Rita Mae Brown Alma Mater

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Inhaltsangabe zu „Alma Mater“ von Rita Mae Brown

Auf dem Campus von William & Nary gibt es niemanden, der Victoria Savedge nicht kennt. Denn Vic, eine große, schwarzhaarige Schönheit, ist nun wirklich nicht zu übersehen, zumal sie immer in Begleitung von Charly Harrison anzutreffen ist, dem Footballstar des College und Sohn einer der prominenten Familien Virginias. Und ihre Zukunft scheint gezeichnet - zumindest von ihrer Mutter R.J. und ihrer Tante Bunny. Der Plan ist einfach: Vic wird Charly heiraten und sich in der Rolle einer hochgeachteten Politikergattin einrichten. Doch dann kommt der Tag, an dem sie Chris trifft. Chris, die von Vermont an dieses College in Virginia gewechselt ist, ist magisch angezogen von Vics Schönheit und Ausstrahlung - und so wird aus der College-Freundschaft bald mehr, denn Vic und Chris können der gegenseitigen Anziehungskraft nicht widerstehen ... (Quelle:'Flexibler Einband')

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    Alma Mater
    merle81

    merle81

    11. December 2013 um 20:17

    In den frühen Achzigern in einer Kleinstadt in Virginia. Die schöne Vic ist mit dem Starfootballer Charly liiert. Auch finanziell eine traumhafte Partei. Jeder wartet eigentlich nur auf eine endgültige Bindung der Beiden. Doch da tritt Chris in VIcs Leben. Und es rumst in ihrem Herzen. Plötzlich erkennt Vic das sie lesbisch ist und Charly nicht für immer das geben kann was er sich so sehnlich wünscht. Doch sie schiebt das Ende hinaus bis es unvermeidbaR IST; das Coming Out in einer Gesellschaft die noch so gar nicht gemacht ist für eine Homosexuelle Beziehung. Rita Mae Brown hat schon früh in ihren Werken die Thematik der Homosexualität aufgegeriffen und gilt hier als eine Pionierin. Anders als in anderen einschlägigen werken steht hier nicht die reine Sexualität im Fokus des Erzählens. Sehr gut geschrieben.

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  • Rezension zu "Alma Mater" von Rita Mae Brown

    Alma Mater
    lovely_ann

    lovely_ann

    06. March 2011 um 14:10

    Vic (Victoria) besucht ein nobles College, ist hübsch, beliebt und mit dem Footballstar des Colleges, Charly Harrison liiert. Die beiden sind das Traumpaar des College und jeder, auch sie selbst und ihre Familien gehen davon aus, daß nach dem Abschlußjahr geheiratet wird. Ihre Südstaatenfamilie freut sich, daß ihre Tochter einen Sohn aus gutem Haus, einer alten Präsidentschaftsfamilie ehelichen wird. Und auch das Geld käme der Familie recht, die mal wieder unter den Börsenspekulationen des Vaters leidet. Doch alles wird auf den Kopf gestellt, als die junge Studentin Chris in das Nachbarhaus von Vic einzieht und die beiden sich erst befreunden und dann verlieben... Vic muß sich entscheiden. Dieses Buch hat mich sehr geärgert. Von Rita Mae Brown bin ich besseres gewohnt und auch sollte man meinen, daß Thema könnte ihr vertraut sein. Doch statt die Seelennöte, die die plötzliche Erkenntnis um die eigene homosexuelle Neigung zu erfassen, statt die Konflikte mit Freund, Familie und Nachbarn zu behandeln, bleibt Rita Mae Brown belanglos und oberflächlich und geradezu absurd konfliktfrei. Statt Eifersuchtsdramen bekommen wir die detaillierte Schilderung eines Dreiers - und nicht mal danach Gewissenskonflikte und Unsicherheiten - nein, alle sind fröhlich. Statt einer Südstaatenfamilie, die um ihr Ansehen in der konservativen Kleinstadtgemeinde fürchten muß, kommt Verständnis für die absurdesten Beziehungsverwicklungen. Die kleine pubertierende Schwester reagiert verspielt neugierig, die Mutter mit "Hauptsache, du bist glücklich Kind..." und die Nachbarn haben für alles Verständnis. Der Freund läßt sie ohne Kampf, Streit und Selbstzweifel ziehen. Zu keinem Zeitpunkt in dem Buch hat man das Gefühl die Figuren nehmen sich und ihre Situation ernst. Die Autorin nimmt das Thema und ihre Figuren nicht ernst, sondern setzt uns eine schwule, heile Welt vor, die es wohl nur in ihren Träumen gibt, aber wohl kaum in der amerikanischen Südstaatenrealität. Vielleicht habe ich hier eine sehr versteckte Sozialkritik nicht verstanden? Vielleicht ist es ihr Versuch eine traumhafte Phantasiewelt eines reibungslosen, glücklichen Coming Outs zu erschaffen? Dem Thema wird sie damit jedenfalls nicht gerecht - und allen Mädchen und jungen Frauen, die jemals in dieser Situation gesteckt haben auch nicht.

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