Rita Falk Winterkartoffelknödel

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Inhaltsangabe zu „Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk

Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...

Echt witziger, zuweilen alberner Krimi unter Dorf-Deppen. Sehr Einfacher Fall. Stärken liegen in Sprache, lustigen Passagen und Dorfatmo.

— alexanderptok

Konnte 5 Minuten vor Lachen nicht weiterlesen!!

— ELSHA

Rita Falk erzählt mit ihrem urigen Erzählstil die Geschichte des degradierten Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Genial!

— MajaGruen

Genau wie ich mir´s vorgestellt hab - saukomisch! Freu mich schon auf die weiteren Bände...

— magenta88

Sehr lustiges Buch, bei dem man sich zusammenreißen muss, um nicht laut loszuprusten. A subba Biache ; )

— Lillylovebooks

Das Cover und der Klappentext überzeugten mich zum Kauf.Sehr witziger Krimi,der Film dazu ist der Hammer!

— Manuela_Prien

Witzige Story mit schrägen Charakteren!

— SweetSecret33

Ich hoffe die restlichen Bände der Serie lesen sich genauso!

— 0Soraya0

Immer wieder herrlich unterhaltsam

— Kelo24

Ein uriger Typ, dieser Eberhofer

— ulliken

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  • Urkomisch und trotzdem spannend.

    Winterkartoffelknödel

    Lio-nara

    19. September 2017 um 17:23

    Franz Eberhofer ist ein Mann mit trockenem Humor. Das Buch ist aus seiner Sicht geschrieben. An den Stil musste ich mich erst gewöhnen, da die Sprünge zwischen Gedanken und Zeiten einen manchmal überraschen. Der Humor und die urkomischen Szenen ließen mich diese Stolpersteine jedoch schnell vergessen. Rita Falk beschwört eine bayrische Dorf-Idylle herauf, die sowohl witzig als auch vorstellbar ist. Die Charaktere sind die eines typischen "Hinterwäldlerdorfes" und man lernt jeden für sich schnell lieben. Eberhofer - wie auch einige andere - ist jedoch nicht vollständig "deppert". Er beweist, dass auch die von der Stadtbevölkerung häufig belächelten "Dorftrottel" Rätsel lösen und kritisch denken können. Egal ob man das bayrische Volk mag oder nicht, das Buch ist lesenswert!

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  • Eher enttäuschend ...

    Winterkartoffelknödel

    Hermine96

    14. September 2017 um 14:51

    Ich muss sagen, dass ich mich richtig auf dieses Buch gefreut habe, da ich Lust auf eine neue Buchreihe hatte. Das Cover hat mich aufgrund der Bilder auch sehr angesprochen. Leider bin ich total enttäuscht von diesem Buch. Zum einen kann das daran liegen, dass mir der Dialekt in dem Buch nicht so geläufig ist und ich somit ab und zu meine Probleme hatte. Meiner Meinung nach wollte die Autorin die Geschichte auf eine witzige Art und Weise verkaufen. Dies ist ihr meines Erachtens leider nicht geglückt. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.Vielleicht werde ich es jedoch noch einmal in die Hand nehmen - in der Hoffnung, dass mir das Buch beim zweiten Mal besser gefällt!

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  • Urig komisch!

    Winterkartoffelknödel

    MajaGruen

    07. September 2017 um 20:08

    Die typische Schreibweise, die einen in das urige bayrische Dorfleben eintauchen lässt, und die verschrobene Art des Protagonisten machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Rita Falk schafft es, die Figuren und die Umgebung durch ihren Erzählstil lebendig wirken zu lassen und man muss oft laut auflachen, wenn sich der Eberhofer Franz wieder einmal zum Narren macht. Die Mischung aus Krimi und Komödie ist sehr gut gelungen.

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  • Waschechte Mordermittlungen für den Dorfpolizisten Eberhofer - Der erste Fall...

    Winterkartoffelknödel

    Lese-Krissi

    30. August 2017 um 09:17

    Aufmachung des BuchesBereits wenn man das Cover zu dem Provinzkrimi „Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk betrachtet, erkennt man, dass dieses Buch nicht unbedingt ein stockernster und dunkler Krimi sein wird. Zu sehen ist auf dem Buchdeckel eine Kuckucksuhr, sowie zwei Kaffeetassen mit den Aufschriften „Oma“ und „Franz“. Daneben liegen Handschellen. Das Cover verspricht einen lustigen Krimi.Inhalt Dorfpolizist Franz Eberhofer wurde vor einiger Zeit von München zurück in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen zwangsversetzt. Dort langweilt er sich doch etwas zu Tode. Nichts Spannendes passiert. Bis er die Vermutung hegt, dass die sich häufenden Todesfälle in der Familie Neuhofer keine Zufälle mehr sein können. Hat vielleicht Hans, der übrig gebliebene Sohn, seine Finger schmutzig gemacht und seine Familie um die Ecke gebracht? Eberhofer beginnt zu recherchieren, muss sich aber nebenbei um seine schwerhörige Oma, die lecker kochen kann, kümmern. Dann nervt ihn auch noch sein Beatles-Liebender Vater und sein schleimender Bruder mit Anhang. Alles nicht so einfach im Leben von Eberhofer…Meine Meinung Mir wurde die Eberhofer-Reihe von Rita Falk empfohlen und so entschied ich mich während meinem Urlaub das erste Buch „Winterkartoffelknödel“ zu lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Man darf bei dieser Reihe keinen bitterbösen Krimi erwarten, sondern eine lustige Geschichte von einem Dorfpolizisten, der sich dermaßen langweilt, dass er mehreren Mordfällen auf die Spur kommt. Dabei macht er sich aber nicht unbedingt Freunde, wird eher noch als „verrückt“ eingestuft. Doch Eberhofer bleibt an seiner Theorie dran, dass die Todesfälle in der Familie Neuhofer keine Zufälle mehr sein können. Aber nicht nur diese merkwürdigen Ereignisse sind Thema in dem Buch. Man lernt Eberhofers Familie kennen. Er lebt bei seinem Vater und seiner Oma auf dem Grundstück. Seine schwerhörige Großmutter ist eine begnadete Köchin und Eberhofer liebt ihre Küche. Sein Vater ist ein Fan der Beatles und geht seinem Sohn damit (vor allem nachts) gehörig auf die Nerven. Er dreht die Musik gerne mal so richtig laut auf. Dann gibt es noch den Bruder Leopold. Er schleimt sich ziemlich gerne beim Vater ein und auch das bringt den Franz immer mal wieder zur Weißglut. Da hilft nur mit Hund Ludwig seine Runde drehen oder auf ein Bier ins Wirtshaus mit seinen Leuten „ratschen“.Mit der Liebe hat es der Franz auch nicht ganz einfach. Eigentlich gibt es da die Susi mit der er eine Liebelei hat. Aber als der „Ferrari“ auftaucht, ist die Susi eine Zeitlang schnell vergessen. Eberhofer ist da aber in diesem Fall sehr blauäugig.Die Art wie Rita Falk die Geschichte aus der Sicht von Franz Eberhofer schreibt gefällt mir sehr gut. Die Sprache samt Dialekt brachte mich immer wieder zum Lachen. Das Buch ist geschrieben als würde Eberhofer einem seine Erlebnisse direkt erzählen.Toll finde ich ebenfalls, dass hinten im Buch Rezepte der Oma zu finden sind. Von der guten Küche schwärmt der Eberhofer ja immer wieder und so kann der Leser auch mal etwas nachkochen.Außerdem ist ein Glossar vorhanden und so bekommt man als „Nicht-Niederbayer“ Wörter erklärt, aber auf amüsante Weise. Ich denke, ich werde auch die Fortsetzungen irgendwann in Angriff nehmen. Diese witzige Krimireihe ist gut geeignet für Zwischendurch, wenn man mal etwas Lockeres und Humorvolles lesen möchte.Mein Fazit Das erste Buch der Eberhofer-Reihe hat mir gut gefallen und ich musste oft über die Ansichten und Erzählungen von Franz lachen. Es gibt 4 gute Sterne von mir für diesen Provinzkrimi mit Humor.

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  • Sehr geil

    Winterkartoffelknödel

    Manuela_Prien

    04. August 2017 um 23:56


    Der Schreibstil überzeugt bis zum Schluss.Man denkt zwischendurch,dass man das Ende kennt und dann kommt doch die unerwartete Wende.
    Der Film dazu ist der Hammer.
    Urkomischer Krimi,den ich sehr empfehlen kann.

  • Irrwitziger Provinz Krimi

    Winterkartoffelknödel

    SweetSecret33

    14. May 2017 um 15:34

    Das Cover und der witzige Titel verspricht einen lustigen Provinz Krimi und der Klappentext führte schließlich dazu das ich das Buch kaufte.Der Polizist Franz Eberhofer wurde von der Münchner Polizei in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt. Dort genießt er die Ruhe und verbringt neben seinen Streifzügen die meiste bei Zeit Wolfi auf ein Bier oder bei seiner tauben Großmutter am Küchentisch. Die Ruhe wird abrupt unterbrochen als es zu merkwürdigen Todesfällen kommt. Franz muss ran und ermitteln und gerät dabei ganz schön ins schwitzen.Die Autorin lässt Franz Eberhofer selbst erzählen,mit viel Charme und Witz nimmt er seine Ermittlungen auf. Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf und die durchweg sympathischen Charaktere sorgen dafür das man schnell in die Story hineinfindet. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.  Die Ermittlungsmethoden von Franz haben mich mehr als einmal zum lachen gebracht. Und auch seine wirklich schräge Großmutter mit ihren ganz eigenen speziellen Macken hat mich köstlich amüsiert.FazitEin durchweg irrwitziger Provinz Krimi mit schrägen Figuren der mir sehr viele schöne Lese Stunden beschert hat und den ich gerne weiterempfehle!

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  • Ein uriger Typ, dieser Eberhofer

    Winterkartoffelknödel

    ulliken

    13. March 2017 um 18:52

              Rita Falk beschreibt hier einen urigen Polizisten, der in seinem Heimatdorf gleich mehrere Morde aufklären muss. Natürlich sehen mehrere wichtige Männer, wie der Bürgermeister von Niederkaltenkirchen und der Richter Moratschek diese Morde erst mal gar nicht als solche, sondern als Unglücksfälle. Doch Eberhofer, der hierher strafversetzt würde, weil seine Waffe oft zu locker sitzt, ermittelt trotzdem. Unterstützt wird er von seinem Freund und ehemaligen Kollegen Birkenberger, der jetzt als Privatdetektiv tätig ist. Eberhofer wohnt auf dem familiären Hof im Saustall, näheres im Buch. Ich glaube nicht, dass er da jemals wegzieht, denn er wird von seiner stocktauben Oma nach Strich und Faden verwöhnt. Insbesondere das Essen seiner Oma beschreibt er so gut, dass ich mich mit an den Tisch setzen möchte.Die Sprache des Eberhofer, das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, ist nicht meine, doch ich sehe ihn vor mir und höre ihn. Ich musste häufig lachen.Rita Falk hat Rezepte im Anhang aufgeführt, die Franz Eberhofers Oma aufgeschrieben hat.Die Autorin ist Ehefrau eines Polizeibeamten.        

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  • Ist quasi vor der Tür!

    Winterkartoffelknödel

    Eonaramar

    20. February 2017 um 17:51

    Unglaublich aber wahr: Ich bin Fan von der Franz Ebenhofer Reihe!
    Wohne nicht weit weg von Landshut und kenne die Gegend und Ihre Bewohner dort. Und ja: Bayern hat nen Schuss ab.

    Musste sehr viel lachen, da ich vieles Selbst kenne. Aber der Band hätte länger gehen können!

  • Provinzkrimi

    Winterkartoffelknödel

    buecherwuermli

    13. December 2016 um 13:33

    Autor: Rita FalkTitel : WinterkartoffelknödelSeitenzahl : 220Verlag : dtvCover:Urig Bayrisch..mit KuckucksuhrKappentext:Zuerst ist da die Sache mit der Frau vom Sonnleitnergut. Erstklassige Sahneschnitte. Ruft an beim Eberhofer Franz, dem einzigen Polizisten in Niederkaltenkirchen, mitten in der Nacht, praktisch hysterisch. Also: hin und ermitteln. Und dann die seltsame Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister) : Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht...Ich hab mir das Buch gekauft weil es mir im Internet ständig über den Weg gelaufen ist und ich den Titel richtig Klasse fand. Aber ich muss zugeben das ich den Erzählstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig fand. Was sich aber nach ein paar Seiten wieder gegeben hab.Während ich das Buch gelesen habe musste ich das ein oder andere mal herzlich lachen:-) Die Hauptpersonen des Buches sind sehr sympahtisch und man muss sie einfach gerne haben. Besonders Oma:-) Man kann sich gut in den Alltag einen kleinen Dorfes hineinversetzen! Genau so habe ich mir immer die Personen vorgestellt die in einem kleinen Dorf in Bayern leben.Für mich als Nicht-Bayer war es toll das es am Ende des Buches ein Glossar mit den wichtigsten Ausdrücken gab:-) Und als besonderes Highlight Rezepte von Oma aus dem Jahr 1937. Fand ich sehr toll und werde auch mal eines ausprobieren.Fazit:Ein tolles Buch und ein spannender Kriminalfall. Ich kann die Reihe der Autorin wärmstens empfehlen...

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  • [Rezension #025] Winterkartoffelknödel

    Winterkartoffelknödel

    KiraNear

    30. November 2016 um 21:32

    Name: Winterkartoffelnknödel - Ein ProvinzkrimiAutor: Rita FalkGenre: Krimi, Humor, RegionalesPreis: €9,95 [D], €10,30 [A]Seiten: 220, dazu gibt es noch ein Glossar und ein paar RezepteSprache: DeutschISBN: 978-3-423-21330-1 Rückentext:Der erste Fall für Franz Eberhofer, Dorfpolizist in Niederkaltenkirchen, ist ein ganz bizarrer: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Ich muss ehrlich sagen, als ich das Buch gekauft habe (vor etwa einem halben Jahr), hatte ich weder den Klappentext gelesen, noch überhaupt gewusst, worum es in dem Band geht. Ich hab das Buch nur geholt, da ich auf Youtube den Trailer zu "Schweinskopf al dente" gesehen habe und dann neugierig auf die Buchreihe wurde. Da ich allerdings nicht irgendwo anfangen wollte, da der Schweinskopfband bereits der dritte Band ist, habe ich mich für den ersten Band entschieden. Allerdings ist das Buch dann auf meinem Stapel der Schande und damit auch in Vergessenheit geraten. Erst letzte Woche, als ich nachgucken wollte, was ich als nächstes lesen werde, habe ich mich dann für das Buch hier entschieden, einfach, weil ich mir dachte, dass ich es auch endlich mal lesen könnte. Dass ich es allerdings an einem Tag durchlesen werde, hätte ich jetzt nicht gedacht. Am Anfang war ich von dem Schreibstil leicht abgeschreckt, denn normal, wenn mal ein Buch liest, sprechen die Leute zwar im Dialekt, aber der Rest des Textes ist in einem "sauberen" Hochdeutsch. Das ist hier allerdings nicht der Fall. Zwar wird hier nicht groß bayerisch geredet, wie manche das jetzt vermuten (also nicht wie hier), sondern es gibt ein paar Begriffe hier und da und sonst es eher der Satzbau. Mir kam es auch manchmal ein wenig komisch vor, aber dann fiel mir ein/auf, dass ich auch manchmal so rede. Zwar komme ich aus Bayern, genauer gesagt Oberbayern, allerdings habe ich bisher nur in Städten gewohnt, daher kann ich nicht viel bzw gar nichts zum Landleben hier in Bayern sagen. Irgendwie hat er mich an den Kluftinger aus Erntedank erinnert, aber das Gefühl war dann doch recht schnell weg. Zwar ist der Eberhofer auch ein wenig schrullig, allerdings ist er das auf eine viel sympathischere Art als der Kluftinger. Gut, dem werde ich zwar noch eine Chance geben, aber darum geht es ja jetzt nicht. Eine lange Zeit lang dachte ich, dass das Buch jetzt weder sonderlich aufregend noch lustig ist. Gut, dass es nicht groß lustig ist, das ist auch mein jetziger Eindruck, aber dass es nicht so mega-extrem-spannend ist, fand ich gar nicht so schlecht. Es war entspannend, und hat Spaß gemacht, sonst hätte ich es ja nicht gelesen. Auch ist mir aufgefallen, dass es in so vielen Krimis darum geht, dass sie einfach nur sehr spannend und sehr verdreht sein müssen. Hauptsache Spannung! Hauptsache die Story ist so verdreht, dass keiner mehr mitkommt! Allerdings sind das die Punkte, die mich mittlerweile vom Thriller-Regal verjagen. Denn es muss immer hochspannend, atemberaubend und pulskillend sein. Dadurch kam mir das öfters künstlich vor, sowohl die Beschreibung, als auch die künstlichen Spannungen. Und dass die Polizei, besonders auf dem Land, nicht wie CSI Miami drauf ist, finde ich mittlerweile entspannender. Viel lieber lese ich solch ruhigen Geschichten, als welche, in denen sich Super-Ermittlungen und Actionszenen die Klinke geben. Lieber etwas, das einem realistischer vorkommt, als vom 10. Psychopathen, der for the lulz killt oder vom 20. CSI-Klon. Der Charakter und die Schreibart sind sicherlich nicht für jeden was, aber das kann man eigentlich über jedes Buch sagen. Aber das ist definitiv eins, bei dem ich sagen kann: Ja, das ist nicht für jeden. Leseprobe (die ersten 10 Sätze):Ich geh heute also zum Simmerl (Dienstag Schlachttag: Blut- und Leberwürste). Ja, und da ist dann wieder diese Pelzmütze vor der Tür gelegen. Direkt vor der Eingangstür zur Metzgerei liegt eben diese Mütze. Ich weiß gar nicht, ob ich schon davon erzählt hab. Nein, wahrscheinlich nicht.Also: das war am Mittwoch (oder Donnerstag - egal), jedenfalls bin ich wie immer mit dem Ludwig meine Runde gegangen. Wir haben da eins-fünfundzwanzig gebraucht, für eine Eins-siebzehn-Runde, was aber hier keine Rolle spielt. Freilich ist der Ludwig wie immer brav vor mir her getrottet und hat auf einmal was aufgespürt. Ist dann ein paar Schritte voraus, hat was vom Boden aufgehoben und dem Herrle brav vor die Füße gelegt. Das war wie gesagt eine Pelzmütze. Fazit:Das Buch ist sicherlich nicht für jeden was, aber mir hat es recht gut gefallen und ich denke, ich werde mir auch die Filme irgendwann (vllt sogar schon nächstes Jahr?) ansehen. Auch habe ich Interesse an den weiteren Bändern, allerdings werde ich sie mir aus Platzgründen wohl eher fürs Kindle holen. Ja, das wären dann eher E-Book-KandidatenEs ist nicht perfekt, bei weitem nicht, aber es ist entspannend und was ist an entspannenden Büchern, die einem gefallen und die einem beim Lesen Spaß machen, falsch? Eben, nichts. Und Lesen soll ja Spaß machen. Dass ich es heute auf meiner Zugfahrt inkl. Umsteigen und auf den nächsten Zug warten gelesen habe, lag nicht daran, dass ich die Zeit rumbekommen wollte, sondern weil ich es mochte. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Rubine, wobei ein halber Rubin daher kommt, dass es in Bayern spielt. Ja, das ist für mich immer ein positiver Punkt ;-)

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  • Eines von Vielen...

    Winterkartoffelknödel

    LiMa1405

    19. November 2016 um 14:52

    Regionalkrimis sprießen ja bekanntlich in letzter Zeit wie die Pilze aus dem Boden - und auch hier versucht erneut eine Autorin auf diesen generell doch recht erfolgreichen Zug mit aufzuspringen... Auf dem Cover wird das Buch folgendermaßen angepriesen: "'Winterkartoffelknödel' ist der erste Fall für Franz Eberhofer - und ein hundsgemeiner Provinzkrimi". Ich für meinen Teil hoffte beim ersten Lesen, dass es der erste und zugleich auch der letzte Fall für den Dorfpolizisten aus Niederkaltenkirchen ist... Jedoch sollte ich mich da täuschen. Mehrere Bücher folgten und auch Verfilmungen sind meines Wissens erfolgt.Nicht nur inhaltlich gesehen, sondern auch sprachlich betrachtet ist das Buch nicht gerade das was man unter großer Literatur versteht. Kurze, knappe Sätze mit deutlicher Dialektfärbung sind zwar sehr lesefreundlich, tragen aber nicht unbedingt positiv zum Niveau des Buches bei... Wirklich schade!Eines der wenigen Bücher, die ich nach der Hälfte abgebrochen habe...

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  • Unterhaltsam und lustig

    Winterkartoffelknödel

    Mrs-Jasmine

    03. November 2016 um 17:57

    Beim lesen hörte ich den Bayrischen Dialekt! Einfach sympathisch! Unterhaltsam und voller trockenem Humor! Der Krimi an sich ist meines Erachtens zweitrangig aber das störte mich überhaupt nicht!

  • Lustig

    Winterkartoffelknödel

    Buchgeheimnis

    11. September 2016 um 10:01

    Man gewinnt den Herrn Eberhofer einfach lieb...

  • Unterhaltsamer Provinzkrimi

    Winterkartoffelknödel

    KerstinTh

    03. September 2016 um 15:54

    Mit „Winterkartoffelknödel“ beginnt die Krimi-Reihe um Franz Eberhofer. Franz Eberhofer wohnt zusammen mit seinem Hund Ludwig bei seinem Vater und seiner Oma, die so gut wie taub ist. Eigentlich ist in dem beschaulichen Dorf Niederkaltenkirchen nie etwas Spektakuläres los. Doch nun ergeben sich innerhalb von wenigen Wochen einige Unfälle mit Todesfolge. Bei den Toten handelt es sich um Mitglieder der Familie Neuhofer. Zunächst erliegt der Vater, gelernter Elektromeister, einem Stromschlag. Kurze Zeit später findet man die depressive Mutter erhängt an einem Baum. Und zu guter Letzt wird der älteste Sohn von einem Container im eigenen Garten erschlagen. Es bleibt nur noch der jüngere Sohn Hans übrig. Und dieser verkauft nun das Haus inklusive Grundstück an einen Tankstellenbetreiber. Eberhofer kommt dies spanisch vor und vermutet, dass Hans seine Familie auf dem Gewissen hat. Hat er damit Recht? Sehr unterhaltsame und witzige Ermittlungen warten auf den Leser. Der Krimi wird aus Sicht von Franz Eberhofer in der Ich-Form erzählt, dadurch weiß man immer nur das, was auch Eberhofer selbst weiß. Deshalb kann man meist nicht schon Wendungen im Verlauf des Geschehens erahnen. Meiner Meinung nach, standen bei diesem Krimi mehr der Witz und der Unterhaltsgehalt im Vordergrund, als die eigentliche Ermittlungsarbeit. Dies hat aber keinen Einfluss darauf, dass es sich um einen guten Krimi handelt. Packende Spannung trat auch nicht auf, dies wurde aber durch den hohen Gehalt an Witz wieder wettgemacht. Alles in allem ein super Reihenstart.

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  • Ganz unterhaltsam

    Winterkartoffelknödel

    Jisbon

    30. August 2016 um 15:36

    Ich muss sagen, dass ich zu Beginn einige Probleme mit "Winterkartoffelknödel" hatte. Die Erzählart ist gewöhnungsbedürftig (auch wenn ich keine Verständnisprobleme hatte, ein ähnlicher Dialekt wird auch hier gesprochen) und auch die Figuren sind sehr spezielle Charaktere, zu denen ich erst keine Bindung aufbauen konnte. Nach ungefähr 100 Seiten hatte ich mich aber an den Schreibstil gewöhnt und danach hat die Lektüre des Buches auch Spaß gemacht.Die Krimi-Handlung spielte, zu meiner Enttäuschung, nur eine untergeordnete Rolle und der Fall war auch vorhersehbar, aber Eberhofer (ein meiner Meinung nach sehr authentisch geschriebener Charakter) war mir sympathisch und seine Erzählungen aus seinem Leben und seiner Familie waren unterhaltsam. Ich musste ein paar mal schmunzeln und der Humor hat wett gemacht, was ich in Bezug auf den Krimi vermisst habe. Insgesamt ist "Winterkartoffelknödel" ein ganz nettes Buch. Von den Einstiegsschwierigkeiten abgesehen hat es mir gefallen und es ist eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Deshalb gibt es 3,5/5 Sternen.

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