und die Situationskomik, wie Behandlung aktueller Gesellschaftsthemen ankommt, und davon gibt es nicht wenig, darf der Fall durchaus nicht so sehr den zentralen Raum einnehmen. Dem Mord wird aber konsequent nachgegangen und er wird auch abschließend vollends aufgeklärt. Mag etwas schräg vorkommen, aber möglich ist es. Ich sage nur so viel: es dreht sich alles um die Liebe, wie bei manchen anderen Figuren aus Eberhofers Umgebung auch. Diesen Fall habe ich fast in einem Rutsch gehört, da ans Pausemachen nicht zu denken war. Ich kam aus dem Dauergrinsen nicht heraus, und hin und wieder musste ich schon auflachen. Diese humorige Sprache mit all den speziellen Bezeichnungen, Sprüchen und Vergleichen! Herrlich! Die Geschichte insgesamt ist sehr gut gelungen. Ich habe mich prima unterhalten gefühlt. Die Rita Falk, sie kann es! Absolut keine Frage. Der Erzähler Christian Tramitz hat wunderbar gelesen. Alle Figuren konnte ich deutlich heraushören und ohne Weiteres wiedererkennen. Wie er Oma spricht- einmalig! Aber auch andere Figuren sind sehr gut gelungen. Es war, als ob ich einem Hörspiel lauschte, bloß alle Stimmen gehörten einem einzigen Sprecher. Hervorragende Arbeit! Ich weiß nicht, ob ich die Eberhofer Geschichten hätte lesen können, aber gehört habe ich sie alle. Eine prima Unterhaltung, wenn man etwas Gutes fürs Nebenbeilaufen beim heimischen Werkeln oder beim Ausdauersport oder bei längerer Zugreise braucht. Wenn ich eine Portion guter Laune wieder mal brauche, höre ich mir den Leberkäsjunkie einfach nochmal an. Fazit: Eine sehr gelungene neue Geschichte mit Eberhofer Franz und seine Verwandten und Bekannten aus Niederkaltenkirchen. Ich bleibe auf den nächsten Fall gespannt!

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