Schweinskopf al dente

von Rita Falk 
4,3 Sterne bei497 Bewertungen
Schweinskopf al dente
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (415):
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Spannend und humorvoll!

Kritisch (18):
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Enttäuscht von ihrer Ausländerfeindlichkeit. Einfach typisch bayerisch - schrecklich!

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Inhaltsangabe zu "Schweinskopf al dente"

Wird wohl wieder nichts mit dem hammermäßigen Frühstück bei der Oma. Und das bloß, weil Richter Moratschek diesen Schweinskopf in seinem Bett gefunden hat. Dr. Küstner, wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt, ist saudummerweise aus dem Gefängnis geflohen. Und eins ist klar: Hannibal Lecter ist ein Scheißdreck gegen den Küstner. Der Moratschek macht sich vor Angst ins Hemd aber muss er deshalb ausgerechnet zu Papa Eberhofer fliehen? Und wer ist bitte dieser "Cousin", mit dem Moratscheks Gattin in Bad Wörishofen gesehen wurde? Mysteriöse Dinge geschehen in Niederkaltenkirchen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423214254
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.02.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.11.2011 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Zirbis avatar
    Zirbivor einem Monat
    Kurzmeinung: In Niederkaltenkrichen legt man auch mal nen Schweinskopf ins Bett. Hier ist alles etwas anders (auch die Polizeiarbeit) und das ist schön.
    Schweinskopf al dente

    Typisch für die Krimi-Reihe findet man auch hier wieder viele Stellen, an denen man grinsen darf. Ich finde ja die Idee mit dem Schweinkopf nett- ich geh davon aus, dass es eine Anspielung auf einen Pferdekopf sein soll und diesen Humor find ich herrlich erfrischend 

    Nett, wenn man immer wieder auf bekannte Gesichter, Charaktere und Eigenheiten trifft. 

    Klar, Franz Liebesleben ist manchmal einfach etwas zu viel des Guten, aber anderer Seits würd ich es wahrscheinlich voll vermissen, wenn es anders wäre. 

    Rita Falk schreibt immer herzlich, humorvoll und genau das find ich nett. Sie verzichtet auf schockierende Highlights und besticht durch Menschen wie "du und ich" und das find ich einfach toll. 

    Ich empfehle die Buchreihe jedem, der das Leben nicht so ernst nehmen will /so ernst nimmt und gerne auch mal ein Buch liest, das dahinplätschert und nett ist. Kein großes Drama, keine große Action - aber ganz viel Herz. 

    Für ich macht es Sinn die Reihenfolge der Serie zu beachten!!!Macht dann einfach mehr Laune, wenn man schon einige Witze (durch Vorgeschichte) versteht. 

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    Bibi1999vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder unglaublich winzig und spannend.
    Teil 3 der Eberhofer Reihe

    Als der Richter Moratschek den Psychopaten Dr. Küstner zu einer Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt, droht ihm Dr. Küstner, ihn umzubringen. Der Richter nimmt es jedoch nicht ernst. Erst als Dr. Küstner flieht, bekommt er es mit der Angst zu tun und holt sich Franz Eberhofer zur Hilfe. 


    Das Buch umfasst 240 Seiten und 25 Kapitel. Am Ende des Buches gibt es eine Worterklärung für die bayrischen Begriffe, die in der Geschichte regelmäßig vorkommen. Bei diesem Buch handelt es sich um das dritte Buch der Eberhofer Reihe. 
    Dr. Küstner hat seine Frau getötet. Deshalb verurteilt ihn Richter Moratschek zu einer Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Dr. Küstner droht ihm daraufhin, dass er ihn töten wird. Als Dr. Küstner schließlich aus dem Gefängnis durch einen genialen Fluchtplan flieht, bekommt der Richter es mit der Angst zu tun, vor allem als ihm der Küstner beginnt Nachrichten zu schicken. Als er sogar in das Haus vom Moratschek eindringt, zieht der Moratschek zu den Eberhofers. Dort verbündet er sich mit dem Eberhofer senior, was dem Franz nicht sonderlich passt. Somit ist dem Franz klar, er muss den Küstner finden, damut der Moratschek bei ihnen wieder aussieht. Und dann gibt es da noch das Problem mit der Susi, die nach wie vor in Italien ist. Laut den Bekannten vom Franz ist die Susi dort jedoch nicht mehr glücklich und der Franz soll sie nun zurückholen.
    Auch in diesem Buch tauchen die altbekannten Personen wieder auf, wie die Oma, die Susi, der Simmerl, der Flötzinger und der Papa. Auch der Humor, der sich schon in den vorherigen Büchern finden ließ, ist vorhanden. Somit ist es wieder ein echtes Lesevergnügen und sehr oft muss man dabei schmunzeln und lachen. Die Spannung bleibt auch hier erhalten, obwohl man von Anfang an weiß, wer den Moratschek bedroht. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es viel Humor hat und lustig geschrieben ist. Die nötige Spannung für einen Krimi kommt hierbei nicht zu kurz. 

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    Soerenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Noch weniger Krimi, mehr Absurdes von Eberhofer & Co.
    Noch weniger Krimi, mehr Absurdes von Eberhofer & Co.

    Aus Angst vor einem geflohenen Psychopathen, der sich rächen will, flüchtet sich Richter Moratschek zur Familie Eberhofer und sorgt selbstverständlich für einiges an Aufregung. Obendrein hat Franz mit dem Weggang seiner geliebten Susi zu kämpfen. Keinen Zweifel, die Reihe lebt von seinen skurrilen Charakteren. Im dritten Band zeigen sich allerdings erste Ermüdungserscheinungen. Spannend waren auch die zwei vorherigen Krimis nicht, konnten aber dank der Figuren und verrückten Nebengeschichten trotzdem überzeugen. Im dritten (von bisher neun) Büchern war mir das ein bisschen zu wenig. Schon in den vorherigen Bänden hielt sich der Krimi-Anteil in Grenzen. Diesmal wurde das - sehr zu meiner Überraschung, dass das tatsächlich möglich war - noch weiter reduziert und die chaotischen bis absurden Situationen weiter ausgebaut. Noch dazu zog sich die Geschichte auch nach dem eigentlichen Ende (dem Showdown, wenn man es so nennen will) weiter in die Länge. Ich hoffe, im vierten Band geht es wieder mehr und besser zur Sache.

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    Nele22s avatar
    Nele22vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig und schnell zu lesen
    Bayrischer Charme

    Wie alle Bücher der Autorin ist auch dieses sehr kurzweilig zu lesen, sehr witzig dem bayrischern Krimialltag von Eberhofer zu folgen. Leider ist es immer zu schnell ausgelesen. Aber die Nachfolger sind ebenso lesenswert.

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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Im Vergleich zu den anderen beiden vorangegangen Büchern hat mich dieser Band nicht zu 100 % gepackt.
    Nicht der beste Fall von Eberhofer.

    „Schweinskopf al dente“ geschrieben von der Autorin Rita Falk ist der dritte Band ihrer Erfolgsreihe um Franz Eberhofer.

    Mittlerweile bin ich ein richtiger Fan von Franz Eberhofer. *grins* Die Bücher von Rita Falk bringen dem Leser einfach pure Freude und Leselust. Ich bin froh, über die damalige Lese-Challange, auf diese Reihe gestoßen zu sein.

    Die Sprache und Wortwahl. Es bleibt spannend und schreiend komisch! Franz Eberhofer ist und bleibt einfach spitze! Auch beim Lesen des dritten Buches der Provinzkrimireihe hatte ich Tränen in den Augen. Natürlich nur vor Lachen, ist klar, ne. *grins* Auch in diesem Buch finden wir auf den letzten Seiten ein Glossar und ein paar Rezepte aus dem Kochbuch von der Oma, anno 1937.

    Das Thema. Weiterhin kann man hier natürlich von keinem gewöhnlichen Krimi sprechen. Neben den Mordfällen, die Herr Eberhofer, lösen soll, bekommt man auch viel aus seinem Umfeld, auf schreiend komische Weise, mit. Ich möchte nicht wissen, wie viele Packungen an Taschentüchern ich bisher, dank Rita Falk, verbraucht habe. *lach* Doch muss ich auch sagen, dass dieser Fall dieses Mal sehr sehr lang gezogen wirkte. Mir ging zwischendurch der Atem aus und kurzzeitig brauchte ich auch echt eine Pause.

    Der Schreibstil von Rita Falk hat in ihrer Provinzkrimireihe absoluten Wiedererkennungswert. Man nimmt eines der Franz Eberhofer Krimis in die Hand, und selbst wenn man das Cover und alles nicht sehen würde, wüsste man sofort, in welchem Buch man steckt. Rita Falk hat eine ganz tolle Art Ihre Leser mit Witz und Mordfällen zu verwöhnen.

    Die Protagonisten:
    Franz Eberhofer ist ein sehr gemütlicher und launischer Dorfpolizist in Niederkaltenkirchen. Er lebt in dem alten Schweinestall, welcher umgebaut wurde, alleine auf dem Hofe seiner Familie. Zu seiner Familie gehören seine Oma und sein Vater. Ab und an bekommt der Hof auch besuch von seinem gehassten Bruder, Leopold. Ja, die beiden sind wie Feuer und Wasser. *grins* Und auch die große Liebe von Franz spielt eine Rolle. Doch lest selbst …

    Fazit:
    Im Vergleich zu den anderen beiden vorangegangen Büchern hat mich dieser Band nicht zu 100 % gepackt. Im Mittelteil fand ich, hat sich die Story etwas zu lang gezogen. Aber es war spannend genug um das Buch zu Ende zu lesen. Daher gebe ich dieses Mal auch nur vier Sterne.

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    Lesebegeistertevor 10 Monaten
    ...wie immer soooo lustig...

    Nach „Winterkartoffelknödel“ und „Dampfnudelblues“ ein neuer Fall für Franz und Co!

     

    Der Franz ist nun Kommissar und nicht mehr Hauptkommissar! Eine „morz“ Beförderung, blöd nur dass es am Anfang keiner bemerkt in Niederkaltenkirchen. Des wurmt den Franz schon ein bisschen. Doch schon bald wird es wieder so richtig aufregend in Franz Leben. Die PI Landshut ruft an und braucht dem Franz seine Hilfe. Dr. Küstner, zu fünfzehn Jahren  wegen Mordes verurteilt, ist aus dem Gefängnis geflohen.

     

    Ein verrückter Mörder der frei herum läuft und das in Niederkaltenkirchen!

     

    Franz hat alle Hände voll zu tun. Fast schon zu viel! So ein Stress aber auch als Kommissar! Doch dann bekommt doch glatt der Richter Moratschek, der den Dr. Küstner verurteilt hat Drohungen. Sogar ein blutiger Schweinskopf landet in dem Bett von dem Richter! Franz ist klar, so kann es nicht weiter gehen! In Niederkaltenkirchen soll wieder Ruhe einkehren. Schließlich hat er auch noch andere Dinge zu klären wie zum Beispiel die Susi vom Gadersee nachhause zu holen!

     

     

    Der Psychopath muss also gefasst werden auf Franz Art und Weise!

     

    Es ist immer wieder eine Freude einen Krimi von Rita Falk zu lesen! „Schweinskopf Al Dente“ war sehr komisch wie schon die zwei Vorgänger. Die bayrischen Dialoge sich einfach zum zerkugeln! Wenn Sie noch nicht in den Genuss von so einem Krimi gekommen sind, dann fangen Sie schleunigst damit an!!! Auch die Rezepte von der Oma befinden sich im Anhang des Buches und ich kann sie nur empfehlen sie unbedingt nach zu kochen!

     


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    awogflis avatar
    awogflivor einem Jahr
    Dieser Sauschädel ist verdorben

    Von meinem zweiten Rita Falk Roman, den ich vor allem deshalb gelesen habe, weil im September drei Teile im Fernsehen gesendet werden, war ich noch weniger angetan als von meinem ersten.

    Irgendwie erinnert die Eberhofer-Serie ja sehr frappant an den Bullen von Tölz. Die Parallelen wie die Mutterfixierung eines Mannes im bereits fortgeschrittenen Alter - im Schweinskopf ist es die Oma - das Amigo-Gehabe der bayrischen Landbevölkerung, das granteln..., sind einfach sehr offensichtlich. Wobei meiner Meinung nach der Bulle von Tölz um mehrere Klassen besser konzipiert ist. Da kämpft der Benno Berghammer mit Sarkasmus und stoischer Sturheit auf sehr amüsante Art gegen Amigo-Tendenzen von Mutti, Kirche, Politik und alten Freunden wie dem Strizzi Toni Rampold. Im Eberhofer-Roman ist es aber der Polizist und die Hauptindentifikationsfigur selbst, die zu solchen Amigo-Anwandlungen tendiert. Wenn ich einen Heizungsinstallateur, der einfach auf Grund von zu vielen Aufträgen eine Woche keine Zeit für mich hat, durch die Androhung von Anzeigen dazu zwinge, mir sofort bis nach Mitternacht zu Diensten zu sein, dann ist das nicht mehr im entferntesten witzig sondern nur noch schäbiger Amtsmissbrauch. Der ganze bayrische Witz verpufft bei mir auf jeden Fall sehr kläglich, vor allem weil er extrem primitiv niveaumäßig maximal auf Fußknöchelhöhe daherkommt. Ein kiffender beatleshörender Vater mit seinem neuen Richterfreund und ein ungeliebter Bruder mit der süßen Nichte machen das Sauerkraut zum Schweinskopf auch nicht mehr fett.

    Auch der Plot - und Ihr meine Buchfreunde wisst ja, dass ich fast schon zwanghaft plotorientiert bin - dümpelt nur so gähnend langweilig dahin. Alles ist schon von Anfang an klar, der Täter, die sehr einfallslosen Wendungen, da hilft es auch nix, wenn die Autorin zweimal den Schauplatz wechselt und auch den Gardasee in einem sehr entbehrlichen Intermezzo in die Handlung einführt. Also krimimäßig ein voller Rohrkrepierer.

    Und die Sprache! - was habe ich mir bei der Rezension des letzten Romans eigentlich gedacht, diese zu loben - ist stilistisch schon extrem primitiv. Das kann nun natürlich auch ein gewolltes Stilmittel sein - ist es wahrscheinlich auch - aber in der völligen verbalen Armut sollten auch ein paar kreative Wendungen, Bonmots und Weisheiten drinnen sein, um mit so kultigen simplen Aussagen wie in den Wolf-Haas-Romanen konkurrieren zu können. Simplizität muss außergewöhnlich daherkommen, ansonsten ist das Geschreibsel statt ungekünstelt einfach nur besch**(eiden) und kunstlos. Kein einziges Post-It ziert das Buch, also hat mir keine einzige verbale Konstruktion wirklich gefallen.

    Fazit: Sehr unterdurchschnittlicher bayrischer Regional-Krimi, da habe ich in letzter Zeit vor allem sprachlich und plotmäßig wesentlich besseres gelesen wie z.B. Volksfest. Auf den so vielgerühmten bayrischen Charme (woher kommt eigentlich die Idee, dass grantelnde bauernschlaue Landeier charmant seien) falle ich ohnehin nicht rein.

    Die Filmkritik folgt noch an dieser Stelle, aber da hat es mir bereits während des Trailers die Nackenhaare aufgestellt, wieviele Österreicher dem Publikum fäaschlicherweise als Bayer verkauft werden. Und ja - meine lieben Deutschen Freunde - man hört sehr deutlich den Unterschied zwischen dem bayrischen und dem österreichischen Idiom, es sei denn, die Leute wohnen im Innviertel direkt an der Grenze ( z.B. in Braunau am Inn) Diese sprachliche Mogelpackung stört mich derart, dass ich mir meine Haarwurzeln einzeln ausreißen möchte.

    Kommentare: 11
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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Jahr
    [Rezension #50] Schweinskopf al dente

    Name: Schweinskopf al dente
    Autor: Rita Falk
    Genre: Heimatkrimi, Slice of Life
    Preis: € 14,90 [D] | € 15,40 [A]
    Seiten: 256 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-423-24892-1
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG

    Rückentext:
    Es ist angerichtet - Der dritte Fall für den Eberhofer Franz!

    Ein blutiger Schweinskopf im Bett von Richter Moratschek führt Franz Eberhofer auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ist ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt.


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Das Buch hier hat leider ein wenig geschwächelt, was die Story angeht - was ich beim Lesen leider bereut habe und schade fand. An sich war die Idee gar nicht schlecht: Der Richter findet wie im Film "Der Pate" einen blutigen Tierkopf in seinem Bett und fürchtet sich nun um sein Leben. Er hat einen Mörder ins Gefängnis gebracht und dieser trachtet ihm nun nach dem Leben. Allerdings war die Gefahr nicht so stark präsent, wie es der Rückentext und der Richter selbst klarmachen wollen. Dagegen schafft er es, sich selbst durch die Einnahme von Drogen und anderen Dingen selbst ins Krankenhaus zu verfrachten.
    Was den Fall angeht, gerät er leider etwas zu sehr in den Hintergrund, so wirkt das Ganze ein wenig unglaubwürdig - die Art, wie der Fall allerdings abgeschlossen wurde, gefällt mir dagegen sehr gut. Auch die zwischenmenschlichen Dinge bleiben nicht auf der Strecke, es geht hauptsächlich darum, dass der Hauptcharakter es nicht schafft, Nägel mit Köpfen zu machen und seine Beziehung zu seiner Susi zu befestigen. Auf irgendeine Art und Weise etwas ernstes daraus zu machen. Daher ist sie nach Italien abgezogen und so muss Franz hinterher, um sie zurückzubekommen. Der Schreibstil bzw der Erzählstil ist nach wie vor der Gleiche, aber leider hat mich das Buch nicht so stark überzeugt wie die anderen. Für mich ist es leider bisher der schwächste Band der Reihe ... aber gut, dass muss es ja auch mal geben.
    Spaß beim Lesen hatte ich schon und ich kann mir vorstellen, dass mir der Band später irgendwann richtig gut gefällt. Nur irgendwie ... ich weiß nicht, was hier gefehlt hat, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass irgendwas wichtiges fehlen würde.
    Was mir dagegen gefallen hat, war die Andeutung, dass zwischen Franz' Vater und dem Moratschek mehr sein könnte als Freundschaft, ob nun gewollt oder nicht. Den Punkt hätte ich tatsächlich interessant gefunden, würde es aber auch nicht schlimm finden, wenn ich mich geirrt hätte.


    Leseprobe:
    So ein Stern komm gut, ganz klar. Natürlich nur, wenn er in Silber ist. Nein, Gold kommt noch besser. Hab ich aber nicht. Was ich hab, ist Silber. Seit gestern. Seit gestern hab ich einen einzigen silbernen Stern auf jedem meiner Schulterstücke. Und ein silbernes Mützenband.
    Einwandfreie Sache.
    Ein silberner Stern ist tausendmal besser als vier grüne. Und so einen silbernen hab ich jetzt. Dank der Beamtenreform. Da ist ihnen einmal wirklich was Gutes eingefallen, den Herren Gschaftel und Huber, wo die wunderbaren Reformen machen. Eher so was wie Einfrierung der Gehälter oder Streichung des Urlaubsgeldes. Aber diesmal - astreine Sache.
    Ich steh so vorm Spiegel und bin ziemlich zufrieden. Erstklassiger Stern. In Silber. Wobei man sagen muss: Wenn das Licht aus der Dielenlampe drauf fällt, glänzt er ganz leicht golden. Aber nur ganz leicht. Was freilich wurst ist, weil: er schaut auch so gut aus. Reißt die miese erbsengrüne bayerische Uniform unglaublich raus. Wir hier unten in Bayern müssen halt aus wirtschaftlichen Gründen immer noch diese kackefarbenen Fetzen auftragen. Nicht etwa so, wie die anderen Kollegen bundesweit, die in elegantem Blau auf Verbrecherjagd gehen. Nein. Wir machen das in Kacke. Was freilich dann schon auch wieder vernünftig ist. Ja, wirklich. Wir halten eben unser Geld noch zusammen, gell. Und hauen's nicht für personifizierte Eitelkeiten auf den Kopf.



    Fazit:
    Irgendwie find ich es schade, aber wie gesagt hat mich der Band nicht so sehr überzeugt wie die anderen Bücher. Nicht nur, dass irgendwas, was ich nicht greifen kann, gefehlt hat (ich vermute mal die Spannung bzgl. des Falles). Auch habe ich hier und da das Gefühl gehabt, dass sich die Story oder Teile der Handlung wiederholen. Sein Vater und der Richter werden immer wieder dabei erwischt, wie sie Drogen nehmen und die Beatles hören. Zumindest wird es immer wieder und wieder erwähnt. Andererseits muss ich fairerweise zugeben, dass die gesamte Reihe aus Franz' Sicht geschrieben wird und da er das leider Nacht für Nacht erleiden darf, ist es auch kein Wunder, dass die abendlichen Erlebnisse der beiden älteren Herren des öfteren wieder erwähnt werden. Was mir gefallen hat, dass Franz nicht so lange fackelt, als es darum ging, die Susi zurückzuholen. Aber ja, insgesamt finde ich es schade, dass der Fall nur ganz am Ende so richtig spannend wurde ... Nicht, dass die anderen Bücher das sonst auch sind, aber irgendwie hat mir die gefühlte Abwesenheit des Täters den Fall doch etwas zu langweilig werden lassen. Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 Rubine.

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    Caroass avatar
    Caroasvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Schweinekopf im Bett und ein schlecht gelaunte Komissar. Ein leicht lesbarer Krimi.
    Es ist der 3. Band der Fälle von Eberhofer Franz.

    Ein Schweinskopf wird im Bett vom Richter gefunden, als die Spurensicherung kommt ist der weg. Ein Psychopath bedroht den Richter und keiner glaubt ihm.
    Der schlecht gelaunte Kommissar Eberharter auch nicht wirklich. Trotz seiner eher muffigen und „ich könnte ihn würgen“ Art klärt er den Fall auf, zusammen mit seinem Freund und Ex-Kollegen Rudi.

    Fazit
    Die Geschichte ist gut geschrieben, die Oma und die Familie haben das Kommando.
    Mittlerweile habe ich mich mit der Figur Ebernharter angefreundet und kann über diesen zwischenmenschlichen Dodel auch mal lachen.

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    Eonaramars avatar
    Eonaramarvor 2 Jahren
    Schweinskopf al dente

    Das ist mit abstand mein Liebling in der Reihe.
    Es ist immer wieder lustig, besonders den gewohnten Heimat Humor zu lesen.
    Aber 'Stirb du Sau!' gab meinen armen Lachmuskeln endgültig den Rest :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Fannies avatar
    Hallo Ihr Lieben, ich verlose ein Taschenbuch von "Schweinskopf al dente". Dazu müsst Ihr nur eine klitzekleine Quizfrage beantworten. Eure Chancen stehen sehr gut, denn im Lostopf ist noch viiiieeeel Platz. :-) Bitte beantwortet die Quizfrage in einem Kommentar unter diesem Beitrag. Wie heißt der Hund der Familie Eberhofer? A) Max B) Ludwig C) Seppl
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    DieBuchkolumnistins avatar
    Im letzten Monat des Jahres 2011 haben wir uns im LovelyBooks Buchclub für den lustigen Kriminalroman "Schweinskopf al dente" der Bestsellerautorin Rita Falk aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag entschieden und glücklicherweise konnten wir auch die Autorin für diese Idee begeistern. Nachdem auch die ersten beiden Krimis aus der Reihe um Kommissar Franz Eberhofer hier soviel Anklang gefunden haben, steigen wir nun direkt in den dritten Fall ein, der aber natürlich auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände gelesen werden kann: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ein blutiger Schweinskopf im Bett von Richter Moratschek führt Franz Eberhofer auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt. »Ekelhafte Sache, das mit dem Schweinskopf im Bett vom Richter Moratschek. "Es ist der Pate", sagt der Moratschek und erschreckt mich zu Tode. "Welcher Pate?", frag ich den Moratschek. "Na, der vom Fernsehen halt. Der mit dem Corleone, dem Marlon Brando, wissen`S schon." "Das war aber ein Pferdekopf." "Pferdekopf … Schweinskopf … was spielt denn das für eine Rolle. Jedenfalls ist es grauenvoll." "Besonders für die Sau."« http://www.dtv.de/buecher/schweinskopf_al_dente_40953.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wir freuen uns, wenn Ihr alle das Buch zusammen mit uns und der Autorin zusammen lesen wollt. Dazu vergeben wir auch wie immer 20 Leseexemplare. Bewerbt Euch dafür einfach bis einschliesslich 18. Dezember 2011 und erzählt uns, was Euch an dem bayerischen Ermittler so begeistert und fasziniert! Selbstverständlich kann grundsätzlich jeder jederzeit einsteigen und auch so der Autorin Rita Falk Fragen stellen! :-)
    siebenundsiebzigs avatar
    Letzter Beitrag von  siebenundsiebzigvor 7 Jahren
    Auch meine Rezension ist auf LB zu lesen.
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