Rita M Brown Die Sandburg

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Inhaltsangabe zu „Die Sandburg“ von Rita M Brown

August 1952: Die siebenjährige Nickel verbringt mit ihrer Mutter, ihrer Tante und ihrem Cousin einen Tag am Meer. Mit Blick auf das glitzernde Wasser bauen die vier eine Sandburg, baden und amüsieren sich prächtig. Bis Dinge zur Sprache kommen, die in der Idylle eigentlich nichts verloren haben und ein Krebs dem kleinen Leroy einen riesigen Schrecken einjagt …

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  • Rezension zu "Die Sandburg" von Rita Mae Brown

    Die Sandburg
    muprl

    muprl

    21. February 2010 um 02:50

    Nein, Rita Mae Brown schreibt nicht nur Katzenkrimis! Sie schreibt auch ganz bezaubernde Erzählungen, wie man am Beispiel der "Sandburg" sehen kann. Das schmale und besonders liebevoll gestaltete Bändchen aus der marebibliothek birgt eine Kindheitserzählung von berückender Einfachheit und voller Atmosphäre: Zwei Schwestern in den mittleren Jahren und zwei kleine Kinder, ein Junge und ein Mädchen, machen eine Ausflug zum Strand und bauen wie jedes mal eine Sandburg. Die Erwachsenen kabbeln sich, die Kinder kabbeln sich - das ist herrlich genau beobachtet. Bissig und leicht zugleich. Doch der Grundkonflikt liegt tiefer: Die Mutter des kleinen Jungen ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben, und so liegt unter der leichten Oberfläche dieses Sommerausflugs eine Geschichte von der Balance auf dem Drahtseilakt zwischen Trauer und Lebensmut. Die Sandburg, gemeinschaftlich gebaut, ist ein wunderbares Symbol für die Vergänglichkeit und Unsicherheit des Lebens und des Glücks, aber auch für seine Schönheit. - Bauen wir nicht alle unser Glück auf Sand? Rita Mae Brown ist hier ein kleines Stück Literatur gelungen, das Truman Capotes besten Erzählungen ähnelt und ihnen in nichts nachsteht.

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