Rita Linderkamp Kollegiale Beratungsformen

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Inhaltsangabe zu „Kollegiale Beratungsformen“ von Rita Linderkamp

Die Dissertation untersucht die verschiedenen Konzepte, Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungslinien kollegialer Beratung und erläutert sie an Beispielen. Diese informelle und arbeitsplatznahe Lernform wird in die Debatte um Kompetenzentwicklung und die betriebliche Weiterbildung eingebunden. Dabei diskutiert die Autorin kollegiale Beratung im Kontext wesentlicher Lerntheorien wie Behaviorismus, Kognitivismus und gemäßigtem Konstruktuvismus. Zwei aufeinander aufbauende Untersuchungen bestätigen die Relevanz kollegialer Beratung für berufliches Handeln. The dissertation investigates the different concepts, areas of use and development ranges of peer consultancy and explains the same using examples. This informal and workplace-orientated type of learning is included in the debate regarding competence development and continuous professional in-service development. Thereby, the author discusses peer consultancy within the context of significant learning theories such as the behaviourism, cognitivism and moderated constructivism. Two concerting investigations prove the relevance of peer consultancy for professional actions. Language: German

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  • Rezension zu "Kollegiale Beratungsformen" von Rita Linderkamp

    Kollegiale Beratungsformen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    12. October 2011 um 12:39

    Kollegiale Beratung in theoretischer, empirischer und sozialpolitischer Perspektive In ihrer hier vorliegenden Promotion geht Rita Linderkamp (vorweg gesagt, natürlich sauber und fundiert gearbeitet) der Leitfrage nach, die Annahme einer (hohen) Leistungsfähigkeit der kollegialen Beratung in Hinsicht eines aktiven und authentischen Lernens aus betriebspädagogischer Sichtweise heraus zu erforschen. Eie durchaus wichtige und spannende Fragestellung gerade auf dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen hin zu einem enorm gesteigerten Lernbedarf auf allen Ebenen, individuell und betrieblich. Und auf dem Hintergrund, dass in der modernen Welt ein „starres Lernen“ den Anforderungen nicht mehr gerecht wird, sondern eine „flexible und situationsangemessene Vermittlung und Anwendung neuer Lerninhalte“ notwendig ist, um der ständigen Herausforderung neuer Informationen zu begegnen. Wichtig ist und bleibt ebenfalls die Übertragung von Lerninhalten in die (berufliche) Lebenswirklichkeit, ansonsten verbleibt erworbenes Wissen in „trägem“ Zustand. Nach der Erläuterung der methodologischen Grundbezüge bietet Linderkamp zunächst einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte kollegialer Beratung und zeigt auf, dass die Begrifflichkeit divergiert und verschiedene Konzepte zum Begriff „kollegiale Beratung“ überlappend vorliegen. Von besonderem Interesse sind dann aber ihre weiteren Ausführungen zum Zusammenhang zwischen betrieblicher Weiterbildung und kollegialer Beratung. Hier deutet sich die entscheidende Schnittstelle für ein effektives und „aktives statt träges“ Lernen an, die Zusammenarbeit zwischen Faktenvermittlung und kollegialer Reflektion und Weiterarbeit, die zur Vertiefung und zur praktischen Anwendung vermittelter Lerninhalte führen kann (und soll). Eine Vertiefung, die erkennbar die Integration erlernter Inhalte in die eigene Lebens- und Arbeitswirklichkeit fördert. Eine Vertiefungsmöglichkeit, die in einen größeren Zusammenhang zu stellen ist und daher durch Linderkamp auf der Basis lerntheoretischer Konzepte und in eine „vornehmlich pädagogisch-psychologische Perspektive“ eingebettet wird. Gestaltungsvorschläge, die im Buch durchaus Konkretion erfahren und nicht rein abstrakt im Raume verbleiben. Vielfache Elemente der „kollegialen Beratung“, die Linderkamp in ihrer Promotion im Weiteren empirisch untersucht und vertieft und somit einen „Wirklichkeitsbezug“ herstellt, der ihre Thesen durchaus untermauert. Explorativ wird in diesem empirischen Teil zum einen die Teilnehmersicht festgehalten und zum anderen auch die Expertensicht (Anbieter kollegialer Beratung) dargestellt. Im Ergebnis stellt Linderkamp, folgerichtig argumentiert und fundiert recherchiert, die zunehmende Bedeutung kollegialer Beratungsformen fest und verweist ebenso auf sich ständig erweiternde Anwendungsgebiete. Sowohl in Tiefe wie auch Breite nehmen kollegiale Beratungsformen einen immer wichtigeren Teil im Rahmen (betrieblichen) Lernens ein. Das dem Faktor „Vertrauen“ dabei eine entscheidende Bedeutung in Hinsicht eines erfolgreichen kollegialen Beratungsprozesse zukommt, ist sicherlich keine erstaunlich neue Erkenntnis, dennoch aber im Zusammenhang noch einmal wichtig, zu betonen. Wie überhaupt die Nennung der erfolgsentscheidenden Faktoren eine gute Zusammenfassung der Ergebnisse der Promotion darstellen und sowohl praxisrelevant vorliegen als auch für die weitere wissenschaftliche Arbeit am Thema die Wegzeichen vorgeben können. Rita Linderkamp legt eine fundierte und gründliche Betrachtung des Themas der „kollegialen Beratung“ aus betriebspädagogischer Sicht vor. Aufgrund der hohen Wissenschaftlichkeit der Arbeit und der fachspezifischen Sprache bedarf die Erarbeitung ihrer Ergebnisse eine konzentrierten Haltung. Im Gesamten bildet das Buch eine gute Möglichkeit der Reflektion auch eigener Beratungsarbeit, des eigenen Lernens und der „Erfolgsfaktoren“ derselben, dient in erster Linie allerdings der weiteren, wissenschaftlichen Vertiefung des Themas und weniger der umgehend praktischen Anwendung.

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