Ritta Jacobsson Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos

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Inhaltsangabe zu „Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos“ von Ritta Jacobsson

Eine Hitzewelle beschert Schweden einen ungewöhnlich heißen Sommer und Svea hat sich nach all den aufregenden Ereignissen ein paar Tage Erholung verdient. Sie fährt mit ihrem neuen Freund Alexander zu dessen Großmutter in eine kleine Stadt am Meer. Doch die Idylle trügt: Die Vorgänge im benachbarten Gutshof werden immer verdächtiger und selbst der Pfarrer scheint in dunkle Machenschaften verwickelt zu sein. Svea kann nicht anders und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch die ist entsetzlicher, als sie sich jemals vorstellen konnte ...

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  • 4. Band der Svea-Andersson-Reihe

    Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos
    Kerry

    Kerry

    16. October 2016 um 22:07

    Nach den Ereignissen der letzten Zeit hat sich Svea definitiv Urlaub verdient und wie gut, dass gerade Ferien sind. Allerdings planen ihre Eltern keinen gemeinsamen Fern-, sondern eher einen Heimaturlaub und davon ist Svea wenig angetan. Noch schlimmer jedoch ist die Nachricht, dass ihr neuer Freund Alexander die nächste Zeit auch nicht mehr in der Nähe sein wird, da er zu seiner Oma fährt. Diese hatte sich verletzt und braucht Hilfe im Haushalt - und wo einer helfen kann, da können auch zwei helfen. So zumindest die Argumentation von Svea gegenüber ihren Eltern, die natürlich wenig angetan davon sind, dass ihre Tochter mit einem Jungen verreist. Zum Glück wird die Oma ein Auge auf die beiden haben, denn alleine würden ihre Eltern sie nie verreisen lassen. Svea und Alexander werden von seiner Mutter zur Oma gebracht und Svea schaut nicht schlecht, als sie Alexanders Oma sieht, denn diese hat herzlich wenig mit der Frau zu tun, die sie sich vorgestellt hat. Tatsächlich verstehen sie sich auf Anhieb und Alexanders Oma ist tatsächlich so jung geblieben,  dass sie den Jugendlichen klar macht, dass sie wirklich nur minimale Hilfe im Haushalt braucht, aber sie ansonsten ihren ersten gemeinsamen Urlaub genießen sollen. Svea ist überrascht, wie behände die Oma mit ihrem Gipsbein umgeht. Sie wohnt in einem kleinen Pförtnerhäuschen eines Gutshofes, doch so idyllisch das auch erscheint, der Schein trügt gewaltig. Vor kurzem wechselte  der Gutsbesitzer und seitdem ist das Betreten des Gutshauses oder des direkten Geländes verboten. Alexanders Oma darf sich nur noch um die Grünflächen kümmern, doch für wie lange noch, dass weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass sie mit ihrer Arbeit auch ihr Zuhause verlieren wird. Doch damit sollen sich die Kinder nicht auseinandersetzen und lieber ihre Zeit zu zweit genießen. Natürlich lässt sich Svea die Erkundung des Gutsgeländes nicht entgehen. Zwar ist es nicht unbedingt erlaubt, aber wirklich behindert wird sie daran auch nicht, denn es gibt ja Wege hinauf. Dort lernt sie eine junge Frau, Nadja, kennen. Diese arbeitet dort, u. a. in einer Malerkolonne und scheint soweit jetzt nicht unglücklich zu sein, auch wenn Svea irritiert ist, denn immerhin sind ja Ferien. Sie versucht, mit Nadja ins Gespräch zu kommen und muss feststellen, dass Nadja keine Schwedin ist, denn sie können nur auf Englisch kommunizieren. Auch scheint Nadja nicht zu wissen, wo genau sie sich befindet, was Svea sehr merkwürdig findet. Überhaupt fallen Spürnase Svea so einige Ungereimtheiten auf, denen sie, auch gegen Alexanders Wunsch, nachgeht. Dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung ... Der 4. Band der Svea-Andersson-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Dieser Band setzt sich intensiv mit der Thematik Menschenhandel und Zwangsarbeit auseinander und stellt die Situationen eines wohl behüteten Mädchens (Svea) gegenüber der Lage eines Menschenhändleropfers (Nadja). Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass dieses sehr ernste Thema so harmonisch in ein Jugendbuch eingearbeitet werden könnte, doch der Autorin ist es gelungen. Sehr anschaulich beschreibt sie auch, unter welchen Umständen Opfer von Menschenhändlern "leben" müssen und wie sich die Situation mit der Rückzahlung der Transportkosten darstellt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonders fasziniert hat mich in diesem Band die Figur der Nadja, denn diese wurde in sehr jungen Jahren Opfer eines Menschenhändlers und betrachtet dies dennoch als glückliche Fügung in ihrem Leben, denn da, wo sie herkam, war es mitunter noch viel schlimmer und sie geht auch, trotz all ihrer bisherigen Erlebnisse, davon aus, dass sie als Bedienung in einem westeuropäischen Land arbeiten wird. Etwas enttäuscht war ich von der Figur des Alexander, denn wie dieser in einigen Situationen reagiert hat, war mir unverständlich. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd erarbeitet, ich konnte mich zwischendurch kaum von dem Buch lösen. Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr schöne Lesestunden bereitet hat und bisher handelt es sich um meinen Lieblings-Band der Reihe.

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  • Schutzlos / Ritta Jacobsson

    Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos
    Lenny

    Lenny

    16. July 2014 um 17:40

    Eine weitere Geschichte von Svea und Wuff Hier handelt es sich um Band 4, das hatte ich übersehen. Habe Band 1 gehört und hätte in Reihe gehört, wenn ich es gewusst hätte. Es ist aber eine eigenständige abgeschlossene Geschichte. Hier geht es um Menschenhandel, Nadja wird in einer Kiste wach und weiß nicht wie ihr geschieht. Ihr wird erzählt, dass ihre Mutter tot ist, bei einem Autounfall gestorben, für den Nadja verantwortlich war. Sie hatte einen Stein von einer Brücke auf eine Straße geworfen. Was haben diese Leute nun mit ihr vor? Svea macht mit ihrem Freund Alex Urlaub bei seiner Oma, die Hilfe benötigt weil sie eine Verletzung hat. Bei einem Spaziergang mit Wuff sieht sie Nadja an einem Kellerfenster....was hat das zu bedeuten?!

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  • Es geht wieder aufwärts mit der Reihe

    Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 20:08

    “Schutzlos” ist bereits der vierte Fall für die junge Detektivin Svea Andersson. Nachdem mir “Eiskalte Drohung” nicht ganz so gut gefallen hatte, war ich gespannt, ob es mit Band 4 wieder aufwärts geht. Zu meiner Freude tut es das tatsächlich. Zwar stellt auch hier wieder ein heikles und gesellschaftskritisches Thema (Menschenschmuggel, Schwarzarbeit etc.) die Grundlage, doch wird dieses Mal nicht alle paar Seiten mit dem moralischen Zeigefinger gewunken. Stattdessen erlebt man in dem Teil der Geschichte, der sich mit der nach Schweden entführten jungen Russin Nadja befasst mit, wie es Schwarzarbeitern  aus fremden Ländern auf der Arbeit oft ergeht. Ich finde, das schreckt viel mehr als wenn immer wieder nur erwähnt wird, wie schlimm das ist. Man fühlt so automatisch mit Nadja mit, die zahlreiche Schrecken erleben muss. Das Buch teilt sich also in zwei Handlungsstränge auf, die parallel laufen: Nadjas Grauen und der Urlaub von Svea und ihrem Freund Alexander bei dessen Oma. Der Schauplatz wechselt regelmäßig zwischen dem Gutshaus, in dem man Nadja gefangen hält und dem Häuschen, in dem Svea und Alexander wohnen. Beide Schauplätze liegen nahe bei einander. Gelegentlich berühren sich die Handlungsstränge, denn Svea ahnt bald, das auf dem nachbarschaftlichen Bau etwas nicht stimmt, und Nadja will entkommen. Das sorgt für Spannung. Wobei ich die Frage, ob Nadja sich befreien kann und was ihr noch alles widerfahren wird, als spannender empfunden habe. Bei Svea läuft halt noch mehr nebenher: ihre Lovestory mit Alexander und natürlich die Missetaten von Dalmatinerin Wuff. Das ist unterhaltsam, witzig und gehört unbestritten zu einem Svea Andersson-Krimi dazu. Ich lese speziell über die freche Wuff immer wieder mit größtem Vergnügen. Aber es lenkt auch ein wenig von Sveas Ermittlungen ab, so dass sie nicht so stringent wirken wie die Handlung um Nadja. Die Handlung erstreckt sich nur über fünf Tage, wobei jeder Tag ein Kapitel stellt. Entsprechend lang sind sie auch. Sie lesen sich aber dennoch flugs, da es sehr viele Dialoge gibt. Das gefällt mir immer sehr, weil es eine Geschichte für mein Empfinden lebendiger gestaltet. Ein paar Grundkenntnisse in Englisch sind für diesen Band von Vorteil. Optisch reiht sich “Schutzlos” nahtlos in die Serie ein. Schwarz mit einem kräftig gelben Ausschnitt und einer schattenartigen Gestalt. So kennt man die Cover der Reihe. Dieses Mal lässt der Ausschnitt den Leser in eine Zelle blicken, was gut zur Geschichte passt. Fazit:  An meinen Favoriten “Todeswald” reicht “Schutzlos” nicht heran. Es hat mir aber besser gefallen als der Vorgänger, da die Geschichte nicht die ganze Zeit nur “predigt” wie unmenschlich der Umgang mit Flüchtlingen in Not und Schwarzarbeitern ist, sondern den Leser stattdessen genau dieses Elend quasi miterleben lässt. Das bringt es einem deutlich näher und hinterlässt auch eher Eindruck. Ein gutes neues Abenteuer also für die junge Detektivin.

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  • Rezension zu "Schutzlos" von Ritta Jacobsson

    Ein Svea Andersson Krimi, 4, Schutzlos
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    21. April 2012 um 16:36

    Svea und ihr Freund Alexander verbringen ihre Sommerferien bei Alexanders Oma an der Küste. Die alte Dame hat sich ein Bein gebrochen und braucht etwas Unterstützung im Haushalt. Dennoch haben Svea und Alexander noch reichlich Zeit, um ihre Ferien zu genießen. Doch schon bald merkt Svea, dass auf dem naheliegenden Gutshof nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Sie sieht ein Mädchen dort, das sich irgendwie seltsam benimmt. Die Aufseherin will unter keinen Umständen, dass Svea und Alexander dem Mädchen und dem Gutshof zu nahe kommen, und ein merkwürdiger Pfarrer schleicht sich nachts auf das Gelände. ** Meine Meinung ** Dieser Krimi richtet sich hauptsächlich an junge Leser und Leserinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Dementsprechend leicht und einfach ist auch der Schreibstil. Das Buch lässt sich somit schnell und flüssig lesen, ist dabei spannend und unterhaltsam. Außerdem entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung zwischen Svea und Alexander, die recht gelungen in den Krimi eingearbeitet wurde. Die Themen Schwarzarbeit und Menschenschmuggel, die in diesem Buch aufgegriffen werden, sind sehr einfühlsam und interessant beschrieben. Man fühlt mit Nadja - eine andere zentrale Figur in dem Roman - und kann ihre Ängste und Qualen sehr gut nachvollziehen. Die Erzählung wechselt immer wieder von Sveas Geschichte zu Nadjas Geschichte und verknüpft sich auch recht bald miteinander. Fazit: Der Jugendkrimi ist spannend, unterhaltsam und absolut empfehlenswert!

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