Wenn mental nicht mehr allzu viel geht, aber dennoch seinem Oberstübchen ein wenig zu tun geben möchte, dann ist dieser Krimi des inzwischen verstorbenen (2019) Sizilianers Andrea Camilleri dafür sehr gut geeignet.
Auch wenn Commissario Montalbano inzwischen unter einigen, dem Alter zugeschriebenen („Es gab keinen Zweifel: Mit dem Alter ließ nicht nur seine Sehkraft nach, er wurde allmählich auch taub. Matre santa!“), gesundheitliche Malaisen heimgesucht wird, so hindert es ihn nicht daran, in gewohnt verlässlicher Manier einen recht komplex konstruierten Fall aufzuklären.
Es geht um die Bildung einer mafiösen Vereinigung, Geldwäsche, Preisabsprachen laxe Bauausführungen und deren Folgen – halt das volle Programm, das man sich im Tiefbaugewerbe so vorstellen kann, zumal die Baustellen allesamt in Sizilien und damit dem Beritt unseres Commissarios liegen. Die Klaviatur der kriminellen/mafiösen Machenschaften wir „bereichert“ durch einige Morde, die es nicht nur aufzuklären gilt, sondern zudem zu einem stimmigen Bild zusammengeführt werden müssen, damit der Fall schließlich ad acta gelegt werden kann.
Aber was hat das alles mit einer Pyramide, respektive mit einem Bild einer solche zu tun? Das, liebe Leser*innen gilt es herauszufinden.
(30.12.2023)















