Winterkartoffelknödel

von Rita Falk 
4,0 Sterne bei891 Bewertungen
Winterkartoffelknödel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (655):
Avinjas avatar

Sehr lustig, habe mehrmals gelacht. Besonders die Oma hat mir gefallen. Freue mich auf den nächsten Teil.

Kritisch (86):
Summerdances avatar

Ein Buch, bei dem ich mich stellenweise sehr geärgert habe

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Inhaltsangabe zu "Winterkartoffelknödel"

Der erste Band der Kultreihe jetzt auch in großer Schrift

Der erste Fall für Franz Eberhofer im beschaulichen bayerischen Niederkaltenkirchen ist gleich ganz und gar bizarr. Und ziemlich grauslich. Eine Fremde verdreht allen Männern im Dorf den Kopf. Zeitgleich sterben unter mysteriösen Umständen die Mitglieder einer Familie, deren Haus einer Tankstelle weichen soll. Da soll noch mal einer sagen: »Auf dem Land, da gibt’s koa Sünd …«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423253918
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:08.12.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.10.2010 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Summerdances avatar
    Summerdancevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, bei dem ich mich stellenweise sehr geärgert habe
    Absolut nicht mein Fall

    Ich lese viele Krimis, sehr gerne auch mit Humor geschriebenes, nur fehlt mir hier die Story, die Spannung und zuweilen dann doch auch das Ernsthafte. Ein bissal realistischer hätte die Ermittlungsarbeit einfach sein dürfen, der Fall löst sich ja quasi von selbst, ist schon praktisch, wenn ein Mörder ohne Not ein komplettes Geständnis macht und der Fall gelöst ist. Ich hab immer gewartet, dass noch was kommt - es kam aber nichts mehr, leider. Potential wäre durchaus vorhanden, stellenweise musste ich laut lachen, aber wie dann zum Schluss der Fall gelöst wurde war mir einfach zu umspektakulär, während es bei anderen Situationen zu übertrieben war (als der Ermittlerr einen Plattenspieler zerschießt oder aus Frust Fenster einwirft). 

    Ich würde das Buch nur bedingt weiterempfehlen, das ist eher etwas für Leute, die sonst keine Krimis lesen, nicht mal lustige, denn es ist absolut keiner. 

    Wer auf der Suche nach einem Krimi, ebenfalls mit viel Humor aber auch mit viel mehr Ermittlungsarbeit ist, dem empfehle ich "Milchgeld" von Volker Klüpfl und Michael Kobr.

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    scarlett59s avatar
    scarlett59vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: wirklich amüsant geschrieben - allerdings geht m.E. der Krimi in den Turbulenzen der bayerischen Provinz unter
    Nicht nur für Bayern interessant

    Zum Inhalt:
    Es ist der erste Fall für den Eberhofer Franz in seinem Heimatdorf, nachdem er aus München zwangsweise zurückversetzt wurde. Er wohnt mit seinem Hund Ludwig jetzt bei seinem Vater und seiner schwerhörigen Oma. Seine beschaulichen Streifgänge enden meist in der Dorfkneipe bei einem Bier. Aufregend wird sein Tagesablauf erst, als ihm auffällt, dass fast alle Mitglieder der Neuhofer-Familie unter sehr merkwürdigen Umständen gestorben sind, und er sich die Hintergründe näher betrachten will.

    Meine Meinung:

    Ein gelungener Auftakt zu einer Reihe aus der bayerischen Provinz. Die teilweise doch recht verschrobenen Personen sind überaus liebevoll beschrieben und die niederbayerischen Lebensumstände werden dem Leser auf erfrischende Weise nahegebracht. Trotz der eingestreuten Szenen im Dialekt liest sich das Buch sehr flüssig und äußerst amüsant. Allerdings geht die „Kriminalgeschichte“ aufgrund der Turbulenzen im Umfeld von Franz fast unter.

    Kurzum: Eine lockere Story, die auch oder gerade Nicht-Bayern gefallen wird.

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 3 Monaten
    Winterkartoffelknödel

    Vor kurzem ist der neueste und ich glaube neunte Band der Reihe erschienen und ich hab schon seit längerer Zeit immer wieder ein Auge auf die Bücher geworfen. Nachdem dann mehrere Kolleginnen und ein guter Freund von mir erzählt haben, wie sehr sie die Reihe lieben, wollte ich doch einen Versuch wagen. Dabei habe ich mich aber für das Hörbuch entschieden, gelesen von Christian Tramitz. Ich muss sagen, einen besseren Leser für diese Geschichte könnte man gar nicht finden. Herr Tramitz kann seine Stimme vielfältig einsetzen und verleiht dem Ganzen den notwendigen Charme. 

    Die Geschichte selbst lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Ich selbst hatte die Erwartung hier etwas ähnliches wie die Kluftinger-Krimis vorzufinden. Dem ist aber leider nicht so. 
    Die Figuren wirkten auf mich zunächst etwas überzeichnet und ich habe einige Zeit gebraucht um mit Eberhofer und Co. warm zu werden. Inzwischen sind sie mir allesamt deutlich sympathischer als zu Beginn des Hörbuchs aber so ganz angefreundet mit ihnen habe ich mich noch immer nicht. 

    Wer einen spannenden Krimi sucht dürfte hier an der falschen Adresse sein. Ehrlich gesagt musste ich die halbe Zeit vor mich hinschmunzeln oder lachen, aber nervenaufreibende Spannungsbögen sucht man vergeblich. Zu Beginn war die Geschichte ziemlich konfus, wirr und auch ein wenig verrückt und mich hat ehrlich gesagt nur Tramitz' Stimme am zuhören gehalten. Ich hatte oft das Gefühl, das "Drumherum" ist wichtiger als der eigentliche Kriminalfall und das fand ich schade, weil ich wie erwähnt ganz andere Erwartungen an die Story hatte. 
    Auch die von der Autorin verwendete Sprache war teilweise schwierig für mich. Ich hab nichts dagegen wenn der Ton mal ein wenig rauer ist, aber hier hatte ich den Eindruck, dass in jedem zweiten Satz Ausdrücke und Gefluche enthalten war und das ist echt nicht nötig gewesen. Vielmehr sinkt das Niveau dadurch um einiges. 

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    sheena01s avatar
    sheena01vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr komisch, allerdings wirkt der Mordfall nur wie ein Detail am Rande....
    Urkomischer Auftakt einer Provinzkrimi-Serie

    Inhalt: 
    Dorfpolizist Eberhofer wird mit einem Vierfachmord im beschaulichen Niederkaltenkirchen konfrontiert, den es zu lösen gilt!
     
    Handlung:
    Der Polizist Franz Eberhofer aus dem fiktiven Ort Niederkaltenkirchen bei Landshut wird wegen „einer blöden Geschichte“ von München in die Provinz strafversetzt. Hier wird der Dorfgendarm mit seinem ersten Vierfachmord konfrontiert: jener an der Familie Neuhofer. Zusammen mit seinem ehemaligen Kollegen und Freund Rudi Birkenberger macht er sich an die Lösung des kniffligen Falles.

    Schreibstil:
    Rita Falk beschreibt in einer erfrischend lustigen Art das Leben und Wirken Franz Eberhofers aus der Sicht des Protagonisten. Die von ihr zum Teil beschriebene Situationskomik ist dermaßen witzig, dass man des Öfteren beim Lesen laut auflachen muss. Zudem bedient sich die Autorin dem bayrischen Dialekt, was dem Ganzen noch mehr Authentizität verleiht.

    Charaktere:
    Franz Eberhofer, ein Dorfgendarm wie er im Buche steht. Auch wenn Niederkaltenkirchen nicht wirklich geografisch existiert, so steht es doch für jede x-beliebige bayrische Dorfgemeinde, so symbolisiert auch Eberhofer das typisch Bayrische. Er geht sein Leben und seine Arbeit recht gemütliche an, hat eine zum Teil recht eigenwillige Rechtsauslegung, wenn es darum geht, sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Er tut dies aber immer mit einem gewissen Charme, sodass man ihm nie wirklich böse sein kann. Er ist und beliebt eben „der Eberhofer“ mit seinen Ecken und Kanten, dem seine bayrische Kost über alles geht. Und der alles für seine Oma machen würde, die ihn nach wie vor mit den urbayrischen Köstlichkeiten wie die von ihm heißgeliebten Fleischpflanzerln versorgt. Zudem liegt er in ständigem Clinch mit seinem verhassten Bruder Leopold.
    Stichwort Oma Eberhofer, auch sie ist ein echtes Original, sie hört zwar schlecht, aber immer genau das, was sie hören will, und wenn es darum geht, die preisgünstigsten Schnäppchen ausfindig zu machen, ist man bei ihr an der richtigen Adresse.
    Auch Rudi Birkenberger sei hier erwähnt, vermutlich Eberhofers einziger Freund, der ihm auch in den brenzligsten Situationen loyal zur Seite steht, auch wenn er von Franz Eberhofer meist nicht ganz so charmant behandelt wird.

    Cover:
    Das Cover ist betont bayrisch gehalten, mit seiner typischen Kuckucksuhr und der karierten Tischdecke und den Kaffeehäferln, die frisch aus Omas Küche stammen könnten – ein kleiner Vorgeschmack darauf, was einem auch im Buch erwartet!

    Autorin:
    In Oberammergau geboren lebt Rita Falk als Mutter dreier erwachsener Kinder heute in München, ihre wirklich lustigen Bücher finden sich regelmäßig in den Bestsellerlisten wieder.

    Meinung:
    Ein wirklich urkomisch geschriebenes Buch, wenn man allerdings einen spannenden Krimi erwartet, ist man hier fehl am Platz, der Mordfall mitsamt seiner Lösung passiert hier fast schon als kleines Detail am Rande, viel mehr wird auf das Leben Eberhofers und dem Zwischenmenschlichen Wert gelegt. Ein wirklich gelungener Auftakt der Eberhofer-Reihe! Als besonderer Tipp sei hier die brillante Hörbuchfassung gelesen von Christian Tramitz ans Herz gelegt!

    Fazit:
    Ein sensationell komischer Provinzkrimi, dem ich jedem nur wärmstens empfehlen kann!



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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 5 Monaten
    Ein Provinkrimi zum totlachen

    Kurz zum Inhalt:
    Der Eberhofer Franz, ehemaliger Ermittler in München, nun degradiert zum Dorfpolizisten in seinem Heimatort Niederkaltenkirchen, hat einen Mord aufzuklären. Der Neuhofer-Sohn ist von einem Bauschutt-Container erschlagen worden. Zuvor ist sein Vater an einem Stromschlag gestorben (obwohl er Elektriker war), und die Mutter hat sich darauf hin an einem Baum aufgehängt.
    Und dann ist da auch noch die reiche Erbin vom Sonnleitner-Gut, die dem Franz seine Hormone in Wallung bringt.


    Meine Meinung:
    "Winterkartoffelknödel" ist der 1. Fall für den Eberhofer Franz.
    Der Schreibstil ist zwar nicht sehr anspruchsvoll, aber gerade das macht den Charme und den Witz dieses Provinzkrimis aus. Auch wenn viele Klischees bedient werden, ich habe total oft und viel lachen müssen!
    Franz' Vater raucht Joints, die Oma hört nix - nur das, was sie hören will, und im Ermitteln ist der Franz eigentlich auch nur gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen Rudi Birkenberger gut.
    Aber der Fall wird natürlich gelöst, und auch privat passiert viel, ein echtes Highlight!
    Das Cover passt auch gut zu einem bayrischen Provinzkrimi und gefällt mir persönlich sehr gut.


    Fazit:
    Super gelungener Auftakt der Reihe um den Franz Eberhofer; ein unterhaltsames und humorvolles Lese-Highlight!

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    Soerens avatar
    Soerenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Chaotisch bis skurriles Krimi-Tagebuch
    Chaotisch bis skurriles Krimi-Tagebuch

    Als Fan von (Lokal-)Krimis stößt man auf kurz oder lang auf Rita Falks Eberhofer-Krimis. Mittlerweile gibt es neben den Romanen und Hörbüchern sogar mehrere Verfilmungen. Angefangen hat alles mit dem ersten Buch „Winterkartoffelknödel“. Hier erleben wir, wie der zwangsversetzte Polizist Franz Eberhofer mit seiner Arbeit und dem Dorfalltag in Niederkaltenkirchen zu kämpfen hat. Wir lernen die Oma, den Beatles-verrückten Vater, den Flötzinger und all die anderen skurrilen Charaktere kennen. Nebenbei und ganz allmählich schleicht sich auch die Krimi-Handlung mit ein. In der Region neigt die Familie Neuhofer nämlich zu ungewöhnlichen Todesfällen. Die werden zwar alle als Unfälle klariert, kommen Franz aber dennoch merkwürdig vor.

    Also beginnt er entgegen dem Willen des Bürgermeisters zu ermitteln. Allerdings nicht so wie ein normaler, professioneller Polizei. Das ist stellenweise kurios bis klamaukig und lässt dank Rita Falks knapper Schreibweise viel Platz für jede Menge andere Erlebnisse. Das Buch liest sich wie ein Tagebuch, bleibt manchmal oberflächlich und geizt mit Personenbeschreibungen. So weiß ich zum Beispiel bis zum Ende nicht recht, wie Franz und seine Familie überhaupt aussehen. Macht aber nichts. Der „Winterkartoffelknödel“ weiß trotzdem gut zu unterhalten.

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    Annejas avatar
    Annejavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsam, aber ein Krimi war es nicht wirklich
    Frank, die Oma und ne Mütze

    Diese Reihe habe ich schon so oft gesehen und genauso viel von ihr gehört, trotzdem kam ich erst jetzt dazu den ersten Band zu lesen. Ob ich die Reihe fortsetze? ja, vielleicht als Hörbuch.

    Als ich dieses Buch bekam, freute ich mich. Die Reihe hatte zu dem Zeitpunkt schon eine ganze Menge Ableger, weshalb ich mir dachte, jetzt liest du es. 

    Die ersten Seiten waren rum und die Ernüchterung traf mich schnell. Denn mit der Schreibweise wusste ich zu Anfang nix an zu fangen. Ich hatte das Gefühl aus einem Tagebuch zu lesen, in dem jemand diese Geschichte nieder geschrieben hatte. 

    Als ich mich dann an die Schreibweise gewöhnt hatte, konnte ich auch endlich den Humor im Buch richtig genießen. Die Konversationen von Franz, unserem Hauptcharakter, sorgten dafür das ich mich scheckig lachte und die Freudentränen nur so flossen. Kein Wunder, denn es wird kein Blatt vor den Mund genommen und die Leute werden so bezeichnet wie der Frank sie eben sieht. Als Gas-Wasser-Pfuscher oder eben auch als Ossi-Klaus. Derbere Begriffe verwende ich hier mal nicht, denn einige haben es echt in sich. 

    Viel Humor war ja vorhanden, aber wo blieb die Story? Diese fand ich ab Seite 100, da hier die Ermittlung erst richtig begann. Vorher lernt man ein wenig Frank, seine Familie und sein Umfeld kennen, was zwar interessant war, sich aber doch gewaltig in die Länge zog. 

    Der Fall selbst war ok, haute mich jedoch auch nicht um. An erster Stelle stand wohl der Humor. Wer während des Lebens Hunger bekommt, der findet hinten ein paar Rezepte zum Nachkochen.

    Sagen wir es so wie ist, der Frank ist nicht der beste Polizist und das nicht nur weil er stets und ständig seine Waffe dabei hat. Seit einem Vorfall im Dienst, nachdem er versetzt wurde, hat Frank so einige Macken und das spürt man auch. Auch wenn viele seiner Handlungen sehr unterhaltsam waren, so waren manche es eben auch nicht. Ein paar Mal biss ich mir vor Ärger auf die Lippen und unterdrückte meine Wut. Klar man soll nicht alles ernst nehmen, aber ein paar Sachen waren mir einfach zu viel.

    In Franks Familie gibt es noch seinen Vater, seinen Bruder Leopold, die alte Schleimsau und natürlich die Oma. 
    Nur um die Oma einmal zu erleben, solltet ihr das Buch lesen. Diese alte Dame ist trotz Taubheit eine einzige Koryphäe, der es nix ausmacht überall zu schreien. Hören tut sie es ja eh nicht. Zudem kocht sie leidenschaftlich gerne und jagt die Schnäppchen wie keine andere. 

    Neben der Familie lernen wir auch die Freunde von Frank kennen und natürlich auch deren Probleme. Dazu kann ich nur sagen, das die Herren im Dorf sich anscheinend noch nicht die Hörner abgestoßen haben und bei Entzug der fleischlichen Lüste sofort im Dreieck springen.

    Die Personen, welche mit dem Fall zutun haben, hätte Frank wohl im Leben nicht alleine gestellt. Sie sind sehr clever vorgegangen und nutzten ihre Vorzüge. Das sie überhaupt gefunden und fest genommen werden konnten, war mehr Glück, als wirkliche Polizeiarbeit.

    Schade fand ich, das Frank und auch die anderen mir bildlich null im Kopf blieben. Es gab Beschreibungen und Hinweise, aber wirkliche Details wurden nur selten genannt. 

    So unterhaltsam das Buch von innen ist, so sieht es auch von außen aus. Die Farben springen einen genauso an wie die Kuckucksuhr, den Tassen und den Handschellen. Es verbindet alles was im Buch passiert.

    Was mir besonders gefiel war die Schrift der Autorin und des Untertitels, da die Schriftart und seine leichten Verwaschungen einfach auffielen. Trotz der Dekoelemente schaut man zuerst auf den Buchtitel, da dieser in rot hervor sticht. 

    Eine unterhaltsamer Krimi, mit gut durchdachten Figuren und schrägen Humor. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht so packen, wie ich es gerne gehabt hätte.

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    Marcsbuechereckevor 6 Monaten
    Herrlich witziger Ausflug nach Niederbayern

    Ich gestehe: Die Kriminalromane von Rita Falk haben mich bisher einfach irgendwie nicht angesprochen. Gerade dieses Buch hat drei Anläufe gebraucht, bis ich es nun endlich beendet hatte. Da ihre "normalen Romane" aber eine wahre Berreicherung für mein Bücherregal waren, hatte ich die ganze Zeit gedacht, dass es eindeutig mein Fehler sein müsste. Und siehe an: genau dieser Fall trat ein!
     
    Der Schreibstil von Rita Falk ist auch hier sehr fließend und lässt den Leser sehr schnell in einen richtiggehenden Lesefluss geraten. Die zusätzlich aufgebaute Spannung und der gekonnt platzierte Humor sorgten zusätzlich für ein "Vorbeifliegen" der Seiten. 
     
    Die Charaktere in diesem Buch sind herrlich abgedreht ohne zu überspitzt zu wirken und bleiben sich - ein Aspekt der mir immer sehr wichtig ist - treu. Gerade die Szenen im Heim der Eberhofers sorgten für einige Lacher ohne die Geschwindigkeit aus der Geschichte zu nehmen.
     
    Einzig die Atmosphäre des Dorfes hat mir leider nicht sehr gefallen, da dieser ländliche Flair sich bei mir einfach nicht einstellen wollte. 
    Die Geschichte hätte auch ohne Weiteres in einem Münchener Vorort spielen können, hier hoffe ich, dass in Band zwei vielleicht noch eine Schippe draufgepackt werden kann.
     
    Fazit:
     
    Ein spannender Kriminalroman mit einer ordentlichen Portion Humor, der richtig Lust auf mehr macht.
     
    Viel Spaß beim Lesen!
     
    Bis bald! 

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    RenateTauchers avatar
    RenateTauchervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Bayernkrimi, macht Lust auf mehr.
    Neurotischer Dorfpolizist auf Erfolgskurs

    Franz Eberhofer wurde in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen versetzt, wo er sich langweilt. Als sich in einer im Ort ansässigen Familie spektakuläre tötliche Unfälle häufen, vermutet er, dass da jemend nachgeholfen haben könnte. Da jedoch nichts auf ein Verbrechen hinweist, kann er nicht offiziell ermitteln. Trotzdem lässt ihm die Sache keine Ruhe und er stößt auf eine dubiose Immobilienfirma, die offensichtlich von den Unfällen profitiert hat. Eberhofer verliebt sich Hals über Kopf in eine geheimnisvolle, attraktive Kanadierin und verärgert dadurch Susi, mit der er seit Jahren eine lose Gelegenheitsbeziehung führt. Als sich herausstellt, dass ihn die Frau nur ausgenützt hat, ist es allerdings zu spät...

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    B
    Bibi1999vor 7 Monaten
    Band 1

    Franz Eberhofer wurde von der Münchener Polizei nach Niederkaltenkirchen in sein Heimatdorf strafversetzt. Dort geht es eher ruhig zu, bis bei den Neuhofers nach und nach alle Familienmitglieder auf eine seltsame Art und Weise ums Leben kommen.


    Der Krimi umfasst 233 Seiten und 26 Kapitel. Das Buch ist aus der Sicht von Franz Eberhofer geschrieben und steht im süddeutschen Dialekt. Man startet sehr gut in die Geschichte und es gibt keine Unklarheiten.

    Die Geschichte ist sehr unterhaltsam. Franz lebt mit seinem Hund Ludwig zusammen im Saustall, den er teilweise schon umgebaut hat, auf dem elterlichen Grundstück. Sein Vater und seine Oma, die taub ist, leben im angrenzenden Haus. Sein Bruder Leopold lebt nicht mit ihnen zusammen. Franz und Leopold geraten öfters aneinander, da die Mutter der beiden bei der Geburt vom Franz gestorben ist und Leopold ihm die Schuld daran gibt. 
    Als Franz beginnt in dem vermeintlichen Dreifachmord der Familie Neuhofer zu ermitteln, glaubt ihm keiner, aufgrund seiner Münchener  Vorgeschichte. Franz wird sich jedoch immer sicherer, dass es sich bei der Familie Neuhofer um Mord handelt, als schließlich auch der letzte Neuhofer auf eine seltsame Weise ums Leben kommt. Nur sein ehemaliger Kollgege, Rudi Birkenberger, der inzwischen Privatdetektiv ist, glaubt ihm. So reisen die beiden nach Spanien und ermitteln gemeinsam in dem vermeintlichen Mord.

    Das Buch enthält sehr viel Humor, sodass man öfters lachen muss, gerade bei der Oma. 

    Ein sehr gelungener Krimi, der einen neugierig macht, wie es  mit dem Franz weitergeht.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Freunde der leichten Unterhaltungsliteratur in Form eines Regionalkrimis sollten sich mal unser neues Gewinnspiel anschauen. Bei uns könnt ihr anlässlich des am 16. Oktober erfolgten Kinostarts von "Winterkartoffelknödel" eine von zwei Romanvorlagen von Rita Falk aus dem Hause dtv gewinnen!

    Wo? Hier!

    www.booknerds.de/2014/10/gewinnspiel-winterkartoffelknoedel-okt14/

    Viel Glück!
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