Rivka Galchen Atmosphärische Störungen

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Inhaltsangabe zu „Atmosphärische Störungen“ von Rivka Galchen

«Letzten Dezember kam eine Frau in meine Wohnung, die genauso aussah wie meine Frau.» Der New Yorker Psychiater Leo Liebenstein hat den dringenden Verdacht, dass seine Ehefrau durch eine Doppelgängerin ersetzt wurde. Aus ersten Zweifeln wird schnell eine Obsession, die ihn völlig aus der Bahn wirft – hat er doch Grund anzunehmen, seine Frau sei der Verschwörung einer internationalen Wetter-Mafia zum Opfer gefallen, die in Feuerland ihr Unwesen treibt … «Ein spektakulärer Debütroman.» (KULTURSPIEGEL)

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  • Rezension zu "Atmosphärische Störungen" von Rivka Galchen

    Atmosphärische Störungen
    giulianna

    giulianna

    12. December 2011 um 11:26

    Rivka Galchens "Atmosphärische Störungen" wollte ich seit längerer Zeit lesen und habe mich dementsprechend darauf gefreut. Leider blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es geht um ein Paar - Rema, maisblond und Leo, Psychiater. Beide leben in New York. Plötzlich meint Leo, er würde nicht mehr mit der echten Rema zusammen wohnen, sondern mit einem Simulacrum. Zweifel keimen in ihm auf, werden scheinbar genährt, vermehren sich und wachsen sich aus. Es ergibt sich ein Verwirrspiel, in dem auch Leos Patient Harvey eine Rolle spielt, der geheime Botschaften über die Wetternachrichten in der Zeitung empfängt und dem doch eigentlich Leo Botschaften unter falschem Namen zukommen lassen wollte, am Ende aber selbst an all das glaubt. Es beginnt eine Reise im Wahn und keiner blickt mehr durch, so scheint es. Äußerst verwirrend, in meinen Augen zu weit hergeholt, nur selten mit ausreichend Witz, habe ich mich durch dieses Buch mehr gequält, als dass es mich begeistern konnte. Leider keine Empfehlung von mir.

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  • Rezension zu "Atmosphärische Störungen" von Rivka Galchen

    Atmosphärische Störungen
    sius

    sius

    10. December 2010 um 11:00

    Also ja, das Buch lädt wirklich zu Interpretationen ein. Sicher nicht einfach, den Punkt zu treffen. Aber das eben macht die Faszination dieses Romans aus, meines Erachtens. Mir gefällt auch der nüchterne, ja fast wissenschschaftliche Humor, der vor allem in der Gestalt Leo Liebensteins zu tragen kommt.

  • Rezension zu "Atmosphärische Störungen" von Rivka Galchen

    Atmosphärische Störungen
    dzaushang

    dzaushang

    Was ist bloß los mit Leo Liebenstein, Anfang Fünfzig, einem angesehenen Psychiater in New York. Seine deutlich jüngere Frau Rema kommt mit einem kleinen Hund in der Handtasche in die gemeinsame Wohnung und plötzlich ist für ihn nichts mehr so wie es sein sollte. Seine Frau verhält sich eigentlich so wie immer und dennoch glaubt er, spürt er, ja fühlt er, dass sie nicht sie sein kann, seine ihm anvertraute Frau. Sie muss eine Doppelgängerin sein, wie sonst lässt sich erklären, dass sie, die Hunde nicht ausstehen kann, plötzlich mit Hund vor ihm steht. Wohin also ist die ihm Vertraute nur entschwunden? Erscheinen schon diese ersten Schlussfolgerungen und Analysen der Situation dem Leser sehr abstrus, so muss er im Laufe der weiteren Handlung deutlich absurdere Entwicklungen, Verwicklungen und Entscheidungen Liebensteins auf der Suche nach seiner verschwundenen Frau verarbeiten. Das fällt, zugegebenermaßen, nicht immer leicht, ist schon sprachlich immer wieder mit gewissen Hürden versehen, bleibt aber dennoch eine irgendwie spannende Angelegenheit, andernfalls hätte der Leser das Buch schon längst zur Seite gelegt. Wie sich Liebenstein da auf die, fast detektivisch anmutende, Suche nach seiner vermeintlich alten, verlorengegangenen Rema macht, und es versteht auch den Leser immer wieder neu zu motivieren, zu Remas Ursprüngen selbst bis nach Argentinien, zur unbekannten Mutter, „mitzureisen“, derweil sie sich zu Hause scheinbar um ihn sorgt und bittet, er möge doch einfach nur wieder zurück zu ihr kommen; wie er versucht in alten meteorologischen Forschungsberichten Zusammenhänge für diese Entwicklungen zu entdecken; wie er Rückschläge verkraftet; wie er bei all dem Durcheinander versucht seine Privatsphäre nicht preisgeben zu müssen; wie, zu allem Überfluss, immer wieder auch sein Patient Harvey, auch er ist erst kürzlich einfach verschwunden, dazwischenfunkt und für die eigentliche Suche eher hinderlich denn hilfreich ist; wie auch dieser Doppelgänger von Rema immer wieder um ihn kämpft, dass hat, neben aller Tragik, neben allem Unverständnis und Kopfgeschüttele des Lesers auch eine, vielleicht ungewollte, äußerst komische Seite. Aber machen wir uns bitte dennoch nichts vor: Machen wir uns doch alle immer wieder Bilder von den Menschen, die uns zum einen so vertraut erscheinen und zugleich so fremd bleiben (müssen). Reagieren wir nicht auch mit „Atmosphärischen Störungen“, wenn der Partner sich plötzlich verändert, einen anderen Pfad, als den altbekannten, ausgetretenen, betritt? Tun wir dann nicht auch „alles“ um uns den so Bekannten/Unbekannten wieder vertraut und begreiflich zu machen? Und ist es nicht so, dass auf dieser Suche dann auch so mancher Irrweg erst mal gegangen werden muss, um ihn am Ende vielleicht als solchen identifizieren zu können. Und müssen nicht viele kommunikative Klippen und Untiefen umfahren und ausgelotet werden? In diesem Sinne ist alles Streben Liebensteins doch einzig darauf hin gerichtet seine Liebste unter scheinbar widrigsten Umständen wiederzufinden und dafür scheut er keine Mühen – gibt es letztlich einen schöneren Liebesbeweis? Auch wenn das Ziel nicht erreicht werden sollte? Ob diese, seine Liebesbekundungen erhört,verstanden, werden und Frucht tragen, oder ob die kommunikativen Störungen nicht doch schon zu gravierend sind, wer weiß....... Rivka Galchen ist auf alle Fälle aber ein wunderbarer Roman gelungen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. June 2010 um 19:43
  • Rezension zu "Atmosphärische Störungen" von Rivka Galchen

    Atmosphärische Störungen
    Zebrafink

    Zebrafink

    04. May 2010 um 09:32

    Ja..., der Roman hat sich gut gelesen, aber ich habe ihn nur halb verstanden. Sehr Psychologisch und sehr verwirrend. Es geht um Liebe, um die Suche nach der Liebe. Ich weiß nicht recht. Ein wenig zum Inhalt: Der Psychoanalytiker Leo ist überzeugt, dass seine Frau Rema über Nacht ausgetauscht wurde. Die Frau die ihm nun begegnet, er nennt sie das Simulacrum, scheint auszusehen wie Rema, aber sie benimmt sich ein wenig anders. Mit Hilfe seines letzten Patienten Harvey geht er auf die Such nach seiner Rema... Ich kann mir den Roman nur so erklären, dass es um die Suche nach der erloschenen Liebe zu seiner Frau geht. Aber bildet Euch doch selbst ein Urteil, lesenswert finde ich den Roman auf alle Fälle...

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