Ritta Jacobsson

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Autor von Todeswald, Gefährliches Schweigen und weiteren Büchern.

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Todeswald

Todeswald

 (27)
Erschienen am 21.02.2013
Gefährliches Schweigen

Gefährliches Schweigen

 (12)
Erschienen am 22.08.2013
Eiskalte Drohung

Eiskalte Drohung

 (11)
Erschienen am 05.04.2013
Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos

Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos

 (8)
Erschienen am 06.02.2012
Ein Svea Andersson Krimi. Dunkles Geheimnis

Ein Svea Andersson Krimi. Dunkles Geheimnis

 (0)
Erschienen am 06.02.2013
Todeswald

Todeswald

 (4)
Erschienen am 12.06.2012

Neue Rezensionen zu Ritta Jacobsson

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Rezension zu "Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos" von Ritta Jacobsson

4. Band der Svea-Andersson-Reihe
Kerryvor 2 Jahren

Nach den Ereignissen der letzten Zeit hat sich Svea definitiv Urlaub verdient und wie gut, dass gerade Ferien sind. Allerdings planen ihre Eltern keinen gemeinsamen Fern-, sondern eher einen Heimaturlaub und davon ist Svea wenig angetan. Noch schlimmer jedoch ist die Nachricht, dass ihr neuer Freund Alexander die nächste Zeit auch nicht mehr in der Nähe sein wird, da er zu seiner Oma fährt. Diese hatte sich verletzt und braucht Hilfe im Haushalt - und wo einer helfen kann, da können auch zwei helfen. So zumindest die Argumentation von Svea gegenüber ihren Eltern, die natürlich wenig angetan davon sind, dass ihre Tochter mit einem Jungen verreist. Zum Glück wird die Oma ein Auge auf die beiden haben, denn alleine würden ihre Eltern sie nie verreisen lassen.
Svea und Alexander werden von seiner Mutter zur Oma gebracht und Svea schaut nicht schlecht, als sie Alexanders Oma sieht, denn diese hat herzlich wenig mit der Frau zu tun, die sie sich vorgestellt hat. Tatsächlich verstehen sie sich auf Anhieb und Alexanders Oma ist tatsächlich so jung geblieben,  dass sie den Jugendlichen klar macht, dass sie wirklich nur minimale Hilfe im Haushalt braucht, aber sie ansonsten ihren ersten gemeinsamen Urlaub genießen sollen. Svea ist überrascht, wie behände die Oma mit ihrem Gipsbein umgeht. Sie wohnt in einem kleinen Pförtnerhäuschen eines Gutshofes, doch so idyllisch das auch erscheint, der Schein trügt gewaltig. Vor kurzem wechselte  der Gutsbesitzer und seitdem ist das Betreten des Gutshauses oder des direkten Geländes verboten. Alexanders Oma darf sich nur noch um die Grünflächen kümmern, doch für wie lange noch, dass weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass sie mit ihrer Arbeit auch ihr Zuhause verlieren wird. Doch damit sollen sich die Kinder nicht auseinandersetzen und lieber ihre Zeit zu zweit genießen.
Natürlich lässt sich Svea die Erkundung des Gutsgeländes nicht entgehen. Zwar ist es nicht unbedingt erlaubt, aber wirklich behindert wird sie daran auch nicht, denn es gibt ja Wege hinauf. Dort lernt sie eine junge Frau, Nadja, kennen. Diese arbeitet dort, u. a. in einer Malerkolonne und scheint soweit jetzt nicht unglücklich zu sein, auch wenn Svea irritiert ist, denn immerhin sind ja Ferien. Sie versucht, mit Nadja ins Gespräch zu kommen und muss feststellen, dass Nadja keine Schwedin ist, denn sie können nur auf Englisch kommunizieren. Auch scheint Nadja nicht zu wissen, wo genau sie sich befindet, was Svea sehr merkwürdig findet. Überhaupt fallen Spürnase Svea so einige Ungereimtheiten auf, denen sie, auch gegen Alexanders Wunsch, nachgeht. Dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung ...


Der 4. Band der Svea-Andersson-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Dieser Band setzt sich intensiv mit der Thematik Menschenhandel und Zwangsarbeit auseinander und stellt die Situationen eines wohl behüteten Mädchens (Svea) gegenüber der Lage eines Menschenhändleropfers (Nadja). Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass dieses sehr ernste Thema so harmonisch in ein Jugendbuch eingearbeitet werden könnte, doch der Autorin ist es gelungen. Sehr anschaulich beschreibt sie auch, unter welchen Umständen Opfer von Menschenhändlern "leben" müssen und wie sich die Situation mit der Rückzahlung der Transportkosten darstellt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonders fasziniert hat mich in diesem Band die Figur der Nadja, denn diese wurde in sehr jungen Jahren Opfer eines Menschenhändlers und betrachtet dies dennoch als glückliche Fügung in ihrem Leben, denn da, wo sie herkam, war es mitunter noch viel schlimmer und sie geht auch, trotz all ihrer bisherigen Erlebnisse, davon aus, dass sie als Bedienung in einem westeuropäischen Land arbeiten wird. Etwas enttäuscht war ich von der Figur des Alexander, denn wie dieser in einigen Situationen reagiert hat, war mir unverständlich. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd erarbeitet, ich konnte mich zwischendurch kaum von dem Buch lösen. Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr schöne Lesestunden bereitet hat und bisher handelt es sich um meinen Lieblings-Band der Reihe.

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Rezension zu "Eiskalte Drohung" von Ritta Jacobsson

3. Band der Svea-Andersson-Reihe
Kerryvor 2 Jahren

Svea hat eine starke Persönlichkeit und diese braucht sie auch, denn in nächster Zeit muss sie gegen die Erpresser aus ihrer Schule aussagen. Sie ist nicht bereit, die Täter davonkommen zu lassen! Sie haben so viele Menschen geschädigt, ihnen muss ein Riegel vorgeschoben werden. Eigentlich ist Svea in ihrer Situation nicht allein, eigentlich!, denn immer mehr Opfer entschließen sich, keine Aussage machen zu wollen. Schnell muss Svea, die später Polizistin werden will, feststellen, dass Erpresser am Werk sind.
Doch es bleibt nicht bei Erpressungen. Als Svea eines abends mit ihrem Vater Joggen geht und ihn kurzfristig aus den Augen verliert, hat sie das Gefühl, dass sie verfolgt wird und tatsächlich ist dort jemand, der ihr folgt. Zu einer Konfrontation kommt es jedoch nicht und Svea vergisst den Vorfall beinahe, jedoch nur so lange, bis sie erfährt, dass im selben Waldgebiet ein Mädchen, dass ihr äußerlich ähnelt, zu dem Zeitpunkt, als Svea vor Ort war, schwer verletzt wurde. Ob sie überleben wird, steht nicht fest und in Svea kommt der Verdacht auf, dass der Täter es eigentlich auf sie abgesehen hatte.
Als wäre das nicht alles schlimm genug, wird gegen Svea auch noch massiv Cyber-Mobbing betrieben, was darin mündet, dass sie sich sogar eine neue E-Mail-Adresse zulegen muss. Doch da ist jemand, der es gut mit ihr zu meinen scheint, denn dieser "Liam" unterstützt sie (wenn auch in digitaler Form) und gibt ihr Tipps, wie sie mit der ganzen Situation umgehen soll. Tatsächlich ist Liam ihr in dieser Zeit eine große Stütze und Svea beginnt, sich in den Unbekannten zu verlieben, doch Svea lässt auch Vorsicht walten, im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Jo. Auch diese hat im Internet einen interessanten Jungen kennengelernt und will sich im realen Leben mit ihm treffen. Svea ist alles andere als angetan von der Idee und beschließt, auf ihre Freundin (auch ohne deren Wissen) aufzupassen. Doch was sie dann erleben, damit hätte keine von ihnen gerechnet ...


Der 3. Band der Svea-Andersson-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend erarbeitet. Hier wird deutlich dargestellt, unter welchem Druck Schüler geraten können, wenn sie versuchen, sich selbst treu zu bleiben und das Richtige zu tun. Im Gegensatz zu den übrigen Beteiligten in der Geschichte, gibt Protagonistin Svea nicht dem Druck nach, sondern behauptet sich und muss auch noch ein Auge auf ihre beste Freundin haben, die sich in eine gefährliche Situation bringt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders hervor sticht wieder Protagonistin Svea, die sehr eigensinnig ist und die trotz Drohungen nicht davon abweicht, dass in ihren Augen richtige zu tun. Ihre beste Freundin Jo hingegen ist etwas naiv und vermag es im Taumel der Verliebtheit nicht, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie ist das typische Teenager-Mädchen, das wir glaube ich alle kennen. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass sich abschließend sagen kann, dass mir dieses Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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Rezension zu "Gefährliches Schweigen" von Ritta Jacobsson

2. Band der Svea-Andersson-Reihe
Kerryvor 2 Jahren

Sveas Leben ist wieder zur Ruhe gekommen. Nach wie vor lebt sie mit ihren Eltern in einem ruhigen Stockholmer Vorort und ist heimlich in den Nachbarsjungen Linus verliebt. Bei einem Spaziergang mit ihrer Hündin Wuff sieht Svea, wie eine Jungenbande die Hecke eines Grundstücks anzündet. Svea selbst gelingt es, das Feuer zu löschen, ohne dass dieses auf das Haus übergreift, doch anstelle von Dankbarkeit, schlägt ihr der Verdacht entgegen, sie selbst könnte das Feuer gelegt haben. Svea ist empört - sie wollte doch nur helfen!
Das irgendetwas merkwürdiges in der Luft liegt, ist schnell klar, als sie bemerkt, dass sich ihre Mitschüler in der Schule sehr merkwürdig benehmen - so als hätten sie Angst vor irgendetwas. Doch es soll noch schlimmer kommen. Einer von Sveas Mitschülern behauptet, von ihr verprügelt worden zu sein und seine Verletzungen scheinen für diese Behauptung zu sprechen. Als auch noch ein paar gestohlene Ohrringe in ihrer Schultasche auftauchen, ahnt Svea, dass jemand ein ganz übles Spiel mit ihr spielt, doch wie soll sie es beweisen, wo ihr doch niemand glaubt? Wie kommen ihre Mitmenschen nur auf einmal auf die Idee, sie würde all die Dinge, die ihr unterstellt werden, getan haben?
Svea weiß, dass ihr niemand glauben wird, wenn sie nicht stichhaltige Beweise für ihre Unschuld aufweisen kann, doch wo soll sie diese nur finden? Sie hat einen Verdacht, denn seit kurzem treibt eine Jugenbande ihr Unwesen in dem Viertel. Doch um Beweise gegen diese Bande zu sammeln, muss sie sich mitten in die Höhle der Löwen begeben. Svea wäre jedoch nicht Svea, die zukünftige Polizistin, wenn sie solche Aussichten schrecken würden - doch sie schwebt in sehr großer Gefahr ...


Der 2. Band der Svea-Andersson-Reihe! Der Plot wurde realistisch erarbeitet. In diesem Band steht das Thema Mobbing in der Schülerschaft klar im Vordergrund und es wird aufgezeigt, wie weit Mobbingopfer mitunter getrieben werden können und das wirklich jeder ein solches Opfer sein kann, mag derjenige auch eine noch so starke Persönlichkeit haben. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier wieder die Figur der Svea gefallen, die nicht bereit ist aufzugeben, auch wenn wirklich niemand in ihrem Umfeld an sie glaubt. Doch das Mädchen ist taff und sie will die Wahrheit ans Licht bringen, koste es, was es wolle. Etwas enttäuscht war ich von der Figur des Linus. Diesen habe ich ja bereits im ersten Band kennengelernt, doch muss ich sagen, ich hatte damals einen vollkommen anderen und vor allem positiveren Eindruck von ihm. Den Schreibstil empfand ich spannend zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch sehr schöne Lesestunden bereitet hat.

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