Rita Falk Sauerkrautkoma

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Inhaltsangabe zu „Sauerkrautkoma“ von Rita Falk

Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole des Verbrechens versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht's auch schon los mit der großstädtischen Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm sogleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: Im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.

Etwas Krimi, viel Unterhaltung und noch mehr Humor! Ja mei und der Franz! Man könnt ihn schütteln, aber ich mag ihn trotzdem!

— sommerlese
sommerlese

Ein gut lebarer Heimatkrimi bei dem man die Hauptfigur Eberhofer am liebsten durchschütteln will - ein Elefant im Porzellanladen

— Caroas
Caroas

Ja da legst di nieder, so schee! Meineserachtens besonders lustig als Hörbuch!

— Broeslmonster
Broeslmonster

Super geschrieben wie alle Eberhofer-Krimis. Für mich einer der Besten.

— xknutschix
xknutschix

Dieser Band hat mir nicht so gut gefallen, da gab es wahrlich schon spannendere. Auch das Ende fand ich nicht ganz so prickelnd.

— La_Stellina
La_Stellina

Unterhaltsam.

— Knihomol
Knihomol

Für mich der bis jetzt best Fall für den Franz.

— Futjes-Fee
Futjes-Fee

Tolle Fortsetzung, besser als der Vorgänger.

— JaneP
JaneP

So ein Sauerkrautkoma steckt man nicht so leicht weg. Ich habe mich wieder gut unterhalten bei diesem Fall von Franz Eberhofer

— MartinaM
MartinaM

Es geht weiter mit Susi und Franz - Ermittlungen und Privatleben parallel

— Leserin71
Leserin71

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • [Rezension #52] Sauerkrautkoma

    Sauerkrautkoma
    KiraNear

    KiraNear

    01. September 2017 um 00:32

    Name: SauerkrautkomaAutor: Rita FalkGenre: Heimatkrimi, Slice of LifePreis: € 14,90 [D] | € 15,40 [A]Seiten: 267 SeitenSprache: DeutschErscheinungsjahr: 2013ISBN: 978-3-423-24987-4Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KGRückentext:"Wie, München?", frag ich jetzt erst mal. "Ja, München halt. Was verstehen S' jetzt da nicht, Eberhofer?", sagt der Bürgermeister. "Einiges", sag ich. "Das Wort "Zwangsbeförderung" zum Beispiel". "Anordnung von ganz oben".Wenn das kein Stress ist für den Eberhofer! Erst München. Dann diese Frauenleiche im Kofferaum - und jetzt machen seine Freunde in Niederkaltenkirchen dem Franz auch noch die Hölle heiß, dass er gefälligst die Susi heiraten soll. Ja, ein Scheißstress ist das! Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Vor dem ersten Band arbeitete der Herr Eberhofer schon einmal in München, wurde jedoch aufgrund eines Vorfalls in seine Heimat verschoben und war seitdem der einzige Dorfpolizist seines Heimatdorfes. Nun wird er wieder nach München zurückbeordert - doch wer denkt, dass er sich darüber freut, irrt sich. Im Gegenteil, er hat sich an das ruhige Dorfleben gewönnt, die Fälle, die er in den letzten vier Büchern erlebt hat, gehören doch eher zur Ausnahme (was auch zeigt, dass das nicht alles Schlag auf Schlag passiert, sondern dass recht viel Zeit dazwischen passiert, was das Ganze auch wieder etwas realistischer für Dorfverhältnisse aussehen lässt) und er kennt auch seine Pappenheimer am besten. Daher findet er sich in München auch erstmal nicht mehr zurecht, zum einen bei der Parkplatzsuche, wie auch bei seinem "Platz" innerhalb der Müncher Polizei. Zum Glück bekommt er eine sehr nette Kollegin, mit der er sich auch sofort versteht. Aber nicht nur sein Einsatzgebiet, sondern auch der aktuelle Fall ist mit ihm nach München gewandert. Und was erstmal nach nichts aussieht, ist am Ende viel mehr. Aber hier passt es sehr gut, dass es mal ein etwas komplexerer Fall ist. München ist eine Großstadt, hier hat man viel mehr Möglichkeiten und ist weitaus anonymer als auf dem Land, wo dich ausnahmslos jeder kennt.Den Fall fand ich sehr interessant, hier mitzurätseln hat richtig viel Spaß gemacht, trotz oder weil es so wenig Hinweise gab. Auch privat läuft es sehr turbulent zu, immerhin will jeder, dass Franz endlich mal in den Hafen der Ehe einschippert und dann ist da auch noch ein hochnasiger Konkurrent aufgetaucht ... ja, hier kommt sehr viel auf den Franz zu und irgendwie hat man Mitleid. Aber dann sieht man wieder, wie er sich aufführt und dann hat man doch kein Mitleid mehr. Leseprobe:"Wie, München?", frag ich jetzt erst mal."Ja, München halt. Was verstehen S' jetzt da nicht, Eberhofer?", sagt der Bürgermeister, ohne sich umzudrehen. Er steht am Rathausfenster und schaut in unseren wunderbaren Hof hinaus."Einiges", sag ich. "Das Wort "Zwangsbeförderung" zum Beispiel. Und das Wort "Versetzung" verstehe ich auch nicht. Am wenigsten versteh ich das Wort "München", Bürgermeister. Warum soll ich weg von Niederkaltenkirchen? Die haben doch bestimmt genug Beamte dort in München, die auf die Münchener aufpassen können, oder?""Herrschaft, Eberhofer! Die Anordnung kommt von ganz oben, kapiert?" Und wenn wir einmal ehrlich sind, dann haben die doch seinerzeit den Posten hier bei uns im Rathaus eigentlich nur für Sie erfunden, Mensch. Was wäre denn sonst aus Ihnen geworden - nach Ihren delikaten Verfehlungen damals, Eberhofer. Hä? Aber jetzt stehen die Dinge ja anders. Komplett anders, würd ich mal sagen. Sie haben ja direkt eine Karriere gemacht, eine ganz erstklassige, hähä. Und drum haben die im Präsidium gemeint, dass man einen so dermaßen engagierten Polizeibeamten der quasi jedes Jahr einen verzwickten Mordfall aufklärt, dass man den doch nicht so einfach in der Provinz versauern lassen kann, oder? Fazit:Auch dieser Band hier hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mich immer wieder gefragt habe, wie weit sein Dorf von München entfernt ist, wenn er ständig am Hin- und herpendeln ist. Zwar teilt er sich mit dem Rudi eine Wohnung (in München kann man sich auch echt keine alleine leisten), allerdings geraten die beiden immer wieder aneinander und Franz vermisst auch seine Heimat zu sehr. Dennoch kann er sich ermittlungstechnisch gut in München einfinden und findet auch wieder mehr Unterstützung, wie in seiner neuen Kollegin. Allerdings sind auch hier die anderen Kollegen nicht sehr fleißig bzw. nicht sehr dahinter, den aktuellen Fall zu lösen. Ich kenne mich im Polizeialltag ehrlich gesagt gar nicht aus, aber dass er ständig bequeme Kollegen hat, die lieber mal einer Sache zu wenig nachgehen, kam mir beim Lesen dieses Bandes doch etwas seltsam vor. Gefallen hat es mir trotzdem, daher gebe ich dem Band auch 4 Rubine.

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  • Versetzt nach München

    Sauerkrautkoma
    sommerlese

    sommerlese

    08. August 2017 um 19:48

    Sauerkrautkoma ist der fünfte Band der Provinzkrimireihe um Franz Eberhofer, der von Rita Falk geschrieben und 2014 im DTV veröffentlicht wurde. Der Eberhofer Franz bekommt aufgrund seiner hohen Aufklärungsquote eine Versetzung nach München. Dabei fühlt er sich in seinem Saustall in Niederkaltenkirchen so wohl. Eher widerwillig fügt er sich der Dienstanordnung und kaum in der Metropole angekommen, bekommt er auch schon Besuch von der Oma und dem Papa mitsamt dem alten Admiral. Das alte Auto wird geklaut. Wer braucht so ein altes Auto? Als der Wagen wieder auftaucht, liegt im Kofferraum die Leiche einer jungen Serbin. Sie hat in Grünwald gearbeitet. Eberhofer geht den Spuren nach.   Franz ist über seinen Dienst in München gar nicht begeistert. Schliesslich fühlt er sich in seinem Saustall in Niederkaltenkirchen sauwohl. Jawohl! Er tritt zwar den Dienst an, pendelt aber lieber, um daheim im eigenen Bett zu schlafen. Und seine Kneipe beim Wolfi möchte er auch nicht missen.  Wie die Leute in der Großstadt überhaupt ausschaun! Bunte Jeans, sogar noch zerrissen dazu! Ja, gibts denn das? Nein, das ist für den Provinzler Franz nicht das Richtige. Aber als der Ludwig mit der Panida Ehestreit hat und auch bei Oma und Papa unterkriecht, nimmt Franz dann doch lieber das möblierte Zimmer vom Rudi Birkenberger. Nee, mit dem Ludwig auf dem Hof fühlt er sich nicht mehr wohl. Nebenbei macht ein Ex-Schulfreund der Susi den Hof. Jetzt muss Eberhofer aber mal endlich in die Puschen kommen. Sonst schnappt der sich die Susi ihm noch vor der Nase weg. So wie der Italiener damals. Von allen Seiten reden sie auf Franz ein, er soll sie heiraten. Na ja, dann eben das. Aber sie will einen Verlobungsring. Und ein Hochzeitskleid. Und eine Reise in die Flitterwochen. Dabei ist es daheim auch schön! Was soll ich zu diesem Buch noch groß sagen! Es gibt einen neuen Fall, viele Verstrickungen und private Probleme bei den Eberhofers und auch eine Liebe, die jetzt endlich einmal besiegelt werden sollte. Die Rita Falk schreibt die Personen charakterlich genau so wie man sie kennt. Und noch ein bisschen mehr. Denn immerhin will Franz ja nun auch heiraten und die Susi, na, lesen sie mal selbst. Es wird auf jeden Fall wieder mit einigem Dialekt und flotten Sprüchen vom Franz ein recht humorvolles Buch, bei dem man gut unterhalten wird. Wobei das Ermitteln dem Franz gar nicht so ganz wichtig ist, eigentlich hat er privat gerade eine Menge um die Ohren. Aber dann ist der Fall doch ganz interessant und gemeinsam mit seinem Spezi, dem Rudi, wuppen sie die Sache und finden den Täter. Es wär kein Eberhofer Krimi, wenn hier die Ermittlungen im Vordergrund spielen würden. Vielmehr sorgt sich der Franz um die Susi, nicht, dass sie doch den Karl-Heinz, das Arschloch, ihm vorzieht. Nun gut, die Leiche im Admiral vom Papa, das ist schon sehr konstruiert, Frau Falk! Aber ich habe schon verstanden, dass nur so der Bogen gekonnt zu Franz und seinen privaten Verwicklungen und Entwicklungen geschlagen werden kann. Es ist ja auch Wurscht, wo die Leiche drinnen liegt. Tot ist sie erstmal, aber von wem? Manchmal könnte ich dem Franz beim Lesen von seinen Aktionen seine eigene Knarre vor die Nase halten. Jawohl! Wenn er dann aber so Robert Redford-mäßig wieder auftaucht, da mag ich ihn wieder. So geht es der Susi glaube ich auch! Und auch der neuen Kollegin aus München. Die ist auch nett! Ach, lesen sie es doch mal selbst, dann können sie mich verstehen! Wer schon einmal Fan vom Franz ist, wird auch dieses Buch wieder lieben. Versprochen! Ich hole mir jetzt mal Band 7. Denn den sechsten habe ich schon gelesen. Pfüati! 

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  • Es ist der 5. Band der Fälle von Eberhofer Franz.

    Sauerkrautkoma
    Caroas

    Caroas

    15. July 2017 um 09:56

    Eberhofer wird nach München versetzt als Belohnung für seine erfolgreichen gelösten Fälle. Ungern fährt er, aber nachdem in dem Auto seines Vaters eine Frauenleiche gefunden wurde hat er einen neuen Fall, den er dann mit seiner neuen Kollegin und Rudi löst.Nebenbei soll er die Susi heiraten und hat einen Nebenbuhler.Fazit Die Geschichte ist gut geschrieben, die Oma und die Familie haben das Kommando.Mittlerweile habe ich mich mit der Figur Eberhofer angefreundet und kann über diesen zwischenmenschlichen Dodel auch mal lachen. Aber auch in diesem Band ist er sich mit seiner ungehobelten Art völlig im Weg und legt sich selber wieder den einen oder anderen Stein in den Weg.

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  • Mittelmäßiger Provinzkrimi – muss man mögen

    Sauerkrautkoma
    KerstinTh

    KerstinTh

    03. September 2016 um 15:56

    Wieder mal ein Eberhofer-Krimi. Franz Eberhofer wurde nach München zwangsversetzt. Er war einfach ein viel zu guter Ermittler in Niederkaltenkirchen. Ab jetzt heißt es rackern in der Löwengrube. Schon an den ersten Tagen in München wird es für Eberhofer spannend. Vater und Oma-Eberhofer sind zu Besuch. Als sie wieder aufbrechen wollen ist der alte Admiral verschwunden. Eberhofer begibt sich auf die Suche. Im Dachauer Forst wird er gefunden. Aber der Admiral hat nun eine unbekannte Leiche im Kofferraum! Wer ist die tote Frau im Kofferraum? Eberhofer beginnt mit Hilfe seines Freundes und Privatdetektivs Rudi zu ermitteln und stößt auf einen interessanten Fall.   Wer auf bayrische Provinzkrimis mit mehr Unterhaltungs- als Ermittlungsgehalt steht ist hier bestens aufgehoben. Während dem Lesen hat man einiges zu Lachen und es ist recht amüsant Eberhofer Gedanken zu folgen – auch wenn diese sich meistens ums Essen drehen. Wer allerdings mehr Wert auf richtige Ermittlungsarbeit und Spannung setzt ist hier falsch. Der Fall an sich war interessant und gut umgesetzt. Mir persönlich sagt der gesamte Stil der Reihe nicht wirklich zu. Daher ein eher schlechteres Urteil.

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  • Mehr Komödie als Krimi

    Sauerkrautkoma
    louella2209

    louella2209

    26. April 2016 um 08:56

    In seinem bereits fünften Fall verschlägt es den Franz Eberhofer wieder nach München. Vollständig rehabilitiert, wird er wieder in die Landeshauptstadt zurückversetzt. Doch seine alte Wirkungsstätte zeigt sich alles andere als begeistert. Der Eigenbrötler, der lieber auf eigene Faust ermittelt und sich seine Arbeitszeit nach belieben einteilt, ist nicht jedermanns Sache. Diesmal gilt es den Mord an eine junge Frau aufzuklären, die ausgerechnet im alten "Admiral" seines kiffenden Vaters gefunden wird. Kein Wunder das die alte Karre zunächst für eine "Drogenkutsche" gehalten wird. Aber der Franz wäre nicht der Franz, wenn er solche "Missverständnisse" nicht aus dem Weg räumen könnte. Bei der Lösung dieses Falls hilft ihm der Rudi Birkenberger wieder tatkräftig mit. Und auch in Franz`Liebesleben geht es hoch her. Die Susi hat einen neuen Verehrer, der auch noch eloquent, gebildet und wohlhabend ist. Da hilft nur eins, es muss geheiratet werden. Aber der Franz wäre nicht der Franz, wenn er das nicht wieder voll verbockt. Die Buchtitel rund um diese Reihe sind momentan noch das originellste an der ganzen Sache. Der fünfte Fall, obwohl nach München verlegt, ist wenig knifflig und ziemlich uninspiriert. Rita Falk setzt wieder voll auf den bayerischen Humor und ihre skurillen Protagonisten. Der Franz rollt wie eine Dampfwalze durch sein Liebesleben und macht sich damit nicht gerade zu einem Sympathieträger. In den ersten Bänden fand ich ihn noch ganz goldig, wie er sich regelmässig selbst im Weg steht, bei Frauen gezielt das Fettnäpfchen trifft und mit einem liebenswert nervigem Umfeld gesegnet ist. Mittlerweile ist das aber recht ausgelutscht und es wird Zeit, das der Eberhofer, auch mal privat etwas auf die Reihe bringt. Von mir gibt es 3 Sterne und für Fans dieser Reihe durchaus eine Empfehlung.

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  • Eberhofer unter Zwang

    Sauerkrautkoma
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    23. April 2016 um 15:45

    Zwangsversetzung! Kommissar Eberhofer kann es nicht glauben. Seine Erfolge haben die Vorgesetzten bewogen ihn zurück nach München zu schicken. Nun eigentlich kein schlechter Zeitpunkt: sein verhasster Bruder Leopold zieht wieder beim Papa und der Oma ein, das ganze Dorf will ihn zwingen, die Susi endlich zu heiraten und Leopolds widerlicher Kumpel versucht ihm sein Mädchen auch noch auszuspannen. Da schlägt man sich doch lieber mit Kollegen in knallbunten Jeans rum. Dass Eberhofer dann auch noch eine Leiche im Kofferraum des väterlichen Vehikels findet, nimmt er dann aber doch persönlich. Der fünfte Band der witzigen Krimi-Reihe. So langsam kommt wieder etwas Schwung in die Sache, wenn ich auch immer noch nicht Eberhofers komische Affären nachvollziehen kann. Die sind nicht mal handlungsrelevant. Sehr abstoßend fand ich dann auch Leopolds neuen Kumpel. Klar, soll Stimmung reinbringen, aber für mich wurde es anstrengend. Immerhin wurde der Kriminalfall mal wieder fast so wichtig wie der unterhaltsame Teil und auch der Humor kehrt in die Reihe zurück. Ich bin schon neugierig, ob der nächste Band endlich wieder an das Niveau der ersten kommt.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Schöne Unterhaltung

    Sauerkrautkoma
    Knihomol

    Knihomol

    03. April 2016 um 12:21

    Nicht so lustig, wie Winterkartoffelknödel, aber trotzdem hat mir das Buch gefallen. Das Ende hat nicht so gepasst. Man bekommt das Gefühl, dass es schnell beendet wurde, um ein weiteres Buch zu schreiben. 

  • Franz Eberhofer muss nach München

    Sauerkrautkoma
    winter-chill

    winter-chill

    „Sauerkrautkoma“ ist der fünfte Teil der bayerischen Provinzkrimireihe um den etwas kauzigen Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Wie die Bände zuvor hat mich auch dieser Teil wieder aufs Beste unterhalten. Diesmal ist Franz arg im Stress: Er wird zwangsbefördert und wieder zurück nach München versetzt. Daheim drängen ihn seine Freunde und Familie endlich seiner Susi einen Heiratsantrag zu machen und dann muss er auch noch einen Mordfall an einem jungen Mädchen aufklären. Wie in den anderen Teilen auch, wird die Geschichte wieder aus der Sicht von Franz erzählt und das mit einem sehr trockenen, derben, schwarzen bayerischen Humor. Der Kriminalfall hat mir diesmal zwar wieder besser gefallen, ist aber – wie in solchen Büchern üblich – eher Nebensache. Im Vordergrund stehen vielmehr die fast schon kultigen, unverwechselbaren Charaktere und das Leben in der Provinz. Diesmal ging es speziell viel um die Beziehung von Franz und Susi. Mir gefällt die Krimireihe nach wie vor sehr gut und ich kann sie nur weiterempfehlen.

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    • 2
  • Sauerkrautkoma...

    Sauerkrautkoma
    Melody80

    Melody80

    09. September 2015 um 18:05

    Leider konnte mich der 5. Teil der Reihe nicht begeistern. Fand ich schon den Vorgänger “Grießnockerlaffäre” stellenweise langweilig, ist in “Sauerkrautaroma” die Luft völlig raus. Der Mordfall der Geschichte rückt im Laufe des Lesens in den Hintergrund, größtenteils geht es um die Beziehung zwischen Franz und seiner Susi und um die bevorstehende Hochzeit. Dabei zog sich die Geschichte in die Länge und blieb für mich bis zuletzt uninteressant. Franz Eberhofer, der mir im Laufe der Reihe zwar kauzig, aber dennoch sympathisch daher kam, ging mir in diesem Teil ziemlich auf die Nerven. Die Auflösung des Mordfalls war auch nicht originell, sondern wurde schnell abgehandelt. Ob ich den 6. Teil jemals lesen werde, weiß ich nicht, mir reicht es erstmal. Mein Fazit Der 5. Teil um Franz Eberhofer bleibt erstmal mein letzter, das war leider kein Lesevergnügen, sondern genervtes Augenrollen pur.

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  • Sehr spannend und flüssig geschrieben

    Sauerkrautkoma
    MartinaM

    MartinaM

    24. August 2015 um 16:08

    Ausgerechnet im Kofferaum des  Wagen seines Vaters findet Franz Eberhofer eine weibliche Leiche. Schnell stellt sich heraus, dass die junge Frau bei einem reichen Unternehmerehepaar als Kindermädchen angestellt und obendrein schwanger war. Also gibt es ermittlungstechnisch wieder viel zu tun für den Franz Eberhofer und obendrein möchte seine Susi ihn auch noch heiraten. Auch in seiner Familie kriselt es, genauer gesagt in der Ehe seines Bruders Leopold. Dieser zieht mit Sack und Pack wieder bei den Eberhofers ein, was nur den Vater von Franz so richtig freut. Und da ist noch der Busenfreund Karl-Heinz von Leopold, der mehr als ein Auge auf Susi wirft. Dank seinem alten Bekannten Birkenberger findet Franz eine heiße Spur zu seiner Leiche. Ich hatte richtig Spass beim Lesen,  denn der Mordfall war perfekt in die Unterhaltung integriert. Bis der Mordfall aufgeklärt ist, geht es nicht nur in München, sondern auch Niederkaltenkirchen drunter und drüber. Dumm ist nur, dass es dem Franz zwar gelingt den Mordfall äußerst erfolgreich aufzuklären, aber die Hochzeit mit seiner Susi steht unter gar keinem guten Stern. Diese Krimireihe von Rita Falk und auch Sauerkrautkoma ist erfrischend anders und ich schätze auch die menschlichen Züge der Protagonisten. Der bayerische Schreibstil passt perfekt und im Anhang findet man natürlich wieder die Rezepte zu den Gerichten, die die herrlich schrullige Oma von Franz ihrer Familie kredenzt. Diese mischt Sauerkrautkoma auch wieder mächtig auf und gewarnt sei man nur von den Folgen von allzu viel Sauerkraut, so verdauungstechnisch gesehen. Ansonsten kann ich für Sauerkrautkoma eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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  • Franz Eberhofers 5. Fall

    Sauerkrautkoma
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    Seiner hohen Aufklärungsrate wegen wird Franz Eberhofer nach München zitiert, zwangsbefördert sozusagen. Und außerdem ist so ein ganzer Polizeibeamte für ein Kaff wie Niederkaltenkirchen sowieso zu viel. Die Sicherheit von Franz' Heimatdorf soll künftig in Max Simmerls Hände gelegt werden, der mit dem elterlichen Metzgereibetrieb nichts am Hut hat. In der Münchner Löwengrube angelangt bekommt es Franz auch gleich mit einem brisanten Fall zu tun: der Opel Admiral seines Vaters wird geklaut und taucht mit einer Leiche im Kofferraum wieder auf. Und dann ist da noch der neue Kumpel von Leopold, der ganz offen ein Auge auf die Susi geworfen hat... Ganz raus aus Niederkaltenkirchen ist Franz nicht, denn es zieht ihn immer wieder heim in seinen Saustall und zum gedeckten Tisch von der Oma.  In gewohnt flüssiger und einfacher Manier erzählt die Autorin von Franz Eberhofers 5. Fall. Und wie auch schon bei den Vorgängern dreht sich die Sache nicht nur um den Mord, sondern auch ganz viel ums drum rum in München und Niederkaltenkirchen, was ja mit den witzigen und liebgewonnenen Charakteren den Charme an diesen Büchern ausmacht.  Wieder mit viel Lokalkolorit muss Franz endlich lernen, dass er die Susi nicht für selbstverständlich nehmen darf, und in München manchmal komische Sitten herrschen. Die 250 Seiten sind wieder richtig flott gelesen, und ich freue mich schon auf den 6. Fall um Franz und den Birkenberger, der natürlich in keinem Buch fehlen darf. Zum krönenden Abschluss gibt es auch hier wieder die Rezepte zu Omas preisgekrönten Gerichten, die in "Sauerkrautkoma" eine Rolle haben. Fazit: Zum 5. mal volle Punktzahl und Favoritenstatus für den Franz! Weiter so, Frau Falk. Absolute Leseempfehlung von mir!  Reihenfolge: 01. Winterkartoffelknödel 02. Dampfnudelblues 03. Schweinskopf al dente 04. Griessnockerlaffäre 05. Sauerkrautkoma

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    • 4
  • Der fünfte Eberhofer-Fall - ein purer Lesegenuss!

    Sauerkrautkoma
    KateDakota

    KateDakota

    Ich habe die ersten fünf Bücher der Eberhofer-Reihe alle hintereinander weggelesen und sie haben mir mit Ausnahme eines Bandes alle sehr gut gefallen. Doch bei diesem hier vergebe ich nun das erste Mal fünf Sterne, und zwar ohne Einschränkungen. Franz Eberhofer, der nun in München waltet und schaltet, kommt wieder etwas sympathischer als in den Vorgängerbänden rüber. Obwohl ich mich allmählich frage, ob alle bayrischen Männer so sind wie er und Flötzinger, heißt, alles zu vernaschen, was nicht bei drei auf dem Baum sitzt. Wobei mir das bei dem Franz auch ein kleines bisschen so aussieht, als wenn er meint, sich durch seine Fremdvöglerei ein kleines Stückchen Freiheit zu erhalten, jetzt wo er sich durchgerungen hat, die Susi zu heiraten. Na klar, macht er ihr den Antrag nur, weil er Muffe hat, sie könne mit diesem reichen Typen durchbrennen, trotzdem lässt sich durchaus erahnen, dass er wirklich etwas für die Frau empfindet, was auch am Ende des Buches sehr deutlich wird. Aber gut, das nur am Rande und aus der Tiefe meines romatischen Herzens gesprochen.. ;-) Am eigentlichen Krimifall gibt es diemal von meiner Seite rein gar nichts zu mäkeln. Der war spannend und undurchschaubar, also perfekt. Genial auch wieder das ganze Umfeld des Eberhofers. Die Oma und der Papa sowieso, diesmal aber auch ganz besonders sein Kumpel Rudi, der sich manchmal aufführt, als wäre er in Eberhofer verknallt. Herrlich! Der Schluss, na ja, der war schon ein bisschen zum in den Tisch beißen, aber letztendlich hat er seinen Zweck erfüllt, nämlich die Neugierde auf den nächsten Band zu wecken. Grrrr! Bis zur Veröffentlichung dauert's leider noch ewig. Daher sind diese fünf Sterne mehr als verdient, denn wenn solche Suchttendenzen ausgelöst werden, dann muss schon etwas Tolles dahinterstecken. Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    02. May 2015 um 23:21
  • "Sauerkrautkoma" von Rita Falk

    Sauerkrautkoma
    Nelly87

    Nelly87

    08. April 2015 um 17:09

    Erster Satz "Wie, München?", frag ich jetzt erst mal. Um was geht's? Endlich sollen dem Eberhofer seine Erfolge bei der Aufklärung diverse Morde und Geiselnahmen gewürdigt werden. Beförderung!! Doch die fällt so ganz anders aus, als der Franz sich das erhofft hat. Denn man ist der Ansicht, dass ein so begabtes, kriminalistisches Genie nicht in Niederkaltenkirchen versauern darf und versetzt den Eberhofer kurzerhand nach München zurück, an seine alte Wirkungsstätte. Doch wider Erwarten freut sich der Dorfgendarm so gar nicht über diese Ehre. Nicht nur, dass Franz sich daher in München eine überteuerte Wohnung nehmen muss, wo doch der Saustall gerade so schön wohnlich geworden ist. Nein, die viel größere Sorge ist doch: wer kocht denn zukünftig dem Franz sein Essen, wenn die Oma doch so weit weg ist. Doch bevor diese ganzen kleinen Probleme gelöst werden können, wartet da auch schon wieder ein ganz großes Problem auf den bayrischen Polizisten. Denn als der Papa mitsamt der Oma in München auftaucht, wird dem Papa sein heiß geliebter Admiral geklaut. Doch das eigentliche Problem entsteht erst, als das alte Auto auch wieder auftaucht. Denn jetzt liegt im Kofferraum die Leiche einer jungen Frau. Selbstredend nimmt der Eberhofer sofort die Ermittlungen auf. Als dann die Susi auch noch auf eine baldige Hochzeit drängt, kommt der Franz ganz schön ins Schwitzen. So hat's mir gefallen "Sauerkrautkoma" ist der nunmehr fünfte Fall für Franz Eberhofer. Nachdem ich beim letzten Teil doch einiges zu meckern hatte, hab ich darauf gehofft, dass Rita Falk beim neuen Buch wieder zur wahren Größe zurückfindet. Der Einstieg ins Buch ist mir wie eigentlich immer leicht gefallen, da zumeist große Vorkenntnisse gar nicht nötig sind. Trotzdem war ich dieses Mal doch etwas schockiert, denn der Eberhofer soll weg von Niederkaltenkirchen!! Für den eingefleischten Eberhofer-Fan ein Skandal! Immerhin macht doch gerade Niederkaltenkirchen mit seinen liebevollen und manchmal auch verrückten Charakteren den Charme dieser Reihe aus. Kein Flötzinger mehr, kein Leopold mehr, keine Susi mehr, kein Simmerl mehr.. und am schlimmsten: keine Oma mehr? Da war ich erst mal fassungslos. Da hat Frau Falk die Geschichte wieder mit einem Paukenschlag eröffnet. Dieser Paukenschlag zieht aber einen Rattenschwanz hinter sich her, der mir dann nicht so gut gefallen hat. Der Franz arbeitet also ab jetzt in München, in seinem alten Revier und als Leser habe ich erwartet, dass jetzt andere Saiten aufgezogen werden. Immerhin hat der Eberhofer bisher immer gut machen können, was er wollte. Einen direkten Vorgesetzten hatte er nicht und auch keine Kollegen, mit denen er sich arrangieren musste. Durch die Versetzung hat Rita Falk sich selbst eine Möglichkeit geschaffen, Konfliktherde zu behandeln und dem Eberhofer wieder zur alten Form kommen zu lassen. Obwohl ich anfangs skeptisch war, ob mir der Eberhofer auch in München gefallen könnte, hab ich mich nach kurzer Eingewöhnung irgendwie darauf gefreut, mal etwas Neues zu lesen. Doch irgendwie ändert sich durch die Versetzung nur wenig. Der Franz schläft trotzdem die meiste Zeit in Niederkaltenkirchen in seinem Saustall, wenn er mal zum Essen nicht daheim sein kann, steht die Oma natürlich mit Selbstgekochtem auf der Matte. Und auch das Arbeiten in einem Polizeirevier bleibt total auf der Strecke. Der neue Chef scheint froh zu sein, wenn der Franz einfach nie da ist und bis auf eine Kollegin meidet der Eberhofer auch die. Sehr schade, da wäre so viel Raum gewesen, um die Geschichte richtig nett auszugestalten. Dafür trifft man auch im fünften Teil wieder auf alle liebgewonnenen Charaktere. Doch wer meine Rezension zu "Griessnockerlaffäre" gelesen hat, weiß, dass ich selbst mit denen momentan so meine kleinen Weh-Wehchen habe. Allen voran... wie könnte es anders sein... Franz Eberhofer himself. Seine ewigen Frauengeschichten gingen mir schließlich doch sehr auf die Nerven, doch in "Sauerkrautkoma" scheint er sich ENDLICH ENDLICH gefangen zu haben. So wie es den Anschein machte, schippern der Franz, die Susi und mit ihnen gemeinsam auch ich auf ein Happy End zu. Nach Zureden vom Simmerl und dem Papa kann der Franz sich endlich dazu durchringen, der Susi einen Heiratsantrag zu machen. Und, mein Gott, das war mal ein Heiratsantrag, wie es ihn kein zweites Mal geben kann. Ich war gerührt und berührt gleichzeitig, ein wirkliches Meisterstück der Autorin. Es hätte so schön sein können.... wenn der Eberhofer beim Zusammentreffen mit der nächstbesten Frau die Hosen anbehalten hätte. Dass der Eberhofer vielleicht ein kleiner Schürzenjäger ist, das ist ja noch in Ordnung. Aber dass er praktisch während des Verlobungsring-Aussuchens seine Kollegin flachlegt, da hört es irgendwo auf. Das Problem an der Sache ist: der Franz wird mir dadurch einfach unsympathisch und die Bücher leben davon, dass der Leser die Charaktere gern hat. Auch mit der Susi hatte ich so meine Schwierigkeiten. Stellenweise hatte ich unglaublich Mitleid mit ihr, aber ihre Reaktionen waren zum Reinschlagen. Einzig und allein die Nebencharaktere, wie die Oma, der Papa, der Simmerl und co., konnten mich wieder absolut begeistern und überzeugen. Der Mord, den der Eberhofer zum Aufklären hatte, hatte ebenfalls seine Höhen und Tiefen. Die ursprüngliche Idee fand ich toll. Da freut man sich, dass ein geklautes Auto wieder auftaucht und dann liegt da plötzlich ne Leiche im Kofferraum. Die tote Frau arbeitete als Kindermädchen bei einer wohlhabenden Familie und ist lange Zeit über sehr undurchsichtig. Allerdings fand ich die Auflösung des Kriminalfalles doch sehr an den Haaren herbeigezogen bzw. hat mich nicht wirklich überzeugt. Bei den anderen Teilen der Reihe stand zwar noch nicht das Verbrechen im Vordergrund, aber ich wollte zumindest immer wissen, wie die Geschichte ausgeht. Dieses Mal hat sich die Spannung immer weiter verflüchtigt und letztlich war es mir egal, wer das junge Mädchen jetzt umgebracht hat. Ein besonderes Schmanckerl der kompletten Reihe ist selbstverständlich Rita Falks einzigartiger, unnachahmlicher Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so an mir vorbei und ich würde ewig in diesem Buch lesen, wenn es nicht immer so schnell vorbei wäre. Rita Falk ist meiner Meinung nach die Königin des bayerischen Provinz-Krimis und ihre Eberhofer-Bücher verdienen schon deshalb immer eine Mindestanzahl an Sternen, Herzen, Punkte oder mit was man eben sonst so ein Buch bewertet. Sie schafft es wie keine andere, ihren Charakteren Leben einzuhauen und ihnen unverwechselbare Eigenschaften zu geben. Einen zusätzlichen Plus-Punkt gibt es dieses Mal auch eindeutig für den Schluss des Buches, denn der hat mich wirklich überrascht und lässt den Leser außerdem mit einem wirklich miesen Cliffhanger zurück. Der sechste Teil "Zwetschgendatschikomplott" ist erst vor wenigen Wochen erschienen und ich bin so froh, dass ich "Sauerkrautkoma" erst jetzt gelesen habe, da ich andernfalls vor Neugierde die Wände rauf gegangen wäre. Ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht! Und zum Schluss... "Sauerkrautkoma" konnte mich wieder nicht so sehr begeistern, wie es die ersten drei Teile der Reihe getan haben. Rita Falk macht ihren eigenen Helden zu einem unsympathischen Schwachkopf und schöpft in diesem fünften Teil das Potential, das die Geschichte hätte, gar nicht aus. Trotzdem lohnt sich das Buch schon allein wegen des Schreibstils, der Frau Falk so eigen ist. Der Kriminalfall ist dieses Mal so gar nicht gelungen, dafür wird der Leser nochmal mit einem ereignisreichen Ende belohnt. Ich persönlich bin auf jeden Fall froh, dass ich den sechsten Teil "Zwetschgendatschikomplott" bereits hier liegen habe und freue mich darauf, obwohl dieser Teil etwas schwach war.

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  • Ein Drehbuch

    Sauerkrautkoma
    Rusty78

    Rusty78

    21. January 2015 um 09:03

    Franz Eberhofer ist im Streß. Er wird zwangsbefördert und nach München in die "Löwengrube" versetzt. Zuhause quartiert sich der ungeliebte Bruder Leopold auf dem Hof ein und bringt auch noch einen Freund aus Kindertagen zurück nach Niederkaltenkirchen, der - eloquent und vermögend - die Frechheit besitzt, mit der Susi anzubandeln! Da muss sich Franz etwas einfallen lassen. Und als der Papa und die Oma den Franz in München besuchen, wird auch noch der alte Opel Admiral gestohlen und taucht später mit der Leiche einer jungen Frau im Kofferraum wieder auf. Nun hat der Franz zu allem Überfluss einen Mordfall in München zu klären! Meinung Nun jaaa... Der Schreibstil der Autorin war mir immer schon ein wenig suspekt, wobei ich zugeben muss, dass die robusten Sätze absolut zu Franz Eberhofer & Co. passen. Was mich immer wieder an Eberhofer-Bücher bringt, ist der tolle Humor und die skurillen Szenen, in die Frau Falk ihre Protagonisten regelmäßig geraten lässt. Auch hier tauchen wieder brüllend komische Situationen auf, allerdings auch einige, die ich nicht wirklich lustig finde (nur zwei als Beispiel: "Steffi" und der Schluss). Der Mordfall an sich wird meiner Meinung nach ein wenig lieblos abgehandelt, aber die bekannten Charaktere wie der Rudi oder der "Leichenfläderer" sind natürlich auch wieder dabei und haben ihre Schlüsselrollen in der Aufklärung. Was mich aber tatsächlich zu der niedrigen Punktzahl veranlasst: ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, dass Frau Falk keinen Roman, sondern ein Drehbuch schreibt. Die meisten Szenen sind so angepasst, dass sie ohne große Anstrengung für den Film verwendet werden können. Das hat mich ziemlich genervt. Natürlich waren die beiden Filme, die bisher in den Kinos gelaufen sind, ein großer und toller Erfolg. Trotzdem sollte die Serie in erster Linie doch eine Romanserie bleiben. 3 Sterne

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