Rita Lell Bärlauch

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Inhaltsangabe zu „Bärlauch“ von Rita Lell

Die alte Stadt war jahrzehntelang arm und verschlafen, bis die Ansiedelung einflussreicher Unternehmen die Grundstückspreise in die Höhe treibt. Bauunternehmer kommen auf die Idee, mit Neubauten in besten Wohnlagen sehr viel Geld zu verdienen. Der Trick, die Politik einzubinden, steigert ihre Effektivität ins Gigantische. Es entsteht eine Immobilienmafia, der sich niemand entziehen kann. Iris Moser wohnt in einer beschaulichen, grünen Ecke des Städtchens, eine Tatsache, die Investoren magisch anzieht. Iris ist eine taffe Frau, mit großer Lebenserfahrung. Sie wähnt sich sicher und lenkt ihr Schicksal souverän. Doch schleichend verändert sich ihre Umgebung und zieht sie in einen Abwärtsstrudel hinein, der sie vernichten will.

So schnell kann man unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten!

— baerin
baerin

Kein Krimi im üblichen Sinne - aber spannend und voller Zündstoff

— Gartenkobold
Gartenkobold

Ist nicht das, wonach es auf den ersten Blick scheint

— Engelmel
Engelmel

Hier treffen viele gesellschaftliche Probleme aufeinander.

— Sigrid1
Sigrid1

Anders als erwartet - für einen Erstling eigentlich eine tolle Idee, aber die vielen Fehler trüben den Lesespaß

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

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  • Immobilienhaie in der Kleinstadt

    Bärlauch
    baerin

    baerin

    12. September 2017 um 12:26

    Iris Moser ist geschieden und lebt alleine in ihrem Haus mit einem großen Garten in einem grünen Viertel. Nach und nach verliert sie ihre Nachbarn, deren Grundstücke an Immobilienfirmen verkauft werden. Die alten Häuser werden abgerissen, die schönen grünen Gärten verschwinden, stattdessen werden dort Reihenhäuser hoch gezogen. Iris fühlt sich zunehmend unwohl in ihrer alten Umgebung. Doch es kommt noch schlimmer - als in ihrer Umgebung Morde geschehen, gerät sie plötzlich in Verdacht ...Von der Story her hat mir das Buch gut gefallen. Es war interessant zu lesen, wie es in der Immobilienbranche zugeht. Dazu die falschen Verdachtsmomente gegen Iris und schon geriet sie in die Mühlen der Justiz obwohl sie niemandem etwas getan hatte. Der Schreibstil war mir leider zu unpersönlich. Die ersten Kapitel waren für mich nicht gut zu lesen, dann wurde es spannender und somit interessanter. Dennoch würde ich das Buch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen - eher als gesellschaftskritischen Roman.

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  • Anders

    Bärlauch
    borgi

    borgi

    12. September 2017 um 09:58

    Das Buch weicht im Erscheinungsbild vom gewohnten Krimi ab. Schon der Schrifttypus sieht anders aus und Fotos in einem Krimi hätte ich nicht gebraucht. Mir kommen die ersten 30 Seiten der Geschichte irgendwie vor, als ob ich einen Zeitungsbericht lese. Sachlich erzählend werden die Geschehnisse in der Nachbarschaft abgehandelt. Zur Mitte hin wird die Geschichte für mich unglaubwürdig: Ein junger Architekt, der auch im Viertel mit Neubauten beschäftigt ist und dabei eine Unterschrift von Iris braucht, freundet sich mit ihr an. Naja, Iris ist eine ältere Dame und dieser junge, vielbeschäftigte Mann kommt zum Kaffeeklatsch vorbei, steht ihr in der Nacht mit dem Anschlag auf ihre Hunde bei, bleibt sicherheitshalber über Nacht und dann nimmt er sie mal eben mit auf eine Reise nach Südafrika. Dort werden beide von einem Freund beherbergt und die beiden Männer geben die galanten Reiseführer für Iris. Als die drei in Südafrika davon erfahren, dass in der Heimat wegen weiterer Todesfälle nach Iris gefahndet wird, trinken sie ein paar Gläschen Wein und Schnaps und beschliessen, die Aufforderung der Polizei zur sofortigen Rückkehr, nicht zu beachten. Die Überraschung ist groß, als Iris direkt am Flughafen festgenommen wird. Da kann ich wenig Mitgefühl für Iris aufbringen. Danach kommt dann etwas Spannung auf, weil Freunde und Bekannte von Iris sich große Mühe geben, selbst nach Erklärungen für die vielen Todesfälle zu recherchieren. Nach und nach zeigen sich immer mehr Zusammenhänge, so dass auch die Polizei endlich in die richtige Richtung ermittelt. Als Krimileserin hat mich dieser gesellschaftskritische Roman leider nicht ganz überzeugt.

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  • Gesellschaftskritischer Krimi

    Bärlauch
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    10. September 2017 um 18:02

    Klappentext: Die alte Stadt war jahrzehntelang arm und verschlafen, bis die Ansiedelung einflussreicher Unternehmen die Grundstückspreise in die Höhe treibt. Bauunternehmer kommen auf die Idee, mit Neubauten in besten Wohnlagen sehr viel Geld zu verdienen. Der Trick, die Politik einzubinden, steigert ihre Effektivität ins Gigantische. Es entsteht eine Immobilienmafia, der sich niemand entziehen kann. Iris Moser wohnt in einer beschaulichen, grünen Ecke des Städtchens, eine Tatsache, die Investoren magisch anzieht. Iris ist eine taffe Frau, mit großer Lebenserfahrung. Sie wähnt sich sicher und lenkt ihr Schicksal souverän. Doch schleichend verändert sich ihre Umgebung und zieht sie in einen Abwärtsstrudel hinein, der sie vernichten will…Dieser Roman ist kein Krimi im üblichen Sinn, sondern eine eher kritische Auseinandersetzung mit Bauunternehmern, öffentlichen Verwaltungen und Immobilienfirmen, die in ihrer beschaulichen Wohngegend ein Grundstück nach dem anderen aufkaufen und damit die Struktur des beschaulichen Wohnens zum Nachteil verändern. Er erzählt von der Macht des Geldes, der sich viele nicht entziehen können und wollen. Doch Iris nimmt den Kampf auf und wird durch ihre Freunde Wolfgang und Peter unterstützt.Iris, eine geschiedene recht toughe Frau wohnt in diesem Viertel und ist nicht breit, mit den Wölfen zu heulen, die protestiert auf ihre eigene Art und Weise gegen diese Machenschaften und sei es mit einem Bretterzaun, den sie auf zwei Seiten unterschiedlich gestaltet, zur Baustelle mit hässlichen Fratzen zu ihrer Seite mit schönen Motiven. Als jemand aus ihrer Nachbarschaft ermordet ausgefunden wird, fällt der Verdacht auf Iris, doch sie lässt sich nicht unterkriegen….Der Schreibstil ist flüssig und eingängig, die Charaktere wirken authentisch und sind gut ausgearbeitet und der Roman ist spannend geschrieben. Ein klein wenig stören Zeitenwechsel innerhalb eines Satzes und einige wenige Rechtsschreibfehler.Dieser Roman ist kritisch und sehr aktuell, denn was Rita Lell in ihrem Roman schildert, ereignet sich schleichend momentan in vielen Städten und Dörfern, gewachsene Landschaft mit kleinen Siedlungen werden zerstört um Profit zu machen.Ein Roman, den ich gern weiterempfehle.

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  • Anders wie erwartet

    Bärlauch
    Engelmel

    Engelmel

    10. September 2017 um 18:00

    Der Inhalt ist dem Klappentext zu entnehmen.Ein Buch, das so ganz andere Erwartungen aufkommen lässt ... Beim ersten (eher oberflächlichen) Blick auf das Buch dachte ich, dass es sich um eine Art Kochbuch oder Ratgeber handeln würde (ich las jedoch nur den Namen "Bärlauch" und sah das Bild einer Frau, wie sie diesen im Wald pflückt) , nachdem ich den Titel  im Ganzen gelesen hatte, kam mir dann das Coverbild dafür eher weniger geeignet vor.Nach dem Lesen vom Klappentext hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung an das Buch, die sich jedoch nicht recht bewahrheiten wollte. Ich kann noch immer nicht recht sagen, in welche Sparte ich das Buch einordnen soll - definitiv kein Kochbuch, auch kein Ratgeber, aber ein Krimi? Vielleicht eher ein Tatsachenbericht, eine Erzählung von Vorgefallenem ; jedoch mit kriminalistischen Zügen.Das Buch ist recht angenehm zu lesen, wenn man sich darauf eingestellt hat, dass kaum Dialoge vorkommen, alles eher eine Erzählung ist. Dazu tragen auch die kurzen einzelnen Kapitel bei. Zeitweise erfolgt schneller Wechsel in Zeitformen, gegen Ende hin kleinere Fehler in Schrift und Form - alles lässt sich ggf. jedoch schnell übersehen und stört dann nur wenig.Die Handlung ist mir teils zu unübersichtlich, zu viele Sprünge zwischen Handlungen und Themen, zu wenig ausgearbeitet bzw zu schnell abgearbeitet. Zudem bietet es mir für einen Krimi gerade am Anfang zu wenig - im letzten Drittel wird's erst besser.Die eingearbeiteten Bilder sind zwar nett und schön anzuschauen, hätten meiner Meinung nach jedoch nicht sein müssen, da sie nicht recht hineinpassen wollen ins Buch.

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  • Bärlauch

    Bärlauch
    0Soraya0

    0Soraya0

    09. September 2017 um 22:42

    Zum Inhalt (Klappentext):Die alte Stadt ist jahrzentelang arm und verschlafen, bis die Ansiedlung einflussreicher Unternehmen die Grundstückspreise in die Höhe treibt.Bauunternehmer kommen auf die Idee, mit Neubauten in besten Wohnlagen sehr viel Geld zu verdienen. Der Trick, die Politik einzubinden, steigert ihre Effektivität ins Gigantische. Es entsteht eine Immobilienmafia, der sich niemand entziehen kann.Iris Moser wohnt in einer beschaulichen, grünen Ecke de Städtchens, eine Tatsache die Investoren magisch anzieht. Iris ist eine taffe Frau, mit großer Lebenserfahrung. Sie wähnt sich sicher und lenkt ihr Schicksal souverän. Doch schleichend verändert sich ihre Umgebung und zieht sie in einen Abwärtsstrudel hinein, der sie vernichten will.Meine Meinung:Die Beurteilung diese Buches fällt mir wirklich schwer. Grund dafür ist, dass es sich eigentlich nicht um einen Krimi handelt. Es wirkt eher wie eine Geschichte bzw. einen Erlebnisbericht, wozu auch die Bilder beitragen (welche es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte).Wodurch meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt wurden.Die Protagonistin, Iris Moser, scheint allerdings wirklich eien taffe Frau zu sein, denn anfangs kann sie wirklich nichts erschüttern und selbst, als die Polizei nach ihr sucht, bleibt sie einfach ruhig im Urlaub verschollen.Der Schreibstil ist nicht schlecht, allerdings gelingt es der Autorin für mein Empfinden nicht, Spannung aufzubauen. Dadurch plätschert die Geschichte so vor sich hin und einiges ist schon vorhersehbar.Fazit:Für mich handelt es sich hier leider nicht um einen Krimi. Wer aber gerne Erlebnisberichte und ähnliches liest, ist hier genau richtig.

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  • ein Kleinstadtkrimi mit großen Gesellschaftsproblemen

    Bärlauch
    Sigrid1

    Sigrid1

    05. September 2017 um 19:51

    Das Buch hat mich sehr überrascht. Es ist kein Kleinstadtkrimi finde ich , sondern ein  Krimi mit vielen gesellschaftlichen Problemen darin. Erzählt wird alles aus Sicht bzw. aus dem Leben von Iris Moser. Und das hat es in sich. Als erstes fällt dem Leser die Erzählweise auf. Denn es ist wirklich eine Erzählung, es gibt keine direkten Dialoge zwischen den Personen. Das ist zu beginn etwas seltsam und nicht so flüssig zu lesen. Aber man gewöhnt sich rasch daran und es hat auch seinen Reiz. Dadurch wird natürlich auch sehr viel erzählt, denn es ergibt sich nichts aus den Gesprächen. Manchmal war es vielleicht was viel. Die Gewohnheiten von Iris Moser, z.B die Anmerkungen zu den vielen Besuchen und Einladungen zum Kaffee. Aber immerhin kann man sich so ein gutes Bild von dem Leben der Frau Moser machen. Und in ihrem Leben passiert ja nun wirklich viel. Das Hauptthema natürlich die Machenschaften in der Nachbarschaft bezüglich der Grundstücke und deren Verkauf inkl. späteren Bebauung. Dann ihre vielen Reisen und den dazugehörigen Erlebnissen. Am interesssantesten fand ich allerdings ihr Erleben mit der Bürokratie und dem Umgang mit wehrlosen Patienten. Mehr möchte ich hier nicht sagen, damit die Spannung bei den zukünfigen Lesern erhalten bleibt. Aber das war schon ein sehr verstörendes und erschreckendes Erlebnis. Aber auch die weitere Handlung verliert nicht an Spannung. Ich fand das Buch gut und empfehle es auch weiter. Gerade wegen dem Aspekt, das die hier geschilderten Erlebnisse aus dem wirklichen Leben stammen und nicht voll erfunden sind. Mal ein etwas anderes Buch.

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  • Buchverlosung zu "Bärlauch" von Rita Lell

    Bärlauch
    Pocobueno

    Pocobueno

    Meine Geschichte spielt in einem Wohnviertel mit hauptsächlich älteren Bewohnern in einfachen Häusern mit großen Gärten. Der Bauboom in der Stadt führt dazu, dass frei werdende Häuser vom Immobilienfirmen aufgekauft und mit leicht verkäuflichen Reihen- und Appartementhäusern bebaut werden. Die „Heldin“ des Romans, Iris Moser wird von Neubauten eingeschlossen. Ihr Lebensstil und ihre Aktionen gegen die Veränderungen rücken sie in den Verdacht, eine Spinnerin mit Verfolgungswahn zu sein. Nach und nach zeichnet sich eine Verwicklung der Bauindustrie mit der Stadtverwaltung ab, eine riesengroße Korruptionsaffäre wird aufgedeckt. Der Roman ist sehr aktuell, da er natürlich an die Ereignisse in Regensburg angelehnt ist. Er wirft einen Blick auf die Befindlichkeit von Bürgern und charakterisiert deren Lebensumstände im Hinblick auf die momentanen Entwicklungen, die sicher auch in jeder anderen Stadt spielen könnten.

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  • Anders als erwartet

    Bärlauch
    katikatharinenhof

    katikatharinenhof

    02. September 2017 um 06:42

    Ich bin so hin und her gerissen, was die Beurteilung dieses Buches betrifft, denn es ist so ganz anders, als ich es erwartet habe.Die Geschichte um Iris lässt sich nicht wirklich in die Sparte Krimi stecken, denn es ist so viel mehr in diesem Buch verarbeitet: Satire, gesellschaftskritische  Betrachtung und vor allen Dingen der Mut einer Autorin, den langgehegten Traum vom Schreiben umzusetzen.Iris ist eine taffe Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht - nichts kann sie wirklich erschüttern, auch nicht die Tatsache, dass sich ihre Wohngegen durch das Aufkaufen von Grundstücken in der Nachbarschaft zum Nachteil verändert. Die Nachbarn sterben wie die Fliegen und Iris wird plötzlich des Mordes verdächtigt.. Doch Iris wäre nicht Iris, wenn sie nicht auch aus diesem Dilemma einen Ausweg wüsste...Ihre Freunde Wolfgang und  Peter sind wirklich tolle Charaktere, auf die man sich in der Not wirklich verlassen kann. Solche Freunde m wünscht man sich auch im echten Leben. Mit Ideenreichtum und Charme schleichen sie sich, ebenso wie Iris nach und nach in mein Leserherz.Die Protagonisten sind alle durch die Bank weg hervorragend ausgearbeitet und bereichern dieses Buch mit ihrem Tun und Handeln. Auch ist genügend Spannung vorhanden, so dass ich keine Langeweile  beim Lesen verspüre. Die gelungene Mischung aus Satire, Krimi und Gesellschaftskritik macht dieses Buch zu etwas Besonderem.Leider ist die Rechtschreibung fehlerhaft, die Interpunktion ebenfalls .Dativ, Genitiv und Konjunktiv sind manchmal in einem einzigen Satz zu finden. Der Wechsel der Tempi innerhalb der Sätze ist nicht ganz so glücklich gewählt. Diese Fehler zerstören leider die Geschichte und trüben den LesespaßIch möchte so gerne 4 Sternchen vergeben. Aufgrund der aufgezeigten Fehler reicht es leider nur für 3.

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