Rita Monaldi , Francesco Sorti Imprimatur

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Inhaltsangabe zu „Imprimatur“ von Rita Monaldi

Rom 1683. Nach dem Tod eines Gastes steht die Herberge Locanda del Donzello Kopf. Ist der Unglückliche an der Pest gestorben, die in diesem Jahr die Stadt bedroht? Zehn Tage lang steht die Locanda unter Quarantäne. Plötzlich keimt der Verdacht auf, der Tote sei das Opfer eines Giftmords geworden. Abbé Melani, ebenfalls Gast in der Herberge, bittet den Küchenjungen, ihm bei der Suche nach dem Mörder zur Seite zu stehen. Was dieser nicht weiß: Melani ist der wichtigste Agent des französischen Königs Ludwigs XIV. Zwischen dem Sonnenkönig und seiner Gemahlin Maria Theresia, einer Habsburgerin, tobt unterdessen ein erbitterter Streit um die Belagerung Wiens. Der König steht auf Seiten der Türken, die Königin auf Seiten Österreichs. Ein Wettlauf voller Intrigen und Machtspiele um das secretum pestis, den Pesterreger, und sein Gegenmittel, das secretum vitae, hat begonnen. Kann die Belagerung Wiens mit dieser ungeheuerlichen Waffe entschieden werden? Und könnte es sein, dass der Schlüssel dazu in der kleinen Herberge liegt? Abbé Melani glaubt, dass sich Fouquet, der Schöpfer des secretum pestis, inkognito unter den Gästen der Locanda aufhält. Doch nicht nur er reist unter falschem Namen, auch alle anderen - der französische Gitarrenspieler, der venezianische Glaskünstler, der toskanische Arzt, der englische Flüchtling, die Kurtisane und der neapolitanische Astrologe - haben etwas zu verbergen. Einer von ihnen plant sogar die Ermordung des Papstes Innozenz XI. … Eine fesselnde Kriminalgeschichte im Italien des 17. Jahrhunderts und zugleich ein farbenprächtiges Sittengemälde jener Zeit, das an erzählerischer Raffinesse kaum zu überbieten ist.

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  • Rezension zu "Imprimatur" von Rita Monaldi

    Imprimatur
    walli007

    walli007

    03. October 2011 um 15:57

    Imprimatur -Das Hörbuch Ein kleines Gasthaus in Rom wird im Jahr 1683 unter Quarantäne gestellt. Ein Gast ist gestorben, angeblich soll es die Pest gewesen sein, deshalb die Isolation. Die verbleibenden Gäste stehen nun etwas dumm da - die Pest im Haus und sie dürfen nicht weg. Doch der anwesende Arzt versichert, die eingesperrten sollen sich keine Sorgen machen, es sei eindeutig nicht diese üble Krankheit. Schwierigkeiten gibt es als der Gastwirt unglücklich stürzt und verdächtige Symptome aufweist. Abbe Melani hegt unterdessen den Verdacht der Tote, wenn er denn nicht an der Pest gestorben sei, müsse er ermordet worden sein. Der Abbe und der Küchenjunge, der seine Neugier kaum zügeln kann, beginnen mit den Nachforschungen. Leute, ihr wisst es ja, ich stehe nicht so auf Hörbücher, und dieses hier ist eine ungekürzte Lesung des Romans auf drei Mp3s und wer die anderen Bücher der Autoren kennt, weiß dass es sich um keine leichte Kost handelt, und so müsstet ihr über meine Bewertung eigentlich erstaunt sein. Doch vorgelesen war dieses Buch bestens erträglich. Der Vorleser Stefan Peetz hat einen so hervorragenden Vortrag abgeliefert, dass es in großen Teilen eine wahre Freude ist, ihm zuzuhören. Er verleiht den Akteuren ihre eigenen Stimmen, an denen man sie gut wieder erkennen kann. Stimmen, die sich durch Tonhöhe, Lispeln, Akzent, Grunzen und ähnlichen Merkmalen unterscheiden. Außderdem kann er die lateinischen Zitate deklamieren, herunterleiern, ohne dabei Fehler zu machen, einfach herrlich. Aufgelockert wird das zu Hörende noch durch kleine Getarren- oder Gesangstücke. Und wenn es einen mal nicht interessiert, braucht man auch nicht dauernd hinzuhören. Das was die Bücher, die ich, warum weiß ich nicht, gelesen habe (ich habe mich durchgequält), so langweilig macht, hat mich hier gar nicht gestört und genau das lag an dem wunderbaren Vortrag des Vorlesers. Endlich mal ein Hörbuch, das ich loben kann. Mir ist sogar das Wichtigste des Inhalts erinnerlich, was mir sonst bei derartigen historischen Wälzern schon manchmal schwerfällt. Also wer nicht nur an Historien interessiert ist, sondern auch ein tolles Hörerlebnis zu schätzen weiß, der sollte sich dieses Hörbuch, das mich fast schon begeistert hat, vielleicht zu Gemüte führen.

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