Zwetschgendatschikomplott

von Rita Falk 
4,4 Sterne bei304 Bewertungen
Zwetschgendatschikomplott
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Positiv (267):
Zirbis avatar

Rudi und Franzi sind halt schon zwei so Marken. Nette Story, nicht suuuper spannend - aber trotzdem herrlich zu lesen.

Kritisch (5):
Selina_Zimmermanns avatar

Mir fehlte komplett die Spannung, der Schreibstil ist zwar ganz witzig, aber nichts für "echte" Krimileser. Kann es leider nicht empfehlen.

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Inhaltsangabe zu "Zwetschgendatschikomplott"

Umbracht is'

Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423216357
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:22.04.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2015 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Zirbis avatar
    Zirbivor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Rudi und Franzi sind halt schon zwei so Marken. Nette Story, nicht suuuper spannend - aber trotzdem herrlich zu lesen.
    Rudi und Franz - Dreamteam

    In diesem Teil starten Rudi & Franz als Team mal wieder durch. Die üblichen Streitereien unter den Beiden kennt man ja schon und sie sorgen an der ein oder anderen Stelle dazu, dass ich die Augen verdrehen musste. So nach dem Motto "Oh Mann, typisch Rudi". Aber trotzdem einfach herrlich. 

    Jetzt hab ich dann bald alle "Eberhofer" durch und ja, klar - sie ähneln sich oft. Aber irgendwie ists trotzdem nett. Es liest sich flüssig, plätschert immer wieder so dahin und man hat leicht die Chance in die Geschichte einzutauchen. Nicht wegen der Spannung, aber weil der Stil einfach wunderbar dazu einläd. Man fühlt sich sofort mitten im Dorf, riecht förmlich die Leberkäs-Semmel vom Simmerl und sitzt Abends im Hintergrund beim Wolfi. 
    Zumindest ich bin immer mitten drin - gedanklich. 

    Auch wenn die Morde nicht unbedingt spannend sind und manchmal während der Aufklärung (unlogisch?) ein Fragezeichen in meinem Kopf entsteht les ich die Eberhofer gern. Noch lieber hör ich sie als Hörbuch - unheimlich toll. 
    Ich find die Bücher einfach so herzlich, so "normal" und von daher kann ich sie jedem empfehlen, der nicht immer nur Pageturner, Thrill und Action braucht. 

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    Soerens avatar
    Soerenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie Teil 4 und 5, aber immer noch ein guter Provinzkrimi
    Nicht so gut wie Teil 4 und 5, aber immer noch ein guter Provinzkrimi

    Eberhofers sechster Fall beginnt bei seinem Freund Rudi, dem eine Krähe einen abgetrennten Frauenfinger aufs Balkongeländer legt. Daraufhin beginnen die zwei zu ermitteln und stoßen in München auf mehrere Frauenleichen – die seltsamerweise alle Dirndl-Kleider tragen. Dadurch wird natürlich all ihr kriminalistischer Spürsinn gefragt. Parallel dazu soll in Niederkaltenkirchen ein Hotel gebaut werden und sorgt für gewaltig Unmut in der Bevölkerung.
    Im „Zwetschgendatschikomplott“ hat Franz zwar wieder jede Menge Polizeiarbeit um die Ohren, ganz so gut wie Band Vier und Fünf fand ich den nächsten Teil allerdings nicht. Es lief einfach irgendwie unpersönlich und larifari ab. Und Franz‘ Verhalten bezüglich Susi war ebenfalls nicht wirklich befriedigend. Da kam die Backpfeife von der Oma am Ende des Buches gerade recht. Bin mal gespannt, wie es im siebenten Teil weitergeht.

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    ElbPsis avatar
    ElbPsivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein NKK-Krimi
    Ein NKK-Krimi

    Ein schöner Eberhofer-Krimi.
    Es gibt diesmal keinen Bezug der Leiche zu Niederkaltenkirchen; dafür wurde die Geschichte zwischen dem Eberhofer und der Susi weiterentwickelt.

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    Janina84s avatar
    Janina84vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer saukomisch und leicht zu lesen :)
    Franz Eberhofer´s sechster Fall

    Inhalt: In München werden drei junge Frauen ermordet aufgefunden. Alle im Dirndl und das auch noch zu Wiesn-Zeit. Das gefällt den Kollegen in München natürlich gar nicht. 
    Und plötzlich ist auch noch die Susi schwanger, und das nach der missglückten Hochzeit. Was ist da nur los.


    Zusammenfassung:
    Wieder einmal hat der Franz einen Mordfall, in diesem Fall drei Morde, zu klären. Ohne die Hilfe von seinem Spezl Rudi Birkenberger geht das natürlich wieder mal gar nicht. Zumal dieser ja auch die erste Leiche gefunden hat. Wie immer geht das ganze mit diversen Streitereien und Neckereien einher. Die beiden sind halt wie ein altes Ehepaar. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne den anderen. Sie lösen aber auch diesen Fall wieder mit brillianten, nicht ganz regelkonformen Ideen. 


    Zu all dem Ermittlungsstress kommt dann noch hinzu, dass die Susi schwanger ist. Franz geht sofort davon aus, dass es nicht sein Kind sein kann. Ob er sich da mal nicht täuscht.


    Fazit:
    Mir hat dieser Teil wieder wesentlich besser gefallen als "Saukraut-Koma". Hier konnte ich dran bleiben und habe das Buch kaum aus den Händen gelegt. So macht lesen Spaß. 
    Rita Falk überzeugt mich immer wieder und ich liebe ihren Schreibstil. Herrlich erfrischend und mit toller Situationskomik. Einfach saukomisch :) 



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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Jahr
    [Rezension #55] Zwetschgendatschikomplott

    Name: Zwetschgendatschnikomplott
    Autor: Rita Falk
    Genre: Regionalkrimi, Humor
    Preis: € 14,90[D] | € 15,40 [A]
    Seiten: 272 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2015
    ISBN: 978-3-423-26044-2
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG

    Klappentext:
    Zuerst war da dieser Damenfinger im Schnabel einer Krähe. Zu dem Finger gehörte dann die Dirndl-Leiche im Schlachthof-Container. Jetzt zwei junge tote Dirndlträgerinnen im Neubaugebiet Freiham. Ein Mordsstress ist das in der Löwengrube. Und das ist noch nicht alles. Nur noch mal so zur Erinnerung: Da haben wir also Burschenabschied gefeiert in Niederkaltenkirchen mit dem Simmerl und dem Flötzinger und dem Wolfi. Und irgendwie hab ich mich sogar ein bisserl gefreut auf die Hochzeit mit der Susi. Jetzt ist es natürlich schade, dass ich die dann ausgerechnet verschlafen habe. Weil ich saudummerweise nach einem Spaziergang in den frühen Morgenstunden auf so einem blöden Hochsitz eingeschlafen und viel zu spät aufgewacht bin. Die Susi war zuerst stocksauer und dann auch ziemlich schnell auf und davon mit diesem Lamborghini-Deppen. Himmelherrgottnochmal, wie sol man sich denn da auf diese Wiesnmorde konzentrieren, wenn's privat gerade Kuhfladen schneit?

    Drei Wiesnmorde in München, ein Bürgeraufstand in Niederkaltenkirchen - und dann diese verfluchte Sache mit der Susi. Als wär das nicht genug, straft die Oma ihren Franz mit Nichtachtung. Kein leichter Fall diesmal für den Eberhofer Franz. Gut, dass zumindest der Birkenberger Rudi zu ihm hält.


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Das Buch hier hat mich ziemlich überrascht, der Anfang hat an den einen oder anderen Thriller erinnert, den ich irgendwann in den letzten Jahren gelesen habe. Was jetzt nicht schlimm war, nur etwas ungewohnt und etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Doch es war ein guter Anfang und der Rest ging auch genauso gut weiter. Dieses Mal muss Franz nur in München ermitteln, doch er ist nicht alleine, denn er hat Rudi auf seiner Seite, auch wenn sie sich nicht immer so gut verstehen. Es ist also alles so wie immer. Dieses Mal ist es allerdings komplexer als die meisten Fälle vorher, er hat auch dieses Mal weniger Hinweise als vorher. Doch das hält ihn nicht so wirklich auf.

    Dass es bei ihm privat nicht so gut läuft, versucht er trotzdem unter einem Hut zu bringen. So pendelt er sehr oft zwischen München und Niederkaltenkirchen hin und her und gerät zwischen zwei Fronten. Wobei eine Seite größer als die andere ist. Das dörfliche Problem hat mich persönlich jetzt eher weniger interessiert, auch wenn ich die Lösung davon irgendwie unterhaltsam fand. Viel interessanter fand ich dagegen den Fall und die Zusammenarbeit zwischen Franz und Rudi. Aber auch die Nebengeschichte mit Susi, die nicht mehr so wirklich Lust auf ihn hat. Da bekommt man fast schon Mitleid mit ihm, auch wenn man sich oft genug wieder denkt: Was für ein Depp. Doch bei der Sache mit der Hochzeit hat er mir schon richtig leid getan.


    Leseprobe:
    Der Birkenberger Rudi ist jetzt umgezogen. Von seiner eher charmefreien Wohnblocksiedlung am Stadtrand ausgerechnet ins Münchner Schlachthofviertel. Hört sich ekelig an? Ist es auch. Aber der Rudi sagt, es ist DIE neue Ecke in unseren wunderbaren Landeshauptstadt. Total angesagt. Der volle Hype quasi. Alles, was Rang und Namen hat, will dort jetzt hin. Und dass es fast schon sowas wie ein Sechser im Lotto ist, wenn man da überhaupt noch eine bezahlbare Wohnung bekommt. Noch dazu eine mit Balkon. Und die hat er jetzt. Ist zwar Nordseite, aber scheiß drauf, hat der Rudi gesagt. Bis mittags hat er da trotzdem irgendwie Sonne, erst ab zwölf ist sie weg. Und bis dahin ist er längst fertig mit Caffè Latte in der Natur. Seit sechs Wochen wohnt er nun dort, ich hab ihm beim Umzug geholfen, frag nicht! Obwohl er kaum was an Möbeln hat, war das das pure Chaos. Einfach, weil er alle seine Habseligkeiten in Plastiktüten verpackt hat. Kein einziger Karton, alles Plastik. Wir sind dahergekommen wie zwei Araber auf dem Weg ins Pfandhaus. Und dann hat er sich auch noch vom Blumenladen ums Eck einen Transporter geliehen. Um es auf den Punkt zu bringen, so eine Vespa Ape, also so ein Teil mit nur drei Rädern und ohne richtiges Lenkrad, dafür aber in Hellblau mit jeder Menge Blumenprints drauf und der Aufschrift "FlowerPower". Der Rudi ist relativ mittig gesessen und hat das Vehikel gelenkt. Und weil's logischerweise ziemlich eng ist da drinnen, hab ich meinen Kopf an seine Schulter legen müssen. Genau genommen haben wir ausgesehen wie zwei schwule Araber auf dem Weg zum Pfandhaus. Aber wurst.



    Fazit:
    Der Anfang hat sich wie gesagt ein wenig anders angefühlt, was wohl daran liegt, dass der Tatort mal nicht nur in Niederkaltenkirchen liegt, sondern nur in München und man das auch viel besser mitbekommt als beim letzten Band. Der Fall wirkt dadurch auch gleich mal viel größer, viel schwerer und komplexer - das ist nun mal der Unterschied zwischen Dorf und Stadt. Wie gesagt, fand ich einen Teil der Handlung jetzt nicht so interessant, allerdings war es nur eine Seitenhandlung und man hat nicht so viel davon mitbekommen, weshalb es ganz in Ordnung war. Es war interessant den Beiden mal beim Ermitteln in München zuzusehen. Mir hat der Band Spaß gemacht und ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es beim nächsten Buch weitergeht. Denn meist bzw fast immer enden die Bücher recht klar, dieses Mal kam es mir wie ein kleiner Cliffhänger vor^^°
    Das Buch bekommt von mir insgesamt 4 Rubine.

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    Duffys avatar
    Duffyvor einem Jahr
    Wie guter Leberkäs

    Irgendwann, so denkt man sich, ist ja mal Schluss mit dem Eberhofer, die Masche abgedackelt, der Schwamm ausgepresst, das ist ja schließlich nicht Poirot oder Brunetti. Aber weit gefehlt, der Polizist aus dem bayererischen Niederkaltenkirchen erfreut sich großer Beliebtheit. Dafür gibt es eine Menge Gründe. Der Eberhofer verkörpert mehr den Typ Polt oder Studer und ist der beste Beweis, dass die Szene der Ermittler eben nicht nur den knallharten und koksschniefenden Designerbullen braucht, sondern auch diesen Typ: den Menschen. Außerdem mag der Leser auch nicht immer diese hochtrabenden Thriller, in denen die ganze Welt vor dem Abgrund steht. Kurz: Der Leser mag es auch beschaulich, menschelnd, grantelig und vor allem herzlich. Und genau das hat Rita Falk ihrem literarischen Baby mitgegeben und dazu noch ein Dorf, ein paar so treffende Charaktere wie die Oma, den jointrauchenden Papa, den Metzger und den Klempner. Auch die Büroatmosphäre stimmt, Ludwig, der Hund ist immer da, wenn Herrchen beim Spaziergang die Zeit nimmt und wenn es ein Problem gibt, dass das Dorf bedroht, wie zum Beispiel der Neubau eines Riesenhotels, dann wird mal eben in die Trickkiste gegriffen, um das abzuwenden. Heile Welt also? Mitnichten, auch hier gibt es das Böse, wenn drei asiatische Mädchenleichen gefunden werden und der Eberhofer kriminalistisch gefordert wird. Doch die Methoden sind dann wieder vollkommen unspektakulär und auch keine so große Überraschung. Keine Irrwege, keine fünfhundert Erzählstränge, fast nebenbei wird der Fall gelöst, denn es gibt noch einiges, was auch wichtig ist, die Susi zum Beispiel, Eberhofers große Liebe, die ihm durchgebrannt ist, weil er die Hochzeit verschlafen hat. Und wenn man sich nun fragt, warum die Serie immer noch so erfolgreich ist, dann hat man schon die Antwort: Weil es der Autorin gelungen ist, alles stimmig ineinanderzufügen, weil sie nicht nur Personen erschaffen hat, die einem sofort ans Herz wachsen, sondern auch das ganze Dorf irgendwie lieb hat. Wenn der Wolfi mal einen Tag geschlossen hat, dann fragt man sich: Warum, um Gottes Willen, hat der Wolfi geschlossen?
    Das können nicht viele Autoren, da muss man schon Herzblut haben, man muss seine Szenerie genauso mögen, wie man es sich vom Leser wünscht. Und weil die Rita Falk so schön mit Herz schreibt (schon wieder Herz) und man ihr das auch abnimmt, wird man nicht müde, sich auf eine Fortsetzung zu freuen. Wie auf den frischen Leberkäs vom Simmerl.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein typischer Eberhofer-Krimi mit bayerischem Charme, geschrieben nach gewohnt humorvollem Strickmuster von Rita Falk!
    Lieber Zwetschgendatschi als Gemüsesuppe mit total ohne Fleisch!

    "Zwetschgendatschikomplott" ist der 6. Teil der Provinzkrimireihe von Autorin Rita Falk um ihren Kommissar Franz Eberhofer. Die Reihe erscheint im DTV.

    Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …


    "Gemüsesuppe mit total ohne Fleisch." Zitat Seite 124


    Ich bin ein Fan dieser Provinzkrimireihe, schon allein durch den Protagonisten Franz Eberhofer, der mit seiner machohaften Art und seinen unflätigen Sprüchen nun wirklich kein Traumtyp ist, aber doch das Herz auf dem rechten Fleck trägt. Wie er es immer wieder schafft, trotz seiner eigentümlichen Ermittlungsmethoden und drastischen Befragungen so quasi im Vorbeigehen einen Fall zu lösen, erstaunt mich immer wieder. Natürlich hat er dafür so seine Helfer, zum einen sein alter Freund Rudi Birkenberger, der über mehr Intelligenz verfügt als Franz und dann Kollegin Steffi, die sämtlichen Bürokram und Datenverkehr erledigt.

    In diesem Buch geht es um Morde an jungen asiatischen Frauen aus dem Bordellmilieu.
    Aber nebenbei hat Franz Ärger mit der Oma. Denn die nimmt es ihm immer noch krumm, dass er die gemeinsame Hochzeit mit Susi nach einem feuchtfröhlichen Junggesellenabsschied schlichtweg verpennt hat. Ja, so ist er, der Franz! Unmöglich und merkt es nicht einmal!

    "Himmelherrgott noch mal, wie soll man sich denn da auf seinen Job konzentrieren und diese Wiesenmorde aufklären, wenn´s privat grade Kuhfladen schneit?" Zitat Seite 157

    Rita Falk zeigt ihre Charaktere mit vielen Facetten, speziellen Macken und Gewohnheiten und alle sind auf ihre Art liebenswert.

    Der Schreibstil ist eine bunte Mischung von etwas Krimihandlung, bayrischem Dialekt und Lebensweise und viel Situationskomik. Dabei kommt man Franz Familie immer sehr nahe, besonders die Oma begeistert immer wieder mit ihrem Kochtalent und sorgt mit ihren Gerichten bei Franz für Zufriedenheit. Im Anhang gibt es ein paar typisch bayrische Rezepte von der Oma.

    Rita Falk hat mich auch dieses Mal wieder mitgerissen und ich habe den kultigen Franz gern bei seinen Ermittlungsgängen begleitet.

    Für Freunde dieser Provinzkrimireihe ist dieses Buch ein echtes Muss. Es geht wieder mit viel Charme und Humor nach Niederkaltenkirchen zu Franz in seinen Schweinestall.

    Kommentare: 1
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    danzlmoidls avatar
    danzlmoidlvor 2 Jahren
    Eberhofer wie er leibt und lebt.

    Inhalt:
    Umbracht is'Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …

    Meine Meinung:
    Man muss sich einfach immer wieder wiederholen, wenn es um Rita Falk geht. Sie kommt mit einer Leichtigkeit um die Ecke, die man gerne annimmt. Es ist viel zu viel Ernst in unserem Leben dabei, da tut es gut, mal leichtere Kost vor die Nase gesetzt zu bekommen. Denn das haben wir hier eindeutig. Leicht heißt aber definitiv nicht primitiv, das möchte ich ganz deutlich machen.

    Der Eberhofer ist schon wirklich ein Fall für sich. Muss man sich schon immer wieder wundern, wie alles so einfach geht. Manchmal hofft man da schon, dass unsere liebe Polizei in Deutschland, speziell in Bayern, nicht ganz so ist. Wobei... Er schafft es ja doch immer auf seine unnachahmbare Art und Weise, die Fälle zu lösen, auch wenn man kurz mal nicht dran glaubt.

    Den Rudi... Den hab ich ja total ins Herz geschlossen. Der ist allerdings schon wirklich ein armes Schwein, wie er immer im Schatten des Eberhofers steht und nur zum Zug kommt, wenn da Franz mal nicht weiter kommt. Ist schon ein Wunder, wie gut sich die beiden verstehen. Aber hilft ja nix :)

    Ich freue mich schon auf das nächste Buch, welches es sich schon auf meinem Reader bequem gemacht hat. Denn für Unterhaltung ist damit auf jeden Fall gesorgt.

    Fazit:
    Definitiv zu empfehlen.

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    Iris_Foxs avatar
    Iris_Foxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gewohnt locker und leicht kommt der 6. Band daher. Kaum Neues, dafür viel altbewährtes. Zum Ende hin, konnte es mich dennoch packen!
    Viel gewohnt bayerischer Wortwitz, wenig Nervenkitzel.

    Mit ihren Formulierungen wie: "Du Rindvieh, du beiniges..." schafft es die Autorin mit jedem Band aufs Neue mich - eine Deern vom platt`n Land - in bayerische Stimmung zu versetzen. 

    Urkomisch und mit viel Wortwitz geleitet sie den Leser auch dieses Mal durch den nächsten Mordfall des Franz Eberhofer. Und wer sich jetzt nach dem letzten Band gefragt hat, was denn bloß mit der Susi ist, der wird staunen und am Ende dieses Buches bereits nach Band 7 schielen. 

    Wer allerdings nach den letzten 5 Bänden erwartet, Rita Falk würde das Rad neu erfinden, der wird enttäuscht werden. Auch muss ich zugeben - obwohl ich großer Fan der Reihe bin - das gerade die Spannung in diesem Band am Anfang hätte besser aufgebaut werden können. Es plätschert eine Zeit lang so daher. 

    Zum Ende hin wurde ich reichlich belohnt und war auf den letzten ca. 80 Seiten des Buches durchaus in der Story gefangen und wollte es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. 

    Fazit: Wer den Charme der vorherigen Bücher und deren Atmosphäre geliebt hat, wird diesen Band mögen. Thrill - in welcher Form auch immer - ist meiner Meinung nach dieses Mal dünn gestreut. Dennoch ein lesenswertes Buch dieser Reihe! 

    Für den Aufbau, die Charakterisierung und das Gesamtbild 4 Sterne von mir. 

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    Lidiiis avatar
    Lidiiivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungener Krimi mit jeder Menge Wortwitz
    Provinzkrimi deluxe

    Wenn Kommissar Eberhofer ermittelt, dann ist gute Unterhaltung garantiert. Dabei steht bei Frau Falk das Privatleben des Kautzigen Polizisten mindestens genauso sehr im Zentrum wie der Kriminalfall an sich.

    Im Zwetschgendatschi-Komplott geht es um drei mysteriöse Frauenleichen, alles asiatische Prostituierte, die in Oktoberfest-Manier gefunden werden. Hat es der Mörder möglicherweise auf Trachtenträgerinnen abgesehen?

    Der Fall bleibt zwar spannend, tritt aber neben den gelungenen Episoden aus Eberhofers Umgebung (Oma, Freundin, Nichte "Sushi") fast ein wenig in den Hintergrund. Mich persönlich hat's nicht gestört. Am gelungensten fand ich ohnehin die Sprachfärbung, die Frau Falk gekonnt durchzieht und alleine damit schon die Lachmuskeln stärkt.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

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    Tatsus avatar
    Letzter Beitrag von  Tatsuvor 3 Jahren
    Oh, wie schön, danke für den Link! Ich werde dabei sein :)
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