Rita Lell

 3.2 Sterne bei 9 Bewertungen
Rita Lell

Lebenslauf von Rita Lell

Rita Lell, geboren 1950 in Regensburg, kann eine aufregende Biographie vorweisen. Ihre feine Beobachtungsgabe resultiert aus großer Lebenserfahrung und vielseitiger Menschenkenntnis. Jede Person ist für sie ein offenes Buch, in dem es sich zu blättern lohnt. Sie greift ihre Themen aus dem realen Leben auf, erfundene Geschichten erscheinen ihr uninteressant. Als Lehrerin, Ehefrau, Mutter, Oma, Galeristin, Pferdezüchterin, Schriftstellerin, Fotografin, verfügt sie über einen reichen Fundus von alltäglichen Tragödien. Obwohl sie zahlreiche große Reisen unternommen hat, bleibt sie bodenständig. Sie kann bereits drei erfolgreiche Bücher über ihre Heimatstadt vorweisen. Zu ihrem Leben gehören auch immer Tiere. Ihre erfolgreichsten Ratgeber und Sachbücher beschäftigen sich mit Hunden und Pferden und machen Rita Lell weit über ihre Heimat hinaus bekannt. Ihr erster Roman „Bärlauch“ garantiert dem Leser Spannung pur. Eine Reise in die Abgründe der modernen Zeit.

Alle Bücher von Rita Lell

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Bärlauch

Bärlauch

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Erschienen am 20.10.2017
Wie erziehe ich meinen Hund

Wie erziehe ich meinen Hund

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Erschienen am 08.07.2011
Der Magyar Vizsla

Der Magyar Vizsla

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Erschienen am 26.11.2012
Der blaue Weg

Der blaue Weg

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Erschienen am 23.04.2012
Der Großpudel: der König der Pudel

Der Großpudel: der König der Pudel

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Erschienen am 18.06.2013
Regensburg

Regensburg

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Erschienen am 14.12.2015
Das Pferdebuch

Das Pferdebuch

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Erschienen am 31.10.2011

Neue Rezensionen zu Rita Lell

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Lesefreudes avatar

Rezension zu "Bärlauch" von Rita Lell

Ein netter Kleinstadt"krimi", aber...
Lesefreudevor einem Jahr

Der Titel des Buchs "Bärlauch" hat mich sehr angesprochen. Ich wollte wissen, warum ein scheinbarer Kleinstadtkrimi wohl diesen Titel trägt. Tatsächlich hat man schon ein Weilchen auf die Auflösung warten müssen, das Ergebnis war dann allerdings nicht mehr allzu verwunderlich. 
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich genau von dem Buch halten soll. Einerseits ist es ganz nett geschrieben, da es nicht allzu lange ist kommt man auch relativ schnell durch. Andererseits ist es - wie ich finde - recht unpersönlich geschrieben. Es gibt kaum direkte Gespräche zwischen den teilnehmenden Personen, nahezu alles wird aus Erzählersicht geschildert. Man kann sich einfach nicht so reinfühlen in das ganze Geschehen, da man nicht in die Rolle einer bestimmten Person schlüpfen kann. 
Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin zwischendurch immer wieder auch geschichtliche Erklärungen eingeflochten hat. Wie zum Beispiel über die Zeit der Rockabillies, da konnte ich noch einiges lernen :)
Also alles in allem ein ganz nettes Buch, hätte mir allerdings bissl mehr Pfiff und auch Persönlichkeit gewünscht.

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baerins avatar

Rezension zu "Bärlauch" von Rita Lell

Immobilienhaie in der Kleinstadt
baerinvor einem Jahr

Iris Moser ist geschieden und lebt alleine in ihrem Haus mit einem großen Garten in einem grünen Viertel. Nach und nach verliert sie ihre Nachbarn, deren Grundstücke an Immobilienfirmen verkauft werden. Die alten Häuser werden abgerissen, die schönen grünen Gärten verschwinden, stattdessen werden dort Reihenhäuser hoch gezogen. Iris fühlt sich zunehmend unwohl in ihrer alten Umgebung. Doch es kommt noch schlimmer - als in ihrer Umgebung Morde geschehen, gerät sie plötzlich in Verdacht ...

Von der Story her hat mir das Buch gut gefallen. Es war interessant zu lesen, wie es in der Immobilienbranche zugeht. Dazu die falschen Verdachtsmomente gegen Iris und schon geriet sie in die Mühlen der Justiz obwohl sie niemandem etwas getan hatte. Der Schreibstil war mir leider zu unpersönlich. Die ersten Kapitel waren für mich nicht gut zu lesen, dann wurde es spannender und somit interessanter. Dennoch würde ich das Buch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen - eher als gesellschaftskritischen Roman.

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borgis avatar

Rezension zu "Bärlauch" von Rita Lell

Anders
borgivor einem Jahr

Das Buch weicht im Erscheinungsbild vom gewohnten Krimi ab. Schon der Schrifttypus sieht anders aus und Fotos in einem Krimi hätte ich nicht gebraucht. Mir kommen die ersten 30 Seiten der Geschichte irgendwie vor, als ob ich einen Zeitungsbericht lese. Sachlich erzählend werden die Geschehnisse in der Nachbarschaft abgehandelt.

Zur Mitte hin wird die Geschichte für mich unglaubwürdig:

Ein junger Architekt, der auch im Viertel mit Neubauten beschäftigt ist und dabei eine Unterschrift von Iris braucht, freundet sich mit ihr an. Naja, Iris ist eine ältere Dame und dieser junge, vielbeschäftigte Mann kommt zum Kaffeeklatsch vorbei, steht ihr in der Nacht mit dem Anschlag auf ihre Hunde bei, bleibt sicherheitshalber über Nacht und dann nimmt er sie mal eben mit auf eine Reise nach Südafrika. Dort werden beide von einem Freund beherbergt und die beiden Männer geben die galanten Reiseführer für Iris. Als die drei in Südafrika davon erfahren, dass in der Heimat wegen weiterer Todesfälle nach Iris gefahndet wird, trinken sie ein paar Gläschen Wein und Schnaps und beschliessen, die Aufforderung der Polizei zur sofortigen Rückkehr, nicht zu beachten. Die Überraschung ist groß, als Iris direkt am Flughafen festgenommen wird. Da kann ich wenig Mitgefühl für Iris aufbringen.

Danach kommt dann etwas Spannung auf, weil Freunde und Bekannte von Iris sich große Mühe geben, selbst nach Erklärungen für die vielen Todesfälle zu recherchieren. Nach und nach zeigen sich immer mehr Zusammenhänge, so dass auch die Polizei endlich in die richtige Richtung ermittelt. Als Krimileserin hat mich dieser gesellschaftskritische Roman leider nicht ganz überzeugt.

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Gespräche aus der Community

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Pocobuenos avatar

Meine Geschichte spielt in einem Wohnviertel mit hauptsächlich älteren Bewohnern in einfachen Häusern mit großen Gärten. Der Bauboom in der Stadt führt dazu, dass frei werdende Häuser vom Immobilienfirmen aufgekauft und mit leicht verkäuflichen Reihen- und Appartementhäusern bebaut werden. Die „Heldin“ des Romans, Iris Moser wird von Neubauten eingeschlossen. Ihr Lebensstil und ihre Aktionen gegen die Veränderungen rücken sie in den Verdacht, eine Spinnerin mit Verfolgungswahn zu sein.

Nach und nach zeichnet sich eine Verwicklung der Bauindustrie mit der Stadtverwaltung ab, eine riesengroße Korruptionsaffäre wird aufgedeckt.

Der Roman ist sehr aktuell, da er natürlich an die Ereignisse in Regensburg angelehnt ist. Er wirft einen Blick auf die Befindlichkeit von Bürgern und charakterisiert deren Lebensumstände im Hinblick auf die momentanen Entwicklungen, die sicher auch in jeder anderen Stadt spielen könnten.

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Zusätzliche Informationen

Rita Lell wurde am 30. März 1950 in Regensburg (Deutschland) geboren.

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