Weißwurstconnection

von Rita Falk 
4,1 Sterne bei158 Bewertungen
Weißwurstconnection
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (120):
Antigone8s avatar

Auch dieser Teil brachte mich wieder zum Lachen und hat mich bis zur letzten Seite gut unterhalten. Tolle Reihe!

Kritisch (7):

Man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist...

Alle 158 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Weißwurstconnection"

Niederkaltenkirchen goes future!
Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt – was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423261272
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:11.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.11.2016 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    makamas avatar
    makamavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kein Krimi, eher Familiengeschichte mit einem Toten im Luxushotel - kurzweilige Lektüre ohne großen Tiefgang und Anspruch, nett zu lesen.
    Eberhofer, der achte.

    In Niederkaltenkirchen wurde ein Luxushotel gebaut, was vielen Anwohnern ein Dorn im Auge ist - und just in diesem Hotel gibts ausgerechnet zur Eröffnung eine Leiche.
    Manuel Degen wurde tot in der Badewanne gefunden und der Franzel Eberhofer soll ermitteln - ganz diskret versteht sich.......
    Dieser Tote im Luxus Spa-Hotel ist nicht das einzige Problem.
    Der Eberhofer soll bauen, damit er mit seiner Susi ein schönes Zuhause hat - aber ein Doppelhaus gemeinsam mit dem ungeliebten Bruder Leopold. Das ist die Idee der Oma und alle sind Feuer und Flamme bis auf den Franzel versteht sich....
    Der stürzt sich zusammen mit dem Rudi Birkenberger, der auch irgdenwie neben der Spur in die Ermittlungen --- kein Wunder das das nicht wirklich rund läuft.....
    Fazit und Meinung:
    Das ist nun schon der achte Ebehofer Krimi, obwohl als Krimi würde ich diese Geschichte nicht bezeichnen, eher als launige Familiengeschichte plus ungeklärten Todesfall --- der klärt scih natürlich am Ende, nach einigen Pannen....
    Nette Geschichte, die den Leser launig unterhält,  keine großer Anspruch, macht aber Spaß zu lesen.
    Deshalb 4 nette Sternchen für dieses Buch, einen bayrischen Provinz"Krimi"

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    monja1995s avatar
    monja1995vor 5 Monaten
    Die Weisswurstconnection schwächelt

    Provinzkrimi

    Im Heimatwinkel, dem neu gebauten Luxus-Spa-Hotel in Niederkaltenkirchen wird eine Leiche gefunden. Der Tote ist in der Badewanne ertrunken und nun bricht wieder Stress für Kommissar Eberhofer aus. Zumal seine Freunde schnell unter Verdacht stehen, etwas mit dem Mord zu tun zu haben.
    Ein Ermittlungsfehler jagt den anderen, sodass die Aufklärung immer wieder auf der Kippe steht. Aber Eberhofer wäre nicht Eberhofer, wenn er diese harte Nuss nicht knacken könnte. Besonders in die Ermittlungen bezieht er seinen Freund, den Birkenberger Rudi in seine Ermittlungen ein, was diesen am Ende fast noch das Leben kostet…

    Dieser nunmehr achte Fall um Kommissar Eberhofer und seine Freunde im niederbayrischen Niederkaltenkirchen fängt ebenso vielversprechend wie seine sieben Vorgänger an. Allerdings verliert sich Rita Falk hier immer mehr in Nebensächlichkeiten, die einiges an Spannung nimmt. In der Hoffnung, dass sich das Blatt wendet, bleibt man als echter Eberhoferfan natürlich am Ball. Immer wieder ist ein Punkt erreicht, zu dem man annimmt, dass die Autorin die Kurve bekommt, aber leider verliert sie sich immer wieder in maues Geplänkel über die Einwohner Niederkaltenkirchens. Dabei hätte es so spannend sein können, weil hier der Täter mal nicht schon am Anfang zu erahnen ist.
    Trotz alledem bin ich gespannt auf den neunten Fall, der zumindest im Fall von Kommissar Eberhofer und seinem Kumpel dem Birkenberger Rudi eine Fortsetzung bringen soll.

    Leider ist dies der erste für mich enttäuschende Fall für Eberhofer und die Niederkaltenkirchener. Vielleicht überzeugt mich Rita Falk ja wieder mit dem neunten Fall dieser Reihe in gewohnter Manier. Somit kann ich sagen, dass der Fall acht gut in den Regalen stehen bleiben kann.

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    ElbPsis avatar
    ElbPsivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die einzelnen Geschichtsstränge gehen weiter: Das Hotel, (ist nun fertig) Susi+Familie, (interessente Entwicklung) Simmerl, Flötzinger, Birk
    Ein NKK-Krimi

    Die einzelnen Geschichtsstränge gehen weiter:
    Das Hotel, (ist nun fertig)
    Susi+Familie, (interessente Entwicklung)
    Simmerl, Flötzinger,
    Birkenberger.

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    ElbPsis avatar
    ElbPsivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die einzelnen Geschichtsstränge gehen weiter: Das Hotel, (ist nun fertig) Susi+Familie, (interessente Entwicklung) Simmerl, Flötzinger, Birk
    Ein typischer NKK-Krimi

    Achtung Spoiler!
    Nach den beiden letzten Bänden (Paul und Paulchen) gibt es im privaten keine wirklichen Höhepunkte mehr.
    Auch der Fall plätschert vor sich hin.
    Das Buch lässt sich gut lesen und auch das Thema "Hotel in NKK" wird erneut aufgegriffen.

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    xoxo_hannahhavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Typischer Eberhofer... nichts neues, aber so ist das eben in Niederkaltenkrichen!
    Und so plätschert es eben weiter..

    ***REZI: Rita Falk. Weisswurstconnection.*** "Halt sie fest, wenn es ihr schlecht geht, und freu dich mit ihr, wenn sie lacht. Herrschaftszeiten sei doch endlich ein Mannsbild." Das war die Oma 👵, die natürlich nachwievor Klasse ist und um deren Überleben ich mich jeden Band mehr sorge... Denn sowie Franz erwachsener wird, so wird sie leider ja auch älter und ich glaub ihren Tod würde ich nicht verkraften 😓. Ja alles in allem war es wieder ein klassischer Eberhofer, Niederkaltenkirchen dümpelt so vor sich hin und es dreht sich einfach weiter und weiter um die immergleichen Chaoten, die man ja auch ins Herz geschlossen hat 💙. Ich freue mich wirklich sehr auf die vielen witzigen Szenen, die es noch aufgrund des Doppelhausbaus mit einer gewissen Schleimsau gibt und war alles in allem mit den Entwicklungen im Dorf sehr zufrieden 😊. Aaaaaber der Mord, die Ermittlungen, die Auflösung.. wirklich wirklich enttäuschend und ab der Hälfte bereits klar. Leider leider wirklich nicht gut. 

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Leider hat mich auch dieser Teil der Reihe nicht abgeholt. Ich hoffe, Frau Falk findet zu alter Stärke zurück! Wird sonst nix mehr mit uns!
    Weisswurst-Connection – besser als der siebte Teil aber noch nicht der Kracher

    In Niederkaltenkirchen eröffnet das umstrittene Luxus-Spa-Hotel nun endlich seine Pforten und sorgt für heiße Stimmung unter den Dorfbewohnern. Da macht sich eine Leiche in der hoteleigenen Luxusbadewanne gar nicht gut. Franz Eberhofer wird an den Tatort gerufen, um die wenig dekorative Leiche möglichst diskret zu beseitigen. Auch die Ermittlungen müssen im Geheimen ablaufen, um den anlaufenden Hotelbetrieb nicht zu gefährden. Kurzerhand wird der Birkenberger Rudi als Undercoveragent ins Hotel eingeschleust.

    Auch privat ist es im Hause Eberhofer umtriebig. Die Susi muss aus ihrer Wohnung raus und die Oma hat die zündende Idee: Ein Doppelhaus muss gebaut werden und die lieben Nachbarn sind keine anderen als der Leopold und seine Familie…

    Meine Meinung:

    „Weisswurst-Connection“ von Rita Falk ist der achte Teil der berühmten Eberhofer-Krimireihe. Bereits der siebte Teil „Leberkäs-Junkie“ konnte mich schon nicht mehr wirklich mitnehmen, es fehlten die frischen Ideen, neue Anreize und das ewige Leberkässemmel-Essen vom Franz kam mir zu den Ohren raus. So richtig hat Rita Falk den Dreh auch im aktuellen Fall nicht geschafft.

    Der Mordfall in diesem achten Teil ist weniger konstruiert und es ist ein Hauch von Raffinesse zu entdecken, wenn man denn wohlwollend danach sucht. Doch, wie würde der Franz sagen? Der Hit wars jetzt grad nicht! Denn nach wie vor wird den Ermittlungen meines Erachtens zu wenig Raum gegeben.

    Leider dominieren die kulinarischen Gelüste vom Franz und das Wangenschlenzen und Schnäppchensuchen der Oma wieder einen großen Teil des Geschehens. Keine Frage, ich habe die Eberhofers und die Dorfbewohner von Niederkaltenkirchen wirklich in mein Herz geschlossen und fühl mich bei ihnen auch sauwohl, ja fast schon zu Hause. Aber es ist halt doch immer das Gleiche und es fehlt eindeutig der frische Wind und die besondere Würze.

    Das Buch endet allerdings mit einem fiesen Cliffhanger und macht somit definitiv neugierig auf den nächsten Teil!

    Mein Fazit:

    Auch wenn Rita Falk mich mit „Weisswurst-Connection“ wieder etwas besser unterhalten konnte als im Vorgänger-Band, überzeugt und vom Hocker gerissen hat sie mich bei weitem nicht. So langsam wird’s fad, alles klingt ein bisschen wie durchschnittlicher Einheitsbrei und das kann sicherlich nicht der Anspruch der Autorin sein. Meiner ist es nicht! Ich hoffe sehr, dass der neunte Fall für Franz Eberhofer endlich einmal wieder alle enttäuschten Leser überrascht, begeistert und amüsiert, so wie sie es vom Franz, der Oma und dem Rest von Niederkaltenkirchen gewohnt sind. Leider kann ich auch für diesen achten Teil der Reihe keine uneingeschränkte Leseempfehlung geben.

    Kommentare: 2
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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor einem Jahr
    Holt den Eberhofer der Familienalltag ein?

    "Weißwurstconnection" ist der achte Fall aus der Eberhofer-Reihe von Rita Falk. Diesmal muss der Kommissar Eberhofer im neu eröffneten Luxushotel ermitteln. Soll natürlich diskret vonstatten gehen, aber natürlich hat der Flurfunk funktioniert und ganz Niederkaltenkirchen weiß schnellstens Bescheid. Unterstützt vom Birkenberger Rudi, seinem Freund und Ex-Kollegen, macht er sich auf die Tätersuche. Bei dieser Reihe steht für mich eigentlich nie der Krimi im Vordergrund. Viel mehr liegt der Reiz und das Lesevergnügen in der Skurrilität der Protagonisten inmitten Niederbayerns. Die Geschichte lebt von ihnen und ihren Handlungen. So bereiten sie auch diesmal wieder einige Lacher. Aber trotzdem schleicht sich bei mir langsam eine kleine Abnutzungserscheinung ein. Obwohl ich diese Reihe von Beginn an gelesen und die Entwicklung der Figuren immer gern begleitet habe, kehrt ein wenig Lesealltag ein. Zum Beispiel der Leopold, Eberhofers Bruder, zeigt sich auf einmal wegen dem geplanten Doppelhaus in voller Eintracht, manche wichtige Protagonisten wie der Papa oder die Panida erscheinen diesmal nur am Rand. Da fehlen mir ein wenig die alten Konfrontationen. Als Stichworte für eingefleischte Eberhofer-Leser sage ich nur "Schleimsau" und "Beatles". Ich empfinde diesen Band zwar wieder besser als den Vorgänger "Leberkäsjunkie", aber zu alter Form läuft der Eberhofer auch diesmal nicht mehr auf. Neu war auch der Cliffhanger am Ende, vielleicht läutet der eine Art Abschluss im neunten Band ein. In Summe für mich ein ordentlicher Band aus der Reihe, aber es fehlt das letzte Quäntchen.

    Kommentare: 2
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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Jahr
    [Rezension #59] Weisswurstconnection

     Name: Weisswurstconnection
    Autor: Rita Falk
    Genre: Heimatkrimi, Humor, Hetero
    Preis: € 15,90 [D] | € 16,40 [A]
    Seiten: 303 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2016
    ISBN: 978-3-423-26127-2
    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbh & Co. KG





    Klappentext:
    "Was fällt Ihnen eigentlich ein, Eberhofer, ha? Diese arme Witwe praktisch am offenen Grab nach einer Geliebten des Verstorbenen zu fragen? Haben Sie eigentlich noch alle Latten am Zaun?", fragt der Bürgermeister - zugegeben - etwas aufgebracht. Gut, der Zeitpunkt für die Frage war nicht vielleicht der beste. Aber der Tote in der Badewanne von diesem Luxus-Spa-Hotel ist ja auch nicht der einzige Stress für Eberhofer. Da ploppt auf einmal diese depperte Idee von der Oma mit der Doppelhaushälfte hoch,, in der ausgerechnet Leopold, die alte Schleimsau, eine Rolle spielt; der Birkenberger rollt im hellblauen Ladea zu den Esoteriktagen in Niederkaltenkirchen vor - und weit und breit kein verdammter Tatverdächtiger in Sicht. Da kann man schon mal danebenlangen beim Verhör mit der Witwe. Und ob der Birkenberger in seinem momentanen "Lebe - liebe - lache!" - Zustand dem Franz eine große Hilfe bei den Ermittlungen sein wird?

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Auch hier ist wieder der eigenwillige Humor, wie man ihn bereits aus den anderen sieben Bänden kennt, vorhanden. Man muss ihn mögen oder auch nicht. Was mir jedenfalls richtig gut gefallen hat, ist, dass der Franz sich wieder mit der Susi vertragen hat. Es kann sein, dass mich hier meine Erinnerung trügt, aber ich glaube, das ist mehr off-screen als im letzten Buch passiert. Jedenfalls gibt es nicht mehr die kurzen Kontrollbesuche, in welchen er seinen Sohn sehen kann, sondern ganz normal und öfters. Das hat mir richtig gut gefallen. Was mir nicht so gut gefällt, ist dagegen die Tatsache, dass er immer noch nicht über seinen Schatten springen und sich endlich dazu entschließen kann, mit ihr eine richtige Beziehung anzufangen und wenigstens mit ihr zusammenzuziehen. Dass die anderen da langsam immer mehr Druck aufbauen, kann ich mehr als gut verstehen. Sie müssten ja nicht heiraten, aber gemeinsam wohnen und sich abwechselnd um den Sohn zu kümmern sollte meiner Meinung nach schon drin sein. Gut, ich würde auch nicht unbedingt mit dem Leopold eine Doppelhaushälfte teilen wollen, aber dann hätte ich wenigstens die Panida und die Sushi, damit auch zwei Verbündete. Udn wenn der Leopold eh die ganze Zeit in der Buchhandlung ist, dann sieht man ihn auch nicht so oft.

    Apropos halbe Sachen: Leider kommt auch das Buch hier vor wie etwas, was nichts Ganzes ist, aber auch nichts Halbes. Wie bereits in einem älteren Band werden hier zu viele Handlungen auf einmal behandelt bzw gleich gewichtet und so kommt nichts davon wirklich gut zur Geltung. Da hätten wir die Haupthandlung mit dem Toten, dann die Angelegenheit mit der Doppelhaushälfte, das mit der namensgebenden Weisswurstconnection und ein paar andere, kleinere Nebenhandlungen. Leider leidet der Fall darunter und auch wenn die Eberhofer-Krimis nie wirklich stark ernstzunehmende Krimis sind, so hat es hier leider einen faden Beigeschmack. Der Ausgang ist positiv für Eberhofer, das ist gut, aber der Verlauf ist dann doch etwas zu sachte. Das Ende wird ein wenig wie von einer "Deus ex Machina"- Maschine ausgespuckt, davor dümpelt das Ganze eher vor sich hin. Auch der Teil mit dem Vater wird leider zu wenig beachtet, erst ist er weg und zack, steht er auf einmal da und erzählt nicht wirklich, was passiert ist. Erinnert mich an die alten Pokémonfolgen, in der Rocko bei Professor Ivy ist und dann einfach wieder zur alten Gruppe zurückgeht, ohne zu erzählen, was da jetzt genau passiert ist.

    Ansonsten war das Buch wie immer sehr gut zu lesen und hat trotz der Schwächen immer noch Spaß gemacht. Es gibt zwar noch eine Sache, die mich "stört", die werde ich allerdings aus Spoilergründen nicht weiter erwähnen. Sagen wir einfach, die Sache ist der Grund, weshalb ich mich auf das nächste Buch freue und froh darüber bin, dass ich nicht seit 2016 darauf warte, sondern erst seit vorgestern.

    Leseprobe:
    "Schau, schau, der Eberhofer, so früh schon raus aus den Federn?", fragt der Simmerl recht freundlich und wischt sich seine Wurstfinger an der Schürze ab.
    "Schaut ganz danach aus", sagt ich und sondiere derweil schon mal die aktuellen Angebote. Ich bin der einzige Kunde hier, was aber um diese Uhrzeit auch wirklich kein Wunder ist.
    "Aber wennst mich fragst, dann wärst besser noch ein bisserl liegen geblieben", sagt er weiter, und jetzt muss ich ihn notgedrungen einmal kurz anschaun. "Ja, wirklich, müd schaust aus heut, Franz. Hast nicht gut geschlafen, oder was?"
    "Ich hab überhaupt gar nicht geschlafen", murmle ich mehr so vor mich hin, muss dabei aber grinsen.
    "Ach, sag bloß, geht's dir etwa auch so", fragt der Simmerl, während er ein Riesentrumm Gelbwurst durch seinen Schneider jagt. "Ich weiß nicht, aber mit jedem verflixten Jahr, wo ich älter werd, da schlaf ich schlechter und schlechter. Und dann steht ich ja oft schon um halb vier auf und bin den ganzen Tag lang wie gerädert. Hm. Aber ich kann mich erinnern, die Inge Meysel, die hat ja seinerzeit, also schon vor etlichen Jahren, da hat die schon in einem Interview erzählt, dass sie nur noch höchstens drei oder vier Stunden schlafen kann jede Nacht."
    "Soso."
    Der Simmerl. Die Einfalt in Person. Echt. Wobei man jetzt zu seiner Ehrrettung vielleicht schon sagen muss, dass, wenn man mit der Gisela verheiratet ist, dann wünscht man sich wahrscheinlich des Nächtens sowieso nix sehnlicher wie einen todesähnlichen Schlaf oder so. Einfach, weil sie sich so allmählich von einem lustigen Möpschen in ein hochexplosives Ölfass zu verwandeln droht. Woran das liegt, kann ich noch nicht einmal ahnen. Fakt ist aber, dass es so ist.
    Und wie auf Kommando wird jetzt die schwere Tür zum Schlachthaus aufgerissen, und der Schädel der werten Metzgersgattin erscheint höchstpersönlich dort im Türrahmen. Der hochrote Schädel, muss mann ihn wohl der Genauigkeit halber nennen.

    Fazit:
    Das Buch hat mir schon gefallen, aber die Tatsache, dass sich keiner der Storystränge gefühlt wirklich bis zum Ende durchzieht, ist doch ein wenig enttäuschend. Ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass man den Teil überspringen kann, nein, im Gegenteil. Dennoch gehört er für mich zu einen der schwächeren Teile der Reihe. Was mich aber nicht daran hindert, dass ich mich schon auf den nächsten Band freue, der angeblich nächstes Jahr erscheinen oder zumindest angekündigt werden soll. Insgesamt vergebe ich dem Buch 4 Rubine.

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: lustig wie immer - typisch Eberhofer!
    lustig wie immer - typisch Eberhofer!

    In der Badewanne von Zimmer 103 des neuen Niederkaltenkirchener Spas wird eine Leiche entdeckt.
    Die Hotelleitung will, dass dies nicht an die Öffentlichkeit gelangt, da eine große Mehrheit gegen den Bau des Hotels war.
    Kommissar Franz Eberhofer in seiner typischen Form steht manchmal beim Ermitteln auf der Leitung, also muss ihm wieder mal sein Freund Rudi Birkenberger helfen.
    Und der Fall entwickelt sich ganz anders, als man zuerst dachte...

    Man trifft alle alten Bekannten wieder und zwei neue Personen: Eberhofers Sohn Paul, der in diesem Buch bereits 1 Jahr alt ist, und die neue Bedienung Sanni. Mal sehen, ob sie in den folgenden Büchern weiter vorkommt.


    Mit hat der trockene Humor vom Eberhofer wie immer sehr gut gefallen, das Buch lässt sich locker und flott lesen, und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!

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    baerins avatar
    baerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie immer - lustig geschrieben und leicht zu lesen!
    Wie immer - witzig geschrieben!

    Diesmal hat es der Franz Eberhofer mit einer Leiche in der Badewanne des neu eröffneten Hotels Heimatwinkel zu tun. Natürlich klärt er auch diesen Fall mit Hilfe seines alten Kumpels Rudi Birkenberger, der in diesem Fall ein bisschen neben sich steht.

    Die Oma sorgt wie immer in ihrer Familie dafür, dass keiner verhungert - die Rezepte stehen im Anhang.

    Mit seiner Susi und dem kleinen Paulchen läuft es ganz gut und so wäre der Franz ganz zufrieden, wenn da nicht noch sein Bruder Leopold wäre, der ausgerechnet in seinem heiligen Schweinestall seinen Geburtstag feiern will ...

    Dieser neue Band ist ebenso wie seine Vorgänger witzig geschrieben und lässt sich leicht und schnell lesen.

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