Rita Monaldi Die Entdeckung des Salaì

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Inhaltsangabe zu „Die Entdeckung des Salaì“ von Rita Monaldi

Leonardo Da Vinci und die Entdeckung Amerikas. Im Jahr 1508 wird Salaì, Adoptivsohn und Gehilfe von Leonardo da Vinci, in Florenz festgenommen. Der Vorwurf: Hochstapelei, Diebstahl und Ver-schwörung. Salaì war im Auftrag Leonardos nach Rom gereist. Dort sollte er einen sonderbaren Atlas finden, in dem zum ersten Mal von einem unbe-kannten Land namens Amerika die Rede ist. Auf der Suche kam er einem Komplott auf die Spur, das die Wahrheit über die Entdeckung der Neuen Welt verschleiert. Zurück in Florenz, hat Salaì ein Problem: Er weiß so viel über die Verschwörung, dass er selbst zum Verdächtigen wird …   «Monaldi & Sorti – das neue italienische Autorenduo von internationalem Rang.» FAZ

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  • Rezension zu "Die Entdeckung des Salaì" von Francesco Sorti

    Die Entdeckung des Salaì

    smutcop

    11. September 2010 um 00:18

    So, sowas habe ich noch nicht geschrieben: Man mische Pippi Langstrumpf und "Die Bekenntnissse des Hochstaplers Felix Krull", mit fundiertem Wissen über Leonadro da Vinci und das beginnende 16 Jh und fertig. Unerträgliche Wiederholungen, langatmige Schwachsinnigkeiten und im Nachwort ein paar Portionen Häme Rtg Dan Brown, runden dieses Werk ab. Die pro Seite oftmals vorkommenden Anspielungen auf Brüste ( Melonen, Äpfelchen oder Mozarella) erheitern nur anfangs. Von den Darstellungen des GV ( hier "Dienste") genannt ganz zu schweigen. Ich bin "Mann" und kein Kostverächter aber das hier... geht gaaaarnich. Einen Stern für die Recherche, einen für die Idee, die ist cool..

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  • Rezension zu "Die Entdeckung des Salaì" von Francesco Sorti

    Die Entdeckung des Salaì

    schlumeline

    03. November 2009 um 14:49

    Vor sieben Jahr bereits war Salai zum ersten Mal in Rom und zwar gemeinsam mit seinem Ziehvater Leonardo da Vinci. Bereits dieser Rombesuch war mehr als abenteuerlich und die Beiden wurden in ein gefährliches Abenteuer verwickelt. Nun ist Salai erneut in Rom, diesmal allein. Er soll im Auftrag von Leonardo ein Buch finden über Kosmologie, das bereits topographische Karten über das neu entdeckte Amerika enthält. Leonardo möchte diese Karten kopieren um sich im Freundes- und Bekanntenkreis rühmen zu können, viel von Amerika und dessen Lage auf der Weltkarte und natürlich auch dessen Endeckung zu wissen. Salais Ausflug nach Rom jedoch endet auf seiner Flucht gen Heimat in den Kerkern von Florenz und nun macht sich Salai im Rahmen eines gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens auf, den Herrn Kriminalnotarius von seiner Unschuld zu überzeugen. Dies geschieht über schriftliche Protokolle, die Salai dem Gericht in seinen einsamen Kerkernächten schreibt. Hierbei ist zunächst einmal besonders zu erwähnen, dass Salai einen ungewöhnlichen, frechen und einfachen Schreibstil an den Tag legt, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist, dem Buch aber eine ganz besondere Würze und Eigenart verleiht. So ist es Salai ein Bedürfnis im Rahmen der Protokolle immer wieder seinen Ziehvater Leonardo ein wenig zu diffamieren, indem er ihm „Betrügereien und Bosheiten“ andichtet. Die Protokolle sind ohnehin das Salz in der Suppe dieses Buches, da Salai die Wahrheit über die Ereignisse in Rom nur scheibchenweise präsentiert und das Memorandum immer wieder abändert und erweitert. Neben den besonders gut recherchierten Hintergründen und natürlich den damaligen Vermutungen und Verschwörungen hinsichtlich der Entdeckung Amerikas, der Verwicklung der Kirche, etc. ist es auch immer wieder erheiternd über Salais Beziehung zu den unterschiedlichsten Frauen zu hören. Gibt es doch kaum eine, die ihm nicht gefällt und der er nicht auch einen besonderen Dienst erwiesen hat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Salai mehr als einmal erfährt Vater zu sein, was ihn nicht weiter zu stören scheint. Alles in allem ist dieser Roman eine gute Mischung aus historischem Hintergrund und amüsantem Erzählstil.

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